Inhalt:
Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen.
Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie
ebenso grausam wie Männer - und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke
analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester
Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich
Rollenklischees zunutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger
unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben
können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch
gewalttätiger, als man denkt.
Meine Meinung:
Trotz der eher schwierigen Thematik bin ich in dieses Buch gut reingekommen.
Es hat mir von Anfang an gefallen, was wahrscheinlich auch dran liegt, dass ich das Thema sehr interessant finde. Das liegt vermutlich auch daran, dass mir gewisse psychologische Aspekte bekannt sind, da ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht habe, und da einiges schon aufkam. Schon da fand ich das Fach sehr interessant.
Ich fand die "Einzüge" in diesem Buch sehr gut. Sie erklären manche Aspekte genauer, was ich sehr gut finde. Diese sind auch immer an der passenden Stelle angebracht.
Im ersten Abschnitt handelte es sich dabei um die Erklärung zu Kindesmissbrach/ Pädophilie - sehr spannend, auch wenn es ein heftiges Thema ist.
Ganz oft musste ich beim Lesen schlucken. Ich hab mich oft gefragt wie man so etwas nur machen kann. Auch wenn sich das durch die Erklärungen natürlich erklärte - krass fand ich es trotzdem.
5 von 5 Punkten
Lübbe
Taschenbuch
18,00 Euro
432 Seiten
ISBN: 9783431039962
Sonntag, 29. Dezember 2019
Freitag, 27. Dezember 2019
E-Book Rezension: Petra Schier "Weihnachten mit Hund und Engel"
Inhalt:
In diesem Buch sind zwei Weihnachtsgeschichten vereint. Zunächst "Ein Weihnachtshund auf Probe" und dann als nächste Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten":
Santa Claus findet einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat er beide Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik und soll in Kürze heiraten. Doch er ist alles andere als glücklich.
Santa Claus schickt ihm einen jungen Labrador. Der Hund soll Michael helfen, sein wahres Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das totale Chaos aus. Friede, Freude, Hundekuchen – oder wie Santa Claus kurz vor Weihnachten ein komplettes Liebes-Chaos anrichtet.
Hannah hat sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest gefreut. Doch ihr neues Heim erweist sich als Bruchbude, und ein seltsamer Hund läuft ihr zu, den ihre Tochter für einen Engel hält. Tatsächlich scheint die Labradorhündin Billa magische Kräfte zu haben - und den fatalen Hang, für die größten Turbulenzen zu sorgen. Vor allem, als mit dem Förster Leon auch noch ein attraktiver Mann auftaucht...
Meine Meinung:
Die erste Geschichte "Ein Weihnachtshund auf Probe" fand ich sehr niedlich. Diese konnte mich wirklich begeistern. Der Hund Otter ist wirklich goldig. Ihn hab ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten passen zu dem Buch. Die Kinder sind beide toll. Die Eltern dagegen wissen glaube ich nicht, was sie mit manchen Aussagen/Handlungen bei ihren Kindern auslösen. In dieser Geschichte passiert sehr viel, so hat das Lesen viel Spaß gemacht.
Die zweite Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" hat sehr viele Parallelen zur ersten Geschichte. Das fand ich tatsächlich dann doch eher langweilig. Ich denke da hätte die Autorin sich besseres einfallen lassen können.
Das Ende ist auch viel zu abrupt. Das passte so überhaupt nicht.
3 von 5 Punkten
E-Book
Gibt es in dieser Version nicht mehr zu kaufen, sondern nur noch als einzelne E-Books
Zusammen 380 Seiten
In diesem Buch sind zwei Weihnachtsgeschichten vereint. Zunächst "Ein Weihnachtshund auf Probe" und dann als nächste Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten":
Santa Claus findet einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat er beide Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik und soll in Kürze heiraten. Doch er ist alles andere als glücklich.
Santa Claus schickt ihm einen jungen Labrador. Der Hund soll Michael helfen, sein wahres Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das totale Chaos aus. Friede, Freude, Hundekuchen – oder wie Santa Claus kurz vor Weihnachten ein komplettes Liebes-Chaos anrichtet.
Hannah hat sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest gefreut. Doch ihr neues Heim erweist sich als Bruchbude, und ein seltsamer Hund läuft ihr zu, den ihre Tochter für einen Engel hält. Tatsächlich scheint die Labradorhündin Billa magische Kräfte zu haben - und den fatalen Hang, für die größten Turbulenzen zu sorgen. Vor allem, als mit dem Förster Leon auch noch ein attraktiver Mann auftaucht...
Meine Meinung:
Die erste Geschichte "Ein Weihnachtshund auf Probe" fand ich sehr niedlich. Diese konnte mich wirklich begeistern. Der Hund Otter ist wirklich goldig. Ihn hab ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten passen zu dem Buch. Die Kinder sind beide toll. Die Eltern dagegen wissen glaube ich nicht, was sie mit manchen Aussagen/Handlungen bei ihren Kindern auslösen. In dieser Geschichte passiert sehr viel, so hat das Lesen viel Spaß gemacht.
Die zweite Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" hat sehr viele Parallelen zur ersten Geschichte. Das fand ich tatsächlich dann doch eher langweilig. Ich denke da hätte die Autorin sich besseres einfallen lassen können.
Das Ende ist auch viel zu abrupt. Das passte so überhaupt nicht.
3 von 5 Punkten
E-Book
Gibt es in dieser Version nicht mehr zu kaufen, sondern nur noch als einzelne E-Books
Zusammen 380 Seiten
Mittwoch, 25. Dezember 2019
E-Book Rezension: Gisela Maria Stiens "Herzklopfen unterm Weihnachtsbaum"
Inhalt:
Tessas Beziehung zu ihrem Freund Tom ist in der Krise, sie verliert ihren Job und zu allem Übel ist sie auch noch in einen Unfall in dichtem Schneetreiben verwickelt. Als ihr Ben, Tessas Retter in der Not, immer wieder über den Weg läuft, hat sie auch schon den Verursacher für das ganze Chaos in ihrem Leben gefunden. Ben, den alle Frauen anhimmeln. Ben, der so verboten gut aussieht und Tessas Herz bei einem Kuss im Schnee gehörig aus dem Takt bringt – ob sie will oder nicht. Doch sie ist sich sicher, dass sie sich nicht in ihn verlieben wird!
Meine Meinung:
Der Anfang mit dem Autounfall hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich vor kurzem gelesen habe. Das war aber zum Glück nur ein kurzer Moment, und dann nahm dieses Buch eine andere Gestalt an.
Insgesamt ist es eine tolle Idee, die auch gut umgesetzt wurde.
Ich habe ein romantisches Buch erwartet, welches in der Weihnachtszeit spielt. Ich kann sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist zum Glück auch nicht zu schnulzig.
Die Geschichte hat viele Wendungen, was eine gewisse Spannung mit sich bringt. Dies gefällt mir ebenso gut, wie die Beschreibungen, durch die ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Protagonisten sind toll gestaltet, mit einigen kam ich besser zurecht als mit anderen. Manche waren mir richtig unsympathisch - aber genau das passte zur Geschichte.
Tessa finde ich super. Sie tut mir sehr schnell leid, bei dem was sie alles mit sich machen lässt - sowohl auf der Arbeit, als auch mit Tom.
Tom geht so gar nicht, er ist ein richtiger Kotzbrocken und ich verstehe nicht, was sie von ihm will. Er ist einfach widerlich, seine machohafte, überhebliche Art...ist einfach so krass.
Mit Ben wusste ich lange nichts anzufangen. Er ist mir sympathisch, dann aber auch irgednwie wieder nicht. Das finde ich aber gut so.
In dem Buch kommt auch eine gewisse weihnachtliche Grundstimmung auf - gerade durch das weihnachtliche Singen wurde dies für mich besonders deutlich. Da hab ich auch die Weihnachtsstimmung gespürt - und das obwohl ich das Buch im Urlaub auf Kuba gelesen habe....
5 von 5 Punkten
E-Book
dp DIGITAL PUBLISHERS
210 Seiten
3,99 Euro
ASIN: B07YXBWG9P
Tessas Beziehung zu ihrem Freund Tom ist in der Krise, sie verliert ihren Job und zu allem Übel ist sie auch noch in einen Unfall in dichtem Schneetreiben verwickelt. Als ihr Ben, Tessas Retter in der Not, immer wieder über den Weg läuft, hat sie auch schon den Verursacher für das ganze Chaos in ihrem Leben gefunden. Ben, den alle Frauen anhimmeln. Ben, der so verboten gut aussieht und Tessas Herz bei einem Kuss im Schnee gehörig aus dem Takt bringt – ob sie will oder nicht. Doch sie ist sich sicher, dass sie sich nicht in ihn verlieben wird!
Meine Meinung:
Der Anfang mit dem Autounfall hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich vor kurzem gelesen habe. Das war aber zum Glück nur ein kurzer Moment, und dann nahm dieses Buch eine andere Gestalt an.
Insgesamt ist es eine tolle Idee, die auch gut umgesetzt wurde.
Ich habe ein romantisches Buch erwartet, welches in der Weihnachtszeit spielt. Ich kann sagen, dass ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist zum Glück auch nicht zu schnulzig.
Die Geschichte hat viele Wendungen, was eine gewisse Spannung mit sich bringt. Dies gefällt mir ebenso gut, wie die Beschreibungen, durch die ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Protagonisten sind toll gestaltet, mit einigen kam ich besser zurecht als mit anderen. Manche waren mir richtig unsympathisch - aber genau das passte zur Geschichte.
Tessa finde ich super. Sie tut mir sehr schnell leid, bei dem was sie alles mit sich machen lässt - sowohl auf der Arbeit, als auch mit Tom.
Tom geht so gar nicht, er ist ein richtiger Kotzbrocken und ich verstehe nicht, was sie von ihm will. Er ist einfach widerlich, seine machohafte, überhebliche Art...ist einfach so krass.
Mit Ben wusste ich lange nichts anzufangen. Er ist mir sympathisch, dann aber auch irgednwie wieder nicht. Das finde ich aber gut so.
In dem Buch kommt auch eine gewisse weihnachtliche Grundstimmung auf - gerade durch das weihnachtliche Singen wurde dies für mich besonders deutlich. Da hab ich auch die Weihnachtsstimmung gespürt - und das obwohl ich das Buch im Urlaub auf Kuba gelesen habe....
5 von 5 Punkten
E-Book
dp DIGITAL PUBLISHERS
210 Seiten
3,99 Euro
ASIN: B07YXBWG9P
Samstag, 14. Dezember 2019
Bilderbuchrezension: Ursula Poznanski und Sabine Büchner "Buchstabendschungel"
Inhalt:
Nach einem Sturm im Dschungel sammelt der kleine Affe viele lustig geformte bunte Dinge ein.
„Das sind Buchstaben“, weiß der schlaue Papagei. „Die hat bestimmt jemand verloren.“
Und tatsächlich begegnen Affe und Papagei bald sehr seltsamen Tieren, denen etwas zu fehlen scheint: ein Iger, eine Lange, eine Ledermaus, ein Al …
Meine Meinung:
Das Buch ist absolut großartig. Die Bilder sind sehr gelungen und auch sehr kindgerecht. So macht doch das Vorlesen Spaß, wenn die Kinder nebenbei die Bilder entdecken können. Aber auch für Kinder die schon selbst lesen können, oder es zumindest gerade lernen ist das Buch super, diese können dem Affen nämlich noch besser helfen und sagen was für Buchstaben noch fehlen - manchmal bekommen das sogar schon Kinder hin, die noch nicht lesen können.
Für den Erwerb der Schriftsprache ist das Buch echt klasse, die Kinder sehen die Buchstaben, die eingefügten Buchstaben, die einem Tier fehlten, sind in anderen Farben geschrieben, als der restliche Text. Das ist einfach klasse und macht richtig Freude.
Auch für das Hörverständnis ist das Buch einfach klasse, gerade wenn überlegt wird, was es für ein Tier ist, und wie dies wohl geschrieben wird.
Bei jüngeren Kindern muss man die Geschichte vielleicht in zwei Teile aufteilen, es kommt da tatsächlich drauf an, wie lange sich das Kind schon konzentieren kann und wie geduldig es beim Vorlesen ist - durch häufiges Vorlesen kann man das aber sehr gut üben. Und es hilft den Kindern später auch in der Schule:
Der Text ist ebenso wie die Bilder kindgerecht. Er lässt sich gut lesen und ich musste das ein oder andere Mal sehr schmunzeln.
Den Affen und den Pagagei in den Hauptrollen finde ich total goldig. Sie machen Lust darauf, das Buch komplett zu entdecken.
Die Farbenpracht der einzelnen Seiten ist klasse - nicht zu überladen, aber auch nicht trostlos. Die Kinder können viele Details entdecken, ohne gleich überfordert zu werden. Dies finde ich sehr wichtig.
Ich werde das Buch wohl öfter im Kindergarten vorlesen, oder den Kollegen zum vorlesen überlassen.
Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, ich hatte selbst Freude daran, es zu lesen.
5 von 5 Punkten
Loewe Verlag
Gebundenes Buch
48 Seiten
9,95 Euro
ISBN: 9783785589236
Dienstag, 10. Dezember 2019
Buchrezension: Mark Benecke "Mordmethoden"
Inhalt:
Kriminalfälle, die die Welt schockierten.
Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schauen Sie dem Autor über die Schulter! Mark Benecke erzählt kurzweilig von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein, weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei schöpft er aus seinem riesigen Wissensschatz und zeigt die Fortschritte in der naturwissenschhaftlichen Kriminalistik auf. Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Sie gruseln - und faszinieren!
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch war zunächst erstmal nicht so leicht. Es ist anders als in einen Roman reinzukommen, aber damit habe ich gerechnet. Es ist halt so, dass ich mich bei solchen Themen beim Lesen natürlich mehr konzentieren muss, als bei Romanen, Krimis... was aber auch ganz normal ist.
Als ich dann erstmal im Thema drin war, konnte ich das Buch aber flüssig lesen.
Das Buch ist interessant und es ist spannend die verschiedenen Hintergründe zu lesen. Auch dass genau darauf eingegangen wird, wie ermittelt wurde, find ich sehr spannend. Es wird auch offen gelegt, welche Verfahren es seit wann gibt. Das ist eindeutig interessant zu lesen, wie sich die Wissenschaft diesbezüglich gewandelt oder besser gesagt weiter entwickelt hat.
Mir hat es nicht so gut gefallen, dass die Texte, die zur Erklärung dazwischen geschoben wurden, manchmal an sehr ungünstigen Stellen waren. Z.B. mitten im Satz oder mitten in einem Fall - diese hätte man anders platzieren können. Die eingeschobenen Texte sind alle grau unterlegt, was es einfach macht, diese so gleich zu finden. Es handelt sich dabei zum Teil über genaue Infos zu den verschiedenen Methoden. Diese Idee an sich finde ich gut, aber über die Platzierung sollte besser nachgedacht werden.
Auch das von Mark Benecke in diesem Buch in der dritten Form geschrieben wird - als "der Autor" "er" "Mark Benecke" finde ich unangemessen, denn schließlich hat er das Buch ja geschrieben und somit fänd ich es besser, wenn er von sich als "Ich" geschrieben hätte.
Ich denke trotz der kleinen Mängel werde ich noch weitere Bücher von Herrn Benecke lesen.
4 von 5 Punkten
Bastei Lübbe
Taschenbuch
368 Seiten
10,00 Euro
ISBN: 9783404605453
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Buchrezension: Susanne Mischke "Der Tote vom Maschsee"
Inhalt:
Im grünlichen Wasser des Maschsees treibt eine Leiche. Die Zunge des Toten liegt abgetrennt auf dem Stöckener Friedhof in Hannover, auf dem Grabmal der Opfer des Massenmörders Fritz Haarmann. Schnell findet die Kripo Hannover heraus, dass es sich bei dem Ermordeten um einen namhaften Psychiater handelt, einen Experten für Sexualstraftäter, dessen kühle, rationale Thesen sogar im Fernsehen für Aufregung gesorgt haben. Aber wer wollte den Mann so symbolträchtig zum Schweigen bringen?
Meine Meinung:
Dieses Buch beginnt sehr spannend und fesselnd.
Den Bezug zu Fritz Haarmann finde ich super, was wohl auch daran liegt, dass ich mich mit seinen Morden viel beschäftigt habe, einfach weil ich es super interessant finde.
Die Beschreibungen sind so, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, toll fand ich es immer, wenn ich von mir bekannten Orten gelesen habe - und das waren einige, die im Buch vorkamen.
In dem Buch gibt es viele kuriose Verwicklungen, die das Buch sehr spannend machen, die Spannung bleibt auch das gesamte Buch über erhalten und wird stellenweise sogar nochmal verstärkt.
Auch die Charaktere finde ich gelungen:
Jule mag ich sehr, ich konnte beim Lesen schnell merken, dass sie ihren eigenen Kopf hat und ihren eigenen Weg geht.
Völxen ist irgendwie niedlich, aber dennoch so undurchschaubar. Er zeigt keine klare Linie, sondern verhält sich mal so und dann wieder ganz anders. Das ist irgendwie auch spannend, weil so überhaupt nicht absehbar ist, was er jetzt als nächstes tun könnte.
Fernando ist tatsächlich eher so naja. Ich finde es tatsächlich komisch, dass er immer noch zu Hause wohnt, das passt meiner Meinung nach nicht zu so einem Ermittler und seinem sonstigen Verhalten...wobei auch das manchmal sehr widersprüchlich ist.
Oda ist ziemlich cool, sie mag ich sehr gern.
Insgesamt ist dies Buch irgendwie unberechenbar, das Ende ist total klasse.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
304 Seiten
11,00 Euro
ISBN: 9783492258753
Sonntag, 1. Dezember 2019
E-Book Rezension: Rabea Blue "Saving Rapunzel" (Märchenspinnerei)
Inhalt:
Eine eingesperrte Frau
Ellenlanges Haar
Ein Mordprozess
Janes Ehemann ist vor ihren Augen verbrannt. Für den sektenähnlichen „Alten Kreis“, dem das Opfer angehörte, ist die Sache klar: Es war Mord. Ein Mord, für den sie sofort Jane und deren Gärtner Diego verantwortlich machen. Doch was ist das Motiv? Wie brach das Feuer aus? Und werden die Geschworenen die Angeklagten für schuldig erklären?
Rapunzel einmal anders. „Saving Rapunzel“ ist eine bedrückende Abwandlung des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm, in der Rabea Blue das Thema häusliche Gewalt und Unterdrückung von Frauen aufarbeitet. Nach und nach erkennt Jane, dass das reale Leben nicht so sein muss, wie man es ihr seit Kindesbeinen vorgegeben hat.
Meine Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine tolle Märchenadaption, die viele Themen unserer heutigen Gesellschaft ineinander vereint. Es sind unter anderem folgende Themen enthalten: Sekten, häusliche Gewalt, Gewalt gegenüber Kindern und Frauen....und ein weiteres brisantes Thema (diese kann ich aber noch nicht verraten, denn das würde Spoilern - das müsst ihr schon selbst lesen, was ich damit meine).
In das Buch bin ich gut reingekommen. Ich mag Märchenadaptionen sehr gern und ich finde, dass diese sehr gelungen ist. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und hoffe auch noch weitere Märchenadaptionen dieser Autorin zu lesen - ich denke das sagt auch schon einiges aus. Auf jeden Fall lässt sich dieses Buch durch die Spannung, die Wendungen - die drin vorkommen...sehr gut lesen.
Ich finde es auch sehr gut gekennzeichnet, wo man sich gerade befindet - im Gericht durch den Hammer, zu anderen Zeiten mit einer Uhr (diese führt sehr oft in die Vergangenheit zurück). Die Symbole finde ich passend gewählt und es war für mich auch immer übersichtlich.
Beim Lesen war ich oft sehr entsetzt....vor allem darüber wie mit Jane umgegangen wurde. Aber auch der Umgang mit den Kindern vom "Alten Kreis" hat mich sehr geschockt - sprachlos gemacht und Hassgefühle in mir ausgelöst. Mir kommt da auch gleich Kindeswohlgefährdung in den Sinn - so krass ist es, was dort in den Heimen vom "Alten Kreis" passiert. Es ist so krass, wie sowohl Macht durch Androhungen von körperlicher Züchtigung, als auch mit Gewalt (durch körperliche Züchtigung - also Schläge) auf die Kinder eingewirkt wird. Das macht mich unheimlich traurig und entsetzt. Ich denke da vor allem auch daran, was es ist den Kinder auslöst, was mit den Seelen der Kinder schon so früh passiert.
Gerade das es auch so schonungslos offen beschrieben ist, macht das Buch so lesenswert, weil es damit ein Tabuthema in die Gesellschaft einbringt.
Jane und auch Diego waren mir beim Lesen sofort sympathisch, und ich war somit natürlich auch auf ihrer Seite, was die Gerichtsverhandlung anbelangt.
In Hinblick auf die Trigger sollten Betroffene sich gut überlegen, ob sie damit umgehen können. Ansonsten kann ich dies Buch bedingungslos empfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
Seitenzahl der Printausgabe: 180
ASIN: B07ZL5K6RD
Eine eingesperrte Frau
Ellenlanges Haar
Ein Mordprozess
Janes Ehemann ist vor ihren Augen verbrannt. Für den sektenähnlichen „Alten Kreis“, dem das Opfer angehörte, ist die Sache klar: Es war Mord. Ein Mord, für den sie sofort Jane und deren Gärtner Diego verantwortlich machen. Doch was ist das Motiv? Wie brach das Feuer aus? Und werden die Geschworenen die Angeklagten für schuldig erklären?
Rapunzel einmal anders. „Saving Rapunzel“ ist eine bedrückende Abwandlung des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm, in der Rabea Blue das Thema häusliche Gewalt und Unterdrückung von Frauen aufarbeitet. Nach und nach erkennt Jane, dass das reale Leben nicht so sein muss, wie man es ihr seit Kindesbeinen vorgegeben hat.
Meine Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine tolle Märchenadaption, die viele Themen unserer heutigen Gesellschaft ineinander vereint. Es sind unter anderem folgende Themen enthalten: Sekten, häusliche Gewalt, Gewalt gegenüber Kindern und Frauen....und ein weiteres brisantes Thema (diese kann ich aber noch nicht verraten, denn das würde Spoilern - das müsst ihr schon selbst lesen, was ich damit meine).
In das Buch bin ich gut reingekommen. Ich mag Märchenadaptionen sehr gern und ich finde, dass diese sehr gelungen ist. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und hoffe auch noch weitere Märchenadaptionen dieser Autorin zu lesen - ich denke das sagt auch schon einiges aus. Auf jeden Fall lässt sich dieses Buch durch die Spannung, die Wendungen - die drin vorkommen...sehr gut lesen.
Ich finde es auch sehr gut gekennzeichnet, wo man sich gerade befindet - im Gericht durch den Hammer, zu anderen Zeiten mit einer Uhr (diese führt sehr oft in die Vergangenheit zurück). Die Symbole finde ich passend gewählt und es war für mich auch immer übersichtlich.
Beim Lesen war ich oft sehr entsetzt....vor allem darüber wie mit Jane umgegangen wurde. Aber auch der Umgang mit den Kindern vom "Alten Kreis" hat mich sehr geschockt - sprachlos gemacht und Hassgefühle in mir ausgelöst. Mir kommt da auch gleich Kindeswohlgefährdung in den Sinn - so krass ist es, was dort in den Heimen vom "Alten Kreis" passiert. Es ist so krass, wie sowohl Macht durch Androhungen von körperlicher Züchtigung, als auch mit Gewalt (durch körperliche Züchtigung - also Schläge) auf die Kinder eingewirkt wird. Das macht mich unheimlich traurig und entsetzt. Ich denke da vor allem auch daran, was es ist den Kinder auslöst, was mit den Seelen der Kinder schon so früh passiert.
Gerade das es auch so schonungslos offen beschrieben ist, macht das Buch so lesenswert, weil es damit ein Tabuthema in die Gesellschaft einbringt.
Jane und auch Diego waren mir beim Lesen sofort sympathisch, und ich war somit natürlich auch auf ihrer Seite, was die Gerichtsverhandlung anbelangt.
In Hinblick auf die Trigger sollten Betroffene sich gut überlegen, ob sie damit umgehen können. Ansonsten kann ich dies Buch bedingungslos empfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
2,99 Euro
Seitenzahl der Printausgabe: 180
ASIN: B07ZL5K6RD


