Sonntag, 24. November 2019
Buchrezension:Viveca Stean "Mörderisches Ufer"
Inhalt:
Jeden Sommer kommen Hunderte Kinder ins Segelcamp nach Lökholmen, der kleinen Insel gegenüber von Sandhamn, und verbringen dort ihre Ferien. Als eines von ihnen plötzlich verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Sommer, Sonne, Segelboote – alles deutet auf perfekte Ferien hin. Doch nicht alle, die am Camp teilnehmen, können den Urlaub genießen, denn einige Kinder werden gemobbt und leiden unter den Gemeinheiten der anderen. Die Betreuer scheinen mit den kindlichen Machenschaften überfordert. Als eines plötzlich vermisst wird, wird die Polizei eingeschaltet.
Thomas Andreasson macht sich auf die Suche. Er ist zur Polizei in Nacka zurückgekehrt und freut sich, dass er sich nun wieder mit seiner Arbeit identifizieren kann. Privat läuft es nicht gut, doch um das vermisste Kind zu finden, muss er seine Probleme beiseiteschieben.
Meine Meinung:
Da ich die anderen Fälle von Thomas Andreasson schon kenne, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an dies Buch ran gegangen. Ich kann sagen, dass die Autorin Viveca Sten mich in keinster Weise enttäuscht hat. Dies ist ein rundum gelungenes Buch.
Ich empfehle auf jeden Fall erst die anderen Bände zu lesen, auch wenn jeder Fall in sich abgeschlossen ist, so ziehen sich die Geschichten der Protagonisten doch durch die gesamte Reihe.
Das Buch beginnt schon sehr spannend und irgendwie auch geheimnisvoll - dadurch war ich sehr schnell in der Geschichte gefangen. Innerhalb der Geschichte gibt es dann viele Wendungen, so dass sich die Spannung immer wieder erhöht. Gerade auch zum Schluss wird dieses Buch so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, sondern einfach immer weiter lesen musste.
In der Geschichte werden verschiedene Handlungstränge miteinander verwoben - man kann all diesen sehr gut folgen und sie passen auch super zusammen. Insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.
Die Protagonisten sind sehr gelungen.
Thomas - einer der Hauptprotagonisten - tut mir unglaublich leid - dass er mit niemandem über seine Probleme reden kann ist natürlich nicht ohne. Ich verstehe aber auch dass Pernilla ihre Karriere wichtig ist, aber dennoch sollte man auch Zeit für seine Liebsten haben. Ich finde es sehr schwierig, wie sie ihre Karriere über alles andere stellt.
Benjamin der eigentlich so gar nicht ins Ferienlager möchte tut mir schon da sehr leid...und es wird ja noch schlimmer...
Vor dem einen Typen habe ich mich regelrecht geekelt - mehr möchte ich euch hier aber nicht verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen.
Ich werde auf jeden Fall weitere Fälle von Thomas Andreasson lesen.
5 von 5 Punkten
KiWi Paperback
Taschenbuch
464 Seiten
14,99 Euro
ISBN: 9783462047370

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