Mittwoch, 24. März 2021

Rezension: Nora Luttmer "Hinterland"

 Inhalt:

Mörderische Idylle an der Dove Elbe

Eine Muschel mit einem Kreuz. Eingeritzt in ein Holzscheit in ihrem Garten im dörflichen Hamburger Stadtteil Ochsenwerder an der Elbe. Die ehemalige Kommissarin Bette Hansen, 53, ist alarmiert. Das Zeichen hat sie schon einmal gesehen. Auf einem Hochstand, von dem aus ein Unternehmensberater und seine Trainerin beim Bogenschießen regelrecht hingerichtet wurden. Die Wut, mit der der Täter vorgegangen sein muss, hat selbst der erfahrenen Ermittlerin einen Schreck versetzt. Der Muschelmörder war Bettes letzter Fall. Bis heute ist er ungelöst. Sie musste den Job aufgeben, da sie an unkontrollierbaren Schlafattacken leidet, die sie auch im Dienst überfielen. Von ihrer Krankheit weiß auch der Täter, der nun immer engere Kreise um sie zieht.

Band 1 der Krimiserie um Ermittlerin Bette Hansen aus Hamburg-Ochsenwerder.


Meine Meinung:

Ich brauchte zunächst ein wenig Zeit um gut in die Geschichte reinzukommen. Mir fiel am Anfang der Perspektivwechsel schwer. Das finde ich ein bisschen schade, denn als ich mich damit angefreundet habe, war dies Buch echt super. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben, ab einem gewissen Zeitpunkt machte auch der Wechsel der Perspektive für mich Sinn, ich denke das war auch der Punkt, an dem mir das Lesen dann leichter von der Hand ging.

Die Protagonisten sind toll gestaltet und gerade Bette finde ich super. Ihre Art mag ich, auch wie sie mit ihrem Problem umgeht ist gut geschildert. Über Narkolepsie habe ich vorher noch nicht so wirklich was gewusst. Ich finde es gut, dass ich beim Lesen so auch Neues lerne und nicht nur in eine andere Welt abtauchen kann.

Auch Fynn habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Er ist aber auch einfach toll, schon allein wie er im Baum sitzt und dort liest macht ihn sympathisch.

Die Orte sind so beschrieben, dass ich sie mir alle vorstellen konnte, das mag ich sehr.

Insgesamt ist die Geschichte gut aufgebaut. Es ist spannend zu lesen, wie Bette ermittelt und dabei auch manchmal Probleme mit ihrem Nachfolger bekommt. Wie er reagiert, als sie z.B. das Holzscheit findet, ist einfach schrecklich und da fehlt jegliche Empathie von ihm. Ihn mochte ich daher auch nicht so.

Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher mit Bette Hansen lesen. 


4 von 5 Punkten


rororo Verlag

Taschenbuch

412 Seiten

10,00 Euro

ISBN: 9783499002908

Samstag, 20. März 2021

Rezension: Elias Haller "Möwentod"


 

Inhalt:

In Stralsund bricht eine Privatdetektivin in ein schäbiges Motelzimmer ein, am nächsten Morgen wird sie tot aufgefunden. Das erfahrene Ermittlerduo Greta Silber und Hardy Finkel übernimmt den rätselhaften Fall, der sich für die Kripo bald zu einem wahren Albtraum entwickelt. Denn irgendjemand will mit allen Mitteln die Aufklärung verhindern.

Die beiden Ermittler stoßen auf verschiedene vom Schicksal gebeutelte Menschen, die offensichtlich ein neues Leben beginnen wollten. Dann taucht eine blutige Spur auf, die zu einer Fähre ins Ausland führt 




Meine Meinung:


Da ich den ersten Fall von den beiden Ermittlern nicht kenne, fiel es mir zunächst schwer in das Buch reinzukommen. Ich denke es wäre besser gewesen, wenn ich den 1. Teil auch gekannt hätte - somit möchte ich euch empfehlen, zuerst Teil 1 um die Ermittler zu lesen.


Nachdem ich erstmal in das Buch reingekommen war, gefiel es mir ganz gut. Es ist weitestgehend spannend - hat allerdings auch kleine Schwachstellen aufzuweisen, in denen die Spannung ein bisschen abnimmt - das finde ich sehr schade. 


Greta finde ich recht schnell sympathisch - bei Hardy dauerte dies irgendwie einen Moment länger. Er erscheint mir zunächst so undurchsichtig, ich kann sein Verhalten nicht immer nachvollziehen. Nach einiger Zeit wurde ich auch mit ihm warm. 


Die Story ist gut durchdacht und auch gut nachvollziehbar. Manches war für mich ein wenig erahnbar - aber zum Glück nur das wenigste.


Insgesamt fand ich das Buch gut und werde bestimmt noch ein weiteres Buch von diesem Autor lesen.



4 von 5 Punkten



Edition M


Taschenbuch


9,99 Euro


412 Seiten


ISBN: 9782496704785

Mittwoch, 17. März 2021

Rezension: Jenny Colgan "Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg"

 Inhalt:

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …


Meine Meinung:

Auch Teil 2 gefiel mir sehr gut. Ich bin gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Polly konnte mich gleich wieder in ihren Bann ziehen. Wie es ihr ergeht, als Malcom die Bäckerei unter seine Fittiche nimmt ist echt heftig. Den finde ich auch total schräg. Ihn habe ich die meiste Zeit gehasst. Aber so richtig. Einfach schrecklich muss ich sagen. Aber genau dies macht die Geschichte auch zum Großteil aus, durch ihn verändert sich so einiges - was?! - Das müsst ihr schon selbst lesen, ich möchte euch schließlich nicht die Lesefreude nehmen.

Die Geschichte habe ich innerhalb kurzer Zeit verschlungen, vor allem weil ich so mit Polly mitgefiebert habe. Es ging gar nicht anders, ich war auch einfach neugierig, wie es weitergeht. Klasse finde ich es, wie Polly sich im Laufe der Zeit entwickelt, das ist toll mitzuverfolgen. Auch schon in Teil 1 hat sie sich verändert und ist zu einer Persönlichkeit geworden. 

Huckle ja...seine Sicht verstehe ich auch zum Teil, auch wenn es mir manchmal schwer fällt und mir Polly auch leid tut - einfach aufgrund seinem Verhalten.

Gerade auch den Sturm mit den hohen Wellen, konnte ich mir hier gut vorstellen. Er fühlte sich schon sehr bedrohlich an. Zeigt aber auch, wie die Inselgemeinschaft mal wieder zusammenwächst.


5 von 5 Punkten


Piper

Taschenbuch

449 Seiten

9,99 Euro

ISBN: 9783492311298

Mittwoch, 10. März 2021

Rezension: Linda Schipp "Memories to do - Allies Liste"

 


Inhalt:

In ein Schwimmbad einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an meine Hochzeit erinnern ... Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war nicht einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest. 


Meine Meinung:

Am Anfang hatte ich so meine Probleme, in das Buch reinzukommen - dies finde ich sehr schade. Hätte ich das Buch nicht für eine Challenge gelesen, hätte ich es zu der Zeit wahrscheinlich sogar abgebrochen. So habe ich dem Buch noch eine Chance gegeben und mir gesagt, dass ich zumindest 100 Seiten lesen werde. Und siehe da, auf einmal wurde das Buch auch besser. Da konnte ich der Geschichte dann auch folgen - dies war am Anfang nicht der Fall. Gerade zu Beginn verstand ich vieles nicht, konnte mich in Allie überhaupt nicht einfühlen - ich denke das hätte die Autorin ein bisschen besser gestalten können. Ca ab Seite 80 wurde das Buch dann besser, da konnte ich mich dann in Allie einfühlen. Ab da konnte ich das Buch dann auch flüssig lesen. Zu diesem Zeitpunkt sind dann auch immer wieder starke Emotionen zu spüren, was ich sehr passend finde.

Allie ist schon ein besonderer Mensch, und sie hat es durch ihre verlorenen Erinnerungen nicht einfach - ich stelle mir das auf jeden Fall sehr schwierig vor. Wie sie dann Stück für Stück so einiges erfährt ist klasse. Auch was sie dabei alles erlebt, wie sie teilweise zunächst angefeindet wird... 

Die Idee zum Buch finde ich ganz gut, es hätte allerdings ein bisschen besser umgesetzt werden können, gerade zu Beginn, dann hätte es mir alles in allem auch besser gefallen.


4 von 5 Punkten


Drachenmond Verlag

Taschenbuch

12,90 Euro

293 Seiten

ISBN: 9783959914321



Sonntag, 7. März 2021

Rezension: Thomas Enger und Jörn Lier Horst "Blutnebel"

 Inhalt:

Nachdem eine Explosion den Osloer Hafen erschüttert hat, herrscht Terroralarm in Norwegen. Viele Menschen wurden getötet oder verletzt. Ein Opfer kommt knapp mit dem Leben davon: Ruth-Kristine Smeplass. Diese ist keine Unbekannte für Kriminalkommissar Alexander Blix, denn sie war die Mutter der zweijährigen Patricia, die vor zehn Jahren gekidnappt wurde. Blix ermittelte in diesem Fall, erfolglos. Als sich der Rauch in Oslo legt, ist die Zeit reif, sowohl das Mysterium der Vergangenheit als auch das der Gegenwart zu lösen. Zusammen mit der Journalistin Emma Ramm entdeckt Blix ein unverzeihliches Verbrechen.


Meine Meinung:

Mir hat dieses Buch unwahrscheinlich gut gefallen. Band 1 hatte ich vor einiger Zeit bereits verschlungen, und mit Band 2 ging es mir jetzt genauso. Das Buch ist durchgehend spannend, man wird von einer Szene in die nächste katapultiert. Ich denke es ist gut, wenn man Band 1 kennt, denn sonst versteht man einiges nicht, auch wenn es sich jeweils um einen im Buch abgeschlossenen Fall handelt.

Das Buch spielt an verschiedenen Orten, es ist so gut gestaltet, dass man immer weiß, wo man sich gerade befindet, und auch die Personen sind gut durch strukturiert. So kommt es auch da nicht zu Verwechslungen. An einigen wenigen der beschriebenen Orte war ich sogar schon - was das Ganze für mich natürlich noch plastischer machte.

Emma und Blix kannte ich selbstverständlich schon aus dem ersten Band. Ich mochte sie schon da, und ich mag sie auch noch immer. Sie sind mir sogar noch sympathischer geworden. In beide kann ich mich gut einfühlen - ihre Gedanken und Handlungen total nachvollziehen.

Wie sich Stück für Stück alles aufklärt ist gut gestaltet, ich selbst bin nicht auf die Lösung gekommen. Das trägt natürlich auch dazu bei, dass ich beim Lesen durchweg Spannung verspürt habe. An einigen Stellen habe ich mich gefragt, wie man so krass sein kann, so durchtrieben oder vielleicht auch eher geisteskrank - denn normal ist das Verhalten einiger Personen in diesem Buch auf jeden Fall nicht. Aber da sieht man wieder, was manches so mit einem anrichten kann.

Da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen, war das Buch viel zu schnell vorbei. Aber es war halt so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Jetzt muss ich damit leben, dass ich erstmal nichts über die Protagonisten aus diesem Buch lesen werde.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Folgeband, den ich sobald es ihn dann gibt auch lesen werde. Denn auch wenn der Fall in sich abgeschlossen ist, so ist klar, dass manches noch weitergeht...

Auch von den Autoren würde ich noch andere Bücher lesen, ich konnte vom Schreibstil gefangen genommen werden. An weitere Bücher werde ich weiterhin mit hohen Erwartungen gehen.

Das Buch kann ich daher bedingungslos weiter empfehlen.


5 von 5 Punkten


blanvalet

Taschenbuch

11,00 Euro

397 Seiten

ISBN: 9783734108952

Donnerstag, 4. März 2021

E-Book Rezension: Felicity Green "Grabschwestern - Ein Violet-Grave-Mystery-Thriller"

 Inhalt:

Loch Laggandhu, Schottland, auf dem Gelände einer verlassenen viktorianischen Nervenheilanstalt:
Grabkünstlerin Violet Grave soll dabei helfen, menschliche Überreste auf dem ausgetrockneten Grund des Sees zu identifizieren. Eigentlich hat sie die übernatürliche Gabe, vergessenen Toten eine Stimme zu verleihen.
Doch diese Gebeine wollen Violet ihre Geheimnisse nicht verraten.

Knochenexperte David Bennett hält Violet für völlig ungeeignet, an den Ermittlungen beteiligt zu sein. Doch während sich die beiden näherkommen, stellt sich heraus, dass Violet geradezu prädestiniert dafür ist, sich mit den Patientinnen der Irrenanstalt zu identifizieren.

Ein Grab auf dem Friedhof der ehemaligen Klinik übt eine unheimliche Anziehungskraft auf Violet aus. Als ihr diese Verbindung Albträume beschert, die sie in einen gefährlichen Strudel der Zeit reißen, ist es schon zu spät, sich dagegen zu wehren. Violets eigene begrabene Vergangenheit tritt zutage, sie entfremdet sich immer mehr von ihren wenigen Freunden – und am Ende fällt es ihr schwer, die schaurigen Träume von der düsteren Wirklichkeit zu unterscheiden.

Kann Violet das Rätsel um die Klinik und seine Bewohner aufdecken, bevor sie selbst immer weiter in den Bann eines charismatischen Arztes mit ungewöhnlichen Behandlungsmethoden gerät – und sie dasselbe Schicksal ereilt wie die Frauen auf dem Grund des dunklen Sees?


Meine Meinung:

Da ich die anderen Bücher von Felicity Green verschlungen habe, bin ich natürlich auch mit hohen Erwartungen an diese Geschichte ran gegangen. Und ich kann sagen, auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen. Der Autorin ist es gelungen ihre Idee super umzusetzen und dabei die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. 

Violet habe ich schon in "Der Teufel im Grabe" von Felicity Green kennen gelernt, dass sie jetzt ihre eigene Reihe bekommt, finde ich persönlich super. Ich hatte also schon ein Bild von Violet, dieses wurde in diesem Buch noch verstärkt. Sie bekommt mehr Tiefgang, man erfährt als Leser mehr über sie, das finde ich sehr passend. 

Auch wie die verschiedenen Menschen mit ihr und ihrer Gabe umgehen ist gut gestaltet. Das ist wirklich sehr unterschiedlich, was aber sehr passend ist und die Geschichte zu dem macht was sie ist. Stellenweise zweifelt Violet an sich selbst, auch das kommt gut hervor.

Interessant fand ich, dass die Autorin in ihr Buch eingebracht hat, wie es früher war - im Hinblick auf psychische Erkrankungen - was man gedacht hat, wodurch diese entstanden sind. Ich persönlich finde das total spannend. Es ist auch nicht so extrem ausgebaut, als dass es die Spannung der Geschichte mildert - ihr müsst also keine Angst haben, dass ihr hier einen Exkurs in Psychologie macht, so ist es nicht. Das Thema ist angerissen und ich werde mich bestimmt auch noch weiter damit beschäftigen, da ich es so spannend finden. Der Autorin ist es gelungen mich für dieses Thema zu begeistern.

Die Idee ist einfach klasse, es passt super, dass Violet gerade auf dem Gelände einer Nervenheilanstalt agieren muss. 

Ich freue mich auf weitere Bücher mit Violet und werde diese hoffentlich genauso verschlingen, wie es mit dieser Geschichte passiert ist. Und ich hoffe, dass ich nicht allzugange auf ein neues Buch über Violet warten muss.


5 von 5 Punkten


E-Book

3,99 Euro

Seitenzahl der Printausgabe: 328

ISBN: 9783969667194

Montag, 1. März 2021

Rezension: Helene Tursten "Schneenacht"



 Inhalt:

Kriminalinspektorin Embla Nyström verbringt den Winter im ländlichen Dalsland auf dem Hof ihres Onkels. Eines Morgens wird sie zu einem spektakulären Mordsfall gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Alte, schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Doch ein nächtlicher Schneesturm verwischt alle Spuren ...


Meine Meinung:

Den Vorgänger habe ich vor noch nicht all zu langer Zeit gelesen, da dieser mich so gepackt hat, wollte ich auch unbedingt "Schneenacht" lesen, sobald dieses Buch erscheint. Da mir "Sandgrab" so gefallen hat, bin ich natürlich mit recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen - die Autorin hat es geschafft, meine Erwartungen noch zu übertreffen. Das Buch ist vom ersten Moment an total genial.

Um die Geschichte komplett zu verstehen, rate ich euch, die ersten beiden Bücher über Embla zu lesen. Das macht manches schlüssiger, was wichtig für die Geschichte ist, denn in den ersten beiden Bänden erfährt man schon viel über Embla und ihre Vergangenheit - gerade für dieses Buch ist das auch sehr wichtig. 

Die Spannung ist von Beginn an vorhanden, und sie bleibt das gesamte Buch über bestehen. Das liegt vor allem auch daran, dass sich immer wieder neue Türen öffnen - Gedanken, die es zu verfolgen geht, Erkenntnisse, die nachgeforscht werden müssen... Der Autorin ist es gelungen mich in die Irre zu führen, auch wenn ich manche Dinge vermutet hatte, die wurden dann doch wieder zerschlagen...

Es ist eine super Idee, die in dem Buch steckt, und sie wurde meiner Meinung nach auch total klasse umgesetzt, so dass ich als Leserin mitgenommen wurde auf eine Reise in dunkle Vergangenheiten, in Bandenkrieg...

Das Buch lässt sich flüssig lesen, die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der mich begeistern konnte.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


5 von 5 Punkten


btb

Taschenbuch

456 Seiten

15,00 Euro

ISBN: 9783442719297