Sonntag, 24. Januar 2016

Buchrezension: Renée Karthee "Die seltsame Reise mit meinem Bruder"

Inhalt:
Nellys Mutter hat sich bei einem Sturz verletzt und liegt im Krankenhaus. Nellys Mutter und Nellys Bruder Nils wollten eigentlich in wenigen Tagen zu einer Hochzeit nach England. Dies bedeutet, dass Nelly sich um ihren autistischen Bruder kümmern muss, dieser erwartet sie bereits sehnsüchtig und möchte unbedingt zu der Hochzeit nach England. Nelly macht sich mit ihm auf die Reise, auf dieser benötigt sie viel Geduld und vorallem auch Verständnis für ihren Bruder...

Meine Meinung:
Das Buch konnte mich schon irgendwie bewegen und es zeigt auf, dass man über seine eigenen Verhaltensweisen nachdenken sollte, bevor man etwas tut. Auch sollte man manches vielleicht etwas lockerer sehen.
Dennoch konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, einiges finde ich einfach irgendwie zu übertrieben dargestellt. Auch ist es mir stellenweise ein wenig zu schnulzig. Vor dem Lesen hatte ich ein Buch erwartet, bei dem ich an einigen Stellen lachen muss - dies war mir leider viel zu wenig der Fall.
Gut finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Rezept endet - damit hätte ich nicht gerechnet und die Idee fand ich gut.
Auch die Idee zu der Geschichte ist gut, aber ich finde es wirkt alles zu überladen. Das ist schade. Mich konnte das Buch aufgrund der vielen Kritikpunkte leider nicht überzeugen, aber ich denke gerade bei diesem Buch ist es Geschmacksache - schließlich stehen ja einige auf Schnulzen.

2 von 5 Punkten

Ullstein
Taschenbuch
9,99 Euro
299 Seiten
ISBN 9783548285177

Samstag, 23. Januar 2016

Buchrezension: Jonna Wolfe "Küss mich unterm Nordlicht"

 Achtung könnte Spoiler enthalten.





Inhalt:

Jenny lebt mit ihrem Vater in Alaska. Dort betreiben die beiden eine Lodge und sie hilft ihm bei der Husky-Zucht und möchte gern am Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Zur Zeit ist Mike mit seiner Familie zu Gast in der Lodge und sie nimmt ihn oft auf Ausflüge mit und verliebt sich dabei...

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch einfach auf mich zukommen lassen, angesprochen hat es mich von der Inhaltsangabe sehr. Ein Buch welches in Alaska spielt habe ich noch nie gelesen, und daher war es umso schöner.

Ich fand das Buch alles in allem sehr gut. Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Platz ein, es ist so gehalten, dass es nicht so schnulzig wirkt - das ist ja meine Angst bei Liebesgeschichten, da ich darauf so gar nicht stehe. Die beiden erleben zusammen einige kleinere und größere so nicht geplante Abenteuer. Das finde ich ganz gut gemacht.

Auch das es hier um den Umweltschutz geht und um sehr militante Umweltschützer die viel in Gefahr bringen, sprach mich auch an - dies wusste ich vor dem Lesen noch nicht. Ich finde es passt jedoch gut in dieses Buch rein.

Die Landschaftsbeschreibungen sind so gestaltet, dass ich mir gut vorstellen konnte wie es dort aussieht. Das ist mir schon immer wichtig, gerade wenn ein Buch in einem Land spielt in dem ich selbst noch nicht war - und in das ich eigentlich auch eher nicht reisen möchte.

Auch die Hunderennen bzw das Training darauf spielt eine gewisse Rolle in diesem Buch, es kommt auch deutlich hervor wie sehr Jenny ihre Hunde eigentlich liebt und wie wichtig ihr diese sind. Auch das ist für mich sehr gut nachvollziehbar.

Die Charaktere sind gut gestaltet und konnten mich ansprechen. Ich habe mit ihnen gehofft und gebangt - so soll es ja auch sein. Ich konnte mich zum Großteil in sie hineinversetzen.

Das Buch ist so geschrieben, dass ich es oftmals gar nicht aus der Hand legen wollte, da ich unbedingt wissen musste, wie es mit Jenny, den Huskys, Mike und ihrem Vater weitergeht. Durch einen Großteil des Buches zieht sich die Spannung, die durchweg aufrecht erhalten wird, nachdem sie erstmal da ist. Dann gibt es immer wieder besondere Spannungsmomente, welche die Spannung nochmals hochtreiben.

Dieses Buch hat mich alles in allem sehr angesprochen und mir sehr gut gefallen.

5 von 5 Punnkten

cbt
Taschenbuch
9,99 Euro
333 Seiten
ISBN 9783570310045

Freitag, 22. Januar 2016

ebook Rezi: Christoph Stark "Die Reisen der jungen Magici"

Inhalt:
Die Welt hat sich geändert, die Menschen sind wieder naturverbundener. Auch die Magie ist wieder Teil ihres Alltags geworden. Doch eine dunkle Macht lauert im Norden Englands. Der junge Magicus-Schüler Edmond muss fliehen...

Meine Meinung:
Zunächst einmal hatte ich doch Probleme in dieses Buch rein zu kommen. Dabei mag ich Bücher die von Magie handeln eigentlich und komme meist auch gut in sie hinein.
Bei diesem Buch jedoch zog sich gerade der Beginn so in die Länge, es dauerte meiner Meinung nach unwahrscheinlich lange, bis es wirklich spannend wurde. Das war für mich sehr schwierig und irgendwie halt auch langweilig.
Auch als die Spannung eigentlich schon da war, zog sich die Geschichte manchmal unendlich lange hin, auch das fand ich sehr zum Nachteil für dieses Buch. Dadurch litt auch die Spannung immer wieder, denn diese brach leider immer wieder weg, so zumindest mein Empfinden. Ich hätte mir glaube ich auch einfach mehr spannende Ereignisse auf der Reise gewünscht, so dass dort einfach mehr passiert. Edmond einfach auch öfter in Gefahr gerät, als es der Fall ist. Er öfter auf Gegner trifft, auf wilde Tiere oder so.
Das Dorf, welches ihm schwer zu schaffen macht, da gefielen mir die Beschreibungen und auch die Spannung sehr, das war für mich die beste Szene an dem Buch, diese hätte gern auch mehr ausgeschmückt werden dürfen und war für meine Verhältnisse zu schnell vorbei.

Der Schreibstil an sich, lässt sich trotzdem recht flüssig lesen, die Beschreibungen von den Orten sind gut geschrieben und ich konnte mir alle Orte schon sehr genau vorstellen.

Die Charaktere waren mir allerdings schon fast zu genau beschrieben, ich glaube das nahm zum Teil auch ein wenig die Spannung.

Die Idee an sich zu dem Buch ist gut, nur an der Umsetzung scheitert es leider meiner Meinung nach doch an der ein oder anderen Stelle.

Dieses Buch kann ich leider nicht weiterempfehlen

2 von 5 Punkten

Epubli
ebook


Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar

Freitag, 15. Januar 2016

Buchrezension: Michael RobothaM "Der Schlafmacher"




Inhalt:
Zwei Frauen in Somerset werden hingerichtet. Doch die Polizei steht vor einem Rätsel wer der Mörder sein könnte, dies ist auch der Grund warum sie den Psychologen Joe O’Loughlin zu dem Fall hinzuziehen. Auch dieser tappt zunächst im Dunkel. Doch dann wird eine weitere Person gefunden mit einem A das in die Stirn eingeritzt ist. Da weiß er, dass er es mit einem gefährlichen Täter zu tun hat...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat es von Anfang an geschafft mich total in seinen Bann zu ziehen. Die Spannung ist teilweise fast unerträglich, genau dies macht das Buch auch so klasse. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, sondern lesen, lesen, lesen...und habe dies auch getan, wann immer ich es konnte. Denn schließlich musste ich ja wissen wie es ausgeht. Gerade auch zum Ende hin erhöht sich die Spannung nochmal imens. Da konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen - musste ich zum Glück auch nicht.
Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen und dachte immer wieder krank, krank, krank.

Der Autor ist hier auf jeden Fall auf eine wahnsinnige Idee gekommen, und ich kann mir schon vorstellen, dass es in manchen Menschen so zu geht, diese solche Gedanken verfolgen und halt in meinen Augen einfach sehr gestört sind. Denn genau um so einen Fall geht es hier, in gewisserweise ist der Täter gestört und das kommt auch sehr schnell zum Vorschein. Denn auch aus Sicht des Täters gibt es immer wieder ein paar Seiten - diese sind dann kursiv gedruckt und ich konnte sie somit gut vom Rest des Buches unterscheiden. Die Idee ist gut ausgearbeitet und im kompletten Buch sehr klasse umgesetzt.

Auch die Charaktere sagen mir sehr zu und ich konnte schnell vorallem Sympathien zu ihnen entwickeln und habe daher auch sehr mitgefiebert, mitgehofft und auch mitgebangt. Manche Momente waren für mich fast unerträglich, einfach durch die Spannung, aber auch weil einem Protagonisten, der mir schon zugesagt hat, etwas passiert ist, was mich in Alarmbereitschaft versetzt hat.

Dieses Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter, der Leser sollte jedoch keine schwachen Nerven haben und auch mit blutigen Beschreibungen umgehen können. Und ich empfehle dieses Buch zu lesen, wenn man Zeit hat, vorallem das Ende, so dass man das Buch nicht so oft aus der Hand legen muss - denn das will man nicht

5 von 5 Punkten

Goldmann
Taschenbuch
412 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783442314089

Sonntag, 10. Januar 2016

Buchrezi: Karin Slaughter "Gottlos"

Inhalt:
Sara Linton - Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin und ihr Lebensgefährte Jeffrey Tolliver Polizist stossen auf einen grausigen Leichenfund. Ein junges Mädchen wurde lebendig begragen, somit muss ihr Tod unendlich qualvoll gewesen sein. Die Ermittlungen sind nicht gerade einfach, da die Eltern von Abby zu einer isoliert lebenden Sekte gehören. Einige Zeit später taucht ein zweiter Sarg auf, an dessen Innenseite Kratzspuren zu sehen sind...daher wird ihnen klar, dass Abby nicht das einzige Opfer gewesen sein kann...

Meine Meinung:
Zu Beginn ist das Buch sehr spannend, doch diese Spannung lässt leider im Laufe des Buches sehr nach, bis sie sich zum Schluss hin wieder aufbaut. Die Ermittlungen gerade bei der Sekte sind irgendwie einfach zu lang gezogen, und mir teils irgendwie zu ausgeschmückt und damit langweilig. Das ist irgendwie nicht mein Stil, für mich muss schnell viel passieren und die Spannung auf einem Level bleiben, sich eher sogar noch steigern, als abnehmen. Das finde ich sehr schade.

Die Charaktere sind ganz okay, können mich aber auch nicht wirklich umhauen. Auch Jeffreys eventuelle Erkrankung und wie Sara damit umgeht geht mir doch leider eher auf die Nerven.

Der Mord an sich ist gut dargestellt, bzw der Leichenfund - das hat mich schon angesprochen, aber konnte die vielen Nachteile für mich leider nicht aufheben. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich noch ein Buch dieser Autorin lesen werde, ich denke es ist eher nicht der Schreibstil der mich wirklich fesseln kann und fesseln muss mich ein Thriller schon. Ich denke die Autorin hätte die Geschichte spannender auf weniger Seiten gebracht, wenn sie einiges weggelassen hätte

Ich hatte auch einige Vermutungen, die teilweise gar nicht so falsch waren, auch das finde ich schade, denn das macht das Buch nicht gerade spannend.
Ein totaler Reinfall war es zum Glück aber auch nicht, da das Buch immer wieder ganz gute Momente hatte, so das ich nicht großartig drüber nachgedacht habe es abzubrechen.

3 von 5 Punkten

Goldmann
Taschenbuch
9,99 Euro
541 Seiten
ISBN 9783734102110

Buchrezi: Maureen Johnson "Die Schatten von London Band 3 - In Aeternum"

Achtung könnte Spoiler enthalten, da es sich hierbei um den 3 Band handelt.



Inhalt:
Rory arbeitet jetzt mit den Shades zusammen. Jane hat Charlotte und 9 andere Jugendliche in ihre Gewalt gebracht und Rory und die Shades versuchen Charlotte zu retten und so einen Fluch abzuwenden. Währenddessen findet Rory ein Geheimnis von jemanden heraus, dem sie komplett vertraut hat.

Meine Meinung:
Ich finde auch dieses Buch wieder sehr gelungen und gut zu lesen.
Ich kann sagen, dass ich sehr leicht in das Buch einsteigen konnte, obwohl es nun doch schon einige Zeit her ist, dass ich die anderen beiden Bände gelesen habe. Ich wusste recht schnell wieder was alles passiert war und wo sich Rory jetzt gerade befindet. Die einzelnen Charaktere sind mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben, so dass ich bei diesen gar nicht erst ins Überlegen kam.

Dieser Band beginnt gleich wieder sehr spannend. Und diese Spannung kann die Autorin das gesamte Bücher über aufrecht erhalten. Daher wollte ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen, ich musste schließlich wissen wie es weitergeht und was mit Rory, den Shades und auch mit Charlotte noch so passiert.

Über die Charaktere erfährt man in diesem Buch einiges mehr und lernt sie so mehr kennen. Meine Sympathien und Antipathien blieben so bestehen, wie sie schon in den vorherigen Büchern waren. Auch das sagte mir dann doch schon sehr zu.

Die Idee zu dem Buch finde ich immer noch klasse.

Bestimmt werde ich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen, wenn mich der Inhalt anspricht, denn die Autorin konnte mich insgesamt mit ihrem Schreibstil doch sehr ansprechen und überzeugen.
Auch dieses Buch lässt sich flüssig lesen und ich musste nur stellenweise ein wenig konzentrierter lesen, aber an den wenigsten Stellen. Bei den meisten Seiten konnte ich restlos in das Buch eintauchen.

5 von 5 Punkten

cbt
Taschenbuch
13,99 Euro
480 Seiten
ISBN 9783570310205