Mittwoch, 19. Januar 2022

Arttu Tuomien "Was wir verschweigen"

 Inhalt:

"Freundschaft hat nichts mit Recht oder Schuld zu tun. Das wüssten Sie, wenn Sie auch nur einmal in Ihrem Leben jemanden gekannt hätten, dem Sie bedingungslos vertrauen konnten."

Pori, Finnland. An einem stürmischen Herbsttag wird ein sturzbetrunkener Mann mit mehreren Messerstichen in einem Holzhaus ermordet. Ein typisch finnischer Mord - so der lakonische Kommentar der hinzugerufenen Kommissare. Der Fall scheint zunächst schnell gelöst: Im nahe gelegenen Wald wird noch am gleichen Abend ein verdächtiger Mann festgenommen.

Doch für den Ermittler Jari Paloviita entpuppt sich der Mord als schwierigster Fall seines Lebens. Der Verdächtige war in der Jugend sein allerbester Freund. Und Jari Paloviita verdankt ihm sein Leben ...


Meine Meinung:

Insgesamt ist das Buch sehr durchwachsen. Stellenweise hat es mir sehr gut gefallen, an anderen Stellen war es langweilig. Da war es dann eher wie ein Roman, als wie ein Krimi. Und erwartet hatte ich aufgrund der Beschreibungen nunmal einen Krimi. 

Ab ca der Mitte des Buches war für mich leider auch vieles sehr vorhersehbar, das fand ich total schade. Ich denke da hätte man doch mehr draus machen können. Dadurch fehlte dann nämlich auch die Spannung. 

Bis zur Mitte dagegen fand ich das Buch noch ganz gut, da war ich drin, das Lesen hat mir Freude bereitet - aber das nahm leider Stück für Stück ab. 

Die Beschreibungen vom Opfer sind gut geschrieben, keine Frage, das gefiel mir auch gut. Auch die Beschreibungen von den Orten sind gelungen. Aber das reißt es leider auch nicht raus.

Mir fehlte die Spannung stellenweise einfach zu sehr.


3 von 5 Punkten


Lübbe Verlag

Taschenbuch

416 Seiten

16 Euro

ISBN: 9783785727614

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