Inhalt:
Finja braucht Abstand von allem, von ihrem Ehemann, ihrem Job...und deswegen beschließt sie Weihnachten allein am Meer zu verbringen.
Dort lernt sie Janette eine Malerin kennen. Diese wartet auf ihren Verlobten, der mti dem Boot kommen soll...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich wunderwunderschön. Schon allein die Illustrationen in dem Buch sind klasse und laden oft zum Träumen ein. Zumindest ging es mir so.
Die Geschichte ist toll ausgedacht.
Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, was vorallem auch an der geringen Seitenzahl liegt, aber auch daran, dass es von der Sprache her gut zu lesen ist.
Finja kann ich gut verstehen, ihr "Weg-wollen" ist für mich nachvollziehbar. Ich flüchte auch gern ans Meer. Der Abstand den ich da habe und zu beobachten wie die Wellen brechen tat mir schon immer gut.
Auch Janette konnte mich auf ihre Art faszinieren. Erst fand ich sie befremdlich, aber letztendlich denke ich sie ist eine tolle Frau.
Die Geschichte passt gut zur Weihnachtszeit, und sie konnte mich doch ein klein wenig verzaubern.
5 von 5 Punkten.
Rororo Verlag
61 Seiten
8,00 Euro
ISBN 9783499257223
Freitag, 30. November 2012
Donnerstag, 29. November 2012
"Freche Frauen feiern Weihnachten" verschiedene Autoren
Inhalt:
In diesem Buch befinden sich 8 Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten:
Sibel Susann Teomann "Das perfekte Weihnachtsfest"
Jana Sonntag "Stille Post"
Michael Eichhammer "Gitme, Weihnachtsmann"
Kim Schneyder "Mach´s nochmal Liebling"
Hanna Dietz "Krippenspiele"
Gina Greifenstein "Küsse für den Nikolaus"
Katharina Gerwens "Willie der Achte"
Regine C. Henschel "Weihnachten mal ins Blaue"
Meine Meinung:
Von den Geschichten sind alle recht vorhersehbar, das finde ich schade.
Aber jede der Geschichten hat irgendwie Charme. Einige sind lustig, andere sind sehr gefühlvoll.
"Das perfekte Weihnachtsfest" fand ich sehr lustig. Nora ist ein wenig chaotisch, und genau das macht diese Geschichte sehr lustig. Die Geschichte spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern enthält auch einen kleinen Rückblick zu einem anderen Weihnachtsfest.
"Stille Post" war auch lustig, aber auf eine andere Art, wobei es auch bei dieser Geschichte dadurch lustig wird, dass die Protagonistin eher chaotisch ist. Und leider ist sie auch recht vorhersehbar.
"Gitme, Weihnachtsmann" ist eher gefühlvoll und sticht schon allein dadurch hervor, dass diese als einzige im Buch von einem Mann geschrieben wurde. Gerade diese Geschichte bringt sehr den Zauber von Weihnachten rüber.
"Mach´s nochmal Liebling" ist aus 2 verschiedenen Sichtweisen geschrieben, aus der Sicht von Sandra und aus der Sicht von deren Mann Martin. Diese Geschichte ist eher wieder lustig. Und wie ich finde recht schön.
"Krippenspiele" hat für mich sowas von Übermutti in gewisser Weise. Es passt zu der Geschichte keine Frage. Aber hmm...irgendwie hätte ich es anderes schöner gefunden.
"Küsse für den Nikolaus" war mir sehr sympathisch auch wenn ich keine Frau kenne, die so handeln würde. Das fand ich ein wenig übertrieben, aber zur Weihnachtszeit darf das so sein.
"Willi der Achte" ist wieder recht lustig, aber auch vorhersehbar. Wobei ich ehrlich sagen muss, das Ende konnte mich nicht begeistern.
"Weihnachten mal ins Blaue" finde ich passt nicht wirklich in dieses Buch und auch nicht so richtig zur Weihnachtszeit.
3 von 5 Punkten
Piper Verlag
221 Seiten
9,20 Euro
ISBN 9783492259729
In diesem Buch befinden sich 8 Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten:
Sibel Susann Teomann "Das perfekte Weihnachtsfest"
Jana Sonntag "Stille Post"
Michael Eichhammer "Gitme, Weihnachtsmann"
Kim Schneyder "Mach´s nochmal Liebling"
Hanna Dietz "Krippenspiele"
Gina Greifenstein "Küsse für den Nikolaus"
Katharina Gerwens "Willie der Achte"
Regine C. Henschel "Weihnachten mal ins Blaue"
Meine Meinung:
Von den Geschichten sind alle recht vorhersehbar, das finde ich schade.
Aber jede der Geschichten hat irgendwie Charme. Einige sind lustig, andere sind sehr gefühlvoll.
"Das perfekte Weihnachtsfest" fand ich sehr lustig. Nora ist ein wenig chaotisch, und genau das macht diese Geschichte sehr lustig. Die Geschichte spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern enthält auch einen kleinen Rückblick zu einem anderen Weihnachtsfest.
"Stille Post" war auch lustig, aber auf eine andere Art, wobei es auch bei dieser Geschichte dadurch lustig wird, dass die Protagonistin eher chaotisch ist. Und leider ist sie auch recht vorhersehbar.
"Gitme, Weihnachtsmann" ist eher gefühlvoll und sticht schon allein dadurch hervor, dass diese als einzige im Buch von einem Mann geschrieben wurde. Gerade diese Geschichte bringt sehr den Zauber von Weihnachten rüber.
"Mach´s nochmal Liebling" ist aus 2 verschiedenen Sichtweisen geschrieben, aus der Sicht von Sandra und aus der Sicht von deren Mann Martin. Diese Geschichte ist eher wieder lustig. Und wie ich finde recht schön.
"Krippenspiele" hat für mich sowas von Übermutti in gewisser Weise. Es passt zu der Geschichte keine Frage. Aber hmm...irgendwie hätte ich es anderes schöner gefunden.
"Küsse für den Nikolaus" war mir sehr sympathisch auch wenn ich keine Frau kenne, die so handeln würde. Das fand ich ein wenig übertrieben, aber zur Weihnachtszeit darf das so sein.
"Willi der Achte" ist wieder recht lustig, aber auch vorhersehbar. Wobei ich ehrlich sagen muss, das Ende konnte mich nicht begeistern.
"Weihnachten mal ins Blaue" finde ich passt nicht wirklich in dieses Buch und auch nicht so richtig zur Weihnachtszeit.
3 von 5 Punkten
Piper Verlag
221 Seiten
9,20 Euro
ISBN 9783492259729
Montag, 26. November 2012
"Unvergessene Weihnachten - Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten" Band 6
Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten, die um die Weihnachtszeit spielen. Geschrieben sind sie von Zeitzeugen, also von Menschen die zu einer Zeit gelebt haben und wie sie ihr Weihnachten erlebt haben.
Meine Meinung:
Die Geschichten waren eigentlich durch weg gut. Teilweise waren es irgendwie magische Momente für die Erzähler, aber dieser magische Moment ist auch ab und an auf mich übergesprungen.
Ich fand es interessant zu erfahren wie andere Menschen Weihnachten erlebt haben, vorallem auch zu anderen Zeiten. Es wurde auch immer gut deutlich wie die Menschen eigentlich lebten, ob es eine Zeit war, wo gut Geld vorhanden war oder eher nicht.
Das ganze ist auch nach Zeit geordnet, dass heißt so konnte ich auch gut sehen, wie unterschiedlich Weihnachten in den verschiedenen Familien zur gleichen Zeit erlebt wurde.
Oder auch wie sich Weihnachten im Laufe der Zeit verändert hat, welche Bräuche vielleicht noch geblieben sind.
Das Buch ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten. Der Zauber dieser Zeit ist in diesem Buch deutlich zu merken.
5 von 5 Punkten
Verlag Zeitgut
188 Seiten
9783866141803
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten, die um die Weihnachtszeit spielen. Geschrieben sind sie von Zeitzeugen, also von Menschen die zu einer Zeit gelebt haben und wie sie ihr Weihnachten erlebt haben.
Meine Meinung:
Die Geschichten waren eigentlich durch weg gut. Teilweise waren es irgendwie magische Momente für die Erzähler, aber dieser magische Moment ist auch ab und an auf mich übergesprungen.
Ich fand es interessant zu erfahren wie andere Menschen Weihnachten erlebt haben, vorallem auch zu anderen Zeiten. Es wurde auch immer gut deutlich wie die Menschen eigentlich lebten, ob es eine Zeit war, wo gut Geld vorhanden war oder eher nicht.
Das ganze ist auch nach Zeit geordnet, dass heißt so konnte ich auch gut sehen, wie unterschiedlich Weihnachten in den verschiedenen Familien zur gleichen Zeit erlebt wurde.
Oder auch wie sich Weihnachten im Laufe der Zeit verändert hat, welche Bräuche vielleicht noch geblieben sind.
Das Buch ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten. Der Zauber dieser Zeit ist in diesem Buch deutlich zu merken.
5 von 5 Punkten
Verlag Zeitgut
188 Seiten
9783866141803
Sonntag, 25. November 2012
Cornelia Funke "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel"
Inhalt:
Der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk hat eigentlich Berufsverbot, seitdem der große Weihnachtsrat die Sache mit den Geschenken in die Hand genommen hat. Ihn interessiert sein Berufsverbot aber nicht und er macht weiter.
Er ist derjenige der Geschenke bringt, die man für Geld nicht kaufen kann.
Und plötzlich bei einem Gewitter fällt er vom Himmel...
Meine Meinung:
Ein sehr schönes Kinderweihnachtsbuch. In diesem Buch ist sehr deutlich der Zauber von Weihnachten zu spüren, genau das, was ein Weihnachtsbuch für mich haben muss.
Ein Weihnachtsbuch ohne den gewissen Zauber ist für mich kein Weihnachtsbuch.
Dieses Buch enthält so viel Spannung, wie es für Kinder genau richtig ist. Es ist nicht zu viel, also nicht so, dass die Kinder Angst bekommen, aber trotzdem so viel Spannung um die Kinder wirklich in den Bann von diesem Buch zu ziehen. Meiner Meinung nach, eignet sich dieses Buch gut zum Vorlesen in der Weihnachtszeit.
Die Kapitel sind in einer Länge, für die auch jüngere Kinder schon genug Aufmerksamkeit haben.
Es ist kein Bilderbuch in dem Sinne, aber einige farbige Abbildungen sind dennoch vorhanden. Ich finde sie passen gut zu dem Buch und auch die Stellen, an denen die Bilder platziert wurden, passen gut.
Ich selbst habe dieses Buch sehr schnell durch gehabt, mit Kindern würde ich mir für dieses Buch aber wesentlich mehr Zeit nehmen, mit den Kindern drüber reden etc.
Kinder in der 2. Klasse können dieses Buch denke ich auch mit ein bisschen Geduld schon gut allein lesen. Für Erstklässler zum allein lesen ist es meiner Meinung nach noch ein wenig zu schwer, aufgrund der Begriffe, Namen usw. die in diesem Buch vorkommen, die lassen sich nicht ganz so einfach lesen.
5 von 5 Punkten.
Dressler Verlag
176 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783791504612
Der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk hat eigentlich Berufsverbot, seitdem der große Weihnachtsrat die Sache mit den Geschenken in die Hand genommen hat. Ihn interessiert sein Berufsverbot aber nicht und er macht weiter.
Er ist derjenige der Geschenke bringt, die man für Geld nicht kaufen kann.
Und plötzlich bei einem Gewitter fällt er vom Himmel...
Meine Meinung:
Ein sehr schönes Kinderweihnachtsbuch. In diesem Buch ist sehr deutlich der Zauber von Weihnachten zu spüren, genau das, was ein Weihnachtsbuch für mich haben muss.
Ein Weihnachtsbuch ohne den gewissen Zauber ist für mich kein Weihnachtsbuch.
Dieses Buch enthält so viel Spannung, wie es für Kinder genau richtig ist. Es ist nicht zu viel, also nicht so, dass die Kinder Angst bekommen, aber trotzdem so viel Spannung um die Kinder wirklich in den Bann von diesem Buch zu ziehen. Meiner Meinung nach, eignet sich dieses Buch gut zum Vorlesen in der Weihnachtszeit.
Die Kapitel sind in einer Länge, für die auch jüngere Kinder schon genug Aufmerksamkeit haben.
Es ist kein Bilderbuch in dem Sinne, aber einige farbige Abbildungen sind dennoch vorhanden. Ich finde sie passen gut zu dem Buch und auch die Stellen, an denen die Bilder platziert wurden, passen gut.
Ich selbst habe dieses Buch sehr schnell durch gehabt, mit Kindern würde ich mir für dieses Buch aber wesentlich mehr Zeit nehmen, mit den Kindern drüber reden etc.
Kinder in der 2. Klasse können dieses Buch denke ich auch mit ein bisschen Geduld schon gut allein lesen. Für Erstklässler zum allein lesen ist es meiner Meinung nach noch ein wenig zu schwer, aufgrund der Begriffe, Namen usw. die in diesem Buch vorkommen, die lassen sich nicht ganz so einfach lesen.
5 von 5 Punkten.
Dressler Verlag
176 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783791504612
Jessica Shirvington "Verlockt"
Achtung könnte Spoiler enthalten, da dies bereits der 2. Band ist.
Inhalt:
Violet, die nun eine Grigori ist geht auf die Suche nach der Grigorischrift - zusammen mit Lincoln und den anderen Grigori. Doch plötzlich kehrt Phoenix zurück und zeigt sein wares Gesicht, er zeigt dass er immer noch Macht über Violet hat, und auch er will die Schrift haben...
Meine Meinung:
Obwohl es schon länger her ist, dass ich den 1. Band gelesen habe, bin ich gut in das Buch rein gekommen.
Ich konnte mich durch das Lesen von den ersten Kapiteln dieses Buches, wieder gut erinnern was bisher passiert war, wobei dadrüber gar nicht wirklich viel stand. Aber die Erinnerungen kamen wieder.
Hilfreich war auch, dass die Engelshierarchie auch in diesem Band hinten drin stand. Vorn wäre vermutlich besser gewesen, da viele ja nicht hinten in das Buch gucken, aber zumindest ist sie drin.
Es begann auch hier gleich wieder recht spannend und blieb meiner Meinung nach auch spannend. So das die Seiten nur so dahin flogen - so kam es mir zumindest vor.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so das man dieses Buch auch beim Bahnfahren recht gut lesen kann und nicht ständig mittendrin aufhören muss.
Über die Charaktere erfährt man beim Lesen dieses Buches noch mehr, als aus dem ersten Band hervor kam. Ich finde es gut, wenn die Charaktere weiter ausgebaut werden und man mehr über sie erfährt. Dieses war aber immer so unter gebracht, dass es nicht langweilig wurde, sich in die Länge zog oder ähnliches.
Die Idee ist gut umgesetzt, die Autorin hat auch in diesem Buch eine tolle Fantasiewelt geschaffen.
5 von 5 Punkten.
cbt Verlag
543 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783570380185
Samstag, 17. November 2012
Jando "Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig"
Inhalt:
Mats kommt nach einem Unfall in das Krankenhaus ans Meer. Für ihn ist diese Schicksalsfügung gut, denn er ist zu sehr in seiner Arbeitswelt gefangen. So sehr, dass selbst seine Frau nicht mehr richtig an ihn ran kommt. Und dort im Krankenhaus am Meer trifft er auf den kleinen Jungen, der sehr viel Weisheit in sich trägt und diese auch weiter gibt.
Meine Meinung:
Ich mag Bücher, die in diese Richtung gehen und kleine Weisheiten versprühen. Auch "Sternenreiter" konnte mich in dieser Hinsicht überzeugen. Beim Lesen hat mir der kleine Junge oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich glücklich gestimmt. Und auch irgendwie zum Nachdenken gebracht.
Die Weisheiten sind finde ich sehr treffend und sehr wahr.
Ich konnte schon oft erleben, dass Kinder in gewisser Weise mehr Weisheit in sich tragen, dass uns Erwachsenen einfach vieles verloren geht, was Freude bereitet. Und auch darauf macht das Buch aufmerksam. Es ist also wirklich nicht fern der Realität.
Die Geschichte um den kleinen Jungen hat mich verzaubert, mich glücklich gemacht - und damit hat dieses Buch eigentlich das erreicht, was ich mir von erhofft hatte.
Die Weisheiten sind kursiv gedruckt, sie werden von dem kleinen Jungen gesagt. Ich finde es gut, dass sie sich vom anderen Text abheben. So kann man auch später noch schnell ein Blick auf sie werfen.
Die Bilder in dem Buch sind super schön. Und sie passen meiner Meinung nach gut zur Geschichte. Sie machen das Buch zu einem kleinen Schmuckstück.
Eigentlich brauch man aufgrund der Seitenzahl nicht so lange um das Buch zu lesen. Aber da mich gerade die Weisheiten verweilen ließen, saß ich teilweise mit dem Buch in der Hand da und habe einfach nachgedacht oder vor mich hin gelächelt.
Ich denke das Buch werde ich noch öfter lesen, um mir einiges wieder in Gedanken zu rufen, und die schöne Geschichte zu lesen.
5 von 5 Punkten.
KoRos Nord Verlag
131 Seiten
13,95 Euro
ISBN 9783981486315
Mats kommt nach einem Unfall in das Krankenhaus ans Meer. Für ihn ist diese Schicksalsfügung gut, denn er ist zu sehr in seiner Arbeitswelt gefangen. So sehr, dass selbst seine Frau nicht mehr richtig an ihn ran kommt. Und dort im Krankenhaus am Meer trifft er auf den kleinen Jungen, der sehr viel Weisheit in sich trägt und diese auch weiter gibt.
Meine Meinung:
Ich mag Bücher, die in diese Richtung gehen und kleine Weisheiten versprühen. Auch "Sternenreiter" konnte mich in dieser Hinsicht überzeugen. Beim Lesen hat mir der kleine Junge oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich glücklich gestimmt. Und auch irgendwie zum Nachdenken gebracht.
Die Weisheiten sind finde ich sehr treffend und sehr wahr.
Ich konnte schon oft erleben, dass Kinder in gewisser Weise mehr Weisheit in sich tragen, dass uns Erwachsenen einfach vieles verloren geht, was Freude bereitet. Und auch darauf macht das Buch aufmerksam. Es ist also wirklich nicht fern der Realität.
Die Geschichte um den kleinen Jungen hat mich verzaubert, mich glücklich gemacht - und damit hat dieses Buch eigentlich das erreicht, was ich mir von erhofft hatte.
Die Weisheiten sind kursiv gedruckt, sie werden von dem kleinen Jungen gesagt. Ich finde es gut, dass sie sich vom anderen Text abheben. So kann man auch später noch schnell ein Blick auf sie werfen.
Die Bilder in dem Buch sind super schön. Und sie passen meiner Meinung nach gut zur Geschichte. Sie machen das Buch zu einem kleinen Schmuckstück.
Eigentlich brauch man aufgrund der Seitenzahl nicht so lange um das Buch zu lesen. Aber da mich gerade die Weisheiten verweilen ließen, saß ich teilweise mit dem Buch in der Hand da und habe einfach nachgedacht oder vor mich hin gelächelt.
Ich denke das Buch werde ich noch öfter lesen, um mir einiges wieder in Gedanken zu rufen, und die schöne Geschichte zu lesen.
5 von 5 Punkten.
KoRos Nord Verlag
131 Seiten
13,95 Euro
ISBN 9783981486315
Freitag, 16. November 2012
Melissa Marr "Graveminder"
Inhalt:
Rebekkahs Großmutter stirbt, und somit wird sie selbst zur Graveminder. Das bedeutet, dass sie die Stadt vor den hungrigen Toten schützen muss, und die begrabenen einige Zeit versorgen muss.
Bei der Suche nach den hungrigen Toten, kommt sie einigen Geheimnissen auf die Spur.
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon zu Beginn war eine gewisse Spannung vorhanden. Das fand ich gut. Diese steigerte sich im Laufe des Buches, um kurz vor Ende ihren Höhepunkt zu erreichen.
Die Spannung war dauerhaft vorhanden. Sie schwächelte in keinster Weise.
Das Verhalten von Rebekkah störte mich manchmal, aber nur ein bisschen. Also nicht wirklich gravierend. Aber sie ich fand ihre ständige "Flucht" bzw die "Fluchtgedanken" irgendwie ein bisschen nervig.
Bryon dagegen fand ich sehr angenehm. Dieser Charakter ist mir nur positiv aufgefallen, da passt irgendwie alles zusammen.
Sprachlich ist das Buch auf dem Niveau für Jugendliche gehalten. Aber nicht in der Jugendsprache sondern eher in der Umgangssprache verfasst. Dieses Buch ist zwar für Erwachsene ausgelegt, so heißt es zumindest, aber ich finde es eignet sich auch gut für Jugendliche ab ca 14 Jahren.
Dadurch konnte ich das Buch sehr flüssig lesen.
Es ist aus Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben.
Einige Teile heben sich durch Kursivdruck ein wenig ab. Damit sind Teile gekennzeichnet, die in der Vergangenheit spielen oder besser gesagt, Teile der Vergangenheit, die in den Gedanken von den Protagonisten eine Rolle spielen.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz - ich finde das immer gut, da sich das Buch so auch gut für kürzere Bahnfahrten eignet und man nicht immer mitten in einem Kapitel aufhören muss. Das mag ich nämlich nicht so gern.
Ich empfand das Buch als ganz angenehm, von der Geschichte her zwar schon düster, aber nicht zu düster.
4 von 5 Punkten.
Piper Verlag
396 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783492268905
Rebekkahs Großmutter stirbt, und somit wird sie selbst zur Graveminder. Das bedeutet, dass sie die Stadt vor den hungrigen Toten schützen muss, und die begrabenen einige Zeit versorgen muss.
Bei der Suche nach den hungrigen Toten, kommt sie einigen Geheimnissen auf die Spur.
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon zu Beginn war eine gewisse Spannung vorhanden. Das fand ich gut. Diese steigerte sich im Laufe des Buches, um kurz vor Ende ihren Höhepunkt zu erreichen.
Die Spannung war dauerhaft vorhanden. Sie schwächelte in keinster Weise.
Das Verhalten von Rebekkah störte mich manchmal, aber nur ein bisschen. Also nicht wirklich gravierend. Aber sie ich fand ihre ständige "Flucht" bzw die "Fluchtgedanken" irgendwie ein bisschen nervig.
Bryon dagegen fand ich sehr angenehm. Dieser Charakter ist mir nur positiv aufgefallen, da passt irgendwie alles zusammen.
Sprachlich ist das Buch auf dem Niveau für Jugendliche gehalten. Aber nicht in der Jugendsprache sondern eher in der Umgangssprache verfasst. Dieses Buch ist zwar für Erwachsene ausgelegt, so heißt es zumindest, aber ich finde es eignet sich auch gut für Jugendliche ab ca 14 Jahren.
Dadurch konnte ich das Buch sehr flüssig lesen.
Es ist aus Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben.
Einige Teile heben sich durch Kursivdruck ein wenig ab. Damit sind Teile gekennzeichnet, die in der Vergangenheit spielen oder besser gesagt, Teile der Vergangenheit, die in den Gedanken von den Protagonisten eine Rolle spielen.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz - ich finde das immer gut, da sich das Buch so auch gut für kürzere Bahnfahrten eignet und man nicht immer mitten in einem Kapitel aufhören muss. Das mag ich nämlich nicht so gern.
Ich empfand das Buch als ganz angenehm, von der Geschichte her zwar schon düster, aber nicht zu düster.
4 von 5 Punkten.
Piper Verlag
396 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783492268905
Donnerstag, 15. November 2012
Melanie Fischer "Mandys irische Seele"
Inhalt:
Mandy wirkt eigentlich sehr selbstbewusst, doch sie ist es nicht. Vor Beziehungen rennt sie, seitdem sie einige Enttäuschungen erlebt hat eigentlich immer weg. An der irischen Westküste findet sie jedoch immer wieder die nötige Kraft die sie benötigt um ihr Leben zu meistern.
Als sie Ben begegnet, fängt sie an ihre Seele und Bedürfnisse wieder zu fühlen.
Meine Meinung:Schon allein der Titel hat mich angesprochen, da auch ich mich Irland sehr verbunden fühle. Ich denke wer einmal in Irland war, wird dieses Gefühl kennen. Und auch ich habe das Gefühl, dass meine Seele zum Teil in Irland gebleiben ist, bzw Irland ganz fest eingeschlossen hat. Daher musste ich dieses Buch einfach haben.
Die Schrift ist größer, als ich es sonst gewohnt bin, aber das finde ich gar nicht schlimm. Es hat das Lesen sehr angenehm gemacht, nur musste ich oft umblättern.
Ich bin mit Mandy schnell warm geworden. Ihre Gefühle wurden so beschrieben, dass ich sie gut nachvollziehen konnte.
Sie waren auch plausibel und verständlich finde ich. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie genauso fühlt. Gerade bei allem was Irland angeht.
Auch die anderen Charaktere passen gut. Zumal ich die Iren selbst so bzw ähnlich kennenlernen durfte, wie sie in dem Buch beschrieben sind, fand ich es alles sehr stimmig.
Die Iren sind nach meiner Erfahrung sehr warmherzig, offen, lebensfroh, fröhlich, hilfsbereit...
Die Beschreibungen sind toll, gerade vom Land. Ich kenne die rauen Küsten Irlands selbst, auch Teile der Westküste. Ich kann sagen, dass die Beschriebungen passen. Es hätten aber gern noch mehr Beschreibungen von Irland in dem Buch vorhanden sein können. Für Menschen die nie da waren, könnte es schwierig sein, sich alles vorzustellen.
Das Buch ist sehr gefühlvoll, aber ich finde es nicht schnulzig, es ist meines Erachtens nach also nicht zu viel von Liebe, Leid...die Autorin wusste dies gut zu dosieren.
Ein schönes, gefühlvolles Buch, welches mich hat träumen lassen - träumen von Irland, meiner Zeit da, den Menschen...
5 von 5 Punkten.
Klecks Verlag
212 Seiten
12,80 Euro
ISBN 9783942884518
Mandy wirkt eigentlich sehr selbstbewusst, doch sie ist es nicht. Vor Beziehungen rennt sie, seitdem sie einige Enttäuschungen erlebt hat eigentlich immer weg. An der irischen Westküste findet sie jedoch immer wieder die nötige Kraft die sie benötigt um ihr Leben zu meistern.
Als sie Ben begegnet, fängt sie an ihre Seele und Bedürfnisse wieder zu fühlen.
Meine Meinung:Schon allein der Titel hat mich angesprochen, da auch ich mich Irland sehr verbunden fühle. Ich denke wer einmal in Irland war, wird dieses Gefühl kennen. Und auch ich habe das Gefühl, dass meine Seele zum Teil in Irland gebleiben ist, bzw Irland ganz fest eingeschlossen hat. Daher musste ich dieses Buch einfach haben.
Die Schrift ist größer, als ich es sonst gewohnt bin, aber das finde ich gar nicht schlimm. Es hat das Lesen sehr angenehm gemacht, nur musste ich oft umblättern.
Ich bin mit Mandy schnell warm geworden. Ihre Gefühle wurden so beschrieben, dass ich sie gut nachvollziehen konnte.
Sie waren auch plausibel und verständlich finde ich. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie genauso fühlt. Gerade bei allem was Irland angeht.
Auch die anderen Charaktere passen gut. Zumal ich die Iren selbst so bzw ähnlich kennenlernen durfte, wie sie in dem Buch beschrieben sind, fand ich es alles sehr stimmig.
Die Iren sind nach meiner Erfahrung sehr warmherzig, offen, lebensfroh, fröhlich, hilfsbereit...
Die Beschreibungen sind toll, gerade vom Land. Ich kenne die rauen Küsten Irlands selbst, auch Teile der Westküste. Ich kann sagen, dass die Beschriebungen passen. Es hätten aber gern noch mehr Beschreibungen von Irland in dem Buch vorhanden sein können. Für Menschen die nie da waren, könnte es schwierig sein, sich alles vorzustellen.
Das Buch ist sehr gefühlvoll, aber ich finde es nicht schnulzig, es ist meines Erachtens nach also nicht zu viel von Liebe, Leid...die Autorin wusste dies gut zu dosieren.
Ein schönes, gefühlvolles Buch, welches mich hat träumen lassen - träumen von Irland, meiner Zeit da, den Menschen...
5 von 5 Punkten.
Klecks Verlag
212 Seiten
12,80 Euro
ISBN 9783942884518
Neuzugänge
Bevor ich die Rezensionen zu den Büchern schreibe möchte ich kurz die Neuzugänge vermelden:
Jando "Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig" vom KoRos Nord Verlag.
Tanja Heitmann und andere "Frostzauber" erschienen beim rororo Verlag
Melissa Marr" Graveminder" erschienen beim Piper Verlag.
Zu "Graveminder" werde ich voraussichtlich morgen meine Rezension schreiben, das habe ich nämlich schon fertig gelesen.
Jando "Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig" vom KoRos Nord Verlag.
Tanja Heitmann und andere "Frostzauber" erschienen beim rororo Verlag
Melissa Marr" Graveminder" erschienen beim Piper Verlag.
Zu "Graveminder" werde ich voraussichtlich morgen meine Rezension schreiben, das habe ich nämlich schon fertig gelesen.
Sonntag, 11. November 2012
Lesungsbericht - Sebastian Fitzek, Michael Tsokos
Ich war am 31.10 auf der Lesung von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos.
Und nun komme ich auch endlich mal dazu, einen kleinen Bericht dazu zu schreiben.
Als erstes möchte ich los werden, dass es ein wirklich toller Abend war.
Ein Abend der lehrreich war, da ich mehr über die Vorgänge in der Gerichtsmedizin erfahren durfte - dank Michael Tsokos. Der auch erklärt hat, was genau eigentlich ein CT ist.
Außerdem hat er Gerüchte enttarnt, wie sie in Filmen, vorkommen, es in Wirklichkeit aber gar nicht so ist z.B. das Angehörige in die Gerichtsmedizin rein dürfen, um den Toten zu identifizieren - denn das ist nicht der Fall, da diese ja Beweise verfalschen oder welche legen könnten.
Die beiden waren auf der Bühne echt ein super Team. Jeder hatte seinen Part, auch wenn Herr Tsokos mit seinem manchmal vorgreifen wollte - aber genau das hat Lacher hervorgebracht und alles aufgelockert.
Wobei die Stimmung so oder so schon locker war, was wohl einfach an der Art von den beiden liegt.
Es ist ja nun die zweite Lesung, die ich erlebt habe, auf der Sebastian Fitzek selbst was aus seinem Buch gelesen hat. Und ich kann sagen, ich mag seine Art zu lesen. Dadurch entsteht echt viel Spannung.
Alles in allem wirkt er auch sehr sympathisch. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, ist das er Chucks zu einer Anzughose getragen hat - das allein finde ich schon toll. Guter Stilmix würde ich da sagen.
Gegen Ende der Lesung haben die beiden auch noch Fragen beantwortet - was ich auch sehr gut fand, auch wenn nicht viele Fragen gestellt wurden.
Danach haben beide sich noch die Zeit genommen, die Bücher zu signieren, und auch für ein gemeinsames Foto war die Zeit da - dafür danke ich den beiden wirklich sehr.
Hier ein paar Eindrücke von der Lesung:
Und nun komme ich auch endlich mal dazu, einen kleinen Bericht dazu zu schreiben.
Als erstes möchte ich los werden, dass es ein wirklich toller Abend war.
Ein Abend der lehrreich war, da ich mehr über die Vorgänge in der Gerichtsmedizin erfahren durfte - dank Michael Tsokos. Der auch erklärt hat, was genau eigentlich ein CT ist.
Außerdem hat er Gerüchte enttarnt, wie sie in Filmen, vorkommen, es in Wirklichkeit aber gar nicht so ist z.B. das Angehörige in die Gerichtsmedizin rein dürfen, um den Toten zu identifizieren - denn das ist nicht der Fall, da diese ja Beweise verfalschen oder welche legen könnten.
Die beiden waren auf der Bühne echt ein super Team. Jeder hatte seinen Part, auch wenn Herr Tsokos mit seinem manchmal vorgreifen wollte - aber genau das hat Lacher hervorgebracht und alles aufgelockert.
Wobei die Stimmung so oder so schon locker war, was wohl einfach an der Art von den beiden liegt.
Es ist ja nun die zweite Lesung, die ich erlebt habe, auf der Sebastian Fitzek selbst was aus seinem Buch gelesen hat. Und ich kann sagen, ich mag seine Art zu lesen. Dadurch entsteht echt viel Spannung.
Alles in allem wirkt er auch sehr sympathisch. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, ist das er Chucks zu einer Anzughose getragen hat - das allein finde ich schon toll. Guter Stilmix würde ich da sagen.
Gegen Ende der Lesung haben die beiden auch noch Fragen beantwortet - was ich auch sehr gut fand, auch wenn nicht viele Fragen gestellt wurden.
Danach haben beide sich noch die Zeit genommen, die Bücher zu signieren, und auch für ein gemeinsames Foto war die Zeit da - dafür danke ich den beiden wirklich sehr.
Hier ein paar Eindrücke von der Lesung:
Samstag, 10. November 2012
Moritz Matthies "Ausgefressen"
Inhalt:
Ray ist ein Erdmännchen, und er wird als Privatdetektiv tätig, als Phil ein Mensch, versteht was er sagt. Denn Überwachen und Observieren gehört ja zu der Natur eines Erdmännchens, darum erklärt er sich bereit Phil zu helfen - natürlich gegen eine kleine Gefälligkeit.
Meine Meinung:
Irgendwie hat mich das Buch ein wenig an "Glennkill" erinnert. Nur das ich "Glennkill" dann doch besser fand.
"Ausgefressen" ist nicht schlecht. Aber es ist auch nicht überragend.
Das Buch hat Witz, keine Frage. Allerdings leider nicht sooo viel. Das finde ich schade.
Spannung, ja hmm Spannung ist vorhanden, leider nicht übermäßig. Ich denke aus diesem Buch hätte noch viel viel mehr gemacht werden können.
Ray gefällt mir sehr gut. Seine Denkweise ist auch toll, und in was für Fettnäpfchen er manchmal tritt, ist auch toll.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Ist von der Sprache recht einfach gehalten, die meiste Zeit über. Es sei denn das eine Erdmännchen redet, dann wird es ein bisschen komplizierter. Aber das entspricht dem Charakter, wie es beschrieben ist.
Das Buch ist mittelmäßig.
3 von 5 Punkten.
Scherz Verlag
271 Seiten
13,99 Euro
ISBN 9783651000261
Ray ist ein Erdmännchen, und er wird als Privatdetektiv tätig, als Phil ein Mensch, versteht was er sagt. Denn Überwachen und Observieren gehört ja zu der Natur eines Erdmännchens, darum erklärt er sich bereit Phil zu helfen - natürlich gegen eine kleine Gefälligkeit.
Meine Meinung:
Irgendwie hat mich das Buch ein wenig an "Glennkill" erinnert. Nur das ich "Glennkill" dann doch besser fand.
"Ausgefressen" ist nicht schlecht. Aber es ist auch nicht überragend.
Das Buch hat Witz, keine Frage. Allerdings leider nicht sooo viel. Das finde ich schade.
Spannung, ja hmm Spannung ist vorhanden, leider nicht übermäßig. Ich denke aus diesem Buch hätte noch viel viel mehr gemacht werden können.
Ray gefällt mir sehr gut. Seine Denkweise ist auch toll, und in was für Fettnäpfchen er manchmal tritt, ist auch toll.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Ist von der Sprache recht einfach gehalten, die meiste Zeit über. Es sei denn das eine Erdmännchen redet, dann wird es ein bisschen komplizierter. Aber das entspricht dem Charakter, wie es beschrieben ist.
Das Buch ist mittelmäßig.
3 von 5 Punkten.
Scherz Verlag
271 Seiten
13,99 Euro
ISBN 9783651000261
Donnerstag, 8. November 2012
Sebastian Fitzek, Michael Tsokos "Abgeschnitten"
Da ich hierzu noch keinen Neuzugangspost gemacht habe, dürft ihr diese Rezi auch gleich als den ansehen.
Inhalt:
Der Gerichtsmediziner Paul findet in einer Leiche ein Metallgefäss mit einem Zettel - einem Zettel auf dem die Handynummer seiner Tochter steht. Und von da an, unterschlägt er Beweise und versucht seine Tochter aufzuspüren. Hilfe erhält er dabei von Linda, die auf Helgoland lebt und für ihn eine Leiche sezieren soll, und von dem Praktikanten, der den Fahrer spielen muss.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist kein typischer Fitzek, das habe ich aber auch nicht erwartet, da er dieses Buch ja zusammen mit Herrn Tsokos geschrieben hat.
Und ich kann sagen, mir gefällt die Art wie dieses Buch geschrieben ist. Es ist recht blutig, stellenweise fand ich es ein ganz bisschen ekelig. Dies war vorallem der Fall, wenn ich mich in Linda reinversetzt habe, dass gelesen habe, was sie tun sollte/getan hat. Ich habe mich auch oft gefragt, wie ich mich an ihrer Stelle wohl verhalten würde.
Ich konnte beim Lesen sehr viel über die Gerichtsmedizin erfahren. Und dadrüber wie eine Leiche seziert wird. Das hat mir gut gefallen. Manche mögen vielleicht meinen, dass diese Buch dadurch langweilig werden könnte, aber das wurde es nicht. Im Gegenteil. Ich konnte mir so vieles einfach besser vorstellen.
Auch die Beschreibungen, von Geräuschen, etc fand ich sehr gut, da ich mir diese so auch sehr gut vorstellen konnte.
Das Buch war alles in allem spannend. Und ich finde die Idee einfach spitze. Ein Buch in der Richtung habe ich noch nie gelesen. Vielleicht war es auch gerade das, was es besonders spannend gemacht hat.
Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Vorallem auch Linda, ihren Ekel in manchen Situationen konnte ich gut verstehen, auch ihren Zwiespalt. Das kommt aus dem Buch auch gut hervor.
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch - und ich wurde nicht enttäuscht.
Gut vorstellen kann ich mir, dass ich dieses Buch noch öfter lesen werde, und die Spannung trotzdem da sein wird, obwohl ich es schon kenne.
5 von 5 Punkten.
Droemer Knaur Verlag
398 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783426199268
Inhalt:
Der Gerichtsmediziner Paul findet in einer Leiche ein Metallgefäss mit einem Zettel - einem Zettel auf dem die Handynummer seiner Tochter steht. Und von da an, unterschlägt er Beweise und versucht seine Tochter aufzuspüren. Hilfe erhält er dabei von Linda, die auf Helgoland lebt und für ihn eine Leiche sezieren soll, und von dem Praktikanten, der den Fahrer spielen muss.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist kein typischer Fitzek, das habe ich aber auch nicht erwartet, da er dieses Buch ja zusammen mit Herrn Tsokos geschrieben hat.
Und ich kann sagen, mir gefällt die Art wie dieses Buch geschrieben ist. Es ist recht blutig, stellenweise fand ich es ein ganz bisschen ekelig. Dies war vorallem der Fall, wenn ich mich in Linda reinversetzt habe, dass gelesen habe, was sie tun sollte/getan hat. Ich habe mich auch oft gefragt, wie ich mich an ihrer Stelle wohl verhalten würde.
Ich konnte beim Lesen sehr viel über die Gerichtsmedizin erfahren. Und dadrüber wie eine Leiche seziert wird. Das hat mir gut gefallen. Manche mögen vielleicht meinen, dass diese Buch dadurch langweilig werden könnte, aber das wurde es nicht. Im Gegenteil. Ich konnte mir so vieles einfach besser vorstellen.
Auch die Beschreibungen, von Geräuschen, etc fand ich sehr gut, da ich mir diese so auch sehr gut vorstellen konnte.
Das Buch war alles in allem spannend. Und ich finde die Idee einfach spitze. Ein Buch in der Richtung habe ich noch nie gelesen. Vielleicht war es auch gerade das, was es besonders spannend gemacht hat.
Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Vorallem auch Linda, ihren Ekel in manchen Situationen konnte ich gut verstehen, auch ihren Zwiespalt. Das kommt aus dem Buch auch gut hervor.
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch - und ich wurde nicht enttäuscht.
Gut vorstellen kann ich mir, dass ich dieses Buch noch öfter lesen werde, und die Spannung trotzdem da sein wird, obwohl ich es schon kenne.
5 von 5 Punkten.
Droemer Knaur Verlag
398 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783426199268
Sonntag, 4. November 2012
Tad Williams und Deborah Beale "Die Drachen der Tinkerfarm"
Inhalt:
Lucinda und Tyler machen Urlaub auf der Farm ihres Onkels. Den Onkel kennen sie bisher noch nicht mal, sie haben aber einen Brief erhalten in dem er sie zu sich einläd. Und da ihre Mutter Single-Urlaub machen möchte, passt dieser das ganz gut.
Auf der Farm geschehen merkwürdige Dinge. Schon auf der Hinfahrt sehen die beiden einen Affen - oder so was - sie sind sich da selbst nicht ganz so sicher.
Und auf der Farm wird es von Tag zu Tag merkwürdiger...
Meine Meinung:
Ich habe viel von diesem Buch erwartet, da ich eine hohe Meinung von Tad Williams habe. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
Das Buch beginnt schon ganz gut. Ich konnte mich schon zu Beginn in die Geschwister gut hineinversetzen. Ihre Gefühle gut nachvollziehen.
Es beginnt nicht gleich super spannend, aber das macht nichts, da die Spannung später umso mehr vorhanden ist. Ich würde sagen in diesem Buch ist ein typischer Spannungsbogen vorhanden, erst erfahrt man über die Protagonisten etwas, taucht ein wenig in deren Leben ein und dann beginnt es langsam aber stetig spannend zu werden.
Den Höhepunkt erreicht es für mich ca in der Buchmitte und die Spannung bleibt von da an auch erhalten.
Die Beschreibungen sind sehr fantasievoll, ich konnte mir daher alles gut vorstellen. Allgemein finde ich das Buch total schön gemacht, denn jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Zeichnung. Auch durch diese kann man sich alles noch viel viel besser vorstellen - zumindest ging es mir so.
Die Zeichnungen sind sehr detailreich und wirken sehr liebevoll gezeichnet.
Auch wie ich nach und nach die anderen Charaktere kennenlernen durfte fand ich gut, es war nicht alles so geballt, sondern immer nur ein bisschen. Und es wurde so geschrieben, dass man Stück für Stück mehr erfährt - über das Leben auf der Farm, über die Charaktere, über die Wesen auf der Farm...
Alles in allem ist dieses Buch ein schönes Buch und ich bin mir sicher, dass ich den 2. Band "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" auch noch lesen werde.
5 von 5 Punkten.
Erschienen bei Klett-Cotta (ich jedoch hatte die Welttag des Buches Ausgabe)
380 Seiten
Lucinda und Tyler machen Urlaub auf der Farm ihres Onkels. Den Onkel kennen sie bisher noch nicht mal, sie haben aber einen Brief erhalten in dem er sie zu sich einläd. Und da ihre Mutter Single-Urlaub machen möchte, passt dieser das ganz gut.
Auf der Farm geschehen merkwürdige Dinge. Schon auf der Hinfahrt sehen die beiden einen Affen - oder so was - sie sind sich da selbst nicht ganz so sicher.
Und auf der Farm wird es von Tag zu Tag merkwürdiger...
Meine Meinung:
Ich habe viel von diesem Buch erwartet, da ich eine hohe Meinung von Tad Williams habe. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
Das Buch beginnt schon ganz gut. Ich konnte mich schon zu Beginn in die Geschwister gut hineinversetzen. Ihre Gefühle gut nachvollziehen.
Es beginnt nicht gleich super spannend, aber das macht nichts, da die Spannung später umso mehr vorhanden ist. Ich würde sagen in diesem Buch ist ein typischer Spannungsbogen vorhanden, erst erfahrt man über die Protagonisten etwas, taucht ein wenig in deren Leben ein und dann beginnt es langsam aber stetig spannend zu werden.
Den Höhepunkt erreicht es für mich ca in der Buchmitte und die Spannung bleibt von da an auch erhalten.
Die Beschreibungen sind sehr fantasievoll, ich konnte mir daher alles gut vorstellen. Allgemein finde ich das Buch total schön gemacht, denn jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Zeichnung. Auch durch diese kann man sich alles noch viel viel besser vorstellen - zumindest ging es mir so.
Die Zeichnungen sind sehr detailreich und wirken sehr liebevoll gezeichnet.
Auch wie ich nach und nach die anderen Charaktere kennenlernen durfte fand ich gut, es war nicht alles so geballt, sondern immer nur ein bisschen. Und es wurde so geschrieben, dass man Stück für Stück mehr erfährt - über das Leben auf der Farm, über die Charaktere, über die Wesen auf der Farm...
Alles in allem ist dieses Buch ein schönes Buch und ich bin mir sicher, dass ich den 2. Band "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" auch noch lesen werde.
5 von 5 Punkten.
Erschienen bei Klett-Cotta (ich jedoch hatte die Welttag des Buches Ausgabe)
380 Seiten