Mittwoch, 27. Februar 2013

Dorothea Flechsig "Sandor - Fledermaus mit Köpfchen"

Inhalt:
Sandor lebt in der Schule, schon das ist ungewöhnlich, denn wer möchte schon in der Schule wohnen? Dazu kommt, dass Sandor eine Fledermaus ist. Jendrick lernt ihn dann auf außergewöhnliche Weise kennen. Und die beiden schließen eine Freundschaft miteinander und erleben die lustigsten Dinge zusammen.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr niedlich. Und ich denke es ist gut für Kinder im Grundschulalter geeignet. Schon allein, da diese auch schon wissen, was es heißt zur Schule zu gehen. Vielleicht ist es auch was für die größeren Kindergartenkinder, deren Merkfähigkeit schon hoch genug ist, um sich die Dinge bis zum nächsten Tag zu merken. An einem Tag kann man dieses Buch den Kindern auf jeden Fall nicht vorlesen, aber das muss ja auch nicht sein. Die Schrift ist recht groß, so dass sich dieses Buch auch für Kinder eignet, die selbst noch nicht so gut lesen können, aber selbst lesen möchten.
Die Wörter sind kindgerecht gewählt, teilweise etwas über dem möglichen Wortschatz der Kinder angesiedelt. Dies bewerte ich jedoch positiv, da die Kinder so auch neue Wörter kennen lernen können.
Einige Seiten sind mit kleinen Bildern versehen. Achtung das Buch ist kein Bilderbuch im klassischen Sinne, sondern halt nur teils mit Bildern versehen.
Ich denke, aber aufgrund des Schreibstils können die Kinder sich auch so alles gut vorstellen - Kinder brauchen meiner Meinung nach nicht immer so viele Bilder.
Sandor konnte selbst mich begeistern. Er wirkt klein, niedlich, aber durch sein Wesen doch sehr groß. Am Ende des Buches stehen auch Fakten über Fledermäuse, daher ist das Buch auch gleichzeitig lehrreich für Kinder, was ich gut finde. Man kann diese Fakten vorlesen, muss es aber natürlich nicht. Auch bei der eigentlichen Geschichte kommen schon ein paar Fakten auf kindgerechte Weise zu Tage.
Die Geschichte ist total süß, und wie Jendrick teilweise zunächst wegen Sandor in Schwierigkeiten kommt, finde ich auch gut, vorallem weil halt auch beschrieben ist, wie er aus diesen wieder raus kommt.
Auch das Cover konnte mich begeistern.

Alles in allem ein total tolles Buch für Kinder. 

5 von 5 Punkten



Glückschuh Verlag
Hardcover
112 Seiten
12,95 Euro
ISBN: 9783943030006

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Glückschuh Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Und hier kann das Buch bestellt werden.

Sonntag, 24. Februar 2013

Sandra Melli "Stolz der Kriegerin"

Achtung enthält Spoiler da es sich um den 2. Band handelt. Zu meiner Rezension von Band 1 gelangt ihr hier.

Inhalt:
Nachdem Laisa ihr erstes Abenteuer in den Dämmerlanden gut überstanden hat, gibt es jetzt schon das nächste.
Die Feindschaft zwischen den einzelnen Farben der Dämmerlande ist noch stärker geworden. Daher erhält Laisa den Auftrag den Brautzug von Prinzessin Elanah sicher auf die andere Seite zubringen - auf die Seite der Feinde.
Eigentlich möchte Laisa diesen Auftrag gar nicht annehmen, doch sie kann gar nicht anders. Und so gerät sie wieder in eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe...

Meine Meinung:
Es ist schon etwas länger her, dass ich den 1. Band gelesen habe. Jedoch bin ich auch ohne den Anhang, der sich auf den letzten Seiten des Buches befindet gut in das Buch rein gekommen. Ich habe diesen Anhang zwar schon vor dem Lesen gesehen, aber ich dachte mir, ich versuche es erstmal so.
In dem Anhang geht es um die verschiedenen Länder, die verschiedenen Personen etc. Also wer eine kleine Auffrischung braucht, wer wer ist, kann sich helfen.
Wie schon geschrieben, ich habe ohne genau in den Anhang zu gucken angefangen zu lesen und es klappe auch so sehr gut.
Ich war recht schnell wieder drin, und das obwohl es ja wirklich viele Personen und Länder und Feindschaften gibt.
Die Spannung hat mich in das Buch gezogen und vieles erklärte sich halt auch nochmal beim Lesen. In meinen Augen ist die Spannung durchgehend vorhanden, in einem guten Maß. Stellenweise wollte ich das Buch gar nicht zur Seite legen.
Der Schreibstil lässt sich trotz der vielen fremd wirkenden Begriffe und auch der vielen Personen als flüssig bezeichnen. Zumindest konnte ich das Buch recht flüssig lesen. Meist ist es umgangsprachlich geschrieben. Trotzdem muss man sich gerade wegen der vielen Personen, Feindschaften etc. beim Lesen schon recht gut konzentieren und kann nicht nebenbei an 10 andere Sachen denken. Man sollte sich Zeit nehmen, da die Kapitel leider recht lang sind. Teilweise fand ich sie zu lang, da ich beim Bahn fahren so mitten in einem Kapitel aufhören musste. Die Kapitel sind zwar noch in von der Länge her recht angenehme Absätze unterteilt, doch auch da habe ich nur ungern aufgehört zu lesen. Die Absätze waren eigentlich immer dann, wenn das Buch dann wieder an einem anderen Ort, bei anderen Personen spielte. Diese Handlungen werden zum Schluss hin gut miteinander verknüpft. Und man kann es schon recht zu Beginn ahnen, dass bestimmte Handlungen sich noch miteinander verknüpfen werden. Ich war mir jedoch oftmals nicht sicher in welcher Art und Weise.
Laisa gefällt mir immer besser. Ich konnte sie in diesem Band noch besser kennen lernen. Und das auf eine Art, die in keinster Weise langweilig ist.

Der Punkteabzug ergibt sich für mich aus der Länge der Kapitel.

4 von 5 Punkten.


Knaur Taschenbuch Verlag
480 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783426504178

Neue Schätze

Diese Woche habe ich 2 neue Schätze in meinem Regal zu vermelden.
Und zwar:
"Sandor -Fledermaus mit Köpfchen" Dorothea Flechsig, dieses Buch habe ich von Blogg dein Buch bekommen. Und werde es mit Sicherheit in den nächsten Tagen anfangen.

Von Montag bis Mittwoch hieß es für mich Studientage der Kita, allerdings nicht in der Kita, sondern in einem ganz anderen Ort, da hatte ich zu nächst wenig Lust drauf und habe mir daher als Motivation ein Buch gekauft. Eigentlich wollte ich mir das erst hinterher kaufen *g*, aber gekauft hätte ich es mir so oder so:
"So fühlt sich Leben an" Hagen Stoll
Bei dem Autor handelt es sich um einen der Sänger von Haudegen. Und da ich die Band so mag, dachte ich mir, oh das klingt gut, vorallem da es über sein Leben ist. Es geht um seine Zeit vor Haudegen. Ich habe auch schon ein ganz bisschen da drin gelesen und finde es bisher super. Werde ich auch die nächsten Tage denke ich fertig lesen.

Sonntag, 17. Februar 2013

Alina Bronsky "Spiegelriss"

Achtung könnte Spoiler enthalten, da es der 2. Band ist.

Inhalt:
Juli gehört jetzt einem Rudel an. Keiner traut dem anderen und doch ist Juli froh, dass sie in dieses geraten ist, denn so ist sie nicht allein. Die Neulinge wie sie einer ist, werden Babyfuß genannt. Das liegt daran, dass ihre Füße so ohne Schuhe noch empfindlich sind.
Leider wird Juli der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt. Juli wird gejagt, ist mittels Fandungsplakaten ausgeschrieben, auch eine Belohnung ist auf sie ausgesetzt. Denn sie gilt als letzte Phee...

Meine Meinung:
In diesem Buch musste ich manche Sachen, die ich mir nach dem ersten Band gedacht habe verwerfen. Zum Beispiel, dass ich Pheen mit psychisch kranken Menschen verglichen habe, irgendwie passt das jetzt nicht mehr so richtig. Aber an die normalen Feen aus anderen Büchern erinnern mich die Pheen auch nicht so richtig. Ich bin mir da echt sehr unschlüssig.
Aber gesellschaftskritisch ist auch dieses Buch in gewisser Weise. Und wie auch schon Band 1 lässt es nachdenken, Dinge, Begebenheiten hinterfragen. Aber ich habe bei diesem Buch nicht mehr soviel über unsere Gesellschaft nachgedacht wie bei Band 1.
Ich muss sagen, einiges verwirrte mich bei diesem Buch. Der Einstieg war für mich nicht so einfach. Während ich in den 1. Band gut rein gekommen bin, war ich hier eher verwirrt, warum sie denn plötzlich beim Rudel ist, was denn passiert ist, dass es so gekommen ist. An Band 1 fand ich es gut, dass sich vieles erst nach und nach aufklärte. Hier hat es mich eher ein wenig gestört. Aber dies scheint der Schreibstil der Autorin zu sein. Was ich widerrum gut finde, dass sie sich selbst und ihrem Schreibstil treu bleibt.
Spannung ist auch in diesem Buch genug vorhanden. Durch diese konnte ich das Buch auch sehr flüssig lesen.

Ich finde auch die Schriftgröße sehr angenehm. Nicht zu groß, so dass ich sie als Verschwendung von Papier empfinden würde. Aber auch nicht so klein, dass man Augenschmerzen beim Lesen bekommt, weil man sich so anstrengen muss.

Alles in allem, fand ich dieses Buch ein wenig schlechter als den 1. Band. Was hauptsächlich daran liegt, dass es mich stellenweise echt verwirrt hat.

3 von 5 Punkten.

Arena
Hardcover
261 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783401067995

Freitag, 15. Februar 2013

Alina Bronsky "Spiegelkind"

Inhalt:
Juli lebt in einer Welt, in der es gefährlich ist aufzufallen. Die Welt ist unterteilt in Normale, Freaks und Pheen (über diese spricht man jedoch nicht, Phee ist sogar ein Schimpfwort).
Juli ist 15 als plötzlich ihre Mutter verschwindet. Gemeinsam mit ihrer Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter und stößt dabei auf viele Geheimnisse.

Meine Meinung:
Das Buch handelt zum einen von dem Thema Scheidung, und damit in Verbindung auch, wie Juli mit der Scheidung und der Regelung zum Sorgerecht umgeht.
Zum anderen wird ein Thema behandelt welches in unserer heutigen Welt auch immer sehr aktuell ist...Ausgrenzung von verschiedenen Menschen, die nicht als "normal" gelten.
Mir kam beim Lesen dieses Buches oft der Gedanke, was ist eigentlich "normal" woran macht man diesen Begriff fest.
Die Freaks wie sie im Buch beschrieben sind, erinnern mich teils an Punks, was vermutlich hauptsächlich an den bunten Haaren liegt, die viele von ihnen haben. Pheen sind für mich in gewisser Weise psychisch kranke Menschen oder Menschen mit Behinderungen. So hab ich es mir beim Lesen zumindest gedacht.
Und ich finde vieles passte einfach. Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr gesellschaftskritisch, was viele jugendliche Leser vermutlich noch nicht so aus dem Buch herauslesen. Zumindest nicht in dem Ausmaß in dem es ein Erwachsener tut. Aber ich denke auch Jugendliche kann dieses Buch zum Nachdenken anregen. Und das ist doch letztendlich die Hauptsache.
Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch auch sehr gut. Ich konnte es sehr flüssig lesen. Auch der Einstieg war, obwohl man viele Begriffe nicht kannte, recht einfach. Juli ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Und Ksü irgendwie fast noch nen bisschen mehr. Sie ist halt "anders" und ich glaube genau deswegen mag ich sie so. Auch das Verhalten von beiden kann ich recht gut nachvollziehen. Es wirkt in keinem Moment aufgesetzt oder übertrieben.
Für mich hat dieses Buch auch eine durchgehende Spannung.

5 von 5 Punkten.

Arena Verlag
Hardcover
302 Seiten
14,99 Euro
ISBN: 9783401067988

Viel viel neues

Ja ich habe zugeschlagen und zwar so richtig...

"Eis!" von Lonski - ein RE vom Verlag. Die Rezi habe ich schon geschrieben.

"Spiegelkind" von Bronsky - den musste ich einfach haben, wo ich doch den 2. als RE bekommen habe. (Rezi folgt in Kürze, gelesen habe ich das Buch schon. Also den 1.)

"Stolz der Kriegerin" von Melli. Dieses Buch wurde mir von Franzi überlassen. Danke dafür nochmal. Das lese ich als übernächstes.


In einem öffentlichen Bücherschrank habe ich "Zwei an einem Tag" von Nicholls gefunden. Es sieht sogar noch recht gut aus.

Dann hatte ein Zeilenreich in meiner Nähe Ausverkauf, weil er schließt. Da gab es 50% auf alles für Mitglieder...und ja ich habe gesündigt.

Von Preußler "Alles vom Räuber Hotzenplotz". Ich habe es als Kind geliebt und musste es unbedingt wieder haben.
Blazon "Totenbraut". Da hat mich das Cover angesprochen und es war soo günstig.

Paul "Tigerlilie"
Greven "Plantage der Lust"
Vara "Hexentöchter"
die 3 durften bei mir einziehen, weil ich doch auch gern mal was erotisches Lese.

"Sommergewitter" von Dunker hab ich bei einem Gewinnspiel gewonnen. Bin schon gespannt drauf.

Ebenfalls gewonnen habe ich "Sturz in die Zeit" und zwar bei The bookdealer

"Bodyfinder" von Derting ist ein Tauschbuch. Auch hierauf bin ich sehr gespannt.
Ebenso ein Tauschbuch ist "Päpste pupsen nicht" von Smoltczyk


Kennt wer von euch was davon?

Donnerstag, 14. Februar 2013

Günter von Lonski "Eis!"

Inhalt:
Marike Kalenberger war bei einer Schießerei am Raschplatz dabei. Und sie und ihr Kollege sind in die Schussline des Geiselnehmers geraten. Danach war Marike sehr lange dienstunfähig. Sie kommt wieder zurück in den Dienst und erleidet schnell das Burn-Out-Syndrom, aufgrund von Mobbing.

Ihre Ziehtochter ruft sie an, da ihre beste Freundin verschwunden ist. Diese wollte sich nach Hannover absetzen, da sie den Mann ihres Lebens kennen gelernt hat. Einen Eishockyspieler, polnischer Herkunft. Er sieht gut aus, hat eine fantastische Wohnung, Geld...
Doch der Mann wird brutal ermordet. Marike ermittelt auf eigene Faust, obwohl sie eigentlich keinen neuen Fall will, aber sie möchte ihrer Ziehtochter helfen. Und dabei entdeckt sie die Loverboy-Szene. Durch ihre Ermittlungen bringt sie sich und andere in Gefahr.

Meine Meinung:
Das Buch war einfach toll.
Ich fand es klasse, dass so viele Orte namentlich erwähnt wurden. Die meisten von diesen kenn ich auch. Und gerade das macht es so toll. Ich konnte mir daher genau vorstellen wo die Charaktere sich gerade befinden, wie es dort aussieht, was dieser Ort für Besonderheiten hat...schade fand ich es allerdings, dass diese Orte nicht so richtig beschrieben wurden. Für Menschen die sich in Hannover nicht auskennen ist es daher vielleicht nicht so toll wie für mich.
Die Charaktere finde ich auch klasse. Man merkt genau wie widersprüchlich sich Marike teilweise verhält, sie sie grübelt ob sie was tun soll oder nicht. Ihre innere Zwickmühle, konnte ich gut nachvollziehen.
Gerade das macht sie irgendwie sehr sympathisch. Das ganze ist nämlich nicht übertrieben beschrieben, sondern so, dass es noch realistisch ist.
Auch die Idee mit der Loverboy-Szene fand ich interessant. Am Rand hatte ich davon auch schon mal gehört, aber nicht so wirklich. In diesem Buch lernt man schon einiges dadrüber, was das überhaupt ist, welche Maschen diese Loverboys haben...eindeutig interessant und der richtige Stoff für nen Krimi.
Auch die Spannung war gut vorhanden - meiner Meinung nach. Nicht einmal fehlte mir die Spannung, für mich war sie durchgehend erhalten.
Dies macht das Buch zu einem tollen Buch.

5 von 5 Punkten.



CW Niemeyer Verlag
Taschenbuch
294 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783827194558

Montag, 11. Februar 2013

Julia Kathrin Knoll "Die Kinder Liliths"

Inhalt:
Lilly zieht von Hamburg in den bayrischen Wald, nach Viechtach. Auf ihrem Weg dorthin, liest sie von einer Sage die dort spielt. Nämlich das im Jahr 1649 ein Junge auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, und auch jetzt noch eine Statue an diese Tat erinnernt.
Dort trifft sie auf Alahrian, der eher merkwürdig ist und scheinbar ein dunkles Geheimnis verbirgt. Und sein Bruder Morgan, wirkt so dunkel, was ist mit diesem?

Meine Meinung:
Ich brauchte erste einige Seiten um richtig in das Buch rein zu kommen. Aber als das geschafft war, konnte mich das Buch auch fesseln. An manchen Stellen leidet die Spannung meiner Meinung nach leider leicht. Aber sie ist immer noch so leicht da. Außerdem wollte ich  ja wissen wie es mit Lilly weitergeht, daher habe ich das Buch natürlich auch zu Ende gelesen. Im letzten Drittel des Buches steigt die Spannung wieder und das Buch konnte mich da dann richtig fesseln.
Teilweise war es für mich leider ein wenig vorhersehbar, oder zumindest habe ich einiges geahnt, wenn ich mir auch nicht ganz sicher war. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, trotzdem fand ich es gut.
Lilly find ich irgendwie niedlich, teilweise weil sie manchmal so naiv wirkt, an anderen Stellen aber so willenstark ist. So wirkte sie zumindest auf mich. Und wer jetzt sagt, diese beiden Eigenschaften passen nicht zusammen, ich finde sie passen sehr wohl gut zusammen, zumindest so wie es in dem Buch umgesetzt wurde.
Alahrian ist jemand, den ich wahrscheinlich auch faszinierend gefunden hätte, würde ich so einer Person im wirklichen Leben begegnen. Gerade damit konnte mich die Autorin begeistern.
Was ich von Morgan halten sollte, wusste ich stellenweise nicht, aber auch das passt gut zu der Geschichte.
Die Idee find ich auch ganz gut. Aber sie hat leider kleine Schwachstellen bei der Umsetzung (Spannung die sinkt ist dabei die größte Schachstelle).


3 von 5 Punkten.

 Edition Golbet Verlag
629 Seiten
14,95 Euro
ISBN 9783981125474

Freitag, 1. Februar 2013

Jenny Downham "Before I die"

Wie ihr es schon von mir kennt, nehme ich bei englischen Büchern ausnahmsweise mal den Buchrückentext für den Inhalt, damit ihr euch ein Bild von dem verwendeten Englisch machen könnt.

Inhalt:

Sixteen-year-old Tessa is going to die. And she´s made a list of ten things she wants to do in the time she hast left.
But getting what you want isn´t easy. And getting what you want doesn´t always give you what to need. And sometimes the most unexpected things become important.
uplifting, life-affirming, joyous - this extraordinary novel celebrates what it is to be alive by confronting what itßs really like to die.


Meine Meinung:
Die Geschichte um Tessa hat mich sehr berührt. Teilweise habe ich gelacht, wie sie Dinge von ihrer Liste erfüllt hat. An anderen Stellen habe ich mit ihr mitgelitten. Und teilweise beim Lesen dieses Buches auch geweint. Dieses Buch ging mir sehr nah.
Man spürt eigentlich so gut wie immer Tessas Lebensfreude, und genau das ist es auch, was dieses Buch für mich ausmacht. Sie leidet nicht so, wie andere es vielleicht getan hätten, sie versucht die restliche Zeit ihres Lebens zu genießen.
Beim Lesen dieses Buches kam mir auch oft die Frage in den Sinn, was mir im Leben eigentlich wichtig ist. Dann habe ich das Buch teilweise sogar mal zur Seite gelegt und da drüber nach gedacht.
Aber an den meisten Stellen wollte ich dieses Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich halt wissen wollte, wie es mit Tessa weitergeht, was sie noch alles erlebt. Gerade wenn sie ihre Liste ab arbeitet ist dieses Buch sehr unterhaltsam, weil ihr dabei viele lustige Dinge geschehen.
Ich finde den Charakter toll gewählt, gut beschrieben und ich kann sagen im Laufe des Buches ist mir Tessa sehr ans Herz gewachsen. Ich habe selten so gelitten und mich so mitgefreut wie bei diesem Buch.
Ich konnte so viele Emotionen beim Lesen in mir entdecken, die Tessa oder ihre Freunde gerade auch durchmachten.
Der Schreibstil ist toll, denn er lässt sich flüssig lesen. Auch die Fachwörter die drin stehen, kann man gut verstehen.
Das Englisch ist recht einfach. Ich hatte keinerlei Probleme beim Lesen und musste nicht mal ein Wort nachschlagen. Ich finde ich mache mich, dass war am Anfang bei Englischen Büchern noch anders. Ich denke auch für jemanden der sein erstes englisches Buch liest, und normale Grundkenntnisse des Englischen hat, ist dieses Buch geeigenet.

5 von 5 Punkten

David Fickling Books
327 Seiten
8,30 Euro (Preis meiner Ausgabe bei Amazon - durch die fehlende Preisbindung kann der Preis von englischen Büchern varieren)
ISBN: 9781849920452