Inhalt:
Die Mutter von Mark ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und dann macht auch noch seine Freundin mit ihm Schluss. Doch seine Rettung ist nah, als er mit dem Wagen liegen bleibt und in ein Cafe geht und dort Macy kennen lernt, die selbst ein schweres Schicksal hinter sich hat und der Mark helfen möchte...
Meine Meinung:
Ich hatte auf einem anderen Blog von diesem Buch gelesen und da hat es mich sehr angesprochen. Ich kann sagen, dass ich nicht enttäucht wurde, im Gegenteil. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es passt auch sehr schön zur Weihnachtszeit (wobei es diese Zeit nicht braucht um das Buch zu lesen, man kann es auch zu jeder anderen Zeit lesen finde ich). So viel hat es mit Weihnachten gar nicht zu tun, aber das macht nichts, denn in diesem Buch steckt sehr viel Liebe und andere Dinge auf die man sich in der Weihnachtszeit vielleicht öfter mal besinnen sollte.
Das Buch hat mich auf seine Art und Weise bewegt.
5 von 5 Punkten
Bertelsmann Club
Taschenbuch
252 Seiten
Dienstag, 22. Dezember 2015
Montag, 21. Dezember 2015
Kurzrezi: Linnea Holmström "Weihnachten am Siljansee"
Inhalt:
Per aus der Großstadt erbt in einem kleinen Dorf ein Haus und das Haus in dem das Kinderheim untergebracht ist. Dieses möchte er so schnell wie möglich loswerden...allerdings hat er nicht mit der kleinen Lotta gerechnet...
Meine Meinung:
Ein schönes Buch, das nicht nur zur Weihnachtszeit passt. Ich habe dieses Buch vor Ewigkeiten in einer Buchhandlung mal in der Hand gehabt, mir dann aber doch nicht gekauft, aber irgendwie habe ich jedes Jahr vor Weihnachten wieder dran gedacht. Deshalb hatte ich es mir jetzt ertauscht.
Ich bin glücklich, dass ich es mir ertauscht und es gleich gelesen habe. Das Buch ist unglaublich schön geschrieben und entführt einen in eine Welt voll Hoffnung, Niederlagen, Liebe...
Die Charaktere sind auch ganz gut gestaltet.
Da dieses Buch nicht besonders dick ist, lässt es sich auch sehr schnell lesen, zumal ich auch wissen wollte wie es weitergeht. Auch wenn es alles in allem eher seichte Kost ist, gefällt es mir sehr gut
5 von 5 Punkten
Bertelsmann Club
Taschenbuch
Per aus der Großstadt erbt in einem kleinen Dorf ein Haus und das Haus in dem das Kinderheim untergebracht ist. Dieses möchte er so schnell wie möglich loswerden...allerdings hat er nicht mit der kleinen Lotta gerechnet...
Meine Meinung:
Ein schönes Buch, das nicht nur zur Weihnachtszeit passt. Ich habe dieses Buch vor Ewigkeiten in einer Buchhandlung mal in der Hand gehabt, mir dann aber doch nicht gekauft, aber irgendwie habe ich jedes Jahr vor Weihnachten wieder dran gedacht. Deshalb hatte ich es mir jetzt ertauscht.
Ich bin glücklich, dass ich es mir ertauscht und es gleich gelesen habe. Das Buch ist unglaublich schön geschrieben und entführt einen in eine Welt voll Hoffnung, Niederlagen, Liebe...
Die Charaktere sind auch ganz gut gestaltet.
Da dieses Buch nicht besonders dick ist, lässt es sich auch sehr schnell lesen, zumal ich auch wissen wollte wie es weitergeht. Auch wenn es alles in allem eher seichte Kost ist, gefällt es mir sehr gut
5 von 5 Punkten
Bertelsmann Club
Taschenbuch
Sonntag, 20. Dezember 2015
Buchrezension: Jennifer Niven "All die verdammt perfekten Tage"
Inhalt:
Finch steht auf dem Glockenturm auf dem Schulgelände und fragt sich ob heute ein guter Tag zum Sterben ist. Da bemerkt er, dass er nicht allein auf dem Glockenturm steht. Ein bisschen von ihm entfernt steht Violet, diese denkt offensichtlich auch dadrüber nach zu springen...doch er hält sie von ab. Da beginnt wir die beiden eine aufregende Zeit mit vielen schönen Erlebnissen...
Meine Meinung:
Das Buch hat mich wirklich bewegt.
Es dauerte einige Zeit, bis ich richtig in das Buch eintauchen konnte, doch als das geschafft war, war es um mich geschehen. Ich habe mit Finch und Violet mitgelacht, mitgetrauert, mitgehofft... ich konnte die Höhen und Tiefen, die diese beiden Charaktere erlebt haben förmlich fühlen - genau das macht dieses Buch auch aus.
Das Buch ist alles in allem sehr gefühlvoll geschrieben und sehr emotional, an manchen Stellen hatte ich doch leicht feuchte Augen, weil ich so mitgefühlt habe.
Beim Lesen musste ich das Buch teils kurz zur Seite legen, weil ich über mein eigenes Leben nachgedacht habe, dadrüber was für perfekte Tage ich eigentlich habe - und es sind mehr, als man sich wirklich bewusst ist.
Das Thema des Buches ist schon sehr heftig, aber wie ich finde auch sehr gut umgesetzt und vorallem sehr einfühlsam, aber dennoch wirkt es sehr ehrlich.
Viele Gedanken, besonders die von Violet (zum Ende des Buches) kann ich sehr gut nachvollziehen und verstehen wie sie sich fühlt. Finch finde ich teilweise ein wenig seltsam, als ich ihn dann näher kennenlernen durfte, wirkte er auf mich dann doch aber sehr normal und gut so wie er ist. Denn jeder Mensch ist nun mal anders. Auch wie sehr Mobbing einen Menschen verändern kann und wie weh es doch irgendwie tut, kommt gut zum Vorschein finde ich. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich solche Dinge so oder so ähnlich abspielen könnte. Und in gewisser Weise geht es in diesem Buch sehr viel um das "Anders sein" und auch um Mobbing, psychische Erkrankungen...und das alles sehr gut und einfühlsam bearbeitet.
Das Buch ist zum Teil aus Sicht von Violet geschrieben, zum Teil aus Sicht von Finch. Aus welcher Sicht ist sehr gut gegliedert und man kann es toll unterscheiden. Diese Idee finde ich bei diesem Buch auch sehr angebracht.
Die Geschichte ist toll aufgebaut und lässt sich recht flüssig lesen, so das man zum Teil das Buch auch gar nicht aus der Hand legen möchte, obwohl man selbst ins Grübeln kommt.
Das Buch ist alles in allem so schön und hat mich sehr berührt. Mich berühren können wirklich nur wenige Bücher, aber dieses hat es total geschafft. Ich denke, dass dieses Buch viele Menschen berühren kann und auch zum Nachdenken anregen kann.
5 von 5 Punkten
Limes
Taschenbuch
400 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783809026570
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Buchrezi: Petra Johann "Schatten der Schuld"
Inhalt:
Charly und Mick, jagten als Polizeibeamte gemeinsam dem Axtmörder. Dies ist 3 Jahre her, seitdem haben die beiden keinen Kontakt mehr und Mick ist vom Polizeidienst zurück getreten.
Dann wird im Stadtwald eine Leiche gefunden, und sobald Charly diese sieht, ist ihr klar, das der Axtmörder wieder zugeschlagen hat. Ihr ist klar, dass sie Micks Hilfe braucht, doch es hat schon seine Gründe, warum sie den Kontakt abgebrochen hat...
Meine Meinung:
Dieses Buch beginnt gleich schon sehr heftig, das finde ich gut. Der Einstieg war so recht leicht und ging super. Es bleibt dann auch sehr spannend. Manchmal ist es ein wenig schwer durchzusteigen, wann was war, aber auch das geht relativ gut vorbei, an manchen Stellen habe ich halt ganz kurz 2 Mal gelesen, dadurch klappte es dann doch ganz gut.
Charly und auch die anderen Charaktere gefallen mir alles in allem sehr gut. Wobei ich gerade zu Beginn ihr Verhalten bezüglich Mick nicht verstehen konnte. Aber das klärt sich ja Stück für Stück auf, beziehungsweise klärt es sich ziemlich spät auf und dafür dann gewaltig. Mit so einigen Wendungen in diesem Buch habe ich überhaupt nicht gerechnet. Andere waren für mich auf gewisse Weise vorhersehbar, das waren schon relativ viele - das ist ein wenig schade. Aber trotzdem konnte mich das Buch fesseln.
Die Geschichte ist gut ausgearbeitet und gut struktuiert. Die Idee dahinter ist klasse. Serienmörder sprechen mich ja so oder so an. An einigen Stellen schwächelt leider die Spannung, diese Stellen zogen sich dann gefühlt sehr lange hin - aber so kommt es einem dann ja meist vor. Ich kann mir auch vorstellen, dass weniger Seiten diesem Buch dann doch sehr gut getan hätten, und die Spannung dann auch überragender wäre.
Vom Schreibstil her lässt es sich meist sehr flüssig lesen. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen, auch alle Personen waren für mich sehr greifbar und ich konnte sie mir insgesamt vorstellen.
Alles in allem ist das Buch gut, auch wenn es kleine Schwachstellen aufweist, kann ich es dennoch weiterempfehlen.
3 von 5 Punkten
blanvalet
Taschenbuch
544 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783734102035
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Buchrezi: Poznanski und Strobel "Fremd"
Inhalt:
Als Jonna plötzlich in ihrem Haus einen fremden Mann begegnet gerät ihre Welt außer Kontrolle. Denn der Mann behauptet ihr Verlobter zu sein. Erik ist entsetzt, dass sie ihn nicht erkennt...und all seine Sachen aus dem Haus verschwunden sind...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist alles in allem sehr grandios.
Erstmal möchte ich bei diesem Buch etwas über den Aufbau des Buches schreiben. Denn hier schreiben 2 Autoren, was ja schon sehr besonders ist. Ursula Poznanski schreibt aus Sicht von Jonna, während Arno Strobel aus der Sicht von Erik schreibt. Es ist sehr gut gegliedert, ein Kapitel aus Sicht der Frau, eins aus Sicht vom Mann - daher ist es sehr übersichtlich. Viele Szenen sind aus Sicht von beiden Personen beschrieben, auch das sagt mir sehr gut zu.
Die Spannung ist so enorm, es knistert die ganze Zeit förmlich vor Spannung. Vorallem weiß man als Leser nie, was man nun glauben soll, oder besser gesagt wem man glauben soll. Welche Geschichte nun stimmt. Ihr kommen halt zwei sehr gute Autoren zusammen, die es einzeln schon wissen, wie man Spannung erzeugt. Zu zweit ist es genauso gut, wenn nicht sogar noch ein bisschen besser. Die Spannung lässt das gesamte Buch über nicht einmal nach
Die Idee ist einfach spitze. Sie ist gut durchdacht und toll ausgearbeitet.
Auch die Charaktere konnten mich begeistern. Ich kann beide und ihre Handlungsweisen gut verstehen.
Dieses Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Wunderlich
Taschenbuch
16,99 Euro
392 Seiten
ISBN 9783805250849
Als Jonna plötzlich in ihrem Haus einen fremden Mann begegnet gerät ihre Welt außer Kontrolle. Denn der Mann behauptet ihr Verlobter zu sein. Erik ist entsetzt, dass sie ihn nicht erkennt...und all seine Sachen aus dem Haus verschwunden sind...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist alles in allem sehr grandios.
Erstmal möchte ich bei diesem Buch etwas über den Aufbau des Buches schreiben. Denn hier schreiben 2 Autoren, was ja schon sehr besonders ist. Ursula Poznanski schreibt aus Sicht von Jonna, während Arno Strobel aus der Sicht von Erik schreibt. Es ist sehr gut gegliedert, ein Kapitel aus Sicht der Frau, eins aus Sicht vom Mann - daher ist es sehr übersichtlich. Viele Szenen sind aus Sicht von beiden Personen beschrieben, auch das sagt mir sehr gut zu.
Die Spannung ist so enorm, es knistert die ganze Zeit förmlich vor Spannung. Vorallem weiß man als Leser nie, was man nun glauben soll, oder besser gesagt wem man glauben soll. Welche Geschichte nun stimmt. Ihr kommen halt zwei sehr gute Autoren zusammen, die es einzeln schon wissen, wie man Spannung erzeugt. Zu zweit ist es genauso gut, wenn nicht sogar noch ein bisschen besser. Die Spannung lässt das gesamte Buch über nicht einmal nach
Die Idee ist einfach spitze. Sie ist gut durchdacht und toll ausgearbeitet.
Auch die Charaktere konnten mich begeistern. Ich kann beide und ihre Handlungsweisen gut verstehen.
Dieses Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Wunderlich
Taschenbuch
16,99 Euro
392 Seiten
ISBN 9783805250849
Sonntag, 13. Dezember 2015
Ebook Rezi: Thomas Dellenbusch "Verstecktes Herz"
Inhalt:
Im Sommer 63 zieht eine junge, hübsche, alleinerziehende Mutter in ein kleines Dorf in Bayern. Dort sucht sie jedoch keine Anstellung und auch keinen Kontakt zu den anderen Bewohnern. Diese halten sie, aufgrund dem Besuch den sie erhält schnell für eine Prostituierte und versuchen sie aus dem Dorf wegzujagen. Ein Journalist der im Dorf lebt ergreift jedoch Partei für sie und versucht heraus zufinden, was sie in das Dorf geführt hat.
Meine Meinung:
Dies ist ein Buch in Spielfilmlänge, also eine Geschichte die in ca 140 Minuten fertig gelesen werden kann - so lange wie ein Spielfilm halt oftmals dauert.
Ich finde die angegebene Lesezeit passt auf jeden Fall, ich glaube ich habe nicht mal so lange für dieses Ebook benötigt. Die Idee vom Verlag mit der Lesezeit finde ich immer noch super, wie auch schon beim ersten Buch, was ich vom KopfKino Verlag gelesen habe.
Die Geschichte steigt schnell ein und ist auch gleich sehr spannend. Diese Spannung wird durchgehend gehalten - was denke ich in gewisser Weise auch an der Länge von diesem Kurzroman liegt, da der Autor sich hier auf die wirklich wichtigen Informationen begrenzen musste. Trotzdem ist die Geschichte auf ihre Art und Weise auch ausgeschmückt und in keinster Weise trist. Ich konnte mir dieses Dorf und seine Bewohner sehr gut vorstellen, auch dass in diesem Dorf schnell Vorurteile gebildet wurden, passt gut dazu wie der Autor die Charaktere der Dorfbewohner angerissen hat. Alles in allem ist das sehr stimmig.
Es klärt sich wirklich erst am Ende auf, was wirklich passiert ist und was die Frau in das Dorf geführt hat, auch das sagt mir sehr zu.
Sowohl sie als auch ihr Sohn sind mir schnell sympathisch geworden. Auch wenn sie sich sehr bedeckt hält und ich kaum was von ihr erfahren konnte.
Der Ausgang der Geschichte hat mich überrascht, ich musste ihn jedoch zweimal lesen, um ihn wirklich zu verstehen, das finde ich ein wenig schade, da ich der Geschichte sonst immer gut folgen konnte und der Autor einen ansprechenden Schreibstil hat. Alles in allem lässt sich dieses Buch - bis auf das Ende - sehr gut lesen. Vielleicht liegt das mit dem Ende ja auch irgendwie daran, dass die Lösung noch in die begrenzte Lesezeit reingedrückt werden musste. So kommt es mir leider irgendwie vor. Dafür gibt es auch ein wenig Abzug.
4 von 5 Punkten
KopfKinoVerlag
Ebook
84 Seiten
0,99 Euro
Im Sommer 63 zieht eine junge, hübsche, alleinerziehende Mutter in ein kleines Dorf in Bayern. Dort sucht sie jedoch keine Anstellung und auch keinen Kontakt zu den anderen Bewohnern. Diese halten sie, aufgrund dem Besuch den sie erhält schnell für eine Prostituierte und versuchen sie aus dem Dorf wegzujagen. Ein Journalist der im Dorf lebt ergreift jedoch Partei für sie und versucht heraus zufinden, was sie in das Dorf geführt hat.
Meine Meinung:
Dies ist ein Buch in Spielfilmlänge, also eine Geschichte die in ca 140 Minuten fertig gelesen werden kann - so lange wie ein Spielfilm halt oftmals dauert.
Ich finde die angegebene Lesezeit passt auf jeden Fall, ich glaube ich habe nicht mal so lange für dieses Ebook benötigt. Die Idee vom Verlag mit der Lesezeit finde ich immer noch super, wie auch schon beim ersten Buch, was ich vom KopfKino Verlag gelesen habe.
Die Geschichte steigt schnell ein und ist auch gleich sehr spannend. Diese Spannung wird durchgehend gehalten - was denke ich in gewisser Weise auch an der Länge von diesem Kurzroman liegt, da der Autor sich hier auf die wirklich wichtigen Informationen begrenzen musste. Trotzdem ist die Geschichte auf ihre Art und Weise auch ausgeschmückt und in keinster Weise trist. Ich konnte mir dieses Dorf und seine Bewohner sehr gut vorstellen, auch dass in diesem Dorf schnell Vorurteile gebildet wurden, passt gut dazu wie der Autor die Charaktere der Dorfbewohner angerissen hat. Alles in allem ist das sehr stimmig.
Es klärt sich wirklich erst am Ende auf, was wirklich passiert ist und was die Frau in das Dorf geführt hat, auch das sagt mir sehr zu.
Sowohl sie als auch ihr Sohn sind mir schnell sympathisch geworden. Auch wenn sie sich sehr bedeckt hält und ich kaum was von ihr erfahren konnte.
Der Ausgang der Geschichte hat mich überrascht, ich musste ihn jedoch zweimal lesen, um ihn wirklich zu verstehen, das finde ich ein wenig schade, da ich der Geschichte sonst immer gut folgen konnte und der Autor einen ansprechenden Schreibstil hat. Alles in allem lässt sich dieses Buch - bis auf das Ende - sehr gut lesen. Vielleicht liegt das mit dem Ende ja auch irgendwie daran, dass die Lösung noch in die begrenzte Lesezeit reingedrückt werden musste. So kommt es mir leider irgendwie vor. Dafür gibt es auch ein wenig Abzug.
4 von 5 Punkten
KopfKinoVerlag
Ebook
84 Seiten
0,99 Euro
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Buchrezi: Felicity Green "Ebereschenzauber - Das Geheimnis von Connemara" Buch 3
ACHTUNG KANN SPOILER ENTHALTEN - ES HANDELT SICH UM BAND 3
Inhalt:
Alice muss viel aufs Spiel setzen, damit sie ihr Ziel erreicht. Sie möchte Ciaras Seele vor der Phantomkönigen retten. Sie hat sich den Rebellen angeschlossen und dadurch schon einiges riskiert. Sie muss den richtigen Weg finden, damit sie glücklich werden kann.
Meine Meinung:
Auch Band 3 ist wieder klasse. Felicity Green konnte mich mit einigen Wendungen der Geschichte überraschen mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Genau durch diese ist das Buch auch immer spannend. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und habe das Buch angefangen zu lesen, sobald ich es in der Hand hatte - und auch da dann kaum aus der Hand gelegt. Die Geschichte ging Stück für Stück weiter, klärte sich immer mehr auf. Für mich war vieles überhaupt nicht vorhersehbar, ich habe oftmals mit ganz was anderem gerechnet - das war einfach spitze.
Die Charaktere sind immer noch unglaublich klasse, auch wie ich selbst im 3 Band immer noch mehr über sie erfahren konnte, finde ich klasse. Sie bleiben nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich - jeder auf seine Art und Weise weiter. Besonders Bridget hat sich sehr entwickelt, finde ich.
Zumal die Geschichte aus Sicht der verschiedenen Charaktere geschildert wird. Für mich war es immer sehr deutlich, wer seine Sicht gerade schildert, dies war durch entsprechende Überschriften immer gut gekennzeichnet.
Die Legenden die sie in ihre Geschichte eingewoben hat, passen einfach hier her. Sie machen mir Lust die irischen Legenden mal genauer zu lesen - obwohl ich einige schon kenne.
Sehr schön finde ich auch, wie sie Glendalough in die Geschichte reingebracht hat - ein Ort der für mich bei meiner Reise nach Irland, sehr magisch war und mit dem ich einfach tolle Erinnerungen verbinde. Der Teil der Geschichte der dort spielt hat mich alles in allem total angesprochen. Ich denke selbst wenn ich diesen Ort nicht selbst kennen gelernt hätte, so hätte ich ihn mir durch die guten Beschreibungen sehr schön vorstellen können.
Bei diesem Buch bin ich wieder in eine großartige Welt der Fantasie eingetaucht, und das obwohl ich momentan eher Thriller bzw Krimis lese. Die Bücher von Felicity Green können mich einfach komplett in ihren Bann ziehen und mich in eine andere Welt versetzen. Vorallem entfachen sie auch meine Sehnsucht nach Irland wieder mehr und mehr.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
5 von 5 Punkten
Taschenbuch
434 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9781518734687
Inhalt:
Alice muss viel aufs Spiel setzen, damit sie ihr Ziel erreicht. Sie möchte Ciaras Seele vor der Phantomkönigen retten. Sie hat sich den Rebellen angeschlossen und dadurch schon einiges riskiert. Sie muss den richtigen Weg finden, damit sie glücklich werden kann.
Meine Meinung:
Auch Band 3 ist wieder klasse. Felicity Green konnte mich mit einigen Wendungen der Geschichte überraschen mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Genau durch diese ist das Buch auch immer spannend. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und habe das Buch angefangen zu lesen, sobald ich es in der Hand hatte - und auch da dann kaum aus der Hand gelegt. Die Geschichte ging Stück für Stück weiter, klärte sich immer mehr auf. Für mich war vieles überhaupt nicht vorhersehbar, ich habe oftmals mit ganz was anderem gerechnet - das war einfach spitze.
Die Charaktere sind immer noch unglaublich klasse, auch wie ich selbst im 3 Band immer noch mehr über sie erfahren konnte, finde ich klasse. Sie bleiben nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich - jeder auf seine Art und Weise weiter. Besonders Bridget hat sich sehr entwickelt, finde ich.
Zumal die Geschichte aus Sicht der verschiedenen Charaktere geschildert wird. Für mich war es immer sehr deutlich, wer seine Sicht gerade schildert, dies war durch entsprechende Überschriften immer gut gekennzeichnet.
Die Legenden die sie in ihre Geschichte eingewoben hat, passen einfach hier her. Sie machen mir Lust die irischen Legenden mal genauer zu lesen - obwohl ich einige schon kenne.
Sehr schön finde ich auch, wie sie Glendalough in die Geschichte reingebracht hat - ein Ort der für mich bei meiner Reise nach Irland, sehr magisch war und mit dem ich einfach tolle Erinnerungen verbinde. Der Teil der Geschichte der dort spielt hat mich alles in allem total angesprochen. Ich denke selbst wenn ich diesen Ort nicht selbst kennen gelernt hätte, so hätte ich ihn mir durch die guten Beschreibungen sehr schön vorstellen können.
Bei diesem Buch bin ich wieder in eine großartige Welt der Fantasie eingetaucht, und das obwohl ich momentan eher Thriller bzw Krimis lese. Die Bücher von Felicity Green können mich einfach komplett in ihren Bann ziehen und mich in eine andere Welt versetzen. Vorallem entfachen sie auch meine Sehnsucht nach Irland wieder mehr und mehr.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
5 von 5 Punkten
Taschenbuch
434 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9781518734687
Sonntag, 6. Dezember 2015
Buchrezi: Clara Weiss "Milchsblut"
Inhalt:
In einem abgelegenen Dorf in den Bergen geschieht ein grausiger Mord. Ausgerechnet im Nachbarhaus von Elvira, und sie ist es auch, die den Toten findet. Doch es bleibt nicht bei diesem einem Mord. Da entdeckt Elvira, dass die alte Heiligenlegende über die heilige Katharina der Schlüssel sein könnte...
Meine Meinung:
Es dauerte ein wenig bis ich wirklich in dieses Buch einsteigen konnte. Aber als das geschafft war, gefiel mir das Buch gut.
Es ist gar nicht so einfach erstmal durchzusteigen, wer mit wem verwandt ist und wer zu wem in welchem Verhältnis steht. Das finde ich aber nicht schlecht, sondern im Gegenteil es passt sehr gut zu dem abgelegenen Dorf. Denn irgendwie stellt man es sich genau so vor, dass es da einige Verwirrungen gibt und die Menschen oftmals stark miteinander verbunden sind.
Die Geschichte an sich ist gut ausgearbeitet und eine wie ich finde tolle Idee. Manchmal zog es sich ein wenig hin, das war schade, denn da litt die Spannung schon ein wenig drunter. Aber letzendlich war trotzdem noch ein gewisses Maß an Spannung vorhanden, so dass es nie ganz langweilig wurde. Umgehauen hat mich die Spannung allerdings auch nicht.
Die Charaktere sind gut gestaltet und teilweise sehr verschwiegen und auch irgendwie merkwürdig - das passte aber sehr gut zu diesem Buch. Ich konnte mich auch teils in sie hineinversetzen.
Sehr gut beschrieben fand ich wie die Leichen aufgefunden wurden, das war teilweise schon sehr brutal und blutig und mit einem gewissen Ekel verbunden - genauso mag ich es.
Auch wie sich die Geschichte dann aufklärt finde ich gut, einiges war für mich leider ein bisschen vorhersehbar, aber zum Glück nur das wenigste.
Alles in allem ein guter Krimi, den ich aber auch nicht als herausragend bezeichnen kann.
3 von 5 Punkten
Goldmann
Taschenbuch
9,99 Euro
477 Seiten
ISBN 9783442483600
Sonntag, 29. November 2015
Tsokos Lesung im Pavillion Hannover
Am Mittwoch war ich im Pavillion in Hannover, da dort eine Lesung mit Michael Tsokos statt fand. Diese wurde vom Pavillion in Verbindung mit Hugendubel organisiert.
Wir hatten großes Glück und haben uns Plätze in der ersten Reihe gesichert. Der Blick auf die Bühne war somit echt super.
Die Lesung begann mit einem kleinen Film, dann kam Herr Tsokos auch schon auf die Bühne und fing an.
Während der Lesung hat er ein wenig über die Gerichtsmedizin erzählt, wie es dort vor sich geht. Das war für mich sehr spannend. Vorallem wie sich im Laufe der Zeit doch einiges gewandelt hat, dass aber trotzdem noch wie vor vielen Jahren eine Obduktion durch geführt wird, damit man viel herausfindet.
Einige Bilder hat er gezeigt, die sich auf Fälle beziehen. Gerade die von der Virtopsie fand ich sehr spannend, ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt.
Auch hat er erzählt, dass es wirklich jemanden gab, der so gemordert hat, wie es in seinem Buch "Zerschunden" geschehen ist, dass dieses Buch auf diesem Fall basiert.
Natürlich hat er auch immer wieder was aus seinem Buch gelesen, dies hat mir schon sehr viel Lust auf das Buch gemacht und ich werde es mit Sicherheit bald lesen.
Diese Lesung war sehr informativ.
Fragen stellen konnte man während er signiert hat - zumindest hat er das angeboten.
Natürlich habe auch ich mir einige Bücher signieren lassen...
Und auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen...
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| Copyright Steffi Averbeck |
Wir hatten großes Glück und haben uns Plätze in der ersten Reihe gesichert. Der Blick auf die Bühne war somit echt super.
Die Lesung begann mit einem kleinen Film, dann kam Herr Tsokos auch schon auf die Bühne und fing an.
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| Copyright Steffi Averbeck |
Während der Lesung hat er ein wenig über die Gerichtsmedizin erzählt, wie es dort vor sich geht. Das war für mich sehr spannend. Vorallem wie sich im Laufe der Zeit doch einiges gewandelt hat, dass aber trotzdem noch wie vor vielen Jahren eine Obduktion durch geführt wird, damit man viel herausfindet.
Einige Bilder hat er gezeigt, die sich auf Fälle beziehen. Gerade die von der Virtopsie fand ich sehr spannend, ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt.
Auch hat er erzählt, dass es wirklich jemanden gab, der so gemordert hat, wie es in seinem Buch "Zerschunden" geschehen ist, dass dieses Buch auf diesem Fall basiert.
Natürlich hat er auch immer wieder was aus seinem Buch gelesen, dies hat mir schon sehr viel Lust auf das Buch gemacht und ich werde es mit Sicherheit bald lesen.
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| Copyright Steffi Averbeck |
Diese Lesung war sehr informativ.
Fragen stellen konnte man während er signiert hat - zumindest hat er das angeboten.
Natürlich habe auch ich mir einige Bücher signieren lassen...
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Und auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen...
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Buchrezension: Tammy Cohen "Während du stirbst"
Inhalt:
Jessica Gold ist 29 Jahre alt und sie wurde entführt, während sie Weihnachtsgeschenke einkaufen war. Von einem Fremden wird sie 12 Tage lang in seiner Wohnung gefangen gehalten. Er quält sie mit so einigen Grausamkeiten, sie muss in einer Hundehütte schlafen, wird an dieser angekettet. Außerdem bekommt sie jeden Tag ein Geschenk von ihm, und alle sind sehr grausam, vorallem die Geschichte hinter dem Geschenk...und Jessica ahnt, der Mann wird sie töten. Aber sie hat ein Geheimnis...
Meine Meinung:
Dieses Buch fängt schon sehr spannend an und konnte mich so gleich in den Bann ziehen. Die Geschichte ist sehr gut durch dacht und die Spannung wurde von der Autorin sehr gut aufrecht erhalten.
Von dieser Autorin hatte ich bisher noch gar nichts gehört, denke aber dies wird nicht das letzte Buch von ihr sein, welches ich lese.
Ich möchte gleich vorwarnen, dieses Buch ist eindeutig nichts für schwache Nerven. An manchen Stellen musste selbst ich schlucken...und ich bin eigentlich sehr unempfindlich. Aber manche Momente konnten selbst mich schocken. Und genau das finde ich an diesem Buch auch sehr gut. Es ist brutal, es geht teils schon an die Psyche. Und es gibt viele Punkte mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe - auch gerade durch diese wurde die Spannung immer wieder hoch getrieben. Meiner Meinung nach gibt es in diesem Buch viele kleine Spannungshöhepunkte, bis es zum Ende hin zum ganz großen Spannungsmoment kam.
Die Idee zu der Geschichte ist sehr gut und auch klasse umgesetzt. Auf so eine krasse Idee muss man finde ich erstmal kommen.
Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen, kam nicht ein einziges Mal ins stocken. Auch das finde ich sehr gut. Ganz oft wollte ich das Buch nicht zuklappen obwohl ich es musste. Ich wollte immer wissen wie es mit Jessica weitergeht und auch wie ihre Familie sich weiter verhält und was diese durch macht.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so das ich zu ihnen schnell Sympathien und Antipathien entwickeln konnte.
Ich konnte alles immer gut nachvollziehen und letzendlich klärten sich ja zum Schluss alle Handlungen, die mir zunächst ein wenig komisch vorkamen dann doch noch gut auf.
Dieses Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen. Allen die es noch lesen wollen, wünsche ich viel Spaß damit.
5 von 5 Punkten
blanvalet
Taschenbuch
9,99 Euro
412 Seiten
ISBN 9783734102196
Donnerstag, 19. November 2015
Buchrezension: David Lagercrantz nach Stieg Larsson "Verschwörung"
Inhalt:
Einige Menschen behaupten Mikael Blomkvist sei nicht mehr der Journalist, der er einmal war. Dagegen ist Lisbeth Salander aktiv wie eh und je. Die beiden haben eigentlich keinen Kontakt mehr zueinander, doch ihre Wege kreuzen sich, als Frans Balder ermordet wird. Frans Balder ist ein führender Experte für künstliche Intelligenz. Er wollte Mikael Informationen geben, doch als Mikael bei ihm ankommt ist er schon tot. Mikael nimmt die Recherce auf, da er erfahren hat, das Balder auch im Kontakt zu Lisbeth stand. Und er möchte die Enthüllungsstory schreiben, die er benötigt...
Meine Meinung:
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, was vorallem da ran liegt, das Stieg Larsson einfach ein Meisterwerk geschaffen hatte - natürlich ist mir klar, das hier nicht Larsson selbst schreibt, sondern die Geschichte einfach nur fortgesetzt wird. Dennnoch blieben die hohen Erwartungen bei mir. Diese wurden jedoch enttäuscht.
Das Buch ist gut, keine Frage, aber lange nicht so gut wie die von Stieg Larsson selbst. David Lagercrantz versucht den Schreibstil von Larsson aufzugreifen, zumindest erscheint es mir so, aber so ein Meisterwerk wie Larsson hat er damit trotzdem nicht geschaffen.
Die Idee, diese Geschichte weiterzuschreiben, gefällt mir klar - es ist immer schön zu wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht. Auch wie sie weitergeht gefällt mir irgendwie, der Bereich in dem ermittelt wird, passt auch zu Larsson in gewisser Weise. Und ich denke auch hier ist ein Thema aufgegriffen, welches doch sehr aktuell ist und vermutlich irgendwann in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt - künstliche Intelligenz. Die Forschung geht immer weiter, das ist klar. Was Lagercrantz schreibt wirkt gar nicht so unwahrscheinlich. In wie weit davon einiges schon möglich ist, kann ich natülich nicht sagen, daher kann ich auch nicht beurteilen wie sehr er das Thema recherchiert hat.
Die Protagonisten sind auch gut gestaltet, einige Charaktere kannte ich logischerweise schon recht gut. August der Sohn von Frans hat mich positiv überrascht, er ist Autist. Ich finde sein Charakter ist gut dargestellt, es wirkt nicht so übertrieben, wie es in manch anderen Büchern der Fall ist. Mit diesem Thema hat sich Lagercrantz schon gut auseinander gesetzt und viel Liebe in ihn gesteckt, also in seine Erschaffung. Seine Verhaltensweisen empfinde ich als logisch und gut durchdacht. Auch wie sich Frans Balder zunächst verhält ist für mich zumeist plausibel.
Lisbeth fand ich schon immer genial und finde sie auch in diesem Buch total klasse, ich mag es wie sie dargestellt wird, einfach auch weil sie doch anders ist als andere und dies oft zum Vorschein kommt. Doch da hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht, mehr über sie zu erfahren. Auch mit dem Verhältnis Mikael und ihr hätte man noch ein bisschen mehr machen können - und damit meine ich jetzt keine Liebesgeschichte oder so, man hätte das aber noch bedeutender hochziehen können.
Alles in allem ist das Buch gut, jedoch kein Meisterwerk und es kommt an die Millenium Bücher von Larsson nicht richtig ran.
3 von 5 Punkten
Heyne Verlag
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
601 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783453269620
Mittwoch, 18. November 2015
Buchrenzension: Arne Blum "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa"
Inhalt:
Mark kann sich nicht über die ersten Schneeflocken freuen die fallen. Seine Mutter ist vor einiger Zeit gestorben und seitdem hat der 8 jährige kaum ein Wort gesprochen. Sein Vater Christoph ist hilflos deswegen. Er zieht sich mit Mark an den einzigen Zufluchtsort zurück den er kennt: ein altes Haus auf dem Land, das Marks Mama Anna kurz vor ihrem Tod sehr liebevoll renoviert hat.
Dort läuft ihnen ein zahmes Schwein zu, dies sorgt, das Mark wie ausgewechselt ist...bis es entführt wird...
So beginnt die Suche nach dem Schwein...
Meine Meinung:
Dies ist ein Buch mit sehr viel Gefühl - das muss es bei der Geschichte auch einfach haben. Der Autor hat dies gut umgesetzt.
Ich habe das Buch in einem Rutsch, an einem Abend durchgelesen, einfach weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, da es sooo toll war.
Der Schreibstil macht dies gut möglich, denn das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, und es ist immer eine gewisse Spannung vorhanden, diese ist nicht übermäßig, hat jedoch ein wie ich finde gutes Maß. Zumal es sich hierbei ja um einen Roman und nicht gerade um einen Krimi handelt, auch wenn Elemente aus einem solchen durchaus vorkommen.
Die Charaktere sind toll gestaltet und man merkt das der Autor viel Liebe in sie gesteckt hat. Schon zu Beginn erfährt man recht viel über die ersten Charaktere, jedoch ohne das dieses Buch langweilig wird. Im Gegenteil man muss sogar soviel über sie geschrieben werden, um ihre Handlungen manchmal besser zu verstehen.
Es ist toll beschrieben wie Mark aufblühlt, als er das Schweinchen kennenlernt, wie er mit dem Schwein umgeht und auch wie die Geschichte sich dann weiter entwickelt ist sehr gut durchdacht.
Das Buch ist ein tolles gefühlvolles Buch für die Vorweihnachtszeit, wie ich finde, aber ich denke auch zu anderen Zeiten könnte man es sehr gut lesen, einfach weil es sich nicht nur hauptsächlich um Weihnachten dreht.
Ich kann dieses Buch sehr weiter empfehlen.
5 von 5 Punkten
Blanvalet
Taschenbuch
224 Seiten
7,99 Euro
ISBN 9783442382132
Samstag, 7. November 2015
Buchrezi: Wulf Dorn "Die Nacht gehört den Wölfen"
Inhalt:
Simon leidet unter Angstzuständen und Albträumen, nachdem er miterlebt hat, wie seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Erst kommt er in eine Psychiatrie und anschließend lebt er bei seiner Tante und seinem Bruder. jedoch findet er sich nur schwer in seinem neuen Leben zurecht. Es scheint dass seine Träume Wirklichkeit werden...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach heftig - genau dadurch konnte es mich sehr schnell überzeugen.
Die ganze Geschichte ist sehr gut durch dacht und ebenso klasse umgesetzt. Der Autor konnte mich damit total begeistern und ich denke ich werde weitere Bücher von diesem Autor lesen.
Das Buch ist von vorne bis hinten durchgehend spannend. Genau das zog mich auch so sehr in seinen Bann. Ich konnte dieses Buch oftmals gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es förmlich verschlungen.
Der Schreibstil ist sehr ansprechend und ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Es war auch immer sehr deutlich wo die Geschichte sich gerade befindet und wer alles eine Rolle spielt.
Die Charaktere sind sinnvoll gestaltet und haben alle eine gute, nachvollziehbare Rolle in diesem Buch. Ich konnte mich in alle Charaktere gut hineinversetzen. Dadurch, dass Wulf Dorn auch Simon und seine Angst sehr gut beschrieben hat, konnte ich auch diese schön nachvollziehen und mich in ihn hinein versetzen.
Das Thema, welches in dem Buch aufgegriffen wird, isch schon sehr heftig und in gewisser Weise auch ein Tabuthema. Mich hat es zum Nachdenken angeregt und ich finde es mutig von Herrn Dorn, dass er dieses Thema aufgegriffen hat.
Alles in allem kann ich dieses Buch bedingungslos weiter empfehlen.
Ich selbst würde sagen, dass es für Jugendliche ab ca 14/15 Jahren geeignet ist. Aber auch Erwachsene können es gut lesen und empfinden auch Spannung dabei - zumindest ging es mir so.
5 von 5 Punkten
cbt
Broschierte Ausgabe
461 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783570163979
Buchrezension: Nialt Williams "Die Geschichte des Regens"
Inhalt:
Ruht ist 19 Jahre alt und bettlägrig, denn sie hat Leukämie. sie liest sich durch die vielen Bücher, die ihr Vater ihr vermacht hat und spinnt sich so eine Geschichte über ihre Ahnen. Dabei hört sie den Regen auf das Dach prasseln.
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch bereits nach 75 Seiten abgebrochen. Ich habe mir bei diesem Buch etwas anderes vorgestellt. In dieses Buch bin ich überhaupt nicht reingekommen. Die Geschichte empfand ich durchgehend als langweilig und irgendwie auch nervig. Sie beginnt für mich irgendwie am falschen Ende. Über die Hauptprotagonistin habe ich bis zum Abbruch nicht sonderlich viel erfahren, das finde ich schade. So konnte ich auch keine Sympathien für sie haben.
Den Schreibstil habe ich durchweg als anstrengend empfunden, gerade weil Wörter groß geschrieben werden, die nach der deutschen Rechtschreibung klein geschrieben werden. Damit konnte ich überhaupt nicht umgehen. Auch wenn der Autor sich damit vielleicht von der Masse abheben möchte - mich hat er dammit auf dem falschen Fuß erwischt. Ich denke von diesem Autoren werde ich keine weiteren Bücher lesen.
Die Gestaltung mit den Fischen auf den Seiten gefällt mir sehr gut - aber das kann es natürlich nicht herausreissen.
0 von 5 Punkten
DVA
gebundenes Buch mit Schutzumschlag
412 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783421046871
Dienstag, 3. November 2015
Mein Besuch der Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski
Letzte Woche war ich auf der Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski. Diese fand in Hannover bei Leuenhagen & Paris statt.
Arno Strobel habe ich schon mehrfach live erleben dürfen, bei Ursula Poznanski war dies zum ersten Mal der Fall.
Ich habe mich auf die Lesung schon ewig im Voraus gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Lesung war einfach klasse. Sehr oft war ich am Lachen, einfach weil die beiden sich auf der Bühne teilweise auch gegenseitig aufgezogen haben. Vom Eindruck her passen diese beiden als Autorenpaar sehr gut zusammen, auch wie sie die Lesung gestaltet haben. Es war sehr ausgeglichen zwischen den beiden.
Die beiden haben erst einmal ein bisschen erzählt, wie es zu dieser Zusammenarbeit überhaupt gekommen ist. Schon das war sehr spannend, denn eigentlich handelte es sich dabei zunächst um einen Versuch, wie so etwas ist. Dieser ist aus einer Laune heraus entstanden, und als die beiden dann merkten, dass es gut klappt, haben sie sich dafür entscheiden, dass es schade wäre, wenn das untergeht und sich somit an den Verlag gewendet.
Anschließend haben die beiden abwechselnd aus dem Buch "Fremd" vorgelesen - so abwechselnd wie sie es auch geschrieben haben. Das fand ich sehr gut und passte einfach. Sowohl Arno Strobel, als auch Ursula Poznanski konnten einem mit ihrem Vorlesestil sehr in den Bann ziehen. Ich habe dabei unendlich Lust bekommen, dieses Buch zu lesen - was ich jetzt auch bald beginnen werde, denn ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Denn es wurde von Beginn des Buches gelesen, was ich auch sehr gut finde, da sonst schon Spannung weggenommen wäre.
Diese Lesung hat sehr viel Lust auf das Buch gemacht.
Zwischendurch gab es eine kurze Pause, in dieser hatte man Zeit sich das Buch (und auch andere Bücher) von beiden signieren zu lassen. Natürlich habe ich mich dazu entschlossen mir "Fremd" zu kaufen und es mir somit auch gleich signieren zu lassen. Außerdem hatte ich zum signieren von Arno Strobel noch "Schlusstakt" und "Das Dorf" und von Ursula Poznanski "Stimmen" mitgebracht. Diese Bücher wurden mir netterweise ebenfalls signiert.
Sehr dadrüber gefreut habe ich mich, dass Arno Strobel sogar meinen kompletten Namen noch wusste. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
Danach haben die zwei Emails vorgelesen, die sie sich gegenseitig geschickt haben. Dabei musste ich schon sehr lachen, diese waren einfach genial - was vorallem daran lagt, das Arno die Termine die er mit ihr abgesprochen hat, teilweise überzogen hat und Ursula somit länger als sie wollte auf das nächste Kapitel von ihm warten musste.
Die Lesung war sehr klasse und ich hoffe das die Zwei auch bei ihrem nächsten gemeinsamen Buch wieder auf Lesereise gehen und einen Stopp in Hannover eingelegen - diesen würde ich dann selbstverständlich wieder nutzen.
Ich bin sehr glücklich über diesen tollen Abend.
Arno Strobel habe ich schon mehrfach live erleben dürfen, bei Ursula Poznanski war dies zum ersten Mal der Fall.
Ich habe mich auf die Lesung schon ewig im Voraus gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Lesung war einfach klasse. Sehr oft war ich am Lachen, einfach weil die beiden sich auf der Bühne teilweise auch gegenseitig aufgezogen haben. Vom Eindruck her passen diese beiden als Autorenpaar sehr gut zusammen, auch wie sie die Lesung gestaltet haben. Es war sehr ausgeglichen zwischen den beiden.
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Die beiden haben erst einmal ein bisschen erzählt, wie es zu dieser Zusammenarbeit überhaupt gekommen ist. Schon das war sehr spannend, denn eigentlich handelte es sich dabei zunächst um einen Versuch, wie so etwas ist. Dieser ist aus einer Laune heraus entstanden, und als die beiden dann merkten, dass es gut klappt, haben sie sich dafür entscheiden, dass es schade wäre, wenn das untergeht und sich somit an den Verlag gewendet.
Anschließend haben die beiden abwechselnd aus dem Buch "Fremd" vorgelesen - so abwechselnd wie sie es auch geschrieben haben. Das fand ich sehr gut und passte einfach. Sowohl Arno Strobel, als auch Ursula Poznanski konnten einem mit ihrem Vorlesestil sehr in den Bann ziehen. Ich habe dabei unendlich Lust bekommen, dieses Buch zu lesen - was ich jetzt auch bald beginnen werde, denn ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Denn es wurde von Beginn des Buches gelesen, was ich auch sehr gut finde, da sonst schon Spannung weggenommen wäre.
Diese Lesung hat sehr viel Lust auf das Buch gemacht.
Zwischendurch gab es eine kurze Pause, in dieser hatte man Zeit sich das Buch (und auch andere Bücher) von beiden signieren zu lassen. Natürlich habe ich mich dazu entschlossen mir "Fremd" zu kaufen und es mir somit auch gleich signieren zu lassen. Außerdem hatte ich zum signieren von Arno Strobel noch "Schlusstakt" und "Das Dorf" und von Ursula Poznanski "Stimmen" mitgebracht. Diese Bücher wurden mir netterweise ebenfalls signiert.
Sehr dadrüber gefreut habe ich mich, dass Arno Strobel sogar meinen kompletten Namen noch wusste. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
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Danach haben die zwei Emails vorgelesen, die sie sich gegenseitig geschickt haben. Dabei musste ich schon sehr lachen, diese waren einfach genial - was vorallem daran lagt, das Arno die Termine die er mit ihr abgesprochen hat, teilweise überzogen hat und Ursula somit länger als sie wollte auf das nächste Kapitel von ihm warten musste.
Die Lesung war sehr klasse und ich hoffe das die Zwei auch bei ihrem nächsten gemeinsamen Buch wieder auf Lesereise gehen und einen Stopp in Hannover eingelegen - diesen würde ich dann selbstverständlich wieder nutzen.
Ich bin sehr glücklich über diesen tollen Abend.
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Ebookrezi: Thomas Dellenbusch "Chase - Jagd auf die stumme Dichterin"
Inhalt:
Rique wird von einer jungen Frau auf dem Hamburger Fischmarkt umgerannt. Plötzlich tauchen auch noch 2 Verfolger auf. Rique beschützt intuitiv die Frau. Er ist der Chef eines Securityunternehmens. Er versucht die Frau in Sicherheit zu bringen, doch die Verfolger sind ihnen schon auf den Fersen. Er weiß nicht warum die Frau verfolgt wird, denn diese spricht nicht mit ihm...
Meine Meinung:
Aufgrund der geringen Seitenzahl war ich zunächst etwas skeptisch, auch wenn mich der Inhalt angesprochen hat. Ich lese eigentlich eher dickere Bücher. Kurzgeschichten mag ich gar nicht.
Ich wurde in diesem Fall echt positiv überrascht, denn es ging wirklich gleich sehr gut los, es war sofort spannend. Diese Spannung hielt das gesamte Buch über an. Die Länge tat der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil, die Länge passte gut zu der Geschichte.
Die Geschichte ist gut gestaltet und gefiel mir sehr gut. Auch das Ende passt zu der Geschichte. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich so eine Geschichte in ähnlicher Form ereignen könnte, das finde ich klasse. Die Idee ist gut und auch stimmig umgesetzt.
Auch die Protagonisten finde ich gut gestaltet, trotz der wenigen Seiten, habe ich einiges über sie kennen gelernt, gerade so viel wie für dieses Buch nötig war. Ich konnte mich in die einzelnen Personen recht gut hineinversetzen. Die Angst von der stummen, jungen Frau kann ich gut nachvollziehen und sie kam gut rüber. Trotzdem empfinde ich sie stellenweise doch als recht mutig, auch das passte alles in allem dazu, wie ihr Charakter beschrieben war. Nichts erschien mir übertrieben oder aufgesetzt, im Gegenteil es passte alles.
Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen, und habe es schnell beendet. Der Schreibstil ist ansprechend und ich konnte ihn gut lesen.
Die Idee vom Verlag Bücher zu veröffentlichen, die beim Vorlesen etwa die Länge eines Spielfilms haben - um die Leute von Fernseher wegzuholen finde ich gut. Ich glaube, dass dies mit solchen Geschichten auch gut gelingen kann. Auch die Story könnte aus einem Spielfilm stammen finde ich.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich diese oder auch andere Geschichten von dem Verlag gemeinsam mit jemanden lese, anstatt Fernsehen zu schauen.
5 von 5 Punkte
KopfKino-Verlag
ebook
ca 75 Seiten
1,99 Euro bei Amazon
ASIN B016IWSQ8G
Rique wird von einer jungen Frau auf dem Hamburger Fischmarkt umgerannt. Plötzlich tauchen auch noch 2 Verfolger auf. Rique beschützt intuitiv die Frau. Er ist der Chef eines Securityunternehmens. Er versucht die Frau in Sicherheit zu bringen, doch die Verfolger sind ihnen schon auf den Fersen. Er weiß nicht warum die Frau verfolgt wird, denn diese spricht nicht mit ihm...
Meine Meinung:
Aufgrund der geringen Seitenzahl war ich zunächst etwas skeptisch, auch wenn mich der Inhalt angesprochen hat. Ich lese eigentlich eher dickere Bücher. Kurzgeschichten mag ich gar nicht.
Ich wurde in diesem Fall echt positiv überrascht, denn es ging wirklich gleich sehr gut los, es war sofort spannend. Diese Spannung hielt das gesamte Buch über an. Die Länge tat der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil, die Länge passte gut zu der Geschichte.
Die Geschichte ist gut gestaltet und gefiel mir sehr gut. Auch das Ende passt zu der Geschichte. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich so eine Geschichte in ähnlicher Form ereignen könnte, das finde ich klasse. Die Idee ist gut und auch stimmig umgesetzt.
Auch die Protagonisten finde ich gut gestaltet, trotz der wenigen Seiten, habe ich einiges über sie kennen gelernt, gerade so viel wie für dieses Buch nötig war. Ich konnte mich in die einzelnen Personen recht gut hineinversetzen. Die Angst von der stummen, jungen Frau kann ich gut nachvollziehen und sie kam gut rüber. Trotzdem empfinde ich sie stellenweise doch als recht mutig, auch das passte alles in allem dazu, wie ihr Charakter beschrieben war. Nichts erschien mir übertrieben oder aufgesetzt, im Gegenteil es passte alles.
Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen, und habe es schnell beendet. Der Schreibstil ist ansprechend und ich konnte ihn gut lesen.
Die Idee vom Verlag Bücher zu veröffentlichen, die beim Vorlesen etwa die Länge eines Spielfilms haben - um die Leute von Fernseher wegzuholen finde ich gut. Ich glaube, dass dies mit solchen Geschichten auch gut gelingen kann. Auch die Story könnte aus einem Spielfilm stammen finde ich.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich diese oder auch andere Geschichten von dem Verlag gemeinsam mit jemanden lese, anstatt Fernsehen zu schauen.
5 von 5 Punkte
KopfKino-Verlag
ebook
ca 75 Seiten
1,99 Euro bei Amazon
ASIN B016IWSQ8G
Samstag, 31. Oktober 2015
Ruth Frances Long "Die Chroniken der Fae - Aus Papier und Asche"
Inhalt:
Izzy wird ihr Handy gestohlen, als sie ein Foto von einem Engelgraffiti machen möchte. Sie läuft dem Dieb sofort hinterher und danach überschlagen sich die Ereignisse. Sie stolpert in eine andere Welt nach Dubh Linn - das Schattenreich. Dort wachen die Fae über die Menschen. Izzy entdeckt nach einer unvorhergesehen Begegnung wer sie wirklich ist. Sie hat Jinx kennengelernt und hofft auf seine Hilfe...die beiden kämpfen zwischen verschiedenen Welten...
Meine Meinung:
Mich hat diese Geschichte sehr angesprochen, da sie in Dublin spielt und ich Geschichten um die Anderswelt, irische Sagen..allgemein sehr ansprechend finde. Für diese Themen interessiere ich mich. Trotz allem hatte ich immer im Kopf, dass es sich hierbei um einen Roman handelt und nicht um ein Sachbuch - und das ist auch gut so.
Alles in allem denke ich wurde die Geschichte gut umgesetzt, sie war weitestgehend spannend und doch auch sehr gefühlvoll geschrieben. Trotzdem fehlte mir manchmal der Tiefgang, was die einzelnen Charaktere angeht. Vielleicht sagten sie mir an manchen Stellen auch einfach nicht zu, bzw konnte ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen - das finde ich schade. Auch wenn ich dran denke, dass Izzy, ja durch ihr Alter oftmals eher noch naiv ist - so ist sie mir in manchen Momenten zu abgeklärt, teils auch nicht besorgt genug um ihre Familie (so wirkt es zumindest an manchen Stellen, was sich dann aber auch widerlegt).
Der Schreibstil lässt sich meist gut lesen, an manchen Stellen kam ich aber ins Stocken, dies kann daran gelegen haben, dass einfach sehr viele Charaktere in diesem Buch eine Rolle spielen und ich erstmal durchsteigen musste, wer in welchen Verhältnis zu wem steht - denn das ist in diesem Buch schon recht wichtig.
Die Idee zu der Geschichte ist gut, von der Umsetzung ist es auch meist gut struktuiert und ansprechend. Ich empfinde es an manchen Stellen aber auch hier einfach zu durcheinander. Das ist sehr schade.Denn ich denke aus dieser Story hätte man mehr machen können. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob ich die weiteren Bände lesen werde, oder ob es es lasse. Irgendwie mag ich aber schon wissen, wie es mit Izzy weitergeht.
Bei diesen Buch bin ich sehr zwiegespalten, es war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich top.
3 von 5 Punkten.
cbt
Taschenbuch
9,99 Euro
446 Seiten
ISBN 9783570310335
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Buchrezension: Laura Schroff "Immer montags beste Freunde - Der Junge der mein Leben veränderte"
Inhalt:
Laura hetzt durch die Straßen von New York, sie geht an einem Jungen vorbei der bettelt...und mitten auf der Straße bleibt sie plötzlich stehen und dreht um. Sie spricht ihn an und geht mit Maurice dann was essen. Ab diesem Zeitpunkt treffen sich Laura und der Junge, jede Woche am Montag wieder...und eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist so einfühlsam, so umwerfend - das muss man meiner Meinung nach einfach gelesen haben. Ich habe die Inhaltsangabe von dem Buch gelesen und wusste sofort, dieses Buch muss ich einfach lesen - unbedingt. Ich bin also schon mit gewissen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und wurde in keinster Weise enttäuscht. Dieses Buch hat mich sogar postiv überraschen können.
Die Geschichte ist schwer zu beurteilen, da sie sich ja wirklich so zugetragen haben soll. Und ich urteile ungern über etwas wahres. Aber ich kann und möchte sagen, dass die Autorin diese Geschichte sehr gefühlvoll aufgeschrieben hat und das mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Ich wollte unbedingt immer wissen wie es mit Maurice und Laura weitergeht. Es ist spannend zu lesen, wie sich diese Freundschaft entwickelt und auch was für Probleme sich zum Teil aus ihr ergeben.
Zu beiden Charakteren habe ich mich hingezogen gefühlt und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Auch wie manches erst Stück für Stück raus kommt finde ich granidos.
Der Schreibstil ist so, dass ich dieses Buch sehr flüssig lesen konnte. Es wird aus der Sicht von Laura erzählt, sie schreibt in der Ich Perspektive - dies finde ich für dieses Buch sehr angebracht, da es ihre Geschichte ist. Ich konnte so auch ihre Gefühl und den Widerstand auf den sie gestossen ist sehr gut nachvollziehen. Auch die Gefühle von Maurice kamen trotzdem sehr gut zur Geltung und waren durch weg nachvollziehbar. Das war perfekt so.
Das Buch hat mich alles in allem sehr berührt. Es hat mich dadrüber nachdenken lassen, was ich alles habe, und was mir die Menschen in meiner Umgebung "geben", was ich aus Freundschaften schöpfen kann und das auch ungewöhnliche Freundschaften bestand haben können, vielleicht sogar mehr, als eine normale Freundschaft es manchmal hat.
Ich empfehle dieses Buch bedingungslos weiter und kann es jedem nur ans Herz legen. Es passt irgendwie auch zur Adventszeit, die ja nun bald kommt - weil es da schon um Nächstenliebe (in gewisser Weise) geht.
5 von 5 Punkten
Diana Verlag
Broschiert
16,99 Euro
304 Seiten
ISBN 9783453291751
Sonntag, 11. Oktober 2015
Buchrezension: Cynthia Hand "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks"
Inhalt:
Alexis hat ihren Bruder verloren, dieser hat sich umgebracht. Und seit dem ist alles anders. Es war der 20.12. und hinter Alexis lagen genau sechs Monate mit Steven, als es passierte. Glück gibt es seitdem für sie nicht mehr. Ihre Eltern trauern, und ihre Freunde wissen nicht wie sie mit ihr umgehen sollen. Steven ist auch nicht mehr ihr Freund und sie will herausfinden warum Ty sich umgebracht hat.
Meine Meinung:
Ich bin mit einigen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, keine hohen, aber dennoch Erwartungen. Ich habe mit einem einfühlsamen Buch gerechnet - in gewisser Weise habe ich das auch bekommen, aber ich wurde trotzdem enttäuscht.
Es war für mich sehr schwierig überhaupt in dieses Buch hineinzufinden. Das hatte ich nach ca 100 Seiten erst so richtig geschafft. Davor habe ich das Buch auch nicht so oft in die Hand genommen, wie ich es sonst mit Büchern tue - und das obwohl ich krank zu Hause war und ordentlich Zeit gehabt hätte zu lesen. Ich hatte keine Lust drauf weiter zu lesen.
Ich finde die Idee dahinter eigentlich sehr gut, aber an der Umsetzung habert es gewaltig, das ist so schade. Denn man hätte so viel aus der Geschichte machen können.
Die Charaktere finde ich sehr durchwachsen, einige mochte ich schon, andere mochte ich nicht so. Zu Alexis habe ich keinen Draht finden können, sie war mir obwohl sie die Hauptprotagonistin war, doch sehr fern und irgendwie hat sich keine Sympathie zu ihr entwickeln können - ich glaube das macht auch schon meine größte Schwierigkeit mit dem Buch aus. Sie wirkte irgendwie so teilweise zu hart, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist, und ich bin mir nicht sicher ob die Autorin überhaupt beabsichtigt hat, dass sie so hart wirkt. Auch der Umgang mit ihrer Mutter ist irgendwie so hmmm...unverständlich irgendwie, ich weiß jeder trauert anders, aber wie sie ihre Mutter verurteilt finde ich schon sehr heftig und nicht angebracht.
Vom Schreibstil her hatte ich zunächst auch Probleme mit dem Buch, auch da dauerte es bis ich in diesen wirklich hinein gekommen bin.
Dieses Buch war für mich leider eher ein Reinfall, als ein wirklich tolles Buch, denn wenn ein Buch so lange braucht bis ich überhaupt in es hineinfinde...oftmals gebe ich dann schon auf und lese es gar nicht zu Ende - dies habe ich in dem Fall aber doch getan und bin doch noch ein wenig in die Geschichte rein gekommen - aber nie so richtig tief, wie ich sonst in Bücher hinein komme.
Dieses Buch kann und will ich nicht weiterempfehlen.
1 von 5 Punkten
Harper Collins Germany
Gebundenes Buch
348 Seiten
16,90 Euro
ISBN 9783959670029
Vielen Dank an Blogg dein Buch und Harper Collins für die Bereitstellung von diesem Rezensionsexemplar.
Alexis hat ihren Bruder verloren, dieser hat sich umgebracht. Und seit dem ist alles anders. Es war der 20.12. und hinter Alexis lagen genau sechs Monate mit Steven, als es passierte. Glück gibt es seitdem für sie nicht mehr. Ihre Eltern trauern, und ihre Freunde wissen nicht wie sie mit ihr umgehen sollen. Steven ist auch nicht mehr ihr Freund und sie will herausfinden warum Ty sich umgebracht hat.
Meine Meinung:
Ich bin mit einigen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, keine hohen, aber dennoch Erwartungen. Ich habe mit einem einfühlsamen Buch gerechnet - in gewisser Weise habe ich das auch bekommen, aber ich wurde trotzdem enttäuscht.
Es war für mich sehr schwierig überhaupt in dieses Buch hineinzufinden. Das hatte ich nach ca 100 Seiten erst so richtig geschafft. Davor habe ich das Buch auch nicht so oft in die Hand genommen, wie ich es sonst mit Büchern tue - und das obwohl ich krank zu Hause war und ordentlich Zeit gehabt hätte zu lesen. Ich hatte keine Lust drauf weiter zu lesen.
Ich finde die Idee dahinter eigentlich sehr gut, aber an der Umsetzung habert es gewaltig, das ist so schade. Denn man hätte so viel aus der Geschichte machen können.
Die Charaktere finde ich sehr durchwachsen, einige mochte ich schon, andere mochte ich nicht so. Zu Alexis habe ich keinen Draht finden können, sie war mir obwohl sie die Hauptprotagonistin war, doch sehr fern und irgendwie hat sich keine Sympathie zu ihr entwickeln können - ich glaube das macht auch schon meine größte Schwierigkeit mit dem Buch aus. Sie wirkte irgendwie so teilweise zu hart, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist, und ich bin mir nicht sicher ob die Autorin überhaupt beabsichtigt hat, dass sie so hart wirkt. Auch der Umgang mit ihrer Mutter ist irgendwie so hmmm...unverständlich irgendwie, ich weiß jeder trauert anders, aber wie sie ihre Mutter verurteilt finde ich schon sehr heftig und nicht angebracht.
Vom Schreibstil her hatte ich zunächst auch Probleme mit dem Buch, auch da dauerte es bis ich in diesen wirklich hinein gekommen bin.
Dieses Buch war für mich leider eher ein Reinfall, als ein wirklich tolles Buch, denn wenn ein Buch so lange braucht bis ich überhaupt in es hineinfinde...oftmals gebe ich dann schon auf und lese es gar nicht zu Ende - dies habe ich in dem Fall aber doch getan und bin doch noch ein wenig in die Geschichte rein gekommen - aber nie so richtig tief, wie ich sonst in Bücher hinein komme.
Dieses Buch kann und will ich nicht weiterempfehlen.
1 von 5 Punkten
Harper Collins Germany
Gebundenes Buch
348 Seiten
16,90 Euro
ISBN 9783959670029
Vielen Dank an Blogg dein Buch und Harper Collins für die Bereitstellung von diesem Rezensionsexemplar.
Sonntag, 4. Oktober 2015
Hörspielrezi: Stieg Larsson "Vergebung"
Achtung, könnte Spoiler enthalten, da es sich um den 3. Teil handelt.
Inhalt:
Lisbeth Salander ist nur knapp dem Tod entkommen. Sie liegt in der Notaufnahme mit einer Kugel im Kopf. Ein weiteres Mal hat sie den Kampf gegen Alexander Zalatschenko nur knapp überlebt. Der schwedische Geheimdienst versucht sie mundtot zu machen, damit nicht herauskommt, das Alexander Zalatschenko eine Verbindung zur schwedischen Regierung hat...
Meine Meinung:
Auch Teil 3 ist wieder grandios gestaltet. Ich habe dieses Hörspiel fast in einem Rutsch durchgehört, einfach weil es so fesselnd war und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Dieses Hörspiel ist super spannend und man kann einfach nicht anders als aufmerksam zu zuhören.
Die Stimmen sind in diesem Teil natürlich auch wieder super - es sind die gleichen wie auch schon im 2. Teil. Auch das finde ich sehr sinnvoll, da ich mich schon an die Stimmen gewöhnt hatte und sie zuordnen konnte.
Ganz besonders empfinde ich hier die Machenschaften die Stück für Stück aufgedeckt werden, was für einen großen Raum diese eigentlich einnehmen und wie gefährlich sie sind.
Mikael hilft Lisbeth wieder auf eine gute Art, die das ganze sehr spannend macht. Sie gibt ihm viele Informationen und er kümmert sich darum, dass diese zum Teil weitergelangen an Polizei, verfolgt sie aber auch selbstständig - wie auch schon in den anderen Teilen.
5 von 5 Punkten
Random House Audio
3 Cds
ca 156 Minuten Spielzeit
ISBN 9783837109290
Inhalt:
Lisbeth Salander ist nur knapp dem Tod entkommen. Sie liegt in der Notaufnahme mit einer Kugel im Kopf. Ein weiteres Mal hat sie den Kampf gegen Alexander Zalatschenko nur knapp überlebt. Der schwedische Geheimdienst versucht sie mundtot zu machen, damit nicht herauskommt, das Alexander Zalatschenko eine Verbindung zur schwedischen Regierung hat...
Meine Meinung:
Auch Teil 3 ist wieder grandios gestaltet. Ich habe dieses Hörspiel fast in einem Rutsch durchgehört, einfach weil es so fesselnd war und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Dieses Hörspiel ist super spannend und man kann einfach nicht anders als aufmerksam zu zuhören.
Die Stimmen sind in diesem Teil natürlich auch wieder super - es sind die gleichen wie auch schon im 2. Teil. Auch das finde ich sehr sinnvoll, da ich mich schon an die Stimmen gewöhnt hatte und sie zuordnen konnte.
Ganz besonders empfinde ich hier die Machenschaften die Stück für Stück aufgedeckt werden, was für einen großen Raum diese eigentlich einnehmen und wie gefährlich sie sind.
Mikael hilft Lisbeth wieder auf eine gute Art, die das ganze sehr spannend macht. Sie gibt ihm viele Informationen und er kümmert sich darum, dass diese zum Teil weitergelangen an Polizei, verfolgt sie aber auch selbstständig - wie auch schon in den anderen Teilen.
5 von 5 Punkten
Random House Audio
3 Cds
ca 156 Minuten Spielzeit
ISBN 9783837109290
Hörspielrezi: Stieg Larsson "Verdammnis"
Inhalt:
In diesem Hörspiel recherchiert Mikael Blomkvist in einem Fall von Mädchenhandel, bei dem die Hintermänner hohe Ämter in der Regierung innehaben. Mikaels Informant wird tot aufgefunden und der Verdacht fällt auf Lisbeth Salander, weil auf der Tatwaffe ihre Fingerabdrücke sind.
Meine Meinung:
Vor Ewigkeiten habe ich diese Trilogie schon gelesen, da ich jetzt die quasi Fortsetzung dazu aber lesen möchte, wollte ich nochmal die anderen Bände auffrischen. Dies habe ich mit den Hörspielen getan.
Ich kann sagen, dass dieses Hörspiel toll ausgearbeitet ist und sehr spannend gestaltet ist. Genau kann ich mich leider nicht mehr an das Buch erinnern, aber soweit ich mich erinner, ist das Hörspiel sehr nah dran.
Die Sprecher sind gut gewählt, die Stimmen sind angenehm - ich konnte ihnen gut folgen. Und auch gut heraushören, welcher Protagonist gerade spricht - das finde ich wichtig.
Oftmals schlafe ich bei Hörspielen schnell ein, dass war hier nur zu Beginn der Fall, bei den weiteren Kapiteln, war ich dann so gefesselt, dass ich gar nicht schlafen wollte und daher auch wach blieb - manchmal vermutlich auch zu lange. Die Spannung ist schon kurz nach Beginn gegeben und bleibt das restliche Hörspiel über erhalten. Dies ist mir bei einem Hörspiel besonders wichtig.
Die Story ist toll und gut durchdacht, wie auch schon der erste Band. Für manche mag das Thema vielleicht nicht interessant sein, oder zu trocken, aber das finde ich gar nicht. mich hat das Thema angesprochen und es wurde auch gut umgesetzt. Auch wie Mikael immer wieder versucht Lisbeth zu helfen und sie ihm auch Infos gibt finde ich klasse gemacht.
5 von 5 Punkten
Random House Audio
3 Cds
ca 165 Minuten Spielzeit
in dieser Ausgabe bei Amazon leider nicht mehr verfügbar, daher gebe ich keinen Preis an
ISBN 978383715544
Mittwoch, 30. September 2015
Buchrezi: Eric Frechon "Suppen"
Inhalt:
Suppen aller Art ob warm oder kalt, pikant oder auch süß...solche sind in diesem Buch zu finden. Z.B. gelbe Tomatensuppe, Kürbissuppe, Erdbeersuppe...
30 Suppenrezepte sind in diesem Buch, sie sind schnell und einfach...
Meine Meinung:
Also erstmal kann ich behaupten, dass es wirklich verschiedene Suppen in diesem Buch gibt, einige die kalt gegessen werden, andere die warm gegessen werden. Süße und auch Pikante Suppen sind in diesem Buch zu finden.
Die Rezepte sind immer mit einem Zutatenfoto und einem Foto von dem fertigen Gericht begleitet. Dies gefällt mir sehr gut. Der Aufbau von den Rezepten ist übersichtlich und gut nachvollziehbar. Es sind wirklich Rezepte, die sehr einfach umzusetzen sind - also auch so denke ich für Kochanfänger geeignet. Personen die öfter kochen geben sie nochmal einen Anreiz für neue Suppen, die man vielleicht noch nicht gekocht hat.
Zu dem einzelnen Rezept steht auch immer die Vorbereitungszeit und die Garzeit - ich finde das als Orientierung immer gut, denn manchmal hat man ja auch nicht so viel Zeit zum Kochen.
Für einige Rezepte braucht man Recht wenig Zutaten, von denen man dann einige so oder so schon zu Hause hat (wie z.B. Salz, Pfeffer, Currypulver....).
Bei einigen Suppen steht immer noch mal ein Expertentipp bei wie z.B. bei der Blumenkohlcremesuppe mit Curry - Diese Suppe können Sie immer Sommer auch gut gekühlt servieren. Oder aber bei der Karottensuppe mit Orange und Zitronengras - Sie können die Suppe mit Portulak-, Brunnenkresseblättern oder gedämpften Garnelen servieren. Diese Abwandlungen sagen mir auch sehr zu, weil die Suppe dadurch halt auch nicht immer gleich schmeckt.
Es sind einige Rezepte in diesem Buch, die ich mit Sicherheit noch ausprobieren werde, einfach weil sie so lecker klingen und jetzt ja auch die kalte Jahreszeit wieder beginnt - in der ich sehr gern mal eine Suppe esse.
Einige Rezepte haben wir schon ausprobiert. So z.B. Die Kürbissuppe mit Räucherspeck - wobei wir diese abgewandelt haben und statt Speck haben wir angebratenes Mett genommen.
Von den Zutatenmengen her passt es gut kann ich sagen, auch die Arbeitsschritte sind gut verständlich erklärt. Dadurch das manche Begriffe fett gedruckt sind, ist es auch sehr übersichtlich, noch übersichtlicher als eh schon.
Die Zucchinisuppe mit Frischkäse kann ich auch empfehlen, diese ist sehr lecker und schön frisch.
In dem Buch stehen Suppen von denen ich noch nie gehört habe z.B. Muschelsuppe unter der Haube, Schokoladensuppe mit Mokkaeis....mal sehen was ich davon noch so ausprobiere.
5 von 5 Punkten
Bassermann
gebundenes Buch
64 Seiten
4,99 Euro
ISBN 9783809433514
Dieses Buch kann ich weiterempfehlen, an alle die gern Suppen essen und auch mal was neues ausprobieren möchten.
Montag, 28. September 2015
Buchrezi: Peter Schmidt "Der Junge vom Saturn"
Inhalt:
Peter hat komische Eigenarten, wenn er sich freut, flattert er mit den Armen. Im Alter von 3 Jahren bringt er sich selbst das Lesen und schreiben bei. Er studiert Landkarten, Planeten und interessiert sich auch sehr für Vulkane. Er erzählt von seinen Erfahrungen in der Schule, von seiner Kindheit mit dem Asperger-Syndrom.
Meine Meinung:
Ich hatte große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, was wohl oftmals auch an der etwas anderen Wortwahl vom Autor liegt. Und an dem Satzbau, teilweise hatte ich damit Schwierigkeiten - zumindest am Anfang. Nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Zumindest ist es mir nicht mehr so aufgefallen und ich fand es nicht mehr schwierig. Allerdings erst ab ca der Hälfte des Buches
Interessant finde ich es allerdings trotzdem sehr, wie er die Welt sieht, welches seine Probleme sind. Faszinierend finde ich, dass er sich so viel Wissen aneignet. Mir war zwar schon vorher bewusst, dass Asperger-Autisten hochintelligent auf dem ein oder anderen Gebiet sind, aber das hier hat mich dann doch noch etwas überrascht. Vorallem wie er sich das Wissen angeeignet hat war spannend zu lesen.
Seine Umgebung konnte ich mir gut vorstellen. Auch wie er die Menschen gesehen hat, war für mich schlüssig. Dies hat er alles gut beschrieben.
Letzendlich habe ich das bekommen was ich wollte...ein Buch welches ein Autist selbst geschrieben hat, um diese besser zu verstehen - zumindest im Ansatz. Dies ist hier gelungen. Trotzdem hat es wie anfangs für mich beschrieben hat einen Schwachpunkt...es ist allerdings auch alles in allem schwierig das Leben von wem anders zu beurteilen, der selbst drüber schreibt. Trotzdem möchte ich mir eine Wertung anmaßen.
3 von 5 Punkten.
Goldmann
Taschenbuch
282 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783442158652
Samstag, 26. September 2015
Buchrezi: Stephen King "Finderlohn"
Inhalt:
Morris, hat einen Autor ermordert, da er ein großer Fan seiner ersten beiden Bände ist, aber den dritten als eine Art Verrat ansieht. Seine Beute besteht nicht nur aus viel Geld, sondern auch aus vielen Notizbüchern, in denen John Rothstein weitere Romane und Kurzgeschichten geschrieben hat. Morris vergräbt seine Beute vorerst. Dummerweise kommt er dann für ein ganz anderes Verbrechen für einige Jahre in das Gefängnis. Währenddessen findet ein Junge - Peter Saubers - die Beute und nimmt sie an sich. Als Morris aus dem Gefängnis rauskommt, will er seine Beute wieder...
Der Detective a.D. - der auch schon in Mr. Mercedes eine gewaltige Rolle spielt - kann Bill Hodges den Wahnsinnigen Morris stoppen?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach klasse. Es ist kein Horrorbuch, aber das habe ich hier auch gar nicht erwartet. Ich habe hier Spannung erwartet - und diese wurde mir geboten.
Die Geschichte ist klasse und sie ist gut umgesetzt. Das Buch war - trotz der Dicke, von vorne bis hinten spannend. Auch die verschiedenen Erzählstränge konnte ich gut nachvollziehen und wusste immer um wen es gerade geht und wo diese Person sich aufhält. Das war gut so. Wie die Geschichte sich Stück für Stück aufklärt und dadurch eigentlich nur noch spannender wird, ist optimal. Sie ist gut durchdacht und weist in meinen Augen auch keine Fehler auf - es passt alles zusammen, so wie es geschrieben wurde.
An manchen Stellen ist sie ein wenig blutig, jedoch nicht übermäßig, so dass dieses Buch denke ich auch noch was für Leser mit einem eher empfindlichen Magen ist. Man sollte allerdings nicht so leicht zu ängstigen sein, denn durch die Spannung hat man manchmal schon Angst um den ein oder anderen Protagonisten.
Auch die Charaktere konnten mich begeistern, zumal ich auf schon bekannte aus "Mr. Mercedes" getroffen bin : Jerome, Holly, Bill. Das war auch gut. Ich habe noch ein wenig mehr über die Charaktere erfahren, als mir schon bekannt war und das ohne das sich das Buch dadurch in die Länge zog oder an Spannung verlor. Auch das Bill wieder auf eigene Faust ermittelt und was aus ihm geworden ist, passt super zueinander. Ich wünsche mir noch mehr Bücher, in denen Bill ermittelt - und bin gespannt ob es da noch welche geben wird.
Man sollte bevor man dieses Buch liest, aber wirklich "Mr. Mercedes" schon gelesen haben, da in "Finderlohn" viele Anspielungen auf das Buch enthält und man diese doch besser versteht und nachvollziehen kann, wenn man das schon gelesen hat.
Ich konnte dieses Buch sehr flüssig lesen, was zum einen wahrscheinlich an der guten Spannung lag, zum anderen aber auch an dem guten Schreibstil, der mich in den Bann gezogen hat. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und habe das ein oder andere Mal fast meine Haltestelle, an der ich aussteigen musste, verpasst.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
Heyne
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
542 Seiten
22,99 Euro
ISBN 9783453270091
Freitag, 25. September 2015
Buchrezi: Philip Kerr "Winterpferde"
Inhalt:
Im Jahr 1941, ein eisiger Winter auf Askania-Nowa, dort hält sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt. In diesem Naturreservat leben die seltenen Przwalski-Pferde. Diese merken das Kalinka in Gefahr ist und genauso ist wie sie selbst. Daher fangen sie an ihr zu vertrauen, sie zu beschützen...denn sowohl sie als auch die Pferde werden von Nazis verfolgt. Mit Hilfe von Max, dem Tierwärter auf Askania-Nowa flieht Kalinka mit 2 Pferden und deinem Wolfshund viele hunderte Kilometer über die verschneite Steppe der Ukraine. Können sie den Deutschen entkommen?
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war ich zunächst skeptisch, da ich Kriegsbücher eigentlich nicht so mag. Zumal gerade die Bücher über den 2. Weltkrieg irgendwie immer ähnlich sind, so empfinde ich zumindest. Doch dieses Buch ist anders und konnte mich schon nach recht kurzer Zeit dann doch überzeugen.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und auch recht spannend, nicht übermäßig spannend, aber doch spannend. Dadurch konnte ich der Geschichte sehr gut folgen, auch wenn es eigentlich nicht so mein Thema ist.
Die Idee Pferde in diese Geschichte mit einzubringen ist gut gelungen, auch wenn ich kein Pferdenarr bin, so fand ich das gut.
Dieses Buch sticht eindeutig hervor, spannend finde ich auch, dass es um ein Mädchen handelt, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass sich eine Geschichte so abgespielt haben könnte - aber ich finde das muss auch nicht immer der Fall sein - auch nicht bei Büchern die zur Zeit des Kriegs spielen.
Kalinka und Max waren mir beide sehr schnell sympathisch, diese Charaktere sind schön ausgearbeitet und sehr liebevoll gestaltet, auch das finde ich sehr gut.
Der Schreibstil ist gut durchdacht, ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und kam nie ins Stocken, auch dann nicht, als Max viele Informationen über diese Pferde an Kalinka gegeben hat - diese waren zum Glück nicht zu ausschweifend.
Von dem Autor habe ich zuvor noch kein Buch gelesen, gut möglich dass sich dies mit diesem Buch nun ändert, und ich weitere Bücher von ihm lese.
Alles in allem ein gelungenes Buch.
5 von 5 Punkten
Rowohlt
Hardcover mit Schutzumschlag
16,99 Euro
288 Seiten
ISBN 9783499217159
Im Jahr 1941, ein eisiger Winter auf Askania-Nowa, dort hält sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt. In diesem Naturreservat leben die seltenen Przwalski-Pferde. Diese merken das Kalinka in Gefahr ist und genauso ist wie sie selbst. Daher fangen sie an ihr zu vertrauen, sie zu beschützen...denn sowohl sie als auch die Pferde werden von Nazis verfolgt. Mit Hilfe von Max, dem Tierwärter auf Askania-Nowa flieht Kalinka mit 2 Pferden und deinem Wolfshund viele hunderte Kilometer über die verschneite Steppe der Ukraine. Können sie den Deutschen entkommen?
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war ich zunächst skeptisch, da ich Kriegsbücher eigentlich nicht so mag. Zumal gerade die Bücher über den 2. Weltkrieg irgendwie immer ähnlich sind, so empfinde ich zumindest. Doch dieses Buch ist anders und konnte mich schon nach recht kurzer Zeit dann doch überzeugen.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und auch recht spannend, nicht übermäßig spannend, aber doch spannend. Dadurch konnte ich der Geschichte sehr gut folgen, auch wenn es eigentlich nicht so mein Thema ist.
Die Idee Pferde in diese Geschichte mit einzubringen ist gut gelungen, auch wenn ich kein Pferdenarr bin, so fand ich das gut.
Dieses Buch sticht eindeutig hervor, spannend finde ich auch, dass es um ein Mädchen handelt, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass sich eine Geschichte so abgespielt haben könnte - aber ich finde das muss auch nicht immer der Fall sein - auch nicht bei Büchern die zur Zeit des Kriegs spielen.
Kalinka und Max waren mir beide sehr schnell sympathisch, diese Charaktere sind schön ausgearbeitet und sehr liebevoll gestaltet, auch das finde ich sehr gut.
Der Schreibstil ist gut durchdacht, ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und kam nie ins Stocken, auch dann nicht, als Max viele Informationen über diese Pferde an Kalinka gegeben hat - diese waren zum Glück nicht zu ausschweifend.
Von dem Autor habe ich zuvor noch kein Buch gelesen, gut möglich dass sich dies mit diesem Buch nun ändert, und ich weitere Bücher von ihm lese.
Alles in allem ein gelungenes Buch.
5 von 5 Punkten
Rowohlt
Hardcover mit Schutzumschlag
16,99 Euro
288 Seiten
ISBN 9783499217159
Dienstag, 15. September 2015
Buchrezi: Virginia Macgregor "Der Junge, der mit dem Herzen sah"
Inhalt:
Milo ist neun Jahre alt und leidet unter Retinitis pigmentosa. Das bedeutet, dass er sein Sehvermögen Stück für Stück verlieren wird, bis er irgendwann vollständig erblindet. Momentan kann er noch schauen, allerdings nur wie durch ein Nadelöhr. Dadurch bemerkt er Kleinigkeiten, die nicht jeder sieht. Seine Großmutter kommt in ein Altenheim, dort fallen ihm Dinge auf, doch die Erwachsenen interessieren sich nicht dafür. Doch Milo ist entschlossen, dies alles aufzuklären...
Meine Meinung:
Ich möchte dieses Buch als allererstes bedingungslos weiterempfehlen, warum lest doch selbst:
Dieses Buch ist so gefühlvoll, dass ich durchgehend mitgelacht, gefiebert, gehofft und fast geweint habe. Tränen in den Augen waren an der ein oder anderen Stelle vorhanden. Und genau das macht dieses Buch für mich schon aus. Denn es passt irgendwie zum Titel, wenn man selbst mit dem ganzen Herzen beim Lesen dabei ist. Und das schafft nicht jeder Autor, dieser Autorin ist es jedoch sehr super gelungen.
Ich bin an dieses Buch mit großer Vorfreude gegangen, weil ich solche Geschichten meist super finde, diese übertrifft jedoch viele andere, die ich bisher gelesen habe. Es hat mich einfach so sehr berührt, dieses Verhalten, diese Gedanken...und auch die Gedanken die man sich dann selbst über sein eigenes Verhalten macht.
Milo konnte mich begeistern und ich konnte mit ihm mitfühlen, dass war für mich sehr schön. Er ist ein toller kleiner Junge. In meinen Augen, sieht er nicht nur durch seine Erkrankung diese Kleinigkeiten, sondern auch weil Kinder oftmals allgemein sehr viel mehr wahrnehmen, als Erwachsene es tun. Ich weiß wovon ich da schreibe, da ich als Erzieherin arbeite und so vieles von Kindern mitbekomme, was mir selbst vielleicht gar nicht so aufgefallen wäre.
Milo hat eine sehr große Lebenslust, und das trotz seiner Krankheit, das beeindruckt mich sehr. Auch wie er mit seiner Großmutter umgeht und sich so aufopferungsvoll um sie kümmert, dies jedoch als selbstverständlich ansieht und nicht als Arbeit finde ich auch sehr klasse. Denn um die alten Menschen wird sich in der heutigen Gesellschaft - finde ich einfach viel zu wenig gekümmert. Und genau das wird einem beim Lesen von diesem Buch noch deutlicher bewusst.
Die Geschichte ist toll ausgearbeitet und die Autorin hat beim Schreiben meiner Meinung nach sehr sehr viel Gefühl rein gelegt. Ich konnte förmlich spüren, wie wichtig der Autorin dieses Buch, diese Geschichte ist. Das ist glaube ich auch einer der Gründe, warum mich dieses Buch so überzeugen konnte.
5 von 5 Punkten
Manhattan
Taschenbuch
411 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783442547494
Buchrezi: Erik Axl Sund "Scherbenseele"
Inhalt:
In Schweden geschehen bizarre Selbstmorde...an den unterschiedlichsten Orten in ganz Schweden nehmen sich Jugendliche auf sehr ungewöhnliche und grausame Art das Leben. Sie alle haben nur eins gemeinsam: sie hören düstere Musik von "Hunger", diese ist auf alten Musikkassetten zu finden. Gleichzeitig werden in Schweden sehr einflussreiche Männer ermordert. Jens Hurtig ermittelt und findet so einiges raus...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist echt genial. Es ist sehr grausam und vorallem gut durchdacht. Ich bin mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und ich wurde auch in keinem Moment enttäuscht.
Die Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden, auch wenn ich manchmal etwas verwirrt war, da in dem Buch wirklich sehr sehr viele unterschiedliche Charaktere vorkommen und ich erstmal klar kommen musste, wer wer ist. Aber das ging auch eigentlich relativ schnell und gut, dass ich das drauf hatte. Und gerade weil es so viele verschiedene Handlungsstränge hat, ist es sehr spannend. Erst kurz vor Ende klärt sich wirklich alles auf. Das Ende ist gut gestaltet und anders in gewisser Hinsicht - mehr möchte ich dadrüber jetzt aber nicht verraten.
Auch die Charaktere konnten mich begeistern und somit überzeugen. Sie hatten genug Tiefgang, so dass ich mich schön in sie hineinversetzen konnte. Ihre Handlungen sind gut durchdacht und passen zum jeweiligen Charakter.
Die Geschichte an sich ist eine tolle Idee, die auch super umgesetzt wurde. Sie ist insich schlüssig und konnte mich total überzeugen. Diese Reihe werde ich weiter verfolgen, denke ich und ich bin gespannt was für ein Fall im nächsten auftaucht.
Toll finde ich es auch, dass der Fall komplett in sich abgeschlossen ist, mal sehen ob man den überhaupt kennen müsste um den nächsten zu lesen, das finde ich auch immer interessant.
5 von 5 Punkten
Goldmann
Taschenbuch
410 Seiten
12,99 Euro
ISBN 978344248334
Donnerstag, 10. September 2015
Buchrezi: Tanya Byron "Das Gehirn meiner Großmutter - Wahre Geschichten aus dem Alltag einer klinischen Psychologin"
Inhalt:
Tanya Byron ist eine renommierte Professorin für klinische Psychologie. In diesem Buch hat sie einige Fallgeschichten beschrieben.
Sie war 15 Jahre alt, als sie ihre Großmutter tot auffindet. Diese wurde von einer heroinabhängigen jungen Frau erschlagen. Dieses Bild hat sie sehr geprägt und es kommt auch oft im Buch zur Sprache.
Meine Meinung:
Das Buch ist super interessant. Auch wenn es wie in der Inhaltsangabe des Buches angegeben doch ein bisschen anders ist. Dort wurde deklariert, dass es sich um wahre Fälle handelt - dies ist sogar auf dem Buchcover welches ich habe drauf (das weicht ein wenig von dem abgebildeten ab), jedoch schreibt sie mehrfach, dass es keine wahren Fälle sind, aber es Fälle sind, wie sie sich hätten auch abspielen können. Das finde ich ein wenig schade, dass es als was anderes ausgegeben wurde. Gelesen hätte ich es zwar so oder so, aber ich hatte schon wahre Fälle erwartet.
Ich finde es gut wie die Unsicherheit der Autorin gerade in ihren ersten Fällen auch in diesem Buch zur Geltung kommt. Ich kann diese Unsicherheit gut nachvollziehen, ich selbst bin Erzieherin und war gerade am Anfang meiner Berufslaufbahn auch oftmals unsicher in manchen Situationen. Ich finde es mutig von ihr, dass sie ihre Unsicherheiten zugibt.
Die Fälle sind spannend geschildert und sehr eindrucksvoll. Ich denke auch, dass sie sich so hätten abspielen können.
Das Buch konnte ich gut lesen, auch wenn manchmal Fachbegriffe verwendet wurden. Diese waren immer gut erklärt und ich finde es wichtig, dass sie in so einem Buch vorkommen. Die Erklärungen haben das Buch in keinem Moment langweilig oder langatmig gemacht. Es werden unterschiedliche Fälle geschildert, die sich in verschiedenen Altersgruppen abspielen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Bei Imogen hatte ich schon die richtige Vermutung, worauf es letzendlich auch hinausgelaufen ist. Aber das liegt vielleicht auch an meinem eigenen Beruf.
Alles in allem kann ich dieses Buch auch weiterempfehlen, ich würde nur empfehlen, dass der Text auf der Buchrückseite geändert wird, und auch das Cover welches ich habe nicht mehr verwendet wird.
4 von 5 Punkten
btb
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
19,99 Euro
318 Seiten
ISBN 9783442754809
Sonntag, 6. September 2015
Buchrezi: Mathias Malzieu "Der kleinste Kuss der Welt"
Inhalt:
Ein Erfinder küsst eine Frau. Diese verschwindet danach und er versucht herauszufinden wer sie ist, weil er sie unbedingt wiedersehen will. Denn er hat sich in sie verliebt und bekommt sie nicht aus ihrem Kopf.
Meine Meinung:
Zunächst möchte ich sagen, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat, wie "Mechanik des Herzens" von diesem Autor. Da ich das Buch schon kannte, hatte ich an dieses Buch dann doch hohe Erwartungen, diese wurden jedoch leider nicht erfüllt. Das finde ich schade.
Ja das Buch war okay, aber für mich dann doch nichts herausragendens. Romantisches war es in gewisser Hinsicht, und irgendwie auch eine Art Märchen. Aber es konnte mich leider nicht verzaubern.
Ich bin mit dem Hauptcharakter leider nicht so richtig warm geworden, ich fand ihn irgendwie komisch. Und ich glaube genau da liegt auch mein Problem, wäre mir der Protagonist sympathisch gewesen und ich hätte mich in ihn hineinversetzen können, dann wäre das Buch wohl eher auch was für mich gewesen. Er hatte mir nicht genug Tiefgang irgendwie, man hat nichts weiter über ihn erfahren so richtig außer das mit den Frauen. Das fand ich zu flach.
Der Schreibstil ist eher gehoben, trotzdem lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Es ist etwas anspruchsvoller, als manch andere Bücher.
Dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen.
2 von 5 Punkten
carl´s books
Taschenbuch
12,99 Euro
144 Seiten
ISBN 9783570585474
Buchrezi: Rieke Patwardhan "Fräulein Schmalzbrot & Billie Ballonfahrer"
Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten von Fräulein Schmalzbrot und ihrer kleinen Schwester Billie Ballonfahrer. Sie zelten z.B. gemeinsam im Garten, brauen Zaubertränke, haben eine Einhornkrankenstation...
Meine Meinung:
Angegeben ist dieses Buch mit einer Altersempfehlung ab ca 5 Jahren, ich finde aber, dass es auch für jüngere Kinder geeignet ist. Das erstmal vorweg.
Ich habe die Geschichten dieses Buches in der Kindergartengruppe vorgelesen, in der ich arbeite. Die meisten Kinder waren sehr begeistert von dem Buch. Sie haben oftmals gelacht und manchmal kamen auch Kommentare wie "Das ist ja doof von der" etc.... Die Kinder haben dem Buch sehr gut gefolgt und konzentiert zu gehört - was immer dafür spricht, dass sie an diesem Buch Interesse hatten. Sie konnten sich meiner Meinung nach in die beiden Mädels hineinversetzen.
Ich selbst fand die Geschichten auch sehr ansprechend und kindgerecht - bis auf die mit den Zombies, die fand ich schon eher zu gruselig für Kinder, vorallem da es sich bei Kindern ab 5 um die Altersgruppe handelt die oft Angst vor Monstern unterm Bett haben.
Es ist größtenteils lustig, auch ein wenig zum Nachdenken.
Die beiden Mädels sind klasse, ich konnte mir sie und ihre Eltern sehr gut vorstellen.
Sehr angebracht finde ich die Länge der Geschichten, diese ist so gewählt, dass die Kinder immer noch gut dabei waren und die Ausdauer zum zuhören hatten. Auch das jede Geschichte nur mit einem Bild untermalt war, finde ich in Ordung. Selbst für die Kinder war das kein Problem.
5 von 5 Punkten
Knesebeck Verlag
Gebundenes Buch
109 Seiten
12,95 Euro
ISBN 9783868738124
In diesem Buch sind verschiedene Geschichten von Fräulein Schmalzbrot und ihrer kleinen Schwester Billie Ballonfahrer. Sie zelten z.B. gemeinsam im Garten, brauen Zaubertränke, haben eine Einhornkrankenstation...
Meine Meinung:
Angegeben ist dieses Buch mit einer Altersempfehlung ab ca 5 Jahren, ich finde aber, dass es auch für jüngere Kinder geeignet ist. Das erstmal vorweg.
Ich habe die Geschichten dieses Buches in der Kindergartengruppe vorgelesen, in der ich arbeite. Die meisten Kinder waren sehr begeistert von dem Buch. Sie haben oftmals gelacht und manchmal kamen auch Kommentare wie "Das ist ja doof von der" etc.... Die Kinder haben dem Buch sehr gut gefolgt und konzentiert zu gehört - was immer dafür spricht, dass sie an diesem Buch Interesse hatten. Sie konnten sich meiner Meinung nach in die beiden Mädels hineinversetzen.
Ich selbst fand die Geschichten auch sehr ansprechend und kindgerecht - bis auf die mit den Zombies, die fand ich schon eher zu gruselig für Kinder, vorallem da es sich bei Kindern ab 5 um die Altersgruppe handelt die oft Angst vor Monstern unterm Bett haben.
Es ist größtenteils lustig, auch ein wenig zum Nachdenken.
Die beiden Mädels sind klasse, ich konnte mir sie und ihre Eltern sehr gut vorstellen.
Sehr angebracht finde ich die Länge der Geschichten, diese ist so gewählt, dass die Kinder immer noch gut dabei waren und die Ausdauer zum zuhören hatten. Auch das jede Geschichte nur mit einem Bild untermalt war, finde ich in Ordung. Selbst für die Kinder war das kein Problem.
5 von 5 Punkten
Knesebeck Verlag
Gebundenes Buch
109 Seiten
12,95 Euro
ISBN 9783868738124
Buchrezi: Nicole Neubauer "Kellerkind"
Inhalt:
Rose Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Keller von diesem Haus, in ihrem Kellerverschlag findet die Polizei den 14-jährigen Oliver Baptiste. Sein Körper weist einige Blutergüsse auf und seine Hände sind blutverschmiert. Hauptkommisar Waechter und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen immer mehr...
Meine Meinung:
Die Inhaltsbeschreibung auf dem Buch hat mich schon angesprochen, und damit hab ich entschieden, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich kann sagen, dass der Inhalt nicht zu viel versprochen hat.
Die Story ist gut durchdacht und ich habe sehr im Dunklen getippt, immer wieder, und immer mal wieder wen anders - der Autorin ist das sehr gut gelungen. Ich finde bei einem Krimi/Thriller darf man nicht gleich darauf kommen, wer der Täter ist - das wäre langweilig. Diese Spannung konnte die Autorin meisterhaft aufrecht erhalten. Spannend war das Buch für mich durchgehend.
Auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe um wirklich in dieses Buch einzutauchen, es war noch ein Zeitraum, der in meinen Augen keinen Abzug erfordert.
Allgemein ist diese Idee sehr gut und mir so zum Glück noch nicht bekannt gewesen, obwohl ich viele Bücher in diesem Genre lese.
Die Charaktere sind gut durchdacht und schön ausgearbeitet. Ich konnte sehr schnell ein Gefühl für die verschiedenen Protagonisten entwickeln. Eine Sympathie bzw Antisympathie hat sich gebildet, passend zu den Charakteren, ich denke genau wie die Autorin sich dies gedacht hat.
Der Schreibstil ist ansprechend und lässt sich flüssig lesen. Auch das ist mir immer wichtig. Die Ausdrucksweise ist in einem vernünftigen Deutsch geschrieben, die Aussagen von Oliver passen zu einem 14 Jährigen, auch vom sprachlichen her.
Die Leiche ist schonungslos beschrieben, auch ihre Umgebung - genau das gefällt mir gut, ist jedoch nichts für schwache Nerven.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
blavalet
Taschenbuch
9,99 Euro
414 Seiten
ISBN 9783442383375
Donnerstag, 3. September 2015
Buchrezi: Anouska Knight "Am Horizont ein Morgen"
Inhalt:
Holly hat die Liebe ihres Lebens verloren, ihr Mann starb vor 2 Jahren bei einem Unfall. Sie trauert immer noch um ihn, bringt es nicht übers Herz in ihrem Haus etwas großartig zu verändern. Nach außen hin, wirkt es jedoch als wenn sie diesen Verlust überwunden hätte. Sie führt eine eigene Konditorei und lebt ihr Leben. Doch sie fühlt sich einsam, verloren und zerbrochen. Sie glaubt dass sie nie wieder jemanden lieben können wird.
Eines Tages trifft sie Ciaran Argyll, den Sohn von einem Millionär. Sie scheinen so nichts miteinander gemeinsam zu haben, aber Holly merkt, dass auch er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein bisschen gebraucht um in dieses Buch hineinzufinden, das finde ich ein bisschen schade. Ich kann auch gar nicht genau sagen, woran das liegt, dass es nicht so einfach war. Als ich dann jedoch im Buch richtig angekommen war, sagte es mir auch zu. Ich konnte mich dann recht gut - zumindest meist - in Holly hineinversetzen. Ich kann auch ihre Trauer sehr gut nachvollziehen, denn ich glaube mir würde es ähnlich gehen. Sie hatte sich ein Leben mit Charlie ausgemalt, und plötzlich wird er aus dem Leben gerissen und sie muss ihrs neu planen, bzw alleine leben. Ich hätte da auch so meine Probleme mit, denke ich. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen, ihre Ängste, ihre Trauer alles war für mich fühlbar. Genau das ist mir bei Büchern auch wichtig.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass ich sie mir gut vorstellen kann. Jesse finde ich auch sehr klasse und er war mir sehr schnell sympathisch. Ciaran, war mir auch sehr schnell sympathisch. Zu Holly brauchte ich einige Zeit um wirklich einen Draht zu ihr zu finden. Aber auch das ist mir letztendlich gelungen.
Die Geschichte ist gut aufgebaut und es hat Spaß gemacht sie zu verfolgen. Ich finde sie auch gut durchdacht. Manches war irgendwie vorhersehbar, aber das ist bei den meisten Frauenromanen der Fall - zumindest geht es mir oftmals so - dabei lese ich gar nicht sooo viele Frauenromane, aber ab und an brauche ich das mal.
Der Schreibstil ist gut, die Wortwahl ist angebracht und das Buch lässt sich dadurch sehr flüssig lesen.
Alles in allem hat das Buch zwar ganz kleine Schwachpunkte, mir aber dennoch gut gefallen.
4 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
332 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783956492006
Vielen Dank an Blogg dein Buch
Holly hat die Liebe ihres Lebens verloren, ihr Mann starb vor 2 Jahren bei einem Unfall. Sie trauert immer noch um ihn, bringt es nicht übers Herz in ihrem Haus etwas großartig zu verändern. Nach außen hin, wirkt es jedoch als wenn sie diesen Verlust überwunden hätte. Sie führt eine eigene Konditorei und lebt ihr Leben. Doch sie fühlt sich einsam, verloren und zerbrochen. Sie glaubt dass sie nie wieder jemanden lieben können wird.
Eines Tages trifft sie Ciaran Argyll, den Sohn von einem Millionär. Sie scheinen so nichts miteinander gemeinsam zu haben, aber Holly merkt, dass auch er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein bisschen gebraucht um in dieses Buch hineinzufinden, das finde ich ein bisschen schade. Ich kann auch gar nicht genau sagen, woran das liegt, dass es nicht so einfach war. Als ich dann jedoch im Buch richtig angekommen war, sagte es mir auch zu. Ich konnte mich dann recht gut - zumindest meist - in Holly hineinversetzen. Ich kann auch ihre Trauer sehr gut nachvollziehen, denn ich glaube mir würde es ähnlich gehen. Sie hatte sich ein Leben mit Charlie ausgemalt, und plötzlich wird er aus dem Leben gerissen und sie muss ihrs neu planen, bzw alleine leben. Ich hätte da auch so meine Probleme mit, denke ich. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen, ihre Ängste, ihre Trauer alles war für mich fühlbar. Genau das ist mir bei Büchern auch wichtig.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass ich sie mir gut vorstellen kann. Jesse finde ich auch sehr klasse und er war mir sehr schnell sympathisch. Ciaran, war mir auch sehr schnell sympathisch. Zu Holly brauchte ich einige Zeit um wirklich einen Draht zu ihr zu finden. Aber auch das ist mir letztendlich gelungen.
Die Geschichte ist gut aufgebaut und es hat Spaß gemacht sie zu verfolgen. Ich finde sie auch gut durchdacht. Manches war irgendwie vorhersehbar, aber das ist bei den meisten Frauenromanen der Fall - zumindest geht es mir oftmals so - dabei lese ich gar nicht sooo viele Frauenromane, aber ab und an brauche ich das mal.
Der Schreibstil ist gut, die Wortwahl ist angebracht und das Buch lässt sich dadurch sehr flüssig lesen.
Alles in allem hat das Buch zwar ganz kleine Schwachpunkte, mir aber dennoch gut gefallen.
4 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
332 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783956492006
Vielen Dank an Blogg dein Buch
Sonntag, 30. August 2015
Buchrezi: David Chang "Massagetechniken"
Inhalt:
In diesem Buch sind verschiedene westöstliche Massagetechniken zur Selbstbehandlung und auch zur Partnermassage vorgestellt.
Meine Meinung:
Zu Beginn des Buches ist erstmal ganz lange aufgezeigt, woher die einzelnen Massagetechniken überhaupt kommen, und was für Schwerpunkte sie haben. Einige Nebenwirkungen und Hinweise wann nicht massiert werden darf sind in diesem Teil auch eingebunden. Auch wo sich z.B. welche Fußreflexzonen befinden ist aufgezeichnet. Schon in diesem Teil des Buches sind viele Bilder, die einiges verdeutlichen.
Im zweiten Teil sind dann die Griffe genau erklärt. Diese werden auch sehr deutlich durch Abbildungen dargestellt. Dadurch sind sie gut verständlich und anwendbar. Außerdem ist im zweiten Teil sehr deutlich aufgezeigt, welche Stellen in Verbindungen mit welchen Griffen bei welchen Krankheitsbildern helfen können.
Die meisten Griffe sind recht einfach und daher auch gut anzuwenden. Bei einigen musste ich immer nachlesen, während ich sie an mir ausprobiert habe - das fand ich ein bisschen anstrengend. Aber ich denke da wird die Übung auch einiges machen und Sicherheit geben.
Die Griffe die ich gegen Schulter/Nacken bzw Rückenschmerzen angewendet habe, haben mir schon Erleichterung verschafft.
Ich denke ich werde noch weitere Griffe ausprobieren.
Den ersten Teil des Buches fand ich zu ausführlich und habe diesen teilweise nur überflogen.
3 von 5 Punkten
Bassermann
Taschenbuch
9,99 Euro
239 Seiten
ISBN 9783809434726
Freitag, 21. August 2015
Kurzrezi: Kai Twitter "Schantall, tu ma die Omma winken!"
Inhalt:
Der Sozialarbeiter Jochen, der in den Sozialdienst der Stadt versetzt wird, wird mit der Famile Pröllmann und deren Tochter Schantall konfrontiert und erlebt dort so allerhand.
Meine Meinung:
Von diesem Buch habe ich definitiv etwas anderes erwartet, ich hätte mehr Witz erwartet, aber das Buch war sehr flach. Das ist irgendwie schade. Das alle Vorurteile die es für die Unterschicht gibt, aufgegriffen wurden, war mir schon vor dem Lesen irgendwie schon klar. Das empfinde ich auch nicht unbedingt als schlimm, aber lustig fand ich an dem ganzen Buch leider nichts. Bis zum Ende habe ich es trotzdem gelesen, aber es wurde und wurde nicht besser. Und Schantall empfand ich einfach als nervig und dumm. Für mich zählt dieses Buch auf jeden Fall nicht als Bestseller.
1 von 5 Punkten
Schwarzkopf & Schwarzkopf
Taschenbuch
217 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783862652198
Der Sozialarbeiter Jochen, der in den Sozialdienst der Stadt versetzt wird, wird mit der Famile Pröllmann und deren Tochter Schantall konfrontiert und erlebt dort so allerhand.
Meine Meinung:
Von diesem Buch habe ich definitiv etwas anderes erwartet, ich hätte mehr Witz erwartet, aber das Buch war sehr flach. Das ist irgendwie schade. Das alle Vorurteile die es für die Unterschicht gibt, aufgegriffen wurden, war mir schon vor dem Lesen irgendwie schon klar. Das empfinde ich auch nicht unbedingt als schlimm, aber lustig fand ich an dem ganzen Buch leider nichts. Bis zum Ende habe ich es trotzdem gelesen, aber es wurde und wurde nicht besser. Und Schantall empfand ich einfach als nervig und dumm. Für mich zählt dieses Buch auf jeden Fall nicht als Bestseller.
1 von 5 Punkten
Schwarzkopf & Schwarzkopf
Taschenbuch
217 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9783862652198
Mittwoch, 19. August 2015
Buchrezi: Sarah Blakley-Carrwright, David Leslie Johnson "Red riding hood Unter dem Wolfsmond"
Inhalt:
Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand vor 10 Jahren, den Vollmond direkt danach hat sie den Werwolf gesehen und er hat sie verschont.
Peter ist wieder zurück als Erntehelfer, Valerie empfindet immer noch die gleiche Leidenschaft für ihn wie damals. Sie ist aber einem anderen versprochen, möchte jedoch alles tun, damit sie Peter nicht wieder verliert. Am Tag nach dem Vollmond wird der leblose Körper von Valeries Schwester gefunden, der Werwolf hat sie getötet...die Jagd beginnt...
Meine Meinung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich bereits den Film gesehen. Dieser gefiel mir allerdings überhaupt gar nicht. Daher war ich sehr skeptisch, ob ich dieses Buch überhaupt lesen wollte, da es nun aber auf meinem SuB lag, habe ich mich entschieden es zu lesen. Dies bereue ich nicht. Ich kann sagen, dass das Buch um einiges besser ist als der Film, das ist auch gut so.
Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, was wie ich finde stellenweise ganz schön brutal ist und daher meiner Meinung nach wirklich erst so ab 14/15 gelesen werden sollte, ich denke jüngere könnten sich sehr fürchten.
Die Geschichte ist schön geschrieben und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, lange gebraucht habe ich für dieses Buch nicht. Kleine Schwachstellen hat die Geschichte, aber das hat auch eher was damit zu tun, dass ich nicht mit allen Charakteren gut klar kam, und das es mir irgendwie schwer viel mir das Leben in diesem Dorf vorzustellen.
Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein, das gefällt mir gut. Das Buch ist spannend aufgebaut und die Spannung wird das Buch über gehalten, auch das ist mir immer wichtig.
Valerie finde ich teilweise irgendwie ein wenig naiv und auch manchmal eingebildet, aber dafür ist sie auch sehr mutig und das finde ich klasse. Sie ist nicht das typische Mädchen und macht sich nicht so viel aus ihrem Äußeren, sie findet sich selbst nicht hübsch, die meisten sehen das jedoch anders.
Ich habe bisher noch nicht so viel über Werwölfe gelesen und ich denke ich bin aus dem Thema Vampire etc auch eher raus und habe da nicht mehr so ein großes Interesse dran, und doch fand ich dieses Buch recht ansprechend.
4 von 5 Punkten
cbt
Taschenbuch Ausgabe
290 Seiten
ISBN 9783570161241
Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand vor 10 Jahren, den Vollmond direkt danach hat sie den Werwolf gesehen und er hat sie verschont.
Peter ist wieder zurück als Erntehelfer, Valerie empfindet immer noch die gleiche Leidenschaft für ihn wie damals. Sie ist aber einem anderen versprochen, möchte jedoch alles tun, damit sie Peter nicht wieder verliert. Am Tag nach dem Vollmond wird der leblose Körper von Valeries Schwester gefunden, der Werwolf hat sie getötet...die Jagd beginnt...
Meine Meinung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich bereits den Film gesehen. Dieser gefiel mir allerdings überhaupt gar nicht. Daher war ich sehr skeptisch, ob ich dieses Buch überhaupt lesen wollte, da es nun aber auf meinem SuB lag, habe ich mich entschieden es zu lesen. Dies bereue ich nicht. Ich kann sagen, dass das Buch um einiges besser ist als der Film, das ist auch gut so.
Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, was wie ich finde stellenweise ganz schön brutal ist und daher meiner Meinung nach wirklich erst so ab 14/15 gelesen werden sollte, ich denke jüngere könnten sich sehr fürchten.
Die Geschichte ist schön geschrieben und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, lange gebraucht habe ich für dieses Buch nicht. Kleine Schwachstellen hat die Geschichte, aber das hat auch eher was damit zu tun, dass ich nicht mit allen Charakteren gut klar kam, und das es mir irgendwie schwer viel mir das Leben in diesem Dorf vorzustellen.
Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein, das gefällt mir gut. Das Buch ist spannend aufgebaut und die Spannung wird das Buch über gehalten, auch das ist mir immer wichtig.
Valerie finde ich teilweise irgendwie ein wenig naiv und auch manchmal eingebildet, aber dafür ist sie auch sehr mutig und das finde ich klasse. Sie ist nicht das typische Mädchen und macht sich nicht so viel aus ihrem Äußeren, sie findet sich selbst nicht hübsch, die meisten sehen das jedoch anders.
Ich habe bisher noch nicht so viel über Werwölfe gelesen und ich denke ich bin aus dem Thema Vampire etc auch eher raus und habe da nicht mehr so ein großes Interesse dran, und doch fand ich dieses Buch recht ansprechend.
4 von 5 Punkten
cbt
Taschenbuch Ausgabe
290 Seiten
ISBN 9783570161241
Freitag, 14. August 2015
Kurzrezi Buch: Wolf S. Dietrich "Friesische Rache"
Inhalt:
Ein Mord ereignet sich auf Borkum und die Hauptkommisarin Rieke vom LKA wird zu dem Fall hinzugezogen. Sie stößt Stück für Stück auf viele Geheimnisse die es auf der Insel gibt.
Meine Meinung:
Eine total spannende Story, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Das Buch ist durchgehend spannend und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Ich wollte unbedingt immer wissen wie es weitergeht, und habe das Buch förmlich verschlungen, bzw mir Zeit zum Lesen genommen, in der ich eigentlich andere Sachen hätte machen müssen.
Ich bin ohne irgendwelche Erwartungen an dieses Buch hinangegangen. Aber ich kann sagen, dass ich in Zukunft hohe Erwartungen an weitere Bücher von dem Autor habe.
Die Geschichte ist gut durchdacht.
In manchem Momenten hatte ich ein kurzes Gefühl von Ekel und Abscheu - und genau das gefällt mir gut.
5 von 5 Punkten
Luebbe
Taschenbuch
394 Seiten
8,99 Euro
ISBn 9783404171521
Ein Mord ereignet sich auf Borkum und die Hauptkommisarin Rieke vom LKA wird zu dem Fall hinzugezogen. Sie stößt Stück für Stück auf viele Geheimnisse die es auf der Insel gibt.
Meine Meinung:
Eine total spannende Story, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Das Buch ist durchgehend spannend und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Ich wollte unbedingt immer wissen wie es weitergeht, und habe das Buch förmlich verschlungen, bzw mir Zeit zum Lesen genommen, in der ich eigentlich andere Sachen hätte machen müssen.
Ich bin ohne irgendwelche Erwartungen an dieses Buch hinangegangen. Aber ich kann sagen, dass ich in Zukunft hohe Erwartungen an weitere Bücher von dem Autor habe.
Die Geschichte ist gut durchdacht.
In manchem Momenten hatte ich ein kurzes Gefühl von Ekel und Abscheu - und genau das gefällt mir gut.
5 von 5 Punkten
Luebbe
Taschenbuch
394 Seiten
8,99 Euro
ISBn 9783404171521


































