Dienstag, 10. Dezember 2019

Buchrezension: Mark Benecke "Mordmethoden"



Inhalt:

Kriminalfälle, die die Welt schockierten.

Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schauen Sie dem Autor über die Schulter! Mark Benecke erzählt kurzweilig von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein, weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei schöpft er aus seinem riesigen Wissensschatz und zeigt die Fortschritte in der naturwissenschhaftlichen Kriminalistik auf. Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Sie gruseln - und faszinieren!


Meine Meinung:

 Der Einstieg in das Buch war zunächst erstmal nicht so leicht. Es ist anders als in einen Roman reinzukommen, aber damit habe ich gerechnet. Es ist halt so, dass ich mich bei solchen Themen beim Lesen natürlich mehr konzentieren muss, als bei Romanen, Krimis... was aber auch ganz normal ist.
Als ich dann erstmal im Thema drin war, konnte ich das Buch aber flüssig lesen.

Das Buch ist interessant und es ist spannend die verschiedenen Hintergründe zu lesen. Auch dass genau darauf eingegangen wird, wie ermittelt wurde, find ich sehr spannend. Es wird auch offen gelegt, welche Verfahren es seit wann gibt. Das ist eindeutig interessant zu lesen, wie sich die Wissenschaft diesbezüglich gewandelt oder besser gesagt weiter entwickelt hat.

Mir hat es nicht so gut gefallen, dass die Texte, die zur Erklärung dazwischen geschoben wurden, manchmal an sehr ungünstigen Stellen waren. Z.B. mitten im Satz oder mitten in einem Fall - diese hätte man anders platzieren können. Die eingeschobenen Texte sind alle grau unterlegt, was es einfach macht, diese so gleich zu finden. Es handelt sich dabei zum Teil über genaue Infos zu den verschiedenen Methoden. Diese Idee an sich finde ich gut, aber über die Platzierung sollte besser nachgedacht werden.

Auch das von Mark Benecke in diesem Buch in der dritten Form geschrieben wird - als "der Autor" "er" "Mark Benecke" finde ich unangemessen, denn schließlich hat er das Buch ja geschrieben und somit fänd ich es besser, wenn er von sich als "Ich" geschrieben hätte.

Ich denke trotz der kleinen Mängel werde ich noch weitere Bücher von Herrn Benecke lesen.


4 von 5 Punkten


Bastei Lübbe
Taschenbuch
368 Seiten
10,00 Euro
ISBN: 9783404605453

Keine Kommentare: