Freitag, 18. April 2014

Britta Strauss "Die Seele des Ozeans"

Inhalt:
Fae weiß, dass sie bald sterben wird. Als ihr Sohn Kjell zu Besuch ist, gibt sie ihm ein Buch, welches sie geschrieben hat. Ein Buch, welches sehr fantasievoll ist und ihn viel rätseln lässt. Es entführt ihn in die Welt der Mythen des Ozeans. Und beim Lesen erkennt er Stück für Stück, wer er eigentlich wirklich ist.


Meine Meinung:
Zu Beginn zog sich das Buch sehr in die Länge und so war es für mich sehr schwer vernünftig in das Buch rein zu kommen. Das fand ich ein bisschen schade. Denn aus dem Grund habe ich zum Lesen von diesem Buch auch sehr lange gebraucht, weil ich halt zu Beginn der Geschichte immer nicht so motiviert war diese weiter zu lesen. Was extrem schade ist, denn die Geschichte ist eigentlich so schön.
Irgendwann im Laufe des Buches hat sich das dann jedoch gewandelt und das Buch konnte mich doch noch in seinen Bann ziehen. Da dies allerdings solange gedauert hat gibt es von mir an dieser Stelle einen Punktabzug.
Die Idee der Geschichte ist sehr gut und meist auch gut umgesetzt. Sie ist lustig, und doch auch sehr ergreifend und traurig. Und genau dies macht das Buch meines Erachtens auch aus, die Vielfältigkeit.
Der Schreibstil der Autorin war nach dem 1/3 des Buches dann doch auch meins. Und ich konnte ab da das Buch flüssig lesen.
Am Anfang hatte ich stellenweise auch Probleme mich in der Welt dieses Buches zurecht zufinden, was vielleicht auch daran lag, dass ich erst nicht richtig in die Geschichte rein gekommen bin.
Die Geschichte ist sehr fantasievoll und tief gehend.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich mochte sie alle. Es gab keinen für den ich nicht gewisse Sympathien hatte, wobei doch...den Walfänger, den mochte ich nicht so.

Alles in allem ist dies eine tolle fantasievolle Geschichte, die wenn man erstmal richtig im Buch drin ist auch spannend ist.


3 von 5 Punkten.

Drachenmond Verlag
Taschenbuch
384 Seiten
14,90 Euro
ISBN 9783931989828

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