Freitag, 15. November 2019

Buchrezension: Nicole Gozdek "Die Magie der Namen"



Inhalt:

In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja, sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Der 16-jährige Nummer 19 wünscht sich nichts sehnlicher, als einen großen Namen zu erhalten, der sein Leben als Außenseiter beendet. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Sein Name, Tirasan Passario, ist den Gelehrten gänzlich unbekannt. Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm jetzt noch Auskunft über seine Identität geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...


Meine Meinung:

Am Anfang war es gar nicht so leicht, in dieses Buch reinzufinden. Das liegt nicht am Schreibstil - im Gegenteil, dieser ist toll. Aber es sind einfach so viele unbekannte Namen, mit denen man als Leser erstmal klar kommen muss. Wenn man dann aber erstmal im Buch drin ist, dann ist es echt super. Auch an die Namen gewöhnt man sich recht schnell.
Insgesamt lässt sich dieses Buch flüssig lesen, und ich habe es innerhalb von 2 Tagen verschlungen.

Die Idee dahinter ist klasse und auch super umgesetzt. Durch viele kleine Wendungen, mit denen man als Leser nicht rechnet, kommt es immer wieder zu kleinen Spannungshöhepunkten. Insgesamt ist aber auch eine gewisse Grundspannung das gesamte Buch über vorhanden.

Auch die Protagonisten finde ich sehr gelungen:

Tirasan verstehe ich gut - er weiß sehr lange nicht wer er wirklich ist und ist daher mit seinem Namen nicht ganz so zufrieden. Diese Unsicherheit kann ich da tatsächlich gut nach empfinden.

Rustan ist sehr herzlich und ein wenig anders, als ich es von einem Kämpfer erwartet hätte. Er ist einfach toll so, wie er ist.

Diese Freundschaft zwischen Tirasan, Rustan und auch Nelia ist doch eher ungewöhnlich. Und die Freundschaft wird noch ungewöhnlicher - aber dazu möchte ich noch nichts schreiben, denn das würde zu viel verraten. Gerade weil die Freundschaft eher ungewöhnlich scheint, finde ich sie total klasse und sie passt sehr gut zu der Geschichte.

Es ist total klasse geschrieben, so dass sich Stück für Stück vieles aufklärt. Dadurch, dass dies nicht auf einen Schlag passiert, bleict die Spannung auch erhalten.

Ich denke Band 2 werde ich mir auf jeden Fall auch kaufen, schließlich möchte ich wissen, wie es mit den Protagonisten weitergeht.

5 von 5 Punkten

Piper Verlag
Taschenbuch (ich habe die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, aber diese gibt es nicht mehr neu zu kaufen)
9,99 Euro
368 Seiten
ISBN: 9783492703871

Dienstag, 12. November 2019

Buchrezension: Kallentoft & Anna Karolina "In den Klauen des Falken"

Inhalt:

Zack Herry erreicht die Stockholmer U-Bahn gerade noch rechtzeitig, um ein Selbstmordattentat zu verhindern. Doch ihm bleibt keine Zeit, die Motive der jungen Frau aufzudecken, denn ein Mord im Drogenmilieu verlangt erneut seinen vollen Einsatz. Das Opfer ist ein Kollege von Zack. Musste der Undercover-Polizist sterben, weil er zu viel wusste?

Einen Moment zögert Zack Herry, bevor er die Selbstmordattentäterin in der Stockholmer U-Bahn stellt. Was treibt die junge Frau an, gibt es womöglich Verbindungen zum IS? Und warum sieht sie ihn so intensiv an, als wollte sie ihm eine Botschaft übermitteln? Der Sonderermittler hat allerdings keine Möglichkeit, sich lange mit dem Fall aufzuhalten, denn Zack wird auf den Mörder eines Polizisten angesetzt. Der stand kurz davor, einen bedeutenden Drogenring auszuheben, und die Vermutung liegt nahe, dass er deswegen gefoltert und umgebracht wurde. Zack beginnt im Drogenmilieu zu ermitteln, doch um tiefer vorzudringen, braucht er die Hilfe seines besten Freundes Abdula, der sich als Dealer einen Namen in der Szene gemacht hat. Doch können Zack und Abdula gegen einen der mächtigsten Drogenbosse der schwedischen Unterwelt bestehen?


Meine Meinung:

Da ich schon andere Bücher von Herrn Kallentoft gelesen habe, bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen. Ich habe vor allem wieder die sehr detailreichen Beschreibungen erwartet.
Ich kann sagen, dass meine Erwartungen komplett erfüllt wurden.
Meine Empfehlung ist es, dass man vorher die anderen Bücher gelesen haben sollte, auch wenn jeder Fall für sich abgeschlossen ist, so erfährt man doch immer mehr über die Ermittler und weiß, warum sie so sind, wie sie sind. Ich denke das macht schon einiges aus.

In dieses Buch bin ich sehr schnell eingestiegen - es beginnt einfach auch gleich schon super spannend, das macht natürlich einiges aus. Man ist mitten im Geschehen.
Der Fall ist gut durchdacht und ich finde es gut gestaltet, wie Zack selbst mehr und mehr zum Opfer wird und sich beweisen muss, was alles gar nicht so einfach ist.

Die Beschreibungen der Leichen sind sehr sehr detailliert. Ich würde jedem von diesem Buch abraten, der Probleme mit blutigen Beschreibungen hat. Denn ich persönlich konnte mir die Leiche haargenau vorstellen - ich mag das ja sehr gerne, aber es ist nun mal nicht jedermans Sache. Das Buch ist insgesamt halt eher düster, und genau dazu passen diese ausführlichen Beschreibungen auch sehr gut.

Ich habe das Buch verschlungen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Ob Zack aus der ganzen Sache so einfach wieder rauskommt, was ihn noch alles erwartet.
Seine Ermittlungsmethoden, die nicht immer ganz so der Norm entsprechen mag ich sehr. Auch seine Kollegin Deniz hat es mir irgendwie angetan.

Über das Ende war ich doch sehr überrascht, denn mit diesem Ausgang habe ich in keinster Weise gerechnet.

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde mit Sicherheit auch weitere Bücher von diesem Autor lesen, er schreibt einfach sehr großartig, wie ich finde.

5 von 5 Punkten

Tropen
Taschenbuch
366 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504262

Sonntag, 10. November 2019

Buchrezension: Tim Dedopulus "Crime Mysteries - Jack the ripper"



Inhalt:

Willkommen in der düsteren Unterwelt des viktorianischen London, wo Jack the Ripper und andere zwielichtige Gestalten ihr Unwesen treiben! Mithilfe von drei gezielten Fragen muss der Leser selbst 10 grausame Verbrechen aufklären und das ist nichts für schwache Nerven: Schockierende Details, polizeiliche Insiderinformationen und eine Wendung, die der beste Hobbydetektiv so nicht erwartet hätte, sorgen für Spannung bis zur letzten Seite.


Meine Meinung:

Zunächst möchte ich mal sagen, dass man sich vom Titel nicht trügen lassen sollte, denn so richtig um Jack the Ripper geht es in diesem Buch nicht. Ja, es wird ähnlich gemordet, wie auch er es getan hat. Das "Beuteschema" ist das gleiche, aber dennoch hat dieses Buch bis auf diese Punkte nichts mit Jack the Ripper gemein, es ist also nichts für Leute, die sich direkt mit Jack the Ripper befassen wollen. Wenn man dies im Hinterkopf hat, ist das Buch nicht schlecht. Ich hätte tatsächlich gedacht, dass es näher an Jack the Ripper dran ist. Das fand ich gerade am Anfang sehr schade. Ich brauchte da dann doch einige Zeit, um mich umzustellen.

Bei den einzelnen Fällen muss man selbst wirklich sehr genau lesen - einfach nebenbei lesen ist nicht, denn hier könnte jedes Detail wichtig sein, damit man selbst die Frage beantworten kann. Ich denke das ist gut zu wissen. Die Fragen sind manchmal sehr einfach zu beantworten, in anderen Momenten eher schwer. Manchmal habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich die Frage beantworten konnte, musste vielleicht nochmal ein bisschen was lesen.

Die Opfer sind sehr genau beschrieben, für Menschen mit schwachen Nerven ist es daher nichts. Man muss schon sehr blutige Beschreibungen abkönnen, sonst sollte man die Finger von diesem Buch lassen.

Das Buch ist wirklich schon gestaltet, mit vielen tollen Illustrationen, die das Lesen in dem Fall zu einem Erlebnis machen. Das habe ich wirklich sehr genossen, es hilft auch ein bisschen sich manches vorzustellen.

Ein Buch für Rätselfans.


4 von 5 Punkten


Ullmann Medien GmbH
Taschenbuch
224 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783741523656

Donnerstag, 7. November 2019

Buchrezension: Kallentoft & Lutteman "Der Schrei des Engels"

Inhalt:

Eine junge Frau wird im Stockholmer Vorort Stallhagen entführt und verschleppt. Um sie zu retten, muss sich Zack Herry auf ein Spiel auf Leben und Tod einlassen. Doch sein Gegenspieler ist Augias Longfellow, der weiße Nigerianer. Longfellows Leute haben die Macht in Stallhagen und denken nicht daran, den Sonderermittler entkommen zu lassen...

Als der schwedischen Polizei ein Video unterkommt, auf dem eine junge Sozialarbeiterin im Stockholmer Vorort Stallhagen zusammengeschlagen wird, reagiert sie umgehend. Doch die am Tatort eintreffenden Streifenwagen geraten unter Beschuss und von der Frau fehlt jede Spur.
Daraufhin wird die Sonderermittlungseinheit hinzugezogen, zu der auch Zack Herry und seine Partnerin Deniz gehören. Zack erfährt, dass ein gewisser Augias Longfellow, der weiße Nigerianer, im Bezirk Stallhagen das Sagen hat. Er findet ihn, doch Longfellows Hinweise haben einen hohen Preis. Im Gegenzug für seine Hilfe verlangt er, dass sich Zack auf ein Spiel einlässt. Schafft er es nicht, die Frau in dem von ihm festgelegten Zeitraum zu finden, eröffnen Longfellows Leute die Jagd auf ihn und die verletzte Sozialarbeiterin.
Zack weiß, dass er dieses Spiel um jeden Preis gewinnen muss. Denn Zack und die verschwundene Frau verbindet ein dunkles Geheimnis...


Meine Meinung:

Ich bin schnell in das Buch reingekommen. Das liegt vor allem daran, dass die Spannung von Anfang an vorhanden ist. Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch ran gegangen, da ich bereits andere Bücher über Zack Henry kenne - ich würde auch immer empfehlen, diese in der richtigen Reihenfolge zu lesen - auch wenn jedes ein in sich abgeschlossener Fall ist. Manche Elemente ziehen sich dennoch durch die ganzen Bände und man versteht Zack glaube ich auch besser, wenn man alles von ihm weiß, was die Autoren bisher preisgegeben haben.
Zack ist anders, als andere Ermittler es sind, aber gerade das macht ihn aus. Er hört nicht immer auf seinen Chef - so auch in diesem Fall nicht. Dadurch begibt er sich selbst das ein oder andere Mal mehr in Gefahr, als er es müsste. Und eigentlich hatte er, als er den Fall übernommen hat, ja noch Pause, da sein letzter Fall so brisant war...aber als er hört, um wen es geht reagiert er sofort. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er Helene von früher kennt - mehr möchte ich hier aber nicht verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen.

Helene tut mir richtig leid. Es ist so krass, wie mit ihr umgegangen wird. Die Beschreibungen, was alles mit ihr gemacht wird, sind schon recht ausführlich und somit nichts für zartbesaitete Leser. Dessen sollte man sich immer bewusst sein, alle Beschreibungen in diesem Buch sind sehr heftig und ausführlich.
Stellenweise wird auch aus ihrer Sicht beschrieben...dadurch konnte ich mir sehr genau vorstellen wie es ihr geht, und wie sehr sie leidet. Den "Personenwechsel" finde ich sehr angebracht und zur Geschichte passend.

Auch die Zustände in den Wohnungen, sind sehr genau beschrieben. Daher konnte ich mir auch diese sehr gut vorstellen - und ich war sehr entsetzt. Das ist eigentlich unvorstellbar, was dort beschrieben wird, aber doch so nah an der Realität....das es einfach beängstigend ist.

Es ist ein bisschen anders, als die Bücher über Zack sonst sind. Das liegt vor allem an der wenigen Zeit, die sie haben - dadurch spielen sich die Ereignisse hier im Minutentakt ab. Es ist immer sehr deutlich, wie spät es ist, da dies als Kapitelüberschrift verwendet wird. Das finde ich sehr gelungen. Zack und Deniz haben hier nur insgesamt 24 Stunden Zeit. Das macht es schon sehr bedrohlich und damit auch sehr spannend und nervenaufreibend. Ich habe das Buch aus diesem Grund auch so gut wie nie aus der Hand gelegt.

Gerade am Ende geht es heiß her, so dass ich immer weitergelesen habe, und gar nicht auf die Uhrzeit geachtet habe, andere Sachen dadurch vergessen habe.

Einer der letzten Sätze in dem Buch ist auf jeden Fall sehr krass - durch diesen möchte ich gleich den nächsten Band lesen. Ich denke genau das wollten die Autoren damit  auch erreichen.

5 von 5 Punkten

Tropen Verlag
Taschenbuch
351 Seiten
15,00 Euro
ISBN: 9783608504170

Montag, 4. November 2019

Buchrezension: Angela Rose Burkart "Amanda von Waisland Tantaras Tempel"



Inhalt:

„Sie hat den Segen zweier Göttinnen, die beide nicht gerade für Sanftmut bekannt sind – was erwarten wir also von ihr?“

Amanda von Waisland – gefürchtete Kämpferin und liebevolle Mutter, von ihren Wolfskriegern als Haupt der Horde anerkannt und als Herrin von Waisland verehrt. Doch sind es gerade ihre unbedingte Entschlossenheit und Stärke, die die dunkle Machtgier ihrer Feinde nähren und den Wunsch, sie zu brechen und scheitern zu sehen. So erscheint selbst im Verbund der Nächsten der Verrat nicht weit und neue Herausforderungen werfen ihre dunklen Schatten voraus.


Meine Meinung:

Es ist ein bisschen länger her, dass ich Band 1 gelesen habe (den solltet ihr unbedingt vorher lesen) und dennoch bin ich ganz schnell wieder in das Buch reingekommen. Die Erinnerungen an das was bisher passiert ist, waren ganz schnell da. Somit konnte ich auch gut in die Geschichte einsteigen und die Spannung gleich von Anfang an genießen.

Bei diesem Buch brauchte ich insgesamt länger beim Lesen, als ich für ein Buch mit gleicher Seitenanzahl/ Schriftgröße etc benötige. Dies liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass ich mich beim Lesen schon sehr konzentrieren musste, da die Geschichte sehr komplex ist. Es viele Personen / Orte gibt, an denen sich die Geschichte abspielt. Dies finde ich überhaupt nicht schlimm, ich genieße das Lesen halt nur irgendwie anders als sonst - intensiver würde ich sagen.

Das Buch ist spannend von vorn bis hinten - auch wenn zwischenzeitlich mal nicht allzuviel passiert, irgendwie passiert doch immer was. Das finde ich sehr gelungen. So gerät man von einer Begebenheit in die nächste.

Die Beschreibungen sind wieder sehr klasse. Als Beispiel möchte ich hier mal die Beerdigung nehmen. Von wem diese ist, verrate ich euch natürlich nicht, denn das würde eindeutig viel zu viel verraten. Diese ist wirklich sehr einfühlsam - ich würde es sogar als liebevoll bezeichnen - geschrieben. Sie ist sehr detailreich beschrieben, so dass ich quasi mit dabei war.
Ich glaube der Autorin ist es auch nicht so leicht gefallen, diese Person gehen zu lassen - zumindest kommt es mir so vor. Das finde ich sehr gut, dass ich dieses Gefühl habe, denn ich finde es schon wichtig, dass eine Autorin irgendwie auch an ihren Protagonisten hängt.

Die Protagonisten sind toll. Besonders auf Berendic möchte ich hier mal eingehen. Er ist einfach klasse, schon allein wie er zu Beginn des Buches Nadia die Leviten liest finde ich unglaublich mutig und angebracht. Er macht das auf eine sehr geschickte Art - im Grunde hält er durch seine Worte Nadia den Spiegel vor...
Natürlich ist auch Amanda hier wieder sehr gelungen, sie ist eine äußerst starke Persönlichkeit mit einer großen Ausstrahlung. Das finde ich einfach faszinierend.

Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiter empfehlen.

5 von 5 Punkten


Oldib Verlag
Taschenbuch
388 Seiten
16,00 Euro
ISBN: 9783939556749

Freitag, 1. November 2019

Buchrezension: Britta Sabbag und Elli Bruder "Prinzessin Zuckerpups"

Inhalt:

Eine herzerwärmende Geschichte über das Pupsen, Ehrlichkeit und wahre Freunde.

Zuckerpups ist eine waschechte Prinzessin: Sie hat Haare, die man fast nie kämmen muss, eine richtig echte Krone mit vier Perlen und sehr liebe Eltern, die ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und: Sie pupst NIEMALS! Da sind sich alle im Schloss einig. Doch das kann die Prinzessin nicht so recht glauben. Denn woher kommt bitte der seltsame Geruch, der ihr immer wieder entgegenweht? Prinzessin Zuckerpups macht sich auf die Suche – und stellt fest: Auch Prinzessinnen müssen pupsen, und das ist auch gut so!

Meine Meinung:

Dieses Kinderbuch ist wirklich sehr niedlich. Die Geschichte ist für die Kinder sehr lustig, so dass diese auch das ein oder andere Mal lachen, während man die Geschichte vorliest. Auch das Thema ist für die Kinder natürlich reizvoll - gerade Kinder im Kindergartenalter finden das einfach spannend, lustig...

Die Bilder in dem Buch sind sehr liebevoll gestaltet, die Mimik der Figuren passt zu dem, was gerade passiert - gerade dies finde ich bei einem Kinderbuch auch sehr wichtig. Die Bilder sind nicht zu überladen, so dass die Kinder sich wirklich gut darauf konzentieren können. Insgesamt ist das Buch sehr farbenfroh gestaltet. Für Kinderaugen eindeutig richtig so.

Das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch von der Wortwahl her, passt es sehr gut für Kinder im Kindergartenalter. Diese hören auf jeden Fall durchgehend gespannt zu. Man kann sie gut dazu motivieren zu sprechen, in dem man sich erstmal erzählen lässt, was auf den Bildern zu sehen ist. Das Buch bietet auch im Nachhinein Sprachanlässe.

Ich würde das Buch für Kinder im Alter von 3-6 Jahren empfehlen.

5 von 5 Punkten

esslinger
Gebundenes Buch
13,00 Euro
32 Seiten
ISBN: 9783480234561

Freitag, 25. Oktober 2019

E-Book Rezension: Manfred Stühler "Abenteuer laufen: Spannende Geschichten aus dem Leben eines (Ultra)läufers"

Inhalt:

Für den Autor ist Laufen nicht nur Bewegung an der frischen Luft, für ihn ist es Erlebnis und Abenteuer. Im vorliegenden Buch erzählt er von spannenden und aufregenden Läufen aus dreißig Jahren Läuferleben, wie er zum Ultraläufer wurde und wie er sich auf seine, bis dahin größte, läuferische Herausforderung vorbereitete, und was dann daraus wurde.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in die wahrlich abenteuerliche Welt des Langstreckenlaufens.


Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich innerhalb recht kurzer Zeit fertig gelesen. Das lag vor allem daran, dass ich wissen wollte, was Manfred alles noch für Herausforderungen auf sich nimmt, und wie diese ablaufen.

Der Einstieg in das Buch gefiel mir schon mal gut, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, da es toll beschrieben ist.
Auch hier bewundere ich wieder, wie ein Läufer - in dem Fall Manfred sich motiviert, um bei seinem ersten richtigen Ultra (dem ersten richtigen, bei dem er das Ziel auch erreicht) ins Ziel zu kommen. Das ist einfach sehr beeindruckend und motivierend über sich selbst hinauszuwachsen und mal an seine eigenen Grenzen zu gehen. Auch wird schnell deutlich, dass es sich bei seiner Motiviation weitestgehend um intrensiche Motivation handelt und er gar nicht so sehr von Außen motiviert werden muss. Klar tut ihm das auch gut, wenn er gerade an seine Grenzen kommt, aber ich denke, dass er auch ohne die Motiviation von anderen so über sich hinausgewachsen wäre.
Auch zu lesen, wie die Betreuer ihn immer weiter motivieren, finde ich toll. Ich glaube, wenn man so etwas macht, braucht man auch eine Partnerin/einen Partner, der einen dabei total unterstützt - sonst kann das ganze nicht gelingen. Manfred hat so eine Frau an seiner Seite, ich finde es auch von ihr stark, wie sie ihn unterstützt, gemeinsam mit ihm dort Urlaub macht, wo er z.B. einen Ultra laufen kann...

Die Kapitel sind in die einzelnen Läufe aufgeteilt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende von einem Kapitel gibt es oft schon einen kleine Vorgeschmack auf den nächsten Lauf. Auch dies fand ich sehr gelungen.

Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.

5 von 5 Punkten

MFS-Buchverlag
E-Book
270 Seiten
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