Sonntag, 29. Dezember 2019

Buchrezension: Lydia Benecke "Psychopathinnen"

Inhalt:

Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam wie Männer - und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich Rollenklischees zunutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch gewalttätiger, als man denkt.


Meine Meinung:

 Trotz der eher schwierigen Thematik bin ich in dieses Buch gut reingekommen.
Es hat mir von Anfang an gefallen, was wahrscheinlich auch dran liegt, dass ich das Thema sehr interessant finde. Das liegt vermutlich auch daran, dass mir gewisse psychologische Aspekte bekannt sind, da ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht habe, und da einiges schon aufkam. Schon da fand ich das Fach sehr interessant.

Ich fand die "Einzüge" in diesem Buch sehr gut. Sie erklären manche Aspekte genauer, was ich sehr gut finde. Diese sind auch immer an der passenden Stelle angebracht.

Im ersten Abschnitt handelte es sich dabei um die Erklärung zu Kindesmissbrach/ Pädophilie - sehr spannend, auch wenn es ein heftiges Thema ist.

Ganz oft musste ich beim Lesen schlucken. Ich hab mich oft gefragt wie man so etwas nur machen kann. Auch wenn sich das durch die Erklärungen natürlich erklärte - krass fand ich es trotzdem.

5 von 5 Punkten

Lübbe
Taschenbuch
18,00 Euro
432 Seiten
ISBN: 9783431039962

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