Donnerstag, 9. April 2020
Buchrezension: Ursula Poznanski "Vanitas - Schwarz wie Erde"
Inhalt:
Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte …
Meine Meinung:
Das Buch beginnt schon sehr spannend. Ich bin sehr schnell neugierig, was es mit Caro auf sich hat, warum sie so ängstlich ist, was ihr geschehen ist. Das macht schon Lust auf das Buch. Dadurch bin ich auch schnell in das Buch eingestiegen. Was wohl auch daran liegt, dass mir Caro sehr schnell sympathisch ist, demnach möchte ich dann auch wissen, was weiter mit ihr passiert, wie sie sich entscheidet, und warum sie so handelt wie sie handelt - vor allem so ängstlich ist. Gerade ihre Ängste sind deutlich spürbar, sie lassen mich wieder und wieder rätseln, was mit ihr passiert ist. Sie wirken beim Lesen auf mich sehr bedrohlich, so dass ich fast schon selbst Angst empfunden habe.
Caro hat eine tolle Art. Wie sie überlegt, welchen Weg sie geht bzw wie sie handelt kommt gut hervor. Sie fragt sich immer wieder welche Tat sie in Gefahr bringen könnte...
Robert finde ich komisch, er geht irgendwie sehr locker mit allem um. Ich verstehe ihn bzw sein Verhalten oftmals nicht. Er wirkt sehr undurchsichtig. Dadurch weiß ich auch nicht richtig, was ich von ihm halten soll. Das war mir am Ende von diesem Buch auch immer noch nicht so klar, aber vielleicht schafft der zweite Teil von "Vanitas" ja mehr Klarheit darüber.
Tamara ist sehr widersprüchlich in ihrem Verhalten. Mal mag ich sie, mal mag ich sie nicht. Ich würde es schon komisch finden, wenn sich jemand so schnell auf mich stürzt und meine Bekanntschaft machen möchte. Da wäre ich erstmal misstrauisch.
Die Idee mit den Botschaften durch Blumen, finde ich sehr spannend. Vor allem das die Bedeutung der Blumen dann auch immer wieder erklärt ist. Das Blumen eine Bedeutung haben, war mir vorher auch schon bewusst, aber beschäftigt habe ich mich bisher nie damit.
Ich kam überhaupt nicht darauf, was hinter der ganzen Sache steckt, es ist sehr spannend, wie es sich dann Stück für Stück aufklärt.
Gerade das Ende ist sehr spannend, da kann man die Angst wieder förmlich spüren, der eigene Herzschlag geht schneller... dennoch ist das Ende sehr mies, vor allem weil es Lust auf Band 2 macht und ich diesen noch nicht hier habe. Dabei möchte ich doch einfach wissen, wie es nachdem Cliffhanger weiter geht.
5 von 5 Punkten
Knaur
Taschenbuch
376 Seiten
14,99 Euro
ISBN: 9783426226865
Dienstag, 7. April 2020
Buchrezension: Arno Strobel "Offline"
Inhalt:
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel
Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...
Meine Meinung:
Dem Autor gelingt es sehr schnell eine bedrohliche Atmosphäre auf den Leser einwirken zu lassen. Zunächst sind die Beschreibungen schön, die Landschaft wird beschrieben, der Weg zum Hotel ist ziemlich detailliert. So erhält man schon einen Einblick wie es dort aussieht. Als dann die Beschreibungen vom Schneesturm dazu kommen, kommt mir als Leserin schon der Gedanke, dass ich da jetzt gerade nicht sein möchte. So einsam, weit weg von allem...und dann ist da ein Schneesturm, von dem man nicht weiß, wie lange er andauern wird...das ist das erste, was auf mich bedrohlich wirkt.
Und dann am nächsten Morgen, als Thomas nicht zum Frühstück auftaucht, wird es für mich immer bedrohlicher. Ich frage mich, warum die anderen sich erst so spät Gedanken darüber machen, wo er ist und auch erst entsprechend spät anfangen ihn zu suchen. Die Suche ist dann sehr eindrucksvoll beschrieben, sie gibt einem noch mehr das Gefühl dafür, wie es im Hotel aussieht, mit welchen Hinternissen eventuell gekämpft werden muss...und wie viele Verstecke es eigentlich gibt.
Die Spannung ist dann durchgehend vorhanden, nachdem sie erstmal so richtig da war. Aber auch vorher habe ich das Buch schon verschlungen - dabei ist es auch geblieben...das Buch war dadurch viel zu schnell vorbei.
Dem Autor ist es gelungen, eine gut durchdachte Idee spannend und fesselnd umzusetzen und so die Leser in den Bann zu ziehen.
Die Protagonisten finde ich sehr passend.
Gerade in Jenny konnte ich mich gut einfühlen, über sie erfährt man halt auch einfach am meisten, das macht es natürlich einfacher, sich in sie einzufinden. Ihre Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar und passen immer zu dem, was passiert. Jenny finde ich oftmals sehr mutig und sie übernimmt manchmal in gewisser Weise die Führung, oder versucht es zumindest.
Wie die Person vorgeht, die die Tagen verübt, ist einfach krass. Vor allem frag ich mich da auch, wie man auf so eine Idee kommen kann, denn die ähm "Technik" ist dabei nicht ohne.
Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, da war ich echt total überrascht. Und genau das ist auch einer der Punkte, die das Buch so klasse machen, als Leser weiß man bis zur Aufklärung nicht, was wirklich dahinter steckt.
Ein grandioses Buch, welches mir viel Lesefreude bereitet hat.
5 von 5 Punkten
Fischer
Taschenbuch
14,99 Euro
364 Seiten
ISBN 9783596703944
Sonntag, 5. April 2020
Buchrezension: Caren Benedikt "Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen"
Inhalt:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.
Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …
Der erste Band einer opulenten Familiensaga.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch brauchte ich ein wenig Zeit, um richtig in die Geschichte reinzufinden. Es ging schon noch recht schnell, brauchte aber mehr Zeit, als bei anderen Büchern. Das mag aber auch daran liegen, das die Geschichte zu einer Zeit spielt, über die ich bisher noch nicht viel gelesen habe.
Dank der guten Beschreibungen war es mir aber dennoch recht schnell möglich mich in diese Zeit einzufühlen. Zu verstehen, was damals das Thema war, welchen Stand welche Person hatte etc. Es ist doch ein wenig anders, als heutzutage. Genau das fand ich aber auch interessant.
In das Hotel - das Grand - wäre ich wohl auch gern mal gefahren...hätte dort auf der Seebrücke gestanden und aufs Wasser geschaut, dabei der Musik gelauscht. Und meinen Aufenthalt in diesem hochwertigen Hotel vermutlich sehr genossen. Zumindest nachdem, was ich den Beschreibungen entnommen habe.
Die Familie von Josie ist sehr manipulativ, man könnte sagen, dass sie ihren gesellschaftlichen Stand ausleben und sich weitestgehend dem "niederen Volk" gegenüber auch so verhalten.
Gerade Bernadette ist aber dennoch auch sehr für ihre Zimmermädchen da - das gefiel mir gut, und da konnte sie mich dann doch von sich begeistern.
Es ist andererseits erstaunlich wie Bernadette manches nicht sieht, oder besser gesagt nicht sehen will - es interessiert sie nicht so wirklich, sie fragt gar nicht erst richtig nach.
Josie ist irgendwie sehr verwöhnt, sie kennt sich selbst noch nicht so gut und muss erst ihren Weg finden, zu sich selbst finden könnte man es auch nennen.
Wie ihr dann die Augen geöffnet werden, das gefiel mir gut - vor allem was das mit ihr macht. Die Augen wurden ihr mit einer ziemlichen Brutalität geöffnet, ich glaube das war bei ihr aber auch notwendig - anders hätte sie es vermutlich nicht verstanden.
Gegenüber Constantin hab ich ziemlich schnell eine gewisse Abscheu empfunden. Ich habe mich gefragt, wie man so sein kann, so menschenverachtend. Das fand ich schon sehr heftig.
Die Geschichte ist super spannend und gut durchdacht. Das Ende ist so gemein, dass ich auf jeden Fall am liebsten jetzt schon den zweiten Teil lesen würde, aber leider muss ich auf den noch eine ganze Zeit warten...dabei möchte ich doch wissen wie es weitergeht.
5 von 5 Punkten
Blanvalet Verlag
Taschenbuch
528 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783764507077
Freitag, 3. April 2020
Buchrezension: Susanne Ptak "Der Giftmord"
Inhalt:
Ein grausiger Fund erschüttert die ostfriesische Stadt Leer. Beim Spielen im Wald entdecken Kinder die Leiche einer Frau. Wie die Obduktion ergibt, starb Karina Benninga an einer tödlichen Dosis Parathion, auch bekannt als »Schwiegermuttergift«. Die attraktive Zugezogene war durch ihre direkte Art so manchem auf die Füße getreten, aber wer hatte ein Motiv, Karina umzubringen?
Für die Kommissarin Insa Warnders ist der Giftmord der erste Fall in Leer, denn die gebürtige Ostfriesin hat sich gerade erst in ihre alte Heimat versetzen lassen. Unverhofft muss sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von damals auf Mörderjagd gehen. Tjarko Benninga, der Ehemann des Opfers, ist gar Insas erste große Liebe aus Jugendtagen. Eine Abgabe ihres ersten Falles aus Befangenheit kommt für die Ermittlerin jedoch nicht infrage …
Meine Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist gut gelungen.
Allerdings war ich sehr entsetzt darüber, dass gerade die Kinder die Leiche gefunden haben. Aufgrund des Ortes an dem diese gefunden wurde, fand ich es aber irgendwie auch passend. Es macht so auf jeden Fall Sinn.
Über Hilke musste ich am Anfang sehr schmunzeln, ihr erster Auftritt wird mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben.
Insa mag ich. Im Hinblick auf ihren Umzug, Kartons auspacken...da musste ich sofort daran denken, dass ich ähnlich bin. Vielleicht mag ich sie deswegen auch so sehr. Gerade dadurch, dass so ziemlich jeder sie da kennt und alte Geschichten aufwärmt. macht das ganze sympathisch. Wobei es allerdings irgendwie auch manchmal schon zu viel ist, an einigen Stellen. Das widerrum finde ich dann schade. Ich glaube da wäre weniger mehr gewesen.
Insas Mutter und Oma sind mir super sympathisch, die habe ich sofort ins Herz geschlossen.Sie sind einfach so herzlich.
Die Kinder von Insa sind ebenfalls toll. Ich verstehe sehr gut, dass sie Detektive spielen wollen und forschen. Es passt zu den zwei Jungs.
Lea ist toll, aber ihre Verhaltensänderungen sind mir ein bisschen zu unrealistisch, zu übertrieben.
Beim Lesen hatte ich dann sehr schnell einen Verdacht. Dieser hat sich jedoch nicht bestätigt, wie das Ende bewiesen hat.
Gerade die Beschreibungen wie Insa und ihre Kinder leben ist gut geglückt, auch von dem Hof...
Das Buch ist eher durchwachsen, was ich sehr schade finde. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht.
3 von 5 Punkten
Klarant Verlag
Taschenbuch
11,99 Euro
200 Seiten
ISBN: 9783965860605
Ein grausiger Fund erschüttert die ostfriesische Stadt Leer. Beim Spielen im Wald entdecken Kinder die Leiche einer Frau. Wie die Obduktion ergibt, starb Karina Benninga an einer tödlichen Dosis Parathion, auch bekannt als »Schwiegermuttergift«. Die attraktive Zugezogene war durch ihre direkte Art so manchem auf die Füße getreten, aber wer hatte ein Motiv, Karina umzubringen?
Für die Kommissarin Insa Warnders ist der Giftmord der erste Fall in Leer, denn die gebürtige Ostfriesin hat sich gerade erst in ihre alte Heimat versetzen lassen. Unverhofft muss sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis von damals auf Mörderjagd gehen. Tjarko Benninga, der Ehemann des Opfers, ist gar Insas erste große Liebe aus Jugendtagen. Eine Abgabe ihres ersten Falles aus Befangenheit kommt für die Ermittlerin jedoch nicht infrage …
Meine Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist gut gelungen.
Allerdings war ich sehr entsetzt darüber, dass gerade die Kinder die Leiche gefunden haben. Aufgrund des Ortes an dem diese gefunden wurde, fand ich es aber irgendwie auch passend. Es macht so auf jeden Fall Sinn.
Über Hilke musste ich am Anfang sehr schmunzeln, ihr erster Auftritt wird mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben.
Insa mag ich. Im Hinblick auf ihren Umzug, Kartons auspacken...da musste ich sofort daran denken, dass ich ähnlich bin. Vielleicht mag ich sie deswegen auch so sehr. Gerade dadurch, dass so ziemlich jeder sie da kennt und alte Geschichten aufwärmt. macht das ganze sympathisch. Wobei es allerdings irgendwie auch manchmal schon zu viel ist, an einigen Stellen. Das widerrum finde ich dann schade. Ich glaube da wäre weniger mehr gewesen.
Insas Mutter und Oma sind mir super sympathisch, die habe ich sofort ins Herz geschlossen.Sie sind einfach so herzlich.
Die Kinder von Insa sind ebenfalls toll. Ich verstehe sehr gut, dass sie Detektive spielen wollen und forschen. Es passt zu den zwei Jungs.
Lea ist toll, aber ihre Verhaltensänderungen sind mir ein bisschen zu unrealistisch, zu übertrieben.
Beim Lesen hatte ich dann sehr schnell einen Verdacht. Dieser hat sich jedoch nicht bestätigt, wie das Ende bewiesen hat.
Gerade die Beschreibungen wie Insa und ihre Kinder leben ist gut geglückt, auch von dem Hof...
Das Buch ist eher durchwachsen, was ich sehr schade finde. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht.
3 von 5 Punkten
Klarant Verlag
Taschenbuch
11,99 Euro
200 Seiten
ISBN: 9783965860605
Mittwoch, 1. April 2020
E-Book Rezension: Jenna Stean "Touchdown - Liebe entscheidet"
Inhalt:
Gibt es Regeln? Nicht für Ray.
Ray liebt Football. Mit den Jungs aus seinem Viertel trifft er sich regelmäßig zum Spiel. Und außerdem haben sie Spaß daran, Partys zu crashen. Auf einer trifft er Ellie und verliebt sich in sie. Leider zur falschen Zeit.
Zufällig entdeckt ihn Chefcoach Frank Eliot und holt ihn an die Michigan in das Collegefootballteam. Doch Ray hat Schwierigkeiten an der Uni und steht vor dem Verlust seines Stipendiums.
Die hübsche Tochter des Chefcoachs könnte Ray helfen. Frank Eliots einzige Bedingung: Hände weg von ihr.
Das sollte kein Problem sein. Denn das Letzte, was Ray will, ist Stress mit dem Coach. Aber dann lernt er die Tochter kennen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und Ray riskiert alles …
Meine Meinung:
Ich bin schnell in diese Geschichte rein gekommen und hatte auch die anderen Bände dabei immer im Hinterkopf. Allerdings muss man diese gar nicht kennen, um dieses Buch lesen und verstehen zu können. Das finde ich schon mal sehr gut. Denn so kann man die Geschichte unabhängig von den anderen lesen und sich schon ein Bild von dem tollen Schreibstil machen.
Das Buch lässt sich durchweg flüssig lesen. Schon der Beginn ist so, dass man als Leser gleich weiß, auf was man sich da einlässt - auf eine Geschichte mit vielen Turbulenzen... das wird sehr schnell deutlich.
Die Geschichte ist nicht zu kitschig, das sagt mir schon mal sehr zu. Liebe spielt natürlich eine Rolle, und das soll sie auch. Dies ist aber auf eine sehr sympathische Weise gestaltet, so dass ich beim Lesen nicht genervt war.
Ein bisschen bedient die Autorin sich hier Klischees, aber ich finde das passt gut zu dem Buch, und trotz des Klischees ist es anders, als andere Bücher. Genau das ist es auch, was dieses Buch ausmacht.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ellie mag ich recht schnell. Gerade auch ihr Zwiespalt ist sehr gut beschrieben, und somit sehr nachvollziehbar. Gerade der Zwiespalt kommt deutlich hervor, in gewisser Weise macht das die Geschichte auch zu einem großen Teil aus, denn auf diesem Zwiespalt beruht doch einiges.
Jordan fand ich ganz schnell sehr unsympathisch. Ich finde er ist ein richtiger Idiot. Aber genau das passt gut in das Buch, denn wenn man alle Protagonisten immer mögen würde, wäre es ja langweilig. Gerade die Protagonisten, die man nicht mag beeinflussen die Handlungen oftmals sehr.
Bei Ray bin ich mir lange Zeit nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Wie er manchmal spricht, finde ich schon krass - da muss ich ihn dann ganz klar auch als A...loch bezeichnen. Aber dann ist er auch wieder ganz anders. Ich denke da hat er den Weg für sich noch nicht gefunden, bzw das Leben hat ihn zu der Person gemacht, die er ist.
Eine Geschichte voller Liebe, Zwiespalt, Turbulenzen....
5 von 5 Punkten
EBook
0,99 Euro (bzw in KU enthalten)
Seitenzahl der Printausgabe: 457 Seiten
ISBN: 9798623361455
Gibt es Regeln? Nicht für Ray.
Ray liebt Football. Mit den Jungs aus seinem Viertel trifft er sich regelmäßig zum Spiel. Und außerdem haben sie Spaß daran, Partys zu crashen. Auf einer trifft er Ellie und verliebt sich in sie. Leider zur falschen Zeit.
Zufällig entdeckt ihn Chefcoach Frank Eliot und holt ihn an die Michigan in das Collegefootballteam. Doch Ray hat Schwierigkeiten an der Uni und steht vor dem Verlust seines Stipendiums.
Die hübsche Tochter des Chefcoachs könnte Ray helfen. Frank Eliots einzige Bedingung: Hände weg von ihr.
Das sollte kein Problem sein. Denn das Letzte, was Ray will, ist Stress mit dem Coach. Aber dann lernt er die Tochter kennen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und Ray riskiert alles …
Meine Meinung:
Ich bin schnell in diese Geschichte rein gekommen und hatte auch die anderen Bände dabei immer im Hinterkopf. Allerdings muss man diese gar nicht kennen, um dieses Buch lesen und verstehen zu können. Das finde ich schon mal sehr gut. Denn so kann man die Geschichte unabhängig von den anderen lesen und sich schon ein Bild von dem tollen Schreibstil machen.
Das Buch lässt sich durchweg flüssig lesen. Schon der Beginn ist so, dass man als Leser gleich weiß, auf was man sich da einlässt - auf eine Geschichte mit vielen Turbulenzen... das wird sehr schnell deutlich.
Die Geschichte ist nicht zu kitschig, das sagt mir schon mal sehr zu. Liebe spielt natürlich eine Rolle, und das soll sie auch. Dies ist aber auf eine sehr sympathische Weise gestaltet, so dass ich beim Lesen nicht genervt war.
Ein bisschen bedient die Autorin sich hier Klischees, aber ich finde das passt gut zu dem Buch, und trotz des Klischees ist es anders, als andere Bücher. Genau das ist es auch, was dieses Buch ausmacht.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ellie mag ich recht schnell. Gerade auch ihr Zwiespalt ist sehr gut beschrieben, und somit sehr nachvollziehbar. Gerade der Zwiespalt kommt deutlich hervor, in gewisser Weise macht das die Geschichte auch zu einem großen Teil aus, denn auf diesem Zwiespalt beruht doch einiges.
Jordan fand ich ganz schnell sehr unsympathisch. Ich finde er ist ein richtiger Idiot. Aber genau das passt gut in das Buch, denn wenn man alle Protagonisten immer mögen würde, wäre es ja langweilig. Gerade die Protagonisten, die man nicht mag beeinflussen die Handlungen oftmals sehr.
Bei Ray bin ich mir lange Zeit nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Wie er manchmal spricht, finde ich schon krass - da muss ich ihn dann ganz klar auch als A...loch bezeichnen. Aber dann ist er auch wieder ganz anders. Ich denke da hat er den Weg für sich noch nicht gefunden, bzw das Leben hat ihn zu der Person gemacht, die er ist.
Eine Geschichte voller Liebe, Zwiespalt, Turbulenzen....
5 von 5 Punkten
EBook
0,99 Euro (bzw in KU enthalten)
Seitenzahl der Printausgabe: 457 Seiten
ISBN: 9798623361455
Dienstag, 31. März 2020
Buchrezension: Anna Johannsen "Die alte Dame am Meer"
Inhalt:
Der Tod einer alten Dame auf Sylt ruft Hauptkommissarin Lena Lorenzen und ihren Kollegen Johann Grasmann auf den Plan. Die tote Gesa Jensen stammt aus einer einflussreichen Familie, lag aber seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Bruder und dem Rest des Clans im Streit. Neben der Familie geraten auch schnell ein zwielichtiger Erbenermittler und ein Arzt unter Verdacht.
Lena, die sich von der Trennung ihrer großen Liebe Erck abzulenken versucht, verfolgt die Spuren der Beteiligten bis in die Hamburger Künstlerszene der 50er Jahre. In mühseliger Kleinarbeit sucht Lena in der Vergangenheit nach Hinweisen, die mit dem Tod der alten Dame zu tun haben könnten. Unterstützung erhält sie von ihrer Tante Beke, die mit Gesa seit ihrer Jugend befreundet war und über Jahrzehnte mit ihr Kontakt gehalten hat.
Als plötzlich Lenas Vater in den Fokus der Ermittlungen gerät, bekommt der Fall eine persönliche Note und die Hauptkommissarin muss alles daransetzen, den Mörder zu finden.
Meine Meinung:
Der Einstieg ist der Autorin sehr gut gelungen, das Buch beginnt gleich spannend - es geht direkt mit den Mordermittlungen los. Dadurch war ich auch gleich in dem Buch drin und wurde von der Geschichte in Beschlag genommen.
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dies Buch rangetreten, was vor allem daran liegt, dass ich die anderen Bücher der Autorin um diese Ermittlerin schon gelesen habe. Diese Erwartungen wurden vollendens erfüllt.
Ich denke es ist sinnvoll zuerst die anderen Bücher zu lesen, da in diesen schon einiges passiert, was im Hinblick auf die Ermittlerin wichtig ist.
Der Autorin ist es gelungen, meine Lust aufs Meer zu erwecken. Die geschieht ganz klar durch die super Beschreibungen. Gerade auch als Lena auf der Fähre war, konnte ich sofort daran denken, wie es für mich immer auf der Fähre war - auch wenn es schon Ewigkeiten her ist.
Insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, dies ist auch der durchgehenden Spannung zu verdanken.
Diese Geschichte beinhaltet viele Verstrickungen und Wendungen, dies hat mir besonders gut gefallen.
Die Protagonisten gefallen mir immer noch super. Johann hat sich im Laufe der Bücher doch schon weiterentwickelt - was mir sehr gefällt. Der Autorin ist es gelungen, diese Veränderungen gut in die Bücher einzubringen.
Lena ist einfach klasse, ihre Art mag ich sehr. Sie ist sehr zielstrebig und weiß wie wichtig ihr Job ist. Darunter leidet allerdings auch manchmal ihr Privatleben.
Beke ist einfach süß - sie stelle ich mir sehr zauberhaft vor.
Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie man so skrupellos und geldgeil sein kann...
Das Buch macht eindeutig Lust auf weitere Bücher mit dem Ermittlerduo Lena und Johann. Ich werde diese dann auf jeden Fall auch noch lesen.
5 von 5 Punkten
Edition M
Taschenbuch
351 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9782919804405
Der Tod einer alten Dame auf Sylt ruft Hauptkommissarin Lena Lorenzen und ihren Kollegen Johann Grasmann auf den Plan. Die tote Gesa Jensen stammt aus einer einflussreichen Familie, lag aber seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Bruder und dem Rest des Clans im Streit. Neben der Familie geraten auch schnell ein zwielichtiger Erbenermittler und ein Arzt unter Verdacht.
Lena, die sich von der Trennung ihrer großen Liebe Erck abzulenken versucht, verfolgt die Spuren der Beteiligten bis in die Hamburger Künstlerszene der 50er Jahre. In mühseliger Kleinarbeit sucht Lena in der Vergangenheit nach Hinweisen, die mit dem Tod der alten Dame zu tun haben könnten. Unterstützung erhält sie von ihrer Tante Beke, die mit Gesa seit ihrer Jugend befreundet war und über Jahrzehnte mit ihr Kontakt gehalten hat.
Als plötzlich Lenas Vater in den Fokus der Ermittlungen gerät, bekommt der Fall eine persönliche Note und die Hauptkommissarin muss alles daransetzen, den Mörder zu finden.
Meine Meinung:
Der Einstieg ist der Autorin sehr gut gelungen, das Buch beginnt gleich spannend - es geht direkt mit den Mordermittlungen los. Dadurch war ich auch gleich in dem Buch drin und wurde von der Geschichte in Beschlag genommen.
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dies Buch rangetreten, was vor allem daran liegt, dass ich die anderen Bücher der Autorin um diese Ermittlerin schon gelesen habe. Diese Erwartungen wurden vollendens erfüllt.
Ich denke es ist sinnvoll zuerst die anderen Bücher zu lesen, da in diesen schon einiges passiert, was im Hinblick auf die Ermittlerin wichtig ist.
Der Autorin ist es gelungen, meine Lust aufs Meer zu erwecken. Die geschieht ganz klar durch die super Beschreibungen. Gerade auch als Lena auf der Fähre war, konnte ich sofort daran denken, wie es für mich immer auf der Fähre war - auch wenn es schon Ewigkeiten her ist.
Insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, dies ist auch der durchgehenden Spannung zu verdanken.
Diese Geschichte beinhaltet viele Verstrickungen und Wendungen, dies hat mir besonders gut gefallen.
Die Protagonisten gefallen mir immer noch super. Johann hat sich im Laufe der Bücher doch schon weiterentwickelt - was mir sehr gefällt. Der Autorin ist es gelungen, diese Veränderungen gut in die Bücher einzubringen.
Lena ist einfach klasse, ihre Art mag ich sehr. Sie ist sehr zielstrebig und weiß wie wichtig ihr Job ist. Darunter leidet allerdings auch manchmal ihr Privatleben.
Beke ist einfach süß - sie stelle ich mir sehr zauberhaft vor.
Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie man so skrupellos und geldgeil sein kann...
Das Buch macht eindeutig Lust auf weitere Bücher mit dem Ermittlerduo Lena und Johann. Ich werde diese dann auf jeden Fall auch noch lesen.
5 von 5 Punkten
Edition M
Taschenbuch
351 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9782919804405
Samstag, 28. März 2020
Buchrezension: Katharina Wolf "Strike"
Inhalt:
Wie wahrscheinlich ist es wohl, vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden?
Sophie kommt aus gutem Hause und führt ein unbeschwertes Leben. Strike hingegen lebt auf der Straße und kann von einer sorglosen Jugend nur träumen.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch gemeinsam bestreiten sie eine Reise, die sie für immer verändern wird.
Meine Meinung:
Ich bin gut in das Buch reingekommen. Insgesamt lässt sich dieses Buch super lesen. Es ist ein gefühlvolles Buch - ein bisschen kitschig, aber nicht übermäßig. Die Autorin hat hierbei den für mich passenden Mittelweg gefunden. Denn ein bisschen Kitsch darf bei einer Liebesgeschichte auch dabei sein, sie darf nur nicht vor Kitsch triefen.
Der Autorin ist es gelungen mich in diese Geschichte zu entführen - in die Welt von Sophie und Strike.
Oftmals musste ich beim Lesen lächeln, ich habe immer mit Sophie und Strike gehofft und mitgelitten. Vor allem mit Sophie habe ich sehr intensiv gelitten.
Die Beschreibungen sind einfach klasse. Gerade auch die Beschreibungen von Strike, die seine Körperhaltung beschreiben, sind total aussagekräftig. Diese find eich total gelungen.
Die Protagonisten sind sehr passend, sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Gerade das finde ich total spannend. Vor allem ihr Leben könnte unterschiedlicher nicht sein, dieser Unterschied wird deutlich spürbar.
Sophie ist toll, sie ist so offen und recht vorurteilsfrei, oder besser gesagt sie ist sich ihrer Vorurteile bewusst und versucht diese aus dem Weg zu räumen. Das bewundere ich an ihr sehr. Davon sollten sich viele mal eine Scheibe abschneiden. Sind wir nicht alle Menschen, mit Höhen und Tiefen, mit Fehlern und Macken, aber auch mit vielen guten Seiten?! Und sind es nicht gerade auch unsere Fehler, die uns oft liebenswert machen?!
Strike weiß um seine "Fehler", er bemüht sich sehr, diese zu umgehen, diesen auszuweichen, sie wieder gut zumachen... Dafür kann man auch ihn bewundern, denn er hat es nicht einfach und hat schon viel erlebt. Dies spiegelt sich natürlich auch in seinen Taten wieder.
Er ist mir alles in allem aber dennoch ein sympathischer Kerl.
Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es hat mir große Freude bereitet es zu lesen.
5 von 5 Punkten
Amrun Verlag
Taschenbuch
278 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783958691971



