Freitag, 30. Oktober 2020

E-Book Rezension: Ariana Lambert "Die Kinder von Beara"

 Inhalt:

Auf der irischen Halbinsel Beara, innerhalb uralter keltischer Steinkreise, legt der Regen die Leiche eines Mannes frei. Seine Bergung offenbart einen weitaus grausameren Fund: Zahlreiche Kinder wurden dort vor Jahren verscharrt.
Die irische Polizei steht vor einem Rätsel. Gibt es eine Verbindung zu den Kindern von Tuam, dem schrecklichsten Kapitel der irischen Kriminalgeschichte?
Die Familie des Toten hüllt sich in geheimnisvolles Schweigen. Nur gegenüber der Berliner Anwältin Anna Schwarz wollen sie aussagen. 
Doch Anna hat sich geschworen, nie wieder einen Fuß auf die grüne Insel zu setzen.


Meine Meinung:

Dieses Buch ist durchgehend spannend, so wie ich es von einem Thriller erwarte. Ich konnte das Buch aufgrund der hohen Spannung und auch der tollen Beschreibungen gut lesen. Die Idee dahinter ist einfach klasse und ich wurde von der Autorin das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt...ich dachte ich hätte die Lösung, aber dann hat diese sich wieder in Luft aufgelöst.

Die Beschreibungen in dem Buch sind einfach klasse, sowohl wie die Leiche von Viktor gefunden wird, als auch die Skelette, die dort drunter liegen, machen neugierig. Es ist der Autorin auch gelungen die irische Landschaft einzufangen. Beim Lesen habe ich regelrechte Sehnsucht nach Irland bekommen. Ich bin einfach ein großer Irlandfan, dadurch reizen mich auch Bücher, die in Irland spielen immer wieder. Daher habe ich auch dieses Buch zur Hand genommen, ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Anna ist einfach klasse, auch wenn ich den ersten Band nicht gelesen habe, so kann ich gut verstehen, dass sie nie wieder nach Irland will (wobei nein eigentlich kann ich es nicht verstehen, denn diese wunderschöne Insel kann nichts für das, was auf ihr passiert ist).

Die erste Begegnung mit Benjamin ist ebenso klasse beschrieben. Und für mich ist Annas Verhalten komplett nachvollziehbar. Das sie sich dann dennoch darauf einlässt ihren Job zu machen, finde ich klasse.

Das Buch hat viele Wendungen und so bleibt die Spannung immer vorhanden. Stellenweise erhöht sich die Spannung sogar, durch das was mit Anna passiert - was das ist, müsst ihr schon selbst lesen, sonst würde ich euch zu viel verraten.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen weitere Bücher dieser Autorin zu lesen.


5 von 5 Punkten


EBook

314 Seiten

2,99 Euro

ASIN: B08JKWMKFX

Dienstag, 27. Oktober 2020

Rezension: Alexander Kopainski "Das Uhrwerk der Unsterblichen"




 Inhalt:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr 
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.


Meine Meinung:

An sich ist die Geschichte toll, aber dennoch hatte ich meine Probleme sie flüssig zu lesen. Gerade zu Beginn ist mir dies schwer gefallen. Ich denke das liegt vor allem an den Wechsel der Zeiten in denen es gerade spielt. Dies ist an sich gut gekennzeichnet. Und doch fiel es mir da erstmal schwer, diesen Wechsel mit zu gehen. Das zieht sich bei mir dann auch fast durchs ganze Buch durch. An manchen Stellen komme ich ganz gut mit den Sprüngen klar. An anderen überhaupt nicht. 

Die Idee ist schon klasse. Auch wie Avery und Giulia ermitteln und versuchen herauszufinden, was passiert ist. Da kommt dann beim Lesen auch oft Spannung auf...dann kommt wieder ein Sprung in die Vergangenheit und mir wird die Spannung, die ich gerade empfunden habe, wieder genommen. Es dauert dann auch eine ganze Zeit, bis diese Spannung wieder bei mir aufkommt. Dies hätte ich mir irgendwie anders gewünscht.

Als ich in die Unterwelt entführt wurde, hat es mir sehr gut gefallen, die Beschreibungen sind einfach klasse, und ich konnte mir dies gut vorstellen. Auch die Fähigkeiten von Avery und den anderen konnte ich mir gut vorstellen.

Ich glaube, wenn der Autor auf die Rückblicke verzichtet hätte, hätte dies Buch mir richtig gut gefallen und dann hätte ich es wohl auch verschlungen.


4 von 5 Punkte


Drachenmond Verlag

Taschenbuch

450 Seiten

14,90 Euro

ISBN: 978-3959914963

Sonntag, 25. Oktober 2020

E-Book Rezension: Emilia Cedwig "Ebony: Todesangst im Prinzenwahn"

 Inhalt:

Welches blauäugige Mädchen mit ebenholzfarbenem Haar träumt nicht davon, von einem gut aussehenden Prinzen aus einem gläsernen Sarg befreit zu werden?
Doch mein Schicksal hat einen anderen Weg für mich vorgesehen. Als ich erwache, dringt durch die dichten Baumkronen über mir zwar Sonnenschein, aber ich liege in einem frisch ausgehobenen Grab. Mein Kleid ist zerrissen, meine Stirn schmerzt – und was noch viel schlimmer ist: Um mein Grab herum hat offensichtlich eine Schlacht stattgefunden.
Angst steigt in mir auf, denn das ist nicht das wahre Märchen. Hier geht es um Leben und Tod.
Woher kommt die rätselhafte Stimme und wer bin ich?
Wird der Prinz mich retten, oder muss ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen?


Meine Meinung:

Das Buch beginnt gleich spannend, und dennoch brauchte ich einige Zeit, bis ich in das Buch eingetaucht bin. Die Spannung ist durchgehend vorhanden, das finde ich sehr gelungen. Auch in Das Mädchen konnte ich mich schnell einfühlen, dadurch bin ich dann letztendlich auch in das Buch eingetaucht und habe eine guten Zugang zur Geschichte gefunden.

Die Protagonisten sind gut dargestellt, ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen. Mit Alan konnte ich zu Beginn nicht so viel anfangen, da war ich sehr zwiegespalten und hab mich gefragt, ist er wirklich so, oder verstellt er sich nur?

Ebony gefällt mir gut, ihre Gedanken, Handlungen sind gut nachvollziehbar. Auch wie unheimlich ihr manchmal war, kommt gut hervor.

Die Beschreibungen der Umgebungen sind gelungen, ich konnte mir gut vorstellen, wie z.B. der Wald aussah, wie es gewesen sein muss, die kleine Hütte zu betreten. 

Insgesamt finde ich die Märchenadaption sehr gelungen, vor allem, da sie viele Wege geht und ungewöhnliche Gestalten für dieses Märchen aufweist - Gestalten, die man eher aus anderen Märchen kennt. Da möchte ich euch aber nicht zu viel verraten, das müsst ihr schon selbst lesen. Ich kann dies Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da ich viel Freude am Lesen hatte.


5 von 5 Punkten


E-Book

2,99 Euro

236 Seiten

ASIN: B087YYZCP9

Samstag, 24. Oktober 2020

E-Book Rezension: Olivia Anderson "Wiedersehen in Maple Creek - Band 1"

 Inhalt:

Molly und ihr Freund Jackson leben ein turbulentes Großstadtleben in New York mit angesagten Jobs, einer schicken Wohnung und vielen Partys. Aber dann erhält Molly einen Brief, der alles verändert: ihre Tante Gynnie, bei der sie früher immer ihre Sommerferien verbracht hat, ist gestorben. 
Molly ist tieftraurig. Seit Jahren hatten die beiden keinen Kontakt mehr und nun ist es zu spät. Aber Tante Gynnie hat für Molly ein Abschiedsgeschenk: Molly ist die Erbin von Tante Gynnies kleinem Hotel, dem Maple Lake Inn. 

Kurzerhand fliegt Molly mit Jackson nach Maple Creek. Dort angekommen erfolgt allerdings die Ernüchterung: Maple Creek ist nicht nur viel kleiner und verschlafener als Molly es in Erinnerung hatte, auch das Maple Lake Inn hat schon bessere Tage gesehen.

Schweren Herzen entscheidet sich Molly das Hotel erst renovieren zu lassen, bevor sie es verkauft. Doch das erste Zusammentreffen mit dem ortsansässigen Zimmermann Nat verläuft alles andere als harmonisch. Für ihn ist Molly eine zickige, eingebildete Großstadttussi. Für Molly ist Nat ein raubeiniger, uncharmanter Hinterwäldler. Und die Unstimmigkeiten zwischen den beiden werden auch nicht besser, als Molly für vier Wochen nach Maple Creek zurückkehrt, um Tante Gynnies Haus auszuräumen. 

Aber je länger Molly sich in Maple Creek aufhält, umso nachdenklicher wird sie. Denn aus der Ferne wirkt ihr New Yorker Großstadtleben gar nicht mehr so glamourös wie sie immer dachte…


Meine Meinung:

Dieses Buch ist wirklich gelungen, ein Liebesroman ganz nach meinem Geschmack. Ich lese zwar selten Liebesromane, aber so manchmal muss das einfach sein. Dann muss dieser mir aber auch recht schnell zu Beginn schon gefallen. Dies war hier der Fall.

Ich konnte meinen Kindle nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach immer wissen wollte, wie es weitergeht. Das lag vor allem auch daran, dass ich mich in Molly sehr schnell einfühlen konnte und so eine Verbindung zwischen ihr und mir hergestellt wurde. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen.

Molly ist eine tolle Frau, sie mochte ich von Anfang an. Gegen ihren Freund Jackson, habe ich dagegen schnell eine Abneigung entwickelt. Er ist mir einfach zu gestelzt - das passt aber zu dem Leben, welches er führt. Jim ist klasse, wie er mit seinem Hund in seiner Anwaltskanzlei sitzt, das macht ihn mir sofort sympathisch. Ich glaube mit ihm hätte ich auch das ein oder andere intensive Gespräch geführt, so wie auch Molly es getan hat. Nat ist mir am Anfang suspekt. Aber seine Handlungen und Gedanken konnte ich schnell verstehen, als so ein bisschen klarer war, was in ihm vorgeht. Auch das einzubringen ist der Autorin gut gelungen. 

Während des Lesens habe ich mich irgendwie auch in das Hotel, das Maple Lake Inn verliebt. Und noch mehr in das kleine Häuschen, welches Molly dort bewohnt. Dort würde ich mich auch sehr wohlfühlen. Die Beschreibungen der Landschaft sind unglaublich. Schon beim Lesen kann man eine gewisse Ruhe spüren, welche dieser Ort ausstrahlt. Mit einem Wein stundenlang am See sitzen, das würde auch mir gefallen. Oder zu sehen, wie die Blätter an den Bäumen sich zum Herbst hin färben und sich dabei im See spiegeln. Diese Gedanken hatte ich sehr schnell beim Lesen. Ein Stück Urlaubsfeeling kam bei mir auf, denn das wäre ein Ort, an dem ich sehr gerne Urlaub machen würde.

In diese Umgebung passt natürlich in gewisser Weise auch Liebe und zu sich finden...Liebe ist in dem Buch weder zu viel, noch zu wenig vorhanden. Es ist genau richtig für meinen Geschmack. Nicht kitschig, aber auch nicht zu platt...

Ich warte schon freudig auf den zweiten Band, ich möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Ob es Molly gelingt, dass durchzuziehen, was sie möchte. Wie es mit dem Maple Lake in weitergeht... Bestimmt werde ich den zweiten Band auch verschlingen. 

Der Autorin ist es gelungen eine wundervolle Kulisse und auch tolle Protagonisten zu erschaffen. 


5 von 5 Punkten


Aufbau Digital (more immer mit Liebe)

E-Book

302 Seiten

3,99 Euro

ASIN: B08FTK3CY8

Dienstag, 20. Oktober 2020

Rezension: Agnes Lovise Matte "Das Schweigen des Fjords"



 Inhalt:

Die zwölfjährige Ina ist verzweifelt. Sie kann ihren sechs Jahre alten Bruder Anders nicht finden. Am Abend vorher hat ihr Vater eine wilde Party gefeiert. Wie immer hat er zu viel getrunken, wie immer musste Ina unter seiner Gewalt leiden. Das alles behält Ina aber stets für sich, denn sie versucht nach außen, den Schein einer intakten Familie zu wahren. Auch ihr Nachbar, der Polizist Bengt Alvsaker, ist sich der prekären familiären Verhältnisse, in denen das Mädchen und ihr Bruder leben, nicht bewusst.

Erst einen Tag nach Anders' Verschwinden traut sich Ina, Bengt um Hilfe zu bitten. Bengt Alvsaker setzt alles daran, den Jungen zu finden, zumal er offenbar der Letzte ist, der den Jungen lebend gesehen hat. Doch er und seine Kollegin, die junge Polizistin Susanne Hauso, tappen lange Zeit im Dunkeln, denn so mancher Bewohner des kleinen Dörfchens in Norwegen hat sich verdächtig gemacht. Derweil bleibt Anders spurlos verschwunden. Aber dann taucht eines Morgens die Schlafanzughose des Jungen am Strand auf, fein säuberlich gefaltet …


Meine Meinung:

Zunächst fiel es mir schwer, in dieses Buch einzutauchen. Der Anfang ist nicht so spannend, das ändert sich aber recht schnell und ab da passiert auch viel. Das Thema um das es hier geht ist schon ziemlich krass. Denn eins der Themen ist Kindeswohlgefährdung, ein anderes ist Alkoholsucht...das beides zusammen spielt schon eine große Rolle im Buch.

Die Ermittlungen sind gut beschrieben, so dass ich diese begleiten konnte, als wenn ich dabei wäre. Gerade weil die Ermittlungen sehr vielfältig sind, wir man als Leser auf verschiedene Wege geführt. Ich finde es gut, dass die Ermittler nicht zu festgefahren sind und so mit Weitblick schauen, versuchen möglichst viel herauszufinden und sich somit nicht nur auf eine Person konzentrieren. Dies umzusetzen, ist der Autorin sehr gut gelungen. Auch die Umgebung in der Ina, Anders und Bengt, leben ist toll beschrieben. 


4 von 5 Punkten


Knaur

Taschenbuch

413 Seiten

9,99 Euro

ISBN: 9783426522646

Samstag, 17. Oktober 2020

Rezension: Henrike Scriverius "Die Gärten von Monte Spina"




 Inhalt:

Monte Spina sucht einen neuen Gärtner, doch außer Stille und Einsamkeit hat die kleine Privat-Insel vor Lanzarote wenig zu bieten. Der 30-jährigen Toni ist das nur recht, denn vor Kurzem hat sie ihren Mann bei einem Autounfall verloren, und den Sinn ihres Lebens und alle ihre Liebe mit ihm.
Weit draußen im Atlantik trifft Toni auf eine karstige Landschaft und auf Menschen, die sie nicht gerade herzlich empfangen. Aber Sonne und harte Arbeit wecken neben ihren Lebensgeistern vor allem eins: ihre Neugier. Denn die karge und doch wunderschöne Insel am Ende der Welt scheint eine ganze Reihe Geheimnisse zu hüten:
Warum blieben Tonis Vorgänger immer nur wenige Wochen auf Monte Spina? Weshalb ist das oberste Stockwerk des Haupthauses tabu für sie? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Bror auf sich, dem abwesenden Besitzer der Insel, von dem alle nur im Flüsterton sprechen?


Meine Meinung:

In Toni konnte ich mich sofort einfühlen - die guten Beschreibungen machen dies möglich. Das Buch ist mit sehr viel Empathie geschrieben, das macht es so unglaublich schön und berührend. Zumindest mich konnte das Buch auf jeden Fall sehr berühren. 

Toni ist einfach klasse, sie hat eine tolle Art...wenn diese auch nicht gleich zu Beginn zum Vorschein kam...sie verändert sich im Laufe des Buches, was ich sehr toll finde.

Mit Max konnte ich am Anfang nicht viel anfangen, das ändert sich jedoch Stück für Stück und ich kann sein Verhalten immer mehr nachvollziehen.

Die Beschreibungen von den Gärten - dem in dem Toni in England gearbeitet hat, als auch die gesamte Insel Monte Spina, die gewissermaßen ein sehr großer Garten ist - sind einfach traumhaft. Gerade Monte Spina ist so gut beschrieben, dass ich mir alles so vorstellen konnte, als wenn ich direkt da wäre. Ich glaube ich hätte mich auf dieser Insel mit den vielen wunderschönen Pflanzen und dem Strand sehr wohl gefühlt. Für mich gab es beim Lesen zumindest ein bisschen Urlaubsfeeling, das tat einfach mal einer unglaublich gut. Denn das graue Wetter hier ist manchmal sonst unerträglich, wenn man es sich nicht irgendwie anders ein bisschen schön zaubert. Und das Buch konnte es mir auf jeden Fall schön zaubern. 

Manche Stellen sind allerdings sehr traurig, so dass ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte - das gelingt nur wenigen Autoren, dass ich beim Lesen so gefangen bin, dass mir Tränen in die Augen schießen.

Ich denke von dieser Autorin werde ich noch weitere Bücher lesen - wenn sie irgendwann noch was schreibt.


5 von 5 Punkten


Droemer

Taschenbuch

335 Seiten

14,99 Euro

ISBN: 9783426307588

Freitag, 16. Oktober 2020

Rezension: Thomas Enger und Jörn Lier Horst "Blutzahl"




 Inhalt:

An dem Tag, als die Autorin Sonja Nordstrøm verschwindet, sollte sie zur Premiere ihres Buches »Ewige Erste« erscheinen. Dass sie nicht auftaucht, veranlasst die Promi-Reporterin Emma Ramm, Nordstrøm zu Hause aufzusuchen. Die imposante Villa ist leer, doch eine am Fernseher angebrachte Zahl weckt Emmas Neugierde: die Nummer Eins. Alexander Blix vom Osloer Dezernats für Gewaltverbrechen ist der nächste, der eine Zahl findet: die Nummer Sieben, und zwar auf der Leiche eines Mannes, der in Sonja Nordstrøms Sommerhaus gefunden wird ... Was Emma und Alexander noch nicht wissen: Ein Countdown hat begonnen, und er wird in Blut enden.


Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich einfach sofort in seinen Bann gezogen. Es ist durchweg spannend, ich habe glaube ich selten so viele Seiten auf einer Bahnfahrt gelesen, einfach weil ich bei diesem Buch mit dem Lesen immer schneller geworden bin. Auch Abends...ein Kapitel geht noch, war meine Devise. Daher war das Buch dann leider irgendwie aber auch viel zu schnell vorbei. Das ist tatsächlich ein bisschen schade. 

Emma ist einfach klasse, ich mag ihre Art, sie ist mir sehr schnell sympathisch und ich konnte mich in sie einfühlen. Gerade wenn es sie direkt betraf, war ich in dem Buch gefangen. 

Es passiert so viel in dieser Geschichte, dadurch wurde ich beim Lesen auch oftmals aufs Glatteis geführt...ich dachte ich hätte die Lösung...zu früh gefreut, ich konnte sie kurz danach jedes Mal wieder verwerfen. Genau das macht dieses Buch auch irgendwie aus.

Ebenfalls sind die Beschreibungen sehr gelungen, ich konnte mir alles super vorstellen... gerade auch wenn es aus Sicht von einem Opfer geschrieben war, oder über ein Opfer...war das Buch einfach nur krass. 

Die weiteren Bücher, von diesen beiden Autoren werde ich auf jeden Fall lesen. Da kann ich gar nicht anders, das muss ich lesen.


5 von 5 Punkten


Blanvalet

Taschenbuch

477 Seiten

11,00 Euro

ISBN: 9783734108945