Donnerstag, 5. Februar 2015

Michael Tsokos "Der Totenleser"

Inhalt:
Der bekannte Gerichtsmediziner Michael Tsokos berichtet von Fällen, die bei ihm auf dem Tisch lagen. In diesem Buch sind 12 verschiedene Fälle beschrieben z.B.:
Ein Mann der sich zunächst verfolgt fühlt und einige Zeit später erstochen aus dem Wasser gezogen wird.
Ein Ehepaar welches tot in der Wohnung aufgefunden wird, aber keine sichtbaren Verletzungen hat....

Meine Meinung:
Ich wusste nicht so ganz worauf ich mich bei diesem Buch einlasse. Ich habe zwar Michael Tsokos auf einer Lesung schon erlebt (Lesung zu "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und ihm), aber so ein Buch lesen ist doch nochmal was anderes.
Das Buch war alles in allem sehr gut. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie ein Fall aufgeklärt wurde, mit welchen Methoden vorgegangen wird...
Es ist teilweise schon recht genau erklärt, wie welche Methode angewandt wird, aber auch gerade das finde ich interessant. Dieser Blick hinter die Kulissen. Das es anderes ist, als solche Obduktionen und Tatzeitbestimmungen im Fernsehen durchgeführt werden, ist mir schon klar gewesen, aber was für gravierende Unterschiede es wirklich gibt war es nicht.
Jeder Fall für sich war spannend. Noch während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir über Tauschticket schon "Dem Tod auf der Spur" von ihm angefordert. Ich denke das heißt schon einiges. Ich mag halt unbedingt noch mehr Fälle lesen.
Er schreibt ansprechend, so dass sich trotz Fachwörtern und Erklärungen das Buch sehr flüssig lesen lässt.

Ich bin einfach begeistert von diesem Buch.

5 von 5 Punkten.

Ullstein Verlag
Taschenbuch
250 Seiten
8,95 Euro
ISBN 9783548373423

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