Inhalt:
Ein Biker wird tot aufgefunden - verbrannt auf seinem Motorad. Julia Durant und ihr Offenbacher Kollege Peter Brandt versuchen herauszufinden, ob dieser Mann das Opfer eines Bandenkriegs ist. Doch alle reagieren mit Schweigen.
Meine Meinung:
An sich fand ich das Buch vom Thema her interessant. Den Motorradclubs gibt es so gut wie überall und einige sind schon verboten. Da ich auch gern mal was von solchen Szenen lese, habe ich mich entschieden das Buch zu lesen.
Ich bin allerdings mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, einige konnten erfüllt werden, die meisten leider jedoch nicht.
Mir fehlte ganz klar die Spannung bei diesem Buch, es plätscherte alles einfach so vor sich hin. Das war nicht meins. Es gab keinen richtigen Spannungsbogen. Eigentlich gab es nicht mal wirklich Spannung. Das ist schade.
Was ich aber gut fand, ist das man ein bisschen was über die Bikerszene erfährt und auch Begriffe aus dieser aufgeklärt werden - viele kannte ich davon noch nicht so richtig.
Das war aber auch schon das beste an dem Buch. Die Charaktere sind flach, sie konnten mich nicht begeistern. Vielleicht wäre es von Vorteil gewesen auch die anderen Fälle der beiden zu kennen, doch ich glaube auch dann wären sie mir nicht wirklich sympathischer gewesen. Die Charaktere waren mir irgendwie zu flach, ich hatte das Gefühl sie gar nicht zu kennen. Außerdem konnte ich mich leider nicht in sie rein versetzen.
Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, jedoch ist es halt langweilig. Sprachlich ist es gut verständlich.
Manchmal hatte ich Mühe weiterzulesen, halt weil es stellenweise extrem langweilig war, und ich so gar nicht das Verlangen danach hatte zu erfahren wie es ausgehen wird.
Ich habe mich dann trotzdem durch gekämpft. So gut fand ich das Ende leider auch nicht, das hätte man besser machen können, denke ich.
Schade. Ich werde von dem Ermittlerteam keine weiteren Bücher mehr lesen.
1 von 5 Punkten.
Droemer Knaur
Taschenbuch
508 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783426513576
1 Kommentar:
Ja, die Schuhe von Andreas Franz sind Daniel Holbe viel zu groß. Die letzten beiden Krimis, die Holbe nach der Idee von Franz geschrieben hat, waren schon total langatmig und mit einem komischen Slang geschrieben. Nachdem ich Daniel Holbe in einer Lesung erlebt habe, aus denen er zwei Abschnitte von seinen künftigen Krimis vorgestellt hatte, wusste ich, dass ich kein weiteres Buch von ihm kaufen muss.
L.G.
Sabine
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