Freitag, 7. Januar 2022

Dennis Schulz „Nummer neunzehn“

 Inhalt:

 

Ein Mörder. Ein Opfer. Ein Geheimnis, das beide für immer verbindet. Nie wieder Gewalt, Hass und Schmerz. Das schwor sich Larissa, als sie vor zwei Jahren aus ihrer lieblosen Ehe flüchtete und im Hamburger Frauenhaus ein sicheres Zuhause fand. Nun fühlt sie sich bereit, endlich wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Doch während sie sich Stück für Stück zurück ins Leben kämpft, ahnt sie nichts von der Gefahr, die ganz in ihrer Nähe lauert. Er beobachtet sie. Er kennt jeden ihrer Schritte. Er sammelt. Und Nummer Neunzehn wird mit Abstand sein größter Clou. 

 

Meine Meinung:

 

Ein wahrlich gelungenes Buch, sehr spannend und echt heftig. Die Beschreibungen sind auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Es ist blutig und brutal – und kann mit Sicherheit auch triggern. 
Ich finde es krass, was Larissa alles durchmacht, durch die gelungenen Beschreibungen konnte ich mich gut in sie einfühlen. Wie sie zum Teil mit ihrem Entführer spricht finde ich klasse. Auch wie sie sich die meiste Zeit nicht aufgibt, einzelne schwache Momente hat sie natürlich auch immer mal wieder. 
Der Entführer ist einfach nur ekelhaft. Ich habe mich oft gefragt, wie man nur so sein kann. Das ist so unvorstellbar. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt: Was stimmt denn mit dem nicht?!
Allen die brutale / heftige Bücher mögen, kann ich das Buch weiterempfehlen.

 

 

5 von 5 Punkten

 

Neopubli GmbH
Taschenbuch
333 Seiten
12,99 Euro
ISBN: 9783754928295

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