Achtung - könnte Spoiler enthalten, da es sich um Band 3 handelt.
Inhalt:
In diesem Buch geht es um die Vorgeschichte von einem Protagonisten. Er ist ein Prinz und wird daher gefangen gehalten...er hat Fähigkeiten, die sich kaum jemand vorstellen kann...er soll der zukünftige Schlangenkönig werden..er ist ein Spielball der Mächtigen...und dann erfährt er noch das größte Geheimnis seines Volkes...
Meine Meinung:
Der Einstieg war für mich diesmal nicht ganz so leicht. Ich musste erstmal überlegen, was Sache ist, wer diese Dana überhaupt ist... Wer Mikolaj ist und wer Abramowitsch....das war für mich erstmal ein wenig schwierig. Ich denke das hätte die Autorin irgendwie geschickter lösen können. Es klärt sich dann zwar Stück für Stück auf, was ich auch gut finde, aber komisch war es am Anfang trotzdem sehr.
Nachdem dies für mich klarer war, lässt es sich jedoch flüssig lesen, es ist insgesamt gut durchdacht. Mir ging dann der Gedanke durch den Kopf, ob die Autorin den Gedanken zu Band 3 schon hatte, bevor sie Band 1 überhaupt geschrieben hat, bzw wann Band 3 wirklich entstanden ist.
Spannend ist, dass sich einiges aus Band 1 und 2 aufklärt...was für Sachen das sind, verrate ich euch natürlich nicht, ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen. Vieles war für mich auf eine positive Art und Weise irgendwie unvorstellbar...es sind Dinge passiert, mit denen ich so natürlich nicht gerechnet hätte - einiges davon hat mir Angst gemacht.
Die Beschreibungen sind einfach super, alles ist sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir dies sehr gut vorstellen konnte.
Mikolaj tut mir ziemlich schnell leid, es ist einfach krass, was er sich alles gefallen lassen muss und wie er behandelt wird. Gerade dies erklärt auch einiges in Hinblick auf sein eigenes Verhalten. Ich finde es sehr gut, dass dies jetzt aufgeklärt wird. Seine Geefühle sind mir so nah, er wirkt so verletzlich, so "klein" und dann doch wieder so erschreckend. Auch seine Gedanken sind für mich sehr gut nachvollziehbar. Ich war überrascht wie er manches herausgefunden hat...was er über sich selbst gedacht hat...
Er ist in diesem Buch die Hauptperson, und obwohl es sich tatsächlich eigentlich fast nur um ihn dreht, konnte die Autorin einen guten Spannungsbogen erreiche.
Mercier mag ich immer weniger, ich mochte ihn in den anderen Büchern ja schon nicht...in diesem noch weniger. Er ist mir einfach unsympathisch und löst Hassgefühle in mir aus. Ich finde es erschreckend, was er alles tut...ich würde das tatsächlich als krank bezeichnen... Er ist verrückt, hinterhältig und irgendwie abgebrüht.
Insgesamt fand ich Band 1 und 2 besser, als diesen hier. Aber auch dieser hier war okay und ich konnte das Buch flüssig lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich auch diesen Band fertig gelesen.
4 von 5 Punkte
Eisermann Verlag
Taschenbuch
450 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783961730605
Sonntag, 13. Mai 2018
Donnerstag, 10. Mai 2018
Thomas Finn "Lost Souls"
Inhalt:
Der Autor hat in diesem Buch die Rattenfänger Sage von Hameln mit eingebracht. Jessika ist Archäologin und erst kurzlich in die Nähe von Hameln gezogen. Da bittet man sie in Coppenbrügge einen Fund zu untersuchen, bei Umbauarbeiten einer Kirche ist der Boden eingestürzt und eine Gruft mit einem Sarkophag freigelegt. Der Bauarbeiter wurde bei dem Unfall, von Ratten in dieser Gruft zerbissen und so getötet. Jessika findet in dieser Gruft einen Hinweis zur Rattenfängersage von Hameln...Jessika beschließt dem auf den Grund zu gehen. Währenddessen passieren in Hameln und der Umgebung einige merkwürdige Angriffe von Ratten...
Meine Meinung:
Ganz am Anfang des Buches steht die Rattenfängersage von Hameln. Dies hat mir schon sehr zugesagt, denn ich wollte das Buch unbedingt lesen, da es um die Rattenfängersage geht. Dazu sei gesagt, ich bin mir dieser Sage aufgewachsen, da ich in der Nähe von Hameln lebe. Umso reizvoller war dieses Buch dadurch für mich. Ich bin daher auch mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde - das schon mal vorweg.
Das Buch steigt gut ein, schon im ersten Kapitel geht es mir den Ratten heiß her. Die Beschreibungen konnten bei mir Angst und Ekel hervorrufen und dies, obwohl ich zumindest die Ratten, die als Haustiere gehalten werden, sehr mag.
Der Autor bringt auch Drudenfüße in die Geschichte ein, auch dies sagt mir sehr zu, da ich das auch als ein spannendes Thema empfinde, diese sind auch super passend in das Buch eingearbeitet.
Insgesamt konnten mir die Beschreibungen oft eine Gänsehaut bescheren und ein beängstigendes Gefühl zurück lassen. Einige Momente waren für mich irgendwie echt ein Schock und ich hätte damit auf keinen Fall gerechnet. Die Beschreibung des Hauses zum Beispiel lässt mich sofort an ein Haus in irgendeinem Horrorfilm denken..und dann kommt noch das Gewitter dazu, das lässt es gleich alles noch unheimlicher wirken. Ich glaube ich wäre gegangen und hätte das Haus ganz schnell hinter mir gelassen...
Schon die ersten 100 Seiten habe ich verschlungen, während dieser habe ich das Buch nicht einmal aus der Hand gelegt. Ich wollte zwar eigentlich schlafen gehen, aber ich konnte es nicht so leicht. Das Buch lässt sich auch einfach super flüssig lesen, bedingt durch den tollen Schreibstil und die Spannung, die das gesamte Buch über vorhanden ist. Immer wieder passieren Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Gegen Ende wird alles Stück für Stück aufgeklärt, so bleibt die Spannung auch noch sehr hoch, da man als Leser nicht alles gleichzeitig erfährt.
Dazu kann ich auch noch sagen, dass die Kapitel eine tolle Länge haben. Auch die Titel der Kapiel sind immer passend zum jeweiligen Kapitel gewählt - das hat mich auch sehr angesprochen.
Auf die Rattenfängersage wird im Laufe des Buches immer wieder eingegangen und manches dazu erklärt. Das finde ich total spannend. Wichtige Details sind recht ausführlich erklärt - vor so etwas habe ich ja oft ein bisschen Panik - aber hier ist es dem Autor sehr gut gelungen, dass die Geschichte auch in diesen Momenten total klasse ist.
Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Mit einer kleinen Begebenheit gegen Ende des Buches konnte mich der Autor sehr glücklich machen - allerdings kann ich euch nicht verraten mit welcher, denn das würde euch die Spannung nehmen.
Gut finde ich auf jeden Fall auch, dass der Autor zum Schluss nochmal auf Realität und Fiktion eingegangen ist und er über seine Rechercearbeiten berichtet.
Ich möchte jetzt ein bisschen auf die Protagonisten eingehen:
Jessika ist mir gleich sympathisch - auch wie sie in dem Gewölbe handelt finde ich sehr passend. Ich mag ihre Neugier und dass sie sich selbst nicht davon abhalten lässt, dass der Rest der Decke eventuell auch noch einstürzen könnte..sie möchte trotzdem schon einen Blick auf alles werfen.
Leonie mag ich auch sehr, sie tut mir vor allem total leid. Ich kann mir auch gut vorstellen, wie sie sich fühlen muss in eine so einsame Gegend zu ziehen - kurz nachdem Tod ihrer Mutter.
Wie sie dann auf Martin trifft, ist für mich echt unheimlich. Er ist mir total suspekt und ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen.
Remy die Ratte von Leonie mochte ich zunächst sehr, auch als ihr Verhalten umschlug, hatte ich trotzdem irgendwie noch positive Gefühle für sie.
Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiterempfehlen. Ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Thomas Finn lesen, da mir sein Schreibstil sehr zugesagt hat.
5 von 5 Punkten
Knaur
Taschenbuch
528 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783426521762
Dienstag, 8. Mai 2018
Stephan Harbort "Das Hannibal-Syndrom"
Inhalt:
In diesem Buch beschreibt Stephan Harbort, wer die Serienmörder wirklich sind - denn durch Hollywood und Hannibal Lector, ist dies Thema für viele sehr präsent.
Stephan hat die Täter in ihren Gefängnissen besucht und mit ihnen gesprochen, um mehr über ihre Motivation, den Tathergang und das Profil zu erfahren.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich dieses Buch sehr gut. Ich brauchte ein bisschen Zeit um wieder in das Thema einzusteigen. Doch als ich in dem Thema war, konnte mich das Buch begeistern und ich habe es verschlungen. Der Informationsgehalt ist sehr hoch, es handelt sich hierbei halt nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch, in dem Stephan Harbort die Serienmörder interviewt.
Auch wenn ich damit schon vorgreife, möchte ich sagen, dass mich gerade das Schlusswort sehr zum Nachdenken angeregt hat, und irgendwie was in mir aufgerüttelt hat.
Auf einige der Täter gehe ich jetzt genauer ein:
"Der Mörder ist immer derselbe"
Hier finde ich es super, dass die verschiedenen Tätertypen beschrieben sind, gerade dies hat mir schon einiges verdeutlicht, auch wenn gerade das nicht immer einfach zu lesen war. Spannend fand ich auf jeden Fall, was für unterschiedliche Gründe es gibt, zum Serienmörder zu werden.
Toll fand ich auch, dass Stephan Harbort selbst eine Definition "Serienmörder" erstellt hat - denn ab wann gilt man überhaupt als Serienmörder...
Ich hätte es gut gefunden, wenn die Behörden mehr Daten hätten vorlegen können, wie viele Serienmörder es wirklich gab/gibt. Schon allein um zu sehen, wie es sich von damals bis heute gewandelt hat.
"Begegnung mit einem Untoten"
Stephan Harborts Bedenken, Angst...vor dem Treffen kann ich sehr gut nachvollziehen, diese sind sehr deutlich beschrieben, was ich gut finde.
Mich hat es sehr geschockt, was für heftige Gedanken Peter Windisch auch im Gefängnis noch hat. Einige davon sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, anderes wollte ich mir gar nicht vorstellen. Im gewissen Sinn ist Peter auf jeden Fall ein "Pulverfass"
"Das Schlachten der Lämmer"
Hier hat es mich vor allem geschockt, wie sehr es den Täter erregt hat, wenn Tiere geschlachtet wurden, und das schon in sehr jungen Jahren, bevor er zum Serienmörder wurde.
"Tag X"
Der Täter hier ist sehr reflektiert und warnt vor sich selbst - was ich doch sehr bedenklich finde. Mich würde es diesbezüglich interessieren, wie ernst die Behörden diese Warnung nehmen oder ob er trotzdem nach Verbüßung seiner Strafe raus kommt.
Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die Interesse an Serienmördern haben. bewusst bin ich hier nicht sehr deutlich auf die einzelnen Täter und ihre Taten eingegangen, um euch die Spannung zu erhalten.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
347 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783492236508
In diesem Buch beschreibt Stephan Harbort, wer die Serienmörder wirklich sind - denn durch Hollywood und Hannibal Lector, ist dies Thema für viele sehr präsent.
Stephan hat die Täter in ihren Gefängnissen besucht und mit ihnen gesprochen, um mehr über ihre Motivation, den Tathergang und das Profil zu erfahren.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich dieses Buch sehr gut. Ich brauchte ein bisschen Zeit um wieder in das Thema einzusteigen. Doch als ich in dem Thema war, konnte mich das Buch begeistern und ich habe es verschlungen. Der Informationsgehalt ist sehr hoch, es handelt sich hierbei halt nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch, in dem Stephan Harbort die Serienmörder interviewt.
Auch wenn ich damit schon vorgreife, möchte ich sagen, dass mich gerade das Schlusswort sehr zum Nachdenken angeregt hat, und irgendwie was in mir aufgerüttelt hat.
Auf einige der Täter gehe ich jetzt genauer ein:
"Der Mörder ist immer derselbe"
Hier finde ich es super, dass die verschiedenen Tätertypen beschrieben sind, gerade dies hat mir schon einiges verdeutlicht, auch wenn gerade das nicht immer einfach zu lesen war. Spannend fand ich auf jeden Fall, was für unterschiedliche Gründe es gibt, zum Serienmörder zu werden.
Toll fand ich auch, dass Stephan Harbort selbst eine Definition "Serienmörder" erstellt hat - denn ab wann gilt man überhaupt als Serienmörder...
Ich hätte es gut gefunden, wenn die Behörden mehr Daten hätten vorlegen können, wie viele Serienmörder es wirklich gab/gibt. Schon allein um zu sehen, wie es sich von damals bis heute gewandelt hat.
"Begegnung mit einem Untoten"
Stephan Harborts Bedenken, Angst...vor dem Treffen kann ich sehr gut nachvollziehen, diese sind sehr deutlich beschrieben, was ich gut finde.
Mich hat es sehr geschockt, was für heftige Gedanken Peter Windisch auch im Gefängnis noch hat. Einige davon sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, anderes wollte ich mir gar nicht vorstellen. Im gewissen Sinn ist Peter auf jeden Fall ein "Pulverfass"
"Das Schlachten der Lämmer"
Hier hat es mich vor allem geschockt, wie sehr es den Täter erregt hat, wenn Tiere geschlachtet wurden, und das schon in sehr jungen Jahren, bevor er zum Serienmörder wurde.
"Tag X"
Der Täter hier ist sehr reflektiert und warnt vor sich selbst - was ich doch sehr bedenklich finde. Mich würde es diesbezüglich interessieren, wie ernst die Behörden diese Warnung nehmen oder ob er trotzdem nach Verbüßung seiner Strafe raus kommt.
Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die Interesse an Serienmördern haben. bewusst bin ich hier nicht sehr deutlich auf die einzelnen Täter und ihre Taten eingegangen, um euch die Spannung zu erhalten.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
347 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783492236508
Donnerstag, 26. April 2018
Buchrezension: Franziska Steinhauer "Der Werwolf von Hannover - Fritz Haarmann"
Inhalt:
Sommer 1924. Bevor der Ernst des Lebens für Ludwig und Theo beginnt, brechen die Freunde zu einer Fahrradtour auf. Doch plötzlich ist Theo verschwunden. Gleichzeitig scheint ein Serienmörder in Hannover sein Unwesen zu treiben. Spielende Kinder finden einen Schädel am Flussufer. Als kurz darauf weitere Schädel gefunden werden, entpuppt sich ein scheinbarer Unfall als bestialischer Mord. Verhaftet wird Fritz Haarmann, ein stadtbekannter Altkleiderhändler. Hat er all diese Menschen - auch Theo - unter den Augen der Öffentlichkeit ermordet?
Meine Meinung:
Dieses Buch konnte mich rundum begeistern.
Optisch ist es durch den roten Buchschnitt schon klasse, denn das fällt einfach ins Auge.
Schon allein, dass es mit den Textzeilen von "Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt der Haarmann auch zu dir..." beginnt finde ich total klasse. Wenn ich an Haarmann denke habe ich meist auch diese Zeilen im Kopf.
Dann ist kurz beschrieben, was Haarmann damals gemacht hat, wo die Schädel und Knochen gefunden wurden...und wie er an die "Jungs" gekkommen ist. Das ist besonders für diejenigen wichtig, die vorher noch nichts über Fritz Haarmann gelesen haben.
Anschließend steigt man in die Geschichte aus Sicht Haarmanns ein...wie er neben einem seiner Mordopfer aufwacht und feststellt, dass dieser tot ist. Wie ich finde, ist dies ein sehr gelungener Einstieg, der eindeutig Lust auf mehr macht.
Das Buch ist entweder wie eben schon geschrieben, aus der Sicht Haarmanns geschrieben, oder eben aus der, der Bevölkerung. Es ist durch die Überschriften auch immer gut zu sehen, welche Sicht man gerade vor sich hat. Gut gefallen hat mir auch, dass die Kapiel ebenfalls mit Zeitangaben versehen waren. Dies ist zum Teil für die Geschichte auch sehr wichtig.
Alle Gefühle und Gedanken sind gut beschrieben...seien es jetzt die, der betroffenen Bevölkerung oder auch die von Haarmann. Gerade auch der Gedanke der Bevölkerung, dass sie vielleicht Menschenfleisch gegessen haben, und wie sie damit umgehen, ist für mich sehr gut nachvollziehbar und schon sehr krass.
Insgesamt ist das Buch sehr fesselnd und spannend geschrieben, so dass ich es kaum aus der Hand legen wollte, und z.B. der Mittagspause entgegen gefiebert habe, damit ich weiterlesen konnte.
Gut finde ich, dass die Realität auf Fiktion trifft. Es sind in dem Buch Vernehmungsprotokolle Haarmanns eingearbeitet. Fiktion ist in diesem Fall die Sicht der Bevölkerung und die Radtour. Wobei ich mir vorstellen kann, dass die Bevölkerung damals oft so gedacht hat, wie es hier beschrieben wurde.
Heftig finde ich, dass nie geklärt werden konnte, wie er seine Opfer getötet hat - es gibt zwar Vermutungen, aber gewiss sind diese nicht. Und das auch nie geklärt wurde, ob er vielleicht wirklich Menschenfleisch verkauft hat...
Am Ende des Buches ist der Lebenslauf Haarmanns aufgeführt, wo er gewohnt hat, wie oft er im Gefängnis war...und auch das sein Kopf erst 2014 eingeäschert wurde - man diesen nach dem Köpfen erst untersucht hat, um herauszufinden, ob es da Auffälligkeiten gibt - auch das Ergebnis finde ich super interesant. Für mich waren auch dies Fakten total spannend. Insgesamt konnte das Buch mein Interesse an Fritz Haarmann noch verstärken.
Ich kann allen, die sich für wahre Verbrechen und im speziellen für Fritz Haarmann interessieren, dieses Buch empfehlen.
5 von 5 Punkte
Gmeiner Verlag
Taschenbuch
12,99 Euro
313 Seiten
ISBN 9783839220702
Montag, 23. April 2018
Buchrezension: Ursula Poznanski und Arno Strobel "Invisible"
Inhalt:
Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...
Meine Meinung:
Dieses Buch beginnt schon sehr spannend, das ist super - so wurde ich direkt in die Geschichte hineingezogen. Diese Spannung hält auch das gesamte Buch über an und wird stellenweise sogar noch größer.
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Auch, dass es im Wechsel aus der Sicht von Daniel und dann aus der von Nina geschrieben ist, finde ich super. Gerade weil die beiden doch sehr untschiedlich sind. Es ist dadurch bedingt auch sehr spannend, wie unterschiedlich diese beiden Protagonisten ermitteln. Auch das konnte mich sehr begeistern. Gerade da Nina oftmals doch ein wenig aus der Reihe tanzt...
Nina ist mir auch mega sympathisch, auch gerade weil sie sich nicht immer verhält, wie eine Polizistin sich vielleicht verhalten sollte.
Daniel finde ich manchmal ein bisschen schräg und da habe ich mich desöfteren gefragt, warum er so ist, wie er ist...wobei ich aber auch verstehen kann, dass er manchmal so hart zu Nina ist, wenn diese mal wieder einen Alleingang unternommen hat.
Philipp finde ich ganz komisch - so als ob er sich irgendwie dazwischen drängen will. Er ist mir zu schleimig....ich denke ihr wisst, was ich damit meine.
Isabell war mir von Anfang an sehr suspekt. Insgesamt passen alle Progagonisten jedoch gut zum Buch.
Die Idee ist einfach krass und super umgesetzt. Ich habe mich oft gefragt, wie man so skrupellos sein kann, wie es die Täter sind. Das hat mich doch sehr erschreckt und mich auch rätseln lassen...
Allgemein ist das Buch sehr heftig und nichts für schwache Nerven. Die Beschreibungen der Morde und der Mordopfer waren schon sehr detailiert. Ich fand es gut so, kann mir aber gut vorstellen, dass dies nicht für jeden was ist.
Gerade auch dadurch und durch andere gute Beschreibungen, konnte ich in bestimmten Momenten die Angst oder auch die Abgebrühtheit oder auch die Verwirrung gut spüren. All das war für mich sehr greifbar und so real - das fand ich besonders heftig.
Die Auflösung hat mich sehr überrascht und insgesamt war das Ende sehr krass, auch wenn ich da dann schon mit so etwas gerechnet habe, also dass nochmal was passieren wird. Nur mir war nie klar, dass es so heftig sein wird.
Ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
5 von 5 Punkten
Wunderlich Verlag
Broschiert
14,99 Euro
366 Seiten
ISBN: 9783805200158
Freitag, 20. April 2018
Buchrezension: Sebastian Fitzek "Das Joshua-Profil"
Inhalt:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
Meine Meinung:
Insgesamt ist dieses Buch sehr spannend und fesselend. Ich habe es durchweg verschlungen. Das sagt doch schon mal einiges aus, wie ich finde. Ich wollte das Buch auch nie aus der Hand legen und habe es mir daher oft mit dem Buch gemütlich gemacht, oder halt auf dem Weg zur Arbeit gelesen.
Als erstes möchte ich eine Empfehlung aussprechen...ich denke es ist sehr sinnvoll zuerst "Die Blutschule" von Max Rhode (Pseudonym von Sebastian Fitzek) zu lesen - denn das Joshua-Profil spielt an manchen Stellen drauf an. Außerdem ist die Blutschule auch sehr spannend.
Das Joshua-Profil beginnt auch mit einem Ausschnitt aus der Blutschule. Diese Idee finde ich super, da sie mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat. Es geht dann auch gleich sehr spannend los - und ich kann sagen, diese Spannung erhöht sich im Laufe des Buches noch.
Es gibt viele Verwirrungen, die es mir unmöglich gemacht haben, selbst auf die Lösung zu kommen - das gefällt mir immer sehr gut.
Die Beschreibungen sind sehr krass - daher sind diese auch nichts für schwache Nerven. Sie sind halt sehr detailreich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Durch die vielen Details sind sie oftmals aber auch sehr blutig. Ich mag das ja sehr gerne, für mich macht das einen Thriller oftmals aus.
Beim Lesen habe ich mich zunächst oft gefragt wer Joshua ist...und warum keiner Max glaubt... Diese und viele andere Fragen habe ich mir beim Lesen oftmals gestellt. Ich war da viel am Überlegen, gab aber nicht auf die Lösung...bis es aufgeklärt wurde.
Die Protagonisten sind super. Max und Jola fand ich von Anfang an sehr gut. Sowohl Max, als auch Jola tun mir sehr leid - Jola natürlich fast noch viel mehr... Beide müssen viel durchmachen. Ich glaube am schlimmsten ist es für Max, dass er alleine dasteht und ihm keiner glaubt. Er wird ziemlich schnell vorverurteilt, was ich schade finde, aber es macht auch die Spannung in dem Buch aus.
Kim dagegen finde ich manchmal ein bisschen komisch, aber auch das passt gut zu diesem Buch.
Bei der Auflösung hatte ich dann ein sehr beklemmendes Gefühl und mich oft gefragt, was man damit noch alles anrichten könnte. Ich finde das sehr beängstigend (was ich beängstigend finde, müsst ihr einfach selbst lesen).
Das Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen. Sebastian Fitzek hat mich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht, sondern fesseln können.
5 von 5 Punkten
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Bastei Lübbe
Preis vom Taschenbuch: 10,90 Euro
432 Seiten
ISBN: 9783404175017
Donnerstag, 19. April 2018
Coverrelease "Elfenlicht - Märtyerkunst" von Judith Laverna
rétín, kýo
ghínt vhóyar ‘secíyë ílumen eíhlinwýr Nílethenneth, élfan
hén.
Das ist elfisch und heißt:
Ich freue mich, euch heute das
Buchcover zu Elfenlicht – Band 1 – präsentieren zu dürfen.
Und hier ist es:
Sieht es nicht wunderschön aus?!
Und darum geht es in diesem ersten Teil:
Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.
Bevor ihr dann beim Lesen ganz überrascht seid...aber vielleicht könnt ihr es euch ja denken - schließlich fange ich meine Beiträge sonst nicht auf elfisch an...werden in diesem Buch einige Textpassagen auf elfisch sein.
Das Buch erscheint am 1.5 beim Papierverzierer Verlag
Und hier könnt ihr das Buch kaufen: Amazon
Der Vorbestellpreis beträgt 2,99 Euro
Na wie gefällt euch das? Ich kann sagen, ich freue mich schon sehr darauf, das Buch lesen zu dürfen.




