Inhalt:
Kommisar Martin Molin begleitet seine Freundin zum Familienfest. Ihr Großvater möchte das Erbe regeln. Wegen einem starken Schneesturm wird indes die Insel vom Festland abgeschnitten, beim weihnachtlichen Festessen bricht der Großvater Ruben dann tot zusammen. Martin stellt direkt darauf fest, dass er ermordet wurde. Martin versucht zu ermitteln und fast jeder scheint ein Motiv zu haben...
Meine Meinung:
Kurzweilige Unterhaltung möchte ich dazu als erstes schreiben. Dies liegt vermutlich vorallem daran, dass dies Buch ziemlich dünn ist. Und dann kommt noch dazu, dass die Schrift eine angenehme Größe hat. Somit gibt es nicht allzu viel Text.
Der Schreibstil ist gut verständlich. Eine übermäßige Spannung kommt bei diesem Buch leider nicht auf. Eine leichte Spannung schon ja, aber keine große. Dies finde ich ein bisschen schade. Ich denke man hätte mehr aus der Geschichte heraus holen können. Teilweise plätschert es halt so vor sich hin. Martin ist zum Großteil komplett überfordert und weiß gar nicht was er tun soll, dies merkt man deutlich - das finde ich aber nicht schlimm, irgendwie macht es ihn sympathisch.
Die anderen Charaktere konnte mich nicht wirklich überzeugen, auch das ist eher schade.
Das Ende wiederrum finde ich dann gut ausgearbeitet. Mich hätte das Buch wirklich überzeugen können, wenn die Spannung richtig vorhanden wäre.
Wer hier mit einem tollen Weihnachtskrimi rechnet, den muss ich leider enttäuschen, so dachte ich nämlich auch. Aber von Weihnachten ist hier nicht wirklich viel spürbar.
2 von 5 Punkten.
List Taschenbuch
138 Seiten
7,99 Euro
ISBN 9783548611761
Samstag, 22. November 2014
Sonntag, 2. November 2014
Stephen King "Mr. Mercedes"
Inhalt:
Ein Mercedes rast in eine Menschenmenge bei einer Jobbörse. Der Täter bleibt unerkannt da er eine Maske trägt. Das Auto wird gefunden. Viele Menschen sterben. Monate später meldet sich der Mörder bei dem pensionierten Detective Bill Hodges. Dieser ärgert sich selbst im Ruhestand noch dadrüber dass er den Täter nie fassen konnte. Als dieser sich dann auch noch bei ihm meldet ist sein Ehrgeiz gepackt und er ermittelt auf eigene Faust.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich los werden, dass ich eindeutig bessere Bücher von Stephen King kenne. Es ist diesmal eher ein Krimi, als ein Horrorbuch. Darauf hatte ich mich bevor ich mit dem Lesen begonnen habe leider noch nicht richtig einstellen können. Denn S. King ist für mich nun mal der absolute Horrorschriftsteller. Da musste ich mich richtig umgewöhnen.
Es war spannend ja, aber nicht überragend, ich konnte nicht so mitfiebern, wie ich es sonst oft kann. Dies konnte ich ehrlich gesagt erst ab ca Mitte des Buches. Da war ich dann doch in dem Buch gefangen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Idee zum Buch ist gut, aber ich finde der Täter hätte Bill noch mehr Angst machen müssen, und diese Angst hätte ich als Leser dann gern auch gespürt. Vielleicht bin ich da auch sehr vorbelastet, denn irgendwie erwarte ich von einem Stephen King Buch, dass ich Angst bekomme. Mir war manchmal unwohl, ich hatte ein ungutes Gefühl, aber keine richtige Angst. Auch das blutrünstige fehlt mir hier ein wenig. Sonst haben seine Bücher dies ja, erwartet hatte ich es auch bei diesem, auch wenn es eher ein Krimi ist.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich mochte sie, konnte mich in sie hineinversetzen und die meisten Beweggründe verstehen.
Toll finde ich es, dass der Täter bei dem Attentat eine Clownsmaske aufhatte, da musste ich gleich an "Es" denken.
Auch wie Bill ermittelt ist nachvollziehbar und wie er Stück für Stück mehr erfährt und immer mehr hineingleitet in eine Gefahr.
Überzeugen konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und werde es weiterhin mit Stephen King Büchern versuchen.
4 von 5 Punkten
Heyne Verlag
Gebundene Ausgabe
592 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783453269415
Ein Mercedes rast in eine Menschenmenge bei einer Jobbörse. Der Täter bleibt unerkannt da er eine Maske trägt. Das Auto wird gefunden. Viele Menschen sterben. Monate später meldet sich der Mörder bei dem pensionierten Detective Bill Hodges. Dieser ärgert sich selbst im Ruhestand noch dadrüber dass er den Täter nie fassen konnte. Als dieser sich dann auch noch bei ihm meldet ist sein Ehrgeiz gepackt und er ermittelt auf eigene Faust.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich los werden, dass ich eindeutig bessere Bücher von Stephen King kenne. Es ist diesmal eher ein Krimi, als ein Horrorbuch. Darauf hatte ich mich bevor ich mit dem Lesen begonnen habe leider noch nicht richtig einstellen können. Denn S. King ist für mich nun mal der absolute Horrorschriftsteller. Da musste ich mich richtig umgewöhnen.
Es war spannend ja, aber nicht überragend, ich konnte nicht so mitfiebern, wie ich es sonst oft kann. Dies konnte ich ehrlich gesagt erst ab ca Mitte des Buches. Da war ich dann doch in dem Buch gefangen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Idee zum Buch ist gut, aber ich finde der Täter hätte Bill noch mehr Angst machen müssen, und diese Angst hätte ich als Leser dann gern auch gespürt. Vielleicht bin ich da auch sehr vorbelastet, denn irgendwie erwarte ich von einem Stephen King Buch, dass ich Angst bekomme. Mir war manchmal unwohl, ich hatte ein ungutes Gefühl, aber keine richtige Angst. Auch das blutrünstige fehlt mir hier ein wenig. Sonst haben seine Bücher dies ja, erwartet hatte ich es auch bei diesem, auch wenn es eher ein Krimi ist.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich mochte sie, konnte mich in sie hineinversetzen und die meisten Beweggründe verstehen.
Toll finde ich es, dass der Täter bei dem Attentat eine Clownsmaske aufhatte, da musste ich gleich an "Es" denken.
Auch wie Bill ermittelt ist nachvollziehbar und wie er Stück für Stück mehr erfährt und immer mehr hineingleitet in eine Gefahr.
Überzeugen konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und werde es weiterhin mit Stephen King Büchern versuchen.
4 von 5 Punkten
Heyne Verlag
Gebundene Ausgabe
592 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783453269415
Sonntag, 19. Oktober 2014
Kurzrezi: Philippa Pearce "Tom´s Midnight Garden" (englisch)
Bei englischen Büchern gebe ich wie immer die Inhaltsangabe an, die auf dem Buch steht, damit ihr einen Eindruck vom verwendeten Englisch habt.
Inhalt:
When Tom is sent to stay at his aunt and uncle´s house for the summer, he resigns himself to endless weeks of boredom. As he lies awake in his bed he listens to the grandfather clock chiming in the hall downstairs.
Elven....Twelve....Thirteen....
Thirteen! Tom races down the stairs and finds, outside the back doof, a wonderful garden. A garden everyone told him didn´t exist. Tom´s midnight garden is full of magic and adventure, and children too. Are they ghosts? Or is Tom who is really the ghost...
Meine Meinung:
Zunächst erstmal zum Englisch, ich muss sagen, dass mir da schon einige Vokabeln fehlten, die ich dann teilweise auch echt nachgucken musste weil sie wichtig waren. Für ein Kinderbuch finde ich das Englisch schon recht anspruchsvoll, aber als ich die ersten ca 60 Seiten gelesen hab, war ich auch hier im Englisch ganz gut drin. Aber ich musste mich mehr konzentrieren als sonst beim Lesen. Das ist ein bisschen schade. Aber vielleicht werde ich so ja sicherer im Lesen von englischsprachigen Büchern.
Die Geschichte an sich ist super niedlich. Auch die Illustrationen, die zu Beginn jedes Kapitel sind, gefallen mir gut und sie passen zur Geschichte.
Tom ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, ebenso Hatty. Ihre Brüder mochte ich die meiste Zeit über nicht so besonders. Aber das war nicht weiter schlimm.
Die Geschichte hat einen Spannungsaufbau, leider wird sie erst recht spät wirklich spannend, mir persönlich dauert es fast zu lange bis richtig was passiert. Aber ich habe mich weiter gekämpft und wurde dann auch nicht enttäuscht und bin froh es wirklich ganz gelesen zu haben. Es ist niedlich und zum Teil auch spannend.
3 von 5 Punkten.
Oxford University Press
Taschenbuch
227 Seiten
englische Bücher unterliegen in Deutschland keiner Preisbindung, daher gebe ich keinen an.
ISBN 9780192792426
Inhalt:
When Tom is sent to stay at his aunt and uncle´s house for the summer, he resigns himself to endless weeks of boredom. As he lies awake in his bed he listens to the grandfather clock chiming in the hall downstairs.
Elven....Twelve....Thirteen....
Thirteen! Tom races down the stairs and finds, outside the back doof, a wonderful garden. A garden everyone told him didn´t exist. Tom´s midnight garden is full of magic and adventure, and children too. Are they ghosts? Or is Tom who is really the ghost...
Meine Meinung:
Zunächst erstmal zum Englisch, ich muss sagen, dass mir da schon einige Vokabeln fehlten, die ich dann teilweise auch echt nachgucken musste weil sie wichtig waren. Für ein Kinderbuch finde ich das Englisch schon recht anspruchsvoll, aber als ich die ersten ca 60 Seiten gelesen hab, war ich auch hier im Englisch ganz gut drin. Aber ich musste mich mehr konzentrieren als sonst beim Lesen. Das ist ein bisschen schade. Aber vielleicht werde ich so ja sicherer im Lesen von englischsprachigen Büchern.
Die Geschichte an sich ist super niedlich. Auch die Illustrationen, die zu Beginn jedes Kapitel sind, gefallen mir gut und sie passen zur Geschichte.
Tom ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, ebenso Hatty. Ihre Brüder mochte ich die meiste Zeit über nicht so besonders. Aber das war nicht weiter schlimm.
Die Geschichte hat einen Spannungsaufbau, leider wird sie erst recht spät wirklich spannend, mir persönlich dauert es fast zu lange bis richtig was passiert. Aber ich habe mich weiter gekämpft und wurde dann auch nicht enttäuscht und bin froh es wirklich ganz gelesen zu haben. Es ist niedlich und zum Teil auch spannend.
3 von 5 Punkten.
Oxford University Press
Taschenbuch
227 Seiten
englische Bücher unterliegen in Deutschland keiner Preisbindung, daher gebe ich keinen an.
ISBN 9780192792426
Samstag, 18. Oktober 2014
Amy Harmon "Vor uns das Leben"
Inhalt:
Fern, Bailey und Ambrose beenden die Highschool. Eigentlich dachten sie viel über das Leben zu wissen, und was die Zukunft bringt. Doch es kommt anders als gedacht. Die 3 so ungleich sie sind...Fern die schon ewig mit Bailey befreundet ist und schon immer in Ambrose verliebt ist - der sie jedoch nicht wirklich sieht. Bailey der seit vielen Jahren im Rollstuhl sitzt. Und Ambrose der beste Ringer der Highschool. In ihrem Leben passiert etwas unerwartetes. Dadurch lernen sie sich neu kennen, finden heraus, dass man in vielen Situationen stärker ist, als man selbst von sich denken würde.
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch, welches mir an einigen Stellen Tränen in die Augen gebracht hat. Ja das Buch ist auch an vielen Stellen traurig, aber irgendwie macht es gerade das zu einem wirklich schönen Buch.
Ich konnte mich in die Charaktere gut hineinversetzen, da sie super beschrieben waren und mir daher sehr lebendig waren.
Die Geschichte konnte mich von Anfang an in den Bann ziehen. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert, mich mit gefreut und vorallem auch mit getrauert. Ein Buch welches so viele Emotionen in einem auslöst wie dieses, hat es in meinen Augen geschafft. Dieses Buch ist es eindeutig wert gelesen zu werden.
An vielen Stellen habe ich angefangen nachzudenken, über mein eigenes Leben, darüber was ich eigentlich habe, in gewisser Weise hat es mir die Augen geöffnet.
Klasse finde ich es auch, wie die Charaktere auf einmal zusammen wachsen, sich selbst und auch den anderen besser kennenlernen - ich denke das ist ein Prozess der im Übergang Jugend - Erwachsen sein, eine große Rolle spielt, für jeden.
Wie verwirrt die Charaktere manchmal sind finde ich gut, dass sie sich ihrer selbst nicht immer sicher sind, auch sie Makel haben, aber dann lernen was sie ausmacht....vorallem wie stark Bailey innerlich ist finde ich bemerkenswert, wie locker er eigentlich mit seinem Schicksal umgeht und damit zu wissen, dass er eine recht kurze Lebenserwartung hat...
Ich empfehle euch dieses Buch bedingungslos.Ihr merkt an meiner Rezi vielleicht auch ein bisschen, dass ich gar nicht so richtig weiß was ich schreiben soll, einfach weil mich dieses Buch so aufgewühlt hat.
5 von 5 Punkten
Egmont Ink
Broschiert
378 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783863960735
Fern, Bailey und Ambrose beenden die Highschool. Eigentlich dachten sie viel über das Leben zu wissen, und was die Zukunft bringt. Doch es kommt anders als gedacht. Die 3 so ungleich sie sind...Fern die schon ewig mit Bailey befreundet ist und schon immer in Ambrose verliebt ist - der sie jedoch nicht wirklich sieht. Bailey der seit vielen Jahren im Rollstuhl sitzt. Und Ambrose der beste Ringer der Highschool. In ihrem Leben passiert etwas unerwartetes. Dadurch lernen sie sich neu kennen, finden heraus, dass man in vielen Situationen stärker ist, als man selbst von sich denken würde.
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch, welches mir an einigen Stellen Tränen in die Augen gebracht hat. Ja das Buch ist auch an vielen Stellen traurig, aber irgendwie macht es gerade das zu einem wirklich schönen Buch.
Ich konnte mich in die Charaktere gut hineinversetzen, da sie super beschrieben waren und mir daher sehr lebendig waren.
Die Geschichte konnte mich von Anfang an in den Bann ziehen. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert, mich mit gefreut und vorallem auch mit getrauert. Ein Buch welches so viele Emotionen in einem auslöst wie dieses, hat es in meinen Augen geschafft. Dieses Buch ist es eindeutig wert gelesen zu werden.
An vielen Stellen habe ich angefangen nachzudenken, über mein eigenes Leben, darüber was ich eigentlich habe, in gewisser Weise hat es mir die Augen geöffnet.
Klasse finde ich es auch, wie die Charaktere auf einmal zusammen wachsen, sich selbst und auch den anderen besser kennenlernen - ich denke das ist ein Prozess der im Übergang Jugend - Erwachsen sein, eine große Rolle spielt, für jeden.
Wie verwirrt die Charaktere manchmal sind finde ich gut, dass sie sich ihrer selbst nicht immer sicher sind, auch sie Makel haben, aber dann lernen was sie ausmacht....vorallem wie stark Bailey innerlich ist finde ich bemerkenswert, wie locker er eigentlich mit seinem Schicksal umgeht und damit zu wissen, dass er eine recht kurze Lebenserwartung hat...
Ich empfehle euch dieses Buch bedingungslos.Ihr merkt an meiner Rezi vielleicht auch ein bisschen, dass ich gar nicht so richtig weiß was ich schreiben soll, einfach weil mich dieses Buch so aufgewühlt hat.
5 von 5 Punkten
Egmont Ink
Broschiert
378 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783863960735
Dienstag, 14. Oktober 2014
Hörbuch: Dora Heldt " Wind aus West mit starken Böen"
Inhalt:
Ein Rechercheauftrag führt Katharina auf die Insel Sylt. Diese hat sie gemieden, seitdem sie dort weggezogen ist. Und sofort kommen Erinnerungen und Bilder hoch, Dinge die sie meiden wollte. Und dann trifft sie auch noch ausgerechnet auf Hannes, ihren Ex, zu dem sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat und den sie auch nie wieder treffen wollte, den sie sogar aus ihren Erinnerungen verbannen wollte.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich, da es sich hier um ein Hörbuch handelt erstmal auf die Stimme, oder besser gesagt die Stimmen eingehen. Denn verschiedene Personen werden auch von verschiedenen Personen gesprochen. Das gefällt mir sehr gut, vorallem da ich sonst eher Hörspiele, als Hörbücher höre und das diesem doch noch recht nah kommt. Gesprochen wird von der Autorin selbst, von Christian Rudolf und Jürgen Uter. Alle Stimmen sind angenehm, man kann ihnen gut folgen, nur mit dem Dialekt von dem Charakter Bastian de Jong fand ich manchmal anstrengend, einfach weil ich dabei genauer hin hören musste. Aber die Stimme ist angenehm.
Alles ist sehr lebendig gesprochen, das war ein großer Vorteil für mich, da ich nicht wie sonst beim Hörbuch so oft eingeschlafen bin, sondern wirklich folgen konnte.
Jetzt zu der Geschichte. Diese ist leichte Kost, wie ich es von Dora Heldt gewohnt bin, was mir auch zusagt. Denn ich kann nicht immer auf Thriller oder ähnliches, manchmal darf es auch seichte Kost sein. Die Geschichte ist alles in allem gut. Zum Teil musste ich schmunzeln, wie es bei eigentlich allen Romanen von Dora Heldt der Fall ist. Wirklich lachen konnte ich auch hier nicht. An manchen Stellen musste ich sogar eher nachdenken, als es sonst bei ihren Büchern der Fall ist. Denn hier kommt schon ein ernsterer Handlungsstrang mit dazu. Dies wirkt sich auf das Hörbuch jedoch nicht negativ aus - im Gegenteil. Es wirkt reifer, als die Bücher sonst.
Da ich dem Hörbuch gut folgen konnte, hab ich es recht schnell durch gehört. Zumeist saß ich dabei auf dem Balkon und habe die restlichen Sonnenstrahlen genossen, und konnte mich dem Meer so etwas näher fühlen, da ich dies immer mit Sonne verbinde.
Alles in allem gelungen. gibt nur einen Abzug, da ich auch hier nicht lachen konnte.
4 von 5 Punkten
Jumbo Medien
Hörbuch
15,99 Euro
ISBN 9783833733062
Vielen Dank auch an Blogg dein Buch
Ein Rechercheauftrag führt Katharina auf die Insel Sylt. Diese hat sie gemieden, seitdem sie dort weggezogen ist. Und sofort kommen Erinnerungen und Bilder hoch, Dinge die sie meiden wollte. Und dann trifft sie auch noch ausgerechnet auf Hannes, ihren Ex, zu dem sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat und den sie auch nie wieder treffen wollte, den sie sogar aus ihren Erinnerungen verbannen wollte.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich, da es sich hier um ein Hörbuch handelt erstmal auf die Stimme, oder besser gesagt die Stimmen eingehen. Denn verschiedene Personen werden auch von verschiedenen Personen gesprochen. Das gefällt mir sehr gut, vorallem da ich sonst eher Hörspiele, als Hörbücher höre und das diesem doch noch recht nah kommt. Gesprochen wird von der Autorin selbst, von Christian Rudolf und Jürgen Uter. Alle Stimmen sind angenehm, man kann ihnen gut folgen, nur mit dem Dialekt von dem Charakter Bastian de Jong fand ich manchmal anstrengend, einfach weil ich dabei genauer hin hören musste. Aber die Stimme ist angenehm.
Alles ist sehr lebendig gesprochen, das war ein großer Vorteil für mich, da ich nicht wie sonst beim Hörbuch so oft eingeschlafen bin, sondern wirklich folgen konnte.
Jetzt zu der Geschichte. Diese ist leichte Kost, wie ich es von Dora Heldt gewohnt bin, was mir auch zusagt. Denn ich kann nicht immer auf Thriller oder ähnliches, manchmal darf es auch seichte Kost sein. Die Geschichte ist alles in allem gut. Zum Teil musste ich schmunzeln, wie es bei eigentlich allen Romanen von Dora Heldt der Fall ist. Wirklich lachen konnte ich auch hier nicht. An manchen Stellen musste ich sogar eher nachdenken, als es sonst bei ihren Büchern der Fall ist. Denn hier kommt schon ein ernsterer Handlungsstrang mit dazu. Dies wirkt sich auf das Hörbuch jedoch nicht negativ aus - im Gegenteil. Es wirkt reifer, als die Bücher sonst.
Da ich dem Hörbuch gut folgen konnte, hab ich es recht schnell durch gehört. Zumeist saß ich dabei auf dem Balkon und habe die restlichen Sonnenstrahlen genossen, und konnte mich dem Meer so etwas näher fühlen, da ich dies immer mit Sonne verbinde.
Alles in allem gelungen. gibt nur einen Abzug, da ich auch hier nicht lachen konnte.
4 von 5 Punkten
Jumbo Medien
Hörbuch
15,99 Euro
ISBN 9783833733062
Vielen Dank auch an Blogg dein Buch
Sonntag, 5. Oktober 2014
Benni - Mama "Große Ärsche auf kleinen Stühlen - Eine Kindergartenmutter packt aus!"
Inhalt:
Die Mutter von Benni erzählt in diesem Buch wie schwierig es war einen Kita-Platz zu bekommen, oder besser gesagt einen Krippenplatz. Wie es dann bei den Elternabenden abläuft, was für Themen sie allgemein im Alltag haben...und wie die Fetzen dann manchmal fliegen, weil man sich nicht einig ist.
Meine Meinung:
Ich als Erzieherin habe dieses Buch vermutlich mit anderen Augen gelesen, als eine Mutter es tun würde.
Zunächst einmal kann ich sagen, es ist ganz klar zu merken, dass es sich bei der Krippe, in der Benni ist um eine Elterninitiative handelt. In einem z.B. städtischen Kiga oder einem kirchlichen wäre vieles anders. In einer Elternini müssen die Eltern halt viel mit anpacken und können mehr mitbestimmen. Und genau das ist es, was man in diesem Buch merkt.
Das Buch ist stellenweise lustig. Stellenweise hat es mich schmunzeln lassen. Einige Punkte haben mich besonders grinsen lassen, da ich glaube jeder Erzieherin mal ein Elternteil begegnet ist, was auch nur annähernd in dem Buch beschrieben ist.
Und auch wie die Erzieherinnen, gegenüber den Eltern manchmal auf den Tisch hauen ist für mich teils gut nachvollziehbar, wobei ich die Ausdrucksweise dann nicht immer angemessen finde.
Ich habe das Buch sehr schnell durch gelesen. Es lässt sich super flüssig lesen. Der Schreibstil hat viel Charme. Ich denke sowohl als werdende Mutter, als auch als Mutter mit einem Kind in Krippe oder Kindergarten, sowie für Erzieher/innen hat dieses Buch was. Ein rundumgelungenes Buch, was vielleicht auch manchmal ein wenig übertreibt.
5 von 5 Punkten.
Fischer
Taschenbuch
238 Seiten
8,99 Euro
ISBN 9783596197163
Die Mutter von Benni erzählt in diesem Buch wie schwierig es war einen Kita-Platz zu bekommen, oder besser gesagt einen Krippenplatz. Wie es dann bei den Elternabenden abläuft, was für Themen sie allgemein im Alltag haben...und wie die Fetzen dann manchmal fliegen, weil man sich nicht einig ist.
Meine Meinung:
Ich als Erzieherin habe dieses Buch vermutlich mit anderen Augen gelesen, als eine Mutter es tun würde.
Zunächst einmal kann ich sagen, es ist ganz klar zu merken, dass es sich bei der Krippe, in der Benni ist um eine Elterninitiative handelt. In einem z.B. städtischen Kiga oder einem kirchlichen wäre vieles anders. In einer Elternini müssen die Eltern halt viel mit anpacken und können mehr mitbestimmen. Und genau das ist es, was man in diesem Buch merkt.
Das Buch ist stellenweise lustig. Stellenweise hat es mich schmunzeln lassen. Einige Punkte haben mich besonders grinsen lassen, da ich glaube jeder Erzieherin mal ein Elternteil begegnet ist, was auch nur annähernd in dem Buch beschrieben ist.
Und auch wie die Erzieherinnen, gegenüber den Eltern manchmal auf den Tisch hauen ist für mich teils gut nachvollziehbar, wobei ich die Ausdrucksweise dann nicht immer angemessen finde.
Ich habe das Buch sehr schnell durch gelesen. Es lässt sich super flüssig lesen. Der Schreibstil hat viel Charme. Ich denke sowohl als werdende Mutter, als auch als Mutter mit einem Kind in Krippe oder Kindergarten, sowie für Erzieher/innen hat dieses Buch was. Ein rundumgelungenes Buch, was vielleicht auch manchmal ein wenig übertreibt.
5 von 5 Punkten.
Fischer
Taschenbuch
238 Seiten
8,99 Euro
ISBN 9783596197163
Samstag, 4. Oktober 2014
Kurzrezi: Dora Heldt "Kein Wort zu Papa"
Inhalt:
Ines und Christine fahren nach Norderney um einer Freundin von Christine aus der Patsche zu helfen. Diese kommt nicht aus ihrem Urlaub aus Dubai zurück und meldet sich bei Christine mit der Bitte, ihre Pension erstmal weiter zu führen. Weder Ines noch Christine, die dies zusammen meistern wollen, haben Erfahrung darin...und keiner darf wissen, warum Marleen noch nicht wieder da ist...
Meine Meinung:
Das Buch ist lustig und sehr unterhaltsam. Es ist genau das Richtige für zwischendurch, oder als leichte Urlaubslektüre zu sehen.
Ich konnte dieses Buch sehr flüssig lesen, musste das ein oder andere Mal doch sehr schmunzeln und es hat meinen Tag schon morgens in der Bahn ein wenig aufgehellt, auch wenn es draußen mal grau war.
Die Geschichte ist unterhaltsam keine Frage, besonders wie sich Ines und Christine herausreden, warum denn Marleen noch nicht wieder da ist. Und wie sie sich der Herausforderung stellen, die Pension zu leiten....
Richtig lachen konnte ich bei diesem Buch allerdings nicht, nur schmunzeln.
4 von 5 Punkten.
Deutscher Taschenbuch Verlag
379 Seiten
12,90 Euro
ISBN 9783423248143
Ines und Christine fahren nach Norderney um einer Freundin von Christine aus der Patsche zu helfen. Diese kommt nicht aus ihrem Urlaub aus Dubai zurück und meldet sich bei Christine mit der Bitte, ihre Pension erstmal weiter zu führen. Weder Ines noch Christine, die dies zusammen meistern wollen, haben Erfahrung darin...und keiner darf wissen, warum Marleen noch nicht wieder da ist...
Meine Meinung:
Das Buch ist lustig und sehr unterhaltsam. Es ist genau das Richtige für zwischendurch, oder als leichte Urlaubslektüre zu sehen.
Ich konnte dieses Buch sehr flüssig lesen, musste das ein oder andere Mal doch sehr schmunzeln und es hat meinen Tag schon morgens in der Bahn ein wenig aufgehellt, auch wenn es draußen mal grau war.
Die Geschichte ist unterhaltsam keine Frage, besonders wie sich Ines und Christine herausreden, warum denn Marleen noch nicht wieder da ist. Und wie sie sich der Herausforderung stellen, die Pension zu leiten....
Richtig lachen konnte ich bei diesem Buch allerdings nicht, nur schmunzeln.
4 von 5 Punkten.
Deutscher Taschenbuch Verlag
379 Seiten
12,90 Euro
ISBN 9783423248143