Sonntag, 30. Dezember 2012

Kill your Sub Challenge Stand Ende des Jahres

Da ich annehme, dass ich diesen Monat kein Buch mehr fertig bekomme, mache ich jetzt den Endstand für das Jahr und auch den Überblick von Oktober - Dez - da ich für diese Monate nie einen Überblick gepostet habe.

Ich finde so schlecht war ich das Jahr doch gar nicht.


Oktober 2012:

1. Charlotte Friese "Kaltes Herz" 382 Seiten (3+5)
2. Ines Thorn "Frevlerhand" 335 Seiten (3+5)
3. Dirk Bernemann "Asoziales Wohnen" 315 Seiten (3+5)
4. Nicholas Sparks "Wie ein Licht in der Nacht"  448 Seiten (4+5)
5. Frances Hodgson Burnett "Sara die kleine Prinzessin"  212 Seiten (2+5)
6. Jennifer Jäger "Melodie der Finsternis" 300 Seiten (3+5)
7. Gennifer Albin Cocoon - Die Lichtfängerin" 361 Seiten (3+5)
8. Tony Hawks "Mit dem Kühlschrank durch Irland" 377 Seiten (3+5)
9. Rick Yancey "Der Monstrumloge" 411 Seiten (4+5)
10. Brianna Karp "Homeless - Mein Weg zurück ins Leben" 384 Seiten (3+5)
Punkte für gelesene Bücher: 71
Minuspunkte für Neuzugänge: 57
Gesamtpunkte für den Monat: 14
November 2012:

1. Tad Williams, Deborah Beale "Die Drachen der Tinkerfarm" 380 Seiten (3+5)
2. Sebastian Fitzek, Michael Tsokos "Abgeschnitten"398 Seiten (3+5)

3. Moritz Matthies "Ausgefressen" 271 Seiten (2+5)
4. Melanie Fischer "Mandy´s irische Seele" 212 Seiten (2+5)
5. Melissa Marr "Graveminder" 396 Seiten (3+5)
6. Jando "Sternenreiter - kleine Sterne leuchten ewig" 131 Seiten (1+5)
7. Jessica Shrivington "Verlockt"  543 Seiten (5+5)

8. Cornelia Funke "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel" 176 Seiten (1+5)
9. "Unvergessene Weihnachten" 188 Seiten (1+5)
10. "Freche Frauen feiern Weihnachten" 221 Seiten (2+5)

11. Sandra Lüpkens "Inselweihnachten - Eine Geschichte von der Liebe" 61 Seiten (5)
Punkte für gelesene Bücher: 78
Minuspunkte für Neuzugänge: 9
Gesamtpunkte für den Monat: 69
Dezember 2012:

1. "Frostzauber" 191 Seiten (1+5)
2. Anja Ollmert "Aoife" 204 Seiten (2+5)
3. John B. Keane "Whiskey für den Weihnachtsmann" 199 Seiten (1+5)
4. Alan Bradley "Flavia de Luce Vorhand auf für eine Leiche 315 Seiten (3+5)
5. Petra Schier "Ein Weihnachtshund auf Probe" 301 Seiten (3+5)
6. John B. Keane "Prost Weihnachten" 200 Seiten (2+5)
7. Greg Kincaid "Ein Hund zu Weihnachten" 448 Seiten (4+5)
8. Peter S. Beagle "Das letzte Einhorn und zwei Herzen" 304 Seiten (3+5)
9. Petra Schier "Der himmlische Weihnachtshund"  190 Seiten (1+5)
10. Regina Mengel "Der kleine Hase Krümelnase" Ebook (5)
11. Marko Leino "Wunder einer Winternacht" 280 Seiten (2+5)
Punkte für gelesene Bücher: 77
Minuspunkte für Neuzugänge: 63
Gesamtpunkte für den Monat: 14

DAS JAHR 2012 - DER ABSCHLUSS *__*
Gelesene Bücher: 118
Neuzugänge: 162
Gesamte Punkteanzahl für das Jahr: 422

Marko Leino "Wunder einer Winternacht"

Inhalt:
Nikolas wird durch einen tragischen Unfall zum Waisenkind. Er kommt dann in ein kleines Fischerdorf, wo er jeweils ein Jahr lang bei einer Familie bleibt und danach zu der nächsten kommt.
Nikolas schnitzt dann, weil er so dankbar ist, immer Weihnachtsgeschenke für die Kinder der Familien in denen er war. Als er bei allen Familien war, tagt der Dorfrat um zu beschließen wie es mit ihm weitergeht.

Meine Meinung:
Ein wunderschönes, aber auch trauriges Buch. Dieses Buch ist in 24 Kapitel unterteilt, so das man an den Dezembertagen jeweils eins lesen kann, es somit wie einen Adventskalender handhaben kann. Das fand ich schon sehr schön. Die Kapitel haben eine gute Länge, so das man sie wirklich gut an einem Tag lesen kann.
Oft war ich versucht einfach weiterzulesen, da die Geschichte so toll ist, und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Jedoch habe ich mich immer zusammen gerissen und nur das Kapitel gelesen was dran war.

Sprachlich lässt es sich gut lesen, da es in der gehobenen Umgangssprache geschrieben ist. Ich konnte es sehr flüssig lesen. Die Sätze lassen sich gut verstehen.

Die Charaktere haben mir auch sehr zugesagt, sie sind authentisch und gut ausgearbeitet. Stück für Stück erfährt man mehr über sie.

In dem Buch sind sehr viele Emotionen, die sich teilweise auch auf mich übertragen haben, auch das fand ich passend.
Allgemein passt diese Geschichte zur Weihnachtszeit auch wenn sie teilweise ein wenig traurig ist. Aber die wahre Bedeutung von Weihnachten kommt auch gewisserweise zum Vorschein - zumindest die Bedeutung wie sie auch für mich existiert.

Ich werde dieses Buch noch öfter zur Weihnachtszeit lesen denke ich.

5 von 5 Punkten.

Bertelsmann Club Ausgabe
8,50 Euro
280 Seiten


Samstag, 29. Dezember 2012

Regina Mengel und Ly Fabian "Der kleine Hase Krümelnase"

Inhalt:
In diesem Kinderbuch geht es um den kleinen Hasen, der als im Spielzeugladen Ausverkauf ist, bis fast zum Schluss bleibt, kurz bevor der Laden für immer schließt wird er doch noch gekauft, und gelangt so in die Hände von Simon. Mit dem erlebt er viele Sachen.

Meine Meinung:
Wohl dosiert ist dieses Buch wohl für die meisten Kinder was. Ich würde sagen, wenn man es in den richtigen Portionen vorliest, ist es ab 4 Jahren geeignet.
Richtige Portionen daher, weil der kleine Hase zusammen mit Simon und seiner Familie wirklich viel erlebt, wenn man das gesamte Buch auf einmal vorlesen würde, wäre es auf jeden Fall zu viel für die Kinder, denke ich.
Sprachlich ist das Buch etwas über dem Niveau der Kinder gehalten, was jedoch gut ist, da diese so neue Wörter lernen können. Es ist auf jeden Fall gut verständlich.
Die Kinder können dadurch erleben wie die Familie in den Urlaub fährt, wie Simons Schwester in die Schule kommt...
Die Bilder sind kindgerecht. Allgemein wirkt das Buch sehr liebevoll gestaltet.

Ich kann mir gut vorstellen, dieses Buch auch im Kindergarten einzuführen und mit den Kindern dort zu lesen.

5 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch als eBook gelesen. Gebe hier jedoch die Details für das richtige Buch an, da ich dieses für das Lesen mit Kindern sinnvoller finde:

CreateSpace Independent Publishing Platform
60 Seiten
9,50 Euro
ISBN 9781481170758

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Stand Lesemarathon

Also es tut mir leid, dass ich die letzten beiden Tage keinen Stand dazu gepostet habe, das hole ich jetzt aber nach.

Am 24.12 kam ich wie erwartet gar nicht viel zum lesen. Da habe ich insgesamt nur 28 Seiten gelesen, also nicht soooo viel.

Am 25.12 kam ich ebensowenig zum lesen, jedenfalls auch nicht so wirklich. Da hab ich 65 Seiten geschafft.
Gelesen habe ich vorallem "Menschenmacher" von McFadyen.

Insgesamt habe ich also bisher beim Lesemarathon erst 214 Seiten gelesen (Stand 25.1 Abends), wenn ich mich nicht verrechnet habe. Das ist wirklich noch nicht viel.


Heute hab ich bisher 31 Seiten gelesen. Also Insgesamt während des Marathons 244 Seiten. Ich denke heute kommt hoffentlich noch ein bisschen was dazu.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachtslesemarathon von Lesestube

Ich habe gerade den Post von Lesestube gesehen, die eine Weihnachtslesemarathon ins Leben gerufen hat. Dieser geht vom 23.12 - 30.12.  Lesestubes Weihnachtslesemarathon
Und da ich in dieser Zeit auch ein wenig Zeit habe, dachte ich ich versuch mein Glück mal.

Was auch recht einfach ist, da ich noch genau weiß, was ich bisher heute gelesen habe.
 Also insgesamt habe ich heute 97 Seiten gelesen - bisher.
Davon 82 Seiten in "Der Menschenmacher" von McFadyen - welches ich heute erst begonnen habe. Und 25 Seiten in "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino.
Aber ich denke ich werde nachher mal ein bisschen lesen.


An den Weihnachtstagen sieht es bei mir dagegen nicht so rosig aus mit lesen. Aber das macht auch nichts finde ich. Mal sehen wie viel ich trotzdem schaffe.


So hab es dann den Abend noch geschafft was zu lesen, und zwar 24 Seiten. Bei Menschenmacher bin ich daher jetzt auf Seite 106.

Insgesamt sind es also

121 Seite die ich gelesen habe am 23.12


Petra Schier "Der himmlische Weihnachtshund"

Inhalt:
Santa Claus findet einen Wunschzettel von Michael. Allerdings ist der Wunschzettel schon 20 Jahre alt und Michael somit erwachsen. Damals hat er sich einen Hund gewünscht. Santa Claus möchte ihm diesen Wunsch nun nach der langen Zeit erfüllen.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist in 24 Kapitel aufgeteilt, so dass man sich damit die Weihnachtszeit vom 1. Dez bis 24. Dez gut versüßen kann und das Buch wie einen Adventskalender verwenden kann. Dies habe ich aber nicht gemacht, da ich das Buch erst zu spät erhalten habe, aber noch unbedingt dieses Jahr lesen wollte, nachdem ich sooo viele tolle, positive Rezensionen dazu gelesen habe.
Die Rezensionen haben mich mit hohen Erwartungen an das Buch ran gehen lassen. Ich kann zum Glück sagen, dass ich in keinster Weise enttäuscht wurde. Das Buch ist einfach super schön. Man erfährt sehr viel über die Charaktere, aber nur so viel, dass es nicht langweilig ist. Aber das was man erfährt macht dieses Buch gerade so toll.
Die Geschichte ist finde ich keine super neue Idee, aber das macht rein gar nichts. Dieses Buch ist einfach toll. Ich konnte lachen, mit hassen, mit leiden...die Gefühle von mir wurden dabei beansprucht. Genau das finde ich auch gut.
Es passt auch einfach gut zur Weihnachtszeit, keine Frage. Besinnlich?! - Eher weniger, aber das macht nichts. Ein bisschen Besinnlichkeit ist auch in diesem Buch.
Von der Sprache her ist es in der Umgangssprache geschrieben, würde ich sagen. Auch daher hat sich das Buch gut und flüssig lesen lassen.

Auf jeden Fall war dies Buch ein Buch, welches meine Vorweihnachtszeit sehr versüßen konnte.

5 von 5 Punkten.


Aufbau Verlag - Rütten & Loenings
Gebundenes Buch
190 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783352008498

Lesemarathon Endstand Weltuntergangslesemarathon

So jetzt komm ich endlich mal dazu mein Ergebnis vom Weltuntergangslesemarathon zu posten.

Den Abend habe ich noch 104 Seite gelesen. Also insgesamt habe ich  294 Seiten gelesen, an diesem Tag. Ich finde ich habe mich noch ganz gut gemacht. Der hat sich doch gelohnt.

Freitag, 21. Dezember 2012

Bisheriger Stand Weltuntergangslesemarathon

Also ich hab mir ja für heute selbst einen Lesemarathon auferlegt gehabt.
Ich bin leider nicht sooo viel zum Lesen gekommen, wie ich eigentlich wollte. Das lag daran, dass ich zum einen erst spät nach Hause gekommen bin, und dann so müde war, das sich nicht mehr wirklich lange gelesen habe. Zum anderen, dass ich heute noch sooo viel machen musste. Aber ein bisschen habe ich trotzdem geschafft. Und es kommt gleich auch noch was dazu.

Also begonnen habe ich um 1:50 mit "Das letzte Einhorn/Zwei Herzen" bei Seite 216. Dieses Buch habe ich in der Zeit meines Lesemarathons beenden können. Zu Ende ist dieses Buch bei Seite 304.
Das bedeutet ich habe hierbei 88 Seiten gelesen.

Dann habe ich noch "Wunder einer Winternacht" weitergelesen und zwar gleich 2 Kapitel weil ich gestern das nicht gelesen habe. Somit habe ich dabei 16 Seiten gelesen

Als nächstes habe ich "Der himmlische Weihnachtshund" begonnen.und bin auf Seite 86. Habe also dabei 86 Seiten gelesen.

Bedeutet insgesamt habe ich heute 190 Seiten gelesen bisher. Ist nicht so viel wie ich finde.

Insgesamt hab eich bisher ca knapp 2 Stunden gelesen. Ca ne Stunde 50 min sind es glaub ich.


Bin nen bisschen enttäuscht, hätte gern mehr gelesen. Aber ich hab ja noch 1,5 Stunden. Somit verzieh ich mich jetzt auch in mein Bett und lese da weiter.

Peter S. Beagle "Das letzte Einhorn und zwei Herzen"

Inhalt:
In diesem Buch befinden sich 2 Geschichten von Beagle. Und zwar "Das letzte Einhorn" und "Zwei Herzen".
Diese Geschichten sind miteinander verknüft. Denn es ist die Fortsetzung.

Das letzte Einhorn ist auf dem Weg, seine Artgenossen zu finden. Dabei erlebt es viele Abenteuer.


Meine Meinung:
Ich denke "Das letzte Einhorn" kennen viele von euch. Deswegen habe ich mich bei der Inhaltsangabe auch sehr sehr kurz gehalten.
Ich kannte zu vor nur den Film, das Buch habe ich jetzt zum ersten Mal gelesen. Ich fand es fast noch besser als den Film.  Vermutlich liegt das daran, dass es noch um einiges ausführlicher ist. Es ist jetzt aber auch schon einige Zeit her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe.
Sprachlich war es für mich zunächst schwierig da rein zu kommen. Es ist halt etwas hmm altertümlicher geschrieben, oder sollte ich es eher als gehobene Sprache bezeichnen? Da bin ich mir nicht so sicher, es hat von beidem was. Die Sätze sind oft recht lang und dadurch gerade zu Beginn nicht so einfach zu lesen finde ich. Aber nachdem ich erstmal rein gekommen war, war auch die Sprache für mich sehr sehr schön. Sie regte mich in gewisser Weise zum Träumen ein. Die Geschichte ist einfach toll. So gefühlvoll, traurig und zugleich so aufmunternd. All das ist in dieser Geschichte vereint. Und gerade deswegen mag ich sie so.

"Zwei Herzen" kannte ich bisher noch nicht. Aber auch diese Geschichte ist sehr schön, wenn auch recht kurz. Aber sie hätte auch gar nicht länger sein müssen, es ist so alles drin, was rein gehört, wie ich finde. Sie ist aussagekräftig und regt das Vorstellungsvermögen an.
Gut finde ich es, dass hier viele Charaktere aufgegriffen werden. Zumal man die dann ja schon kannte und sie sich gut vorstellen konnte, auch wenn sie älter geworden sind.

5 von 5 Punkten.

Klett-Cotta Verlag
304 Seiten
19,95 Euro
ISBN 9783608938722

Neuzugänge und so was

Also ich habe einige Neuzugänge zu vermelden. Zum einen habe ich ein Buch und ein Lesezeichen gewonnen:

Ich darf jetzt ein tolles Schmucklesezeichen meins nennen, was ich bei Sarahs Welt der Bücher gewonnen habe.



Dann habe ich bei Leseglück, also bei dem Adventskalender gewonnen:

Wladimir Kaminer "Mein deutsches Dschungelbuch"

Und von Glitzerfee habe ich einfach so

Barbara Freethy "Lügen und Träume" bekommen.


Zwei Bücher habe ich mir ertauscht:


Alicia Bessette "Weiß der Himmel von dir"
Petra Schier "Der himmlische Weihnachtshund"


Und in meinem Wichtelpaket von TT waren:

Tad Williams/ Nina kiriki Hoffmann "Die Stimme der Finsternis"
Nele Neuhaus "Tiefe Wunden"
Julia Hollander "Wenn du spürst es geht nicht mehr"
Silvana Klein "Affenliebe"
Charles Dickens "Oliver Twist"

Dienstag, 18. Dezember 2012

Greg Kincaid "Ein Hund zu Weihnachten/ Ein Hund im Winter"

Inhalt:
"Ein Hund zu Weihnachten" - Das Tierheim in Kansas sucht Familien, die über die Weihnachtstage einen Hund aufnehmen. Todd hört dieses und notiert sich sofort die Nummer. Er möchte unbedingt einen Hund über die Weihnachtstage, aber seine Eltern sind noch nicht ganz überzeugt. Doch nach und nach kann er seine Eltern überzeugen...

"Ein Hund im Winter" in dieser Geschichte geht es um George, der zu der Zeit 13 Jahre alt ist und bei seinen Großeltern lebt, nachdem sein Vater gestorben ist. Er fühlt sich oft einsam und überfordert. Als sein einer Nachbar verhaftet wird, trifft er auf Tucker einen Irish Setter. Denn er passt in dieser Zeit auf den Hund auf, lernt ihn kennen und vertraut ihm...


Meine Meinung:
Beide Geschichten sind super schön, sehr emotional, aber auch irgendwie besinnlich.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob die Geschichten in anderer Reihenfolge für mich nicht sinnvoller angeordnet gewesen wären, aber nun gut. Auch so fehlte mir der Lesespaß nicht.
Nur wird halt in "Ein Hund zu Weihnachten" manchem schon vorgegriffen was man in "Ein Hund im Winter" auch erfährt. Aber umgekehrt wäre es genauso. Daher macht es dann doch nicht so den großen Unterschied.
Beide Hunde konnte mich sehr begeistern. Toll finde ich es, dass in beiden Geschichten die Charaktere zum Teil die gleichen sind. So konnte ich sie mehr und mehr kennen lernen. Ich kann sagen, dass mir eigentlich alle Protagonisten sympathisch waren.
Einige Stellen im Buch waren echt lustig. Das gesamte Buch jedoch unterhaltsam, so wie ich es mir erhofft hatte.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die Sprache ist umgangssprachlich gehalten. Ich denke gerade dadurch konnte ich es so flüssig lesen.




Ein Buch, welches einem die Vorweihnachtszeit meiner Meinung nach auf jeden Fall versüßen kann. Jedenfalls war dies bei mir der Fall. Ich hab das Buch richtig genossen. Die Idee finde ich super und gut umgesetzt wurde sie auf jeden Fall auch.




5 von 5 Punkten.

Bertelsmann Club
14,99 Euro
ca 448 Seiten

Weltuntergangslesemarathon

Hallo meine lieben Leser,

ich würde gern einen Lesemarathon starten, und zwar soll er vom 21.12 um 00:01 bis zum 21.12 um 23:59 gehen.
Ich habe den Tag ausgesucht, da ja angeblich der Weltuntergang sein soll - ich glaube zwar nicht dran, fänd es aber dann glaub ich ganz angenehm, wenn ich gerade was schönes tue, während die Welt untergeht.

Also wer macht mit beim Weltuntergangslesemarathon?

Einfach hier kommentieren, und wäre schön, wenn ihr zwischendurch oder auch am Ende einfach mal ne Übersicht postet was ihr alles geschafft habt. Ihr könnt natürlich auch später einsteigen - mir ist klar, dass einige von euch noch Schule haben an diesem Tag.
Ich werde vermutlich auch nicht um 00:01 Uhr anfangen können.

Ich hoffe auf rege Beteiligung.

Sonntag, 16. Dezember 2012

John B. Keane "Prost Weihnachten"

Inhalt: 
Kurzgeschichten zu Weihnachten, die um die Weihnachtszeit in Irland geschehen.

Meine Meinung:
Auch diese Geschichten sind wie auch schon im anderen Buch von B. Keane eher lustig als besinnlich. Was ich an diesem eindeutig besser finde, als am letzten...die Geschichten sind teilweise miteinander verbunden, weil es um die gleichen Charaktere geht. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt, da man so die Charaktere besser kennen lernen kann.
Als ich mir dieses Buch gekauft habe, hatte ich etwas anderes erwartet. Aber das Buch ist auf jeden Fall nicht schlecht. Im Gegenteil, es ist sogar ganz gut.
Die Geschichten, mal was lustiges zur Weihnachtszeit finde ich gut. Besinnliche Bücher gibt es in dieser Zeit ja viele. Die mag ich auch, aber ein bisschen Abwechslung ist immer mal gut.
Trotzdem find ich vieles einfach zu übertrieben, und konnte mich daher nicht so richtig in die einzelnen Geschichten rein versetzen, das find ich schade. Ich denke man hätte es auch anders lösen können. Aber auch so war es ein Lesespaß für mich, wenn auch nicht so ein großer wie es hätte werden können.
Das Buch lässt sich aber schnell und flüssig lesen.


3 von 3 Punkten.


Aufbau Taschenbuch Verlag
200 Seiten
8,99 Euro
ISBN: 9783746628837



Dienstag, 11. Dezember 2012

100 Bücher....

Ich habe den TAG gerade auf dem Blog Schatten Bücher entdeckt und dachte mri da mach ich doch auch mal mit.

Die Liste der Bücher ist vorgegeben. Mit Grün markiere ich die Bücher, die ich schon gelesen habe, mit Rot, welche Bücher ich noch gerne lesen möchte.


1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (zumindest stellenweise)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfüm, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling 
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling 
53. Momo, Michael Ende 
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren 
60. Wüstenblume, Waris Dirie Will
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho



91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
Wie ihr seht sind es doch schon einige, die ich schon gelesen habe... 

Montag, 10. Dezember 2012

Petra Schier "Ein Weihnachtshund auf Probe"

Inhalt:
In diesem Buch sind 2 Geschichten, die jeweils ca 150 Seiten lang sind. Zum einen "Ein Weihnachtshund auf Probe" in dieser Geschichte geht es daraum, dass eine Familie sich einen Hund aus dem Tierheim geholt hat. Dieser Hund heißt Otter. Der kleine Vierbeiner macht aber viel Mist, viel dreckig. Und die Familie überlegt schon ihn ins Tierheim zurück zugeben, denn noch haben sie ihn nur auf Probe. Damit sind aber die beiden Kinder Emma und Tommi nicht so ganz einverstanden...

In der zweiten Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" geht es um die Hündin Billa, die Paula und ihrer Mutter Hannah zu läuft. Die Hündin ist eine kleine Ausreißerin und scheint Mutter und Tochter immer an bestimmte Punkte zu führen, wo sie jemanden begegnen oder auch etwas erfahren.


Meine Meinung:
Beide Geschichten sind auf jeden Fall gut für die Vorweihnachtszeit geeignet. Sie spielen nämlich beide selbst in der Vorweihnachtzeit, bzw die 2 Geschichte fängt schon im Oktober an, zieht sich aber bis Weihnachten.
Beide Geschichten konnten in mir irgendwie den Zauber von Weihnachten auslösen, wenn auch auf andere Art und Weise, als ich es bisher gewohnt war.
"Ein Weihnachtshund auf Probe" finde ich sehr gut. Der Titel passt auf jeden Fall auch zu der Geschichte. Ich musste schon das ein oder andere Mal lachen. Und ich habe sehr mit der Familie mitgelitten, mich mitgefreut, mitgetrauert - das ganze Paket hat. Genau das hatte ich mir von diesem Buch insgeheim auch erhofft.
Die Charaktere passen finde ich gut zu der Geschichte. Auch wenn die eine Person manchmal sehr unsympathisch fand. Aber das legte sich zum Glück auch wieder.
Die kursiven Stellen, die deutlich machen sollen, was der Hund gerade denkt, fand ich auch ganz witzig. Und ich kann mir schon vorstellen, dass sollten Hunde so denken können - dieser wirklich so gedacht hat. Das passte schon.
Die Geschichte wirkte auf mich auch noch relativ realistisch.
"Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" ist dagegen eher unrealistisch. Aber das tut der schönen Geschichte keine großen Abbruch. Besonders die kleine Paula konnte ich hier sehr ins Herz schließen. Die Gedankengänge von Leon und Hannah konnte ich ebenfalls gut nachvollziehen, oder mir sogar schon denken, bevor sie da überhaupt standen.
Teilweise ist diese Geschichte ein wenig vorhersehbar. Was ich allerdings nicht schlimm finde. Denn eins überraschte mich dann doch ein wenig - das war auch gut so.

Jede der beiden Geschichten konnte mich auf ihre Art schon ein wenig verzaubern. Beide Geschichten konnte ich sehr flüssig lesen. Die Sprache ist zumeist umgangssprachlich, teilweise auch kurzzeitig flapsig.
Die Kapitel beider Geschichten haben eine schöne Länge, so dass man dieses Buch auch beim Bahn fahren sehr wohl gut lesen kann ohne mitten im Kapitel aufhören zu müssen.

Beide Geschichten eignen sich auch gut für Menschen die keinen Hund haben - auch ich habe keinen und fand die Geschichten doch schön.

4 von 5 Punkten.

Bertelsmann Club Ausgabe
301 Seiten
7,45 Euro

Sonntag, 9. Dezember 2012

Neuzugänge

Jetzt komme ich endlich mal wieder da zu einen Neuzugänge-Post zu machen. Dabei sind sogar schon Bücher davon rezensiert.

Alan Bradley "Flavia de Luce Vorhang auf für eine Leiche" vom Penhaligon Verlag - schon rezensiert.

John B. Keane "Whiskey für den Weihnachtsmann" Aufbau Taschenbuch
John B. Keane "Prost Weihnachten" Aufbau Taschenbuch

Sandra Henke "Mädchenakademie" Bertelsmann Club
Sandra Henke "Meister der Lust" Bertelsmann Club

Greg Kincaid "Ein Hund zu Weihnachten/ Ein Hund im Winter" Club Ausgabe

Petra Schier "Ein Weihnachtshund auf Probe" Club Ausgabe

Tad Williams, Deborah Beale "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" Klett-Cotta

Cecelia Ahern "Ich schreib dir morgen wieder" Club Ausgabe

Alex Finn "Beastly" Club Ausgabe

Marko Leino "Wunder einer Winternacht" Club Ausgabe.

Bei den Club Ausgaben waren "Beastly" und "Ich schreib dir morgen wieder" Mängelexemplare und somit super günstig.

Für alle anderen Clubausgaben, ich hatte 4 Gutscheine im Wert von je 2,50. Und hab die natürlich alle eingelöst *g*. Die Sandra Henke Bücher waren dabei zusammen als Paket.

alan Bradley "Flavia de Luce Vorhang auf für eine Leiche"

Inhalt:
In dem Haus - ein Herrenhaus - in dem Flavia und ihre Familie wohnt, soll ein Film gedreht werden. Die Filmcrew schläft in den Zimmern im Haus. Als die Crew im Haus schon einige Zeit im Haus lebt, wird eine Leiche gefunden...diese gehörte zum Team der Schauspieler. Flavia de Luce - die kleine Hobbydetektivin fängt auch gleich an zu ermitteln.


Meine Meinung:

Ich hatte zuvor noch keinen anderen Band um Flavia de Luce gelesen. Hatte aber schon mal einige Bücher von diesen im Blickfeld. Dass ich noch keins gelesen habe, tat dem Buch aber keinen Abbruch. Dies ist eine eigenständige Geschichte für sich - so das ich sie gut verstehen konnte. Auch die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich auch ohne Vorkenntnisse vorstellen konnte. Ich denke wenn man die anderen Bücher gelesen hat, hat man noch mehr Kenntnisse über die verschiedenen Protagonisten. Teilweise wurden auch kurze Anspielungen auf andere Fälle gemacht. Aber das fand ich nicht tragisch. Trotzdem kann ich mir vorstellen, auch vorher gegangene Bände noch zu lesen - ohne dass es ihnen an Spannung fehlt.

Sprachlich ist dieses Buch relativ einfach gehalten. Die Sätze sind meist relativ kurz - und keine Schachtelsätze.
Die Wortwahl ist so, dass eigentlich jede Erwachsene Person, dieses Buch verstehen kann. Zwischendurch gibt es Begriffe aus der Chemie, die aber eigentlich auch erklärt werden. Von daher fand ich auch diese nicht schlimm. Es war auch zum Glück nicht zu viel davon. Mehr hätte es meiner Meinung nach nicht sein dürfen, sonst wäre das Buch an diesen Stellen für mich zu langweilig geworden.
Diese Begriffe, Erklärungen sind nicht unbedingt notwendig, ich denke auch wenn man den Bezug zur Chemie in dem meisten Fällen weg gelassen hätte, wäre das Buch trotzdem gut verständlich gewesen.

Der Spannungsaufbau ist vorhanden. Zunächst lernt man erstmal die Umgebung, Charaktere kennen, danach fängt es dann Stück für Stück an spannender zu werden, bis es schließlich auch seinen Höhepunkt erreicht, der lange anhält.
Ich denke es hätte schon zu Beginn ein wenig spannender sein können. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, denn sonst ist die Spannung vorhanden.

Die Charaktere gefallen mir auch gut. Und ich habe Lust ein weiteres Buch über Flavia und ihre Fälle zu lesen.

4 von 5 Punkten.



Vielen Dank an Penhaligon Verlag und Blogg dein Buch.

Penhaligon Verlag
315 Seiten
19,99 Euro
ISBN: 9783764530983

HIER  könnt ihr das Buch kaufen

Samstag, 8. Dezember 2012

John B. Keane "Whiskey für den Weihnachtsmann - Irische Weihnachtsgeschichten"

Inhalt:
In diesem Buch sind einige Kurzgeschichten die in Irland zur Weihnachtszeit spielen. Dabei gibt es besinnliche Geschichten, lustige Geschichten, aber auch eher traurige Geschichten. Eine bunte Mischung halt.

Meine Meinung:
Die meisten Geschichten fand ich ganz gut. Den Weihnachtszauber konnte dieses Buch bei mir aber leider nicht erreichen. Schade irgendwie. Aber das Buch hat trotzdem viel Charme.
Wie schon im Inhalt beschrieben, sind die Geschichten sehr unterschiedlich. Bei einigen musste ich lachen, bei anderen schmunzeln....
Gut finde ich es, dass die Geschichten zu verschiedenen Zeiten spielen, damit mein ich jetzt nicht die Jahreszeit, denn sie spielen alle um die Weihnachtszeit rum. Aber sie spielen in verschiedenen Jahren. Auch in welchen, die weiter zurück liegen.
Die meisten Geschichten sind eher lustig. Besinnliche Geschichten gibt es nur wenige in diesem Buch, aber gerade das tut dem Buch keinen Abbruch. Denn die meisten Weihnachtsgeschichten sind eigentlich eher besinnlich. Somit hebt dieses Buch sich doch ein wenig von der Masse ab.
Einige der Geschichten, aber das sind die wenigsten - konnten mich leider gar nicht begeisterten.
Mich regt dieses Buch auf jeden Fall dazu an, nachzuforschen, welche Bräuche es in Irland wirklich gibt, von denen die im Buch beschrieben sind.
Und ich hab nach diesem Buch doch recht viel Lust, Weihnachten mal in Irland zu verbringen.


3 von 5 Punkten


Aufbau Taschenbuch
199 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783746627571

Montag, 3. Dezember 2012

Anja Ollmert "Aoife"

Inhalt:
Aoife liest gern, vorallem alte, keltische Sagen. Eins ihrer Bücher zieht sie ganz besonders in den Bann. Da geht es um Cúchulainn - einen keltischen Held.
Als sie in der Samhainnacht dieses Buch weiterliest, steht sie plötzlich am Lagerfeuer Cúchulainn gegenüber.
Ihrer besten Freundin fällt ihr Fehlen gleich am nächsten Morgen auf.

Meine Meinung:
Das Buch ist durchweg spannend. Für manche mag es vielleicht ein bisschen beschwerlich sein der alten keltischen Sage zu folgen, doch ich denke diejenigen die sich dafür interessieren, für die ist es toll.
Ich finde keltische Bräuche, Sagen etc. toll und lese gern was über diese, daher fiel es mir sehr leicht.
Aoife als Protagonistin gefiel mir auch sehr gut. Ihr Verhalten wirkt echt und nicht so gespielt. Auch wenn in diesem Buch natürlich in gewisser Weise Fantasyelemente vorhanden sind, so ist es jedoch noch recht realistisch, vieles jedenfalls. Vorallem die Verhaltensweisen der einzelnen Personen wirken sehr authentisch. Gerade das hat mir sehr viel Spaß beim Lesen gegeben.
Auch wie schwer es für Aoife ist, sich der Zeit angemessen zu verhalten, dementsprechend zu reden - auch wenn ich denke, dass es noch anders ablief, als in diesem Buch beschrieben.
Über die irische Landschaft steht leider sehr wenig in dem Buch, stellenweise kommt sie kurz zum Vorschein. Das hätte meiner Meinung nach noch mehr sein können, damit man es sich alles noch besser vorstellen kann. Aber auch so war es okay.
Samhain ist die Nacht, die wir heutzutage als Halloween bezeichnen. In dieser Nacht heißt es stehen die Tore zur Anderswelt offen. Daher passt es auch gut, das Aoife gerade in dieser Nacht quasi in das Buch gezogen wird. Es wirkt so sehr passend.
Ich konnte mir ihren Helden sehr gut vorstellen, auch die anderen Bewohner des Buches - so will ich sie einfach mal nennen, konnte ich mir gut vorstellen.
Sprachlich hätte es stellenweise gern noch altertümlicher sein können, um das Ganze realistischer zu gestalten. Zumindest an den Stellen, Aoife in der Vergangenheit zu anderen spricht.

Ich finde die Idee, dass jemand in ein Buch gezogen wird toll. Sie ist zwar nicht ganz neu, diese Idee, hier jedoch durch die eingebundene Sage wieder was anderes. Und genau das hat mir gut gefallen

4 von 5 Punkten.

AAVAA Verlag
204 Seiten
11,95
ISBN 9783862549856

Samstag, 1. Dezember 2012

"Frostzauber"

Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene Kurzgeschichten:
Tanja Heitmann "Unter dem Frosthauch"
Lilach Mer "Cirque Indigo"
Mechthild Gläser "Die gefrorene Zeit"
Gesa Schwartz "Jenseits des Lichts"
Antonia Michaelis "Preußischblau"
Jennifer Benkau "Das Lied des Eiswolfs"

Jede der Kurzgeschichten spielt im Winter, bzw hat was mit Weihnachten zu tun.

Meine Meinung:
Es einige Geschichten fand ich besser als andere. Einige mochte ich so gar nicht. Aber alles in allem ist dieses Buch ganz schön.

Tanja Heitmann "Unter dem Frosthauch" hat mich nicht umgehauen. Die Charaktere konnten mich leider ebensowenig überzeugen wie die Geschichte. Irgendwie wurde ich damit nicht warm. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es meine erste Kurzgeschichte seit langem war.

Lilach Mer "Cirque Indigo" fand ich eher traurig. Aber in seinen Bann gezogen hat mich die Kurzgeschichte leider trotzdem nicht.

Mechthild Gläser "Die gefrorene Zeit" fand ich sehr schön. Da konnten mich sowohl die Charaktere, als auch die Geschichte komplett überzeugen. In dieser Geschichte lag für mich der gewisse Zauber, der bei den 2 zuvorgehenden Geschichten für mich nicht spürbar war.

Gesa Schwartz "Jenseits des Lichts" hat auch einen gewissen Zauber, der meiner Meinung nach aber nicht ausgeprägt genug ist, um mich vollendens zu überzeugen. Die Charaktere gefallen mir aber gut, sie sind schön ausgearbeitet.

Antonia Michaelis "Preußischblau" diese Kurzgeschichte ist für mich was ganz besonderes gewesen. Sowohl von der Geschichte her, als auch von den Charakteren und dem Zauber den die Geschichte auf mich übertragen konnte. Sowohl der Mann, als auch das Mädchen sind einfach traumhaft ausgearbeitet, obwohl man gar nicht allzuviel über sie erfährt. Allerdings fand ich die Geschichte auch traurig, aber das passt einfach dazu, und es passt alles zusammen.

Jennifer Benkau "Das Lied des Eiswolfs" fand ich ganz okay, aber richtig überzeugen konnte mich diese Geschichte leider nicht. Irgendwie fehlt mir her das gewisse Etwas.


3 von 5 Punkten.

rororo Verlag
191 Seiten
8,99 Euro
ISBN 9783499216640

Freitag, 30. November 2012

Sandra Lüpkens "Inselweihnachten - Eine Geschichte von der Liebe"

Inhalt:
Finja braucht Abstand von allem, von ihrem Ehemann, ihrem Job...und deswegen beschließt sie Weihnachten allein am Meer zu verbringen.
Dort lernt sie Janette eine Malerin kennen. Diese wartet auf ihren Verlobten, der mti dem Boot kommen soll...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich wunderwunderschön. Schon allein die Illustrationen in dem Buch sind klasse und laden oft zum Träumen ein. Zumindest ging es mir so.
Die Geschichte ist toll ausgedacht.
Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, was vorallem auch an der geringen Seitenzahl liegt, aber auch daran, dass es von der Sprache her gut zu lesen ist.
Finja kann ich gut verstehen, ihr "Weg-wollen" ist für mich nachvollziehbar. Ich flüchte auch gern ans Meer. Der Abstand den ich da habe und zu beobachten wie die Wellen brechen tat mir schon immer gut.
Auch Janette konnte mich auf ihre Art faszinieren. Erst fand ich sie befremdlich, aber letztendlich denke ich sie ist eine tolle Frau.
Die Geschichte passt gut zur Weihnachtszeit, und sie konnte mich doch ein klein wenig verzaubern.

5 von 5 Punkten.

Rororo Verlag
61 Seiten
8,00 Euro
ISBN 9783499257223

Donnerstag, 29. November 2012

"Freche Frauen feiern Weihnachten" verschiedene Autoren

Inhalt:
In diesem Buch befinden sich 8 Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten:
Sibel Susann Teomann "Das perfekte Weihnachtsfest"
Jana Sonntag "Stille Post"
Michael Eichhammer "Gitme, Weihnachtsmann"
Kim Schneyder "Mach´s nochmal Liebling"
Hanna Dietz "Krippenspiele"
Gina Greifenstein "Küsse für den Nikolaus"
Katharina Gerwens "Willie der Achte"
Regine C. Henschel "Weihnachten mal ins Blaue"

Meine Meinung:
Von den Geschichten sind alle recht vorhersehbar, das finde ich schade.
Aber jede der Geschichten hat irgendwie Charme. Einige sind lustig, andere sind sehr gefühlvoll.

"Das perfekte Weihnachtsfest" fand ich sehr lustig. Nora ist ein wenig chaotisch, und genau das macht diese Geschichte sehr lustig. Die Geschichte spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern enthält auch einen kleinen Rückblick zu einem anderen Weihnachtsfest.

"Stille Post" war auch lustig, aber auf eine andere Art, wobei es auch bei dieser Geschichte dadurch lustig wird, dass die Protagonistin eher chaotisch ist. Und leider ist sie auch recht vorhersehbar.

"Gitme, Weihnachtsmann" ist eher gefühlvoll und sticht schon allein dadurch hervor, dass diese als einzige im Buch von einem Mann geschrieben wurde. Gerade diese Geschichte bringt sehr den Zauber von Weihnachten rüber.

"Mach´s nochmal Liebling" ist aus 2 verschiedenen Sichtweisen geschrieben, aus der Sicht von Sandra und aus der Sicht von deren Mann Martin. Diese Geschichte ist eher wieder lustig. Und wie ich finde recht schön.

"Krippenspiele" hat für mich sowas von Übermutti in gewisser Weise. Es passt zu der Geschichte keine Frage. Aber hmm...irgendwie hätte ich es anderes schöner gefunden.

"Küsse für den Nikolaus" war mir sehr sympathisch auch wenn ich keine Frau kenne, die so handeln würde. Das fand ich ein wenig übertrieben, aber zur Weihnachtszeit darf das so sein.

"Willi der Achte" ist wieder recht lustig, aber auch vorhersehbar. Wobei ich ehrlich sagen muss, das Ende konnte mich nicht begeistern.

"Weihnachten mal ins Blaue" finde ich passt nicht wirklich in dieses Buch und auch nicht so richtig zur Weihnachtszeit.

3 von 5 Punkten

Piper Verlag
221 Seiten
9,20 Euro
ISBN 9783492259729


Montag, 26. November 2012

"Unvergessene Weihnachten - Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten" Band 6

Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten, die um die Weihnachtszeit spielen. Geschrieben sind sie von Zeitzeugen, also von Menschen die zu einer Zeit gelebt haben und wie sie ihr Weihnachten erlebt haben.

Meine Meinung:
Die Geschichten waren eigentlich durch weg gut. Teilweise waren es irgendwie magische Momente für die Erzähler, aber dieser magische Moment ist auch ab und an auf mich übergesprungen.
Ich fand es interessant zu erfahren wie andere Menschen Weihnachten erlebt haben, vorallem auch zu anderen Zeiten. Es wurde auch immer gut deutlich wie die Menschen eigentlich lebten, ob es eine Zeit war, wo gut Geld vorhanden war oder eher nicht.
Das ganze ist auch nach Zeit geordnet, dass heißt so konnte ich auch gut sehen, wie unterschiedlich Weihnachten in den verschiedenen Familien zur gleichen Zeit erlebt wurde.
Oder auch wie sich Weihnachten im Laufe der Zeit verändert hat, welche Bräuche vielleicht noch geblieben sind.

Das Buch ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten. Der Zauber dieser Zeit ist in diesem Buch deutlich zu merken.


5 von 5 Punkten

Verlag Zeitgut
188 Seiten
9783866141803

Sonntag, 25. November 2012

Cornelia Funke "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel"

Inhalt:
Der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk hat eigentlich Berufsverbot, seitdem der große Weihnachtsrat die Sache mit den Geschenken in die Hand genommen hat. Ihn interessiert sein Berufsverbot aber nicht und er macht weiter.
Er ist derjenige der Geschenke bringt, die man für Geld nicht kaufen kann.
Und plötzlich bei einem Gewitter fällt er vom Himmel...

Meine Meinung:
Ein sehr schönes Kinderweihnachtsbuch. In diesem Buch ist sehr deutlich der Zauber von Weihnachten zu spüren, genau das, was ein Weihnachtsbuch für mich haben muss.
Ein Weihnachtsbuch ohne den gewissen Zauber ist für mich kein Weihnachtsbuch.
Dieses Buch enthält so viel Spannung, wie es für Kinder genau richtig ist. Es ist nicht zu viel, also nicht so, dass die Kinder Angst bekommen, aber trotzdem so viel Spannung um die Kinder wirklich in den Bann von diesem Buch zu ziehen. Meiner Meinung nach, eignet sich dieses Buch gut zum Vorlesen in der Weihnachtszeit.
Die Kapitel sind in einer Länge, für die auch jüngere Kinder schon genug Aufmerksamkeit haben.
Es ist kein Bilderbuch in dem Sinne, aber einige farbige Abbildungen sind dennoch vorhanden. Ich finde sie passen gut zu dem Buch und auch die Stellen, an denen die Bilder platziert wurden, passen gut.
Ich selbst habe dieses Buch sehr schnell durch gehabt, mit Kindern würde ich mir für dieses Buch aber wesentlich mehr Zeit nehmen, mit den Kindern drüber reden etc.
Kinder in der 2. Klasse können dieses Buch denke ich auch mit ein bisschen Geduld schon gut allein lesen. Für Erstklässler zum allein lesen ist es meiner Meinung nach noch ein wenig zu schwer, aufgrund der Begriffe, Namen usw. die in diesem Buch vorkommen, die lassen sich nicht ganz so einfach lesen.

5 von 5 Punkten.






Dressler Verlag
176 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783791504612

Jessica Shirvington "Verlockt"

Achtung könnte Spoiler enthalten, da dies bereits der 2. Band ist.

Inhalt:
Violet, die nun eine Grigori ist geht auf die Suche nach der Grigorischrift - zusammen mit Lincoln und den anderen Grigori. Doch plötzlich kehrt Phoenix zurück und zeigt sein wares Gesicht, er zeigt dass er immer noch Macht über Violet hat, und auch er will die Schrift haben...

Meine Meinung:
Obwohl es schon länger her ist, dass ich den 1. Band gelesen habe, bin ich gut in das Buch rein gekommen.
Ich konnte mich durch das Lesen von den ersten Kapiteln dieses Buches, wieder gut erinnern was bisher passiert war, wobei dadrüber gar nicht wirklich viel stand. Aber die Erinnerungen kamen wieder.
Hilfreich war auch, dass die Engelshierarchie auch in diesem Band hinten drin stand. Vorn wäre vermutlich besser gewesen, da viele ja nicht hinten in das Buch gucken, aber zumindest ist sie drin.

Es begann auch hier gleich wieder recht spannend und blieb meiner Meinung nach auch spannend. So das die Seiten nur so dahin flogen - so kam es mir zumindest vor.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so das man dieses Buch auch beim Bahnfahren recht gut lesen kann und nicht ständig mittendrin aufhören muss.

Über die Charaktere erfährt man beim Lesen dieses Buches noch mehr, als aus dem ersten Band hervor kam. Ich finde es gut, wenn die Charaktere weiter ausgebaut werden und man mehr über sie erfährt. Dieses war aber immer so unter gebracht, dass es nicht langweilig wurde, sich in die Länge zog oder ähnliches.

Die Idee ist gut umgesetzt, die Autorin hat auch in diesem Buch eine tolle Fantasiewelt geschaffen.

5 von 5 Punkten.


cbt Verlag
543 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783570380185

Samstag, 17. November 2012

Jando "Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig"

Inhalt:
Mats kommt nach einem Unfall in das Krankenhaus ans Meer. Für ihn ist diese Schicksalsfügung gut, denn er ist zu sehr in seiner Arbeitswelt gefangen. So sehr, dass selbst seine Frau nicht mehr richtig an ihn ran kommt. Und dort im Krankenhaus am Meer trifft er auf den kleinen Jungen, der sehr viel Weisheit in sich trägt und diese auch weiter gibt.


Meine Meinung:
Ich mag Bücher, die in diese Richtung gehen und kleine Weisheiten versprühen. Auch "Sternenreiter" konnte mich in dieser Hinsicht überzeugen. Beim Lesen hat mir der kleine Junge oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich glücklich gestimmt. Und auch irgendwie zum Nachdenken gebracht.
Die Weisheiten sind finde ich sehr treffend und sehr wahr.
Ich konnte schon oft erleben, dass Kinder in gewisser Weise mehr Weisheit in sich tragen, dass uns Erwachsenen einfach vieles verloren geht, was Freude bereitet. Und auch darauf macht das Buch aufmerksam. Es ist also wirklich nicht fern der Realität.
Die Geschichte um den kleinen Jungen hat mich verzaubert, mich glücklich gemacht - und damit hat dieses Buch eigentlich das erreicht, was ich mir von erhofft hatte.

Die Weisheiten sind kursiv gedruckt, sie werden von dem kleinen Jungen gesagt. Ich finde es gut, dass sie sich vom anderen Text abheben. So kann man auch später noch schnell ein Blick auf sie werfen.

Die Bilder in dem Buch sind super schön. Und sie passen meiner Meinung nach gut zur Geschichte. Sie machen das Buch zu einem kleinen Schmuckstück.

Eigentlich brauch man aufgrund der Seitenzahl nicht so lange um das Buch zu lesen. Aber da mich gerade die Weisheiten verweilen ließen, saß ich teilweise mit dem Buch in der Hand da und habe einfach nachgedacht oder vor mich hin gelächelt.

Ich denke das Buch werde ich noch öfter lesen, um mir einiges wieder in Gedanken zu rufen, und die schöne Geschichte zu lesen.

5 von 5 Punkten.






KoRos Nord Verlag
131 Seiten
13,95 Euro
ISBN 9783981486315

Freitag, 16. November 2012

Melissa Marr "Graveminder"

Inhalt:
Rebekkahs Großmutter stirbt, und somit wird sie selbst zur Graveminder. Das bedeutet, dass sie die Stadt vor den hungrigen Toten schützen muss, und die begrabenen einige Zeit versorgen muss.
Bei der Suche nach den hungrigen Toten, kommt sie einigen Geheimnissen auf die Spur.

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon zu Beginn war eine gewisse Spannung vorhanden. Das fand ich gut. Diese steigerte sich im Laufe des Buches, um kurz vor Ende ihren Höhepunkt zu erreichen.
Die Spannung war dauerhaft vorhanden. Sie schwächelte in keinster Weise.

Das Verhalten von Rebekkah störte mich manchmal, aber nur ein bisschen. Also nicht wirklich gravierend. Aber sie ich fand ihre ständige "Flucht" bzw die "Fluchtgedanken" irgendwie ein bisschen nervig.
Bryon dagegen fand ich sehr angenehm. Dieser Charakter ist mir nur positiv aufgefallen, da passt irgendwie alles zusammen.

Sprachlich ist das Buch auf dem Niveau für Jugendliche gehalten. Aber nicht in der Jugendsprache sondern eher in der Umgangssprache verfasst. Dieses Buch ist zwar für Erwachsene ausgelegt, so heißt es zumindest, aber ich finde es eignet sich auch gut für Jugendliche ab ca 14 Jahren.
Dadurch konnte ich das Buch sehr flüssig lesen.
Es ist aus Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben.
Einige Teile heben sich durch Kursivdruck ein wenig ab. Damit sind Teile gekennzeichnet, die in der Vergangenheit spielen oder besser gesagt, Teile der Vergangenheit, die in den Gedanken von den Protagonisten eine Rolle spielen.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz - ich finde das immer gut, da sich das Buch so auch gut für kürzere Bahnfahrten eignet und man nicht immer mitten in einem Kapitel aufhören muss. Das mag ich nämlich nicht so gern.

Ich empfand das Buch als ganz angenehm, von der Geschichte her zwar schon düster, aber nicht zu düster.


4 von 5 Punkten.






Piper Verlag
396 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783492268905

Donnerstag, 15. November 2012

Melanie Fischer "Mandys irische Seele"

Inhalt:
Mandy wirkt eigentlich sehr selbstbewusst, doch sie ist es nicht. Vor Beziehungen rennt sie, seitdem sie einige Enttäuschungen erlebt hat eigentlich immer weg. An der irischen Westküste findet sie jedoch immer wieder die nötige Kraft die sie benötigt um ihr Leben zu meistern.
Als sie Ben begegnet, fängt sie an ihre Seele und Bedürfnisse wieder zu fühlen.


Meine Meinung:Schon allein der Titel hat mich angesprochen, da auch ich mich Irland sehr verbunden fühle. Ich denke wer einmal in Irland war, wird dieses Gefühl kennen.  Und auch ich habe das Gefühl, dass meine Seele zum Teil in Irland gebleiben ist, bzw Irland ganz fest eingeschlossen hat. Daher musste ich dieses Buch einfach haben.

Die Schrift ist größer, als ich es sonst gewohnt bin, aber das finde ich gar nicht schlimm. Es hat das Lesen sehr angenehm gemacht, nur musste ich oft umblättern.

Ich bin mit Mandy schnell warm geworden. Ihre Gefühle wurden so beschrieben, dass ich sie gut nachvollziehen konnte.
Sie waren auch plausibel und verständlich finde ich. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie genauso fühlt. Gerade bei allem was Irland angeht.
Auch die anderen Charaktere passen gut. Zumal ich die Iren selbst so bzw ähnlich kennenlernen durfte, wie sie in dem Buch beschrieben sind, fand ich es alles sehr stimmig.
Die Iren sind nach meiner Erfahrung sehr warmherzig, offen, lebensfroh, fröhlich, hilfsbereit...

Die Beschreibungen sind toll, gerade vom Land. Ich kenne die rauen Küsten Irlands selbst, auch Teile der Westküste. Ich kann sagen, dass die Beschriebungen passen. Es hätten aber gern noch mehr Beschreibungen von Irland in dem Buch vorhanden sein können. Für Menschen die nie da waren, könnte es schwierig sein, sich alles vorzustellen.

Das Buch ist sehr gefühlvoll, aber ich finde es nicht schnulzig, es ist meines Erachtens nach also nicht zu viel von Liebe, Leid...die Autorin wusste dies gut zu dosieren.

Ein schönes, gefühlvolles Buch, welches mich hat träumen lassen - träumen von Irland, meiner Zeit da, den Menschen...

5 von 5 Punkten.

Klecks Verlag
212 Seiten
12,80 Euro
ISBN 9783942884518

Neuzugänge

Bevor ich die Rezensionen zu den Büchern schreibe möchte ich kurz die Neuzugänge vermelden:

Jando "Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig" vom KoRos Nord Verlag.
Tanja Heitmann und andere "Frostzauber" erschienen beim rororo Verlag
Melissa Marr" Graveminder" erschienen beim Piper Verlag.


Zu "Graveminder" werde ich voraussichtlich morgen meine Rezension schreiben, das habe ich nämlich schon fertig gelesen.

Sonntag, 11. November 2012

Lesungsbericht - Sebastian Fitzek, Michael Tsokos

Ich war am 31.10 auf der Lesung von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos.
Und nun komme ich auch endlich mal dazu, einen kleinen Bericht dazu zu schreiben.

Als erstes möchte ich los werden, dass es ein wirklich toller Abend war.
Ein Abend der lehrreich war, da ich mehr über die Vorgänge in der Gerichtsmedizin erfahren durfte - dank Michael Tsokos. Der auch erklärt hat, was genau eigentlich ein CT ist.
Außerdem hat er Gerüchte enttarnt, wie sie in Filmen, vorkommen, es in Wirklichkeit aber gar nicht so ist z.B. das Angehörige in die Gerichtsmedizin rein dürfen, um den Toten zu identifizieren - denn das ist nicht der Fall, da diese ja Beweise verfalschen oder welche legen könnten.

Die beiden waren auf der Bühne echt ein super Team. Jeder hatte seinen Part, auch wenn Herr Tsokos mit seinem manchmal vorgreifen wollte - aber genau das hat Lacher hervorgebracht und alles aufgelockert.
Wobei die Stimmung so oder so schon locker war, was wohl einfach an der Art von den beiden liegt.

Es ist ja nun die zweite Lesung, die ich erlebt habe, auf der Sebastian Fitzek selbst was aus seinem Buch gelesen hat. Und ich kann sagen, ich mag seine Art zu lesen. Dadurch entsteht echt viel Spannung.
Alles in allem wirkt er auch sehr sympathisch. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, ist das er Chucks zu einer Anzughose getragen hat - das allein finde ich schon toll. Guter Stilmix würde ich da sagen.

Gegen Ende der Lesung haben die beiden auch noch Fragen beantwortet - was ich auch sehr gut fand, auch wenn nicht viele Fragen gestellt wurden.
Danach haben beide sich noch die Zeit genommen, die Bücher zu signieren, und auch für ein gemeinsames Foto war die Zeit da - dafür danke ich den beiden wirklich sehr.

Hier ein paar Eindrücke von der Lesung:








Samstag, 10. November 2012

Moritz Matthies "Ausgefressen"

Inhalt:
Ray ist ein Erdmännchen, und er wird als Privatdetektiv tätig, als Phil ein Mensch, versteht was er sagt. Denn Überwachen und Observieren gehört ja zu der Natur eines Erdmännchens, darum erklärt er sich bereit Phil zu helfen - natürlich gegen eine kleine Gefälligkeit.


Meine Meinung:

Irgendwie hat mich das Buch ein wenig an "Glennkill" erinnert. Nur das ich "Glennkill" dann doch besser fand.
"Ausgefressen" ist nicht schlecht. Aber es ist auch nicht überragend.
Das Buch hat Witz, keine Frage. Allerdings leider nicht sooo viel. Das finde ich schade.
Spannung, ja hmm Spannung ist vorhanden, leider nicht übermäßig. Ich denke aus diesem Buch hätte noch viel viel mehr gemacht werden können.
Ray gefällt mir sehr gut. Seine Denkweise ist auch toll, und in was für Fettnäpfchen er manchmal tritt, ist auch toll.
Das Buch lässt sich flüssig lesen. Ist von der Sprache recht einfach gehalten, die meiste Zeit über. Es sei denn das eine Erdmännchen redet, dann wird es ein bisschen komplizierter. Aber das entspricht dem Charakter, wie es beschrieben ist.
Das Buch ist mittelmäßig.

3 von 5 Punkten.

Scherz Verlag
271 Seiten
13,99 Euro
ISBN 9783651000261

Donnerstag, 8. November 2012

Sebastian Fitzek, Michael Tsokos "Abgeschnitten"

Da ich hierzu noch keinen Neuzugangspost gemacht habe, dürft ihr diese Rezi auch gleich als den ansehen.

Inhalt:
Der Gerichtsmediziner Paul findet in einer Leiche ein Metallgefäss mit einem Zettel - einem Zettel auf dem die Handynummer seiner Tochter steht. Und von da an, unterschlägt er Beweise und versucht seine Tochter aufzuspüren. Hilfe erhält er dabei von Linda, die auf Helgoland lebt und für ihn eine Leiche sezieren soll, und von dem Praktikanten, der den Fahrer spielen muss.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist kein typischer Fitzek, das habe ich aber auch nicht erwartet, da er dieses Buch ja zusammen mit Herrn Tsokos geschrieben hat.
Und ich kann sagen, mir gefällt die Art wie dieses Buch geschrieben ist. Es ist recht blutig, stellenweise fand ich es ein ganz bisschen ekelig. Dies war vorallem der Fall, wenn ich mich in Linda reinversetzt habe, dass gelesen habe, was sie tun sollte/getan hat. Ich habe mich auch oft gefragt, wie ich mich an ihrer Stelle wohl verhalten würde.
Ich konnte beim Lesen sehr viel über die Gerichtsmedizin erfahren. Und dadrüber wie eine Leiche seziert wird. Das hat mir gut gefallen. Manche mögen vielleicht meinen, dass diese Buch dadurch langweilig werden könnte, aber das wurde es nicht. Im Gegenteil. Ich konnte mir so vieles einfach besser vorstellen.

Auch die Beschreibungen, von Geräuschen, etc fand ich sehr gut, da ich mir diese so auch sehr gut vorstellen konnte.

Das Buch war alles in allem spannend. Und ich finde die Idee einfach spitze. Ein Buch in der Richtung habe ich noch nie gelesen. Vielleicht war es auch gerade das, was es besonders spannend gemacht hat.

Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Vorallem auch Linda, ihren Ekel in manchen Situationen konnte ich gut verstehen, auch ihren Zwiespalt. Das kommt aus dem Buch auch gut hervor.

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch - und ich wurde nicht enttäuscht. 
Gut vorstellen kann ich mir, dass ich dieses Buch noch öfter lesen werde, und die Spannung trotzdem da sein wird, obwohl ich es schon kenne.


5 von 5 Punkten.



Droemer Knaur Verlag
398 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783426199268

Sonntag, 4. November 2012

Tad Williams und Deborah Beale "Die Drachen der Tinkerfarm"

Inhalt:
Lucinda und Tyler machen Urlaub auf der Farm ihres Onkels. Den Onkel kennen sie bisher noch nicht mal, sie haben aber einen Brief erhalten in dem er sie zu sich einläd. Und da ihre Mutter Single-Urlaub machen möchte, passt dieser das ganz gut.
Auf der Farm geschehen merkwürdige Dinge. Schon auf der Hinfahrt sehen die beiden einen Affen - oder so was - sie sind sich da selbst nicht ganz so sicher.
Und auf der Farm wird es von Tag zu Tag merkwürdiger...


Meine Meinung:
Ich habe viel von diesem Buch erwartet, da ich eine hohe Meinung von Tad Williams habe. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
Das Buch beginnt schon ganz gut. Ich konnte mich schon zu Beginn in die Geschwister gut hineinversetzen. Ihre Gefühle gut nachvollziehen.

Es beginnt nicht gleich super spannend, aber das macht nichts, da die Spannung später umso mehr vorhanden ist. Ich würde sagen in diesem Buch ist ein typischer Spannungsbogen vorhanden, erst erfahrt man über die Protagonisten etwas, taucht ein wenig in deren Leben ein und dann beginnt es langsam aber stetig spannend zu werden.
Den Höhepunkt erreicht es für mich ca in der Buchmitte und die Spannung bleibt von da an auch erhalten.


Die Beschreibungen sind sehr fantasievoll, ich konnte mir daher alles gut vorstellen. Allgemein finde ich das Buch total schön gemacht, denn jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Zeichnung. Auch durch diese kann man sich alles noch viel viel besser vorstellen - zumindest ging es mir so.
Die Zeichnungen sind sehr detailreich und wirken sehr liebevoll gezeichnet.



Auch wie ich nach und nach die anderen Charaktere kennenlernen durfte fand ich gut, es war nicht alles so geballt, sondern immer nur ein bisschen. Und es wurde so geschrieben, dass man Stück für Stück mehr erfährt - über das Leben auf der Farm, über die Charaktere, über die Wesen auf der Farm...

Alles in allem ist dieses Buch ein schönes Buch und ich bin mir sicher, dass ich den 2. Band "Die Geheimnisse der Tinkerfarm"  auch noch lesen werde.




5 von 5 Punkten.

Erschienen bei Klett-Cotta (ich jedoch hatte die Welttag des Buches Ausgabe)
380 Seiten



Dienstag, 30. Oktober 2012

Brianna Karp "Homeless Mein Weg zurück ins Leben"

Inhalt:
Brianna verliert zunächst ihre Arbeit aufgrund der Finanzkrise und muss zurück zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater ziehen. Bis ihre Mutter wieder ihre wahre Seite zeigt und Bri rauswirft. Von da an ist Bri obdachlos...

Meine Meinung:
Dieses Buch konnte mich sehr schnell in den Bann ziehen. Es wirkt auf mich schonungslos offen. Und ich konnte genau merken, an welchen Stellen Bri am meisten zu kämpfen hatte. Ich konnte mir sogar vorstellen was in ihrem Kopf vor sich ging, auch wenn es teilweise gar nicht so genau beschrieben war.
Das Buch ist aus der Sicht von Brianna geschrieben. Es ist ein Erfahrungsbericht aus ihrer Sicht über ihre Obdachlosigkeit. Aber da sie auch erwähnt was für Emails und Aussagen sie erreichen kann man auch sehr gut andere Meinungen lesen. Manche davon sind für mich nachvollziehbar. Bei einigen habe ich mich sogar erwischt, dass ich auch schon so gedacht habe. Doch ich denke in der Hinsicht konnte das Buch meine Meinung ein wenig ändern. Mich offener für das Thema machen. Gerade jetzt wo die kalte Jahreszeit beginnt finde ich passte es einfach, dass dieses Buch veröffentlicht wurde. Denn gerade in der kalten Jahreszeit ist es für Obdachlose noch schwerer - meiner Meinung nach.

In diesem Buch wird ihr Auf-und-Ab sehr deutlich, was ich auch gut finde, dass sie zeigt, dass es nicht nur schwere Zeiten gibt, sondern auch diese schweren Zeiten ihre schönen Momente haben können. Damit zeigt sie ihre Lust aufs Leben, die ich aus dem Buch oftmals rauslesen konnte.

Mit Matt fand ich sie stellenweise sehr naiv muss ich sagen, aber nun gut, es ist ihr Leben und wer hat nicht schon mal naiv gehandelt?! Es ist einfach das, was sie ausmacht. Von daher passt alles.

Ich finde es mutig von ihr, dieses Buch zu schreiben. Und gleichzeitig gut. Ich hoffe, dass dieses Buch noch einigen anderen die Augen öffnen kann, sowie es bei mir passiert ist.

Sprachlich ist das Buch recht einfach gehalten und daher gut verständlich, es ist kein gehobenes deutsch, aber auch keine Jugendsprache.

5 von 5 Punkten



MIRA Taschenbuch
384 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783862784691


Samstag, 27. Oktober 2012

Rick Yancey "Der Monstrumloge"

Inhalt:
Will Henry ist ein Waisenjunge und er arbeitet bei Dr. Warthrop, als dessen Assistent. Dr. Warthrop ist Monstrumloge - er weiß viel über Monster, liest viel über sie und macht teilweise auch Jagd auf die Monster.

An einem Abend kommt jemand zu den beiden ins Haus - ein Grabräuber - dieser bringt einen schaurigen Fund mit - eine Leiche von einer Frau um die ein Monster sich geschlungen hat. Diese Monsterart ist sehr gefährlich und tötet Menschen. Der Doktor ruft Verstärkung...

Meine Meinung:
Zunächst bin ich nur schwer ins Buch rein gekommen, eigentlich hat die Geschichte es das gesamte Buch über nicht geschafft mich richtig in ihren Bann zu ziehen.
Dem Buch fehlt eindeutig die Spannung, in gewisser Weise ist sie zwar vorhanden, aber sie ist nicht auf mich übergegriffen.
Die Idee zu dem Buch finde ich eigentlich gut. Die Beschreibung der Monster und auch der Leiche ist ohne frage gut, aber das ist auch eins der wenigen Sachen die ich gut finde.
Ich konnte mir zwar die Umgebung in der Will lebt gut vorstellen und auch ihn und den Doktor, sowie die anderen Charaktere konnte ich mir vorstellen, aber ich habe keine Sympathie für irgendwen entwickelt. Dies find ich sehr schade, denn wenn mir ein Charakter sympatisch ist, dann kann mich auch ein Buch eher fesseln.
Die Charktere fand ich teilweise unausgereift, man erfährt zwar viel über sie, aber eigentlich geht es alles in die gleiche Richtung. Also damit meine ich, es wird eigentlich immer nur ein Charakterzug je Person beschrieben und dieser immer und immer wieder - so kam es mir zumindest vor.
Auch die Jagd auf die Monster hätte noch spannender sein können. Die Vorarbeit dafür wurde genau beschrieben, so das ich mich schon langweilte, und dann kam die Jagd und schwupp war sie eigentlich schon wieder so gut wie vorbei. Diese hätte besser ausgeschmückt werden können, spannender gestaltet werden müssen, um mich richtig gefangen zu nehmen. Es dauert auch sehr lange bis es überhaupt zur Jagd kommt, bevor diese überhaupt richtig anfängt.

Soweit ich weiß gibt es zu diesem Buch auch noch Folgebände - diese werde ich auf jeden Fall aber nicht lesen. Dazu fehlte mir hier zu viel. Stellenweise hab ich mich fast gequält weiter zu lesen.


1,5 von 5 Punkten.


Lübbe Paperback
411 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783785760406

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Tony Hawks "Mit dem Kühlschrank durch Irland"

Inhalt:
Aufgrund einer Wette, die er in betrunkem Zustand abgeschlossen hat, trampt Tony mit dem Kühlschrank durch Irland. Wobei schon der Kühlschrank mehr kostet, als der Wetteinsatz. Beim Trampen begegnet er verschiedenen Menschen über die man ein bisschen was erfährt. Auch über die Mentalität in Irland erfährt man so einige. Und die Landstriche sind teilweise auch gut beschrieben.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat viel Charme. Und ich bin sehr froh es gelesen zu haben. Ich bin so oder so ein Fan von Irland und der Mentalität der Menschen dort.
Ich denke, dass sich gerade diese auch gut wiederspiegelt. Ich musste so oft grinsen, beim Lesen vom Buch, gerade wenn die Menschen beschrieben wurden.
Die Iren sind auf jeden Fall ein sehr liebenswertes, hilfsbereites Volk, dass durfte ich auch erfahren, als ich da war. Die Sympathie der Menschen kommt gut zur Geltung.
Lustig fand ich auch wie oft er im Pub war und wie er über die Pubs schreibt und die Personen die sich in diesen befinden.
Landschaftsstriche werden auch beschrieben, wenn auch eher weniger. Da hätte ich mir schon noch ein bisschen mehr gewünscht. Wobei ich mir einiges einfach auch vorstellen konnte, da ich schon in Irland war.
Dieses Buch macht Lust Irland zu bereisen und zwar die Küste. Aber dann doch eher auf normale Art.
Tony erlebt viel mit seinem Kühlschrank, und irgendwie ist das auch lustig. Wo er den überall mit hin nimmt etc.

Ich würde dieses Buch als das etwas andere "Irlandbuch" bezeichnen. Ein Buch mit viel Humor, Charme...


4 von 5 Punkten.

Goldmann Verlag
377 Seiten
8,50 Euro
ISBN 9783442446414

Sonntag, 21. Oktober 2012

Gennifer Albin "Cocoon - Die Lichtfängerin"

Inhalt:
Eine Welt, in der einige Mädchen eine Begabung haben. Die Begabung nämlich, dass sie das Webmuster des Lebens immer sehen können.
Diese Mädchen werden in den Kreis der Webjungfern aufgenommen. So auch Adelice, sie ahnt jedoch, dass die Priviligien die, diese Mädchen haben, für sie in gewisserweise ein Entzug der Freiheit ist. Für sie ist ihre Gabe ein Fluch, andere sehen die Gabe als Geschenk an.


Meine Meinung:
Ich bin gut in das Buch rein gekommen, es konnte mich schon ziemlich zu Beginn fesseln. Es ist für mich eine ganz neue Idee, aus der dieses Buch entstanden ist. Es ist daher schon auf gewisse Art und Weise einzigartig.

Das Buch ist von Anfang an spannend. Durch manche Sachen muss man aber erst durchsteigen, aber auch das geht sehr schnell.

Was mir nicht so gut gefallen hat ist das Ende, das muss ich ehrlich sagen, aber das ist eigentlich auch der einzige Schwachpunkt.

Es ist gut wie man Stück für Stück mehr über die Welt erfährt in der Adelice lebt. Auch über sie erfährt man immer mehr. Sie ist ein recht selbstbewusstes Mädchen, was weiß was es möchte und was nicht. So erkämpft sie sich auch ihre "schönen Momente". Sie sorgt selbst für diese durch ihre Gabe, die mir in diesen Momenten dann doch wie ein Geschenk erscheint. Aber man merkt in dem Buch auch sehr deutlich, dass diese Gabe eher ein Fluch ist.

Das Buch ist aus Sicht von Adelice geschrieben, gerade dadurch kann ich mich vorallem in sie gut hineinversetzen, versteh ihre Gedanken und Wünsche.
Auch die anderen Charaktere konnten mich jeder auf die ein oder andere Art begeistern.
Die Sprache ist lebendig und jugendgerecht.

4 von 5 Punkten.


Egmont Ink
Hardcover
361 Seiten
17,99 Euro
ISBN 9783863960285

Neuzugänge der letzten Zeit

Irgendwie kam ich nicht dazu in der letzten Zeit meine Neuzugänge zu posten, darum tu ich das jetzt mal.

Gennifer Albin "Cocoon - Die Lichtfängerin" vom Egmont Ink Verlag. Dieses Buch habe ich schon gelesen, und die Rezi folgt heute oder in den nächsten Tagen (hoffentlich)

Dann hatte ich noch einen Buchgutschein von dem ich mir folgende Bücher geholt habe (und immer noch Guthaben habe):

Robert Louis Stevenson "Die Schatzinsel"
Ich denke das Buch haben schon einige von euch gelesen. Da ich es leider bisher noch nicht kenne, musste es einfach mit, vorallem da ich es als gebundenes Buch für nur 2,50 bei den Mängelexemplaren ergattern konnte. Es ist aber kein Stempel oder ähnliches auf dem Buch.

Das Buch "Die keltische Schwester" von Andrea Schacht kam auch noch mit, für nur 4,99 Euro als Taschenbuch. Es ist die Weltbildausgabe, die konnte ich ebenfalls bei Hugendubel ergattern. Das Buch steht schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Bücher gern lese, die mit den Kelten, Irland oder ähnlichem zu tun haben.

Von Danielle Frussoni kam noch "Angelus" mit. Das Cover hat mich einfach angesprochen und es klingt auch vom Klappentext echt gut. Auch dies ist ein Mängelexemplar für ich glaub 5 Euro waren es. Dafür das es ein Hardcover ist und auch keinen Stempel hat finde ich den Preis einmalig. Es ist vom Verlag Droemer.



Einige Schätze durften dank der Frankfurter Buchmesse bei mir einziehen:

Ich bin mit einer Buchhandlung hingefahren, die haben das angeboten und es war echt nicht teuer. Und auf der Hinfahrt haben sie an jeden einen Rucksack verteilt in dem schon ein Buch war:

Simon Kernick "Erlöst mich". Dabei handelt es sich um einen Thriller, mich spricht sowohl der Rückentext als auch das Cover an. Daher habe ich mich sehr über das Geschenk gefreut.

 Und auf der Buchmesse selbst habe ich auch noch Bücher gekauft. Hauptsächlich englisch sprachige. Die Stände in der Halle waren zwar teilweise schon abgebaut, aber ich habe trotzdem noch was gefunden. Und das echt günstig:

"Sight" von A.M. Vrettos vom Egmont Verlag. Für nur 3 Euro.

"Partials" von Dan Wells für nur 5 Euro - ein gebundenes Buch vom Balzer and Bray Verlag, der zu der Verlagsgruppe Harper Collins gehört. Dieses Buch stand auch schon lange auf meiner Wunschliste, von daher passte sich das super, dass ich es da zu dem unschlagbaren Preis erhalten habe.

Dann hab ich mir noch von Malorie Blackman "The stuff of nightmares" gekauft. Für 3 Euro. Ein gebundenes Buch. Ich bin gespannt wie ich dabei mit meinem Englisch zurecht komme.

Als letztes hab ich noch "12 shades of surrender" mitgenommen. Laut Rückentext Kurzgeschichten, die im Stil von "Shades of grey" sind. Wie irgendwie auch schon der Name vermuten lässt. Dieses Buch ist ein Taschenbuch und kam mich nur 1 Euro.


Samstag, 13. Oktober 2012

Jennifer Jäger "Melodie der Finsternis"

Inhalt:
Lilith geht auf eine Seereise, doch plötzlich kommt alles anders. Denn das Schiff gerät in den Bann von Sirenen....alle an Bord sterben, nur sie und Viktor nicht. Diese werden von den Sirenen gerettet und in die Welt der Sirenen gebracht. Diese beiden wurden nicht aus Zufall gerettet...


Meine Meinung:
Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Am Anfang war es für mich noch ein bisschen verwirrend in die Welt der Sirenen einzutauchen, aber auch das ist mir dann ganz gut geglückt, ich konnte Personen zuordnen - die Orte leider eher weniger, das war mir dann doch ein bisschen zu viel.
Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden - gerade das sorgt dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Ich finde auch von der Seitenzahl ist es genau richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig. Es ist denke ich alles wichtige untergebracht, einiges wurde gut ausgeschmückt, aber auch nicht zu intensiv. Die Autorin hat genau die Richtige Menge von Beschreibungen eingebracht, so dass das Buch nicht langweilig wird.
Einge der Charaktere konnten meine Sympathie erlangen - einige mehr andere weniger. Aber so ist das in Ordnung. Ich konnte mir die Charakterzüge der Personen gut vorstellen. Auch die Sprache der Sirenen konnte ich mir gut vorstellen, wie sie klingt, wie sie geschrieben aussieht.
Das Buch ist aus der Sicht von Lilith geschrieben, dadurch ist man gerade an ihr sehr nah dran, auch das ist gut so. Ich denke beim allwissenden Erzähler wären bei diesem Buch viele Gefühle und Gedanken verloren gegangen.
Die Sprache ist recht einfach gehalten. Was aber nicht schlimm ist, da es sich hierbei meiner Meinung nach hauptsächlich um ein Jugendbuch handelt, welches aber auch für Erwachsene noch gut geeignet ist.


4 von 5 Punkten.

AAVAA Verlag
300 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783862541973