Freitag, 20. April 2018

Buchrezension: Sebastian Fitzek "Das Joshua-Profil"



Inhalt:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meine Meinung:
Insgesamt ist dieses Buch sehr spannend und fesselend. Ich habe es durchweg verschlungen. Das sagt doch schon mal einiges aus, wie ich finde. Ich wollte das Buch auch nie aus der Hand legen und habe es mir daher oft mit dem Buch gemütlich gemacht, oder halt auf dem Weg zur Arbeit gelesen.

Als erstes möchte ich eine Empfehlung aussprechen...ich denke es ist sehr sinnvoll zuerst "Die Blutschule" von Max Rhode (Pseudonym von Sebastian Fitzek) zu lesen - denn das Joshua-Profil spielt an manchen Stellen drauf an. Außerdem ist die Blutschule auch sehr spannend.

Das Joshua-Profil beginnt auch mit einem Ausschnitt aus der Blutschule. Diese Idee finde ich super, da sie mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat. Es geht dann auch gleich sehr spannend los - und ich kann sagen, diese Spannung erhöht sich im Laufe des Buches noch.
Es gibt viele Verwirrungen, die es mir unmöglich gemacht haben, selbst auf die Lösung zu kommen - das gefällt mir immer sehr gut.

Die Beschreibungen sind sehr krass - daher sind diese  auch nichts für schwache Nerven. Sie sind halt sehr detailreich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Durch die vielen Details sind sie oftmals aber auch sehr blutig. Ich mag das ja sehr gerne, für mich macht das einen Thriller oftmals aus.

Beim Lesen habe ich mich zunächst oft gefragt wer Joshua ist...und warum keiner Max glaubt... Diese und viele andere Fragen habe ich mir beim Lesen oftmals gestellt. Ich war da viel am Überlegen, gab aber nicht auf die Lösung...bis es aufgeklärt wurde.

Die Protagonisten sind super. Max und Jola fand ich von Anfang an sehr gut. Sowohl Max, als auch Jola tun mir sehr leid - Jola natürlich fast noch viel mehr... Beide müssen viel durchmachen. Ich glaube am schlimmsten ist es für Max, dass er alleine dasteht und ihm keiner glaubt. Er wird ziemlich schnell vorverurteilt, was ich schade finde, aber es macht auch die Spannung in dem Buch aus.
Kim dagegen finde ich manchmal ein bisschen komisch, aber auch das passt gut zu diesem Buch.

Bei der Auflösung hatte ich dann ein sehr beklemmendes Gefühl und mich oft gefragt, was man damit noch alles anrichten könnte. Ich finde das sehr beängstigend (was ich beängstigend finde, müsst ihr einfach selbst lesen).

Das Buch kann ich bedingungslos weiterempfehlen. Sebastian Fitzek hat mich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht, sondern fesseln können.

5 von 5 Punkten

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Bastei Lübbe
Preis vom Taschenbuch: 10,90 Euro
432 Seiten
ISBN: 9783404175017

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