Inhalt:
Einblicke in die Psyche eines Serienmörders: "Ich wollte einfach nur
sichergehen, dass die auch wirklich tot ist. 100 Prozent tot." Es ist
der 21. Juni 1984, als die Berliner Kripo in den frühen Morgenstunden
einen 24-jährigen Mann festnimmt. Er soll tags zuvor eine Schülerin
vergewaltigt und unsäglich gequält haben. Doch was Günther Jacoby den
Kriminalbeamten in den folgenden Tagen erzählt, übertrifft die
schlimmsten Erwartungen: Der verheiratete Maurer gesteht ungerührt eine
ganze Serie von Foltermorden an jungen Frauen. Nach zwei Jahren der
Angst ist die "Phantomjagd" zu Ende, "Deutschlands unheimlichster
Frauenmörder" ist gefasst, Berlins Bevölkerung atmet auf. Der
Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort beschreibt und analysiert den
schrecklichen Fall. Er präsentiert eine spannende Chronik der Ereignisse
und das Psychogramm eines Serienmörders, dessen Bekenntnisse in dieser
Form erstmals zu lesen sein werden.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich gefangen genommen, denn obwohl es ja ein Sachbuch ist, ist es total spannend. Das liegt in meinen Augen vor allem daran, dass der Autor sich in diesem Buch nur mit einem Serienmörder und seinen Taten beschäftigt. Dabei sind die Taten auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir diese gut vorstellen konnte. Mir taten die Opfer echt leid, gerade irgendwie auch die, die überlebt haben, denn sie müssen ihr ganzes Leben lang mit diesem Erlebnis leben.Ich konnte mich gut in die Opfer hineinversetzen, obwohl über ihre Gefühle gar nicht so viel in diesem Buch steht.
Wie man so handeln kann ist für mich unvorstellbar, zumal die Verbrechen - gerade die beiden Morde echt super grausam waren.
Aufgrund der doch recht genauen Beschreibungen ist dieses Buch auf jeden Fall nichts für Personen mit schwachen Nerven, oder Personen, die sich schnell ekeln. Ein bisschen was aushalten können muss man schon. Auch wenn - wie ich finde - es wirklich nicht pietätlos geschrieben ist, sondern die Würde der Opfer hier ganz klar beachtet wurde.
Stellenweise liest sich dieses Buch wirklich wie ein Krimi, das finde ich gerade irgendwie äußerst reizvoll, denn obwohl es sich um wahre Begegebenheiten handelt, war echt super viel Spannung enthalten, so dass ich dieses Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Am meisten gefesselt hat mich echt das Interview am Ende des Buches. Wie toll Stephan Harbort die Fragen stellt und dem Täter auch immer wieder lange genug Zeit gibt, um zu überlegen / um ihn nicht zu drängen finde ich klasse. Auch wie reflektiert der Täter durch die geschickte Fragenstellung antwortet fand ich super faszinierend. Genau das habe ich bei diesem Buch auch erwartet. Mich hat es geschockt, dass der Täter sich an vieles gar nicht mehr erinnern konnte, und auch eher sagte, das muss wohl so gewesen sein. Da habe ich mich schon gefragt, warum das Gehirn so reagiert. Und gleich irgendwie auch an Schutzreaktion gedacht. Aber ob das wirklich so ist, weiß ich natürlich nicht.
Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher vom Autor lesen, da er einen tollen Schreibstil hat, der sich trotz mancher Fachbegriffe etc gut lesen lässt. Alle Begriffe, die Laien eventuell nicht kennen sind auch sehr gut erklärt.
5 von 5 Punkten
Droste Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
gibt es allerdings mittlerweile nur noch als EBook zu kaufen
320 Seiten
Preis E-Book: 8,99 Euro
ASIN: B01LWPTB1Z
Freitag, 30. März 2018
Donnerstag, 29. März 2018
Rezension: Lena Klassen "Die Wandler - Der Verrat des Wandlers"
Achtung diese Rezension könnte Spoiler enthalten, da es sich um Band 2 handelt
Inhalt:
Eine junge Königin, die sich den Frieden wünscht.
Eine heimliche Liebe.
Eine Stadt im Ausnahmezustand.
Und ein Feind, der nie sein wahres Gesicht zeigt.
Kiara entdeckt immer neue Facetten ihrer Gabe. Zugleich muss sie ihre große Liebe geheim halten. Denn der Schlangenclan verfolgt nur ein Ziel: den Tod des Skorpionkönigs. Wird es ihr gelingen, ihn zu retten? Und wäre das nicht der größte Fehler überhaupt? Denn Professor Mercier sät Zweifel in ihr Herz: Ist Jacques der Wanderer, der uralte Feind der Wandler?
Meine Meinung:
Dieser Band konnte gleich an Band 1 anschließen. Das ist einfach klasse. Es geht genauso spannend weiter wie es aufgehört hat, das ist einfach der Wahnsinn.
Hier geht es weiter mit Spannung, unvorhergesehenen Ereignissen, Intrigen, Hinterhältigkeit...und ganz vielen Gefühlen.
Wie ihr vielleicht schon an meinen ersten Sätzen merkt, konnte mich dieses Buch auch wieder sehr überzeugen, natürlich möchte ich noch mehr verraten.
Kiara wurde mir immer sympathischer und ich kann ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Diese zu beschreiben ist der Autorin immer sehr gut gelungen, schon allein das ist super toll. Kiara tat mir diesmal manchmal richtig doll leid, vor allem weil sie an dem was war und was ist nicht wirklich viel ändern konnte, da ihr die Chance dazu auch nicht gegeben wurde.
Jacques finde ich in diesem Band recht sympathisch, und ich kann sein Verhalten gut nachvollziehen, auch wenn es schade ist, dass so gekommen ist - mehr möchte ich nicht verraten, dass müsst ihr einfach selbst lesen, sonst würde ich viel zu viel verraten.
Alec, ja den hätte ich an die Wand werfen können, er wurde mir immer unsympathischer, und in diesem Band kann man den Grund hierzu auch genau lesen. Es mag sein, dass auch er seine positiven Seiten hat und das er bestimmte Erfahrungen gemacht habt, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist, bzw was sein innerstes Nicolas ist... Ihn so doppelt zu sehen, auch wenn Nicolas eigentlich nicht so wirklich vorkam, fand ich manchmal ein bisschen schwer. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Einfach weil so viel passiert, habe ich dieses Buch sehr verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Ich hatte immer Lust darauf es weiter zu lesen, und es somit immer wenn ich Zeit hatte in die Hand genommen. Ich denke das spricht sehr für das Buch. Ich habe es daher auch innerhalb weniger Tage fertig gelesen gehabt und war eher traurig, dass es vorbei ist (vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass es mir bei meinem ersten Buch auch so ging). Auch jetzt möchte ich am Liebsten gleich Band 3 lesen.
Die Idee zu dem Buch ist einfach grandios und super toll umgesetzt. Es geht hier schnell los mit vielen Hinternissen oder besser gesagt Intrigen. Ich würde sagen, dass genau das diesen Band auch ausmacht.
Ich bin sehr gespannt, was noch alles passieren wird, in den weiteren Bänden. Auf jeden Fall ist total logisch, dass ich diese auch wieder lesen werde. Und ich bin froh, dass ich nur einen guten Monat auf Band 3 warten muss, bis ich diesen lesen kann.
Die Autorin hat einfach einen super tollen Schreibstil, der mich sehr fesselt. Ich konnte auch diesen Band wieder sehr flüssig lesen.
5 von 5 Punkten
Eisermann Verlag
Taschenbuch
12,90 Euro
450 Seiten
ISBN: 9783961730582
Inhalt:
Eine junge Königin, die sich den Frieden wünscht.
Eine heimliche Liebe.
Eine Stadt im Ausnahmezustand.
Und ein Feind, der nie sein wahres Gesicht zeigt.
Kiara entdeckt immer neue Facetten ihrer Gabe. Zugleich muss sie ihre große Liebe geheim halten. Denn der Schlangenclan verfolgt nur ein Ziel: den Tod des Skorpionkönigs. Wird es ihr gelingen, ihn zu retten? Und wäre das nicht der größte Fehler überhaupt? Denn Professor Mercier sät Zweifel in ihr Herz: Ist Jacques der Wanderer, der uralte Feind der Wandler?
Meine Meinung:
Dieser Band konnte gleich an Band 1 anschließen. Das ist einfach klasse. Es geht genauso spannend weiter wie es aufgehört hat, das ist einfach der Wahnsinn.
Hier geht es weiter mit Spannung, unvorhergesehenen Ereignissen, Intrigen, Hinterhältigkeit...und ganz vielen Gefühlen.
Wie ihr vielleicht schon an meinen ersten Sätzen merkt, konnte mich dieses Buch auch wieder sehr überzeugen, natürlich möchte ich noch mehr verraten.
Kiara wurde mir immer sympathischer und ich kann ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Diese zu beschreiben ist der Autorin immer sehr gut gelungen, schon allein das ist super toll. Kiara tat mir diesmal manchmal richtig doll leid, vor allem weil sie an dem was war und was ist nicht wirklich viel ändern konnte, da ihr die Chance dazu auch nicht gegeben wurde.
Jacques finde ich in diesem Band recht sympathisch, und ich kann sein Verhalten gut nachvollziehen, auch wenn es schade ist, dass so gekommen ist - mehr möchte ich nicht verraten, dass müsst ihr einfach selbst lesen, sonst würde ich viel zu viel verraten.
Alec, ja den hätte ich an die Wand werfen können, er wurde mir immer unsympathischer, und in diesem Band kann man den Grund hierzu auch genau lesen. Es mag sein, dass auch er seine positiven Seiten hat und das er bestimmte Erfahrungen gemacht habt, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist, bzw was sein innerstes Nicolas ist... Ihn so doppelt zu sehen, auch wenn Nicolas eigentlich nicht so wirklich vorkam, fand ich manchmal ein bisschen schwer. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Einfach weil so viel passiert, habe ich dieses Buch sehr verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Ich hatte immer Lust darauf es weiter zu lesen, und es somit immer wenn ich Zeit hatte in die Hand genommen. Ich denke das spricht sehr für das Buch. Ich habe es daher auch innerhalb weniger Tage fertig gelesen gehabt und war eher traurig, dass es vorbei ist (vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass es mir bei meinem ersten Buch auch so ging). Auch jetzt möchte ich am Liebsten gleich Band 3 lesen.
Die Idee zu dem Buch ist einfach grandios und super toll umgesetzt. Es geht hier schnell los mit vielen Hinternissen oder besser gesagt Intrigen. Ich würde sagen, dass genau das diesen Band auch ausmacht.
Ich bin sehr gespannt, was noch alles passieren wird, in den weiteren Bänden. Auf jeden Fall ist total logisch, dass ich diese auch wieder lesen werde. Und ich bin froh, dass ich nur einen guten Monat auf Band 3 warten muss, bis ich diesen lesen kann.
Die Autorin hat einfach einen super tollen Schreibstil, der mich sehr fesselt. Ich konnte auch diesen Band wieder sehr flüssig lesen.
5 von 5 Punkten
Eisermann Verlag
Taschenbuch
12,90 Euro
450 Seiten
ISBN: 9783961730582
Montag, 26. März 2018
E-Book Rezension: Ann-Kathrin Karschnick, Felix Münter "Trümmerwelten - Die Odyssee der Alice Sparrow"
Achtung könnte Spoiler enthalten, da es sich um Teil 2 handelt
Inhalt:
Alice Sparrow bestimmt scheinbar das Schicksal der gesamten Trümmerwelten. Während Noemi und Charlie lernen müssen, ihre neugewonnenen Kräfte zu kontrollieren, und dabei nicht auch noch das zerstören dürfen, was von den Trümmerwelten übrig ist, wird von mehreren Inseln aus Jagd auf sie gemacht, denn offensichtlich will sich tatsächlich jeder den einzigen Dreimaster im ganzen Wolkenmeer aneignen. In dem Bestreben, sich gegen die Übermacht an Feinden zu wehren, beginnt für die vierköpfige Crew eine waghalsige Irrfahrt mit einem ungewissen Ausgang.
Meine Meinung:
Ich bin recht gut in dieses Buch reingekommen. Was denke ich auch dran liegt, dass es stellenweise gerade zu Beginn spannender war, als Teil 1 es war. Das fand ich sehr gut, allerdings zog sich das leider nicht komplett durch, was finde ich dann doch wieder schade. Denn manchmal ist es echt sehr langgezogen - in solchen Momenten fiel mir das Lesen dann sehr schwer und ich hatte auch nicht so richtige Lust, in diesen Momenten weiterzulesen. Daher habe ich insgesamt für dieses Buch sehr lange benötigt. Da waren dann einfach zu viele Beschreibungen, die zu lang gezogen waren. Ich denke da meinten es die Autoren zu gut, vielleicht auch weil sie das Gefühl hatten, dass es unbedingt notwendig sei, oder weil man sich einiges dann besser vorstellen konnte.
Vorstellen konnte ich mir auch an den Stellen, an denen die Beschreibungen nicht so ausschweifend waren alles sehr gut. Das ist den beiden Autoren wirklich gut gelungen, gerade weil es ja in einer Welt spielt, die man nicht kennt ist es auch notwendig, dass ich mir alles vorstellen konnte.
Gegen Ende hin ist das Buch dann allerdings wieder so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte und sehr froh war, dass ich es nicht zwischendurch schon abgebrochen habe. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn das durchgehend so spannend gewesen wäre.
Ich habe in Teil 2 noch mehr über Naomi und Charlie erfahren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich Naomi immer weniger mochte. Und auch Charlie fand ich teilweise sehr merkwürdig. Das passt aber beides zum Buch. Denn das macht noch so einiges mit der Geschichte. Da kann ich sagen, dass war echt gut so, dass ich sie nicht immer sympathisch fand und den beiden gegenüber manchmal eher skeptisch war.
3 von 5 Punkten
Papierverzierer Verlag
E-Book
3,99 Euro
306 Seiten
ASIN: B0767DW9SF
Inhalt:
Alice Sparrow bestimmt scheinbar das Schicksal der gesamten Trümmerwelten. Während Noemi und Charlie lernen müssen, ihre neugewonnenen Kräfte zu kontrollieren, und dabei nicht auch noch das zerstören dürfen, was von den Trümmerwelten übrig ist, wird von mehreren Inseln aus Jagd auf sie gemacht, denn offensichtlich will sich tatsächlich jeder den einzigen Dreimaster im ganzen Wolkenmeer aneignen. In dem Bestreben, sich gegen die Übermacht an Feinden zu wehren, beginnt für die vierköpfige Crew eine waghalsige Irrfahrt mit einem ungewissen Ausgang.
Meine Meinung:
Ich bin recht gut in dieses Buch reingekommen. Was denke ich auch dran liegt, dass es stellenweise gerade zu Beginn spannender war, als Teil 1 es war. Das fand ich sehr gut, allerdings zog sich das leider nicht komplett durch, was finde ich dann doch wieder schade. Denn manchmal ist es echt sehr langgezogen - in solchen Momenten fiel mir das Lesen dann sehr schwer und ich hatte auch nicht so richtige Lust, in diesen Momenten weiterzulesen. Daher habe ich insgesamt für dieses Buch sehr lange benötigt. Da waren dann einfach zu viele Beschreibungen, die zu lang gezogen waren. Ich denke da meinten es die Autoren zu gut, vielleicht auch weil sie das Gefühl hatten, dass es unbedingt notwendig sei, oder weil man sich einiges dann besser vorstellen konnte.
Vorstellen konnte ich mir auch an den Stellen, an denen die Beschreibungen nicht so ausschweifend waren alles sehr gut. Das ist den beiden Autoren wirklich gut gelungen, gerade weil es ja in einer Welt spielt, die man nicht kennt ist es auch notwendig, dass ich mir alles vorstellen konnte.
Gegen Ende hin ist das Buch dann allerdings wieder so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte und sehr froh war, dass ich es nicht zwischendurch schon abgebrochen habe. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn das durchgehend so spannend gewesen wäre.
Ich habe in Teil 2 noch mehr über Naomi und Charlie erfahren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich Naomi immer weniger mochte. Und auch Charlie fand ich teilweise sehr merkwürdig. Das passt aber beides zum Buch. Denn das macht noch so einiges mit der Geschichte. Da kann ich sagen, dass war echt gut so, dass ich sie nicht immer sympathisch fand und den beiden gegenüber manchmal eher skeptisch war.
3 von 5 Punkten
Papierverzierer Verlag
E-Book
3,99 Euro
306 Seiten
ASIN: B0767DW9SF
Samstag, 24. März 2018
EBook-Rezension: Katharina Sommer "Der Da Vinci Fluch: Bloodmoon is coming"
Inhalt:
"Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…"
Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.
Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…
Meine Meinung:
Ich bin in dieses Buch sehr schnell eingestiegen und schon zu Beginn konnte es mich recht schnell gefangen nehmen. Es ist durchgehend spannend und lässt sich sehr gut lesen. Ich hatte viel Lesefreude bei diesem Buch. Der Schreibstil ist einfach toll, er wirkt alles in allem sehr locker und leicht, aber auch mit einer gewissen Bildhaftigkeit. Ich konnte mir auf jeden Fall alles sehr gut vorstellen.
Zur Hand genommen habe ich dieses Buch, da mich der Klappentext total angesprochen wurde und ich wurde dahingehend auch nicht enttäuscht.
Carrie versinkt ein wenig im Selbstmitleid, als sie ihre magischen Kräfte verliert und wirkt auf der neuen Schule zunächst sehr unbeholfen. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie dort gar nicht sein will. Ich kann sagen, dass sie mir auf jeden Fall leid tat und es für mich sehr gut nachvollziehbar war, dass es ihr so geht, wie es ihr geht. Sehr schnell trifft sie auf Francis, der mich auch recht schnell begeistern konnte. Er ist ein Pechvogel, und auch ihn trifft das Leben schwer, er scheint das Pech regelrecht anzuziehen, auch Dinge, die ihn das Leben kosten können.
Woran das liegt stellt sich ziemlich schnell heraus, doch darauf möchte ich hier gar nicht so genau eingehen, damit ich euch nicht zu viel verrate. Auf jeden Fall besteht in gewisser Hinsicht eine Verbindung zwischen Francis und Carrie...doch ob sie ihm wirklich helfen kann?!
Die Großmutter von Carrie fand ich auch super, wie sie den beiden hilft, obwohl sie Angst hat, dass was schief geht.
Die Reise in die Vergangenheit ist wirklich spannend, und gerade hierbei konnte ich mir alles super gut vorstellen und war sehr gefangen. Ich hatte richtige Angst um Carrie und Francis, weil sie sich schon in mein Herz geschlichen haben. Was sie in der Vergangenheit erleben ist sehr passend, jedoch möchte ich euch diesbezüglich nicht mehr verraten, da ich euch die Spannung aufrecht erhalten möchte.
Ich kann allerdings sagen, dass das Ende anders war, als ich gedacht habe. Der Epilog lässt auf ein weiteres Buch hoffen, ich denke da könnte man tatsächlich noch einen Folgeroman draus machen, auch wenn dieser vermutlich anders wäre, als man zunächst denkt.
Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich werde - sollte Katharina Sommer wieder ein Buch herausbringen - dies auf jeden Fall auch lesen.
5 von 5 Punkten
Zeilengold Verlag
E-Book
350 Seiten
4,99 Euro
ASIN: B07B4NQ2YM
"Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…"
Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.
Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…
Meine Meinung:
Ich bin in dieses Buch sehr schnell eingestiegen und schon zu Beginn konnte es mich recht schnell gefangen nehmen. Es ist durchgehend spannend und lässt sich sehr gut lesen. Ich hatte viel Lesefreude bei diesem Buch. Der Schreibstil ist einfach toll, er wirkt alles in allem sehr locker und leicht, aber auch mit einer gewissen Bildhaftigkeit. Ich konnte mir auf jeden Fall alles sehr gut vorstellen.
Zur Hand genommen habe ich dieses Buch, da mich der Klappentext total angesprochen wurde und ich wurde dahingehend auch nicht enttäuscht.
Carrie versinkt ein wenig im Selbstmitleid, als sie ihre magischen Kräfte verliert und wirkt auf der neuen Schule zunächst sehr unbeholfen. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie dort gar nicht sein will. Ich kann sagen, dass sie mir auf jeden Fall leid tat und es für mich sehr gut nachvollziehbar war, dass es ihr so geht, wie es ihr geht. Sehr schnell trifft sie auf Francis, der mich auch recht schnell begeistern konnte. Er ist ein Pechvogel, und auch ihn trifft das Leben schwer, er scheint das Pech regelrecht anzuziehen, auch Dinge, die ihn das Leben kosten können.
Woran das liegt stellt sich ziemlich schnell heraus, doch darauf möchte ich hier gar nicht so genau eingehen, damit ich euch nicht zu viel verrate. Auf jeden Fall besteht in gewisser Hinsicht eine Verbindung zwischen Francis und Carrie...doch ob sie ihm wirklich helfen kann?!
Die Großmutter von Carrie fand ich auch super, wie sie den beiden hilft, obwohl sie Angst hat, dass was schief geht.
Die Reise in die Vergangenheit ist wirklich spannend, und gerade hierbei konnte ich mir alles super gut vorstellen und war sehr gefangen. Ich hatte richtige Angst um Carrie und Francis, weil sie sich schon in mein Herz geschlichen haben. Was sie in der Vergangenheit erleben ist sehr passend, jedoch möchte ich euch diesbezüglich nicht mehr verraten, da ich euch die Spannung aufrecht erhalten möchte.
Ich kann allerdings sagen, dass das Ende anders war, als ich gedacht habe. Der Epilog lässt auf ein weiteres Buch hoffen, ich denke da könnte man tatsächlich noch einen Folgeroman draus machen, auch wenn dieser vermutlich anders wäre, als man zunächst denkt.
Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich werde - sollte Katharina Sommer wieder ein Buch herausbringen - dies auf jeden Fall auch lesen.
5 von 5 Punkten
Zeilengold Verlag
E-Book
350 Seiten
4,99 Euro
ASIN: B07B4NQ2YM
Sonntag, 4. März 2018
Fantasywoche: Schauplatzvorstellung von "Vakouja - Ränkespiele" - Irina Grabow
Im Rahmen der Fantasywoche möchte ich euch heute einen Schauplatz des Buches "Vakouja - Ränkespiele" geschrieben von Irina Grabow, genauer vorstellen...
Ich habe mir den Schauplatz - die Burg Skrabos - ausgesucht. An diesem Schauplatz spielt ein großer Teil des Buches. Vor allem ereignen sich hier auch viele wichtige Dinge der Geschichte. Das ist auch der Grund warum ich mich hierfür entschieden habe. Und ich liebe Burgen einfach, wenn ich irgendwo bin, wo es eine schöne Burg gibt, muss ich mir diese zumindest auch von außen ansehen...
Als erstes möchte ich euch natürlich das Buch zeigen, um das es geht:
Lysandra Books Verlag
EBook
452 Seiten
4,99 Euro
ISBN 9783946376323
Die Burg Skrabos wurde von den Urbaruwen errichtet, sie ist auch das größte Bauwerk, welches es im gesamten Reich gibt - sie gehört zu dieser Zeit dem König Zaron.
Lians erster Eindruck von der Burg sagt finde ich schon sehr viel aus...er bezeichnet sie als düster...die Mauern sind aus dem schwarzen Felsstein geschlagen. Er muss den Kopf in den Nacken legen, um die gewaltige Höhe der Burg zu erfassen. Gefühlt stand ich mit ihm davor, habe hochgeschaut und die gewaltigen, schwarzen Mauern bestaunt...und mich gefragt, wie es wohl ist in ihr zu leben...doch erstmal muss man überhaupt in sie hineingelangen...
Das Tor hat ein Fallgitter, um Feinde draußen zu halten. Auf den Burgmauern patrollieren natürlich Wachen.
Wenn man es dann endlich geschaft hat, sieht man innerhalb der Burgmauern Häuser aus Holz oder Stein, deren Dächer mit Schieferplatten oder Stroh bedeckt waren - für mich ist gerade das Stroh nicht so einfach vorstellbar, da ich es einfach nicht mehr so kennengelernt habe.
Der zentrale Punkt innerhalb der Mauern ist der Burgbrunnen, der alle Bewohner mit frischem Wasser versorgt.
Natürlich gibt es innerhalb der Burgmauern einen Stall, einen Schmied, und viele andere Tätigkeiten werden innerhalb der Mauern ausgeführt.
Die Burg an sich ist sehr beeindruckend. In ihr ist ein sehr prachtvoller Raum, der als Boden schwarze Marmorplatten hatte. Die Wände bestehen aus rosafarbendem Marmor und sind außerdem mit Spiegel verziert. Innerhalb des Raumes gab es auch noch weiße Säulen, diese stützten die bemalte Decke...an der wundervolle Kronleuchter hingen. Auch ein Kamin ist in diesem Raum zu finden. Ich habe mir beim Lesen gut vorstellen können, wie ich in diesem imposanten Raum stehe...und komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Was ich an dieser Burg besonders faszinierend finde, ist dass sie auch einige Gänge hat, die zum Teil nur Zaron und ganz wenigen Bediensteten bekannt sind.
Anhand der Beschreibungen konnte ich mir diese Burg und das Burggelände sehr gut vorstellen. Mich überkam beim Lesen eine gewisse Kälte, da diese Burg für mich oftmals sehr kalt wirkt. Aber in ihr ist auch Leben, was ihr dann an diesen Stellen Wärme einhaucht.
Mich hat sie sehr in ihren Bann gezogen.
Ein Foto von dieser Burg kann ich euch leider nicht präsentieren, da es diese natürlich so wie beschrieben nicht gibt. Ich hoffe aber ihr könnt sie euch auch so gut vorstellen... hätte ich das künstlerische Talent dazu, würde ich sie euch auch zeichnen, aber da muss ich leider auch passen.
Und natürlich möchte ich euch noch ein Bild der Autorin zeigen, die diesen tollen Schauplatz erschaffen hat:
Irina Grabow
Der Schirmherr der diesjährigen Fantasywoche ist der Autor Andreas Suchanek
Zu seiner Seite kommt ihr hier
ISBN 9783946376323
Die Burg Skrabos wurde von den Urbaruwen errichtet, sie ist auch das größte Bauwerk, welches es im gesamten Reich gibt - sie gehört zu dieser Zeit dem König Zaron.
Lians erster Eindruck von der Burg sagt finde ich schon sehr viel aus...er bezeichnet sie als düster...die Mauern sind aus dem schwarzen Felsstein geschlagen. Er muss den Kopf in den Nacken legen, um die gewaltige Höhe der Burg zu erfassen. Gefühlt stand ich mit ihm davor, habe hochgeschaut und die gewaltigen, schwarzen Mauern bestaunt...und mich gefragt, wie es wohl ist in ihr zu leben...doch erstmal muss man überhaupt in sie hineingelangen...
Das Tor hat ein Fallgitter, um Feinde draußen zu halten. Auf den Burgmauern patrollieren natürlich Wachen.
Wenn man es dann endlich geschaft hat, sieht man innerhalb der Burgmauern Häuser aus Holz oder Stein, deren Dächer mit Schieferplatten oder Stroh bedeckt waren - für mich ist gerade das Stroh nicht so einfach vorstellbar, da ich es einfach nicht mehr so kennengelernt habe.
Der zentrale Punkt innerhalb der Mauern ist der Burgbrunnen, der alle Bewohner mit frischem Wasser versorgt.
Natürlich gibt es innerhalb der Burgmauern einen Stall, einen Schmied, und viele andere Tätigkeiten werden innerhalb der Mauern ausgeführt.
Die Burg an sich ist sehr beeindruckend. In ihr ist ein sehr prachtvoller Raum, der als Boden schwarze Marmorplatten hatte. Die Wände bestehen aus rosafarbendem Marmor und sind außerdem mit Spiegel verziert. Innerhalb des Raumes gab es auch noch weiße Säulen, diese stützten die bemalte Decke...an der wundervolle Kronleuchter hingen. Auch ein Kamin ist in diesem Raum zu finden. Ich habe mir beim Lesen gut vorstellen können, wie ich in diesem imposanten Raum stehe...und komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Was ich an dieser Burg besonders faszinierend finde, ist dass sie auch einige Gänge hat, die zum Teil nur Zaron und ganz wenigen Bediensteten bekannt sind.
Anhand der Beschreibungen konnte ich mir diese Burg und das Burggelände sehr gut vorstellen. Mich überkam beim Lesen eine gewisse Kälte, da diese Burg für mich oftmals sehr kalt wirkt. Aber in ihr ist auch Leben, was ihr dann an diesen Stellen Wärme einhaucht.
Mich hat sie sehr in ihren Bann gezogen.
Ein Foto von dieser Burg kann ich euch leider nicht präsentieren, da es diese natürlich so wie beschrieben nicht gibt. Ich hoffe aber ihr könnt sie euch auch so gut vorstellen... hätte ich das künstlerische Talent dazu, würde ich sie euch auch zeichnen, aber da muss ich leider auch passen.
Und natürlich möchte ich euch noch ein Bild der Autorin zeigen, die diesen tollen Schauplatz erschaffen hat:
Irina Grabow
Der Schirmherr der diesjährigen Fantasywoche ist der Autor Andreas Suchanek
Zu seiner Seite kommt ihr hier
Freitag, 2. März 2018
E-Book Rezension: "Vakouja - Ränkespiele" von Irina Grabow
Inhalt:
Der junge Fischer Lian liebt sein einfaches Leben. Doch dann wird ihm eine zufällige Begegnung mit Zaron, dem König des Baruwenreiches, zum Verhängnis: Dieser entpuppt sich als grausamer Ränkeschmied, der ihn in seine Gefolgschaft zwingt und undurchsichtige Pläne verfolgt. Als Lian im Flad-Reich magische Kräuter für Zarons geheime Experimente schneiden soll, macht er Bekanntschaft mit den Mystikums - ungebändigten Kreaturen, denen herkömmliche Waffen nichts anhaben können. Bald kommt es zu Unruhen im Baruwenreich und Lian beginnt, die Ränke des Königs mit anderen Augen zu sehen. Sein Weg zur wahren Geschichte Vidars führt ihn mitten hinein in Zarons Fehde mit Neida, der Herrin des Lichts. Und zu einer verbotenen Liebe.
Meine Meinung:
In dieses Buch bin ich super schnell eingestiegen, was vor allem daran liegt, dass es gleich sehr spannend los geht und ich so schon gefesselt war. Schon recht schnell wollte ich wissen, was alles passieren wird, wie es Lian ergehen wird, und wie er sich "durchschlägt".
Ich bin schon voller Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, ich habe eine Geschichte erwartet, die mich in eine fremde, ferne Welt in einer anderen Zeit entführt. Und dies ist der Autorin auf jeden Fall sehr gelungen. Ich war von der Geschichte gefangen, konnte mir alles sehr gut vorstellen - die Beschreibungen sind aber auch einfach so klasse, dass ich alles total klar vor Augen gesehen habe.
Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich dieses Buch vorschlungen habe und es nie aus der Hand legen wollte. Leider musste ich das aber zeitweise, ich habe dann immer gehofft, dass die Zeit bis ich es wieder in die Hand nehmen kann schnell rum geht. Ich musste doch einfach wissen wie es weitergeht... Meine Lesefreude war bei diesem Buch durchgehend sehr groß - wie ihr euch vielleicht anhand dem bereits geschriebenen denken könnt.
Der Schreibstil ist einfach klasse, es lässt sich alles super flüssig lesen, und das obwohl mir die Namen nicht so geläufig waren und doch auch Wesen vorkamen, die ich bisher nicht kannte. Es sieht sich nicht einmal in die Länge, ich musste auch keine Sätze mehrfach lesen...das finde ich immer wichtig, dass ich gleich alles auf Anhieb verstehe - sonst geht meine Lesefreude nämlich flöten.
Das Leben zu dieser Zeit muss sehr hart gewesen sein, dass kommt beim Lesen sehr deutlich hervor. Ich war von vielen Dingen echt geschockt, und ganz klar, ich möchte in der Welt von Lian nicht leben, denn ich denke, ich hätte es echt schwer gehabt...
Jetzt mag ich natürlich auch zu einigen Protagonisten etwas schreiben...
Lian gefällt mir von Anfang an, er lässt sich wenig gefallen und nimmt es in Kauf, dass er dafür doch so einiges aushalten muss und dadurch manchmal auch in echte Schwierigkeiten kommt. Aber genau das macht es oftmals auch so spannend. Gerade mit ihm habe ich mitgehofft und gebangt. Ich konnte mich sehr gut in in einfühlen. Seine Entscheidungen konnte ich oftmals verstehen und hätte in manchen Momenten vermutlich ähnlich gehandelt - wenn auch nicht immer.
Rakos dagegen finde ich einfach nur widerlich, er hat mich total angeekelt. Und ich habe mich gefragt, wie man so grausam, egoistisch sein kann. Da war ich doch das ein oder andere Mal sehr schockiert - genau diese Szenen braucht das Buch aber und beeinflusst die Handlung von manch anderen Protagonisten schon sehr, was auch gut so ist.
Zaron finde ich so undurchsichtig, merkwürdig, ich kann sein Verhalten meist nicht verstehen und habe mich auch oft gefragt, warum er so hörig ist...
Jano war mir von Anfang an sympathisch, bei ihm habe ich irgendwie immer an so einen großen Knuddelbär denken müssen. An dieser Stelle finde ich passt auch ein Zitat aus dem Buch gut. Dieses hat Jano nämlich zu Lian gesagt:
"Nicht vergessen. Aber du wirst lernen mit den Geschehnissen zu leben. Es gibt einschneidende Ereignisse, die uns prägen, und manche davon kann man nur schwer verarbeiten. Vermutlich wirst du nicht nur Narben auf deinem Körper, sondern auch auf deiner Seele zurückbehalten. Aber es gibt immer Hoffnung."
Zum einen finde ich diesen Ausspruch an sich schon sehr schön und er passt auch sehr gut zu Jano. Und irgendwie finde ich auch, dass diese zum Ende meiner Rezension gut passt...denn das Ende...vom Buch ist echt gemein, ich frage mich wie lange ich gequält werde, bis ich endlich Band 2 lesen kann. Mir kommt das Warten in dem Fall so unerträglich vor.
Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiter empfehlen.
5 von 5 Punkten
Lysandra Books Verlag
EBook
452 Seiten
4,99 Euro
Taschenbuch - 15,90 Euro
ISBN 9783946376323
Donnerstag, 1. März 2018
Buchrezension: Cereon Krantz "Unter pechschwarzen Sternen"
Inhalt:
In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat.
Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.
Meine Meinung:
Ich muss leider als allererstes erstmal schreiben, dass ich riesengroße Probleme hatte in das Buch reinzukommen. Dabei steigt das Buch gleich mit Action ein, und es ist auch schon eine gewisse Spannung vorhanden. Jedoch konnte ich mich am Anfang in die Protagonisten, vor allem weder in den Täter noch in die Frau die ermordet wurde reinversetzen. Und ich glaube genau hier liegt auch das erste Problem. Mir fehlt da die Tiefe der Protagonisten. Ich finde Bücher immer besser, wenn ich mich auch in die Opfer einfühlen kann. Das war hier leider nicht der Fall.
Stellenweise fand ich das Buch dann spannend, und dann aber wieder doch nicht. Es gibt immer wieder so Einbrüche, die es mir schwer machen, dieses Buch zu lesen. Auch in die Ermittler konnte ich mich nicht richtig einfühlen, auch das war für mich ein Problem, denn so fehlte mir irgendwie die Spannung, der Tiefgang. Es war dadurch halt eher so, dass es mir recht egal war, ob der Täter gefasst wird, oder nicht. Das ist natürlich gar nicht gut bei so einem Buch. Denn gerade den Täter bekommen ist ja wichtig für dieses Buch. Ich hätte mir noch mehr Spannung gewünscht. Gegen Ende hin, als der Täter richtig gejagt wird, da hat es mir gut gefallen. Vielleicht auch weil ich Maja mochte, was sie hier für eine Rolle spielt, möchte ich euch aber nicht verraten.
Harder war mir irgendwie ein wenig unsympathisch, und Vogt dann auch irgendwie, weil sie sich nicht gegen Harder durchgesetzt hat, sondern ihn oftmals machen lassen hat. An dieser Stelle hätte ich mir gern eine stärkere Frau gewünscht, die sich durchzusetzen weiß. Ich glaube dann hätte mir das Buch auch um einiges besser gefallen. Sie ist irgendwie so blass, so hmmm...halt. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll,
Die Beschreibungen der Leichen sind allerdings der Knaller, diese konnte ich mir sehr gut vorstellen und war in gewisser Weise auch sehr fasziniert von ihnen, was für mich ein großer positiver Punkt ist.
Auch die Idee an sich finde ich gut, sie hätte denke ich wesentlich spannender gestaltet sein können. Auch wie Harder auf manche Sachen kam, war mir leider nie ganz klar, das hätte ich gern besser nachvollziehen können. Schade, dass eine eigentlich tolle Idee nicht so super umgesetzt wurde.
Ich hatte irgendwie auch Probleme mit dem Schreibstil, für mich war ein flüssiges lesen, leider nicht durchgehend möglich. Ich glaube so kommt auch eins zum anderen.
3 von 5 Punkten
ProTalk Crime
Taschenbuch
14,90 Euro
347 Seiten
ISBN 9783939990444




