Sonntag, 29. November 2015

Tsokos Lesung im Pavillion Hannover

Am Mittwoch war ich im Pavillion in Hannover, da dort eine Lesung mit Michael Tsokos statt fand. Diese wurde vom Pavillion in Verbindung mit Hugendubel organisiert.

Copyright Steffi Averbeck





Wir hatten großes Glück und haben uns Plätze in der ersten Reihe gesichert. Der Blick auf die Bühne war somit echt super.
Die Lesung begann mit einem kleinen Film, dann kam Herr Tsokos auch schon auf die Bühne und fing an.




Copyright Steffi Averbeck

Während der Lesung hat er ein wenig über die Gerichtsmedizin erzählt, wie es dort vor sich geht. Das war für mich sehr spannend. Vorallem wie sich im Laufe der Zeit doch einiges gewandelt hat, dass aber trotzdem noch wie vor vielen Jahren eine Obduktion durch geführt wird, damit man viel herausfindet.
Einige Bilder hat er gezeigt, die sich auf Fälle beziehen. Gerade die von der Virtopsie fand ich sehr spannend, ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt.

Auch hat er erzählt, dass es wirklich jemanden gab, der so gemordert hat, wie es in seinem Buch "Zerschunden" geschehen ist, dass dieses Buch auf diesem Fall basiert.
Natürlich hat er auch immer wieder was aus seinem Buch gelesen, dies hat mir schon sehr viel Lust auf das Buch gemacht und ich werde es mit Sicherheit bald lesen.

Copyright Steffi Averbeck




Diese Lesung war sehr informativ.
Fragen stellen konnte man während er signiert hat - zumindest hat er das angeboten.

Natürlich habe auch ich mir einige Bücher signieren lassen...

Copyright Steffi Averbeck

Copyright Steffi Averbeck




Und auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen...

Copyright Steffi Averbeck



Buchrezension: Tammy Cohen "Während du stirbst"


Inhalt:
Jessica Gold ist 29 Jahre alt und sie wurde entführt, während sie Weihnachtsgeschenke einkaufen war. Von einem Fremden wird sie 12 Tage lang in seiner Wohnung gefangen gehalten. Er quält sie mit so einigen Grausamkeiten, sie muss in einer Hundehütte schlafen, wird an dieser angekettet. Außerdem bekommt sie jeden Tag ein Geschenk von ihm, und alle sind sehr grausam, vorallem die Geschichte hinter dem Geschenk...und Jessica ahnt, der Mann wird sie töten. Aber sie hat ein Geheimnis...

Meine Meinung:
Dieses Buch fängt schon sehr spannend an und konnte mich so gleich in den Bann ziehen. Die Geschichte ist sehr gut durch dacht und die Spannung wurde von der Autorin sehr gut aufrecht erhalten.
Von dieser Autorin hatte ich bisher noch gar nichts gehört, denke aber dies wird nicht das letzte Buch von ihr sein, welches ich lese.

Ich möchte gleich vorwarnen, dieses Buch ist eindeutig nichts für schwache Nerven. An manchen Stellen musste selbst ich schlucken...und ich bin eigentlich sehr unempfindlich. Aber manche Momente konnten selbst mich schocken. Und genau das finde ich an diesem Buch auch sehr gut. Es ist brutal, es geht teils schon an die Psyche. Und es gibt viele Punkte mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe - auch gerade durch diese wurde die Spannung immer wieder hoch getrieben. Meiner Meinung nach gibt es in diesem Buch viele kleine Spannungshöhepunkte, bis es zum Ende hin zum ganz großen Spannungsmoment kam.

Die Idee zu der Geschichte ist sehr gut und auch klasse umgesetzt. Auf so eine krasse Idee muss man finde ich erstmal kommen.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen, kam nicht ein einziges Mal ins stocken. Auch das finde ich sehr gut. Ganz oft wollte ich das Buch nicht zuklappen obwohl ich es musste. Ich wollte immer wissen wie es mit Jessica weitergeht und auch wie ihre Familie sich weiter verhält und was diese durch macht.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so das ich zu ihnen schnell Sympathien und Antipathien entwickeln konnte.

Ich konnte alles immer gut nachvollziehen und letzendlich klärten sich ja zum Schluss alle Handlungen, die mir zunächst ein wenig komisch vorkamen dann doch noch gut auf.

Dieses Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen. Allen die es noch lesen wollen, wünsche ich viel Spaß damit.

5 von 5 Punkten

blanvalet
Taschenbuch
9,99 Euro
412 Seiten
ISBN 9783734102196

Donnerstag, 19. November 2015

Buchrezension: David Lagercrantz nach Stieg Larsson "Verschwörung"



Inhalt:
Einige Menschen behaupten Mikael Blomkvist sei nicht mehr der Journalist, der er einmal war. Dagegen ist Lisbeth Salander aktiv wie eh und je. Die beiden haben eigentlich keinen Kontakt mehr zueinander, doch ihre Wege kreuzen sich, als Frans Balder ermordet wird. Frans Balder ist ein führender Experte für künstliche Intelligenz. Er wollte Mikael Informationen geben, doch als Mikael bei ihm ankommt ist er schon tot. Mikael nimmt die Recherce auf, da er erfahren hat, das Balder auch im Kontakt zu Lisbeth stand. Und er möchte die Enthüllungsstory schreiben, die er benötigt...

Meine Meinung:
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, was vorallem da ran liegt, das Stieg Larsson einfach ein Meisterwerk geschaffen hatte - natürlich ist mir klar, das hier nicht Larsson selbst schreibt, sondern die Geschichte einfach nur fortgesetzt wird. Dennnoch blieben die hohen Erwartungen bei mir. Diese wurden jedoch enttäuscht.

Das Buch ist gut, keine Frage, aber lange nicht so gut wie die von Stieg Larsson selbst. David Lagercrantz versucht den Schreibstil von Larsson aufzugreifen, zumindest erscheint es mir so, aber so ein Meisterwerk wie Larsson hat er damit trotzdem nicht geschaffen.

Die Idee, diese Geschichte weiterzuschreiben, gefällt mir klar - es ist immer schön zu wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht. Auch wie sie weitergeht gefällt mir irgendwie, der Bereich in dem ermittelt wird, passt auch zu Larsson in gewisser Weise. Und ich denke auch hier ist ein Thema aufgegriffen, welches doch sehr aktuell ist und vermutlich irgendwann in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt - künstliche Intelligenz. Die Forschung geht immer weiter, das ist klar. Was Lagercrantz schreibt wirkt gar nicht so unwahrscheinlich. In wie weit davon einiges schon möglich ist, kann ich natülich nicht sagen, daher kann ich auch nicht beurteilen wie sehr er das Thema recherchiert hat.

Die Protagonisten sind auch gut gestaltet, einige Charaktere kannte ich logischerweise schon recht gut. August der Sohn von Frans hat mich positiv überrascht, er ist Autist. Ich finde sein Charakter ist gut dargestellt, es wirkt nicht so übertrieben, wie es in manch anderen Büchern der Fall ist. Mit diesem Thema hat sich Lagercrantz schon gut auseinander gesetzt und viel Liebe in ihn gesteckt, also in seine Erschaffung. Seine Verhaltensweisen empfinde ich als logisch und gut durchdacht. Auch wie sich Frans Balder zunächst verhält ist für mich zumeist plausibel.
Lisbeth fand ich schon immer genial und finde sie auch in diesem Buch total klasse, ich mag es wie sie dargestellt wird, einfach auch weil sie doch anders ist als andere und dies oft zum Vorschein kommt. Doch da hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht, mehr über sie zu erfahren. Auch mit dem Verhältnis Mikael und ihr hätte man noch ein bisschen mehr machen können - und damit meine ich jetzt keine Liebesgeschichte oder so, man hätte das aber noch bedeutender hochziehen können.

Alles in allem ist das Buch gut, jedoch kein Meisterwerk und es kommt an die Millenium Bücher von Larsson nicht richtig ran.

3 von 5 Punkten

Heyne Verlag
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
601 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783453269620

Mittwoch, 18. November 2015

Buchrenzension: Arne Blum "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa"



Inhalt:
Mark  kann sich nicht über die ersten Schneeflocken freuen die fallen. Seine Mutter ist vor einiger Zeit gestorben und seitdem hat der 8 jährige kaum ein Wort gesprochen. Sein Vater Christoph ist hilflos deswegen. Er zieht sich mit Mark an den einzigen Zufluchtsort zurück den er kennt: ein altes Haus auf dem Land, das Marks Mama Anna kurz vor ihrem Tod sehr liebevoll renoviert hat.
Dort läuft ihnen ein zahmes Schwein zu, dies sorgt, das Mark wie ausgewechselt ist...bis es entführt wird...
So beginnt die Suche nach dem Schwein...

Meine Meinung:
Dies ist ein Buch mit sehr viel Gefühl - das muss es bei der Geschichte auch einfach haben. Der Autor hat dies gut umgesetzt.

Ich habe das Buch in einem Rutsch, an einem Abend durchgelesen, einfach weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, da es sooo toll war.
Der Schreibstil macht dies gut möglich, denn das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, und es ist immer eine gewisse Spannung vorhanden, diese ist nicht übermäßig, hat jedoch ein wie ich finde gutes Maß. Zumal es sich hierbei ja um einen Roman und nicht gerade um einen Krimi handelt, auch wenn Elemente aus einem solchen durchaus vorkommen.

Die Charaktere sind toll gestaltet und man merkt das der Autor viel Liebe in sie gesteckt hat. Schon zu Beginn erfährt man recht viel über die ersten Charaktere, jedoch ohne das dieses Buch langweilig wird. Im Gegenteil man muss sogar soviel über sie geschrieben werden, um ihre Handlungen manchmal besser zu verstehen.
Es ist toll beschrieben wie Mark aufblühlt, als er das Schweinchen kennenlernt, wie er mit dem Schwein umgeht und auch wie die Geschichte sich dann weiter entwickelt ist sehr gut durchdacht. 

Das Buch ist ein tolles gefühlvolles Buch für die Vorweihnachtszeit, wie ich finde, aber ich denke auch zu anderen Zeiten könnte man es sehr gut lesen, einfach weil es sich nicht nur hauptsächlich um Weihnachten dreht.
Ich kann dieses Buch sehr weiter empfehlen.

5 von 5 Punkten

Blanvalet
Taschenbuch
224 Seiten
7,99 Euro
ISBN 9783442382132


Samstag, 7. November 2015

Buchrezi: Wulf Dorn "Die Nacht gehört den Wölfen"



Inhalt:
Simon leidet unter Angstzuständen und Albträumen, nachdem er miterlebt hat, wie seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Erst kommt er in eine Psychiatrie und anschließend lebt er bei seiner Tante und seinem Bruder. jedoch findet er sich nur schwer in seinem neuen Leben zurecht. Es scheint dass seine Träume Wirklichkeit werden...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach heftig - genau dadurch konnte es mich sehr schnell überzeugen.

Die ganze Geschichte ist sehr gut durch dacht und ebenso klasse umgesetzt. Der Autor konnte mich damit total begeistern und ich denke ich werde weitere Bücher von diesem Autor lesen.
Das Buch ist von vorne bis hinten durchgehend spannend. Genau das zog mich auch so sehr in seinen Bann. Ich konnte dieses Buch oftmals gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es förmlich verschlungen.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend und ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Es war auch immer sehr deutlich wo die Geschichte sich gerade befindet und wer alles eine Rolle spielt.

Die Charaktere sind sinnvoll gestaltet und haben alle eine gute, nachvollziehbare Rolle in diesem Buch. Ich konnte mich in alle Charaktere gut hineinversetzen. Dadurch, dass Wulf Dorn auch Simon und seine Angst sehr gut beschrieben hat, konnte ich auch diese schön nachvollziehen und mich in ihn hinein versetzen.

Das Thema, welches in dem Buch aufgegriffen wird, isch schon sehr heftig und in gewisser Weise auch ein Tabuthema. Mich hat es zum Nachdenken angeregt und ich finde es mutig von Herrn Dorn, dass er dieses Thema aufgegriffen hat.

Alles in allem kann ich dieses Buch bedingungslos weiter empfehlen.
Ich selbst würde sagen, dass es für Jugendliche ab ca 14/15 Jahren geeignet ist. Aber auch Erwachsene können es gut lesen und empfinden auch Spannung dabei - zumindest ging es mir so.


5 von 5 Punkten

cbt
Broschierte Ausgabe
461 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783570163979

Buchrezension: Nialt Williams "Die Geschichte des Regens"



Inhalt:
Ruht ist 19 Jahre alt und bettlägrig, denn sie hat Leukämie. sie liest sich durch die vielen Bücher, die ihr Vater ihr vermacht hat und spinnt sich so eine Geschichte über ihre Ahnen. Dabei hört sie den Regen auf das Dach prasseln.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch bereits nach 75 Seiten abgebrochen. Ich habe mir bei diesem Buch etwas anderes vorgestellt. In dieses Buch bin ich überhaupt nicht reingekommen. Die Geschichte empfand ich durchgehend als langweilig und irgendwie auch nervig. Sie beginnt für mich irgendwie am falschen Ende. Über die Hauptprotagonistin habe ich bis zum Abbruch nicht sonderlich viel erfahren, das finde ich schade. So konnte ich auch keine Sympathien für sie haben.

Den Schreibstil habe ich durchweg als anstrengend empfunden, gerade weil Wörter groß geschrieben werden, die nach der deutschen Rechtschreibung klein geschrieben werden. Damit konnte ich überhaupt nicht umgehen. Auch wenn der Autor sich damit vielleicht von der Masse abheben möchte - mich hat er dammit auf dem falschen Fuß erwischt. Ich denke von diesem Autoren werde ich keine weiteren Bücher lesen.
Die Gestaltung mit den Fischen auf den Seiten gefällt mir sehr gut - aber das kann es natürlich nicht herausreissen.

0 von 5 Punkten


DVA
gebundenes Buch mit Schutzumschlag
412 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783421046871

Dienstag, 3. November 2015

Mein Besuch der Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski

Letzte Woche war ich auf der Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski. Diese fand in Hannover bei Leuenhagen & Paris statt.
Arno Strobel habe ich schon mehrfach live erleben dürfen, bei Ursula Poznanski war dies zum ersten Mal der Fall.

Ich habe mich auf die Lesung schon ewig im Voraus gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Lesung war einfach klasse. Sehr oft war ich am Lachen, einfach weil die beiden sich auf der Bühne teilweise auch gegenseitig aufgezogen haben. Vom Eindruck her passen diese beiden als Autorenpaar sehr gut zusammen, auch wie sie die Lesung gestaltet haben. Es war sehr ausgeglichen zwischen den beiden.

Copyright liegt bei Steffi Averbeck

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Die beiden haben erst einmal ein bisschen erzählt, wie es zu dieser Zusammenarbeit überhaupt gekommen ist. Schon das war sehr spannend, denn eigentlich handelte es sich dabei zunächst um einen Versuch, wie so etwas ist. Dieser ist aus einer Laune heraus entstanden, und als die beiden dann merkten, dass es gut klappt, haben sie sich dafür entscheiden, dass es schade wäre, wenn das untergeht und sich somit an den Verlag gewendet.

Anschließend haben die beiden abwechselnd aus dem Buch "Fremd" vorgelesen - so abwechselnd wie sie es auch geschrieben haben. Das fand ich sehr gut und passte einfach. Sowohl Arno Strobel, als auch Ursula Poznanski konnten einem mit ihrem Vorlesestil sehr in den Bann ziehen. Ich habe dabei unendlich Lust bekommen, dieses Buch zu lesen - was ich jetzt auch bald beginnen werde, denn ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Denn es wurde von Beginn des Buches gelesen, was ich auch sehr gut finde, da sonst schon Spannung weggenommen wäre.
Diese Lesung hat sehr viel Lust auf das Buch gemacht.

Zwischendurch gab es eine kurze Pause, in dieser hatte man Zeit sich das Buch (und auch andere Bücher) von beiden signieren zu lassen. Natürlich habe ich mich dazu entschlossen mir "Fremd" zu kaufen und es mir somit auch gleich signieren zu lassen. Außerdem hatte ich zum signieren von Arno Strobel noch "Schlusstakt" und "Das Dorf" und von Ursula Poznanski "Stimmen" mitgebracht. Diese Bücher wurden mir netterweise ebenfalls signiert.
Sehr dadrüber gefreut habe ich mich, dass Arno Strobel sogar meinen kompletten Namen noch wusste. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.

Copyright Steffi Averbeck

Copyright Steffi Averbeck

Danach haben die zwei Emails vorgelesen, die sie sich gegenseitig geschickt haben. Dabei musste ich schon sehr lachen, diese waren einfach genial - was vorallem daran lagt, das Arno die Termine die er mit ihr abgesprochen hat, teilweise überzogen hat und Ursula somit länger als sie wollte auf das nächste Kapitel von ihm warten musste.

Die Lesung war sehr klasse und ich hoffe das die Zwei auch bei ihrem nächsten gemeinsamen Buch wieder auf Lesereise gehen und einen Stopp in Hannover eingelegen - diesen würde ich dann selbstverständlich wieder nutzen.
Ich bin sehr glücklich über diesen tollen Abend.

Copyright Steffi Averbeck



Ebookrezi: Thomas Dellenbusch "Chase - Jagd auf die stumme Dichterin"

Inhalt:
Rique wird von einer jungen Frau auf dem Hamburger Fischmarkt umgerannt. Plötzlich tauchen auch noch 2 Verfolger auf. Rique beschützt intuitiv die Frau. Er ist der Chef eines Securityunternehmens. Er versucht die Frau in Sicherheit zu bringen, doch die Verfolger sind ihnen schon auf den Fersen. Er weiß nicht warum die Frau verfolgt wird, denn diese spricht nicht mit ihm...

Meine Meinung:
Aufgrund der geringen Seitenzahl war ich zunächst etwas skeptisch, auch wenn mich der Inhalt angesprochen hat. Ich lese eigentlich eher dickere Bücher. Kurzgeschichten mag ich gar nicht.
Ich wurde in diesem Fall echt positiv überrascht, denn es ging wirklich gleich sehr gut los, es war sofort spannend. Diese Spannung hielt das gesamte Buch über an. Die Länge tat der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil, die Länge passte gut zu der Geschichte.

Die Geschichte ist gut gestaltet und gefiel mir sehr gut. Auch das Ende passt zu der Geschichte. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich so eine Geschichte in ähnlicher Form ereignen könnte, das finde ich klasse. Die Idee ist gut und auch stimmig umgesetzt.


Auch die Protagonisten finde ich gut gestaltet, trotz der wenigen Seiten, habe ich einiges über sie kennen gelernt, gerade so viel wie für dieses Buch nötig war. Ich konnte mich in die einzelnen Personen recht gut hineinversetzen. Die Angst von der stummen, jungen Frau kann ich gut nachvollziehen und sie kam gut rüber. Trotzdem empfinde ich sie stellenweise doch als recht mutig, auch das passte alles in allem dazu, wie ihr Charakter beschrieben war. Nichts erschien mir übertrieben oder aufgesetzt, im Gegenteil es passte alles.


Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen, und habe es schnell beendet. Der Schreibstil ist ansprechend und ich konnte ihn gut lesen.

Die Idee vom Verlag Bücher zu veröffentlichen, die beim Vorlesen etwa die Länge eines Spielfilms haben - um die Leute von Fernseher wegzuholen finde ich gut. Ich glaube, dass dies mit solchen Geschichten auch gut gelingen kann. Auch die Story könnte aus einem Spielfilm stammen finde ich.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich diese oder auch andere Geschichten von dem Verlag gemeinsam mit jemanden lese, anstatt Fernsehen zu schauen.

5 von 5 Punkte

KopfKino-Verlag
ebook
ca 75 Seiten
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ASIN B016IWSQ8G