Mittwoch, 9. November 2011

Sebastian Fitzek "Die Therapie"

Inhalt:
Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegtes Ferienhaus zurück gezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird...


Meine Meinung:
Die ersten Wörter die mir nach dem Lesen des Buches in den Sinn kamen waren: krank, krass. Diese beiden Wörter kamen mir auch während des Lesens oftmals in den Sinn.
Die Charaktere sind einfach super. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es trotz eigentlichem Zeitmangel innerhalb von 2 Tagen fertig gelesen habe.
Bei dem Buch spielt meiner Meinung nach die eigene Fantasie auch eine große Rolle. Und genau das finde ich gut.
Es ist halt einfach wieder ein Fitzek - ich denke das sagt schon einiges aus. Der Schreibstil zieht mich immer gleich in seinen Bann. Fitzek hat es auf jeden Fall unter meine Lieblingsautoren geschafft, und so viele sind das nicht. Vorallem ist jedes seiner Bücher auf seine Weise einzigartig. Es ist alles so unvorhersehbar. Und das finde ich gut, denn die Spannung bleibt einfach das ganze Buch erhalten.

Achtung: Es ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven!

5 von 5 Punkten.





Verlag: Knaur
Preis: 7,95
332 Seiten
ISBN: 9783426633090

Montag, 7. November 2011

Sam Enthoven "Black Tattoo"

Inhalt:
Eigentlich war Jacks bester Freund Charlie schon immer supercool. Dass plötzlich ein lebendig wirkendes schwarzes Tattoo Charlies Rücken schmückt, beweist nur, dass er sogar noch viel cooler ist, als Jack geglaubt hat. Und um das Ganze auf die Spitze zu treiben, kann Charlie auf einmal auch noch kämpfen wie ein Kung-Fu-Meister, fliegen und die Gedanken anderer Menschen kontrollieren. Er hat tatsächlich Superkräfte! Doch die Sache hat einen Haken: Charlies schwarzes Tattoo ist ein Geschenk der Hölle …


Meine Meinung:
Das Buch ist einfach klasse. Es ist sehr lebendig geschrieben. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden. Sie wird dann stärker und geht das ganze Buch über nicht verloren.
An die Charaktere muss man sich am Anfang zum Teil noch ein bisschen gewöhnen, aber wenn das erstmal passiert ist, sind sie echt klasse.
Vorallem ist das ganze Buch oftmals mit einer Prise Humor gespickt. Ich musste das ein oder andere Mal grinsen. Einfach klasse.
Fantasy auf die ganze andere Art finde ich. Mal keine Vampire. Aber Dämonen kommen auch vor. Diese sind super klasse beschrieben, man kann sich ein gutes Bild von diesen machen.
Ich wollte das Buch meist gar nicht mehr weg legen. Es lässt sich flüssig lesen.

4 von 5 Punkten.

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
448 Seiten
ISBN 978-3442265909
Preis: 13,00 Euro

Sonntag, 6. November 2011

Ich brauche Hilfe

Das Buch was ich jetzt lese, neigt sich dem Ende. Ich denke spätestens morgen Abend muss ich ein neues anfangen.
Aber ich weiß nicht welches ich jetzt anfangen soll.
Mein SUB ist zwar noch viel größer, aber ich hab jetzt einfach mal einige zur Auswahl rausgegriffen.
Hier die Auswahl:

Susan Wiggs - Ein Haus für fünf

Peter Morwood - Der schwarze Reiter

Sebastian Fitzek - Die Therapie

Will Elliott - Hölle

Jenny-Mai Nuyen "Das Drachentor"


Also was meint ihr?
Von welchem würdet ihr gern schnell eine Rezi lesen, oder welches könnt ihr mir besonders empfehlen?

Freitag, 4. November 2011

Walter Moers "Das Labyrinth der träumenden Bücher"

Inhalt:
Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.



Meine Meinung:
Da ich den Vorgänger "Die Stadt der träumenden Bücher" so toll finde, habe ich mir dieses Buch gleich am Veröffentlichungstag gekauft. Das musste einfach sein. Ich war so gespannt auf das Buch.
Ich bin in das Buch echt schwer reingekommen, es war mir vieles zu langweilig, zu langgezogen. Die Spannung in diesem Buch war für mich so gut wie gar nicht vorhanden. Es passierte nichts super spektakuläres oder so. Nein im Gegenteil. Es wurde mir einfach viel zu viel über die Bauweise der neuen Häuser, dem Puppetismus...etc geschrieben. Das war mir zu langweilig und ich habe viele Stellen einfach nur überflogen.
Es ist daher so gar nicht mit dem Vorgänger zu vergleichen. Eine schlechte Fortsetzung ist das Buch hier. Das hätte ich nun wirklich nicht gebraucht und meiner Meinung nach hätte die Fortsetzung in dem Fall auch lieber weg bleiben können.
Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Einzig die Gestaltung des Buches ist wieder sehr gelungen. Die ist wie schon beim Vorgänger sehr liebevoll. Und man findet viele Zeichnungen in dem Buch. Das finde ich super schön, aber es hilft nicht über die schlechte Geschichte hin weg.
Schade. Das Buch werde ich nicht nochmal lesen. Und irgendwie ärger ich mich sogar, dass ich es mir gleich als Hardcover gekauft habe.

1,5 von 5 Punkten.





Verlag: Knaus

ISBN: 978-3-8135-0393-7
Preis: 24,99
Gebundenes Buch
432 Seiten

Mittwoch, 2. November 2011

Ransom Riggs "Die Insel der besonderen Kinder"

Inhalt:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind …
Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Meinung:
Die Geschichte ist sehr fesselnd, irgendwie ist man beim Lesen zwischendurch zwiegespalten, erst findet man alles merkwürdig, dann wieder nicht, und dann wieder doch...so ging es mir irgendwie ständig.
es ist ein Buch wie ich es vorher noch nicht gelesen habe, die Geschichte war irgendwie ganz eigen, sie hat mich an keine andere Geschichte erinnert. Und dann auch noch die Gestaltung des Buches. Damit wurde sich sehr viel Mühe gegeben. Und die Gestaltung hat auf jeden Fall ihren Charm.
Jacob ist ein toller Charakter, ebenso die Kinder. So andere Figuren mochte ich von Anfang an nicht so leiden, und da war mein Eindruck oftmals auch gar nicht so falsch. Jacob ist irgendwie erst so unbedarft. Und man würde sagen ein schwieriges Kind, zumindest ab einem gewissen Punkt im Buch denkt man das. Aber ob er das wirklich ist?!
Ich wollte dieses Buch jedenfalls immer nicht aus der Hand legen. Schon allein optisch lohnt es sich wirklich. Und die Geschichte lohnt sich genauso viel. Ein Buch was ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

4 von 5 Punkten.

 PAN Verlag
ISBN: 
978-3-426-28368-4

416 Seiten
16,99 Euro

Sonntag, 30. Oktober 2011

Mein erster Award *freu*

Ich habe heute diesen Award bekommen

Bekommen habe ich ihn von Hanna

Vielen Dank dafür *freu*

Die Regeln:

1. Verlinke die Person von der du den Award bekommen hast
2. Schreibe 7 Dinge über dich
3. Reiche den Award an 10 andere Blogger weiter.
 
1. Schon erledigt
2.:
- Ich lese gern
- Ich höre sehr viel Haudegen momentan.
- Am Mittwoch war ich auf der Lesung von Sebastian Fitzek
- Am Freitag auf einem Haudegenkonzert
- Ich habe Wüstenrennmäuse
- Ich mag Halloween
- In meiner Freizeit mache ich Zumba

3. 
Der Award geht an:
 
 

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Lesung "Der Augenjäger" von Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek beim Lesen



Gestern war die Lesung von "Augenjäger" im Pavillion in Hannover. Eine Lesung wie diese habe ich noch nie erlebt. Ich war zwar schon auf 2 Lesungen, doch diese heir war eindeutig anders. Ich fand es sehr gut, dass Herr Fitzek einfach mehr erzählt hat, dadrüber wie er zu bestimmten Charakteren, Abschnitten seiner Bücher kam... Vorgelesen hat er daher eher weniger, aber das was er gelesen hat, war einfach super. Diese Mimik dabei...die Veränderung der Stimme. So macht es eindeutig Spaß jemanden zu zuhören.

Herr Fitzek hat auch einiges aus seinem Leben erzählt...Filmausschnitte von "Das Kind" gezeigt. Ich wusste ja schon vorher, dass ich diesen Film unbedingt ansehen muss, aber jetzt möchte ich ihn am liebsten sofort sehen.

Es war eine Lesung, bei der es viel zu Lachen gab. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass diese Lesung so lustig wird. Aber sein/e Publikum/Leser zu begeistern schafft Herr Fitzek hervorragend. Angefangen bei einem Bild aus seiner Kleinkindzeit, über eine Urlaubsstory...da waren Lacher einfach vorprogrammiert. Auch über die Kellermethode musste ich schon schmunzeln.

Sehr spannend fand ich auch, wie er erzählt hat, wie er sich mit der Rolle der Alina auseinander gesetzt ist. Was für Gedanken er sich gemacht hat, damit sie als Blinde auch authentisch wirkt. Angefangen bei seinen Überlegungen "Haben Blinde eigentlich Glühbirnen in den Lampen?, Was ist mit Spiegeln, Bildern in der Wohnung?" und auch dadrüber dass er sich genau über das sogenannte "Entführen" erkundigt hat, denn so nennen Blinde es wenn sie einfach ohne das sie angesprochen werden über die Straße geführt werden.
Ich denke es ist ihm auch sehr gut gelungen Alina realistisch wirken zu lassen.

Es war einfach ein sehr schöner Abend. Und ich werde gern wieder zu einer Lesung vom Herrn Fitzek gehen. Ich bin schon ganz gespannt auf auf neue Bücher von ihm. Und werde jetzt erstmal alle von ihm, die ich noch nicht gelesen habe lesen.

Herr Fitzek beim Signieren (ist aber noch nicht das Buch von mir)