Samstag, 30. März 2013

E.L. James "Fifty Shades Darker"

Achtung, kann Spoiler enthalten, da 2. Teil

Inhalt:
Daunted by the singular tastes and dark secrets of the beautiful, tormented young entrepreneur Christian Grey, Anastasia Steele has broken off their relationship to start a new career with a Seattle publishing house.
But desire for Christian still dominates her every waking thought, and when he proposes a new arrangement, Ana cannot resist. They rekindle their searing sensual affair, and Ana learns more about the harrowing past of her damaged, driven and demanding Fifty Shades.
While Christian wrestles with his inner demons, Ana must vonfront the anger and envy of the women who came before her, and make the most important decision of her life.


Meine Meinung:
Auch wenn es einige Zeit her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, so bin ich in diesen trotzdem gut rein gekommen. Ich kann sagen, dass ich diesen im Gegensatz zum ersten her schon viel flüssiger lesen konnte, und nicht mehr so viele Wörter nachgeschaut habe (eigentlich gar keine mehr). Vom Englisch her ist es schon nicht so einfach, aber es ist noch ganz gut zu meistern finde ich - ich würde mich eher durchschnittlich in Englisch bezeichnen.
Ich fand diesen Band sogar noch besser als den ersten. Und ich bin mir sicher, dass ich Band 3 auf jeden Fall noch lesen werde - ebenfalls auf englisch.
In diesem Band ist es mir mehr wie im ersten aufgefallen, dass sich einige Wörter wiederholen, aber das fand ich persönlich gar nicht schlimm. Es war nicht übertrieben oder so und auch nicht so dass ich es als nervig empfunden habe.
Alles in allem ist dieses Buch meines Erachtens nach noch harmloser als Teil 1. Die Story an sich spielt hier die größere Rolle, als die SM Szenen - diese sind eher spärlich gesät, was nicht heißt, dass in dem Buch nur wenig Sex vorkommt.


5 von 5 Punkten

Random House
532 Seiten
Preis lässt sich nicht genau sagen, da englischsprachige Bücher in Deutschland keiner Preisbindung unterliegen
ISBN 9780345803498

Sonntag, 24. März 2013

Neuzugänge der letzten Zeit

Bei mir haben sich wieder einige Neuzugänge angesammelt. Irgendwie kam ich noch nicht dazu, diese hier zu posten.

Also:

Deborah Harkness "Wo die Nacht beginnt" (dieses Buch habe ich als RE erhalten und lese es bereits. Ich wollte unbedingt wissen, wie es nach Teil 1 "Seelen der Nacht" weitergeht).

Ursula Poznanski "Blinde Vögel" (ebenfalls ein RE, ich werde es auf jeden Fall als nächstes lesen. Die Autorin konnte mich mit "Fünf" und auch "Saeculum" sehr begeistern, daher durfte auch dieses Buch bei mir nicht fehlen).

Roderick Gordon und Brian Williams "Tunnel -  Das Licht der Finsternis" (dieses Buch ist mir auf einem Flohmarkt aufgefallen, das Cover und der Buchrückentext gefallen mir, daher musste es mit.)

Lisa McMann "Wake - Ich weiß was du letzte Nacht geträumt hast" (dieses Buch habe ich ebenfalls auf dem Flohmarkt gefunden, und gefiel mir optisch sehr gut)

Sebastian Fitzek "Der Nachtwandler" (hatte ich mir schon vorbestellt gehabt, denn ein Fitzek Buch darf bei mir nicht fehlen)

Außerdem durften 2 englische Bücher bei mir einziehen

Karen Mahoney "Iron Witch" (das Buch gibt es zwar schon auf Deutsch, da ich aber mehr Englisch lesen möchte, hab ich es mir auf Englisch gekauft)

Lauren Oliver "Requiem" (ich hätte einfach nicht so lange warten können, bis es auf Deutsch erscheint, ich werde es bestimmt auch bald lesen)

Samstag, 23. März 2013

Ben Aaronvitch "Die Flüsse von London"

Inhalt:
Peter Grant beendet gerade seine Ausbildung als Constable, und nun geht es darum, in welche Einheit er kommt. Thomas Nightingale einem seiner Vorgesetzten entgeht nicht, das Peter magische Fähigkeiten hat. und holt ihn somit zu sich in die Einheit.
Er bildet ihn in der Magie aus, und zusammen müssen die beiden einen Mordfall lösen, der sie weit in die Vergangenheit zurück führt und bei dem Peter auch Geister trifft.


Meine Meinung:
Ich brauchte sehr lange um überhaupt in das Buch rein zu kommen - leider. Für mich war das schon ein sehr negativer Punkt, da es mich so halt einfach nicht schnell genug fesseln konnte. Und so im Nachhinein betrachtet, konnte mich das Buch auch zum Ende hin leider nicht wirklich fesseln. Es ist okay ja, aber mir eindeutig nicht spannend genug.
Peter und Thomas find ich als Charaktere ganz gut, sie konnten mich schon ein wenig begeistern, aber halt auch nicht so richtig. Wirklich in sie hineinversetzen konnte ich mich nicht. Auch das fand ich schade.
An einigen Stellen konnte ich leicht grinsen, aber das waren mir leider auch zu wenig Stellen.
Die Idee an sich finde ich gut, aber sie wurde meines Erachtens nach nicht richtig umgesetzt. Durch die vielen Beschreibungen wie Peter sich an der Magie versucht, geht die ein wenig aufgebaute Spannung leider schnell zu grunde. Ich denke manchmal wurde halt einfach zu viel drum herum beschrieben, was hätte nicht sein müssen, zumindest nicht so ausführlich. Teilweise ging mir das auch echt auf die Nerven.
Die Charaktere bleiben allerdings in gewisser Weise eher oberflächlich, da fehlten mir manchmal Beschreibungen oder genaueres.

Die weiteren Bücher um das Ermittlerteam werde ich nicht lesen, denke ich.

1 von 5 Punkten.

Deutscher Taschenbuchverlag
480 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783423213417

Sonntag, 10. März 2013

Silvana Klein "Affenliebe"

 Inhalt:
Silvana Klein wächst in Hannover/ Laatzen auf. Schon im Mutterleib kam sie mit LSD in Berührung, denn ihre Mutter ist drogenabhängig. Sie selbst wird im Laufe ihrer Kindheit/Jugend auch drogenabhängig. Sie berichtet von den Erlebnissen mit ihrer Mutter, ihren Stiefvätern, ihrem Vater...

Meine Meinung:
Das Buch ist schon recht heftig. Man erfährt viel über Silvana Klein. Und einiges davon hat mich schon sehr geschockt, vorallem auch die Gleichgültigkeit ihrer Mutter. Wobei diese nicht so ganz unerwartet kam, da meiner Meinung nach eine drogenabhängige Person, halt nicht wirklich weiß was sie tut.
Ich finde es schwierig über ein Buch zu urteilen, welches die Lebensgeschichte einer Person enthält. Zu ihren Erlebnissen möchte ich daher gar nicht so viel schreiben. Es handelt hauptsächlich darum, wie sie zu den Drogen kam und immer tiefer rutschte. Um den Entzug geht es in diesem Buch nicht wirklich.
Sondern eher noch darum, was sie alles getan hat, um an das Geld für die Drogen zu kommen, wie ihr zum Teil so gut wie alles egal wurde, und man ihr eine Gleichgültigkeit anmerkte.
Der Schreibstil ist fesselnd, das Buch lässt sich gut lesen.
Einige der Plätze an denen das Buch spielt, kenn ich - zumindest wie diese heute aussehen, von einigen kann man auch noch erahnen, wie sie damals ausgesehen haben. Daher war es recht einfach für mich mir ihre Umgebung vorzustellen. Diese ist nämlich meist leider nicht ganz so genau beschrieben, das ist so das einzige was ich ein wenig bemängel.

4 von 5 Punkten.

KiWi Verlag
Taschenbuch
254 Seiten
8,95 Euro
ISBN 9783462031119

Freitag, 8. März 2013

Melanie Buhl "Melodie der Ewigkeit"

Inhalt:
Nachdem Maline stirbt, gelangt sie in eine andere Welt. Sie macht viele Erinnerungen durch und lernt so einiges zu verstehen.


Meine Meinung:
Ich bin eigentlich ganz gut in das Buch rein gekommen. Doch leider konnte ich mit Maline nie so richtig warm werden. Aber trotzdem hat es mich interessiert wie das Buch ausgeht.
Allerdings ist es in meinen Augen auch sehr religös in vielerlei Hinsicht. Und das ist so gar nicht meins. Ich mag zwar die keltische Religion, doch die spielt hier keine Rolle, hier zählt eher die christliche und damit kann ich mich nicht identifizieren. Zumindest wirkte auf mich die christliche Religion im Vordergrund. Auch wenn es nie so richtig als diese bezeichnet wurde.
Ich mag ja Bücher die ein bisschen spirituell sind, aber das war mir dann doch zu viel. Und manchmal hat mich einfach auch alles ein wenig verwirrt.
Kann sein, dass ich da zu vorbelastet bin, was solche Thematik betrifft, aber es ist nun mal nicht so richtig meins.
Ich hatte halt auch mit was anderem gerechent, vielleicht war dies auch ein Grund warum mich das Buch nicht überzeugen konnte.
Der Schreibstil von der Sprache her ist sonst schon ansprechend, das Buch lässt sich auf jeden Fall auch flüssig lesen. Aber es war halt einfach nicht meins.


2 von 5 Punken.

Fabuloso Verlag
Taschenbuch
143 Seiten
11,80 Euro
ISBN 9783935912549

Freitag, 1. März 2013

Hagen Stoll "So fühlt sich Leben an"

Inhalt:
Hagen Stoll, jetzt ein Sänger von Haudegen, früher aber auch als Joe Rilla unterwegs, berichtet von seinem Leben.
Was er alles erlebt hat, wie er z.B. den Fall der Mauer erlebt hat, was sich dadurch für ihn geändert hat, wie er sich geändert hat durch einiges. Er berichtet von Graffitis, die er selbst gesprüht hat, aber auch von Hehlerei, Diebstahl, Schlägereien gegen die rechte Szene, seine Zeit als Türsteher...insgesamt seinem Weg zu Haudegen.

Meine Meinung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich einiges geahnt. Aber es war doch alles noch ein wenig mehr und heftiger, als ich es erahnt habe.
So beim Lesen des Buches habe ich an einigen Stellen echt kurz inne gehalten und mich gefragt wie Hagen sich dann doch noch so gewandelt hat. Schon beim Lesen im Laufe der Zeit merkt man welche Veränderungen Hagen eigentlich durch macht.
Der Schreibstil konnte mich sehr fesseln. Hagen schreibt sehr offen und ehrlich - so kommt es bei mir zumindest an. Ich denke, würde er nicht zum dem stehen, was er getan hat, hätte er vieles wohl anders ins Buch geschrieben - oder das Buch gar nicht erst geschrieben/veröffentlicht. Irgendwie musste ich dabei auch gleich an einen Haudegen Song denken - "So fühlt sich Leben an" - denn da kommt auch die Zeile "ich bereue keinen Tag" drin vor - also in dem Lied. Und das passt schon zu dem Buch in gewisser Weise. Ich könnte mir gut vorstellen, dass daraus auch der Titel des Buches irgendwie entstanden ist.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das Hagen aus dem gelernt hat, was er getan hat, aber das er doch auch zu dem steht, was er getan hat. Ich hatte nicht das Gefühl das er es bereut, denn schließlich hat sein Leben ihn zu dem gemacht, der er heute ist.
Ich möchte mir nicht anmaßen über das Leben von jemanden zu urteilen, daher wird meine Meinung hier auch sehr kurz ausfallen.
Ich wollte mehr über Hagen erfahren und das habe ich. Das Buch endet da, wo seine Zeit mit Sven Gillert so richtig anfängt - kurz wo Haudegen anfängt. Und doch kommt Sven schon vorher in dem Buch vor, was mich irgendwie richtig überrascht hat. Es ist interessant zu wissen, wie diese beiden zusammen gefunden haben.
Irgendwie musste ich besonders doll grinsen beim Lesen, als ich den Titel "Großvater sagt" gelesen habe, denn so heißt auch ein Lied von Sven und Hagen. Und irgendwie es passt halt.




Ich finde es mutig von Hagen, dass er dieses Buch so offen geschrieben hat. Und ich hoffe, dass er wirklich noch ein zweites schreibt, über sein Leben mit Haudegen. Wobei ich mir halt auch denke, da kann man sich bestimmt vieles vorstellen was sich da so abspielt.

Ein großartiges Buch. Und ich bin sehr froh, dass ich es mir gekauft habe.

5 von 5 Punkten.


Heyne Verlag
317 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783453640566