Freitag, 18. Januar 2019

Buchrezension: Sarah Adler "Knochenjob"










Inhalt:

Drei wissenswerte Tatsachen

1. Dies ist eine Geschichte über den Tod.
2. Dies ist eine Geschichte über den Tod, der das Nasenbein gestrichen voll hat von rostigen Sensen und kratzigen Umhängen.
3. Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgende Dinge beinhaltet:
Das Leben
Das Schicksal
Eine Reise zur Zeit
Den todesmutigen Versuch, ein paar Menschen zu retten
Und ein zufällig gelüftetes Geheimnis, das alles über den Haufen wirft.

Aber lest selbst.


Meine Meinung:

 Mir hat dieses Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich wollte dieses Buch lesen, da ich eine lustige Geschichte erwartet habe, die viel Witz und Charme hat. Leider hat sie für mich beides nicht. Lustig finde ich daran gar nichts, für mich ist es tatsächlich eher langweilig. Die Geschichte dreht sich meiner Meinung nach im Kreis, so dass ich sie - weil ich einfach nur noch genervt war, auch nach 144 Seiten abgebrochen habe. Und durch diese 144 Seiten habe ich mich förmlich gequält, ich war schon eher am Überlegen abzubrechen, wollte dem Buch aber dennoch eine Chance geben, da ich auch so viele Gutes darüber gehört habe. Doch nach über der Hälfte reichte es mir dann, da ich bei dieser Geschichte überhaupt keinen Lesegenuss hatte, sondern mich regelrecht zwingen musste weiter zu lesen.

Ich mag schwarzen Humor eigentlich sehr gern, aber irgendwie ist hier für mich überhaupt nichts stimmig.
Tod nervt mich einfach nur noch, bei ihm denke ich an ein kleines Kind, was seinen Willen bekommen möchte, wenn Mama "Nein" gesagt hat zu Papa läuft. Wenn dieser auch "Nein" sagt geht es zu Oma...und so weiter. Auch der Gedanke, dass Tod auf dem Boden liegt, auf diesen einprügelt und dabei heult war in meinem Kopf. Das fand ich total schrecklich.
Es kommt auch keine Spannung in der Geschichte auf - diese hatte ich auch nicht wirklich erwartet, aber wenn schon der Humor zu wünschen übrig lässt, wäre zumindest das schön gewesen.

Auch den Schreibstil fand ich tatsächlich eher schwierig, er sprach mich so gar nicht an. Ich weiß, dass dies immer ein subjektives Empfinden ist. Aber für mich passt es einfach nicht. Es gibt so viele langatmige Beschreibungen, die ich in diesem Fall einfach überflüssig und langweilig fand.

Das Gesamtbild hat mich dann dazu bewogen, das Buch abzubrechen. Ich finde es sehr schade, dass mich die Geschichte so gar nicht gepackt hat.

1 von 5 Punkten (abgebrochen nach 144 Seiten)

Drachenmond Verlag
Taschenbuch
12,90 Euro
267 Seiten
ISBN 9783959911924

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