Dienstag, 15. September 2015
Buchrezi: Virginia Macgregor "Der Junge, der mit dem Herzen sah"
Inhalt:
Milo ist neun Jahre alt und leidet unter Retinitis pigmentosa. Das bedeutet, dass er sein Sehvermögen Stück für Stück verlieren wird, bis er irgendwann vollständig erblindet. Momentan kann er noch schauen, allerdings nur wie durch ein Nadelöhr. Dadurch bemerkt er Kleinigkeiten, die nicht jeder sieht. Seine Großmutter kommt in ein Altenheim, dort fallen ihm Dinge auf, doch die Erwachsenen interessieren sich nicht dafür. Doch Milo ist entschlossen, dies alles aufzuklären...
Meine Meinung:
Ich möchte dieses Buch als allererstes bedingungslos weiterempfehlen, warum lest doch selbst:
Dieses Buch ist so gefühlvoll, dass ich durchgehend mitgelacht, gefiebert, gehofft und fast geweint habe. Tränen in den Augen waren an der ein oder anderen Stelle vorhanden. Und genau das macht dieses Buch für mich schon aus. Denn es passt irgendwie zum Titel, wenn man selbst mit dem ganzen Herzen beim Lesen dabei ist. Und das schafft nicht jeder Autor, dieser Autorin ist es jedoch sehr super gelungen.
Ich bin an dieses Buch mit großer Vorfreude gegangen, weil ich solche Geschichten meist super finde, diese übertrifft jedoch viele andere, die ich bisher gelesen habe. Es hat mich einfach so sehr berührt, dieses Verhalten, diese Gedanken...und auch die Gedanken die man sich dann selbst über sein eigenes Verhalten macht.
Milo konnte mich begeistern und ich konnte mit ihm mitfühlen, dass war für mich sehr schön. Er ist ein toller kleiner Junge. In meinen Augen, sieht er nicht nur durch seine Erkrankung diese Kleinigkeiten, sondern auch weil Kinder oftmals allgemein sehr viel mehr wahrnehmen, als Erwachsene es tun. Ich weiß wovon ich da schreibe, da ich als Erzieherin arbeite und so vieles von Kindern mitbekomme, was mir selbst vielleicht gar nicht so aufgefallen wäre.
Milo hat eine sehr große Lebenslust, und das trotz seiner Krankheit, das beeindruckt mich sehr. Auch wie er mit seiner Großmutter umgeht und sich so aufopferungsvoll um sie kümmert, dies jedoch als selbstverständlich ansieht und nicht als Arbeit finde ich auch sehr klasse. Denn um die alten Menschen wird sich in der heutigen Gesellschaft - finde ich einfach viel zu wenig gekümmert. Und genau das wird einem beim Lesen von diesem Buch noch deutlicher bewusst.
Die Geschichte ist toll ausgearbeitet und die Autorin hat beim Schreiben meiner Meinung nach sehr sehr viel Gefühl rein gelegt. Ich konnte förmlich spüren, wie wichtig der Autorin dieses Buch, diese Geschichte ist. Das ist glaube ich auch einer der Gründe, warum mich dieses Buch so überzeugen konnte.
5 von 5 Punkten
Manhattan
Taschenbuch
411 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783442547494
Buchrezi: Erik Axl Sund "Scherbenseele"
Inhalt:
In Schweden geschehen bizarre Selbstmorde...an den unterschiedlichsten Orten in ganz Schweden nehmen sich Jugendliche auf sehr ungewöhnliche und grausame Art das Leben. Sie alle haben nur eins gemeinsam: sie hören düstere Musik von "Hunger", diese ist auf alten Musikkassetten zu finden. Gleichzeitig werden in Schweden sehr einflussreiche Männer ermordert. Jens Hurtig ermittelt und findet so einiges raus...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist echt genial. Es ist sehr grausam und vorallem gut durchdacht. Ich bin mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und ich wurde auch in keinem Moment enttäuscht.
Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden, auch wenn ich manchmal etwas verwirrt war, da in dem Buch wirklich sehr sehr viele unterschiedliche Charaktere vorkommen und ich erstmal klar kommen musste, wer wer ist. Aber das ging auch eigentlich relativ schnell und gut, dass ich das drauf hatte. Und gerade weil es so viele verschiedene Handlungsstränge hat, ist es sehr spannend. Erst kurz vor Ende klärt sich wirklich alles auf. Das Ende ist gut gestaltet und anders in gewisser Hinsicht - mehr möchte ich dadrüber jetzt aber nicht verraten.
Auch die Charaktere konnten mich begeistern und somit überzeugen. Sie hatten genug Tiefgang, so dass ich mich schön in sie hineinversetzen konnte. Ihre Handlungen sind gut durchdacht und passen zum jeweiligen Charakter.
Die Geschichte an sich ist eine tolle Idee, die auch super umgesetzt wurde. Sie ist insich schlüssig und konnte mich total überzeugen. Diese Reihe werde ich weiter verfolgen, denke ich und ich bin gespannt was für ein Fall im nächsten auftaucht.
Toll finde ich es auch, dass der Fall komplett in sich abgeschlossen ist, mal sehen ob man den überhaupt kennen müsste um den nächsten zu lesen, das finde ich auch immer interessant.
5 von 5 Punkten
Goldmann
Taschenbuch
410 Seiten
12,99 Euro
ISBN 978344248334
Donnerstag, 10. September 2015
Buchrezi: Tanya Byron "Das Gehirn meiner Großmutter - Wahre Geschichten aus dem Alltag einer klinischen Psychologin"
Inhalt:
Tanya Byron ist eine renommierte Professorin für klinische Psychologie. In diesem Buch hat sie einige Fallgeschichten beschrieben.
Sie war 15 Jahre alt, als sie ihre Großmutter tot auffindet. Diese wurde von einer heroinabhängigen jungen Frau erschlagen. Dieses Bild hat sie sehr geprägt und es kommt auch oft im Buch zur Sprache.
Meine Meinung:
Das Buch ist super interessant. Auch wenn es wie in der Inhaltsangabe des Buches angegeben doch ein bisschen anders ist. Dort wurde deklariert, dass es sich um wahre Fälle handelt - dies ist sogar auf dem Buchcover welches ich habe drauf (das weicht ein wenig von dem abgebildeten ab), jedoch schreibt sie mehrfach, dass es keine wahren Fälle sind, aber es Fälle sind, wie sie sich hätten auch abspielen können. Das finde ich ein wenig schade, dass es als was anderes ausgegeben wurde. Gelesen hätte ich es zwar so oder so, aber ich hatte schon wahre Fälle erwartet.
Ich finde es gut wie die Unsicherheit der Autorin gerade in ihren ersten Fällen auch in diesem Buch zur Geltung kommt. Ich kann diese Unsicherheit gut nachvollziehen, ich selbst bin Erzieherin und war gerade am Anfang meiner Berufslaufbahn auch oftmals unsicher in manchen Situationen. Ich finde es mutig von ihr, dass sie ihre Unsicherheiten zugibt.
Die Fälle sind spannend geschildert und sehr eindrucksvoll. Ich denke auch, dass sie sich so hätten abspielen können.
Das Buch konnte ich gut lesen, auch wenn manchmal Fachbegriffe verwendet wurden. Diese waren immer gut erklärt und ich finde es wichtig, dass sie in so einem Buch vorkommen. Die Erklärungen haben das Buch in keinem Moment langweilig oder langatmig gemacht. Es werden unterschiedliche Fälle geschildert, die sich in verschiedenen Altersgruppen abspielen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Bei Imogen hatte ich schon die richtige Vermutung, worauf es letzendlich auch hinausgelaufen ist. Aber das liegt vielleicht auch an meinem eigenen Beruf.
Alles in allem kann ich dieses Buch auch weiterempfehlen, ich würde nur empfehlen, dass der Text auf der Buchrückseite geändert wird, und auch das Cover welches ich habe nicht mehr verwendet wird.
4 von 5 Punkten
btb
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
19,99 Euro
318 Seiten
ISBN 9783442754809
Sonntag, 6. September 2015
Buchrezi: Mathias Malzieu "Der kleinste Kuss der Welt"
Inhalt:
Ein Erfinder küsst eine Frau. Diese verschwindet danach und er versucht herauszufinden wer sie ist, weil er sie unbedingt wiedersehen will. Denn er hat sich in sie verliebt und bekommt sie nicht aus ihrem Kopf.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich sagen, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat, wie "Mechanik des Herzens" von diesem Autor. Da ich das Buch schon kannte, hatte ich an dieses Buch dann doch hohe Erwartungen, diese wurden jedoch leider nicht erfüllt. Das finde ich schade.
Ja das Buch war okay, aber für mich dann doch nichts herausragendens. Romantisches war es in gewisser Hinsicht, und irgendwie auch eine Art Märchen. Aber es konnte mich leider nicht verzaubern.
Ich bin mit dem Hauptcharakter leider nicht so richtig warm geworden, ich fand ihn irgendwie komisch. Und ich glaube genau da liegt auch mein Problem, wäre mir der Protagonist sympathisch gewesen und ich hätte mich in ihn hineinversetzen können, dann wäre das Buch wohl eher auch was für mich gewesen. Er hatte mir nicht genug Tiefgang irgendwie, man hat nichts weiter über ihn erfahren so richtig außer das mit den Frauen. Das fand ich zu flach.
Der Schreibstil ist eher gehoben, trotzdem lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Es ist etwas anspruchsvoller, als manch andere Bücher.
Dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen.
2 von 5 Punkten
carl´s books
Taschenbuch
12,99 Euro
144 Seiten
ISBN 9783570585474
Buchrezi: Rieke Patwardhan "Fräulein Schmalzbrot & Billie Ballonfahrer"
Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten von Fräulein Schmalzbrot und ihrer kleinen Schwester Billie Ballonfahrer. Sie zelten z.B. gemeinsam im Garten, brauen Zaubertränke, haben eine Einhornkrankenstation...
Meine Meinung:
Angegeben ist dieses Buch mit einer Altersempfehlung ab ca 5 Jahren, ich finde aber, dass es auch für jüngere Kinder geeignet ist. Das erstmal vorweg.
Ich habe die Geschichten dieses Buches in der Kindergartengruppe vorgelesen, in der ich arbeite. Die meisten Kinder waren sehr begeistert von dem Buch. Sie haben oftmals gelacht und manchmal kamen auch Kommentare wie "Das ist ja doof von der" etc.... Die Kinder haben dem Buch sehr gut gefolgt und konzentiert zu gehört - was immer dafür spricht, dass sie an diesem Buch Interesse hatten. Sie konnten sich meiner Meinung nach in die beiden Mädels hineinversetzen.
Ich selbst fand die Geschichten auch sehr ansprechend und kindgerecht - bis auf die mit den Zombies, die fand ich schon eher zu gruselig für Kinder, vorallem da es sich bei Kindern ab 5 um die Altersgruppe handelt die oft Angst vor Monstern unterm Bett haben.
Es ist größtenteils lustig, auch ein wenig zum Nachdenken.
Die beiden Mädels sind klasse, ich konnte mir sie und ihre Eltern sehr gut vorstellen.
Sehr angebracht finde ich die Länge der Geschichten, diese ist so gewählt, dass die Kinder immer noch gut dabei waren und die Ausdauer zum zuhören hatten. Auch das jede Geschichte nur mit einem Bild untermalt war, finde ich in Ordung. Selbst für die Kinder war das kein Problem.
5 von 5 Punkten
Knesebeck Verlag
Gebundenes Buch
109 Seiten
12,95 Euro
ISBN 9783868738124
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten von Fräulein Schmalzbrot und ihrer kleinen Schwester Billie Ballonfahrer. Sie zelten z.B. gemeinsam im Garten, brauen Zaubertränke, haben eine Einhornkrankenstation...
Meine Meinung:
Angegeben ist dieses Buch mit einer Altersempfehlung ab ca 5 Jahren, ich finde aber, dass es auch für jüngere Kinder geeignet ist. Das erstmal vorweg.
Ich habe die Geschichten dieses Buches in der Kindergartengruppe vorgelesen, in der ich arbeite. Die meisten Kinder waren sehr begeistert von dem Buch. Sie haben oftmals gelacht und manchmal kamen auch Kommentare wie "Das ist ja doof von der" etc.... Die Kinder haben dem Buch sehr gut gefolgt und konzentiert zu gehört - was immer dafür spricht, dass sie an diesem Buch Interesse hatten. Sie konnten sich meiner Meinung nach in die beiden Mädels hineinversetzen.
Ich selbst fand die Geschichten auch sehr ansprechend und kindgerecht - bis auf die mit den Zombies, die fand ich schon eher zu gruselig für Kinder, vorallem da es sich bei Kindern ab 5 um die Altersgruppe handelt die oft Angst vor Monstern unterm Bett haben.
Es ist größtenteils lustig, auch ein wenig zum Nachdenken.
Die beiden Mädels sind klasse, ich konnte mir sie und ihre Eltern sehr gut vorstellen.
Sehr angebracht finde ich die Länge der Geschichten, diese ist so gewählt, dass die Kinder immer noch gut dabei waren und die Ausdauer zum zuhören hatten. Auch das jede Geschichte nur mit einem Bild untermalt war, finde ich in Ordung. Selbst für die Kinder war das kein Problem.
5 von 5 Punkten
Knesebeck Verlag
Gebundenes Buch
109 Seiten
12,95 Euro
ISBN 9783868738124
Buchrezi: Nicole Neubauer "Kellerkind"
Inhalt:
Rose Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Keller von diesem Haus, in ihrem Kellerverschlag findet die Polizei den 14-jährigen Oliver Baptiste. Sein Körper weist einige Blutergüsse auf und seine Hände sind blutverschmiert. Hauptkommisar Waechter und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen immer mehr...
Meine Meinung:
Die Inhaltsbeschreibung auf dem Buch hat mich schon angesprochen, und damit hab ich entschieden, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich kann sagen, dass der Inhalt nicht zu viel versprochen hat.
Die Story ist gut durchdacht und ich habe sehr im Dunklen getippt, immer wieder, und immer mal wieder wen anders - der Autorin ist das sehr gut gelungen. Ich finde bei einem Krimi/Thriller darf man nicht gleich darauf kommen, wer der Täter ist - das wäre langweilig. Diese Spannung konnte die Autorin meisterhaft aufrecht erhalten. Spannend war das Buch für mich durchgehend.
Auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe um wirklich in dieses Buch einzutauchen, es war noch ein Zeitraum, der in meinen Augen keinen Abzug erfordert.
Allgemein ist diese Idee sehr gut und mir so zum Glück noch nicht bekannt gewesen, obwohl ich viele Bücher in diesem Genre lese.
Die Charaktere sind gut durchdacht und schön ausgearbeitet. Ich konnte sehr schnell ein Gefühl für die verschiedenen Protagonisten entwickeln. Eine Sympathie bzw Antisympathie hat sich gebildet, passend zu den Charakteren, ich denke genau wie die Autorin sich dies gedacht hat.
Der Schreibstil ist ansprechend und lässt sich flüssig lesen. Auch das ist mir immer wichtig. Die Ausdrucksweise ist in einem vernünftigen Deutsch geschrieben, die Aussagen von Oliver passen zu einem 14 Jährigen, auch vom sprachlichen her.
Die Leiche ist schonungslos beschrieben, auch ihre Umgebung - genau das gefällt mir gut, ist jedoch nichts für schwache Nerven.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
blavalet
Taschenbuch
9,99 Euro
414 Seiten
ISBN 9783442383375
Donnerstag, 3. September 2015
Buchrezi: Anouska Knight "Am Horizont ein Morgen"
Inhalt:
Holly hat die Liebe ihres Lebens verloren, ihr Mann starb vor 2 Jahren bei einem Unfall. Sie trauert immer noch um ihn, bringt es nicht übers Herz in ihrem Haus etwas großartig zu verändern. Nach außen hin, wirkt es jedoch als wenn sie diesen Verlust überwunden hätte. Sie führt eine eigene Konditorei und lebt ihr Leben. Doch sie fühlt sich einsam, verloren und zerbrochen. Sie glaubt dass sie nie wieder jemanden lieben können wird.
Eines Tages trifft sie Ciaran Argyll, den Sohn von einem Millionär. Sie scheinen so nichts miteinander gemeinsam zu haben, aber Holly merkt, dass auch er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein bisschen gebraucht um in dieses Buch hineinzufinden, das finde ich ein bisschen schade. Ich kann auch gar nicht genau sagen, woran das liegt, dass es nicht so einfach war. Als ich dann jedoch im Buch richtig angekommen war, sagte es mir auch zu. Ich konnte mich dann recht gut - zumindest meist - in Holly hineinversetzen. Ich kann auch ihre Trauer sehr gut nachvollziehen, denn ich glaube mir würde es ähnlich gehen. Sie hatte sich ein Leben mit Charlie ausgemalt, und plötzlich wird er aus dem Leben gerissen und sie muss ihrs neu planen, bzw alleine leben. Ich hätte da auch so meine Probleme mit, denke ich. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen, ihre Ängste, ihre Trauer alles war für mich fühlbar. Genau das ist mir bei Büchern auch wichtig.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass ich sie mir gut vorstellen kann. Jesse finde ich auch sehr klasse und er war mir sehr schnell sympathisch. Ciaran, war mir auch sehr schnell sympathisch. Zu Holly brauchte ich einige Zeit um wirklich einen Draht zu ihr zu finden. Aber auch das ist mir letztendlich gelungen.
Die Geschichte ist gut aufgebaut und es hat Spaß gemacht sie zu verfolgen. Ich finde sie auch gut durchdacht. Manches war irgendwie vorhersehbar, aber das ist bei den meisten Frauenromanen der Fall - zumindest geht es mir oftmals so - dabei lese ich gar nicht sooo viele Frauenromane, aber ab und an brauche ich das mal.
Der Schreibstil ist gut, die Wortwahl ist angebracht und das Buch lässt sich dadurch sehr flüssig lesen.
Alles in allem hat das Buch zwar ganz kleine Schwachpunkte, mir aber dennoch gut gefallen.
4 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
332 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783956492006
Vielen Dank an Blogg dein Buch
Holly hat die Liebe ihres Lebens verloren, ihr Mann starb vor 2 Jahren bei einem Unfall. Sie trauert immer noch um ihn, bringt es nicht übers Herz in ihrem Haus etwas großartig zu verändern. Nach außen hin, wirkt es jedoch als wenn sie diesen Verlust überwunden hätte. Sie führt eine eigene Konditorei und lebt ihr Leben. Doch sie fühlt sich einsam, verloren und zerbrochen. Sie glaubt dass sie nie wieder jemanden lieben können wird.
Eines Tages trifft sie Ciaran Argyll, den Sohn von einem Millionär. Sie scheinen so nichts miteinander gemeinsam zu haben, aber Holly merkt, dass auch er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein bisschen gebraucht um in dieses Buch hineinzufinden, das finde ich ein bisschen schade. Ich kann auch gar nicht genau sagen, woran das liegt, dass es nicht so einfach war. Als ich dann jedoch im Buch richtig angekommen war, sagte es mir auch zu. Ich konnte mich dann recht gut - zumindest meist - in Holly hineinversetzen. Ich kann auch ihre Trauer sehr gut nachvollziehen, denn ich glaube mir würde es ähnlich gehen. Sie hatte sich ein Leben mit Charlie ausgemalt, und plötzlich wird er aus dem Leben gerissen und sie muss ihrs neu planen, bzw alleine leben. Ich hätte da auch so meine Probleme mit, denke ich. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen, ihre Ängste, ihre Trauer alles war für mich fühlbar. Genau das ist mir bei Büchern auch wichtig.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass ich sie mir gut vorstellen kann. Jesse finde ich auch sehr klasse und er war mir sehr schnell sympathisch. Ciaran, war mir auch sehr schnell sympathisch. Zu Holly brauchte ich einige Zeit um wirklich einen Draht zu ihr zu finden. Aber auch das ist mir letztendlich gelungen.
Die Geschichte ist gut aufgebaut und es hat Spaß gemacht sie zu verfolgen. Ich finde sie auch gut durchdacht. Manches war irgendwie vorhersehbar, aber das ist bei den meisten Frauenromanen der Fall - zumindest geht es mir oftmals so - dabei lese ich gar nicht sooo viele Frauenromane, aber ab und an brauche ich das mal.
Der Schreibstil ist gut, die Wortwahl ist angebracht und das Buch lässt sich dadurch sehr flüssig lesen.
Alles in allem hat das Buch zwar ganz kleine Schwachpunkte, mir aber dennoch gut gefallen.
4 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
332 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783956492006
Vielen Dank an Blogg dein Buch




