Freitag, 21. Oktober 2011

Alice Peterson "Engelspfade"

Inhalt:
Cass muss nach einem Autounfall damit leben, für immer querschnittsgelähmt zu sein. Dabei hatte sie ihr ganzes Leben noch vor sich, hatte so viele Träume, so viele Pläne für die Zukunft.

Statt ein eigenes Leben zu beginnen, zieht Cass wieder zu ihren Eltern. Statt auf die Schauspielschule zu gehen, hockt sie tagaus, tagein zu Hause in ihrem verhassten Rollstuhl. Statt wie früher auszureiten, traut sie sich kaum mehr vor die Tür. Statt mit ihrem Freund (nun Ex-Freund) zusammen zu sein, ist sie einsam und hat das Thema Sex abgehakt. Als ihre Mutter schließlich einen Helferhund für sie sucht, der Cass zur Seite stehen soll, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Meine Meinung:
Ich fand das Buch schön. Auch wenn ich in diese Richtung gehend richtige Erfahrungsberichte schöner und meist auch heftiger finde. Doch diese Geschichte finde ich recht glaubhaft. An der ein oder anderen Stelle hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, obwohl mir das eigentlich nicht so schnell passiert, also sonst.
Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Und die Gefühle von Cass sind meiner Meinung nach gut formuliert und könnten vermutlich echt so sein, wie sie beschrieben sind. Ich konnte das ganze Buch über richtig mit ihr fühlen. Und das gefällt mir an dem Buch. Man kann ihre Ängste/Unsicherheit, die zunächst verloren gegangene Lebenslust förmlich spüren.

4,5 von 5 Punkten.


Bastei Lübbe
Taschenbuch
ISBN: 978-3-404-16509-4 7,99 Euro
316 Seiten

1 Kommentar:

glitzerfee hat gesagt…

Das Buch hört sich wirklich interessant an!