Montag, 28. Mai 2018

Buchrezension: Bernd Richard Knospe „Blue Note Girl“

Inhalt:
Nachdem Janina ein überragendes Jazz Konzert gegeben hat, verschwindet sie spurlos. 15 Jahre später meint der Journalist Eric auf einen Hinweis gestoßen zu sein. Er fällt in den Bann der Sängerin und rollt den Fall neu auf. Er ist jedoch nicht der Einzige, der Janina verfallen ist...

Meine Meinung:
Ich möchte schon vorweg sagen, dass ich dieses Buch abgebrochen habe. Es konnte mich auch nach 92 Seiten immer noch nicht fesseln. Im Gegenteil, ich fand es super langweilig. Es kommt keine Spannung auf. Schon der Einstieg war für mich sehr schwer.  Insgesamt ist alles sehr langgezogen. Genau das ist eins der Hauptprobleme, die ich mit diesem Buch hatte. Es geht viel zu viel um Musik, es werden Texte beschrieben, auf einige Stile wird eingegangen...damit konnte ich gar nichts anfangen. Die Begriffe waren mir zum Tril fremd , wurden dann aber auch nicht vernünftig erklärt.

Janina , um die es hier viel geht ist mir sehr unsympathisch. Es ist für mich total komisch, dass sie alle Männer so in ihren Bann ziehen kann. Das wirkt auf mich unrealistisch. Da sie mir so unsympathisch ist, ist es mir eigentlich auch egal, warum sie verschwunden ist.

Auch Eric finde ich merkwürdig, wie er mit seiner Partnerin umgeht und wie fixiert er auf den Fall ist. Das ist irgendwie sehr übertrieben. Auch um das, was ihm vielleicht noch passieren könnte, mache ich mir keine Gedanken - einfach weil ich ihn nicht mag.

Die Beschreibungen sprechen mich nicht an. Ich kann mir die Orte und auch andere Personen nur schwer vorstellen.

Insgesamt hatte ich ein wesentlich spannenderes Buch erwartet. Schade. Da ich mich nicht weiter quälen wollte, habe ich das Buch wie schon geschrieben, nach 92 Seiten abgebrochen.


1 von 5 Punkten

Pro Talk Crime
Taschenbuch
317 Seiten
14,90 Euro
ISBN: 9783939990468

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