So ich habe mich entschieden bei einer Challange für 2012 mit zu machen...der ABC Challange.
Zu finden ist sie hier: Angii´s Buchlounge
Das Banner ist finde ich auch gelungen:
Sonntag, 23. Oktober 2011
Freitag, 21. Oktober 2011
Kommentar des Monats
Das Buch "Engelspfade" hatte ich in einem Buchpaket, was ich von Weltbild bekommen habe, da dort eine Rezension der Kommentar des Monats war. Ist jetzt aber auch schon länger her, dass ich das bekommen hatte. Ich bin nur nie dazu gekommen es zu lesen.
Es waren auch noch andere Bücher in dem Paket, irgendwann wird bestimmt von denen auch noch eine Rezension hier erscheinen.
Es waren auch noch andere Bücher in dem Paket, irgendwann wird bestimmt von denen auch noch eine Rezension hier erscheinen.
Alice Peterson "Engelspfade"
Inhalt:
Cass muss nach einem Autounfall damit leben, für immer querschnittsgelähmt zu sein. Dabei hatte sie ihr ganzes Leben noch vor sich, hatte so viele Träume, so viele Pläne für die Zukunft.
Statt ein eigenes Leben zu beginnen, zieht Cass wieder zu ihren Eltern. Statt auf die Schauspielschule zu gehen, hockt sie tagaus, tagein zu Hause in ihrem verhassten Rollstuhl. Statt wie früher auszureiten, traut sie sich kaum mehr vor die Tür. Statt mit ihrem Freund (nun Ex-Freund) zusammen zu sein, ist sie einsam und hat das Thema Sex abgehakt. Als ihre Mutter schließlich einen Helferhund für sie sucht, der Cass zur Seite stehen soll, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch schön. Auch wenn ich in diese Richtung gehend richtige Erfahrungsberichte schöner und meist auch heftiger finde. Doch diese Geschichte finde ich recht glaubhaft. An der ein oder anderen Stelle hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, obwohl mir das eigentlich nicht so schnell passiert, also sonst.
Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Und die Gefühle von Cass sind meiner Meinung nach gut formuliert und könnten vermutlich echt so sein, wie sie beschrieben sind. Ich konnte das ganze Buch über richtig mit ihr fühlen. Und das gefällt mir an dem Buch. Man kann ihre Ängste/Unsicherheit, die zunächst verloren gegangene Lebenslust förmlich spüren.
4,5 von 5 Punkten.
Bastei Lübbe
Taschenbuch
ISBN: 978-3-404-16509-4 7,99 Euro
316 Seiten
Cass muss nach einem Autounfall damit leben, für immer querschnittsgelähmt zu sein. Dabei hatte sie ihr ganzes Leben noch vor sich, hatte so viele Träume, so viele Pläne für die Zukunft.
Statt ein eigenes Leben zu beginnen, zieht Cass wieder zu ihren Eltern. Statt auf die Schauspielschule zu gehen, hockt sie tagaus, tagein zu Hause in ihrem verhassten Rollstuhl. Statt wie früher auszureiten, traut sie sich kaum mehr vor die Tür. Statt mit ihrem Freund (nun Ex-Freund) zusammen zu sein, ist sie einsam und hat das Thema Sex abgehakt. Als ihre Mutter schließlich einen Helferhund für sie sucht, der Cass zur Seite stehen soll, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch schön. Auch wenn ich in diese Richtung gehend richtige Erfahrungsberichte schöner und meist auch heftiger finde. Doch diese Geschichte finde ich recht glaubhaft. An der ein oder anderen Stelle hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, obwohl mir das eigentlich nicht so schnell passiert, also sonst.
Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Und die Gefühle von Cass sind meiner Meinung nach gut formuliert und könnten vermutlich echt so sein, wie sie beschrieben sind. Ich konnte das ganze Buch über richtig mit ihr fühlen. Und das gefällt mir an dem Buch. Man kann ihre Ängste/Unsicherheit, die zunächst verloren gegangene Lebenslust förmlich spüren.
4,5 von 5 Punkten.
Bastei Lübbe
Taschenbuch
ISBN: 978-3-404-16509-4 7,99 Euro
316 Seiten
Walter Moers "Die Stadt der träumenden Bücher"
Inhalt:
Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte.
Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren die dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen ...
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr fantasievoll geschrieben. Hildegunst ist einfach ein super toller Charakter, irgendwie manchmal ein bisschen hmm naiv, tollpatschig, aber gerade das macht es aus finde ich. Auch die anderen Gestalten sind super gelungen.
Das Buch hat mich zum Grinsen gebracht, ich habe mitgefiebert...und das obwohl ich das Buch jetzt schon zum 3. Mal gelesen habe. Ich lese kaum Bücher mehr als nur einmal, aber bei diesem Buch geht es finde ich irgendwie gar nicht anders, das muss man einfach mehrmals lesen.
Die Ilustrationen finde ich einfach super gelungen. Sie sind super schön und machen das Buch auf jedem Fall noch mehr zu etwas Besonderen...wobei es das schon allein durch die Geschichte ist. Das Buch ist einfach traumhaft schön, gut zum versinken geeignet.
5 von 5 Punkten.
Piper
ISBN-13: 978-3492045490
gebundenes Buch, Preis: 24,90 , 464 Seiten
Piper Taschenbuch
ISBN-13: 978-3492246880
480 Seiten, Preis 12,95
Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte.
Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren die dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen ...
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr fantasievoll geschrieben. Hildegunst ist einfach ein super toller Charakter, irgendwie manchmal ein bisschen hmm naiv, tollpatschig, aber gerade das macht es aus finde ich. Auch die anderen Gestalten sind super gelungen.
Das Buch hat mich zum Grinsen gebracht, ich habe mitgefiebert...und das obwohl ich das Buch jetzt schon zum 3. Mal gelesen habe. Ich lese kaum Bücher mehr als nur einmal, aber bei diesem Buch geht es finde ich irgendwie gar nicht anders, das muss man einfach mehrmals lesen.
Die Ilustrationen finde ich einfach super gelungen. Sie sind super schön und machen das Buch auf jedem Fall noch mehr zu etwas Besonderen...wobei es das schon allein durch die Geschichte ist. Das Buch ist einfach traumhaft schön, gut zum versinken geeignet.
5 von 5 Punkten.
Piper
ISBN-13: 978-3492045490
gebundenes Buch, Preis: 24,90 , 464 Seiten
Piper Taschenbuch
ISBN-13: 978-3492246880
480 Seiten, Preis 12,95
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Eine super Idee einer anderen Bloggerin
Über den Eintrag von einer Bekannten, deren Blog ich abonniert habe, bin ich dadarauf gestossen und habe es mir gleich mal genauer angeguckt. Die Idee ist einfach super, vorallem weil man dadurch seinen eigenen Blog auch bekannter machen kann.
Man muss sich lediglich bei ihr per Email melden, bekommt dann einen Fragebogen....schickt den beantwortet zu ihr zurück...
Lest doch selbst:
Hier geht es zu der Idee
Man muss sich lediglich bei ihr per Email melden, bekommt dann einen Fragebogen....schickt den beantwortet zu ihr zurück...
Lest doch selbst:
Hier geht es zu der Idee
Nora Melling "Schattenblüte
Inhalt:
Eine Liebe, stärker als der Tod
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Luisa nichts mehr, wie es war. Sie beschließt zu sterben. Aber kurz vor dem letzten Schritt hält jemand sie auf: Thursen nennt sich der Junge mit den geheimnisvollen Schattenaugen. Mit einer Gruppe Jugendlicher lebt er im Wald, und er spürt Luisas Schmerz. Die «Verborgenen» können ihre Gestalt ändern: Sie sind Werwölfe. Mit jeder Verwandlung wird Thursen mehr zum Tier - und die Erinnerungen an sein vorheriges Leben verblassen. Bald wird er ganz Wolf sein. Dann hat Luisa auch ihn verloren. Für ihre große Liebe würde sie alles tun. Doch reicht das, um Thursen zu retten?
Meine Meinung:
In dem Buch geht es um Luisa, dessen Bruder gestorben ist. Sie und ihre Familie sind in Trauer - diese ist im Buch auch sehr gut und einfühlsam beschrieben.
Während ihr Vater sich eher ablenkt, flüchtet sie vor allem in den Wald, sie fühlt sich nach ihrem Umzug nach Berlin überhaupt nicht heimisch und vermisst Hamburg und vorallem das sie nicht an das Grab ihres Bruders gehen kann.
Während einem ihrer Streifzüge durch den Wald, als sie sich das Leben nehmen will trifft sie auf Thursen - der einer Werwolf-"Familie" angehört. Und sie verliebt sich promt in ihn...
Das Buch ist super einfühlsam geschrieben. Es ist von Anfang bis Ende spannend und lässt sich daher gut in einem Rutsch lesen. Man fängt in Momenten in denen man es nicht liest, aber auch an nachzudenken...darüber was wäre, wenn man selbst alles hinter sich lassen würde, vergessen würde, was dann wäre.
Das Buch schildert ganz klar, dass man sich manchmal seinen Problemen stellen muss, und nicht vor diesen weg rennen sollte.
3,5 Punkte von 5 Punkten.
ISBN-13: 978-3862520008
Rowohlt Polaris
352 Seiten
14,95
Eine Liebe, stärker als der Tod
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Luisa nichts mehr, wie es war. Sie beschließt zu sterben. Aber kurz vor dem letzten Schritt hält jemand sie auf: Thursen nennt sich der Junge mit den geheimnisvollen Schattenaugen. Mit einer Gruppe Jugendlicher lebt er im Wald, und er spürt Luisas Schmerz. Die «Verborgenen» können ihre Gestalt ändern: Sie sind Werwölfe. Mit jeder Verwandlung wird Thursen mehr zum Tier - und die Erinnerungen an sein vorheriges Leben verblassen. Bald wird er ganz Wolf sein. Dann hat Luisa auch ihn verloren. Für ihre große Liebe würde sie alles tun. Doch reicht das, um Thursen zu retten?
Meine Meinung:
In dem Buch geht es um Luisa, dessen Bruder gestorben ist. Sie und ihre Familie sind in Trauer - diese ist im Buch auch sehr gut und einfühlsam beschrieben.
Während ihr Vater sich eher ablenkt, flüchtet sie vor allem in den Wald, sie fühlt sich nach ihrem Umzug nach Berlin überhaupt nicht heimisch und vermisst Hamburg und vorallem das sie nicht an das Grab ihres Bruders gehen kann.
Während einem ihrer Streifzüge durch den Wald, als sie sich das Leben nehmen will trifft sie auf Thursen - der einer Werwolf-"Familie" angehört. Und sie verliebt sich promt in ihn...
Das Buch ist super einfühlsam geschrieben. Es ist von Anfang bis Ende spannend und lässt sich daher gut in einem Rutsch lesen. Man fängt in Momenten in denen man es nicht liest, aber auch an nachzudenken...darüber was wäre, wenn man selbst alles hinter sich lassen würde, vergessen würde, was dann wäre.
Das Buch schildert ganz klar, dass man sich manchmal seinen Problemen stellen muss, und nicht vor diesen weg rennen sollte.
3,5 Punkte von 5 Punkten.
ISBN-13: 978-3862520008
Rowohlt Polaris
352 Seiten
14,95
Montag, 17. Oktober 2011
David E. Hilton "Wir sind die Könige von Colorado"
Inhalt:
»Im Sommer 1963, als ich dreizehn war, stieß ich meinem Vater ein Messer in die Brust.« David E. Hilton hat mit Wir sind die Könige von Colorado einen Roman geschrieben, der an William Goldings Herr der Fliegen erinnert: ein Werk, das auf schonungslose Weise Auskunft gibt über den Verlust der Unschuld, die Natur des Bösen und die Macht wahrer Freundschaft. Während der Vater überlebt, wird Will – eigentlich noch ein Kind – zu einem zweijährigen Zwangsaufenthalt auf einer abgelegenen Erziehungsranch hoch in den Bergen von Colorado verurteilt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen muss er dort wilde Pferde zähmen. Die Arbeit ist hart, und schon bald muss Will erfahren, dass auf dieser Ranch nicht nur der Wille von Tieren gebrochen werden soll. Doch er findet auch Freunde: Coop, Benny und Mickey, die eine verschworene Gemeinschaft bilden. Während die Jungen der Willkür der sadistischen Aufseher und eines hinterhältigen Mitgefangenen ausgesetzt sind, machen sie sich immer wieder gegenseitig Mut: »Scheiß auf die Welt da draußen. Hier drinnen sind wir Könige. Wir sind die Könige von Colorado.« Als eines Tages Pferde ausbrechen, soll ein Trupp von Gefangenen und Wärtern die Tiere wieder einfangen. Auch Will und seine Freunde nehmen an dieser Expedition teil – bei der es für die Jungen schon bald ums nackte Überleben geht.
Meine Meinung:
Dies ist ein Buch was mich gefesselt hat. Ich fand ja schon die Leseprobe sehr gut, aber das Buch übertrift diese noch, denn die Leseprobe war nur ein Vorgeschmack auf das was kommt.
Will versucht seinen Vater umzubringen, der Alkoholiker ist und die Mutter schlägt und vergewaltigt...und Will bekommt dies alles ganz genau mit, ein Grauen für jedes Kind. Bis er sich wehrt...
Darauf hin wird bei der Verhandlung beschlossen das er in ein Erziehungscamp muss, für 2 Jahre auf die Ranch.
Da geht es eigentlich erst richtig los...in den Erinnerungen von Will, wie er zurückblickt auf diese Zeit auf der Ranch. Der Rückblick auf Freundschaften, schreckliche Ereignisse, aber auch Erfolge.
Ich konnte mich beim Lesen sehr schön in Will hineinversetzen. Ich war gefesselt von dem Buch, auch wenn ich immer nur ein paar Kapitel lesen konnte - einfach gerade weil es alles so heftig, und zum Teil aber auch so schön war. Ich habe über das was ich gelesen hab intensiv nachgedacht - so viel denke ich über kaum ein Buch nach. Und das ist auch einer der Punkte das dieses Buch für mich zu einem ganz besonderem Buch wird.
Das Buch ist einfühlsam, aber auch offen und ehrlich geschrieben. Und das ein oder andere Mal muss man sich beim Lesen schon die Tränen in den Augen verkneifen. Einfach weil ich das so entsetzlich oder halt aber auch so rührend fand.
Dies ist ein Buch, welches ich auf jeden Fall behalten werden, einfach weil ich weiß, dass ich dieses Buch bestimmt noch mehrmals lesen werde.
5 von 5 Punkten.
ISBN 9783716026472
416 Seiten
Arche Verlag
19,90
»Im Sommer 1963, als ich dreizehn war, stieß ich meinem Vater ein Messer in die Brust.« David E. Hilton hat mit Wir sind die Könige von Colorado einen Roman geschrieben, der an William Goldings Herr der Fliegen erinnert: ein Werk, das auf schonungslose Weise Auskunft gibt über den Verlust der Unschuld, die Natur des Bösen und die Macht wahrer Freundschaft. Während der Vater überlebt, wird Will – eigentlich noch ein Kind – zu einem zweijährigen Zwangsaufenthalt auf einer abgelegenen Erziehungsranch hoch in den Bergen von Colorado verurteilt. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen muss er dort wilde Pferde zähmen. Die Arbeit ist hart, und schon bald muss Will erfahren, dass auf dieser Ranch nicht nur der Wille von Tieren gebrochen werden soll. Doch er findet auch Freunde: Coop, Benny und Mickey, die eine verschworene Gemeinschaft bilden. Während die Jungen der Willkür der sadistischen Aufseher und eines hinterhältigen Mitgefangenen ausgesetzt sind, machen sie sich immer wieder gegenseitig Mut: »Scheiß auf die Welt da draußen. Hier drinnen sind wir Könige. Wir sind die Könige von Colorado.« Als eines Tages Pferde ausbrechen, soll ein Trupp von Gefangenen und Wärtern die Tiere wieder einfangen. Auch Will und seine Freunde nehmen an dieser Expedition teil – bei der es für die Jungen schon bald ums nackte Überleben geht.
Meine Meinung:
Dies ist ein Buch was mich gefesselt hat. Ich fand ja schon die Leseprobe sehr gut, aber das Buch übertrift diese noch, denn die Leseprobe war nur ein Vorgeschmack auf das was kommt.
Will versucht seinen Vater umzubringen, der Alkoholiker ist und die Mutter schlägt und vergewaltigt...und Will bekommt dies alles ganz genau mit, ein Grauen für jedes Kind. Bis er sich wehrt...
Darauf hin wird bei der Verhandlung beschlossen das er in ein Erziehungscamp muss, für 2 Jahre auf die Ranch.
Da geht es eigentlich erst richtig los...in den Erinnerungen von Will, wie er zurückblickt auf diese Zeit auf der Ranch. Der Rückblick auf Freundschaften, schreckliche Ereignisse, aber auch Erfolge.
Ich konnte mich beim Lesen sehr schön in Will hineinversetzen. Ich war gefesselt von dem Buch, auch wenn ich immer nur ein paar Kapitel lesen konnte - einfach gerade weil es alles so heftig, und zum Teil aber auch so schön war. Ich habe über das was ich gelesen hab intensiv nachgedacht - so viel denke ich über kaum ein Buch nach. Und das ist auch einer der Punkte das dieses Buch für mich zu einem ganz besonderem Buch wird.
Das Buch ist einfühlsam, aber auch offen und ehrlich geschrieben. Und das ein oder andere Mal muss man sich beim Lesen schon die Tränen in den Augen verkneifen. Einfach weil ich das so entsetzlich oder halt aber auch so rührend fand.
Dies ist ein Buch, welches ich auf jeden Fall behalten werden, einfach weil ich weiß, dass ich dieses Buch bestimmt noch mehrmals lesen werde.
5 von 5 Punkten.
ISBN 9783716026472
416 Seiten
Arche Verlag
19,90
