Montag, 27. April 2020

Rezension: Stephanie Drechsler "Die Wächter der Aristeia"



Inhalt:

Zombieapokalypse. 
Nach dem Ausbruch der Untoten trifft Tara auf eine kleine Gruppe, die sich in Sicherheit vor den Zombies bringen will. Da dies abermals scheitert, beschließen sie einen neuen, geschützten Staat zu errichten, um die Werte der Menschen aufrechtzuerhalten und die Normalität wiederherzustellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich vielen Dilemmata, der Tierethik, den lebenden und toten Feinden und schließlich sich selbst stellen.



Meine Meinung:

Bei diesem Buch dauerte es ein bisschen, bis ich mich auf die Geschichte einlassen konnte. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich länger kein Fantasy mehr gelesen habe, und mit Zombies glaube ich hab ich noch nie was gelesen.
Als ich mich dann auf die Geschichte eingelassen habe, was nach ca 40 Seiten der Fall war, hat mir diese echt sehr gut gefallen. 

Die Geschichte ist wahnsinnig gut durchdacht und es gibt viele Spannungshöhepunkte. Die Spannung ist durchgehend vorhanden, weil immer wieder etwas passiert...es passieren auch einige Dinge, die ich nicht vorhergesehen habe. Dadurch hat es mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. 
Gerade durch die Spannung und da es mir leicht fiel mich in Tara einzufühlen, habe ich stark mitgefiebert. Ich wollte immer wissen, was ihr noch alles passiert - und das will ich auch nach dem ich mit dem ersten Band fertig bin immer noch. 

Die Protagonisten sind sehr passend. Ich habe gegen einige Abneigungen, andere mag ich - dies macht das Buch perfekt.

Tara finde ich total klasse, sie ist mir sofort sympathisch und wie sie sich verändert, finde ich total klasse. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches, durch die Erfahrungen, die sie macht weiter. Sie wird auf ihre Art und Weise mutiger und stärker - das bewundere ich sehr.

Adrian ist weitestgehend auch toll, aber ich finde dass er sich manchmal mehr für Tara hätte einsetzen müssen - aber dann wäre der Verlauf der Geschichte auch ein ganz anderer - von daher passt das eigentlich schon so. 
Manchmal bin ich aber total entsetzt über ihn, da frage ich mich dann was in ihm vorgeht - ob er überhaupt mal nachdenkt.

Dennis finde ich gerade zu Beginn total schrecklich, ich glaube unsympathischer hätte er mir da nicht sein können. Ich finde es dann aber auch spannend zu lesen, warum er so ist, wie er ist. 

Melly geht überhaupt gar nicht. Sie ist einfach schrecklich und zum "an die Wand klatschen".

Es ist der Autorin sehr gelungen, die Veränderungen der Gruppe, der Umgebung aufzuschreiben, so dass ich mir dies alles sehr gut vorstellen konnte...ich konnte vor meinen Augen sehen, wie sich einiges verändert...und was das dann auch mit den Menschen gemacht hat. Die Emotionen waren alle sehr deutlich spürbar. Auch dies finde ich sehr gut.

Und da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, habe ich mir mittlerweile auch schon Band 2 bestellt. Da bin ich schon sehr gespannt drauf und werde das Buch auf jeden Fall zeitnah zur Hand nehmen.

5 von 5 Punkten


Books on demand
Taschenbuch
12,99 Euro
391 Seiten
ISBN: 9783741286025

Freitag, 24. April 2020

Buchrezension: Rowan Coleman "Einfach unvergesslich"



Inhalt:

Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar.


Meine Meinung:

Der Einstieg fiel mir recht schwer, da wusste ich leider noch nichts mit dem Buch anzufangen, war mir auch nicht sicher, ob ich es nicht lieber abbreche. Einige Seiten später hat sich dies jedoch geändert, so dass mir das Buch dann doch noch sehr gut gefiel. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr nicht gleich zu Beginn abbrecht.
Ab dem Zeitpunkt habe ich dies Buch dann als eine rührende Geschichte angesehen, die es geschafft hat mich zu berühren. Dies zieht sich dann durch das restliche Buch durch. Bei etwa der Hälfte des Buches hatte ich sogar kurzzeitig Tränen in den Augen. Es ist wirklich sehr detailreich geschrieben, so dass ich mir das Verhalten von Claire gut vorstellen konnte, und auch beim Lesen gemerkt habe, wie schwer es den anderen Protagonisten manchmal fiel damit umzugehen.

Für Claire muss dies unheimlich schwer sein, ich denke gerade in ihren klaren Momenten wird ihr vieles bewusst, was hätte sein können. Sich in so jungen Jahren mit so einer Krankheit "anfreunden" zu müssen, ist bestimmt sehr hart.

Greg tut mir so leid, es muss so schwer für ihn sein, dass Claire ihm gegenüber so abweisend ist und sich auch nicht richtig an diese Liebe erinnern kann. Das muss so unglaublich weh tun.

Caitlin Verhalten kann ich gut verstehen, auf sie stürmt so vieles zeitgleich ein, was ihr Leben alles auf die eine oder andere Art verändern wird.

Der Schreibstil ist wundervoll, er ist sehr bildhaft und sehr gefühlvoll.

Das Buch ist traurig und hoffnungsvoll zugleich. Das bewundere ich sehr an diesem Buch.

4 von 5 Punkten


die Originalausgabe ist erschienen bei:

Piper
Taschenbuch
11,00 Euro
416 Seiten
ISBN: 9783492308021

Dienstag, 21. April 2020

Buchrezension: Daniela Arnold "Mittsommerblut"



Inhalt:

Ein Wochenende am Bodomsee endet für vier junge Leute in einer Katastrophe: Der achtzehnjährige Noel stirbt qualvoll, sein Kumpel wird schwer verletzt und ihre beiden Freundinnen verschwinden spurlos. Das Team um Polizeihauptkommissarin Janne Göös steht vor einem Rätsel, denn der Fall erinnert an ein grauenvolles Verbrechen aus den 1960er Jahren, das nie aufgeklärt wurde. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter? Kurz darauf verschwinden wieder drei Menschen. Zeitgleich taucht die Leiche eines lang vermissten Mädchens auf, das laut Obduktion erst Jahre nach seiner Entführung starb. Für Janne und ihr Team beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit. Können sie diesen Wahnsinnigen stoppen, bevor noch mehr junge Frauen sterben müssen?



Meine Meinung:

Ich habe bereits andere Bücher dieser Autorin gelesen, daher habe ich erwartet, dass sie sich treu bleibt, und das Buch auch wieder so spannend ist, wie die anderen. Leider ist das nicht der Fall. Diese Geschichte ist leider sehr vorhersehbar. Ich kam schon eine ganze Zeit vor der Aufklärung auf die Lösung. Da erwarte ich bei einem Thriller natürlich was anderes. Denn das nimmt auch einfach die Spannung. Es fehlte an Verwirrungen, daran, dass man seine eigene Lösung immer wieder verwirft... 
Dies finde ich sehr schade, denn die Idee ist eigentlich sehr gut, auch was alles eine Rolle spielt, gefällt mir gut. Ich denke die Autorin wollte mit diesem Buch auch ein bisschen aufrütteln. Vermutlich hätte sie dies aber besser geschafft, wenn die Spannung mehr durch gedrungen wäre. 

Die Protagonisten sind dagegen gut gelungen: 
Leni finde ich klasse und sehr mutig. Sie geht ihren eigenen Weg, was ich bewundere. Ich kann sie auch sehr gut verstehen. 
Von einigen Protagonisten war ich sehr geschockt. Es war von manchen Personen ein Augen verschließen...bei anderen steckt was anderes dahinter - auf das kann ich nicht näher eingehen, denn das würde euch auch den letzten Rest Spannung nehmen.

Die Beschreibungen waren gut. Sie waren ausdrucksstark.

Ich hoffe, dass mein nächstes Buch von dieser Autorin besser wird.


3 von 5 Punkten


CreateSpace Independent Publishing Platform
Taschenbuch
276 Seiten
9,98 Euro
ISBN: 9781722278021

Samstag, 18. April 2020

Buchrezension: Andreas Winkelmann "Tief im Wald und unter der Erde"



Inhalt:

Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet …

Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr – bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird …


Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann. Ich bin mit der Erwartung ran gegangen, dass ich einen Autor kennenlerne, der Thriller schreibt, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe. Ich habe natürlich Spannung erwartet und eine gute Geschichte.
Diese Erwartungen wurden erfüllt und ich kann jetzt schon sagen, dass ich auf jeden Fall noch weitere Bücher von Andreas Winkelmann lesen werde.

Das Buch beginnt schon spannend, und diese Spannung kann durchgehend aufrecht erhalten werden. Dies konnte mich schon begeistern. 

Ich bin ein Fan von schonungslosen Beschreibungen, Beschreibungen die brutal, blutig sind...diese habe ich in diesem Buch bekommen. Die Beschreibungen sind schon sehr heftig - demnach ist das Buch auch nichts für schwache Nerven. 
Schon allein wenn die Gestalt im Wald beschrieben wurde, lief es mir kalt den Rücken runter. Dem Autor ist es gelungen, dass die Angst der Protagonisten sich auch auf mich überträgt. Ich finde es immer spitze, wenn ich mit den Protagonisten mitfühlen kann, denn das macht das Buch immer spannender und lässt einen selbst viele Gefühle durchleben, während man ein Buch liest. Es ist dadurch einfach näher dran.
Auch die Sorge und Verzweiflung von Nele - der Kommissarin -  konnte ich gut nachvollziehen. Ihre Gefühle ergeben auf jeden Fall viel Sinn, sie passen einwandfrei zur Geschichte. Das ist einfach großartig.
Auch die Angst von Anou ist für mich deutlich spürbar und passend. Ebenso ihre Enttäuschung, die an der einen Stelle gut zum Vorschein kommt.

Die Protagonisten gefallen mir insgesamt sehr gut. Anou mag ich sehr, sie ist eine tolle Person und sehr offen. Ich bewundere ihre Stärke, und ihren Mut. Alle ihrer Entscheidungen kann ich nicht für gut heißen - was ich damit meine, müsst ihr einfach selbst lesen. Aber nachvollziehbar sind diese Entscheidungen dennoch, da sie aus starken Gefühlen entsprungen sind.

Nele verändert sich im Laufe der Geschichte schon ein wenig, sie wird offener und traut sich in gewisser Weise mehr. Das finde ich spannend zu lesen und total klasse. Es passt einfach zu dem, was ihr widerfahren ist. Allerdings verstehe ich auch ihren Zwiespalt -  der gerade zu Beginn dieses Buches sehr deutlich wird - sehr gut. 

Das Buch ist flüssig zu lesen, was wohl auch an der intensiven Spannung liegt, die man als Leserin durchmacht. Ich habe dieses Buch daher auch verschlungen. 

Die Geschichte ist einfach krass. Die Idee ist großartig und sehr gut umgesetzt.

Wahnsinn, was nach und nach über den Mörder raus kommt. Das ist einfach spannend gemacht und wirkt auch realistisch.



5 von 5 Punkten



Goldmann Verlag
Taschenbuch
410 Seiten
10,00 Euro
ISBN: 9783442489459

Mittwoch, 15. April 2020

Buchrezension: Anna Johannsen "Der Mann auf der Hallig"



Inhalt:

Auf einer Sandbank vor Hallig Hooge wird die Leiche von Klaas Rieckert gefunden, der offensichtlich vor dem Ertrinken an Armen und Beinen gefesselt wurde. Die Obduktion bringt ein überraschendes Ergebnis: Die DNA des Halligbewohners wurde vor zehn Jahren im Rahmen eines aufsehenerregenden Falles im Polizeisystem registriert und weist ihn als mutmaßlichen Dreifachmörder aus. 
Obwohl Lena Lorenzen gerade mit ihrem Lebensgefährten Erck ihr privates Glück genießen könnte, will sie den Fall unbedingt selbst übernehmen. Sie ist überzeugt, dass eine große SoKo in der kleinen Welt der Hallig wenig Chancen hat, an relevante Informationen zu kommen. Nach den ersten Befragungen der Angehörigen muss sich die Inselkommissarin schnell entscheiden, welchen Ermittlungsansatz sie verfolgen will: Liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Mordes im engen Beziehungsgeflecht auf Hooge oder in der dunklen Vergangenheit des Opfers auf dem Festland?



Meine Meinung:


Da ich die anderen Bücher über die Inselkommissarin bereits kenne, bin ich mit hohen Erwartungen an dies Buch ran gegangen. Diese wurden jedoch leider nicht erfüllt. Das Buch kann leider mit den ersten 3 Fällen nicht mithalten. Dies finde ich sehr schade.

Gerade zu Beginn fehlt mir die Spannung total, da sind die anderen Bücher dieser Autorin bereits zu Beginn spannender. Diese Spannung baut sich zwar noch auf und am Ende ist das Buch dann auch sehr spannend, aber bei einem Krimi erwarte ich, dass dieser gleich zu Beginn schon spannend ist, oder zumindest im 1/3 die Spannung beginnt.


Lena finde ich in diesem Buch gerade in der Mitte sehr komisch, da verstehe ich sie zunächst überhaupt nicht - auch das machte die Geschichte recht schwierig. Denn so wie sie sich da verhält ist, das eigentlich nicht ihre Art. Aber es hat mich dann neugierig gemacht, warum sie so handelt, wie sie es tut - das klärt sich auch später im Buch noch auf. Schmunzeln musste ich immer, wenn Lena Johann verbessert hat, wenn er zu Hallig Hooge mal wieder Insel gesagt hat, da hat sie sofort gesagt, dass es eine Hallig ist, oder ihn schief von der Seite angeschaut, damit er es merkt. 

Die Beschreibungen der Hallig sind gut, diese stell ich mir sehr schön vor, ich könnte mir glaube ich aber dennoch nicht vorstellen da zu leben - dazu wäre es mir dort einfach zu einsam. 

Der Fall an sich bringt dann noch viele Überraschungen mit sich, irgendwie ist er doch sehr kurios, und ich bin überrascht über das Motiv. Damit hätte ich dann wirklich nicht gerechnet.


Leider ist es der Autorin nicht gelungen mich von diesem Buch zu überzeugen. Da mir ihre anderen Bücher aber gut gefallen, werde ich dennoch ein weiteres Buch von der Autorin lesen, in der Hoffnung, dass sie mich damit dann wieder überzeugen kann.


3 von 5 Punkten



Edition M
Taschenbuch
303 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9782919804960


Samstag, 11. April 2020

Buchrezension: Soren Sveistrup "Der Kastanienmann"



Inhalt:

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …


Meine Meinung:

Das Buch geht sehr schnell spannend los. Ab da nimmt die Geschichte dann Stück für Stück Fahrt auf und wird immer spannender und vor allem in gewisser Weise auch brutaler. Allerdings brauchte ich ein bisschen um in das Buch reinzukommen, was daran liegt, dass mir die Namen doch sehr fremd sind. Es sind Namen die ich bisher noch nicht gehört habe. Als ich mich dann aber mit ihnen angefreundet habe, war es super.

Die Leichen sind sehr detailreich beschrieben, das mag ich sehr - ist aber bestimmt nichts für jemanden mit schwachen Nerven. Gerade dabei hab ich mich auch gefragt, wie der Täter so brutal sein kann, was ihn dazu bewegt - denn das es dazu eine Hintergrundgeschichte geben musste, war mir eigentlich sehr schnell klar. Denn das macht man nicht einfach so, so mordet man nicht einfach.

Die Protagonisten finde ich sehr gut gestaltet. 
Thulin weiß glaube ich sehr genau, was sie will. Sie wirkt auf mich sehr stark - was sie bei der Bearbeitung von so einem Fall aber auch sein muss. Manchmal ist sie allerdings sehr Zwiegestalten, hört dann aber dennoch auf ihren Bauch - das finde ich sehr toll. Sie zieht bei den Ermittlungen nicht nur ihren Verstand zu Rate, sondern sieht und fühlt das Ganze. Und ich denke gerade bei solchen Ermittlungen muss man alles in Betracht ziehen.
Hess ist erst schwierig zu durchschauen, am Anfang mag ich ihn tatsächlich nicht, das ändert sich aber zum Glück nach einer gewissen Zeit. Seine Gedanken und damit einhergehenden Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar. Das beeinflusst die Ermittlungen oftmals auch. 
Rosa und Steen tun mir total leid - es wurde schon gleich zu Beginn klar, dass ihnen was schreckliches widerfahren ist. Und es kommt sogar noch schlimmer... mehr verrate ich euch hier aber nicht, das müsst ihr einfach selbst lesen.

Gerade das letzte Drittel des Buches ist dann so dermaßen spannend, das ich das Buch nicht aus der Hand gelegt habe... wer kennt es nicht "Ein Kapitel geht noch". So ging es mir bei diesem Buch auf den letzten 200 Seiten sehr stark. 

Die Geschichte ist gut durchdacht, und ich selbst bin nicht auf die Lösung gekommen, erst da, als sie angedeutet wurde. Und sie hat mich mit Schrecken erfüllt.

Ein absolut lesenswertes Buch.


5 von 5 Punkten


Goldmann Verlag
Taschenbuch
15,00 Euro
606 Seiten
ISBN: 9783442315222

Donnerstag, 9. April 2020

Buchrezension: Ursula Poznanski "Vanitas - Schwarz wie Erde"



Inhalt:

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte …


Meine Meinung:

 Das Buch beginnt schon sehr spannend. Ich bin sehr schnell neugierig, was es mit Caro auf sich hat, warum sie so ängstlich ist, was ihr geschehen ist. Das macht schon Lust auf das Buch. Dadurch bin ich auch schnell in das Buch eingestiegen. Was wohl auch daran liegt, dass mir Caro sehr schnell sympathisch ist, demnach möchte ich dann auch wissen, was weiter mit ihr passiert, wie sie sich entscheidet, und warum sie so handelt wie sie handelt - vor allem so ängstlich ist. Gerade ihre Ängste sind deutlich spürbar, sie lassen mich wieder und wieder rätseln, was mit ihr passiert ist. Sie wirken beim Lesen auf mich sehr bedrohlich, so dass ich fast schon selbst Angst empfunden habe.
Caro hat eine tolle Art. Wie sie überlegt, welchen Weg sie geht bzw wie sie handelt kommt gut hervor. Sie fragt sich immer wieder welche Tat sie in Gefahr bringen könnte...


Robert finde ich komisch, er geht irgendwie sehr locker mit allem um. Ich verstehe ihn bzw sein Verhalten oftmals nicht. Er wirkt sehr undurchsichtig. Dadurch weiß ich auch nicht richtig, was ich von ihm halten soll. Das war mir am Ende von diesem Buch auch immer noch nicht so klar, aber vielleicht schafft der zweite Teil von "Vanitas" ja mehr Klarheit darüber.

Tamara ist sehr widersprüchlich in ihrem Verhalten. Mal mag ich sie, mal mag ich sie nicht. Ich würde es schon komisch finden, wenn sich jemand so schnell auf mich stürzt und meine Bekanntschaft machen möchte. Da wäre ich erstmal misstrauisch.

Die Idee mit den Botschaften durch Blumen, finde ich sehr spannend. Vor allem das die Bedeutung der Blumen dann auch immer wieder erklärt ist. Das Blumen eine Bedeutung haben, war mir vorher auch schon bewusst, aber beschäftigt habe ich mich bisher nie damit.

Ich kam überhaupt nicht darauf, was hinter der ganzen Sache steckt, es ist sehr spannend, wie es sich dann Stück für Stück aufklärt.

Gerade das Ende ist sehr spannend, da kann man die Angst wieder förmlich spüren, der eigene Herzschlag geht schneller... dennoch ist das Ende sehr mies, vor allem weil es Lust auf Band 2 macht und ich diesen noch nicht hier habe. Dabei möchte ich doch einfach wissen, wie es nachdem Cliffhanger weiter geht.


5 von 5 Punkten


Knaur
Taschenbuch
376 Seiten
14,99 Euro
ISBN: 9783426226865

Dienstag, 7. April 2020

Buchrezension: Arno Strobel "Offline"



Inhalt:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel

Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...


Meine Meinung:

 Dem Autor gelingt es sehr schnell eine bedrohliche Atmosphäre auf den Leser einwirken zu lassen. Zunächst sind die Beschreibungen schön, die Landschaft wird beschrieben, der Weg zum Hotel ist ziemlich detailliert. So erhält man schon einen Einblick wie es dort aussieht. Als dann die Beschreibungen vom Schneesturm dazu kommen, kommt mir als Leserin schon der Gedanke, dass ich da jetzt gerade nicht sein möchte. So einsam, weit weg von allem...und dann ist da ein Schneesturm, von dem man nicht weiß, wie lange er andauern wird...das ist das erste, was auf mich bedrohlich wirkt.
Und dann am nächsten Morgen, als Thomas nicht zum Frühstück auftaucht, wird es für mich immer bedrohlicher. Ich frage mich, warum die anderen sich erst so spät Gedanken darüber machen, wo er ist und auch erst entsprechend spät anfangen ihn zu suchen. Die Suche ist dann sehr eindrucksvoll beschrieben, sie gibt einem noch mehr das Gefühl dafür, wie es im Hotel aussieht, mit welchen Hinternissen eventuell gekämpft werden muss...und wie viele Verstecke es eigentlich gibt.

Die Spannung ist dann durchgehend vorhanden, nachdem sie erstmal so richtig da war. Aber auch vorher habe ich das Buch schon verschlungen - dabei ist es auch geblieben...das Buch war dadurch viel zu schnell vorbei.

Dem Autor ist es gelungen, eine gut durchdachte Idee spannend und fesselnd umzusetzen und so die Leser in den Bann zu ziehen.

Die Protagonisten finde ich sehr passend.
Gerade in Jenny konnte ich mich gut einfühlen, über sie erfährt man halt auch einfach am meisten, das macht es natürlich einfacher, sich in sie einzufinden. Ihre Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar und passen immer zu dem, was passiert. Jenny finde ich oftmals sehr mutig und sie übernimmt manchmal in gewisser Weise die Führung, oder versucht es zumindest.

Wie die Person vorgeht, die die Tagen verübt, ist einfach krass. Vor allem frag ich mich da auch, wie man auf so eine Idee kommen kann, denn die ähm "Technik" ist dabei nicht ohne.

Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, da war ich echt total überrascht. Und genau das ist auch einer der Punkte, die das Buch so klasse machen, als Leser weiß man bis zur Aufklärung nicht, was wirklich dahinter steckt.

Ein grandioses Buch, welches mir viel Lesefreude bereitet hat.


5 von 5 Punkten


Fischer
Taschenbuch
14,99 Euro
364 Seiten
ISBN 9783596703944

Sonntag, 5. April 2020

Buchrezension: Caren Benedikt "Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen"



Inhalt:

Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …

Der erste Band einer opulenten Familiensaga.


Meine Meinung:

Bei diesem Buch brauchte ich ein wenig Zeit, um richtig in die Geschichte reinzufinden. Es ging schon noch recht schnell, brauchte aber mehr Zeit, als bei anderen Büchern. Das mag aber auch daran liegen, das die Geschichte zu einer Zeit spielt, über die ich bisher noch nicht viel gelesen habe.
Dank der guten Beschreibungen war es mir aber dennoch recht schnell möglich mich in diese Zeit einzufühlen. Zu verstehen, was damals das Thema war, welchen Stand welche Person hatte etc. Es ist doch ein wenig anders, als heutzutage. Genau das fand ich aber auch interessant.

In das Hotel - das Grand - wäre ich wohl auch gern mal gefahren...hätte dort auf der Seebrücke gestanden und aufs Wasser geschaut, dabei der Musik gelauscht. Und meinen Aufenthalt in diesem hochwertigen Hotel vermutlich sehr genossen. Zumindest nachdem, was ich den Beschreibungen entnommen habe.

Die Familie von Josie ist sehr manipulativ, man könnte sagen, dass sie ihren gesellschaftlichen Stand ausleben und sich weitestgehend dem "niederen Volk" gegenüber auch so verhalten.
Gerade Bernadette ist aber dennoch auch sehr für ihre Zimmermädchen da - das gefiel mir gut, und da konnte sie mich dann doch von sich begeistern.
Es ist andererseits erstaunlich wie Bernadette manches nicht sieht, oder besser gesagt nicht sehen will - es interessiert sie nicht so wirklich, sie fragt gar nicht erst richtig nach.

Josie ist irgendwie sehr verwöhnt, sie kennt sich selbst noch nicht so gut und muss erst ihren Weg finden, zu sich selbst finden könnte man es auch nennen.
Wie ihr dann die Augen geöffnet werden, das gefiel mir gut - vor allem was das mit ihr macht. Die Augen wurden ihr mit einer ziemlichen Brutalität geöffnet, ich glaube das war bei ihr aber auch notwendig - anders hätte sie es vermutlich nicht verstanden.

Gegenüber Constantin hab ich ziemlich schnell eine gewisse Abscheu empfunden. Ich habe mich gefragt, wie man so sein kann, so menschenverachtend. Das fand ich schon sehr heftig.

Die Geschichte ist super spannend und gut durchdacht. Das Ende ist so gemein, dass ich auf jeden Fall am liebsten jetzt schon den zweiten Teil lesen würde, aber leider muss ich auf den noch eine ganze Zeit warten...dabei möchte ich doch wissen wie es weitergeht.


5 von 5 Punkten

Blanvalet Verlag
Taschenbuch
528 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783764507077

Freitag, 3. April 2020

Buchrezension: Susanne Ptak "Der Giftmord"

Inhalt:

Ein grausiger Fund erschüttert die ostfriesische Stadt Leer. Beim Spielen im Wald entdecken Kinder die Leiche einer Frau. Wie die Obduktion ergibt, starb Karina Benninga an einer tödlichen Dosis Parathion, auch bekannt als »Schwiegermuttergift«. Die attraktive Zugezogene war durch ihre direkte Art so manchem auf die Füße getreten, aber wer hatte ein Motiv, Karina umzubringen?

Für die Kommissarin Insa Warnders ist der Giftmord der erste Fall in Leer, denn die gebürtige Ostfriesin hat sich gerade erst in ihre alte Heimat versetzen lassen. Unverhofft muss sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von damals auf Mörderjagd gehen. Tjarko Benninga, der Ehemann des Opfers, ist gar Insas erste große Liebe aus Jugendtagen. Eine Abgabe ihres ersten Falles aus Befangenheit kommt für die Ermittlerin jedoch nicht infrage …


Meine Meinung:

 Der Einstieg in dieses Buch ist gut gelungen.



Allerdings war ich sehr entsetzt darüber, dass gerade die Kinder die Leiche gefunden haben. Aufgrund des Ortes an dem diese gefunden wurde, fand ich es aber irgendwie auch passend. Es macht so auf jeden Fall Sinn.

Über Hilke musste ich am Anfang sehr schmunzeln, ihr erster Auftritt wird mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben.

Insa mag ich. Im Hinblick auf ihren Umzug, Kartons auspacken...da musste ich sofort daran denken, dass ich ähnlich bin. Vielleicht mag ich sie deswegen auch so sehr. Gerade dadurch, dass so ziemlich jeder sie da kennt und alte Geschichten aufwärmt. macht das ganze sympathisch. Wobei es allerdings irgendwie auch manchmal schon zu viel ist, an einigen Stellen. Das widerrum finde ich dann schade. Ich glaube da wäre weniger mehr gewesen.


Insas Mutter und Oma sind mir super sympathisch, die habe ich sofort ins Herz geschlossen.Sie sind einfach so herzlich.

Die Kinder von Insa sind ebenfalls toll. Ich verstehe sehr gut, dass sie Detektive spielen wollen und forschen. Es passt zu den zwei Jungs.

Lea ist toll, aber ihre Verhaltensänderungen sind mir ein bisschen zu unrealistisch, zu übertrieben.

Beim Lesen hatte ich dann sehr schnell einen Verdacht. Dieser hat sich jedoch nicht bestätigt, wie das Ende bewiesen hat.

Gerade die Beschreibungen wie Insa und ihre Kinder leben ist gut geglückt, auch von dem Hof...


Das Buch ist eher durchwachsen, was ich sehr schade finde. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht.

3 von 5 Punkten

Klarant Verlag
Taschenbuch
11,99 Euro
200 Seiten
ISBN: 9783965860605

Mittwoch, 1. April 2020

E-Book Rezension: Jenna Stean "Touchdown - Liebe entscheidet"

Inhalt:

Gibt es Regeln? Nicht für Ray.
Ray liebt Football. Mit den Jungs aus seinem Viertel trifft er sich regelmäßig zum Spiel. Und außerdem haben sie Spaß daran, Partys zu crashen. Auf einer trifft er Ellie und verliebt sich in sie. Leider zur falschen Zeit.
Zufällig entdeckt ihn Chefcoach Frank Eliot und holt ihn an die Michigan in das Collegefootballteam. Doch Ray hat Schwierigkeiten an der Uni und steht vor dem Verlust seines Stipendiums.
Die hübsche Tochter des Chefcoachs könnte Ray helfen. Frank Eliots einzige Bedingung: Hände weg von ihr.
Das sollte kein Problem sein. Denn das Letzte, was Ray will, ist Stress mit dem Coach. Aber dann lernt er die Tochter kennen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und Ray riskiert alles …


Meine Meinung:

Ich bin schnell in diese Geschichte rein gekommen und hatte auch die anderen Bände dabei immer im Hinterkopf. Allerdings muss man diese gar nicht kennen, um dieses Buch lesen und verstehen zu können. Das finde ich schon mal sehr gut. Denn so kann man die Geschichte unabhängig von den anderen lesen und sich schon ein Bild von dem tollen Schreibstil machen.

Das Buch lässt sich durchweg flüssig lesen. Schon der Beginn ist so, dass man als Leser gleich weiß, auf was man sich da einlässt - auf eine Geschichte mit vielen Turbulenzen... das wird sehr schnell deutlich.
Die Geschichte ist nicht zu kitschig, das sagt mir schon mal sehr zu. Liebe spielt natürlich eine Rolle, und das soll sie auch. Dies ist aber auf eine sehr sympathische Weise gestaltet, so dass ich beim Lesen nicht genervt war.
Ein bisschen bedient die Autorin sich hier Klischees, aber ich finde das passt gut zu dem Buch, und trotz des Klischees ist es anders, als andere Bücher. Genau das ist es auch, was dieses Buch ausmacht.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ellie mag ich recht schnell. Gerade auch ihr Zwiespalt ist sehr gut beschrieben, und somit sehr nachvollziehbar. Gerade der Zwiespalt kommt deutlich hervor, in gewisser Weise macht das die Geschichte auch zu einem großen Teil aus, denn auf diesem Zwiespalt beruht doch einiges.

Jordan fand ich ganz schnell sehr unsympathisch. Ich finde er ist ein richtiger Idiot. Aber genau das passt gut in das Buch, denn wenn man alle Protagonisten immer mögen würde, wäre es ja langweilig. Gerade die Protagonisten, die man nicht mag beeinflussen die Handlungen oftmals sehr.

Bei Ray bin ich mir lange Zeit nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Wie er manchmal spricht, finde ich schon krass - da muss ich ihn dann ganz klar auch als A...loch bezeichnen. Aber dann ist er auch wieder ganz anders. Ich denke da hat er den Weg für sich noch nicht gefunden, bzw das Leben hat ihn zu der Person gemacht, die er ist.

Eine Geschichte voller Liebe, Zwiespalt, Turbulenzen....

5 von 5 Punkten

EBook
0,99 Euro (bzw in KU enthalten)
Seitenzahl der Printausgabe: 457 Seiten
ISBN: 9798623361455