Inhalt:
Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen.
Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie
ebenso grausam wie Männer - und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke
analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester
Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich
Rollenklischees zunutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger
unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben
können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch
gewalttätiger, als man denkt.
Meine Meinung:
Trotz der eher schwierigen Thematik bin ich in dieses Buch gut reingekommen.
Es hat mir von Anfang an gefallen, was wahrscheinlich auch dran liegt, dass ich das Thema sehr interessant finde. Das liegt vermutlich auch daran, dass mir gewisse psychologische Aspekte bekannt sind, da ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht habe, und da einiges schon aufkam. Schon da fand ich das Fach sehr interessant.
Ich fand die "Einzüge" in diesem Buch sehr gut. Sie erklären manche Aspekte genauer, was ich sehr gut finde. Diese sind auch immer an der passenden Stelle angebracht.
Im ersten Abschnitt handelte es sich dabei um die Erklärung zu Kindesmissbrach/ Pädophilie - sehr spannend, auch wenn es ein heftiges Thema ist.
Ganz oft musste ich beim Lesen schlucken. Ich hab mich oft gefragt wie man so etwas nur machen kann. Auch wenn sich das durch die Erklärungen natürlich erklärte - krass fand ich es trotzdem.
5 von 5 Punkten
Lübbe
Taschenbuch
18,00 Euro
432 Seiten
ISBN: 9783431039962
Sonntag, 29. Dezember 2019
Freitag, 27. Dezember 2019
E-Book Rezension: Petra Schier "Weihnachten mit Hund und Engel"
Inhalt:
In diesem Buch sind zwei Weihnachtsgeschichten vereint. Zunächst "Ein Weihnachtshund auf Probe" und dann als nächste Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten":
Santa Claus findet einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat er beide Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik und soll in Kürze heiraten. Doch er ist alles andere als glücklich.
Santa Claus schickt ihm einen jungen Labrador. Der Hund soll Michael helfen, sein wahres Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das totale Chaos aus. Friede, Freude, Hundekuchen – oder wie Santa Claus kurz vor Weihnachten ein komplettes Liebes-Chaos anrichtet.
Hannah hat sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest gefreut. Doch ihr neues Heim erweist sich als Bruchbude, und ein seltsamer Hund läuft ihr zu, den ihre Tochter für einen Engel hält. Tatsächlich scheint die Labradorhündin Billa magische Kräfte zu haben - und den fatalen Hang, für die größten Turbulenzen zu sorgen. Vor allem, als mit dem Förster Leon auch noch ein attraktiver Mann auftaucht...
Meine Meinung:
Die erste Geschichte "Ein Weihnachtshund auf Probe" fand ich sehr niedlich. Diese konnte mich wirklich begeistern. Der Hund Otter ist wirklich goldig. Ihn hab ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten passen zu dem Buch. Die Kinder sind beide toll. Die Eltern dagegen wissen glaube ich nicht, was sie mit manchen Aussagen/Handlungen bei ihren Kindern auslösen. In dieser Geschichte passiert sehr viel, so hat das Lesen viel Spaß gemacht.
Die zweite Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" hat sehr viele Parallelen zur ersten Geschichte. Das fand ich tatsächlich dann doch eher langweilig. Ich denke da hätte die Autorin sich besseres einfallen lassen können.
Das Ende ist auch viel zu abrupt. Das passte so überhaupt nicht.
3 von 5 Punkten
E-Book
Gibt es in dieser Version nicht mehr zu kaufen, sondern nur noch als einzelne E-Books
Zusammen 380 Seiten
In diesem Buch sind zwei Weihnachtsgeschichten vereint. Zunächst "Ein Weihnachtshund auf Probe" und dann als nächste Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten":
Santa Claus findet einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat er beide Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik und soll in Kürze heiraten. Doch er ist alles andere als glücklich.
Santa Claus schickt ihm einen jungen Labrador. Der Hund soll Michael helfen, sein wahres Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das totale Chaos aus. Friede, Freude, Hundekuchen – oder wie Santa Claus kurz vor Weihnachten ein komplettes Liebes-Chaos anrichtet.
Hannah hat sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest gefreut. Doch ihr neues Heim erweist sich als Bruchbude, und ein seltsamer Hund läuft ihr zu, den ihre Tochter für einen Engel hält. Tatsächlich scheint die Labradorhündin Billa magische Kräfte zu haben - und den fatalen Hang, für die größten Turbulenzen zu sorgen. Vor allem, als mit dem Förster Leon auch noch ein attraktiver Mann auftaucht...
Meine Meinung:
Die erste Geschichte "Ein Weihnachtshund auf Probe" fand ich sehr niedlich. Diese konnte mich wirklich begeistern. Der Hund Otter ist wirklich goldig. Ihn hab ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten passen zu dem Buch. Die Kinder sind beide toll. Die Eltern dagegen wissen glaube ich nicht, was sie mit manchen Aussagen/Handlungen bei ihren Kindern auslösen. In dieser Geschichte passiert sehr viel, so hat das Lesen viel Spaß gemacht.
Die zweite Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" hat sehr viele Parallelen zur ersten Geschichte. Das fand ich tatsächlich dann doch eher langweilig. Ich denke da hätte die Autorin sich besseres einfallen lassen können.
Das Ende ist auch viel zu abrupt. Das passte so überhaupt nicht.
3 von 5 Punkten
E-Book
Gibt es in dieser Version nicht mehr zu kaufen, sondern nur noch als einzelne E-Books
Zusammen 380 Seiten
Mittwoch, 25. Dezember 2019
E-Book Rezension: Gisela Maria Stiens "Herzklopfen unterm Weihnachtsbaum"
Inhalt:
Tessas Beziehung zu ihrem Freund Tom ist in der Krise, sie verliert ihren Job und zu allem Übel ist sie auch noch in einen Unfall in dichtem Schneetreiben verwickelt. Als ihr Ben, Tessas Retter in der Not, immer wieder über den Weg läuft, hat sie auch schon den Verursacher für das ganze Chaos in ihrem Leben gefunden. Ben, den alle Frauen anhimmeln. Ben, der so verboten gut aussieht und Tessas Herz bei einem Kuss im Schnee gehörig aus dem Takt bringt – ob sie will oder nicht. Doch sie ist sich sicher, dass sie sich nicht in ihn verlieben wird!
Meine Meinung:
Der Anfang mit dem Autounfall hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich vor kurzem gelesen habe. Das war aber zum Glück nur ein kurzer Moment, und dann nahm dieses Buch eine andere Gestalt an.
Insgesamt ist es eine tolle Idee, die auch gut umgesetzt wurde.
Ich habe ein romantisches Buch erwartet, welches in der Weihnachtszeit spielt. Ich kann sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist zum Glück auch nicht zu schnulzig.
Die Geschichte hat viele Wendungen, was eine gewisse Spannung mit sich bringt. Dies gefällt mir ebenso gut, wie die Beschreibungen, durch die ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Protagonisten sind toll gestaltet, mit einigen kam ich besser zurecht als mit anderen. Manche waren mir richtig unsympathisch - aber genau das passte zur Geschichte.
Tessa finde ich super. Sie tut mir sehr schnell leid, bei dem was sie alles mit sich machen lässt - sowohl auf der Arbeit, als auch mit Tom.
Tom geht so gar nicht, er ist ein richtiger Kotzbrocken und ich verstehe nicht, was sie von ihm will. Er ist einfach widerlich, seine machohafte, überhebliche Art...ist einfach so krass.
Mit Ben wusste ich lange nichts anzufangen. Er ist mir sympathisch, dann aber auch irgednwie wieder nicht. Das finde ich aber gut so.
In dem Buch kommt auch eine gewisse weihnachtliche Grundstimmung auf - gerade durch das weihnachtliche Singen wurde dies für mich besonders deutlich. Da hab ich auch die Weihnachtsstimmung gespürt - und das obwohl ich das Buch im Urlaub auf Kuba gelesen habe....
5 von 5 Punkten
E-Book
dp DIGITAL PUBLISHERS
210 Seiten
3,99 Euro
ASIN: B07YXBWG9P
Tessas Beziehung zu ihrem Freund Tom ist in der Krise, sie verliert ihren Job und zu allem Übel ist sie auch noch in einen Unfall in dichtem Schneetreiben verwickelt. Als ihr Ben, Tessas Retter in der Not, immer wieder über den Weg läuft, hat sie auch schon den Verursacher für das ganze Chaos in ihrem Leben gefunden. Ben, den alle Frauen anhimmeln. Ben, der so verboten gut aussieht und Tessas Herz bei einem Kuss im Schnee gehörig aus dem Takt bringt – ob sie will oder nicht. Doch sie ist sich sicher, dass sie sich nicht in ihn verlieben wird!
Meine Meinung:
Der Anfang mit dem Autounfall hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich vor kurzem gelesen habe. Das war aber zum Glück nur ein kurzer Moment, und dann nahm dieses Buch eine andere Gestalt an.
Insgesamt ist es eine tolle Idee, die auch gut umgesetzt wurde.
Ich habe ein romantisches Buch erwartet, welches in der Weihnachtszeit spielt. Ich kann sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist zum Glück auch nicht zu schnulzig.
Die Geschichte hat viele Wendungen, was eine gewisse Spannung mit sich bringt. Dies gefällt mir ebenso gut, wie die Beschreibungen, durch die ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Protagonisten sind toll gestaltet, mit einigen kam ich besser zurecht als mit anderen. Manche waren mir richtig unsympathisch - aber genau das passte zur Geschichte.
Tessa finde ich super. Sie tut mir sehr schnell leid, bei dem was sie alles mit sich machen lässt - sowohl auf der Arbeit, als auch mit Tom.
Tom geht so gar nicht, er ist ein richtiger Kotzbrocken und ich verstehe nicht, was sie von ihm will. Er ist einfach widerlich, seine machohafte, überhebliche Art...ist einfach so krass.
Mit Ben wusste ich lange nichts anzufangen. Er ist mir sympathisch, dann aber auch irgednwie wieder nicht. Das finde ich aber gut so.
In dem Buch kommt auch eine gewisse weihnachtliche Grundstimmung auf - gerade durch das weihnachtliche Singen wurde dies für mich besonders deutlich. Da hab ich auch die Weihnachtsstimmung gespürt - und das obwohl ich das Buch im Urlaub auf Kuba gelesen habe....
5 von 5 Punkten
E-Book
dp DIGITAL PUBLISHERS
210 Seiten
3,99 Euro
ASIN: B07YXBWG9P
Samstag, 14. Dezember 2019
Bilderbuchrezension: Ursula Poznanski und Sabine Büchner "Buchstabendschungel"
Inhalt:
Nach einem Sturm im Dschungel sammelt der kleine Affe viele lustig geformte bunte Dinge ein.
„Das sind Buchstaben“, weiß der schlaue Papagei. „Die hat bestimmt jemand verloren.“
Und tatsächlich begegnen Affe und Papagei bald sehr seltsamen Tieren, denen etwas zu fehlen scheint: ein Iger, eine Lange, eine Ledermaus, ein Al …
Meine Meinung:
Das Buch ist absolut großartig. Die Bilder sind sehr gelungen und auch sehr kindgerecht. So macht doch das Vorlesen Spaß, wenn die Kinder nebenbei die Bilder entdecken können. Aber auch für Kinder die schon selbst lesen können, oder es zumindest gerade lernen ist das Buch super, diese können dem Affen nämlich noch besser helfen und sagen was für Buchstaben noch fehlen - manchmal bekommen das sogar schon Kinder hin, die noch nicht lesen können.
Für den Erwerb der Schriftsprache ist das Buch echt klasse, die Kinder sehen die Buchstaben, die eingefügten Buchstaben, die einem Tier fehlten, sind in anderen Farben geschrieben, als der restliche Text. Das ist einfach klasse und macht richtig Freude.
Auch für das Hörverständnis ist das Buch einfach klasse, gerade wenn überlegt wird, was es für ein Tier ist, und wie dies wohl geschrieben wird.
Bei jüngeren Kindern muss man die Geschichte vielleicht in zwei Teile aufteilen, es kommt da tatsächlich drauf an, wie lange sich das Kind schon konzentieren kann und wie geduldig es beim Vorlesen ist - durch häufiges Vorlesen kann man das aber sehr gut üben. Und es hilft den Kindern später auch in der Schule:
Der Text ist ebenso wie die Bilder kindgerecht. Er lässt sich gut lesen und ich musste das ein oder andere Mal sehr schmunzeln.
Den Affen und den Pagagei in den Hauptrollen finde ich total goldig. Sie machen Lust darauf, das Buch komplett zu entdecken.
Die Farbenpracht der einzelnen Seiten ist klasse - nicht zu überladen, aber auch nicht trostlos. Die Kinder können viele Details entdecken, ohne gleich überfordert zu werden. Dies finde ich sehr wichtig.
Ich werde das Buch wohl öfter im Kindergarten vorlesen, oder den Kollegen zum vorlesen überlassen.
Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, ich hatte selbst Freude daran, es zu lesen.
5 von 5 Punkten
Loewe Verlag
Gebundenes Buch
48 Seiten
9,95 Euro
ISBN: 9783785589236
Dienstag, 10. Dezember 2019
Buchrezension: Mark Benecke "Mordmethoden"
Inhalt:
Kriminalfälle, die die Welt schockierten.
Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schauen Sie dem Autor über die Schulter! Mark Benecke erzählt kurzweilig von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein, weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei schöpft er aus seinem riesigen Wissensschatz und zeigt die Fortschritte in der naturwissenschhaftlichen Kriminalistik auf. Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Sie gruseln - und faszinieren!
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch war zunächst erstmal nicht so leicht. Es ist anders als in einen Roman reinzukommen, aber damit habe ich gerechnet. Es ist halt so, dass ich mich bei solchen Themen beim Lesen natürlich mehr konzentieren muss, als bei Romanen, Krimis... was aber auch ganz normal ist.
Als ich dann erstmal im Thema drin war, konnte ich das Buch aber flüssig lesen.
Das Buch ist interessant und es ist spannend die verschiedenen Hintergründe zu lesen. Auch dass genau darauf eingegangen wird, wie ermittelt wurde, find ich sehr spannend. Es wird auch offen gelegt, welche Verfahren es seit wann gibt. Das ist eindeutig interessant zu lesen, wie sich die Wissenschaft diesbezüglich gewandelt oder besser gesagt weiter entwickelt hat.
Mir hat es nicht so gut gefallen, dass die Texte, die zur Erklärung dazwischen geschoben wurden, manchmal an sehr ungünstigen Stellen waren. Z.B. mitten im Satz oder mitten in einem Fall - diese hätte man anders platzieren können. Die eingeschobenen Texte sind alle grau unterlegt, was es einfach macht, diese so gleich zu finden. Es handelt sich dabei zum Teil über genaue Infos zu den verschiedenen Methoden. Diese Idee an sich finde ich gut, aber über die Platzierung sollte besser nachgedacht werden.
Auch das von Mark Benecke in diesem Buch in der dritten Form geschrieben wird - als "der Autor" "er" "Mark Benecke" finde ich unangemessen, denn schließlich hat er das Buch ja geschrieben und somit fänd ich es besser, wenn er von sich als "Ich" geschrieben hätte.
Ich denke trotz der kleinen Mängel werde ich noch weitere Bücher von Herrn Benecke lesen.
4 von 5 Punkten
Bastei Lübbe
Taschenbuch
368 Seiten
10,00 Euro
ISBN: 9783404605453
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Buchrezension: Susanne Mischke "Der Tote vom Maschsee"
Inhalt:
Im grünlichen Wasser des Maschsees treibt eine Leiche. Die Zunge des Toten liegt abgetrennt auf dem Stöckener Friedhof in Hannover, auf dem Grabmal der Opfer des Massenmörders Fritz Haarmann. Schnell findet die Kripo Hannover heraus, dass es sich bei dem Ermordeten um einen namhaften Psychiater handelt, einen Experten für Sexualstraftäter, dessen kühle, rationale Thesen sogar im Fernsehen für Aufregung gesorgt haben. Aber wer wollte den Mann so symbolträchtig zum Schweigen bringen?
Meine Meinung:
Dieses Buch beginnt sehr spannend und fesselnd.
Den Bezug zu Fritz Haarmann finde ich super, was wohl auch daran liegt, dass ich mich mit seinen Morden viel beschäftigt habe, einfach weil ich es super interessant finde.
Die Beschreibungen sind so, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, toll fand ich es immer, wenn ich von mir bekannten Orten gelesen habe - und das waren einige, die im Buch vorkamen.
In dem Buch gibt es viele kuriose Verwicklungen, die das Buch sehr spannend machen, die Spannung bleibt auch das gesamte Buch über erhalten und wird stellenweise sogar nochmal verstärkt.
Auch die Charaktere finde ich gelungen:
Jule mag ich sehr, ich konnte beim Lesen schnell merken, dass sie ihren eigenen Kopf hat und ihren eigenen Weg geht.
Völxen ist irgendwie niedlich, aber dennoch so undurchschaubar. Er zeigt keine klare Linie, sondern verhält sich mal so und dann wieder ganz anders. Das ist irgendwie auch spannend, weil so überhaupt nicht absehbar ist, was er jetzt als nächstes tun könnte.
Fernando ist tatsächlich eher so naja. Ich finde es tatsächlich komisch, dass er immer noch zu Hause wohnt, das passt meiner Meinung nach nicht zu so einem Ermittler und seinem sonstigen Verhalten...wobei auch das manchmal sehr widersprüchlich ist.
Oda ist ziemlich cool, sie mag ich sehr gern.
Insgesamt ist dies Buch irgendwie unberechenbar, das Ende ist total klasse.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
304 Seiten
11,00 Euro
ISBN: 9783492258753
Sonntag, 1. Dezember 2019
E-Book Rezension: Rabea Blue "Saving Rapunzel" (Märchenspinnerei)
Inhalt:
Eine eingesperrte Frau
Ellenlanges Haar
Ein Mordprozess
Janes Ehemann ist vor ihren Augen verbrannt. Für den sektenähnlichen „Alten Kreis“, dem das Opfer angehörte, ist die Sache klar: Es war Mord. Ein Mord, für den sie sofort Jane und deren Gärtner Diego verantwortlich machen. Doch was ist das Motiv? Wie brach das Feuer aus? Und werden die Geschworenen die Angeklagten für schuldig erklären?
Rapunzel einmal anders. „Saving Rapunzel“ ist eine bedrückende Abwandlung des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm, in der Rabea Blue das Thema häusliche Gewalt und Unterdrückung von Frauen aufarbeitet. Nach und nach erkennt Jane, dass das reale Leben nicht so sein muss, wie man es ihr seit Kindesbeinen vorgegeben hat.
Meine Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine tolle Märchenadaption, die viele Themen unserer heutigen Gesellschaft ineinander vereint. Es sind unter anderem folgende Themen enthalten: Sekten, häusliche Gewalt, Gewalt gegenüber Kindern und Frauen....und ein weiteres brisantes Thema (diese kann ich aber noch nicht verraten, denn das würde Spoilern - das müsst ihr schon selbst lesen, was ich damit meine).
In das Buch bin ich gut reingekommen. Ich mag Märchenadaptionen sehr gern und ich finde, dass diese sehr gelungen ist. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und hoffe auch noch weitere Märchenadaptionen dieser Autorin zu lesen - ich denke das sagt auch schon einiges aus. Auf jeden Fall lässt sich dieses Buch durch die Spannung, die Wendungen - die drin vorkommen...sehr gut lesen.
Ich finde es auch sehr gut gekennzeichnet, wo man sich gerade befindet - im Gericht durch den Hammer, zu anderen Zeiten mit einer Uhr (diese führt sehr oft in die Vergangenheit zurück). Die Symbole finde ich passend gewählt und es war für mich auch immer übersichtlich.
Beim Lesen war ich oft sehr entsetzt....vor allem darüber wie mit Jane umgegangen wurde. Aber auch der Umgang mit den Kindern vom "Alten Kreis" hat mich sehr geschockt - sprachlos gemacht und Hassgefühle in mir ausgelöst. Mir kommt da auch gleich Kindeswohlgefährdung in den Sinn - so krass ist es, was dort in den Heimen vom "Alten Kreis" passiert. Es ist so krass, wie sowohl Macht durch Androhungen von körperlicher Züchtigung, als auch mit Gewalt (durch körperliche Züchtigung - also Schläge) auf die Kinder eingewirkt wird. Das macht mich unheimlich traurig und entsetzt. Ich denke da vor allem auch daran, was es ist den Kinder auslöst, was mit den Seelen der Kinder schon so früh passiert.
Gerade das es auch so schonungslos offen beschrieben ist, macht das Buch so lesenswert, weil es damit ein Tabuthema in die Gesellschaft einbringt.
Jane und auch Diego waren mir beim Lesen sofort sympathisch, und ich war somit natürlich auch auf ihrer Seite, was die Gerichtsverhandlung anbelangt.
In Hinblick auf die Trigger sollten Betroffene sich gut überlegen, ob sie damit umgehen können. Ansonsten kann ich dies Buch bedingungslos empfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
Seitenzahl der Printausgabe: 180
ASIN: B07ZL5K6RD
Eine eingesperrte Frau
Ellenlanges Haar
Ein Mordprozess
Janes Ehemann ist vor ihren Augen verbrannt. Für den sektenähnlichen „Alten Kreis“, dem das Opfer angehörte, ist die Sache klar: Es war Mord. Ein Mord, für den sie sofort Jane und deren Gärtner Diego verantwortlich machen. Doch was ist das Motiv? Wie brach das Feuer aus? Und werden die Geschworenen die Angeklagten für schuldig erklären?
Rapunzel einmal anders. „Saving Rapunzel“ ist eine bedrückende Abwandlung des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm, in der Rabea Blue das Thema häusliche Gewalt und Unterdrückung von Frauen aufarbeitet. Nach und nach erkennt Jane, dass das reale Leben nicht so sein muss, wie man es ihr seit Kindesbeinen vorgegeben hat.
Meine Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine tolle Märchenadaption, die viele Themen unserer heutigen Gesellschaft ineinander vereint. Es sind unter anderem folgende Themen enthalten: Sekten, häusliche Gewalt, Gewalt gegenüber Kindern und Frauen....und ein weiteres brisantes Thema (diese kann ich aber noch nicht verraten, denn das würde Spoilern - das müsst ihr schon selbst lesen, was ich damit meine).
In das Buch bin ich gut reingekommen. Ich mag Märchenadaptionen sehr gern und ich finde, dass diese sehr gelungen ist. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und hoffe auch noch weitere Märchenadaptionen dieser Autorin zu lesen - ich denke das sagt auch schon einiges aus. Auf jeden Fall lässt sich dieses Buch durch die Spannung, die Wendungen - die drin vorkommen...sehr gut lesen.
Ich finde es auch sehr gut gekennzeichnet, wo man sich gerade befindet - im Gericht durch den Hammer, zu anderen Zeiten mit einer Uhr (diese führt sehr oft in die Vergangenheit zurück). Die Symbole finde ich passend gewählt und es war für mich auch immer übersichtlich.
Beim Lesen war ich oft sehr entsetzt....vor allem darüber wie mit Jane umgegangen wurde. Aber auch der Umgang mit den Kindern vom "Alten Kreis" hat mich sehr geschockt - sprachlos gemacht und Hassgefühle in mir ausgelöst. Mir kommt da auch gleich Kindeswohlgefährdung in den Sinn - so krass ist es, was dort in den Heimen vom "Alten Kreis" passiert. Es ist so krass, wie sowohl Macht durch Androhungen von körperlicher Züchtigung, als auch mit Gewalt (durch körperliche Züchtigung - also Schläge) auf die Kinder eingewirkt wird. Das macht mich unheimlich traurig und entsetzt. Ich denke da vor allem auch daran, was es ist den Kinder auslöst, was mit den Seelen der Kinder schon so früh passiert.
Gerade das es auch so schonungslos offen beschrieben ist, macht das Buch so lesenswert, weil es damit ein Tabuthema in die Gesellschaft einbringt.
Jane und auch Diego waren mir beim Lesen sofort sympathisch, und ich war somit natürlich auch auf ihrer Seite, was die Gerichtsverhandlung anbelangt.
In Hinblick auf die Trigger sollten Betroffene sich gut überlegen, ob sie damit umgehen können. Ansonsten kann ich dies Buch bedingungslos empfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
Seitenzahl der Printausgabe: 180
ASIN: B07ZL5K6RD
Samstag, 30. November 2019
Buchrezension: Petra Schier "Stille Nacht, flauschige Nacht"
Inhalt:
Es ist kurz vor Weihnachten, Patrick versinkt mit seinem gut gehenden Bauunternehmen in Arbeit. Zu Hause verwandeln die Zwillinge Joel und Jessica gemeinsam mit Hund Oskar noch das bisschen verbliebene Ruhe in Chaos. Dass nach der Kündigung eines Mitarbeiters Patricks einzige Rettung die quirlige und nervenaufreibend gut organisierte Angelique ist, lässt ihn erst recht verzweifeln. Das Konfliktpotenzial zwischen ihnen ist einfach viel zu hoch, niemals kann das gut gehen! Zu seiner Überraschung kommen sie allerdings viel besser miteinander aus, als Patrick erwartet hat - auch privat - und das war auf keinen Fall geplant. Eine verwirrende Romanze ist das Letzte, was Patrick jetzt gebrauchen kann. Mischlingshund Oskar hingegen ist da ganz anderer Meinung.
Meine Meinung:
Es ist ein wundervolles Buch für die Vorweihnachtszeit, welches sich wirklich gut lesen lässt.
Ich kann sagen, das sich in die Geschichte schnell reingekommen bin...was wohl auch daran liegt, dass die Geschichte gut durchdacht ist. Die Geschichte nimmt insgesamt einen tollen Lauf, es sind viele Wendungen in ihr, über die ich mich manchmal auch ein bisschen aufgeregt habe, weil sie meiner Meinung nach in die falsche Richtung gingen - aber gerade das macht dieses Buch auch so interessant.
Durch die tollen Beschreibungen und die vielen Dinge die passend zur Vorweihnachtszeit in diesem Buch passieren, macht das Buch richtig Lust auf Weihnachten. Auf den Duft von Weihnachten, die Kerzen....all das was dazu gehört halt. Das konnte ich mir alles beim Lesen regelrecht vorstellen, den Geruch sogar fast wahrnehmen. Das ist wohl auch der Grund, warum ich das Buch regelrecht verschlungen haben.
Ich habe mich beim Lesen gleich in Oskar verliebt, als dieser das erste Mal in der Geschichte auftauchte. Er ist so zuckersüß. Es ist auch eine tolle Idee von der Autorin, dass sie seine Gedanken mit eingebracht hat. Ich finde die Gedanken realistisch, denke ein Hund könnte wirklich so oder so ähnlich denken. Daher finde ich das sehr passend.
Auch die Kinder sind sehr niedlich und ich mochte sie daher sehr schnell sehr gern. Gerade auch die Wünsche von Joel sind gut nachvollziehbar - in seiner Situation.
Aber auch Jessi, die sich manchmal doch eher verdeckt äußert, nicht so richtig aus sich rauskommen will, finde ich sehr gelungen. Das wirkt authentisch.
Die Familie von Patrick ist klasse, so offen und freundlich, stets auch darauf bedacht zusammen zuhalten. Ich finde das ist eine sehr gute Eigenschaft.
Angelique ist durchsetzungsfähig und sie weiß was sie tut. Sie kann oftmals ein Sturkopf sein, oder hängt auch manchmal ihren Gedanken hinterher bzw denkt sich ihren Teil - ob dies dann immer dem entspricht, wie es wirklich ist, ist die andere Sache.
Patrick ist klasse, er geht mit seinen Kinder toll um, auch wenn er eher verschlossen ist und nicht so richtig über seine Gefühle spricht. Auch das finde ich realistisch, denn wenn man bedenkt, was ihm in seiner Kindheit widerfahren ist, ist dies gut nachvollziehbar.
Wer Lust auf ein Weihnachtsbuch mit Witz und Charme, aber auch der gewissen Prise Liebe hat - der sollte das Buch unbedingt lesen.
5 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch Verlag
Taschebuch
508 Seiten
10,00 Euro
ISBN: 9783745700381
Donnerstag, 28. November 2019
E-Book Rezension: Felicitiy Green "Selkie Heart"
Inhalt:
Isla kehrt ungern auf die einsame Orkney-Insel zurück, die ihr Zuhause war, bis ihre Mutter vor acht Jahren dort spurlos verschwand. Sie wird von verdrängten Erinnerungen geplagt, von denen sie nur ihr Kindheitsfreund Jasper ablenken kann.
Bis der mysteriöse Kass nackt und mittellos am Strand auftaucht. Isla gerät völlig in seinen Bann. Sie tut alles für ihn – auch wenn sie damit einen Keil zwischen sich und ihre Freunde und Familie treibt. Nach einem sagenhaften Kuss verschwindet Kass. Verlassen und verraten von allen, die sie liebte, fällt Isla in eine dunkle Depression.
Erst als sie das Geheimnis ihrer Mutter aufdeckt, versteht Isla auch, wer Kass ist. Verzweifelt sucht Isla in alten Mythen und Legenden nach einer Möglichkeit, Kass zu sich zurückzurufen. Doch die fremdartige Unterwasserwelt, der Kass und ihre Mutter angehören, ruft auch sie. Dabei gerät Isla in Gefahr, ihre Menschlichkeit zu verlieren und sich ganz auf das andere Herz zu verlassen, das in ihrer Brust schlägt: ihr Selkie-Herz.
Wird Isla ihren Weg zurück in ihre Heimat und zu ihrer wahren Liebe finden?
Meine Meinung:
Ich war sehr schnell in der Geschichte drin, denn sie beginnt schon spannend und so dass ich wissen wollte, was alles passieren wird.
Die Idee ist einfach klasse und auch super umgesetzt. Es ist fantasievoll geschrieben. Ich finde es super, dass die Autorin hier eine Legende als Grundlage gibt, die es wirklich gibt. Gerade diese Legende finde ich auch sehr reizvoll und interessant, schon allein daher musste ich dies Buch unbedingt lesen.
Die Beschreibungen sind unglaublich toll, gerade diese machen das Buch auch sehr lebendig und dadurch mitreißend. Es lässt sich somit auch flüssig lesen.
Die Protagonisten sind der Autorin sehr gelungen, auf diese möchte ich natürlich auch ein wenig eingehen.
Für Isla muss das alles sehr schwer sein. Gerade durch den Traum, den sie am Anfang hat, war ich ihr sehr nah - das ist ein gelungener Einstieg, um sie besser kennen zu lernen. Der Traum war äußerst fesselnd, irgendwie auch ein wenig bedrohlich...
Megan ist eine tolle beste Freundin, sie ist sehr einfühlsam und passt gut auf Isla auf - unterstützt diese wo sie nur kann.
Auch Jasper finde ich sehr cool, er ist Isla sehr zugewandt und passt gewissermaßen ebenfalls auf sie auf, möchte sie schützen und hilft ihr soweit es geht. Man merkt als Leser auch sehr schnell, dass Isla ihn sehr in der Hand hat und er sie beeindrucken will.
Kass finde ich zunächst äußerst merkwürdigt, ich kann die Bedenken von Jasper und auch Megan - was ihn betrifft sehr gut nachvollziehen. Diese hätte ich als Freundin von Isla auch gehabt.
Das Ende ist ebenfalls sehr gelungen.
Allen die Fantasy vereint mit einer Liebesgeschichte mögen, möchte ich dieses Buch unbedingt nahe legen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
308 Seiten
ASIN: B081F8FX8G
Isla kehrt ungern auf die einsame Orkney-Insel zurück, die ihr Zuhause war, bis ihre Mutter vor acht Jahren dort spurlos verschwand. Sie wird von verdrängten Erinnerungen geplagt, von denen sie nur ihr Kindheitsfreund Jasper ablenken kann.
Bis der mysteriöse Kass nackt und mittellos am Strand auftaucht. Isla gerät völlig in seinen Bann. Sie tut alles für ihn – auch wenn sie damit einen Keil zwischen sich und ihre Freunde und Familie treibt. Nach einem sagenhaften Kuss verschwindet Kass. Verlassen und verraten von allen, die sie liebte, fällt Isla in eine dunkle Depression.
Erst als sie das Geheimnis ihrer Mutter aufdeckt, versteht Isla auch, wer Kass ist. Verzweifelt sucht Isla in alten Mythen und Legenden nach einer Möglichkeit, Kass zu sich zurückzurufen. Doch die fremdartige Unterwasserwelt, der Kass und ihre Mutter angehören, ruft auch sie. Dabei gerät Isla in Gefahr, ihre Menschlichkeit zu verlieren und sich ganz auf das andere Herz zu verlassen, das in ihrer Brust schlägt: ihr Selkie-Herz.
Wird Isla ihren Weg zurück in ihre Heimat und zu ihrer wahren Liebe finden?
Meine Meinung:
Ich war sehr schnell in der Geschichte drin, denn sie beginnt schon spannend und so dass ich wissen wollte, was alles passieren wird.
Die Idee ist einfach klasse und auch super umgesetzt. Es ist fantasievoll geschrieben. Ich finde es super, dass die Autorin hier eine Legende als Grundlage gibt, die es wirklich gibt. Gerade diese Legende finde ich auch sehr reizvoll und interessant, schon allein daher musste ich dies Buch unbedingt lesen.
Die Beschreibungen sind unglaublich toll, gerade diese machen das Buch auch sehr lebendig und dadurch mitreißend. Es lässt sich somit auch flüssig lesen.
Die Protagonisten sind der Autorin sehr gelungen, auf diese möchte ich natürlich auch ein wenig eingehen.
Für Isla muss das alles sehr schwer sein. Gerade durch den Traum, den sie am Anfang hat, war ich ihr sehr nah - das ist ein gelungener Einstieg, um sie besser kennen zu lernen. Der Traum war äußerst fesselnd, irgendwie auch ein wenig bedrohlich...
Megan ist eine tolle beste Freundin, sie ist sehr einfühlsam und passt gut auf Isla auf - unterstützt diese wo sie nur kann.
Auch Jasper finde ich sehr cool, er ist Isla sehr zugewandt und passt gewissermaßen ebenfalls auf sie auf, möchte sie schützen und hilft ihr soweit es geht. Man merkt als Leser auch sehr schnell, dass Isla ihn sehr in der Hand hat und er sie beeindrucken will.
Kass finde ich zunächst äußerst merkwürdigt, ich kann die Bedenken von Jasper und auch Megan - was ihn betrifft sehr gut nachvollziehen. Diese hätte ich als Freundin von Isla auch gehabt.
Das Ende ist ebenfalls sehr gelungen.
Allen die Fantasy vereint mit einer Liebesgeschichte mögen, möchte ich dieses Buch unbedingt nahe legen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
308 Seiten
ASIN: B081F8FX8G
Mittwoch, 27. November 2019
E-Book Rezension: Julia Adrian "Winters zerbrechlicher Fluch"
Inhalt:
"Verschenke dein Herz mit Bedacht, denn es ist aus Glas und Glas zerbricht in den falschen Händen."Als Cinderella auf den Ball gerauscht kommt und des Prinzen Herz stiehlt, steht Mary vor den Scherben ihres Lebens. Schließlich sollte sie selbst Duncan heiraten und Königin von Duncan werden. Doch das Schicksal gewährt ihr eine zweite Chance. Denn am Ende der Nacht ist die schöne Fremde im Himmelskleid verschwunden und der einzige Beweis ihrer Existenz verbleibt ein gläserner Schuh. Doch wer hätte gedacht, dass ein Schuh aus Glas so schwer zu zerstören ist?
Meine Meinung:
Der Einstieg ist schon gut, er ist märchenhaft mit tollen Beschreibungen - durch diese konnte ich mir alles gut vorstellen. Dennoch bin ich da noch nicht vollendens von dem Buch überzeugt, aber das ändert sich nach dem 1/3, denn da nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf...da wollte ich dann auch unbedingt immer weiter lesen.
Umso länger man liest, umso besser kennt man auch die Protagonisten...auf diese möchte ich jetzt auch kurz eingehen:
Mary tut mir ein wenig leid, dass sie heiraten muss, nur weil es so vereinbart wurde...welche Schmach sie dann aber erleben muss ist noch viel schlimmer (mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, denn das würde zu viel vor weg nehmen.
Tarek verstehe ich nicht so wirklich. Er ist so unnahbar und verhält sich oftmals sehr widersprüchlich, so dass ich auch erstmal überhaupt nicht weiß, was ich von ihm halten soll.
Gerade das Ende macht dann eindeutig Lust auf mehr - darauf die Folgebände auch noch zu lesen.
Insgesamt ist es ein spannungsgelandenes Buch mit tollen Protagonisten.
5 von 5 Punkten
Drachenmond Verlag
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 225
1,99 Euro
ASIN: B07Z64BXLD
"Verschenke dein Herz mit Bedacht, denn es ist aus Glas und Glas zerbricht in den falschen Händen."Als Cinderella auf den Ball gerauscht kommt und des Prinzen Herz stiehlt, steht Mary vor den Scherben ihres Lebens. Schließlich sollte sie selbst Duncan heiraten und Königin von Duncan werden. Doch das Schicksal gewährt ihr eine zweite Chance. Denn am Ende der Nacht ist die schöne Fremde im Himmelskleid verschwunden und der einzige Beweis ihrer Existenz verbleibt ein gläserner Schuh. Doch wer hätte gedacht, dass ein Schuh aus Glas so schwer zu zerstören ist?
Meine Meinung:
Der Einstieg ist schon gut, er ist märchenhaft mit tollen Beschreibungen - durch diese konnte ich mir alles gut vorstellen. Dennoch bin ich da noch nicht vollendens von dem Buch überzeugt, aber das ändert sich nach dem 1/3, denn da nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf...da wollte ich dann auch unbedingt immer weiter lesen.
Umso länger man liest, umso besser kennt man auch die Protagonisten...auf diese möchte ich jetzt auch kurz eingehen:
Mary tut mir ein wenig leid, dass sie heiraten muss, nur weil es so vereinbart wurde...welche Schmach sie dann aber erleben muss ist noch viel schlimmer (mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, denn das würde zu viel vor weg nehmen.
Tarek verstehe ich nicht so wirklich. Er ist so unnahbar und verhält sich oftmals sehr widersprüchlich, so dass ich auch erstmal überhaupt nicht weiß, was ich von ihm halten soll.
Gerade das Ende macht dann eindeutig Lust auf mehr - darauf die Folgebände auch noch zu lesen.
Insgesamt ist es ein spannungsgelandenes Buch mit tollen Protagonisten.
5 von 5 Punkten
Drachenmond Verlag
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 225
1,99 Euro
ASIN: B07Z64BXLD
Montag, 25. November 2019
E-Book Rezension: Jenna Stean "Touchdown - Wer Liebe wagt, gewinnt"
Inhalt:
Abby und Willow Thompson sollen Schwestern sein? Schwer vorstellbar. Abby jobbt als Putzkraft und Küchenhilfe an der Michigan. Sie sorgt für ihre kleine Schwester, damit diese studieren kann. Willow soll später ein besseres Leben führen als Abby. Aber statt zu pauken, möchte Willow lieber flirten und Männer daten. Wie kann sie das vor Abby verbergen?
Dylan Jenkins, der begehrte und heiße Running Back des Footballteams, könnte das Problem lösen. Doch leichter gesagt als getan: Abby und Dylan sind wie Hund und Katze.
Ob das gut geht?
Meine Meinung:
Ich habe bereits mehrere Bücher dieser Autorin gelesen, daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen...und ich kann sagen, dass die Erwartungen erfüllt wurden.
Euch allen empfehle ich zunächst "Touchdown - Wenn Liebe trifft" zu lesen.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Liebesgeschichte, ich fand es gut so wie es ist, nicht zu schnulzig, aber trotzdem mit der gewissen Portion Liebe.
Insgesamt lässt sich das Buch gut und flüssig lesen, ich bin schnell in die Geschichte reingekommen, und habe sie dann auch immer wieder gern zur Hand genommen, da ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Es gibt viele lustige Momente, die mich zum Grinsen gebracht haben - das mag ich besonders an dieser Geschichte.
Auch die wechselnde Sichtweise - also das die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt wird - finde ich sehr gelungen, und auch sehr übersichtlich.
In dem Buch gibt es einige Wendungen, mit denen ich so manchmal gar nicht gerechnet habe - auch das fand ich sehr gut, denn so bleibt die Spannung erhalten.
Die Protagonisten gefallen mir gut:
Abby ist eine starke Frau und sehr schlagfertig. Ich finde es bewundernwert, wie sie sich für ihre Schwester Willow aufopfert.
Willow ist dies gar nicht bewusst. Sie ist eine Person, die während des Studiums gerne Spaß haben möchte, auf Partys gehen und auf diesen flirten will. Abby ist aber eher der Ansicht, dass sie sich auf ihr Studium konzentieren soll - dies kann ich gut nachollziehen, denn schließlich muss Abby ja auch schuften, um das Studium bezahlen zu können. Aber auch Abbys Gedanken sind für mich gut nachvollziehbar.
Dylan finde ich teils sehr undurchsichtig, und wusste daher auch lange nicht, was ich von ihm halten soll - dies macht die Geschichte natürlich zusätztlich spannend.
Insgesamt kann ich die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
5 von 5 Punkten
E-Book
0,99 Euro (bzw in kindle unlimited enthalten)
359 Seiten bei der Printausgabe
ISBN: 9781707880119
Abby und Willow Thompson sollen Schwestern sein? Schwer vorstellbar. Abby jobbt als Putzkraft und Küchenhilfe an der Michigan. Sie sorgt für ihre kleine Schwester, damit diese studieren kann. Willow soll später ein besseres Leben führen als Abby. Aber statt zu pauken, möchte Willow lieber flirten und Männer daten. Wie kann sie das vor Abby verbergen?
Dylan Jenkins, der begehrte und heiße Running Back des Footballteams, könnte das Problem lösen. Doch leichter gesagt als getan: Abby und Dylan sind wie Hund und Katze.
Ob das gut geht?
Meine Meinung:
Ich habe bereits mehrere Bücher dieser Autorin gelesen, daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen...und ich kann sagen, dass die Erwartungen erfüllt wurden.
Euch allen empfehle ich zunächst "Touchdown - Wenn Liebe trifft" zu lesen.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Liebesgeschichte, ich fand es gut so wie es ist, nicht zu schnulzig, aber trotzdem mit der gewissen Portion Liebe.
Insgesamt lässt sich das Buch gut und flüssig lesen, ich bin schnell in die Geschichte reingekommen, und habe sie dann auch immer wieder gern zur Hand genommen, da ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Es gibt viele lustige Momente, die mich zum Grinsen gebracht haben - das mag ich besonders an dieser Geschichte.
Auch die wechselnde Sichtweise - also das die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt wird - finde ich sehr gelungen, und auch sehr übersichtlich.
In dem Buch gibt es einige Wendungen, mit denen ich so manchmal gar nicht gerechnet habe - auch das fand ich sehr gut, denn so bleibt die Spannung erhalten.
Die Protagonisten gefallen mir gut:
Abby ist eine starke Frau und sehr schlagfertig. Ich finde es bewundernwert, wie sie sich für ihre Schwester Willow aufopfert.
Willow ist dies gar nicht bewusst. Sie ist eine Person, die während des Studiums gerne Spaß haben möchte, auf Partys gehen und auf diesen flirten will. Abby ist aber eher der Ansicht, dass sie sich auf ihr Studium konzentieren soll - dies kann ich gut nachollziehen, denn schließlich muss Abby ja auch schuften, um das Studium bezahlen zu können. Aber auch Abbys Gedanken sind für mich gut nachvollziehbar.
Dylan finde ich teils sehr undurchsichtig, und wusste daher auch lange nicht, was ich von ihm halten soll - dies macht die Geschichte natürlich zusätztlich spannend.
Insgesamt kann ich die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
5 von 5 Punkten
E-Book
0,99 Euro (bzw in kindle unlimited enthalten)
359 Seiten bei der Printausgabe
ISBN: 9781707880119
Sonntag, 24. November 2019
Buchrezension:Viveca Stean "Mörderisches Ufer"
Inhalt:
Jeden Sommer kommen Hunderte Kinder ins Segelcamp nach Lökholmen, der kleinen Insel gegenüber von Sandhamn, und verbringen dort ihre Ferien. Als eines von ihnen plötzlich verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Sommer, Sonne, Segelboote – alles deutet auf perfekte Ferien hin. Doch nicht alle, die am Camp teilnehmen, können den Urlaub genießen, denn einige Kinder werden gemobbt und leiden unter den Gemeinheiten der anderen. Die Betreuer scheinen mit den kindlichen Machenschaften überfordert. Als eines plötzlich vermisst wird, wird die Polizei eingeschaltet.
Thomas Andreasson macht sich auf die Suche. Er ist zur Polizei in Nacka zurückgekehrt und freut sich, dass er sich nun wieder mit seiner Arbeit identifizieren kann. Privat läuft es nicht gut, doch um das vermisste Kind zu finden, muss er seine Probleme beiseiteschieben.
Meine Meinung:
Da ich die anderen Fälle von Thomas Andreasson schon kenne, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an dies Buch ran gegangen. Ich kann sagen, dass die Autorin Viveca Sten mich in keinster Weise enttäuscht hat. Dies ist ein rundum gelungenes Buch.
Ich empfehle auf jeden Fall erst die anderen Bände zu lesen, auch wenn jeder Fall in sich abgeschlossen ist, so ziehen sich die Geschichten der Protagonisten doch durch die gesamte Reihe.
Das Buch beginnt schon sehr spannend und irgendwie auch geheimnisvoll - dadurch war ich sehr schnell in der Geschichte gefangen. Innerhalb der Geschichte gibt es dann viele Wendungen, so dass sich die Spannung immer wieder erhöht. Gerade auch zum Schluss wird dieses Buch so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, sondern einfach immer weiter lesen musste.
In der Geschichte werden verschiedene Handlungstränge miteinander verwoben - man kann all diesen sehr gut folgen und sie passen auch super zusammen. Insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.
Die Protagonisten sind sehr gelungen.
Thomas - einer der Hauptprotagonisten - tut mir unglaublich leid - dass er mit niemandem über seine Probleme reden kann ist natürlich nicht ohne. Ich verstehe aber auch dass Pernilla ihre Karriere wichtig ist, aber dennoch sollte man auch Zeit für seine Liebsten haben. Ich finde es sehr schwierig, wie sie ihre Karriere über alles andere stellt.
Benjamin der eigentlich so gar nicht ins Ferienlager möchte tut mir schon da sehr leid...und es wird ja noch schlimmer...
Vor dem einen Typen habe ich mich regelrecht geekelt - mehr möchte ich euch hier aber nicht verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen.
Ich werde auf jeden Fall weitere Fälle von Thomas Andreasson lesen.
5 von 5 Punkten
KiWi Paperback
Taschenbuch
464 Seiten
14,99 Euro
ISBN: 9783462047370
Donnerstag, 21. November 2019
Buchrezension: Sarah Nisse "Schmetterlingsblau"
Inhalt:
Und vergiss nicht, ihn zu küssen. Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen..., bis sie irgendwann vergehen.
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist sehr schwert. Auch nach 46 Seiten war mir noch nicht klar, was ich von diesem Buch halten soll. Es konnte mich bis dahin noch nicht packen. Es passiert zwar einiges, aber so richtig steige ich da nicht durch. Auch mit den Protagonisten war ich zu der Zeit noch nicht warm.
Die Geschichte ist insgesamt sehr abgefahren - ich mag ja Fantasy, aber nicht so. Ich finde hier passt vieles nicht zusammen. Mir fehlte die Spannung komplett.
Bei Seite 81 habe ich das Buch dann abgebrochen, da es mich sehr gelangweilt hat und ich auch mit den Protagonisten immer noch nicht warm wurde. Diese waren irgendwie so flach, ich konnte keine Sympathien zu ihnen entwickeln.
Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen.
Von diesem Buch kann ich nur abraten, und ich hoffe das mir mein nächstes Buch wieder besser gefällt.
0 von 5 Punkten
Drachenmond Verlag
Taschenbuch
312 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783959910590
Und vergiss nicht, ihn zu küssen. Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen..., bis sie irgendwann vergehen.
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist sehr schwert. Auch nach 46 Seiten war mir noch nicht klar, was ich von diesem Buch halten soll. Es konnte mich bis dahin noch nicht packen. Es passiert zwar einiges, aber so richtig steige ich da nicht durch. Auch mit den Protagonisten war ich zu der Zeit noch nicht warm.
Die Geschichte ist insgesamt sehr abgefahren - ich mag ja Fantasy, aber nicht so. Ich finde hier passt vieles nicht zusammen. Mir fehlte die Spannung komplett.
Bei Seite 81 habe ich das Buch dann abgebrochen, da es mich sehr gelangweilt hat und ich auch mit den Protagonisten immer noch nicht warm wurde. Diese waren irgendwie so flach, ich konnte keine Sympathien zu ihnen entwickeln.
Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen.
Von diesem Buch kann ich nur abraten, und ich hoffe das mir mein nächstes Buch wieder besser gefällt.
0 von 5 Punkten
Drachenmond Verlag
Taschenbuch
312 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783959910590
Montag, 18. November 2019
Buchrezension: David Lagercrantz "Verfolgung"
Inhalt:
Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf Benito Andersson, die unangefochtene Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Eine Bitte, die sie bald bereut.
Meine Meinung:
Es ist sehr lange her, dass ich die Vorgänger-Bücher gelesen habe. Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, ob Lisbeth da am Ende auch schon im Gefängnis war, oder ins Gefängnis kommen sollte.
Demnach brauchte ich auch ziemlich lange bis ich in das Buch reingefunden habe.
Die Idee an sich ist echt gut, und auch sehr erschreckend, weil es genauso auch in der Realität von Statten gehen könnte. Und genau das ist es auch was mich dann doch ein wenig beunruhigt. Gerade auch die Tests, die mit den Zwillingen durchgeführt wurden, konnte mich gewissermaßen berühren.
Leider ist das Buch nicht die ganze Zeit spannend - durch langatmige Erklärungen sinkt die Spannung immer wieder, das finde ich sehr schade. Ich denke das hätte der Autor anders schreiben können, ich glaube nicht, dass sich jemand dafür interessiert, bzw das jemand es unbedingt so ausführlich haben möchte. Gerade Leo und seine Aussagen zur Börse waren einfach viel zu langweilig.
Am Schluss ist es dann wieder recht spannend.
Die Protagonisten kenne ich ja teilweise schon aus den vorherigen Büchern.
Lisbeth ist auch hier wieder eine starke Frau. Manche ihrer Handlungen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Sie sind doch manchmal eher abwegig, so dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie man so etwas überhaupt machen kann. Ich frage mich auch oft, warum sie so dermaßen verschlossen ist und wie sie es schafft immer wieder in solche "Machenschaften" zu geraten.
Holger ist auch eine starke Persönlichkeit, dem trotz seiner Gebrechlichkeit noch so viel passiert...und dem so viel an Lisbeth liegt. Ich finde es toll, wie er sich immer wieder für sie einsetzt.
Alvar ist irgendwie ein bisschen trostlos - man könnte vielleicht auch sagen geschädigt von seiner Arbeit im Gefängnis und das er dort nicht voran kommt.
Alles in allem kann ich dies Buch leider nicht empfehlen, aufgrund seiner Langatmigkeit. Stellenweise war ich sogar am Überlegen es abzubrechen, aber irgendwie wollte ich dann doch wissen, was mit Lisbeth weiterhin passiert.
2 von 5 Punkten
Heyne
Gebundenes Buch
22,99 Euro
480 Seiten
ISBN: 9783453439566
Freitag, 15. November 2019
Buchrezension: Nicole Gozdek "Die Magie der Namen"
Inhalt:
In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja, sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Der 16-jährige Nummer 19 wünscht sich nichts sehnlicher, als einen großen Namen zu erhalten, der sein Leben als Außenseiter beendet. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Sein Name, Tirasan Passario, ist den Gelehrten gänzlich unbekannt. Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm jetzt noch Auskunft über seine Identität geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...
Meine Meinung:
Am Anfang war es gar nicht so leicht, in dieses Buch reinzufinden. Das liegt nicht am Schreibstil - im Gegenteil, dieser ist toll. Aber es sind einfach so viele unbekannte Namen, mit denen man als Leser erstmal klar kommen muss. Wenn man dann aber erstmal im Buch drin ist, dann ist es echt super. Auch an die Namen gewöhnt man sich recht schnell.
Insgesamt lässt sich dieses Buch flüssig lesen, und ich habe es innerhalb von 2 Tagen verschlungen.
Die Idee dahinter ist klasse und auch super umgesetzt. Durch viele kleine Wendungen, mit denen man als Leser nicht rechnet, kommt es immer wieder zu kleinen Spannungshöhepunkten. Insgesamt ist aber auch eine gewisse Grundspannung das gesamte Buch über vorhanden.
Auch die Protagonisten finde ich sehr gelungen:
Tirasan verstehe ich gut - er weiß sehr lange nicht wer er wirklich ist und ist daher mit seinem Namen nicht ganz so zufrieden. Diese Unsicherheit kann ich da tatsächlich gut nach empfinden.
Rustan ist sehr herzlich und ein wenig anders, als ich es von einem Kämpfer erwartet hätte. Er ist einfach toll so, wie er ist.
Diese Freundschaft zwischen Tirasan, Rustan und auch Nelia ist doch eher ungewöhnlich. Und die Freundschaft wird noch ungewöhnlicher - aber dazu möchte ich noch nichts schreiben, denn das würde zu viel verraten. Gerade weil die Freundschaft eher ungewöhnlich scheint, finde ich sie total klasse und sie passt sehr gut zu der Geschichte.
Es ist total klasse geschrieben, so dass sich Stück für Stück vieles aufklärt. Dadurch, dass dies nicht auf einen Schlag passiert, bleict die Spannung auch erhalten.
Ich denke Band 2 werde ich mir auf jeden Fall auch kaufen, schließlich möchte ich wissen, wie es mit den Protagonisten weitergeht.
5 von 5 Punkten
Piper Verlag
Taschenbuch (ich habe die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, aber diese gibt es nicht mehr neu zu kaufen)
9,99 Euro
368 Seiten
ISBN: 9783492703871
Dienstag, 12. November 2019
Buchrezension: Kallentoft & Anna Karolina "In den Klauen des Falken"
Inhalt:
Zack Herry erreicht die Stockholmer U-Bahn gerade noch rechtzeitig, um ein Selbstmordattentat zu verhindern. Doch ihm bleibt keine Zeit, die Motive der jungen Frau aufzudecken, denn ein Mord im Drogenmilieu verlangt erneut seinen vollen Einsatz. Das Opfer ist ein Kollege von Zack. Musste der Undercover-Polizist sterben, weil er zu viel wusste?
Einen Moment zögert Zack Herry, bevor er die Selbstmordattentäterin in der Stockholmer U-Bahn stellt. Was treibt die junge Frau an, gibt es womöglich Verbindungen zum IS? Und warum sieht sie ihn so intensiv an, als wollte sie ihm eine Botschaft übermitteln? Der Sonderermittler hat allerdings keine Möglichkeit, sich lange mit dem Fall aufzuhalten, denn Zack wird auf den Mörder eines Polizisten angesetzt. Der stand kurz davor, einen bedeutenden Drogenring auszuheben, und die Vermutung liegt nahe, dass er deswegen gefoltert und umgebracht wurde. Zack beginnt im Drogenmilieu zu ermitteln, doch um tiefer vorzudringen, braucht er die Hilfe seines besten Freundes Abdula, der sich als Dealer einen Namen in der Szene gemacht hat. Doch können Zack und Abdula gegen einen der mächtigsten Drogenbosse der schwedischen Unterwelt bestehen?
Meine Meinung:
Da ich schon andere Bücher von Herrn Kallentoft gelesen habe, bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen. Ich habe vor allem wieder die sehr detailreichen Beschreibungen erwartet.
Ich kann sagen, dass meine Erwartungen komplett erfüllt wurden.
Meine Empfehlung ist es, dass man vorher die anderen Bücher gelesen haben sollte, auch wenn jeder Fall für sich abgeschlossen ist, so erfährt man doch immer mehr über die Ermittler und weiß, warum sie so sind, wie sie sind. Ich denke das macht schon einiges aus.
In dieses Buch bin ich sehr schnell eingestiegen - es beginnt einfach auch gleich schon super spannend, das macht natürlich einiges aus. Man ist mitten im Geschehen.
Der Fall ist gut durchdacht und ich finde es gut gestaltet, wie Zack selbst mehr und mehr zum Opfer wird und sich beweisen muss, was alles gar nicht so einfach ist.
Die Beschreibungen der Leichen sind sehr sehr detailliert. Ich würde jedem von diesem Buch abraten, der Probleme mit blutigen Beschreibungen hat. Denn ich persönlich konnte mir die Leiche haargenau vorstellen - ich mag das ja sehr gerne, aber es ist nun mal nicht jedermans Sache. Das Buch ist insgesamt halt eher düster, und genau dazu passen diese ausführlichen Beschreibungen auch sehr gut.
Ich habe das Buch verschlungen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Ob Zack aus der ganzen Sache so einfach wieder rauskommt, was ihn noch alles erwartet.
Seine Ermittlungsmethoden, die nicht immer ganz so der Norm entsprechen mag ich sehr. Auch seine Kollegin Deniz hat es mir irgendwie angetan.
Über das Ende war ich doch sehr überrascht, denn mit diesem Ausgang habe ich in keinster Weise gerechnet.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde mit Sicherheit auch weitere Bücher von diesem Autor lesen, er schreibt einfach sehr großartig, wie ich finde.
5 von 5 Punkten
Tropen
Taschenbuch
366 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504262
Zack Herry erreicht die Stockholmer U-Bahn gerade noch rechtzeitig, um ein Selbstmordattentat zu verhindern. Doch ihm bleibt keine Zeit, die Motive der jungen Frau aufzudecken, denn ein Mord im Drogenmilieu verlangt erneut seinen vollen Einsatz. Das Opfer ist ein Kollege von Zack. Musste der Undercover-Polizist sterben, weil er zu viel wusste?
Einen Moment zögert Zack Herry, bevor er die Selbstmordattentäterin in der Stockholmer U-Bahn stellt. Was treibt die junge Frau an, gibt es womöglich Verbindungen zum IS? Und warum sieht sie ihn so intensiv an, als wollte sie ihm eine Botschaft übermitteln? Der Sonderermittler hat allerdings keine Möglichkeit, sich lange mit dem Fall aufzuhalten, denn Zack wird auf den Mörder eines Polizisten angesetzt. Der stand kurz davor, einen bedeutenden Drogenring auszuheben, und die Vermutung liegt nahe, dass er deswegen gefoltert und umgebracht wurde. Zack beginnt im Drogenmilieu zu ermitteln, doch um tiefer vorzudringen, braucht er die Hilfe seines besten Freundes Abdula, der sich als Dealer einen Namen in der Szene gemacht hat. Doch können Zack und Abdula gegen einen der mächtigsten Drogenbosse der schwedischen Unterwelt bestehen?
Meine Meinung:
Da ich schon andere Bücher von Herrn Kallentoft gelesen habe, bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen. Ich habe vor allem wieder die sehr detailreichen Beschreibungen erwartet.
Ich kann sagen, dass meine Erwartungen komplett erfüllt wurden.
Meine Empfehlung ist es, dass man vorher die anderen Bücher gelesen haben sollte, auch wenn jeder Fall für sich abgeschlossen ist, so erfährt man doch immer mehr über die Ermittler und weiß, warum sie so sind, wie sie sind. Ich denke das macht schon einiges aus.
In dieses Buch bin ich sehr schnell eingestiegen - es beginnt einfach auch gleich schon super spannend, das macht natürlich einiges aus. Man ist mitten im Geschehen.
Der Fall ist gut durchdacht und ich finde es gut gestaltet, wie Zack selbst mehr und mehr zum Opfer wird und sich beweisen muss, was alles gar nicht so einfach ist.
Die Beschreibungen der Leichen sind sehr sehr detailliert. Ich würde jedem von diesem Buch abraten, der Probleme mit blutigen Beschreibungen hat. Denn ich persönlich konnte mir die Leiche haargenau vorstellen - ich mag das ja sehr gerne, aber es ist nun mal nicht jedermans Sache. Das Buch ist insgesamt halt eher düster, und genau dazu passen diese ausführlichen Beschreibungen auch sehr gut.
Ich habe das Buch verschlungen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Ob Zack aus der ganzen Sache so einfach wieder rauskommt, was ihn noch alles erwartet.
Seine Ermittlungsmethoden, die nicht immer ganz so der Norm entsprechen mag ich sehr. Auch seine Kollegin Deniz hat es mir irgendwie angetan.
Über das Ende war ich doch sehr überrascht, denn mit diesem Ausgang habe ich in keinster Weise gerechnet.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde mit Sicherheit auch weitere Bücher von diesem Autor lesen, er schreibt einfach sehr großartig, wie ich finde.
5 von 5 Punkten
Tropen
Taschenbuch
366 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504262
Sonntag, 10. November 2019
Buchrezension: Tim Dedopulus "Crime Mysteries - Jack the ripper"
Inhalt:
Willkommen in der düsteren Unterwelt des viktorianischen London, wo Jack the Ripper und andere zwielichtige Gestalten ihr Unwesen treiben! Mithilfe von drei gezielten Fragen muss der Leser selbst 10 grausame Verbrechen aufklären und das ist nichts für schwache Nerven: Schockierende Details, polizeiliche Insiderinformationen und eine Wendung, die der beste Hobbydetektiv so nicht erwartet hätte, sorgen für Spannung bis zur letzten Seite.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich mal sagen, dass man sich vom Titel nicht trügen lassen sollte, denn so richtig um Jack the Ripper geht es in diesem Buch nicht. Ja, es wird ähnlich gemordet, wie auch er es getan hat. Das "Beuteschema" ist das gleiche, aber dennoch hat dieses Buch bis auf diese Punkte nichts mit Jack the Ripper gemein, es ist also nichts für Leute, die sich direkt mit Jack the Ripper befassen wollen. Wenn man dies im Hinterkopf hat, ist das Buch nicht schlecht. Ich hätte tatsächlich gedacht, dass es näher an Jack the Ripper dran ist. Das fand ich gerade am Anfang sehr schade. Ich brauchte da dann doch einige Zeit, um mich umzustellen.
Bei den einzelnen Fällen muss man selbst wirklich sehr genau lesen - einfach nebenbei lesen ist nicht, denn hier könnte jedes Detail wichtig sein, damit man selbst die Frage beantworten kann. Ich denke das ist gut zu wissen. Die Fragen sind manchmal sehr einfach zu beantworten, in anderen Momenten eher schwer. Manchmal habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich die Frage beantworten konnte, musste vielleicht nochmal ein bisschen was lesen.
Die Opfer sind sehr genau beschrieben, für Menschen mit schwachen Nerven ist es daher nichts. Man muss schon sehr blutige Beschreibungen abkönnen, sonst sollte man die Finger von diesem Buch lassen.
Das Buch ist wirklich schon gestaltet, mit vielen tollen Illustrationen, die das Lesen in dem Fall zu einem Erlebnis machen. Das habe ich wirklich sehr genossen, es hilft auch ein bisschen sich manches vorzustellen.
Ein Buch für Rätselfans.
4 von 5 Punkten
Ullmann Medien GmbH
Taschenbuch
224 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783741523656
Donnerstag, 7. November 2019
Buchrezension: Kallentoft & Lutteman "Der Schrei des Engels"
Inhalt:
Eine junge Frau wird im Stockholmer Vorort Stallhagen entführt und verschleppt. Um sie zu retten, muss sich Zack Herry auf ein Spiel auf Leben und Tod einlassen. Doch sein Gegenspieler ist Augias Longfellow, der weiße Nigerianer. Longfellows Leute haben die Macht in Stallhagen und denken nicht daran, den Sonderermittler entkommen zu lassen...
Als der schwedischen Polizei ein Video unterkommt, auf dem eine junge Sozialarbeiterin im Stockholmer Vorort Stallhagen zusammengeschlagen wird, reagiert sie umgehend. Doch die am Tatort eintreffenden Streifenwagen geraten unter Beschuss und von der Frau fehlt jede Spur.
Daraufhin wird die Sonderermittlungseinheit hinzugezogen, zu der auch Zack Herry und seine Partnerin Deniz gehören. Zack erfährt, dass ein gewisser Augias Longfellow, der weiße Nigerianer, im Bezirk Stallhagen das Sagen hat. Er findet ihn, doch Longfellows Hinweise haben einen hohen Preis. Im Gegenzug für seine Hilfe verlangt er, dass sich Zack auf ein Spiel einlässt. Schafft er es nicht, die Frau in dem von ihm festgelegten Zeitraum zu finden, eröffnen Longfellows Leute die Jagd auf ihn und die verletzte Sozialarbeiterin.
Zack weiß, dass er dieses Spiel um jeden Preis gewinnen muss. Denn Zack und die verschwundene Frau verbindet ein dunkles Geheimnis...
Meine Meinung:
Ich bin schnell in das Buch reingekommen. Das liegt vor allem daran, dass die Spannung von Anfang an vorhanden ist. Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch ran gegangen, da ich bereits andere Bücher über Zack Henry kenne - ich würde auch immer empfehlen, diese in der richtigen Reihenfolge zu lesen - auch wenn jedes ein in sich abgeschlossener Fall ist. Manche Elemente ziehen sich dennoch durch die ganzen Bände und man versteht Zack glaube ich auch besser, wenn man alles von ihm weiß, was die Autoren bisher preisgegeben haben.
Zack ist anders, als andere Ermittler es sind, aber gerade das macht ihn aus. Er hört nicht immer auf seinen Chef - so auch in diesem Fall nicht. Dadurch begibt er sich selbst das ein oder andere Mal mehr in Gefahr, als er es müsste. Und eigentlich hatte er, als er den Fall übernommen hat, ja noch Pause, da sein letzter Fall so brisant war...aber als er hört, um wen es geht reagiert er sofort. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er Helene von früher kennt - mehr möchte ich hier aber nicht verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen.
Helene tut mir richtig leid. Es ist so krass, wie mit ihr umgegangen wird. Die Beschreibungen, was alles mit ihr gemacht wird, sind schon recht ausführlich und somit nichts für zartbesaitete Leser. Dessen sollte man sich immer bewusst sein, alle Beschreibungen in diesem Buch sind sehr heftig und ausführlich.
Stellenweise wird auch aus ihrer Sicht beschrieben...dadurch konnte ich mir sehr genau vorstellen wie es ihr geht, und wie sehr sie leidet. Den "Personenwechsel" finde ich sehr angebracht und zur Geschichte passend.
Auch die Zustände in den Wohnungen, sind sehr genau beschrieben. Daher konnte ich mir auch diese sehr gut vorstellen - und ich war sehr entsetzt. Das ist eigentlich unvorstellbar, was dort beschrieben wird, aber doch so nah an der Realität....das es einfach beängstigend ist.
Es ist ein bisschen anders, als die Bücher über Zack sonst sind. Das liegt vor allem an der wenigen Zeit, die sie haben - dadurch spielen sich die Ereignisse hier im Minutentakt ab. Es ist immer sehr deutlich, wie spät es ist, da dies als Kapitelüberschrift verwendet wird. Das finde ich sehr gelungen. Zack und Deniz haben hier nur insgesamt 24 Stunden Zeit. Das macht es schon sehr bedrohlich und damit auch sehr spannend und nervenaufreibend. Ich habe das Buch aus diesem Grund auch so gut wie nie aus der Hand gelegt.
Gerade am Ende geht es heiß her, so dass ich immer weitergelesen habe, und gar nicht auf die Uhrzeit geachtet habe, andere Sachen dadurch vergessen habe.
Einer der letzten Sätze in dem Buch ist auf jeden Fall sehr krass - durch diesen möchte ich gleich den nächsten Band lesen. Ich denke genau das wollten die Autoren damit auch erreichen.
5 von 5 Punkten
Tropen Verlag
Taschenbuch
351 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504170
Eine junge Frau wird im Stockholmer Vorort Stallhagen entführt und verschleppt. Um sie zu retten, muss sich Zack Herry auf ein Spiel auf Leben und Tod einlassen. Doch sein Gegenspieler ist Augias Longfellow, der weiße Nigerianer. Longfellows Leute haben die Macht in Stallhagen und denken nicht daran, den Sonderermittler entkommen zu lassen...
Als der schwedischen Polizei ein Video unterkommt, auf dem eine junge Sozialarbeiterin im Stockholmer Vorort Stallhagen zusammengeschlagen wird, reagiert sie umgehend. Doch die am Tatort eintreffenden Streifenwagen geraten unter Beschuss und von der Frau fehlt jede Spur.
Daraufhin wird die Sonderermittlungseinheit hinzugezogen, zu der auch Zack Herry und seine Partnerin Deniz gehören. Zack erfährt, dass ein gewisser Augias Longfellow, der weiße Nigerianer, im Bezirk Stallhagen das Sagen hat. Er findet ihn, doch Longfellows Hinweise haben einen hohen Preis. Im Gegenzug für seine Hilfe verlangt er, dass sich Zack auf ein Spiel einlässt. Schafft er es nicht, die Frau in dem von ihm festgelegten Zeitraum zu finden, eröffnen Longfellows Leute die Jagd auf ihn und die verletzte Sozialarbeiterin.
Zack weiß, dass er dieses Spiel um jeden Preis gewinnen muss. Denn Zack und die verschwundene Frau verbindet ein dunkles Geheimnis...
Meine Meinung:
Ich bin schnell in das Buch reingekommen. Das liegt vor allem daran, dass die Spannung von Anfang an vorhanden ist. Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch ran gegangen, da ich bereits andere Bücher über Zack Henry kenne - ich würde auch immer empfehlen, diese in der richtigen Reihenfolge zu lesen - auch wenn jedes ein in sich abgeschlossener Fall ist. Manche Elemente ziehen sich dennoch durch die ganzen Bände und man versteht Zack glaube ich auch besser, wenn man alles von ihm weiß, was die Autoren bisher preisgegeben haben.
Zack ist anders, als andere Ermittler es sind, aber gerade das macht ihn aus. Er hört nicht immer auf seinen Chef - so auch in diesem Fall nicht. Dadurch begibt er sich selbst das ein oder andere Mal mehr in Gefahr, als er es müsste. Und eigentlich hatte er, als er den Fall übernommen hat, ja noch Pause, da sein letzter Fall so brisant war...aber als er hört, um wen es geht reagiert er sofort. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er Helene von früher kennt - mehr möchte ich hier aber nicht verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen.
Helene tut mir richtig leid. Es ist so krass, wie mit ihr umgegangen wird. Die Beschreibungen, was alles mit ihr gemacht wird, sind schon recht ausführlich und somit nichts für zartbesaitete Leser. Dessen sollte man sich immer bewusst sein, alle Beschreibungen in diesem Buch sind sehr heftig und ausführlich.
Stellenweise wird auch aus ihrer Sicht beschrieben...dadurch konnte ich mir sehr genau vorstellen wie es ihr geht, und wie sehr sie leidet. Den "Personenwechsel" finde ich sehr angebracht und zur Geschichte passend.
Auch die Zustände in den Wohnungen, sind sehr genau beschrieben. Daher konnte ich mir auch diese sehr gut vorstellen - und ich war sehr entsetzt. Das ist eigentlich unvorstellbar, was dort beschrieben wird, aber doch so nah an der Realität....das es einfach beängstigend ist.
Es ist ein bisschen anders, als die Bücher über Zack sonst sind. Das liegt vor allem an der wenigen Zeit, die sie haben - dadurch spielen sich die Ereignisse hier im Minutentakt ab. Es ist immer sehr deutlich, wie spät es ist, da dies als Kapitelüberschrift verwendet wird. Das finde ich sehr gelungen. Zack und Deniz haben hier nur insgesamt 24 Stunden Zeit. Das macht es schon sehr bedrohlich und damit auch sehr spannend und nervenaufreibend. Ich habe das Buch aus diesem Grund auch so gut wie nie aus der Hand gelegt.
Gerade am Ende geht es heiß her, so dass ich immer weitergelesen habe, und gar nicht auf die Uhrzeit geachtet habe, andere Sachen dadurch vergessen habe.
Einer der letzten Sätze in dem Buch ist auf jeden Fall sehr krass - durch diesen möchte ich gleich den nächsten Band lesen. Ich denke genau das wollten die Autoren damit auch erreichen.
5 von 5 Punkten
Tropen Verlag
Taschenbuch
351 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504170
Montag, 4. November 2019
Buchrezension: Angela Rose Burkart "Amanda von Waisland Tantaras Tempel"
Inhalt:
„Sie hat den Segen zweier Göttinnen, die beide nicht gerade für Sanftmut bekannt sind – was erwarten wir also von ihr?“
Amanda von Waisland – gefürchtete Kämpferin und liebevolle Mutter, von ihren Wolfskriegern als Haupt der Horde anerkannt und als Herrin von Waisland verehrt. Doch sind es gerade ihre unbedingte Entschlossenheit und Stärke, die die dunkle Machtgier ihrer Feinde nähren und den Wunsch, sie zu brechen und scheitern zu sehen. So erscheint selbst im Verbund der Nächsten der Verrat nicht weit und neue Herausforderungen werfen ihre dunklen Schatten voraus.
Meine Meinung:
Es ist ein bisschen länger her, dass ich Band 1 gelesen habe (den solltet ihr unbedingt vorher lesen) und dennoch bin ich ganz schnell wieder in das Buch reingekommen. Die Erinnerungen an das was bisher passiert ist, waren ganz schnell da. Somit konnte ich auch gut in die Geschichte einsteigen und die Spannung gleich von Anfang an genießen.
Bei diesem Buch brauchte ich insgesamt länger beim Lesen, als ich für ein Buch mit gleicher Seitenanzahl/ Schriftgröße etc benötige. Dies liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass ich mich beim Lesen schon sehr konzentrieren musste, da die Geschichte sehr komplex ist. Es viele Personen / Orte gibt, an denen sich die Geschichte abspielt. Dies finde ich überhaupt nicht schlimm, ich genieße das Lesen halt nur irgendwie anders als sonst - intensiver würde ich sagen.
Das Buch ist spannend von vorn bis hinten - auch wenn zwischenzeitlich mal nicht allzuviel passiert, irgendwie passiert doch immer was. Das finde ich sehr gelungen. So gerät man von einer Begebenheit in die nächste.
Die Beschreibungen sind wieder sehr klasse. Als Beispiel möchte ich hier mal die Beerdigung nehmen. Von wem diese ist, verrate ich euch natürlich nicht, denn das würde eindeutig viel zu viel verraten. Diese ist wirklich sehr einfühlsam - ich würde es sogar als liebevoll bezeichnen - geschrieben. Sie ist sehr detailreich beschrieben, so dass ich quasi mit dabei war.
Ich glaube der Autorin ist es auch nicht so leicht gefallen, diese Person gehen zu lassen - zumindest kommt es mir so vor. Das finde ich sehr gut, dass ich dieses Gefühl habe, denn ich finde es schon wichtig, dass eine Autorin irgendwie auch an ihren Protagonisten hängt.
Die Protagonisten sind toll. Besonders auf Berendic möchte ich hier mal eingehen. Er ist einfach klasse, schon allein wie er zu Beginn des Buches Nadia die Leviten liest finde ich unglaublich mutig und angebracht. Er macht das auf eine sehr geschickte Art - im Grunde hält er durch seine Worte Nadia den Spiegel vor...
Natürlich ist auch Amanda hier wieder sehr gelungen, sie ist eine äußerst starke Persönlichkeit mit einer großen Ausstrahlung. Das finde ich einfach faszinierend.
Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiter empfehlen.
5 von 5 Punkten
Oldib Verlag
Taschenbuch
388 Seiten
16,00 Euro
ISBN: 9783939556749
Freitag, 1. November 2019
Buchrezension: Britta Sabbag und Elli Bruder "Prinzessin Zuckerpups"
Inhalt:
Eine herzerwärmende Geschichte über das Pupsen, Ehrlichkeit und wahre Freunde.
Zuckerpups ist eine waschechte Prinzessin: Sie hat Haare, die man fast nie kämmen muss, eine richtig echte Krone mit vier Perlen und sehr liebe Eltern, die ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und: Sie pupst NIEMALS! Da sind sich alle im Schloss einig. Doch das kann die Prinzessin nicht so recht glauben. Denn woher kommt bitte der seltsame Geruch, der ihr immer wieder entgegenweht? Prinzessin Zuckerpups macht sich auf die Suche – und stellt fest: Auch Prinzessinnen müssen pupsen, und das ist auch gut so!
Meine Meinung:
Dieses Kinderbuch ist wirklich sehr niedlich. Die Geschichte ist für die Kinder sehr lustig, so dass diese auch das ein oder andere Mal lachen, während man die Geschichte vorliest. Auch das Thema ist für die Kinder natürlich reizvoll - gerade Kinder im Kindergartenalter finden das einfach spannend, lustig...
Die Bilder in dem Buch sind sehr liebevoll gestaltet, die Mimik der Figuren passt zu dem, was gerade passiert - gerade dies finde ich bei einem Kinderbuch auch sehr wichtig. Die Bilder sind nicht zu überladen, so dass die Kinder sich wirklich gut darauf konzentieren können. Insgesamt ist das Buch sehr farbenfroh gestaltet. Für Kinderaugen eindeutig richtig so.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch von der Wortwahl her, passt es sehr gut für Kinder im Kindergartenalter. Diese hören auf jeden Fall durchgehend gespannt zu. Man kann sie gut dazu motivieren zu sprechen, in dem man sich erstmal erzählen lässt, was auf den Bildern zu sehen ist. Das Buch bietet auch im Nachhinein Sprachanlässe.
Ich würde das Buch für Kinder im Alter von 3-6 Jahren empfehlen.
5 von 5 Punkten
esslinger
Gebundenes Buch
13,00 Euro
32 Seiten
ISBN: 9783480234561
Eine herzerwärmende Geschichte über das Pupsen, Ehrlichkeit und wahre Freunde.
Zuckerpups ist eine waschechte Prinzessin: Sie hat Haare, die man fast nie kämmen muss, eine richtig echte Krone mit vier Perlen und sehr liebe Eltern, die ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und: Sie pupst NIEMALS! Da sind sich alle im Schloss einig. Doch das kann die Prinzessin nicht so recht glauben. Denn woher kommt bitte der seltsame Geruch, der ihr immer wieder entgegenweht? Prinzessin Zuckerpups macht sich auf die Suche – und stellt fest: Auch Prinzessinnen müssen pupsen, und das ist auch gut so!
Meine Meinung:
Dieses Kinderbuch ist wirklich sehr niedlich. Die Geschichte ist für die Kinder sehr lustig, so dass diese auch das ein oder andere Mal lachen, während man die Geschichte vorliest. Auch das Thema ist für die Kinder natürlich reizvoll - gerade Kinder im Kindergartenalter finden das einfach spannend, lustig...
Die Bilder in dem Buch sind sehr liebevoll gestaltet, die Mimik der Figuren passt zu dem, was gerade passiert - gerade dies finde ich bei einem Kinderbuch auch sehr wichtig. Die Bilder sind nicht zu überladen, so dass die Kinder sich wirklich gut darauf konzentieren können. Insgesamt ist das Buch sehr farbenfroh gestaltet. Für Kinderaugen eindeutig richtig so.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch von der Wortwahl her, passt es sehr gut für Kinder im Kindergartenalter. Diese hören auf jeden Fall durchgehend gespannt zu. Man kann sie gut dazu motivieren zu sprechen, in dem man sich erstmal erzählen lässt, was auf den Bildern zu sehen ist. Das Buch bietet auch im Nachhinein Sprachanlässe.
Ich würde das Buch für Kinder im Alter von 3-6 Jahren empfehlen.
5 von 5 Punkten
esslinger
Gebundenes Buch
13,00 Euro
32 Seiten
ISBN: 9783480234561
Freitag, 25. Oktober 2019
E-Book Rezension: Manfred Stühler "Abenteuer laufen: Spannende Geschichten aus dem Leben eines (Ultra)läufers"
Inhalt:
Für den Autor ist Laufen nicht nur Bewegung an der frischen Luft, für ihn ist es Erlebnis und Abenteuer. Im vorliegenden Buch erzählt er von spannenden und aufregenden Läufen aus dreißig Jahren Läuferleben, wie er zum Ultraläufer wurde und wie er sich auf seine, bis dahin größte, läuferische Herausforderung vorbereitete, und was dann daraus wurde.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in die wahrlich abenteuerliche Welt des Langstreckenlaufens.
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich innerhalb recht kurzer Zeit fertig gelesen. Das lag vor allem daran, dass ich wissen wollte, was Manfred alles noch für Herausforderungen auf sich nimmt, und wie diese ablaufen.
Der Einstieg in das Buch gefiel mir schon mal gut, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, da es toll beschrieben ist.
Auch hier bewundere ich wieder, wie ein Läufer - in dem Fall Manfred sich motiviert, um bei seinem ersten richtigen Ultra (dem ersten richtigen, bei dem er das Ziel auch erreicht) ins Ziel zu kommen. Das ist einfach sehr beeindruckend und motivierend über sich selbst hinauszuwachsen und mal an seine eigenen Grenzen zu gehen. Auch wird schnell deutlich, dass es sich bei seiner Motiviation weitestgehend um intrensiche Motivation handelt und er gar nicht so sehr von Außen motiviert werden muss. Klar tut ihm das auch gut, wenn er gerade an seine Grenzen kommt, aber ich denke, dass er auch ohne die Motiviation von anderen so über sich hinausgewachsen wäre.
Auch zu lesen, wie die Betreuer ihn immer weiter motivieren, finde ich toll. Ich glaube, wenn man so etwas macht, braucht man auch eine Partnerin/einen Partner, der einen dabei total unterstützt - sonst kann das ganze nicht gelingen. Manfred hat so eine Frau an seiner Seite, ich finde es auch von ihr stark, wie sie ihn unterstützt, gemeinsam mit ihm dort Urlaub macht, wo er z.B. einen Ultra laufen kann...
Die Kapitel sind in die einzelnen Läufe aufgeteilt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende von einem Kapitel gibt es oft schon einen kleine Vorgeschmack auf den nächsten Lauf. Auch dies fand ich sehr gelungen.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
MFS-Buchverlag
E-Book
270 Seiten
4,99 Euro (bzw in Kindle unlimited enthalten)
ASIN: B00VVPZJJK
Für den Autor ist Laufen nicht nur Bewegung an der frischen Luft, für ihn ist es Erlebnis und Abenteuer. Im vorliegenden Buch erzählt er von spannenden und aufregenden Läufen aus dreißig Jahren Läuferleben, wie er zum Ultraläufer wurde und wie er sich auf seine, bis dahin größte, läuferische Herausforderung vorbereitete, und was dann daraus wurde.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in die wahrlich abenteuerliche Welt des Langstreckenlaufens.
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich innerhalb recht kurzer Zeit fertig gelesen. Das lag vor allem daran, dass ich wissen wollte, was Manfred alles noch für Herausforderungen auf sich nimmt, und wie diese ablaufen.
Der Einstieg in das Buch gefiel mir schon mal gut, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, da es toll beschrieben ist.
Auch hier bewundere ich wieder, wie ein Läufer - in dem Fall Manfred sich motiviert, um bei seinem ersten richtigen Ultra (dem ersten richtigen, bei dem er das Ziel auch erreicht) ins Ziel zu kommen. Das ist einfach sehr beeindruckend und motivierend über sich selbst hinauszuwachsen und mal an seine eigenen Grenzen zu gehen. Auch wird schnell deutlich, dass es sich bei seiner Motiviation weitestgehend um intrensiche Motivation handelt und er gar nicht so sehr von Außen motiviert werden muss. Klar tut ihm das auch gut, wenn er gerade an seine Grenzen kommt, aber ich denke, dass er auch ohne die Motiviation von anderen so über sich hinausgewachsen wäre.
Auch zu lesen, wie die Betreuer ihn immer weiter motivieren, finde ich toll. Ich glaube, wenn man so etwas macht, braucht man auch eine Partnerin/einen Partner, der einen dabei total unterstützt - sonst kann das ganze nicht gelingen. Manfred hat so eine Frau an seiner Seite, ich finde es auch von ihr stark, wie sie ihn unterstützt, gemeinsam mit ihm dort Urlaub macht, wo er z.B. einen Ultra laufen kann...
Die Kapitel sind in die einzelnen Läufe aufgeteilt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende von einem Kapitel gibt es oft schon einen kleine Vorgeschmack auf den nächsten Lauf. Auch dies fand ich sehr gelungen.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
MFS-Buchverlag
E-Book
270 Seiten
4,99 Euro (bzw in Kindle unlimited enthalten)
ASIN: B00VVPZJJK
Dienstag, 22. Oktober 2019
E-Book Rezension: Pia Hepke "Rentiere - ein weihnachtliches Märchen"
Inhalt:
Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht.
Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …
Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes.
Meine Meinung:
Dies Buch ist unglaublich niedlich und fantasievoll. Ich habe die Geschichte innerhalb kurzer Zeit verschlungen, einfach weil ich es nicht abwarten konnte und ich unbedingt wissen wolle, wie es weitergeht, bzw wie es endet.
Die Rentiere sind mir von Anfang an sympathisch, schon allein die Idee, aus Sicht der Rentiere zu schreiben, hat mir sehr gut gefallen.
Aku ist der große Bruder von Sulo, die beiden könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein... während Aku dunkles Fell hat und ein Draufgänger ist, ist hat Sulo weißes Fell - so dass man ihn im Schnee kaum sieht - er ist auch eher schüchtern und ängstlich...zumindest oftmals.
Diesen Unterschied finde ich brilliant, gerade weil sie so verschieden sind erleben sie auch so viel. Die beiden gehören nämlich zusammen wie Pech und Schwefel und können auf jeden Fall nicht ohne einander.
Die Beschreibungen sind toll, beonders wie Aku dem Leittier Raivo zur Hilfe kommt, als sie von den Wölfen angegriffen werden, finde ich fasziniernd. Gerade auch diese Stelle ist recht ausführlich beschrieben, ich konnte mir die Situation sehr gut vorstellen...auch die Gefühle die damit bei Aku uns Sulo einhergehen kommen deutlich zu Tage. Diese Szene ist eine der vielen spannenden Szenen und sie lässt sich in einem Rutsch lesen.
Auch die anderen Kämpfe und der Sturm sind toll beschrieben, ich konnte mit Aku und Sulo mitleiden, hoffen, fühlen. Das finde ich sehr gelungen. Gerade auch ihre Angst war für mich deutlich spürbar.
Die Begegnung zwischen Sulo und Nan finde ich auch toll beschrieben und sehr spannend, da wollte ich auch gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Diese Geschichte zeigt auf jeden Fall wie wichtig die Familie, aber auch Freunde sind. Und dass man sich dessen immer bewusst sein sollte.
Die Protagonisten finde ich super. Irgendwie hat es mir Nan allerdings ganz besonders angetan.
Eine tolle Geschichte für die Vorweihnachtszeit, die man unbedingt lesen sollte.
5 von 5 Punkten
E-Book
282 Seiten
2,99 Euro (bzw in Kindle unlimited enthalten)
ISBN: 9781517556082
Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht.
Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …
Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes.
Meine Meinung:
Dies Buch ist unglaublich niedlich und fantasievoll. Ich habe die Geschichte innerhalb kurzer Zeit verschlungen, einfach weil ich es nicht abwarten konnte und ich unbedingt wissen wolle, wie es weitergeht, bzw wie es endet.
Die Rentiere sind mir von Anfang an sympathisch, schon allein die Idee, aus Sicht der Rentiere zu schreiben, hat mir sehr gut gefallen.
Aku ist der große Bruder von Sulo, die beiden könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein... während Aku dunkles Fell hat und ein Draufgänger ist, ist hat Sulo weißes Fell - so dass man ihn im Schnee kaum sieht - er ist auch eher schüchtern und ängstlich...zumindest oftmals.
Diesen Unterschied finde ich brilliant, gerade weil sie so verschieden sind erleben sie auch so viel. Die beiden gehören nämlich zusammen wie Pech und Schwefel und können auf jeden Fall nicht ohne einander.
Die Beschreibungen sind toll, beonders wie Aku dem Leittier Raivo zur Hilfe kommt, als sie von den Wölfen angegriffen werden, finde ich fasziniernd. Gerade auch diese Stelle ist recht ausführlich beschrieben, ich konnte mir die Situation sehr gut vorstellen...auch die Gefühle die damit bei Aku uns Sulo einhergehen kommen deutlich zu Tage. Diese Szene ist eine der vielen spannenden Szenen und sie lässt sich in einem Rutsch lesen.
Auch die anderen Kämpfe und der Sturm sind toll beschrieben, ich konnte mit Aku und Sulo mitleiden, hoffen, fühlen. Das finde ich sehr gelungen. Gerade auch ihre Angst war für mich deutlich spürbar.
Die Begegnung zwischen Sulo und Nan finde ich auch toll beschrieben und sehr spannend, da wollte ich auch gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Diese Geschichte zeigt auf jeden Fall wie wichtig die Familie, aber auch Freunde sind. Und dass man sich dessen immer bewusst sein sollte.
Die Protagonisten finde ich super. Irgendwie hat es mir Nan allerdings ganz besonders angetan.
Eine tolle Geschichte für die Vorweihnachtszeit, die man unbedingt lesen sollte.
5 von 5 Punkten
E-Book
282 Seiten
2,99 Euro (bzw in Kindle unlimited enthalten)
ISBN: 9781517556082
Samstag, 19. Oktober 2019
Rezension: Rafael Fuchsgruber, Tanja Schöneborn "Wer die Wahl hat, liebt die Qual"
Inhalt:
Rafael Fuchsgruber läuft wieder!
Extrem, ehrlich, emotional: So kennen wir Rafael Fuchsgruber aus „Running Wild“. Doch auf seinem langen Weg zum Extremläufer ist seit dem viel passiert und die Erlebnisse aus 57 Jahren Fuchsgruber wurden noch längst nicht alle erzählt.
Den weltweit erfolgreichsten Wüstenläufer seiner Altersklasse hält so schnell nichts vom Laufen ab. Selbst eine Knie-OP lässt er hinter sich und feiert sein Comeback bei „The Track“ in Australien, dem härtesten Selbstversorgerrennen der Welt. Dabei frönt er dem Laufsport nicht mehr allein: Lebensgefährtin Tanja bringt frischen Wind in Fuchsgrubers Geschichte und erzählt vom Leben als (Lauf-)Paar. „Wer die Wahl hat, liebt die Qual“ knüpft damit direkt an „Running Wild“ an – mit ebenso leidenschaftlichen Themen und gewohnt harter Sprache, Ironie und Herzlichkeit.
• Atemberaubende Fotos von spektakulären Rennen
• Persönliche Erlebnisse und Gedanken zum Laufen, Leben und Lieben
• Tipps zu Lauf-Equipment und Strategien für die härtesten Läufe
• Unterhaltsame Sportlerbiografie und hilfreicher Laufratgeber
• Ideales Geschenk für Sportler und Motivationssuchende
Vom Wettbewerbsläufer zum Laufmentor
Aus sich selbst Höchstleistungen heraus zu kitzeln reicht dem Extremsportler längst nicht mehr. Als Laufcoach gibt er Lauftraining für Anfänger und begleitet Rookies auf ihrem Weg zum Ziel. Sein Little Desert Runners Club (LDRC) ist zur festen Institution für Ultraläufer geworden. Auch ihre Geschichten und Träume werden in diesem Laufbuch sehr persönlich und greifbar erzählt. So entsteht ein einzigartige Buch für Läufer und alle, die das Leben lieben!
Meine Meinung:
Ein gelungenes Buch, in dem Tanja und Rafael von ihren Erfahrungen beim Laufen berichten. Dabei schreiben sie über die unterschiedlichen Läufe - Läufe die alle sehr extrem sind. Auf der einen Seite bewundere den Mut, diese Läufe zu absolvieren, auf der anderen Seite denke ich schon, dass diese Läufe ihren Reiz haben.
Ich habe dieses Buch tatsächlich eher als Biografie gelesen, und weil ich große Lust hat, mehr über diesen extremen Sport zu erfahren. Ich kann sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben.
Gerade die Rennen konnte ich mir super gut vorstellen, auch wie anstrengend das Ganze sein muss... wie nervendzerrend, aber auch wie viel Freude es bereiten kann, sind gut zur Geltung gekommen. Das ist eindeutig sehr gelungen. Ich mag es, dass nicht nur die guten Momente beschrieben sind, sondern tatsächlich auch die schlechten, anstrengenden...denn dass diese Läufe nicht harmlos sind, war mir schon vorher klar.
Auch wie die beiden in ihrem Buch andere Läufer erwähnen, von diesen berichten finde ich toll. Ich habe tatsächlich auch nicht gedacht, dass doch so viele Frauen solche Extremläufe machen. Das finde ich schon sehr stark.
Wie gerade auch Rafael sich ständig motiviert, kommt gut zur Geltung. Auch dass die beiden sich selbst bei den langen Läufen kleine Ziele setzen, bzw versuchen da eher in "kleinen Schritten" zu denken finde ich bewundernswert.
Das Buch ist auf jeden Fall sehr motivierend, vielleicht doch mal über sich hinauszuwachsen - wenn vielleicht auch nicht gleich mit einem Extremlauf.
Mir hat das Lesen viel Freude bereitet. Auch die Fotos waren schön anzusehen und haben dazu beigetragen, dass ich mir alles noch ein klein wenig besser vorstellen konnte, als so oder so schon.
Allen die das Laufen oder den Sport im Allgemeinen lieben, kann ich dieses Buch ans Herz legen.
5 von 5 Punkten
Delius Klasing
Gebundenes Buch
192 Seiten
22,90 Euro
ISBN: 9783667116918
Rafael Fuchsgruber läuft wieder!
Extrem, ehrlich, emotional: So kennen wir Rafael Fuchsgruber aus „Running Wild“. Doch auf seinem langen Weg zum Extremläufer ist seit dem viel passiert und die Erlebnisse aus 57 Jahren Fuchsgruber wurden noch längst nicht alle erzählt.
Den weltweit erfolgreichsten Wüstenläufer seiner Altersklasse hält so schnell nichts vom Laufen ab. Selbst eine Knie-OP lässt er hinter sich und feiert sein Comeback bei „The Track“ in Australien, dem härtesten Selbstversorgerrennen der Welt. Dabei frönt er dem Laufsport nicht mehr allein: Lebensgefährtin Tanja bringt frischen Wind in Fuchsgrubers Geschichte und erzählt vom Leben als (Lauf-)Paar. „Wer die Wahl hat, liebt die Qual“ knüpft damit direkt an „Running Wild“ an – mit ebenso leidenschaftlichen Themen und gewohnt harter Sprache, Ironie und Herzlichkeit.
• Atemberaubende Fotos von spektakulären Rennen
• Persönliche Erlebnisse und Gedanken zum Laufen, Leben und Lieben
• Tipps zu Lauf-Equipment und Strategien für die härtesten Läufe
• Unterhaltsame Sportlerbiografie und hilfreicher Laufratgeber
• Ideales Geschenk für Sportler und Motivationssuchende
Vom Wettbewerbsläufer zum Laufmentor
Aus sich selbst Höchstleistungen heraus zu kitzeln reicht dem Extremsportler längst nicht mehr. Als Laufcoach gibt er Lauftraining für Anfänger und begleitet Rookies auf ihrem Weg zum Ziel. Sein Little Desert Runners Club (LDRC) ist zur festen Institution für Ultraläufer geworden. Auch ihre Geschichten und Träume werden in diesem Laufbuch sehr persönlich und greifbar erzählt. So entsteht ein einzigartige Buch für Läufer und alle, die das Leben lieben!
Meine Meinung:
Ein gelungenes Buch, in dem Tanja und Rafael von ihren Erfahrungen beim Laufen berichten. Dabei schreiben sie über die unterschiedlichen Läufe - Läufe die alle sehr extrem sind. Auf der einen Seite bewundere den Mut, diese Läufe zu absolvieren, auf der anderen Seite denke ich schon, dass diese Läufe ihren Reiz haben.
Ich habe dieses Buch tatsächlich eher als Biografie gelesen, und weil ich große Lust hat, mehr über diesen extremen Sport zu erfahren. Ich kann sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben.
Gerade die Rennen konnte ich mir super gut vorstellen, auch wie anstrengend das Ganze sein muss... wie nervendzerrend, aber auch wie viel Freude es bereiten kann, sind gut zur Geltung gekommen. Das ist eindeutig sehr gelungen. Ich mag es, dass nicht nur die guten Momente beschrieben sind, sondern tatsächlich auch die schlechten, anstrengenden...denn dass diese Läufe nicht harmlos sind, war mir schon vorher klar.
Auch wie die beiden in ihrem Buch andere Läufer erwähnen, von diesen berichten finde ich toll. Ich habe tatsächlich auch nicht gedacht, dass doch so viele Frauen solche Extremläufe machen. Das finde ich schon sehr stark.
Wie gerade auch Rafael sich ständig motiviert, kommt gut zur Geltung. Auch dass die beiden sich selbst bei den langen Läufen kleine Ziele setzen, bzw versuchen da eher in "kleinen Schritten" zu denken finde ich bewundernswert.
Das Buch ist auf jeden Fall sehr motivierend, vielleicht doch mal über sich hinauszuwachsen - wenn vielleicht auch nicht gleich mit einem Extremlauf.
Mir hat das Lesen viel Freude bereitet. Auch die Fotos waren schön anzusehen und haben dazu beigetragen, dass ich mir alles noch ein klein wenig besser vorstellen konnte, als so oder so schon.
Allen die das Laufen oder den Sport im Allgemeinen lieben, kann ich dieses Buch ans Herz legen.
5 von 5 Punkten
Delius Klasing
Gebundenes Buch
192 Seiten
22,90 Euro
ISBN: 9783667116918
Mittwoch, 16. Oktober 2019
E-Book Rezension: Jana DeLeon "Tod im Tümpel (Fall 3)
Inhalt:
Politik kann mörderisch sein.Obwohl sich die CIA-Agentin Fortune Redding erst seit Kurzem im Hinterland von Louisiana versteckt, war sie bereits in zwei Mordfälle verwickelt. Höchste Zeit für Fortune, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen, denn ihre wahre Identität darf keinesfalls bekannt werden. Als jedoch der Bürgermeisterkandidat Ted Williams ermordet wird, gerät ihre Freundin Ida Belle unter Verdacht. Das kann Fortune natürlich nicht zulassen und beginnt zu ermitteln, sehr zum Ärger des attraktiven Deputys Carter LeBlanc …
Meine Meinung:
Ich bin schon mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, da ich ja auch schon die 2 Vorgängerbücher gelesen habe. Ich kann sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden.
Zunächst möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass es auf jeden Fall Sinn macht, diese Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Gerade auch in diesem Fall wird auf die vorausgehenden Fälle angespielt, und man weiß auch besser Bescheid wer Fortune ist, was es mit ihr auf sich hat...
Auch dieser Fall ist wieder unglaublich witzig, schon zu Beginn fand ich es wieder lustig, und dies bleibt auch das gesamte Buch über erhalten, in dem immer wieder kuriose Dinge passieren. für dieses sorgen vorallem Gertie und Ida Belle, da sie doch oft ähm Tollpatschig sind oder noch besser gesagt nicht dazu stehen können, dass sie eben nicht mehr die Jüngsten sind und daher vielleicht nicht immer alles so gut können. Sie haben auch ein Talent dafür, dass sie sich in gefährliche Situationen bringen...die dann oftmals sehr brenzlig sind...wie sie ausgehen müsst ihr schon selbst lesen.
Ich musste schon sehr schmunzeln, als Ida Belle bei der Wahlveranstaltung ihren "Hustensaft" verteilt...dieser Hustensaft ist nämlich kein Hustensaft, sondern wird nur als solcher betietelt.
Des weiteren kommt auch ziemlich schnell die Spannung auf, da der Mord recht schnell passiert. Diese Spannung bleibt dann auch erhalten. Gerade das Ende ist doch auch sehr überraschend, damit habe ich persönlich nicht gerechnet.
Die Protagonisten sind auch hier wieder sehr gelungen. Toll finde ich es, dass man als Leser auch hier wieder neue Dinge über sie erfährt und schon bekanntes vertieft wird.
Nach dem Lesen von diesem Fall, kann ich sagen, dass ich Lust auf weitere Fälle mit den dreien habe.
5 von 5 Punkten
Jana DeLeon
EBook
Seitenzahl der Printausgabe 290
4,99 Euro (auch in Kindle unlimited enthalten)
ISBN: 9781940270302
Politik kann mörderisch sein.Obwohl sich die CIA-Agentin Fortune Redding erst seit Kurzem im Hinterland von Louisiana versteckt, war sie bereits in zwei Mordfälle verwickelt. Höchste Zeit für Fortune, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen, denn ihre wahre Identität darf keinesfalls bekannt werden. Als jedoch der Bürgermeisterkandidat Ted Williams ermordet wird, gerät ihre Freundin Ida Belle unter Verdacht. Das kann Fortune natürlich nicht zulassen und beginnt zu ermitteln, sehr zum Ärger des attraktiven Deputys Carter LeBlanc …
Meine Meinung:
Ich bin schon mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, da ich ja auch schon die 2 Vorgängerbücher gelesen habe. Ich kann sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden.
Zunächst möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass es auf jeden Fall Sinn macht, diese Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Gerade auch in diesem Fall wird auf die vorausgehenden Fälle angespielt, und man weiß auch besser Bescheid wer Fortune ist, was es mit ihr auf sich hat...
Auch dieser Fall ist wieder unglaublich witzig, schon zu Beginn fand ich es wieder lustig, und dies bleibt auch das gesamte Buch über erhalten, in dem immer wieder kuriose Dinge passieren. für dieses sorgen vorallem Gertie und Ida Belle, da sie doch oft ähm Tollpatschig sind oder noch besser gesagt nicht dazu stehen können, dass sie eben nicht mehr die Jüngsten sind und daher vielleicht nicht immer alles so gut können. Sie haben auch ein Talent dafür, dass sie sich in gefährliche Situationen bringen...die dann oftmals sehr brenzlig sind...wie sie ausgehen müsst ihr schon selbst lesen.
Ich musste schon sehr schmunzeln, als Ida Belle bei der Wahlveranstaltung ihren "Hustensaft" verteilt...dieser Hustensaft ist nämlich kein Hustensaft, sondern wird nur als solcher betietelt.
Des weiteren kommt auch ziemlich schnell die Spannung auf, da der Mord recht schnell passiert. Diese Spannung bleibt dann auch erhalten. Gerade das Ende ist doch auch sehr überraschend, damit habe ich persönlich nicht gerechnet.
Die Protagonisten sind auch hier wieder sehr gelungen. Toll finde ich es, dass man als Leser auch hier wieder neue Dinge über sie erfährt und schon bekanntes vertieft wird.
Nach dem Lesen von diesem Fall, kann ich sagen, dass ich Lust auf weitere Fälle mit den dreien habe.
5 von 5 Punkten
Jana DeLeon
EBook
Seitenzahl der Printausgabe 290
4,99 Euro (auch in Kindle unlimited enthalten)
ISBN: 9781940270302
Freitag, 11. Oktober 2019
E-Book Rezension: Pia Hepke "Wintermagie: Schneeflockenküsse und Sternenstaub"
Inhalt:
Mit gebrochenem Herzen und erschüttertem Vertrauen ist es schwer, noch an so etwas wie Magie zu glauben. Susi jedenfalls hat etwas vollkommen anderes im Sinn, als ihren Glauben an den Weihnachtsmann wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam mit ihrer Familie will sie die Vorweihnachtszeit in einer abgelegenen Waldhütte mitten in den Bergen verbringen. Entspannen, erholen, vergessen.
Der Fremde, der plötzlich vor der Tür steht, hat da jedoch andere Pläne. Zwar bleibt der von Susi anfangs befürchtete Mord durch eine Axt aus, aber los wird sie ihn trotzdem nicht. Bis Weihnachten will er bleiben. Sechs Tage auf engstem Raum bringen nicht nur Tränen und Wut, auch ungewollte sowie verlorene Erinnerungen und einen Hauch von Magie.
Weihnachten kann also kommen.
Ach, und hatte ich den Hund schon erwähnt?
Meine Meinung:
Lange Zeit wusste ich nicht, was ich von der Geschichte halten sollte. Sie ist zunächst sehr undurchsichtig. Das macht den Einstieg eher schwierig.
Wie schon beim vorherigen Buch der Autorin, spielt auch Gott hier wieder eine Rolle - diesmal gleich zu Beginn. Das hat mich kurz überlegen lassen, ob ich dieses Buch überhaupt weiterlesen möchte. Letztendlich kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich es dennoch weiter gelesen habe. Denn als ich erstmal diesen Punkt überwunden hatte, war das Buch echt total klasse.
Nick konnte mich sehr faszinieren, auch wenn ich gar nicht genau sagen konnte, warum dies schon von Anfang an der Fall war.
Susi fand ich zu Beginn eher komisch, aber warum sie so ist, wie sie ist, wird schnell klar. Ab da konnte ich mich dann auch in sie einfühlen. Allerdings wundert es mich auch, dass ihre Familie so offen gegenüber Nick ist, da kann ich ihre Skepsis fast eher verstehen, auch wenn diese ein wenig zu übertrieben ist. Wobei mich gerade auch ihre Gedanken zu Nick oft zum Schmunzeln gebracht haben, und dieses Buch irgendwie besonders machen.
Jodie - den Husky finde ich einfach klasse. Ich konnte sie mir sehr schnell vorstellen und hätte ehrlich gesagt gern auch mit Jodie im Schnee getobt. Ich glaube das hätte mir auch viel Spaß gemacht. Sie mochte ich sofort sehr - ich mag es aber allgemein sehr gern, wenn Tiere in Büchern eine Rolle spielen. Und das die Liebe von einem Tier bei einem Menschen viel verändern kann ist ja auch kein Geheimnis.
Die Beschriebungen sind toll, ich konnte mir die Landschaft immer gut vorstellen, und mich somit auch von dieser verzaubern lassen, das war unglaublich schön zu lesen (auch wenn ich momentan auf jeden Fall noch keinen Schnee im wirklichen Leben haben möchte).
Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt sich flüssig lesen, es ist ein Buch, welches auf jeden Fall auch die Vorfreude auf Weihnachten weckt.
4 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro (bzw in Kindle unlimited verfügbar)
Seitenzahl der Printausgabe: 240
ASIN: B07HP3KYQT
Mit gebrochenem Herzen und erschüttertem Vertrauen ist es schwer, noch an so etwas wie Magie zu glauben. Susi jedenfalls hat etwas vollkommen anderes im Sinn, als ihren Glauben an den Weihnachtsmann wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam mit ihrer Familie will sie die Vorweihnachtszeit in einer abgelegenen Waldhütte mitten in den Bergen verbringen. Entspannen, erholen, vergessen.
Der Fremde, der plötzlich vor der Tür steht, hat da jedoch andere Pläne. Zwar bleibt der von Susi anfangs befürchtete Mord durch eine Axt aus, aber los wird sie ihn trotzdem nicht. Bis Weihnachten will er bleiben. Sechs Tage auf engstem Raum bringen nicht nur Tränen und Wut, auch ungewollte sowie verlorene Erinnerungen und einen Hauch von Magie.
Weihnachten kann also kommen.
Ach, und hatte ich den Hund schon erwähnt?
Meine Meinung:
Lange Zeit wusste ich nicht, was ich von der Geschichte halten sollte. Sie ist zunächst sehr undurchsichtig. Das macht den Einstieg eher schwierig.
Wie schon beim vorherigen Buch der Autorin, spielt auch Gott hier wieder eine Rolle - diesmal gleich zu Beginn. Das hat mich kurz überlegen lassen, ob ich dieses Buch überhaupt weiterlesen möchte. Letztendlich kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich es dennoch weiter gelesen habe. Denn als ich erstmal diesen Punkt überwunden hatte, war das Buch echt total klasse.
Nick konnte mich sehr faszinieren, auch wenn ich gar nicht genau sagen konnte, warum dies schon von Anfang an der Fall war.
Susi fand ich zu Beginn eher komisch, aber warum sie so ist, wie sie ist, wird schnell klar. Ab da konnte ich mich dann auch in sie einfühlen. Allerdings wundert es mich auch, dass ihre Familie so offen gegenüber Nick ist, da kann ich ihre Skepsis fast eher verstehen, auch wenn diese ein wenig zu übertrieben ist. Wobei mich gerade auch ihre Gedanken zu Nick oft zum Schmunzeln gebracht haben, und dieses Buch irgendwie besonders machen.
Jodie - den Husky finde ich einfach klasse. Ich konnte sie mir sehr schnell vorstellen und hätte ehrlich gesagt gern auch mit Jodie im Schnee getobt. Ich glaube das hätte mir auch viel Spaß gemacht. Sie mochte ich sofort sehr - ich mag es aber allgemein sehr gern, wenn Tiere in Büchern eine Rolle spielen. Und das die Liebe von einem Tier bei einem Menschen viel verändern kann ist ja auch kein Geheimnis.
Die Beschriebungen sind toll, ich konnte mir die Landschaft immer gut vorstellen, und mich somit auch von dieser verzaubern lassen, das war unglaublich schön zu lesen (auch wenn ich momentan auf jeden Fall noch keinen Schnee im wirklichen Leben haben möchte).
Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt sich flüssig lesen, es ist ein Buch, welches auf jeden Fall auch die Vorfreude auf Weihnachten weckt.
4 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro (bzw in Kindle unlimited verfügbar)
Seitenzahl der Printausgabe: 240
ASIN: B07HP3KYQT
Dienstag, 8. Oktober 2019
E-Book Rezension: Pia Hepke "Schneemagie: Weihnachtszimt und Sternenlicht"
Inhalt:
Xenia hält nicht sonderlich viel von Weihnachten oder Schnee. Entsprechend wenig begeistert ist sie, das Weihnachtsfest bei ihrer Mutter mit dem Rest der Familie im verschneiten Finnland feiern zu müssen.
Geht es noch schlimmer? Allerdings! Auf dem Weg dorthin wird sie in einen schweren Unfall verwickelt, kann jedoch im letzten Moment gerettet werden. Ihr Retter bringt sie in seine Hütte, in der sie wegen eines heftigen Schneesturms erst einmal festsitzt. Noch mehr Schnee also!
Unweigerlich lernt sie den Fremden besser kennen. Doch wer ist er wirklich?
Zwischen einem singenden, klingenden Tannenbaum, lecker duftenden Keksen und heißen Saunagängen macht sich Xenia daran, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Aber das ist nicht das Einzige, das ihn umgibt.
Ach ja, und dann wäre da noch das Pferd mit der Sternenlichtmähne.
Meine Meinung:
Gerade zu Beginn ist das Buch sehr gut, da kann ich die Angst der Protagonistin Xenia förmlich spüren. Dies liegt vor allem an den tollen Beschreibungen, so dass ich mir echt gut vorstellen konnte, wie sie sich fühlen musste. Ihre Angst, die Panik...alles hatte ich sehr deutlich vor Augen. Das fand ich klasse, denn so beginnt das Buch gleich rasant.
Es ist nicht das gesamte Buch über so spannend, aber das macht überhaupt nichts, denn im restlichen Teil habe ich aufgrund der Story die Spannung auch gar nicht so erwartet.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist toll durchdacht.
Xenia kann ich gut verstehen...zumindest nachdem ich weiß, warum es ihr in Hinblick auf Weihnachten so geht, wie es ihr geht.
Raf finde ich cool, auch wenn er erst nicht ganz durchschaubar ist. Er ist halt anders, und irgendwie auch abweisend, aber doch liebevoll - wenn ihr das Buch lest, werdet ihr wissen, was ich meine.
Die Idee dazu ist einfach klasse. Ein schöner Roman, der sich gut für die Vorweihnachtszeit eignet - aber auch wenn Weihnachten momentan noch weit hin ist, so habe ich ihn trotzdem schon genossen. Mich konnte das Buch in seine Wintermagie ziehen.
Vor allem die Nordlichter haben mir unheimlich Lust darauf gemacht, sie doch irgendwann endlich mal zu sehen - das will ich schon lange, aber diese Sehnsucht wurde durch dieses Buch noch verstärkt. Hoffentlich ist es irgendwann mal so weit.
Was mir nicht so gut gefiel, ist das Gott in diesem Buch eine Rolle spielt. Es passt zu Weihnachten, keine Frage, aber ich halte von Gott jetzt nicht so viel, oder besser gesagt ich glaube nicht daran, deswegen hat mich das schon eher ein bisschen genervt. Das war aber tatsächlich der einzige Schwachpunkt, den dieses Buch hat.
4 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe 302
0,99 Euro (auch in Kindle unlimited enthalten)
ASIN: B07XD67LYC
Xenia hält nicht sonderlich viel von Weihnachten oder Schnee. Entsprechend wenig begeistert ist sie, das Weihnachtsfest bei ihrer Mutter mit dem Rest der Familie im verschneiten Finnland feiern zu müssen.
Geht es noch schlimmer? Allerdings! Auf dem Weg dorthin wird sie in einen schweren Unfall verwickelt, kann jedoch im letzten Moment gerettet werden. Ihr Retter bringt sie in seine Hütte, in der sie wegen eines heftigen Schneesturms erst einmal festsitzt. Noch mehr Schnee also!
Unweigerlich lernt sie den Fremden besser kennen. Doch wer ist er wirklich?
Zwischen einem singenden, klingenden Tannenbaum, lecker duftenden Keksen und heißen Saunagängen macht sich Xenia daran, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Aber das ist nicht das Einzige, das ihn umgibt.
Ach ja, und dann wäre da noch das Pferd mit der Sternenlichtmähne.
Meine Meinung:
Gerade zu Beginn ist das Buch sehr gut, da kann ich die Angst der Protagonistin Xenia förmlich spüren. Dies liegt vor allem an den tollen Beschreibungen, so dass ich mir echt gut vorstellen konnte, wie sie sich fühlen musste. Ihre Angst, die Panik...alles hatte ich sehr deutlich vor Augen. Das fand ich klasse, denn so beginnt das Buch gleich rasant.
Es ist nicht das gesamte Buch über so spannend, aber das macht überhaupt nichts, denn im restlichen Teil habe ich aufgrund der Story die Spannung auch gar nicht so erwartet.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist toll durchdacht.
Xenia kann ich gut verstehen...zumindest nachdem ich weiß, warum es ihr in Hinblick auf Weihnachten so geht, wie es ihr geht.
Raf finde ich cool, auch wenn er erst nicht ganz durchschaubar ist. Er ist halt anders, und irgendwie auch abweisend, aber doch liebevoll - wenn ihr das Buch lest, werdet ihr wissen, was ich meine.
Die Idee dazu ist einfach klasse. Ein schöner Roman, der sich gut für die Vorweihnachtszeit eignet - aber auch wenn Weihnachten momentan noch weit hin ist, so habe ich ihn trotzdem schon genossen. Mich konnte das Buch in seine Wintermagie ziehen.
Vor allem die Nordlichter haben mir unheimlich Lust darauf gemacht, sie doch irgendwann endlich mal zu sehen - das will ich schon lange, aber diese Sehnsucht wurde durch dieses Buch noch verstärkt. Hoffentlich ist es irgendwann mal so weit.
Was mir nicht so gut gefiel, ist das Gott in diesem Buch eine Rolle spielt. Es passt zu Weihnachten, keine Frage, aber ich halte von Gott jetzt nicht so viel, oder besser gesagt ich glaube nicht daran, deswegen hat mich das schon eher ein bisschen genervt. Das war aber tatsächlich der einzige Schwachpunkt, den dieses Buch hat.
4 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe 302
0,99 Euro (auch in Kindle unlimited enthalten)
ASIN: B07XD67LYC
Samstag, 5. Oktober 2019
Buchrezension: Frida Skybäck "Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse"
Inhalt:
Charlotte lebt in Schweden und ist eigentlich zu jung, um Witwe zu sein, zu jung, um ihren geliebten Mann verloren zu haben. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit, bis eine unerwartete Nachricht ihr Leben auf den Kopf stellt: Sie hat von einer entfernten Tante eine Buchhandlung in London geerbt.
Kurz entschlossen fliegt Charlotte nach England, um das Haus zu verkaufen. Doch schnell fühlt sie sich mit dem Laden eng verbunden – genauso wie mit den beiden warmherzigen Mitarbeiterinnen, dem Kater Tennyson und dem Schriftsteller William. Sie versucht, das fast bankrotte Geschäft zu retten. Dabei stößt sie auf Widersprüche und Rätsel: Warum hat sie ihre Tante Sara nie getroffen, warum hat ihre Mutter nie von ihrer Vergangenheit erzählt, und was ist das dunkle Geheimnis der beiden Schwestern?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach herzerwärmend...es ist so wundervoll geschrieben. Ich war gleich in der Geschichte gefangen.
Das Buch hat tolle Beschreibungen, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte - vor allem die kleine Buchhandlung. In ihr muss es einfach wunderschön sein, und ich könnte mich darin vermutlich stundenlang aufhalten. Ich hab mich schon nach den ersten Sätzen über diese Buchhandlung, in diese verliebt. Sie ist bestimmt sehr gemütlich.
Die Liebe der Autorin zu Büchern geht auf jeden Fall aus den Beschreibungen hervor. Schon allein das mag ich sehr.
Die Protagonisten sind klasse. Charlotte ist unheimlich toll. Eine erfolgreiche Frau, die dennoch viele Probleme mit sich rumträgt...und die ihr Leben doch mehr beeinflussen, als sie es zugeben will.
Sam mochte ich sehr schnell gern, auch wenn sie sehr stur ist - sie hat ihre eigene Art und das gefällt mir.
Was ich von William halten soll, wusste ich lange nicht, er ist so undurchschaubar, irgendwie auch unnahbar - und das obwohl er viele Gefühle zeigt.
Den Kater finde ich klasse, ich kann verstehen, dass Charlotte ihn sehr mag und es genießt mit ihm Zeit zu verbringen. Wie er schnurrt, ich kann es förmlich hören.
Wie die Familiengeschichte eingeflochten ist, finde ich total gut. Es macht Spaß dies zu lesen. Auch die Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind so eindeutig, dass sich dies gut lesen lässt und man genau weiß in welcher Zeit man sich befindet. Ich konnte alles gut nachvollziehen.
Stark finde ich, wie sich Stück für Stück manches aufklärt. Ich finde es toll, dass Charlotte dann da so bei bleibt, und wissen will, was wirklich war. Ich glaube mir wäre es ähnlich gegangen.
Dieses Buch hat es geschafft mich sowohl in die kleine Buchhandlung, als auch in die Vergangenheit zu entführen. Das ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen.
Ich habe das Buch immer zur Hand genommen, wenn ich auch nur einen Moment Zeit hatte zu lesen, so sehr wollte ich wissen, wie es endet.
Dieses Buch kann ich bedingungslos weiter empfehlen.
5 von 5 Punkten
Insel Verlag
Taschenbuch
10,95 Euro
540 Seiten
ISBN: 9783458364405
Charlotte lebt in Schweden und ist eigentlich zu jung, um Witwe zu sein, zu jung, um ihren geliebten Mann verloren zu haben. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit, bis eine unerwartete Nachricht ihr Leben auf den Kopf stellt: Sie hat von einer entfernten Tante eine Buchhandlung in London geerbt.
Kurz entschlossen fliegt Charlotte nach England, um das Haus zu verkaufen. Doch schnell fühlt sie sich mit dem Laden eng verbunden – genauso wie mit den beiden warmherzigen Mitarbeiterinnen, dem Kater Tennyson und dem Schriftsteller William. Sie versucht, das fast bankrotte Geschäft zu retten. Dabei stößt sie auf Widersprüche und Rätsel: Warum hat sie ihre Tante Sara nie getroffen, warum hat ihre Mutter nie von ihrer Vergangenheit erzählt, und was ist das dunkle Geheimnis der beiden Schwestern?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach herzerwärmend...es ist so wundervoll geschrieben. Ich war gleich in der Geschichte gefangen.
Das Buch hat tolle Beschreibungen, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte - vor allem die kleine Buchhandlung. In ihr muss es einfach wunderschön sein, und ich könnte mich darin vermutlich stundenlang aufhalten. Ich hab mich schon nach den ersten Sätzen über diese Buchhandlung, in diese verliebt. Sie ist bestimmt sehr gemütlich.
Die Liebe der Autorin zu Büchern geht auf jeden Fall aus den Beschreibungen hervor. Schon allein das mag ich sehr.
Die Protagonisten sind klasse. Charlotte ist unheimlich toll. Eine erfolgreiche Frau, die dennoch viele Probleme mit sich rumträgt...und die ihr Leben doch mehr beeinflussen, als sie es zugeben will.
Sam mochte ich sehr schnell gern, auch wenn sie sehr stur ist - sie hat ihre eigene Art und das gefällt mir.
Was ich von William halten soll, wusste ich lange nicht, er ist so undurchschaubar, irgendwie auch unnahbar - und das obwohl er viele Gefühle zeigt.
Den Kater finde ich klasse, ich kann verstehen, dass Charlotte ihn sehr mag und es genießt mit ihm Zeit zu verbringen. Wie er schnurrt, ich kann es förmlich hören.
Wie die Familiengeschichte eingeflochten ist, finde ich total gut. Es macht Spaß dies zu lesen. Auch die Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind so eindeutig, dass sich dies gut lesen lässt und man genau weiß in welcher Zeit man sich befindet. Ich konnte alles gut nachvollziehen.
Stark finde ich, wie sich Stück für Stück manches aufklärt. Ich finde es toll, dass Charlotte dann da so bei bleibt, und wissen will, was wirklich war. Ich glaube mir wäre es ähnlich gegangen.
Dieses Buch hat es geschafft mich sowohl in die kleine Buchhandlung, als auch in die Vergangenheit zu entführen. Das ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen.
Ich habe das Buch immer zur Hand genommen, wenn ich auch nur einen Moment Zeit hatte zu lesen, so sehr wollte ich wissen, wie es endet.
Dieses Buch kann ich bedingungslos weiter empfehlen.
5 von 5 Punkten
Insel Verlag
Taschenbuch
10,95 Euro
540 Seiten
ISBN: 9783458364405
Mittwoch, 2. Oktober 2019
Buchrezension: Stephen King "Das Institut"
Inhalt:
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.
Meine Meinung:
Eine grandiose Geschichte, die mich von vorn bis hinten begeistern konnte. Ich habe das Buch von Anfang an verschlungen und es hat mir tolle Stunden beschert.
Die Geschichte konnte mich die ganze Zeit über fesseln, es ist von vorn bis hinten spannend und total klasse.
Gerade auch die Idee der Geschichte konnte mich begeistern. Sie ist einfach so wahnsinnig, dass sie in ähnlicher Form gar nicht sooo abwegig ist - obwohl sie eigentlich abwegig ist. Ich glaube diesen Gedanken kann nur jemand nachvollziehen, der dieses Buch auch gelesen hat.
Die Idee ist schon sehr abgefahren und auch ebenso umgesetzt.
Luke ist ein toller Junge, der seinem Alter weit voraus ist. auch Avery finde ich umwerfend toll. Es ist schön zu lesen, wie die Kinder eigentlich alle zusammen halten, und auch wie sie die "Neuen" in die Situation einführen. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig es gerade für die Neuen sein muss, für diese muss das ja ein totaler Schock sein. Gerade damit versuchen sie sich gegenseitig zu helfen.
Es muss alles einfach total krass sein, ich würde auch nicht in dem Institut leben wollen - es ist unglaublich was dort mit den Kindern angestellt wird. Das Buch hat mich oft sprachlos gemacht.
Gerade auch die Beschreibungen wie mit den Kindern umgegangen wird, und gerade auch wie die Tests ablaufen, ist so hart, so heftig. Aufgrund der Beschreibungen konnte ich mir das sehr gut vorstellen, so konnte ich noch besser in die Geschichte abtauchen. Für manche mögen diese Beschreibungen nichts sein, da sie doch sehr detailiert sind, doch ich finde es sehr gut.
Es handelt sich hierbei wieder um einnen sehr gelungenen Stephen King. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Heyne
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
26,00 Euro
768 Seiten
ISBN: 9783453272378
Sonntag, 29. September 2019
E-Book Rezension: Katherina Ushachov "Stahllilie und der mechanische Löwe"
Inhalt:
Elon erwartete, eine Frau zu sehen, die ihn an Sera erinnerte. Feingliedrig, klein, mit zarten Händen.
Er hatte sich getäuscht – das einzig Zarte an Stahllilie war die Blume in ihrem Namen.
Stahllilie ist Gladiatorin auf dem Planeten Motis und eigentlich recht zufrieden mit ihrem Leben. Als jedoch ihre Schwester unter merkwürdigen Umständen verschwindet und ausgerechnet Seras Verlobter sie um Hilfe bittet, muss sie eingreifen. Als sie begreift, was gespielt wird, ist es fast zu spät.
Eine Geschichte über Cyborgs, Wahn und Wissenschaft. Ist die Welt bereit für die Erkenntnisse, die Stahllilies Schwester ans Licht gebracht hat?
Meine Meinung:
In dieses Buch bin ich schnell hinein gekommen. Dies liegt vor allem daran, dass die Geschichte schon gleich zu Beginn spannend ist und dann noch mehr Fahrt auf nimmt. Gerade auch durch diese Spannung konnte ich die Geschichte flüssig lesen und habe das Buch die gesamte Bahnfahrt über nicht aus der Hand gelegt. So hatte ich dies Buch dann auch nach der Bahnfahrt beendet. Dies liegt aber auch mit an der geringen Seitenzahl.
Die Charaktere sind sehr gelungen, die Protagonisten sind ausreichend beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte und ihre Gedanken und Gefühle nach empfinden konnte - dies hat mir sehr gut gefallen.
Elon konnte mich das ein oder andere Mal überraschen, auch wie er sich eigentlich nicht traut Stahllinie zu erzählen, was passiert ist finde ich gelungen.
Stahllinie konnte mich sehr beeindrucken, ich war überrascht, als sie beschrieben wurde, ich finde aber gerade das total klasse.
Der Autorin ist es gelungen mich in eine Welt zu entführen in der ich mich sonst - auch gedanklich - eher nicht befindet. Umso besser fand ich die Geschichte, sie war für mich was gänzlich neues, und ich konnte in diese Welt komplett eintauchen.
Auf jeden Fall kann ich diese Geschichte weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Littera Magia
E-Book
52 Seiten
1,99 Euro
Elon erwartete, eine Frau zu sehen, die ihn an Sera erinnerte. Feingliedrig, klein, mit zarten Händen.
Er hatte sich getäuscht – das einzig Zarte an Stahllilie war die Blume in ihrem Namen.
Stahllilie ist Gladiatorin auf dem Planeten Motis und eigentlich recht zufrieden mit ihrem Leben. Als jedoch ihre Schwester unter merkwürdigen Umständen verschwindet und ausgerechnet Seras Verlobter sie um Hilfe bittet, muss sie eingreifen. Als sie begreift, was gespielt wird, ist es fast zu spät.
Eine Geschichte über Cyborgs, Wahn und Wissenschaft. Ist die Welt bereit für die Erkenntnisse, die Stahllilies Schwester ans Licht gebracht hat?
Meine Meinung:
In dieses Buch bin ich schnell hinein gekommen. Dies liegt vor allem daran, dass die Geschichte schon gleich zu Beginn spannend ist und dann noch mehr Fahrt auf nimmt. Gerade auch durch diese Spannung konnte ich die Geschichte flüssig lesen und habe das Buch die gesamte Bahnfahrt über nicht aus der Hand gelegt. So hatte ich dies Buch dann auch nach der Bahnfahrt beendet. Dies liegt aber auch mit an der geringen Seitenzahl.
Die Charaktere sind sehr gelungen, die Protagonisten sind ausreichend beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte und ihre Gedanken und Gefühle nach empfinden konnte - dies hat mir sehr gut gefallen.
Elon konnte mich das ein oder andere Mal überraschen, auch wie er sich eigentlich nicht traut Stahllinie zu erzählen, was passiert ist finde ich gelungen.
Stahllinie konnte mich sehr beeindrucken, ich war überrascht, als sie beschrieben wurde, ich finde aber gerade das total klasse.
Der Autorin ist es gelungen mich in eine Welt zu entführen in der ich mich sonst - auch gedanklich - eher nicht befindet. Umso besser fand ich die Geschichte, sie war für mich was gänzlich neues, und ich konnte in diese Welt komplett eintauchen.
Auf jeden Fall kann ich diese Geschichte weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Littera Magia
E-Book
52 Seiten
1,99 Euro
Dienstag, 24. September 2019
Lesung von Andreas Winkelmann in Hannover
Heute möchte ich mal ein wenig über die Lesung berichten, die ich am 12.9.2019 besucht habe. Ich war auf der Lesung von Andreas Winkelmann, das Besondere war, dass diese Lesung in der Apostelkirche in der Lister Meile statt fand, und nicht wie ich es sonst kenne in der Buchhandlung. Organisiert war diese fantastische Lesung von der Buchhandlung Leuenhagen und Paris.
Für mich war es eine ganz besondere Atmosphäre - eigentlich gehe ich nie in eine Kirche, aber so eine Lesung in einer Kirche ist schon was ganz besonderes.
Die Begrüßung hat zunächst die Pastorin der Kirche - Christine Schröder - übernommen, sie sprach dann auch zu Herrn Winkelmann und sagte ihm, dass er sich in der Kirche eigentlich ganz wohl fühlen müssen...schließlich seien hinter ihm einige der Apostel abgebildet und sie halten den Gegenstand in der Hand, mit dem sie getötet wurden. Das macht die Pastorin auf jeden Fall sympathisch.
Als nächstes folgte eine Begrüßung der Buchhandlung Leuenhagen und Paris - die natürlich auch vor Ort war, und selbstverständlich auch die Bücher von Herrn Winkelmann dabei hatte.
Und dann kam Andreas Winkelmann selbst zu Wort, er erzählte im Laufe der Lesung auch immer mal wieder ein bisschen was über sich - unter anderem brachte er das Publikum auch oft zum lachen.
Ziemlich zu Beginn, als er seine Brille rausholte, sagte er, dass man nicht denken muss, dass es sich hierbei um eine richtige Brille handelt um etwaigen Alterserscheinungen der Augen entgegen zu wirken, sondern dass er diese nur trägt, da der Verlag meint, er wirke dann seriös - und das müsse man als Autor schließlich.
Ich fand es tatsächlich sehr nett, dass er auch während er gelesen hat, immer mal wieder unterbrochen hat um etwas einzuwerfen und dann anschließend weiter zu lesen.
Herr Winkelmann erzählte uns auch wie er auf die Geschichte "Die Lieferung" gekommen sei: er wohnt auf dem Land und der Pizzabringdienst benötigt sooo ewig bis die Pizza bei ihm sei, dass dann schon Fliegen auf der Pizza sind, wenn er den Karton öffne - daher packe er oft selbst Pizza.
Herrn Winkelmann gelingt es beim Lesen das Publikum zu begeistern - er hat eine sehr fesselnde Stimme, dies hat mir sehr gut gefallen. Auch einen Text, als sein Protagonist Jens Kerner mit verletzter Zunge spricht, hat er entsprechend gelesen, das klang schon sehr gut.
Zum Ende offenbarte er, dass er außerdem als Frank Kodiak und auch als Hendrik Winter schreibt - diese Autoren sind somit auch auf meiner Wunschliste gelandet.
Natürlich war Herr Winkelmann auch so lieb und hat mein neues Buch signiert - und ein Foto gab es auch.
Es war ein sehr gelungener Abend - dieser war der Buchhandlung Leuenhagen und Paris zu verdanken.
Ich freue mich auch jetzt schon auf die nächsten Lesungen in der Buchhandlung - Ende Oktober ist es bereits wieder soweit - natürlich werde ich euch auch davon Bericht erstatten
Sonntag, 22. September 2019
Buchrezension: Rudolf Georg "Sünde des Schweigens"
Inhalt:
Während eines abenteuerlichen Urlaubs in Mali gerieten Margarete Schönfelder, Tochter eines schwäbischen Unternehmers, und ihr Ehemann Erich in Geiselhaft. Er kam frei, sie starb. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich den Ehemann in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Wie aber soll sich ein Anwalt nun zwischen der ihm vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden? Die Lösung ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich …
Meine Meinung:
Mit diesem Buch hatte ich zunächst meine Probleme, der Anfang war recht langweilig. Dadurch war der Einstieg für mich sehr holperig, was aber vermutlich auch mit daran lag, dass viel zu viele Personen und damit verbunden Namen vorkamen und ich ein Problem hatte erstmal zu sortieren, wer wer ist. Ich denke da wäre es besser gewesen manche Personen im Laufe des Buches einzuführen.
Nach ca 35 Seiten war ich dann im Buch drin, und da kam dann auch die Spannung auf - diese konnte sich das gesamte Buch über halten. Es gibt immer mal wieder kleine Spannungshöhepunkte, die mich mitfiebern lassen haben.
Den Protagonisten Joja finde ich klasse, er ist stellenweise sehr mutig - Ich glaube ich selbst hätte schon lange aufgegeben an seiner Stelle. Man merkt deutlich, dass er für sein Ideal kämpft - für die Gerechtigkeit - auch wenn dies nicht immer so einfach ist und ihn auch in Gefahr bringt.
Ich finde es klasse, dass er so sehr dafür kämpft, dass macht ihn eindeutig sympatisch. In ihn konnte ich mich auch gut einfühlen.
Im Gegensatz zu Erich, den fand ich einfach widerlich und habe ihn gehasst - doch genau das macht die Geschichte auch aus...und das Buch zu dem was es ist.
Die Idee der Tagebucheinträge finde ich total klasse, ich konnte mir auch gut vorstellen, wie es Joja beim Lesen von diesen ging...denn auch mir gingen sie teilweise nah.
Das Ende ist überraschend und somit sehr gelungen.
Wären die Schwachpunkte zu Beginn der Geschichte nicht gewesen, so hätte ich sie vermutlich schneller verschlungen, so musste ich mich aber erst durch den Anfang kämpfen. Ich bin froh, dass ich dies Buch weitergelesen habe, denn nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich echt gelohnt.
4 von 5 Punkten
Gmeiner Verlag
Taschenbuch
282 Seiten
12,00 Euro
ISBN: 978-3839224762
Während eines abenteuerlichen Urlaubs in Mali gerieten Margarete Schönfelder, Tochter eines schwäbischen Unternehmers, und ihr Ehemann Erich in Geiselhaft. Er kam frei, sie starb. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich den Ehemann in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Wie aber soll sich ein Anwalt nun zwischen der ihm vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden? Die Lösung ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich …
Meine Meinung:
Mit diesem Buch hatte ich zunächst meine Probleme, der Anfang war recht langweilig. Dadurch war der Einstieg für mich sehr holperig, was aber vermutlich auch mit daran lag, dass viel zu viele Personen und damit verbunden Namen vorkamen und ich ein Problem hatte erstmal zu sortieren, wer wer ist. Ich denke da wäre es besser gewesen manche Personen im Laufe des Buches einzuführen.
Nach ca 35 Seiten war ich dann im Buch drin, und da kam dann auch die Spannung auf - diese konnte sich das gesamte Buch über halten. Es gibt immer mal wieder kleine Spannungshöhepunkte, die mich mitfiebern lassen haben.
Den Protagonisten Joja finde ich klasse, er ist stellenweise sehr mutig - Ich glaube ich selbst hätte schon lange aufgegeben an seiner Stelle. Man merkt deutlich, dass er für sein Ideal kämpft - für die Gerechtigkeit - auch wenn dies nicht immer so einfach ist und ihn auch in Gefahr bringt.
Ich finde es klasse, dass er so sehr dafür kämpft, dass macht ihn eindeutig sympatisch. In ihn konnte ich mich auch gut einfühlen.
Im Gegensatz zu Erich, den fand ich einfach widerlich und habe ihn gehasst - doch genau das macht die Geschichte auch aus...und das Buch zu dem was es ist.
Die Idee der Tagebucheinträge finde ich total klasse, ich konnte mir auch gut vorstellen, wie es Joja beim Lesen von diesen ging...denn auch mir gingen sie teilweise nah.
Das Ende ist überraschend und somit sehr gelungen.
Wären die Schwachpunkte zu Beginn der Geschichte nicht gewesen, so hätte ich sie vermutlich schneller verschlungen, so musste ich mich aber erst durch den Anfang kämpfen. Ich bin froh, dass ich dies Buch weitergelesen habe, denn nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich echt gelohnt.
4 von 5 Punkten
Gmeiner Verlag
Taschenbuch
282 Seiten
12,00 Euro
ISBN: 978-3839224762
Mittwoch, 18. September 2019
E-Book Rezension: Susanne Eisele"Susannes Kurzgeschichten aus Raum und Zeit"
Inhalt:
Wird den Einhörnern ihre Mission gelingen?
Was hat ein Bergteufel mit einem Engel zu schaffen?
Welch düsteres Geheimnis wartet hinter den Mauern einer einsamen Burg?
Wird der Erwählte sein Volk vor dem Drachen beschützen können?
Mit einem Augenzwinkern erzählt die Autorin in dieser Anthologie galaktische Kurzgeschichten, die von Drachen, anderen fantastischen Wesen und fast normalen Menschen handeln.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich das Buch ganz gut, auch wenn mich einige Kurzgeschichten wesentlich mehr gepackt haben, als andere. Einige von ihnen mochte ich gar nicht...aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Bei denen, die ich nicht mochte, lag es nicht am Schreibstil, sondern daran, dass ich das Setting nicht mochte, oder die Protagonisten. Das ersteinmal vorweg.
Sehr gut gefallen haben mir folgende Kurgeschichten:
"Die Mission der Einhörner"
Diese Geschichte ist sehr passend für den Einstieg. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Feiernden zunächst erst einmal geschaut haben - das war auch eine der Stellen, an der ich grinsen musste. Diese Geschichte hat auch einen gewissen Spannungsgrad.
"Arsenius und der Bergteufel"
Diese Kurgeschichte ist sehr lustig und lässt sich daher auch sehr flüssig und gut lesen. Gerade durch die Tollpatschigkeit vom Unsichtbaren geschieht sehr viel, was mich teilweise zum Lachen gebracht hat. Das mag ich sehr.
"Edre - Abenteuer in der Spiegelwelt"
Diese Geschichte ist wahrlich märchenhaft, fantasievoll und spannend zu gleich. Genau das ist es auch, was mir so sehr gefallen hat. Die Idee dazu ist echt super und sehr gut ausgearbeitet.
"Die einsame Burg im Wald" (beide Versionen)
Hier fand ich es gerade toll, dass zwei verschiedene Versionen geschrieben wurden. Sie sind beide sehr unterschiedlich, dass mag ich sehr. Die romantische Version erinnerte mich sehr sehr stark an "Die Schöne und das Biest" - das ist bei der zweiten nicht der Fall.
Nicht so gut gefallen haben mir:
"Ein besonderer Einsatz"
Bei dieser Geschichte kommt für mich überhaupt keine Spannung auf, ich fand sie tatsächlich eher langweilig. Auch die Idee konnte mich micht begeistern.
"Erste Begegnung"
Dieser Geschichte fehlt es an Charme. Es passiert nicht wirklich was, sie ist weder fesselnd noch lustig.
Ich bin jetzt nur auf einige Geschichten eingegangen, macht euch doch selbst einen Eindruck von diesen und den anderen Geschichten.
4 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe 141
2,99 Euro
ISBN: 9783748178255
Wird den Einhörnern ihre Mission gelingen?
Was hat ein Bergteufel mit einem Engel zu schaffen?
Welch düsteres Geheimnis wartet hinter den Mauern einer einsamen Burg?
Wird der Erwählte sein Volk vor dem Drachen beschützen können?
Mit einem Augenzwinkern erzählt die Autorin in dieser Anthologie galaktische Kurzgeschichten, die von Drachen, anderen fantastischen Wesen und fast normalen Menschen handeln.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich das Buch ganz gut, auch wenn mich einige Kurzgeschichten wesentlich mehr gepackt haben, als andere. Einige von ihnen mochte ich gar nicht...aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Bei denen, die ich nicht mochte, lag es nicht am Schreibstil, sondern daran, dass ich das Setting nicht mochte, oder die Protagonisten. Das ersteinmal vorweg.
Sehr gut gefallen haben mir folgende Kurgeschichten:
"Die Mission der Einhörner"
Diese Geschichte ist sehr passend für den Einstieg. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Feiernden zunächst erst einmal geschaut haben - das war auch eine der Stellen, an der ich grinsen musste. Diese Geschichte hat auch einen gewissen Spannungsgrad.
"Arsenius und der Bergteufel"
Diese Kurgeschichte ist sehr lustig und lässt sich daher auch sehr flüssig und gut lesen. Gerade durch die Tollpatschigkeit vom Unsichtbaren geschieht sehr viel, was mich teilweise zum Lachen gebracht hat. Das mag ich sehr.
"Edre - Abenteuer in der Spiegelwelt"
Diese Geschichte ist wahrlich märchenhaft, fantasievoll und spannend zu gleich. Genau das ist es auch, was mir so sehr gefallen hat. Die Idee dazu ist echt super und sehr gut ausgearbeitet.
"Die einsame Burg im Wald" (beide Versionen)
Hier fand ich es gerade toll, dass zwei verschiedene Versionen geschrieben wurden. Sie sind beide sehr unterschiedlich, dass mag ich sehr. Die romantische Version erinnerte mich sehr sehr stark an "Die Schöne und das Biest" - das ist bei der zweiten nicht der Fall.
Nicht so gut gefallen haben mir:
"Ein besonderer Einsatz"
Bei dieser Geschichte kommt für mich überhaupt keine Spannung auf, ich fand sie tatsächlich eher langweilig. Auch die Idee konnte mich micht begeistern.
"Erste Begegnung"
Dieser Geschichte fehlt es an Charme. Es passiert nicht wirklich was, sie ist weder fesselnd noch lustig.
Ich bin jetzt nur auf einige Geschichten eingegangen, macht euch doch selbst einen Eindruck von diesen und den anderen Geschichten.
4 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe 141
2,99 Euro
ISBN: 9783748178255
Sonntag, 15. September 2019
E-Book Rezension: Laura Kier "Myalig - gestohlene Leben" (Märchenadaption)
Inhalt:
Ein verlassener Weinberg.Ein Luftschiff im Gewitter.Ein verborgenes Labor. Seit Jahren fordert die Krankheit Myalig unzählige Leben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden ganze Dörfer ausgelöscht.Auch Amanda wird beinahe Opfer der Säuberungen, obwohl sie die Krankheit überlebt hat. In der Hoffnung, Amanda könnte der Schlüssel zu einem Heilmittel sein, schickt Graf Levente von Sonnfried seinen Androiden, um sie zu retten. Doch wird sie bei Levente ankommen? Und ist sie wirklich der Schlüssel zur Heilung von Myalig?Die Schöne und das Biest einmal anders.In »Myalig – gestohlene Leben« lässt Laura Kier Weinreben in karger Erde wachsen und treibt Zahnräder mit Sonnenenergie an. Das französische Volksmärchen im Steampunk-Setting wird zu einer düsteren Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und den Kampf um Menschlichkeit.18. Band der Märchenspinnerei.
Meine Meinung:
Eine wundervolle Märchenadaption - dies möchte ich schon mal vor weg sagen.
Beim Lesen bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht, und war sehr schnell in ihr gefangen. Diese Märchenadaption fängt schon sehr spannend an und die Spannung kann auch das gesamte Buch über gehalten werden, sie lässt nicht einmal nach. Zwischendurch sind immer wieder Spannungshöhepunkte zu finden.
Amanda finde ich toll, sie ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, auch wie unsicher sie zunächst ist, finde ich sehr passend. Ich hätte mit Sicherheit genauso viel Angst wie sie.
Gerade auch ihre Reise auf dem Luftschiff konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie imposant dies für sie gewesen sein muss...war sehr deutlich zu lesen. Die Idee ein Luftschiff einzusetzen finde ich sehr gelungen. Ich konnte mir dank der Beschreibungen auch sehr gut vorstellen, wie es auf diesem Luftschiff ausgesehen haben mag. Ebenso gut konnte ich mir das Anwesen von Graf Levante vorstellen, es ist doch sehr ausführlich beschrieben, so dass man es sich gut vorstellen konnte.
Die gesamte Geschichte ist sehr fantasievoll, und ich konnte die parallelen zu "Die Schöne und das Biest" natürlich deutlich lesen, für mich waren diese sehr gut zu finden. Gerade das mag ich an Märchenadaptionen auch sehr, wenn dieses nah genug am Original dran bleiben, aber dennoch vollkommen anders sind. Und da es sich hier um eine andere Zeit handelt, in der das Buch spielt, ist es logisch, dass es ganz anders ist.
Ich kann euch diese Märchenadaption auf jeden Fall weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 293
3,99 Euro
ISBN: 9783964270030
Ein verlassener Weinberg.Ein Luftschiff im Gewitter.Ein verborgenes Labor. Seit Jahren fordert die Krankheit Myalig unzählige Leben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden ganze Dörfer ausgelöscht.Auch Amanda wird beinahe Opfer der Säuberungen, obwohl sie die Krankheit überlebt hat. In der Hoffnung, Amanda könnte der Schlüssel zu einem Heilmittel sein, schickt Graf Levente von Sonnfried seinen Androiden, um sie zu retten. Doch wird sie bei Levente ankommen? Und ist sie wirklich der Schlüssel zur Heilung von Myalig?Die Schöne und das Biest einmal anders.In »Myalig – gestohlene Leben« lässt Laura Kier Weinreben in karger Erde wachsen und treibt Zahnräder mit Sonnenenergie an. Das französische Volksmärchen im Steampunk-Setting wird zu einer düsteren Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und den Kampf um Menschlichkeit.18. Band der Märchenspinnerei.
Meine Meinung:
Eine wundervolle Märchenadaption - dies möchte ich schon mal vor weg sagen.
Beim Lesen bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht, und war sehr schnell in ihr gefangen. Diese Märchenadaption fängt schon sehr spannend an und die Spannung kann auch das gesamte Buch über gehalten werden, sie lässt nicht einmal nach. Zwischendurch sind immer wieder Spannungshöhepunkte zu finden.
Amanda finde ich toll, sie ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, auch wie unsicher sie zunächst ist, finde ich sehr passend. Ich hätte mit Sicherheit genauso viel Angst wie sie.
Gerade auch ihre Reise auf dem Luftschiff konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie imposant dies für sie gewesen sein muss...war sehr deutlich zu lesen. Die Idee ein Luftschiff einzusetzen finde ich sehr gelungen. Ich konnte mir dank der Beschreibungen auch sehr gut vorstellen, wie es auf diesem Luftschiff ausgesehen haben mag. Ebenso gut konnte ich mir das Anwesen von Graf Levante vorstellen, es ist doch sehr ausführlich beschrieben, so dass man es sich gut vorstellen konnte.
Die gesamte Geschichte ist sehr fantasievoll, und ich konnte die parallelen zu "Die Schöne und das Biest" natürlich deutlich lesen, für mich waren diese sehr gut zu finden. Gerade das mag ich an Märchenadaptionen auch sehr, wenn dieses nah genug am Original dran bleiben, aber dennoch vollkommen anders sind. Und da es sich hier um eine andere Zeit handelt, in der das Buch spielt, ist es logisch, dass es ganz anders ist.
Ich kann euch diese Märchenadaption auf jeden Fall weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 293
3,99 Euro
ISBN: 9783964270030
Dienstag, 10. September 2019
EBook-Rezension: Sabine Strick "Der Himmel über Havanna"
Inhalt:
Als die Kubanerin Lisandra in Havanna ans Sterbebett ihrer Großmutter Madelin gerufen wird, gerät ihre Welt aus den Fugen. Denn Madelin erzählt ihr, dass Lisandras leiblicher Großvater ein US-Amerikaner war und die Liebe zwischen ihm und Madelin während der kubanischen Revolution ein düsteres Geheimnis birgt. Sie stirbt, bevor sie Einzelheiten enthüllen kann. Beim Durchstöbern von Madelins Hab und Gut findet Lisandra jenes fehlende Puzzleteil, das erneut ihre Neugier weckt Madelins altes Tagebuch. Und dann verliebt sich Lisandra auch noch in den charmanten deutsch-kubanischen Fotografen Andy, der ihr Avancen macht. Aber er wird Kuba bald wieder verlassen und sie will mehr als nur ein Abenteuer. Trotzdem macht sie sich zusammen mit Andy auf Spurensuche in den Südosten der Insel und ins Jahr 1958. Kann Lisandra die tragische Liebesgeschichte ihrer Großmutter entschlüsseln? Und hat ihre eigene Liebe zu Andy eine Zukunft?
Meine Meinung:
Ich hatte einfach mal wieder Lust auf einen Liebesroman, der auch noch eine weitere Geschichte mit sich trägt, daher habe ich mich entschieden, dieses Buch zu lesen. Ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde, im Gegenteil, ich war sogar positiv überrascht, da mich dies Buch mehr fesseln konnte, als ich erwartet habe.
Gerade die Geschichte um Madelin, die viel Raum in diesem Buch einnimmt, ist besonders gelungen. Ich fand sie spannend und interessant. Gerade weil es auch ein paar geschichtliche Aspekte enthielt, die sich in ähnlicher Form auf Kuba abgespielt haben, fand ich das interessant. Ich konnte mir beim Lesen gut vorstellen, wie schwer das Leben zu dieser Zeit war, und auch wie schwer es gerade für die Einheimischen wohl immer noch ist.
Die Beschreibungen des Landes waren einfach toll, und sie machen Lust auf mehr - umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Land noch dieses Jahr sehen werde, und so meine eigenen Erfahrungen machen werde, und erleben werde, wie nah diese Beschreibungen an der Realität dran sind. Vom Lesen her, muss es einfach ein Traum sein.
Lisandra finde ich toll, ich konnte mich gleich in sie einfühlen und ihre Abenteuerlust deutlich spüren, ich kann sehr gut verstehen, dass sie dem Geheimnis ihrer Großmutter auf den Grund gehen möchte, denn schließlich möchte man ja schon wissen, wo man herkommt, wer seine Familie wirklich ist.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ich habe das Buch innerhalb einer Woche durchgelesen, eigentlich habe ich es immer zur Hand genommen, wenn ich gerade Zeit zum Lesen hatte.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Lisandra und Andy ist gut gelungen und nicht zu kitschig.
5 von 5 Punkten
dp DIGITAL PUBLISHERS
EBook
395 Seiten
4,99 Euro
ISBN: 9783964432520
Als die Kubanerin Lisandra in Havanna ans Sterbebett ihrer Großmutter Madelin gerufen wird, gerät ihre Welt aus den Fugen. Denn Madelin erzählt ihr, dass Lisandras leiblicher Großvater ein US-Amerikaner war und die Liebe zwischen ihm und Madelin während der kubanischen Revolution ein düsteres Geheimnis birgt. Sie stirbt, bevor sie Einzelheiten enthüllen kann. Beim Durchstöbern von Madelins Hab und Gut findet Lisandra jenes fehlende Puzzleteil, das erneut ihre Neugier weckt Madelins altes Tagebuch. Und dann verliebt sich Lisandra auch noch in den charmanten deutsch-kubanischen Fotografen Andy, der ihr Avancen macht. Aber er wird Kuba bald wieder verlassen und sie will mehr als nur ein Abenteuer. Trotzdem macht sie sich zusammen mit Andy auf Spurensuche in den Südosten der Insel und ins Jahr 1958. Kann Lisandra die tragische Liebesgeschichte ihrer Großmutter entschlüsseln? Und hat ihre eigene Liebe zu Andy eine Zukunft?
Meine Meinung:
Ich hatte einfach mal wieder Lust auf einen Liebesroman, der auch noch eine weitere Geschichte mit sich trägt, daher habe ich mich entschieden, dieses Buch zu lesen. Ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde, im Gegenteil, ich war sogar positiv überrascht, da mich dies Buch mehr fesseln konnte, als ich erwartet habe.
Gerade die Geschichte um Madelin, die viel Raum in diesem Buch einnimmt, ist besonders gelungen. Ich fand sie spannend und interessant. Gerade weil es auch ein paar geschichtliche Aspekte enthielt, die sich in ähnlicher Form auf Kuba abgespielt haben, fand ich das interessant. Ich konnte mir beim Lesen gut vorstellen, wie schwer das Leben zu dieser Zeit war, und auch wie schwer es gerade für die Einheimischen wohl immer noch ist.
Die Beschreibungen des Landes waren einfach toll, und sie machen Lust auf mehr - umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Land noch dieses Jahr sehen werde, und so meine eigenen Erfahrungen machen werde, und erleben werde, wie nah diese Beschreibungen an der Realität dran sind. Vom Lesen her, muss es einfach ein Traum sein.
Lisandra finde ich toll, ich konnte mich gleich in sie einfühlen und ihre Abenteuerlust deutlich spüren, ich kann sehr gut verstehen, dass sie dem Geheimnis ihrer Großmutter auf den Grund gehen möchte, denn schließlich möchte man ja schon wissen, wo man herkommt, wer seine Familie wirklich ist.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ich habe das Buch innerhalb einer Woche durchgelesen, eigentlich habe ich es immer zur Hand genommen, wenn ich gerade Zeit zum Lesen hatte.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Lisandra und Andy ist gut gelungen und nicht zu kitschig.
5 von 5 Punkten
dp DIGITAL PUBLISHERS
EBook
395 Seiten
4,99 Euro
ISBN: 9783964432520










