Inhalt:
Brianna verliert zunächst ihre Arbeit aufgrund der Finanzkrise und muss zurück zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater ziehen. Bis ihre Mutter wieder ihre wahre Seite zeigt und Bri rauswirft. Von da an ist Bri obdachlos...
Meine Meinung:
Dieses Buch konnte mich sehr schnell in den Bann ziehen. Es wirkt auf mich schonungslos offen. Und ich konnte genau merken, an welchen Stellen Bri am meisten zu kämpfen hatte. Ich konnte mir sogar vorstellen was in ihrem Kopf vor sich ging, auch wenn es teilweise gar nicht so genau beschrieben war.
Das Buch ist aus der Sicht von Brianna geschrieben. Es ist ein Erfahrungsbericht aus ihrer Sicht über ihre Obdachlosigkeit. Aber da sie auch erwähnt was für Emails und Aussagen sie erreichen kann man auch sehr gut andere Meinungen lesen. Manche davon sind für mich nachvollziehbar. Bei einigen habe ich mich sogar erwischt, dass ich auch schon so gedacht habe. Doch ich denke in der Hinsicht konnte das Buch meine Meinung ein wenig ändern. Mich offener für das Thema machen. Gerade jetzt wo die kalte Jahreszeit beginnt finde ich passte es einfach, dass dieses Buch veröffentlicht wurde. Denn gerade in der kalten Jahreszeit ist es für Obdachlose noch schwerer - meiner Meinung nach.
In diesem Buch wird ihr Auf-und-Ab sehr deutlich, was ich auch gut finde, dass sie zeigt, dass es nicht nur schwere Zeiten gibt, sondern auch diese schweren Zeiten ihre schönen Momente haben können. Damit zeigt sie ihre Lust aufs Leben, die ich aus dem Buch oftmals rauslesen konnte.
Mit Matt fand ich sie stellenweise sehr naiv muss ich sagen, aber nun gut, es ist ihr Leben und wer hat nicht schon mal naiv gehandelt?! Es ist einfach das, was sie ausmacht. Von daher passt alles.
Ich finde es mutig von ihr, dieses Buch zu schreiben. Und gleichzeitig gut. Ich hoffe, dass dieses Buch noch einigen anderen die Augen öffnen kann, sowie es bei mir passiert ist.
Sprachlich ist das Buch recht einfach gehalten und daher gut verständlich, es ist kein gehobenes deutsch, aber auch keine Jugendsprache.
5 von 5 Punkten
MIRA Taschenbuch
384 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783862784691
Dienstag, 30. Oktober 2012
Samstag, 27. Oktober 2012
Rick Yancey "Der Monstrumloge"
Inhalt:
Will Henry ist ein Waisenjunge und er arbeitet bei Dr. Warthrop, als dessen Assistent. Dr. Warthrop ist Monstrumloge - er weiß viel über Monster, liest viel über sie und macht teilweise auch Jagd auf die Monster.
An einem Abend kommt jemand zu den beiden ins Haus - ein Grabräuber - dieser bringt einen schaurigen Fund mit - eine Leiche von einer Frau um die ein Monster sich geschlungen hat. Diese Monsterart ist sehr gefährlich und tötet Menschen. Der Doktor ruft Verstärkung...
Meine Meinung:
Zunächst bin ich nur schwer ins Buch rein gekommen, eigentlich hat die Geschichte es das gesamte Buch über nicht geschafft mich richtig in ihren Bann zu ziehen.
Dem Buch fehlt eindeutig die Spannung, in gewisser Weise ist sie zwar vorhanden, aber sie ist nicht auf mich übergegriffen.
Die Idee zu dem Buch finde ich eigentlich gut. Die Beschreibung der Monster und auch der Leiche ist ohne frage gut, aber das ist auch eins der wenigen Sachen die ich gut finde.
Ich konnte mir zwar die Umgebung in der Will lebt gut vorstellen und auch ihn und den Doktor, sowie die anderen Charaktere konnte ich mir vorstellen, aber ich habe keine Sympathie für irgendwen entwickelt. Dies find ich sehr schade, denn wenn mir ein Charakter sympatisch ist, dann kann mich auch ein Buch eher fesseln.
Die Charktere fand ich teilweise unausgereift, man erfährt zwar viel über sie, aber eigentlich geht es alles in die gleiche Richtung. Also damit meine ich, es wird eigentlich immer nur ein Charakterzug je Person beschrieben und dieser immer und immer wieder - so kam es mir zumindest vor.
Auch die Jagd auf die Monster hätte noch spannender sein können. Die Vorarbeit dafür wurde genau beschrieben, so das ich mich schon langweilte, und dann kam die Jagd und schwupp war sie eigentlich schon wieder so gut wie vorbei. Diese hätte besser ausgeschmückt werden können, spannender gestaltet werden müssen, um mich richtig gefangen zu nehmen. Es dauert auch sehr lange bis es überhaupt zur Jagd kommt, bevor diese überhaupt richtig anfängt.
Soweit ich weiß gibt es zu diesem Buch auch noch Folgebände - diese werde ich auf jeden Fall aber nicht lesen. Dazu fehlte mir hier zu viel. Stellenweise hab ich mich fast gequält weiter zu lesen.
1,5 von 5 Punkten.
Lübbe Paperback
411 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783785760406
Will Henry ist ein Waisenjunge und er arbeitet bei Dr. Warthrop, als dessen Assistent. Dr. Warthrop ist Monstrumloge - er weiß viel über Monster, liest viel über sie und macht teilweise auch Jagd auf die Monster.
An einem Abend kommt jemand zu den beiden ins Haus - ein Grabräuber - dieser bringt einen schaurigen Fund mit - eine Leiche von einer Frau um die ein Monster sich geschlungen hat. Diese Monsterart ist sehr gefährlich und tötet Menschen. Der Doktor ruft Verstärkung...
Meine Meinung:
Zunächst bin ich nur schwer ins Buch rein gekommen, eigentlich hat die Geschichte es das gesamte Buch über nicht geschafft mich richtig in ihren Bann zu ziehen.
Dem Buch fehlt eindeutig die Spannung, in gewisser Weise ist sie zwar vorhanden, aber sie ist nicht auf mich übergegriffen.
Die Idee zu dem Buch finde ich eigentlich gut. Die Beschreibung der Monster und auch der Leiche ist ohne frage gut, aber das ist auch eins der wenigen Sachen die ich gut finde.
Ich konnte mir zwar die Umgebung in der Will lebt gut vorstellen und auch ihn und den Doktor, sowie die anderen Charaktere konnte ich mir vorstellen, aber ich habe keine Sympathie für irgendwen entwickelt. Dies find ich sehr schade, denn wenn mir ein Charakter sympatisch ist, dann kann mich auch ein Buch eher fesseln.
Die Charktere fand ich teilweise unausgereift, man erfährt zwar viel über sie, aber eigentlich geht es alles in die gleiche Richtung. Also damit meine ich, es wird eigentlich immer nur ein Charakterzug je Person beschrieben und dieser immer und immer wieder - so kam es mir zumindest vor.
Auch die Jagd auf die Monster hätte noch spannender sein können. Die Vorarbeit dafür wurde genau beschrieben, so das ich mich schon langweilte, und dann kam die Jagd und schwupp war sie eigentlich schon wieder so gut wie vorbei. Diese hätte besser ausgeschmückt werden können, spannender gestaltet werden müssen, um mich richtig gefangen zu nehmen. Es dauert auch sehr lange bis es überhaupt zur Jagd kommt, bevor diese überhaupt richtig anfängt.
Soweit ich weiß gibt es zu diesem Buch auch noch Folgebände - diese werde ich auf jeden Fall aber nicht lesen. Dazu fehlte mir hier zu viel. Stellenweise hab ich mich fast gequält weiter zu lesen.
1,5 von 5 Punkten.
Lübbe Paperback
411 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783785760406
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Tony Hawks "Mit dem Kühlschrank durch Irland"
Inhalt:
Aufgrund einer Wette, die er in betrunkem Zustand abgeschlossen hat, trampt Tony mit dem Kühlschrank durch Irland. Wobei schon der Kühlschrank mehr kostet, als der Wetteinsatz. Beim Trampen begegnet er verschiedenen Menschen über die man ein bisschen was erfährt. Auch über die Mentalität in Irland erfährt man so einige. Und die Landstriche sind teilweise auch gut beschrieben.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat viel Charme. Und ich bin sehr froh es gelesen zu haben. Ich bin so oder so ein Fan von Irland und der Mentalität der Menschen dort.
Ich denke, dass sich gerade diese auch gut wiederspiegelt. Ich musste so oft grinsen, beim Lesen vom Buch, gerade wenn die Menschen beschrieben wurden.
Die Iren sind auf jeden Fall ein sehr liebenswertes, hilfsbereites Volk, dass durfte ich auch erfahren, als ich da war. Die Sympathie der Menschen kommt gut zur Geltung.
Lustig fand ich auch wie oft er im Pub war und wie er über die Pubs schreibt und die Personen die sich in diesen befinden.
Landschaftsstriche werden auch beschrieben, wenn auch eher weniger. Da hätte ich mir schon noch ein bisschen mehr gewünscht. Wobei ich mir einiges einfach auch vorstellen konnte, da ich schon in Irland war.
Dieses Buch macht Lust Irland zu bereisen und zwar die Küste. Aber dann doch eher auf normale Art.
Tony erlebt viel mit seinem Kühlschrank, und irgendwie ist das auch lustig. Wo er den überall mit hin nimmt etc.
Ich würde dieses Buch als das etwas andere "Irlandbuch" bezeichnen. Ein Buch mit viel Humor, Charme...
4 von 5 Punkten.
Goldmann Verlag
377 Seiten
8,50 Euro
ISBN 9783442446414
Aufgrund einer Wette, die er in betrunkem Zustand abgeschlossen hat, trampt Tony mit dem Kühlschrank durch Irland. Wobei schon der Kühlschrank mehr kostet, als der Wetteinsatz. Beim Trampen begegnet er verschiedenen Menschen über die man ein bisschen was erfährt. Auch über die Mentalität in Irland erfährt man so einige. Und die Landstriche sind teilweise auch gut beschrieben.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat viel Charme. Und ich bin sehr froh es gelesen zu haben. Ich bin so oder so ein Fan von Irland und der Mentalität der Menschen dort.
Ich denke, dass sich gerade diese auch gut wiederspiegelt. Ich musste so oft grinsen, beim Lesen vom Buch, gerade wenn die Menschen beschrieben wurden.
Die Iren sind auf jeden Fall ein sehr liebenswertes, hilfsbereites Volk, dass durfte ich auch erfahren, als ich da war. Die Sympathie der Menschen kommt gut zur Geltung.
Lustig fand ich auch wie oft er im Pub war und wie er über die Pubs schreibt und die Personen die sich in diesen befinden.
Landschaftsstriche werden auch beschrieben, wenn auch eher weniger. Da hätte ich mir schon noch ein bisschen mehr gewünscht. Wobei ich mir einiges einfach auch vorstellen konnte, da ich schon in Irland war.
Dieses Buch macht Lust Irland zu bereisen und zwar die Küste. Aber dann doch eher auf normale Art.
Tony erlebt viel mit seinem Kühlschrank, und irgendwie ist das auch lustig. Wo er den überall mit hin nimmt etc.
Ich würde dieses Buch als das etwas andere "Irlandbuch" bezeichnen. Ein Buch mit viel Humor, Charme...
4 von 5 Punkten.
Goldmann Verlag
377 Seiten
8,50 Euro
ISBN 9783442446414
Sonntag, 21. Oktober 2012
Gennifer Albin "Cocoon - Die Lichtfängerin"
Inhalt:
Eine Welt, in der einige Mädchen eine Begabung haben. Die Begabung nämlich, dass sie das Webmuster des Lebens immer sehen können.
Diese Mädchen werden in den Kreis der Webjungfern aufgenommen. So auch Adelice, sie ahnt jedoch, dass die Priviligien die, diese Mädchen haben, für sie in gewisserweise ein Entzug der Freiheit ist. Für sie ist ihre Gabe ein Fluch, andere sehen die Gabe als Geschenk an.
Meine Meinung:
Ich bin gut in das Buch rein gekommen, es konnte mich schon ziemlich zu Beginn fesseln. Es ist für mich eine ganz neue Idee, aus der dieses Buch entstanden ist. Es ist daher schon auf gewisse Art und Weise einzigartig.
Das Buch ist von Anfang an spannend. Durch manche Sachen muss man aber erst durchsteigen, aber auch das geht sehr schnell.
Was mir nicht so gut gefallen hat ist das Ende, das muss ich ehrlich sagen, aber das ist eigentlich auch der einzige Schwachpunkt.
Es ist gut wie man Stück für Stück mehr über die Welt erfährt in der Adelice lebt. Auch über sie erfährt man immer mehr. Sie ist ein recht selbstbewusstes Mädchen, was weiß was es möchte und was nicht. So erkämpft sie sich auch ihre "schönen Momente". Sie sorgt selbst für diese durch ihre Gabe, die mir in diesen Momenten dann doch wie ein Geschenk erscheint. Aber man merkt in dem Buch auch sehr deutlich, dass diese Gabe eher ein Fluch ist.
Das Buch ist aus Sicht von Adelice geschrieben, gerade dadurch kann ich mich vorallem in sie gut hineinversetzen, versteh ihre Gedanken und Wünsche.
Auch die anderen Charaktere konnten mich jeder auf die ein oder andere Art begeistern.
Die Sprache ist lebendig und jugendgerecht.
4 von 5 Punkten.
Egmont Ink
Hardcover
361 Seiten
17,99 Euro
ISBN 9783863960285
Eine Welt, in der einige Mädchen eine Begabung haben. Die Begabung nämlich, dass sie das Webmuster des Lebens immer sehen können.
Diese Mädchen werden in den Kreis der Webjungfern aufgenommen. So auch Adelice, sie ahnt jedoch, dass die Priviligien die, diese Mädchen haben, für sie in gewisserweise ein Entzug der Freiheit ist. Für sie ist ihre Gabe ein Fluch, andere sehen die Gabe als Geschenk an.
Meine Meinung:
Ich bin gut in das Buch rein gekommen, es konnte mich schon ziemlich zu Beginn fesseln. Es ist für mich eine ganz neue Idee, aus der dieses Buch entstanden ist. Es ist daher schon auf gewisse Art und Weise einzigartig.
Das Buch ist von Anfang an spannend. Durch manche Sachen muss man aber erst durchsteigen, aber auch das geht sehr schnell.
Was mir nicht so gut gefallen hat ist das Ende, das muss ich ehrlich sagen, aber das ist eigentlich auch der einzige Schwachpunkt.
Es ist gut wie man Stück für Stück mehr über die Welt erfährt in der Adelice lebt. Auch über sie erfährt man immer mehr. Sie ist ein recht selbstbewusstes Mädchen, was weiß was es möchte und was nicht. So erkämpft sie sich auch ihre "schönen Momente". Sie sorgt selbst für diese durch ihre Gabe, die mir in diesen Momenten dann doch wie ein Geschenk erscheint. Aber man merkt in dem Buch auch sehr deutlich, dass diese Gabe eher ein Fluch ist.
Das Buch ist aus Sicht von Adelice geschrieben, gerade dadurch kann ich mich vorallem in sie gut hineinversetzen, versteh ihre Gedanken und Wünsche.
Auch die anderen Charaktere konnten mich jeder auf die ein oder andere Art begeistern.
Die Sprache ist lebendig und jugendgerecht.
4 von 5 Punkten.
Egmont Ink
Hardcover
361 Seiten
17,99 Euro
ISBN 9783863960285
Neuzugänge der letzten Zeit
Irgendwie kam ich nicht dazu in der letzten Zeit meine Neuzugänge zu posten, darum tu ich das jetzt mal.
Gennifer Albin "Cocoon - Die Lichtfängerin" vom Egmont Ink Verlag. Dieses Buch habe ich schon gelesen, und die Rezi folgt heute oder in den nächsten Tagen (hoffentlich)
Dann hatte ich noch einen Buchgutschein von dem ich mir folgende Bücher geholt habe (und immer noch Guthaben habe):
Robert Louis Stevenson "Die Schatzinsel"
Ich denke das Buch haben schon einige von euch gelesen. Da ich es leider bisher noch nicht kenne, musste es einfach mit, vorallem da ich es als gebundenes Buch für nur 2,50 bei den Mängelexemplaren ergattern konnte. Es ist aber kein Stempel oder ähnliches auf dem Buch.
Das Buch "Die keltische Schwester" von Andrea Schacht kam auch noch mit, für nur 4,99 Euro als Taschenbuch. Es ist die Weltbildausgabe, die konnte ich ebenfalls bei Hugendubel ergattern. Das Buch steht schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Bücher gern lese, die mit den Kelten, Irland oder ähnlichem zu tun haben.
Von Danielle Frussoni kam noch "Angelus" mit. Das Cover hat mich einfach angesprochen und es klingt auch vom Klappentext echt gut. Auch dies ist ein Mängelexemplar für ich glaub 5 Euro waren es. Dafür das es ein Hardcover ist und auch keinen Stempel hat finde ich den Preis einmalig. Es ist vom Verlag Droemer.
Einige Schätze durften dank der Frankfurter Buchmesse bei mir einziehen:
Ich bin mit einer Buchhandlung hingefahren, die haben das angeboten und es war echt nicht teuer. Und auf der Hinfahrt haben sie an jeden einen Rucksack verteilt in dem schon ein Buch war:
Simon Kernick "Erlöst mich". Dabei handelt es sich um einen Thriller, mich spricht sowohl der Rückentext als auch das Cover an. Daher habe ich mich sehr über das Geschenk gefreut.
Und auf der Buchmesse selbst habe ich auch noch Bücher gekauft. Hauptsächlich englisch sprachige. Die Stände in der Halle waren zwar teilweise schon abgebaut, aber ich habe trotzdem noch was gefunden. Und das echt günstig:
"Sight" von A.M. Vrettos vom Egmont Verlag. Für nur 3 Euro.
"Partials" von Dan Wells für nur 5 Euro - ein gebundenes Buch vom Balzer and Bray Verlag, der zu der Verlagsgruppe Harper Collins gehört. Dieses Buch stand auch schon lange auf meiner Wunschliste, von daher passte sich das super, dass ich es da zu dem unschlagbaren Preis erhalten habe.
Dann hab ich mir noch von Malorie Blackman "The stuff of nightmares" gekauft. Für 3 Euro. Ein gebundenes Buch. Ich bin gespannt wie ich dabei mit meinem Englisch zurecht komme.
Als letztes hab ich noch "12 shades of surrender" mitgenommen. Laut Rückentext Kurzgeschichten, die im Stil von "Shades of grey" sind. Wie irgendwie auch schon der Name vermuten lässt. Dieses Buch ist ein Taschenbuch und kam mich nur 1 Euro.
Gennifer Albin "Cocoon - Die Lichtfängerin" vom Egmont Ink Verlag. Dieses Buch habe ich schon gelesen, und die Rezi folgt heute oder in den nächsten Tagen (hoffentlich)
Dann hatte ich noch einen Buchgutschein von dem ich mir folgende Bücher geholt habe (und immer noch Guthaben habe):
Robert Louis Stevenson "Die Schatzinsel"
Ich denke das Buch haben schon einige von euch gelesen. Da ich es leider bisher noch nicht kenne, musste es einfach mit, vorallem da ich es als gebundenes Buch für nur 2,50 bei den Mängelexemplaren ergattern konnte. Es ist aber kein Stempel oder ähnliches auf dem Buch.
Das Buch "Die keltische Schwester" von Andrea Schacht kam auch noch mit, für nur 4,99 Euro als Taschenbuch. Es ist die Weltbildausgabe, die konnte ich ebenfalls bei Hugendubel ergattern. Das Buch steht schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Bücher gern lese, die mit den Kelten, Irland oder ähnlichem zu tun haben.
Von Danielle Frussoni kam noch "Angelus" mit. Das Cover hat mich einfach angesprochen und es klingt auch vom Klappentext echt gut. Auch dies ist ein Mängelexemplar für ich glaub 5 Euro waren es. Dafür das es ein Hardcover ist und auch keinen Stempel hat finde ich den Preis einmalig. Es ist vom Verlag Droemer.
Einige Schätze durften dank der Frankfurter Buchmesse bei mir einziehen:
Ich bin mit einer Buchhandlung hingefahren, die haben das angeboten und es war echt nicht teuer. Und auf der Hinfahrt haben sie an jeden einen Rucksack verteilt in dem schon ein Buch war:
Simon Kernick "Erlöst mich". Dabei handelt es sich um einen Thriller, mich spricht sowohl der Rückentext als auch das Cover an. Daher habe ich mich sehr über das Geschenk gefreut.
Und auf der Buchmesse selbst habe ich auch noch Bücher gekauft. Hauptsächlich englisch sprachige. Die Stände in der Halle waren zwar teilweise schon abgebaut, aber ich habe trotzdem noch was gefunden. Und das echt günstig:
"Sight" von A.M. Vrettos vom Egmont Verlag. Für nur 3 Euro.
"Partials" von Dan Wells für nur 5 Euro - ein gebundenes Buch vom Balzer and Bray Verlag, der zu der Verlagsgruppe Harper Collins gehört. Dieses Buch stand auch schon lange auf meiner Wunschliste, von daher passte sich das super, dass ich es da zu dem unschlagbaren Preis erhalten habe.
Dann hab ich mir noch von Malorie Blackman "The stuff of nightmares" gekauft. Für 3 Euro. Ein gebundenes Buch. Ich bin gespannt wie ich dabei mit meinem Englisch zurecht komme.
Als letztes hab ich noch "12 shades of surrender" mitgenommen. Laut Rückentext Kurzgeschichten, die im Stil von "Shades of grey" sind. Wie irgendwie auch schon der Name vermuten lässt. Dieses Buch ist ein Taschenbuch und kam mich nur 1 Euro.
Samstag, 13. Oktober 2012
Jennifer Jäger "Melodie der Finsternis"
Inhalt:
Lilith geht auf eine Seereise, doch plötzlich kommt alles anders. Denn das Schiff gerät in den Bann von Sirenen....alle an Bord sterben, nur sie und Viktor nicht. Diese werden von den Sirenen gerettet und in die Welt der Sirenen gebracht. Diese beiden wurden nicht aus Zufall gerettet...
Meine Meinung:
Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Am Anfang war es für mich noch ein bisschen verwirrend in die Welt der Sirenen einzutauchen, aber auch das ist mir dann ganz gut geglückt, ich konnte Personen zuordnen - die Orte leider eher weniger, das war mir dann doch ein bisschen zu viel.
Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden - gerade das sorgt dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Ich finde auch von der Seitenzahl ist es genau richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig. Es ist denke ich alles wichtige untergebracht, einiges wurde gut ausgeschmückt, aber auch nicht zu intensiv. Die Autorin hat genau die Richtige Menge von Beschreibungen eingebracht, so dass das Buch nicht langweilig wird.
Einge der Charaktere konnten meine Sympathie erlangen - einige mehr andere weniger. Aber so ist das in Ordnung. Ich konnte mir die Charakterzüge der Personen gut vorstellen. Auch die Sprache der Sirenen konnte ich mir gut vorstellen, wie sie klingt, wie sie geschrieben aussieht.
Das Buch ist aus der Sicht von Lilith geschrieben, dadurch ist man gerade an ihr sehr nah dran, auch das ist gut so. Ich denke beim allwissenden Erzähler wären bei diesem Buch viele Gefühle und Gedanken verloren gegangen.
Die Sprache ist recht einfach gehalten. Was aber nicht schlimm ist, da es sich hierbei meiner Meinung nach hauptsächlich um ein Jugendbuch handelt, welches aber auch für Erwachsene noch gut geeignet ist.
4 von 5 Punkten.
AAVAA Verlag
300 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783862541973
Lilith geht auf eine Seereise, doch plötzlich kommt alles anders. Denn das Schiff gerät in den Bann von Sirenen....alle an Bord sterben, nur sie und Viktor nicht. Diese werden von den Sirenen gerettet und in die Welt der Sirenen gebracht. Diese beiden wurden nicht aus Zufall gerettet...
Meine Meinung:
Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Am Anfang war es für mich noch ein bisschen verwirrend in die Welt der Sirenen einzutauchen, aber auch das ist mir dann ganz gut geglückt, ich konnte Personen zuordnen - die Orte leider eher weniger, das war mir dann doch ein bisschen zu viel.
Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden - gerade das sorgt dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Ich finde auch von der Seitenzahl ist es genau richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig. Es ist denke ich alles wichtige untergebracht, einiges wurde gut ausgeschmückt, aber auch nicht zu intensiv. Die Autorin hat genau die Richtige Menge von Beschreibungen eingebracht, so dass das Buch nicht langweilig wird.
Einge der Charaktere konnten meine Sympathie erlangen - einige mehr andere weniger. Aber so ist das in Ordnung. Ich konnte mir die Charakterzüge der Personen gut vorstellen. Auch die Sprache der Sirenen konnte ich mir gut vorstellen, wie sie klingt, wie sie geschrieben aussieht.
Das Buch ist aus der Sicht von Lilith geschrieben, dadurch ist man gerade an ihr sehr nah dran, auch das ist gut so. Ich denke beim allwissenden Erzähler wären bei diesem Buch viele Gefühle und Gedanken verloren gegangen.
Die Sprache ist recht einfach gehalten. Was aber nicht schlimm ist, da es sich hierbei meiner Meinung nach hauptsächlich um ein Jugendbuch handelt, welches aber auch für Erwachsene noch gut geeignet ist.
4 von 5 Punkten.
AAVAA Verlag
300 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783862541973
Freitag, 12. Oktober 2012
Frances Hodgson Burnett "Sara die kleine Prinzessin"
Inhalt:
Sara kommt in ein Londoner Internat, in dem sie wegen ihres Reichtums wie eine Prinzessin behandelt wird. Doch als ihr Vater hoch verschuldet stirbt, sie also ein armes Waisenkind ist, wird sie auch wie ein solche behandelt. Sie muss Demütigungen über sich ergehen lassen und die niederen Aufgaben verrichten. Doch Sara ist willensstärker als alle denken...
Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich als Kind die Zeichentrickserien dazu gesehen habe. Und wie auch schon die Zeichentrickserien konnte mich dieses Buch begeistern.
Es lässt sich flüssig lesen und teilweise ist es echt schön, wie Sara sich manche Dinge vorstellt. Man merkt auch deutlich, dass sie oftmals durch diese Dinge Kraft schöpft - ebenso wie durch ihre Freundschaften, die sie immer noch pflegt.
Ein Buch welches auch Kindern schon das Schicksal verständlich machen kann, wie es ist, wenn man erst Geld hatte und dann nicht mehr, dass sich dann vieles ändern kann, aber man trotzdem noch auf Hoffnung, Freunde etc bauen kann, sollte.
Aber es zeigt auch, wie manche Menschen sich verändern, wenn sie wissen, dass eine andere Person kein Geld mehr hat. Dieses von oben-herab-behandeln merkt man dem Buch sehr an. Das kommt oft drin vor. Aber auch das finde ich passend und gut.
Das Buch ist sehr spannend und gefühlvoll geschrieben. Die kleine Sara tat mir in kurzen Momenten leid, aber wenn man dann sieht, wie sie wieder Kraft schöpft - zeigt es mir auch, dass jeder das für sich tun sollte - wieder Kraft schöpfen.
Das Buch ist für mich fast wie ein Märchen, einfach weil es so wunderschön ist und es viele schöne Momente in ihm gibt.
Wie sie immer wieder aufsteht ist schon sehr bewundernswert.
Und wenn man jetzt bedenkt dass dieses Buch vor etlichen Jahren geschrieben wurde, und wie viel in anderer Form auch noch auf die heutige Gesellschaft oftmals angewandt werden kann - ist es umso erschreckender - die Menschen ändern sich halt doch nicht wirklich.
5 von 5 Punkten.
Arena Kinderbuch-Klassiker
212 Seiten
ISBN 340104690X
Sara kommt in ein Londoner Internat, in dem sie wegen ihres Reichtums wie eine Prinzessin behandelt wird. Doch als ihr Vater hoch verschuldet stirbt, sie also ein armes Waisenkind ist, wird sie auch wie ein solche behandelt. Sie muss Demütigungen über sich ergehen lassen und die niederen Aufgaben verrichten. Doch Sara ist willensstärker als alle denken...
Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich als Kind die Zeichentrickserien dazu gesehen habe. Und wie auch schon die Zeichentrickserien konnte mich dieses Buch begeistern.
Es lässt sich flüssig lesen und teilweise ist es echt schön, wie Sara sich manche Dinge vorstellt. Man merkt auch deutlich, dass sie oftmals durch diese Dinge Kraft schöpft - ebenso wie durch ihre Freundschaften, die sie immer noch pflegt.
Ein Buch welches auch Kindern schon das Schicksal verständlich machen kann, wie es ist, wenn man erst Geld hatte und dann nicht mehr, dass sich dann vieles ändern kann, aber man trotzdem noch auf Hoffnung, Freunde etc bauen kann, sollte.
Aber es zeigt auch, wie manche Menschen sich verändern, wenn sie wissen, dass eine andere Person kein Geld mehr hat. Dieses von oben-herab-behandeln merkt man dem Buch sehr an. Das kommt oft drin vor. Aber auch das finde ich passend und gut.
Das Buch ist sehr spannend und gefühlvoll geschrieben. Die kleine Sara tat mir in kurzen Momenten leid, aber wenn man dann sieht, wie sie wieder Kraft schöpft - zeigt es mir auch, dass jeder das für sich tun sollte - wieder Kraft schöpfen.
Das Buch ist für mich fast wie ein Märchen, einfach weil es so wunderschön ist und es viele schöne Momente in ihm gibt.
Wie sie immer wieder aufsteht ist schon sehr bewundernswert.
Und wenn man jetzt bedenkt dass dieses Buch vor etlichen Jahren geschrieben wurde, und wie viel in anderer Form auch noch auf die heutige Gesellschaft oftmals angewandt werden kann - ist es umso erschreckender - die Menschen ändern sich halt doch nicht wirklich.
5 von 5 Punkten.
Arena Kinderbuch-Klassiker
212 Seiten
ISBN 340104690X
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Nicholas Sparks "Wie ein Licht in der Nacht"
Inhalt:
Katie ist umgezogen, in den kleinen Küstenort Southport. Niemand von den anderen Einwohnern weiß woher sie kommt, sie meidet den Kontakt zu anderen. Bis sie den Witwer Alex besser kennenlernt, da beginnt sie sich zu öffnen. Sie hütet ein dunkles Geheimnis...
Meine Meinung:
Es ist mit Sicherheit nicht das beste Buch, welches Herr Sparks geschrieben hat, aber doch ein gutes. Es konnte mich nicht umhauen, aber berührt hat es mich. Ich denke es ist ein Schicksal was doch einige so mitmachen, welches die meisten aber wie Katie auch verheimlichen, oder es zumindest versuchen.
Auch das Thema von Alex - die Trauerbewältigung finde ich gut, und es ist angemessen bearbeitet und dargestellt. Wenn auch sehr oberflächlich. Aber tiefergreifend wär zu viel gewesen, durch das andere Thema.
Das Buch hat einige spannungsreiche Stellen, die mir auch sehr gut gefallen haben. Aber der größte Teil des Buches spielt auf die Gefühle an.
Ich fand es schön mal wieder so ein Buch zu lesen, auch wenn ich sonst nicht für Gefühlsduseleinen bin. Aber in dem Fall fand ich es gut so. Bei einem Buch von Sparks weiß man, dass es sehr gefühlsreich ist. Und genau darauf wollte ich mich mal wieder einlassen, konnte es gut, und wurde auch nicht enttäuscht. Ich hätte mich auch sehr gewundert, wenn ich von einem Buch von Sparks enttäuscht wurden wäre.
Auch der Titel findet meiner Meinung nach sehr gut. Den Alex ist für Katie in gewisser Hinsicht das Licht in der Nacht.
3,5 von 5 Punkten.
Ich habe die Weltbildausgabe und kann daher den Preis nicht genau angeben.
448 Seiten
Katie ist umgezogen, in den kleinen Küstenort Southport. Niemand von den anderen Einwohnern weiß woher sie kommt, sie meidet den Kontakt zu anderen. Bis sie den Witwer Alex besser kennenlernt, da beginnt sie sich zu öffnen. Sie hütet ein dunkles Geheimnis...
Meine Meinung:
Es ist mit Sicherheit nicht das beste Buch, welches Herr Sparks geschrieben hat, aber doch ein gutes. Es konnte mich nicht umhauen, aber berührt hat es mich. Ich denke es ist ein Schicksal was doch einige so mitmachen, welches die meisten aber wie Katie auch verheimlichen, oder es zumindest versuchen.
Auch das Thema von Alex - die Trauerbewältigung finde ich gut, und es ist angemessen bearbeitet und dargestellt. Wenn auch sehr oberflächlich. Aber tiefergreifend wär zu viel gewesen, durch das andere Thema.
Das Buch hat einige spannungsreiche Stellen, die mir auch sehr gut gefallen haben. Aber der größte Teil des Buches spielt auf die Gefühle an.
Ich fand es schön mal wieder so ein Buch zu lesen, auch wenn ich sonst nicht für Gefühlsduseleinen bin. Aber in dem Fall fand ich es gut so. Bei einem Buch von Sparks weiß man, dass es sehr gefühlsreich ist. Und genau darauf wollte ich mich mal wieder einlassen, konnte es gut, und wurde auch nicht enttäuscht. Ich hätte mich auch sehr gewundert, wenn ich von einem Buch von Sparks enttäuscht wurden wäre.
Auch der Titel findet meiner Meinung nach sehr gut. Den Alex ist für Katie in gewisser Hinsicht das Licht in der Nacht.
3,5 von 5 Punkten.
Ich habe die Weltbildausgabe und kann daher den Preis nicht genau angeben.
448 Seiten
Freitag, 5. Oktober 2012
Dirk Bernemann "Asoziales Wohnen"
Inhalt:
In diesem Buch schreibt Dirk Bernemann über verschiedene Schicksale wie sie sich hinter Deutschlands Türen abspielen könnten. Er schreibt von Enge, Wahnsinn, Antriebslosigkeit, Hass, Liebe, Verzweiflung hinter den Türen.
Meine Meinung:
Das Buch gefällt mir insgesamt ganz gut. Der Anfang war für mich schwierig, vorallem mir zu merken wer hinter welcher Tür wohnt. Aber irgendwann hat man die Charaktere im Blick - zumindest ging es mir so.
ich denke ein paar weniger hätten auch gereicht, nur dann hätte das Buch wohl weniger Seiten gehabt.
Es ist aber noch okay so, man kann sich noch einigermaßen merken, wer - wer ist und was dieser Jemand gemacht hat oder eben auch nicht.
Die Schicksale sind auf jeden Fall übertrieben und in einem Haus geballt, was sehr viel ist auf den ersten Blick. Aber ich denke in unterschiedlichen Häusern, könnte es diese Einzelschicksale wirklich geben.
In dieser zugespitzen Form will Herr Bernemann, meiner Meinung nach auf einige Missstände bei den Menschen hinweisen. Er möchte zeigen, dass nicht alles immer schön ist. Das manche Menschen auch mal ausrasten.
Ich habe aus diesem Buch außerdem auch noch die Botschaft gezogen, dass es nicht schlimm ist, wenn man mal nicht man selbst ist, dass man sich dann nur zu helfen wissen muss. Oder auch, dass man fallen darf, aber versuchen sollte wieder aufzustehen, so wie es einige seiner Charaktere schaffen.
Ich muss sagen, mir ist keiner der Charaktere wirklich ans Herz gewachsen, aber hineinversetzen konnte ich mich in so gut wie alle, dank der guten Beschreibungen, der Emotionen trotzdem.
Man muss die Charaktere nicht immer mögen, es reicht meiner Meinung nach auch manchmal wenn man sie versteht. Oder eine Botschaft aus dem Verhalten eines Charakters ziehen kann. Und das konnte ich bei dem Buch.
Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Leerräume gibt es nicht wirklich. Und das ist auch gut so. Denn gerade das Übertriebene macht meines Erachtens den Schreibstil von Herrn Bernemann aus.
Dies ist ihm bei diesem Buch auch wieder gut gelungen.
3,5 von 5 Punkten.
Unsichtbar Verlag
Gebundenes Buch
315 Seiten
14,95
ISBN 9783942920148
In diesem Buch schreibt Dirk Bernemann über verschiedene Schicksale wie sie sich hinter Deutschlands Türen abspielen könnten. Er schreibt von Enge, Wahnsinn, Antriebslosigkeit, Hass, Liebe, Verzweiflung hinter den Türen.
Meine Meinung:
Das Buch gefällt mir insgesamt ganz gut. Der Anfang war für mich schwierig, vorallem mir zu merken wer hinter welcher Tür wohnt. Aber irgendwann hat man die Charaktere im Blick - zumindest ging es mir so.
ich denke ein paar weniger hätten auch gereicht, nur dann hätte das Buch wohl weniger Seiten gehabt.
Es ist aber noch okay so, man kann sich noch einigermaßen merken, wer - wer ist und was dieser Jemand gemacht hat oder eben auch nicht.
Die Schicksale sind auf jeden Fall übertrieben und in einem Haus geballt, was sehr viel ist auf den ersten Blick. Aber ich denke in unterschiedlichen Häusern, könnte es diese Einzelschicksale wirklich geben.
In dieser zugespitzen Form will Herr Bernemann, meiner Meinung nach auf einige Missstände bei den Menschen hinweisen. Er möchte zeigen, dass nicht alles immer schön ist. Das manche Menschen auch mal ausrasten.
Ich habe aus diesem Buch außerdem auch noch die Botschaft gezogen, dass es nicht schlimm ist, wenn man mal nicht man selbst ist, dass man sich dann nur zu helfen wissen muss. Oder auch, dass man fallen darf, aber versuchen sollte wieder aufzustehen, so wie es einige seiner Charaktere schaffen.
Ich muss sagen, mir ist keiner der Charaktere wirklich ans Herz gewachsen, aber hineinversetzen konnte ich mich in so gut wie alle, dank der guten Beschreibungen, der Emotionen trotzdem.
Man muss die Charaktere nicht immer mögen, es reicht meiner Meinung nach auch manchmal wenn man sie versteht. Oder eine Botschaft aus dem Verhalten eines Charakters ziehen kann. Und das konnte ich bei dem Buch.
Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Leerräume gibt es nicht wirklich. Und das ist auch gut so. Denn gerade das Übertriebene macht meines Erachtens den Schreibstil von Herrn Bernemann aus.
Dies ist ihm bei diesem Buch auch wieder gut gelungen.
3,5 von 5 Punkten.
Unsichtbar Verlag
Gebundenes Buch
315 Seiten
14,95
ISBN 9783942920148
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Ines Thorn "Frevlerhand"
Inhalt:
In Frankfurt kehrt ein mysteriöser Prediger ein, er hält dunkle Reden und zieht die Bürger Frankfurts damit in seinen Bann.
Gustelies beobachtet wie er selbst ihre gute Freundin Jutta einwickeln kann. Und plötzlich tauchen in der Stadt Tote auf - in offenen Gräbern, gekleidet in weiße Gewänder. Da wird Gustelies, die Richterwitwe misstrauisch und hilft bei den Ermittlungen. Dabei kommt sie dem Mörder sehr nah...näher als ihr bewusst ist.
Meine Meinung:
Spannung, Spannung, Spannung und ich bin einfach nicht auf den Täter gekommen.
Ich habe mich gefreut mal wieder ein Buch zu lesen, was soweit zurück in der Geschichte spielt. Daher bin ich schon positiv an das Buch ran gegangen. Und das positive Gefühl konnte sich das gesamte Buch gut halten.
Vorher hatte ich so eine leichte schwere Phase beim Lesen, aber dieses Buch hat mich da wieder raus gezogen, dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Lust aufs Lesen habe. Und das will denke ich schon was heißen.
Dieses Buch hat mich in eine andere Welt gezogen, in eine andere Zeit, andere Sitten...und das auf eine schöne Art und Weise. Ich konnte mir die Umgebung, die Menschen recht gut vorstellen. Die Art wie sie damals lebten. Konnte mir die Charaktere toll vorstellen, mich in sie hineinversetzen - hab angefangen diese zu mögen oder zu hassen. Die ganze Palette halt.
Ich musste schmunzeln, habe mitgefiebert, mitgehofft - und ich finde das gehört irgendwie dau.
Die Story wird aus der Beobachterperspektive erzählt, dass bedeutet, das man ganz viele Einblicke bekommt. Es sind nicht zu viele Einblicke, sondern diese sind gerade richtig so. Vorallem wurde ich so gleich in das Buch reingezogen. Das hat mich positiv überrascht.
Das Cover passt meiner Meinung nach auch gut.
Ein wirklich tolles Buch, welches mich gefesselt und begeistert hat.
5 von 5 Punkten.
rororo Verlag
335 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783499259074
In Frankfurt kehrt ein mysteriöser Prediger ein, er hält dunkle Reden und zieht die Bürger Frankfurts damit in seinen Bann.
Gustelies beobachtet wie er selbst ihre gute Freundin Jutta einwickeln kann. Und plötzlich tauchen in der Stadt Tote auf - in offenen Gräbern, gekleidet in weiße Gewänder. Da wird Gustelies, die Richterwitwe misstrauisch und hilft bei den Ermittlungen. Dabei kommt sie dem Mörder sehr nah...näher als ihr bewusst ist.
Meine Meinung:
Spannung, Spannung, Spannung und ich bin einfach nicht auf den Täter gekommen.
Ich habe mich gefreut mal wieder ein Buch zu lesen, was soweit zurück in der Geschichte spielt. Daher bin ich schon positiv an das Buch ran gegangen. Und das positive Gefühl konnte sich das gesamte Buch gut halten.
Vorher hatte ich so eine leichte schwere Phase beim Lesen, aber dieses Buch hat mich da wieder raus gezogen, dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Lust aufs Lesen habe. Und das will denke ich schon was heißen.
Dieses Buch hat mich in eine andere Welt gezogen, in eine andere Zeit, andere Sitten...und das auf eine schöne Art und Weise. Ich konnte mir die Umgebung, die Menschen recht gut vorstellen. Die Art wie sie damals lebten. Konnte mir die Charaktere toll vorstellen, mich in sie hineinversetzen - hab angefangen diese zu mögen oder zu hassen. Die ganze Palette halt.
Ich musste schmunzeln, habe mitgefiebert, mitgehofft - und ich finde das gehört irgendwie dau.
Die Story wird aus der Beobachterperspektive erzählt, dass bedeutet, das man ganz viele Einblicke bekommt. Es sind nicht zu viele Einblicke, sondern diese sind gerade richtig so. Vorallem wurde ich so gleich in das Buch reingezogen. Das hat mich positiv überrascht.
Das Cover passt meiner Meinung nach auch gut.
Ein wirklich tolles Buch, welches mich gefesselt und begeistert hat.
5 von 5 Punkten.
rororo Verlag
335 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783499259074
Montag, 1. Oktober 2012
Charlotte Freise "Kaltes Herz"
Inhalt:
Berlin um 1900. Hetti Keller verliebt sich in einen Mann, in Charles. Doch als Hettis Mutter davon erfährt schickt sie Hetti zu Verwandten auf das Land. Ihre Tante straft sie mit Ablehnung, ihren Onkel bekommt sie gar nicht zu Gesicht. Sie rührt in alten Wunden...und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr.
Meine Meinung:
Ich habe schon ewig nichts mehr gelesen, was in der Vergangenheit spielt. Aber ich kann sagen, dass ich super in dieses Buch rein gekommen bin.
Es konnte mich ziemlich von Beginn an fesseln, auch wenn ich eigentlich nicht auf so Liebeskram stehe, aber in diesem Fall hat es mich einfach angesprochen, schon allein dadurch, dass es nicht in der Gegenwart spielt.
Die Beschreibungen sind wunderbar, man kann sich Berlin in der Zeit sowie auch das Haus auf dem Land gut vorstellen. Auch die Menschen und wie sie gekleidet sind, kam gut zum Vorschein. Nicht übertrieben lange beschrieben, sondern kurz und knackig, aber das reicht auch vollkommen aus.
Ich kann sagen, dass Hetti mir gut gefällt. Der Charakter wurde gut ausgearbeitet, auch wie sie sich verhält lässt sich meist gut nachvollziehen.
Charles ist mir teilweise fast ein bisschen unsympathisch, aber das noch im erträglichen Rahmen. Daher finde ich das nicht schlimm.
Die Geschichte an sich gefällt mir gut, sie wurde auch gut ausgearbeitet. Das Buch ist jetzt nicht so, dass man denkt, ich kann es nicht mehr aus der Hand legen - aber es ist trotzdem spannend.
4 von 5 Punkten.
rororo Verlag
9,99 Euro
382 Seiten
ISBN 978349925798
Berlin um 1900. Hetti Keller verliebt sich in einen Mann, in Charles. Doch als Hettis Mutter davon erfährt schickt sie Hetti zu Verwandten auf das Land. Ihre Tante straft sie mit Ablehnung, ihren Onkel bekommt sie gar nicht zu Gesicht. Sie rührt in alten Wunden...und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr.
Meine Meinung:
Ich habe schon ewig nichts mehr gelesen, was in der Vergangenheit spielt. Aber ich kann sagen, dass ich super in dieses Buch rein gekommen bin.
Es konnte mich ziemlich von Beginn an fesseln, auch wenn ich eigentlich nicht auf so Liebeskram stehe, aber in diesem Fall hat es mich einfach angesprochen, schon allein dadurch, dass es nicht in der Gegenwart spielt.
Die Beschreibungen sind wunderbar, man kann sich Berlin in der Zeit sowie auch das Haus auf dem Land gut vorstellen. Auch die Menschen und wie sie gekleidet sind, kam gut zum Vorschein. Nicht übertrieben lange beschrieben, sondern kurz und knackig, aber das reicht auch vollkommen aus.
Ich kann sagen, dass Hetti mir gut gefällt. Der Charakter wurde gut ausgearbeitet, auch wie sie sich verhält lässt sich meist gut nachvollziehen.
Charles ist mir teilweise fast ein bisschen unsympathisch, aber das noch im erträglichen Rahmen. Daher finde ich das nicht schlimm.
Die Geschichte an sich gefällt mir gut, sie wurde auch gut ausgearbeitet. Das Buch ist jetzt nicht so, dass man denkt, ich kann es nicht mehr aus der Hand legen - aber es ist trotzdem spannend.
4 von 5 Punkten.
rororo Verlag
9,99 Euro
382 Seiten
ISBN 978349925798