Dienstag, 26. Februar 2019

Buchrezension: Abigail Rook "Wintersonnenmädchen"

Inhalt:

Marja hat keine gleichaltrigen Freunde. Auf der kleinen Nordseeinsel, auf der sie gemeinsam mit ihren Eltern wohnt, gibt es einfach zu wenig Jugendliche in ihrem Alter.
Dann aber taucht Kirka auf. Das merkwürdige Mädchen zieht Marja augenblicklich mit ihren Geschichten in ihren Bann und erobert ihr Herz im Sturm. Doch so plötzlich sie erschienen ist, so schnell verschwindet sie auch wieder. Nur ihr hinterlassener Schreibblock zeugt von ihrer Existenz.
Wer ist diese Kirka und was lag ihr bei dem letzten Treffen mit Marja so dringlich auf dem Herzen?
Auf der Suche nach ihrer verschollenen Freundin spielt Kirkas Geschriebenes eine weitaus größere Rolle, als Marja jemals vermutet hat. Für die Zwölfjährige beginnt ein fantastisches Abenteuer, das die Grenzen ihrer Realität verschiebt...

Meine Meinung:

Dieses Buch fand ich sehr durchwachsen...einige Stellen konnten mich wirklich in den Bann ziehen - eigentlich sogar die meisten. Aber ich finde das Ende tatsächlich sehr merkwürdig und habe es auch nicht so ganz verstanden. Und wenn schon ich es nicht verstehe, wie sollen die Jugendlichen es dann tun. Das habe ich mich direkt nach dem Lesen gefragt.
Insgesamt ist die Geschichte sehr märchenhaft geschrieben, und auch die Beschreibungen sind gelungen. Ich bin in eine andere Welt abgetaucht, in eine Welt, die ich eigentlich sehr spannend fand. Aber ich habe tatsächlich was anderes erwartet, ich hätte mir gewünscht das mehr Sagen/Legenden verwendet wurden wären.
Marja finde ich klasse, sie mag ich auch schnell sehr. Auch die Geschichten, die Eigenschaften von Marja darstellen finde ich weitestgehend passend und konnte mir auch meinen Teil dazu denken. Aber das Ende macht alles Gute irgendwie dann doch zunichte, was ich sehr sehr schade finde, da hätte ich mir ein märchenhafteres Ende gewünscht.

3 von 5 Punkten

Independently published
266 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 978-1791883546

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