Sonntag, 31. Mai 2015
Buchrezension: Ashley Ream "30 Tage und ein ganzes Leben"
Inhalt:
Clementine gibt sich noch 30 Tage um ihr Ableben zu organisieren. 30 Tage in denen sie ausschließlich das macht, was sie wirklich machen möchte und halt alles organisiert, damit ihre Angehörigen nicht mehr so viel organisieren müssen. Diese 30 Tage verändern ihr Leben...
Meine Meinung:
So richtig konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Es war zwar ganz okay, aber nicht umwerfend. Vielleicht habe ich aber auch einfach zu viel erwartet von diesem Buch. Es klang sooo gut, deswegen habe ich auch sehr viel erwartet.
Manche Tage fand ich sehr gut, auch von dem was Clementine unternommen hat. Andere Tage fand ich eher langweilig, sie zogen sich so hin und es kam weder Spannung noch Humor auf, noch sonst irgendwas.
Mit Clementine mitfühlen konnte ich bedingt, aber leider auch nicht immer. Das ist auch sehr schade. Ich konnte mich größtenteils einfach nicht in sie hineinversetzen, und ich glaube das war auch mein Problem. Sie war nicht wirklich greifbar, und warum sie so handelt wie sie handelt war für mich nicht immer nachvollziehbar - Schade.
Andere Charaktere fand ich besser und konnte mich auch eher in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil ist allerdings so, dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Und schon ansprechend, auf eine gewisse Art und Weise.
Ich glaube allerdings, dass man die Idee hätte anders umsetzen können und dann auch mehr Gefühl bzw auch ein wenig Spannung hätte hineinbringen können.
Das Buch konnte mich alles in allem also nicht packen, aber ich war auch nie kurz davor das Buch abzubrechen, es war also auch kein totaler Reinfall.
Die Idee mit dem Kalender am Ende fand ich allerdings ganz toll.
2 von 5 Punkten
btb
Taschenbuch
381 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783442746118
Montag, 25. Mai 2015
Buchrezension: Tess Gerritsen "Der Schneeleopard - Ein Rizzoli & Isles Thriller"
Inhalt:
Jane Rizzoli und Maura Isles ermitteln, in Boston, in einem Mordfall. Die Leiche eines Jägers und Tierpräparators wurde gefunden. Dieser wurde ausgeweidet und aufgehängt, als wenn er selbst ein Tier wäre. Dann werden weiter Knochenreste gefunden, die teilweise gleiche Merkmale ausweisen. Und Boston isst nicht das einzige Jagdrevier des Killers, denn es scheint eine Verbindung zu einem Vorfall in Afrika zu geben. Dort verschwanden Teilnehmer einer Safari. Jane reist daher auch nach Botswana in Afrika um dort dem Mörder weiter auf die Spur zu kommen...
Meine Meinung:
Das Buch ist toll aufgebaut. Es konnte mich davon überzeugen, dass ich in Zukunft mehr Bücher in denen Rizzoli und Isles spielen lese - so sehr hat es mir gefallen.
Es beginnt ziemlich zu Beginn schon recht spannend. Das sagte mir sehr zu. Die Spannung wird auch das gesamte Buch über gehalten. Ich habe mit verdächtigt, eigene Verdächtigungen angestellt und diese auch wieder verworfen, neue Personen verdächtigt...kurz ich konnte quasi miträtseln und wurde immer wieder in die Irre geführt. Das war perfekt so.
Etwas schwer fiel es mir zu Beginn mit den verschiedenen Orten klar zu kommen, auch wenn dies immer gut gekennzeichnet ist. Es lag aber nicht daran, dass ich da nicht umschalten konnte, sondern eher das die Spannung in Botswana erst sehr spät zur Geltung kam. Das fand ich ein wenig schade. Aber letztendlich waren beide Handlungsstränge sehr wichtig für das Geschehen im Buch. Und so ist dies für mich nur ein sehr kleiner Nachteil, aber ein Nachteil ist es dennoch. Erst als es auch in Botswana spannend wurde, konnte ich so richtig in das Buch einsteigen. Dies hat mir leider fast ein bisschen zu lange gedauert, und trotzdem war das Buch für mich sehr gut.
Die Idee ist gut und auch gut umgesetzt bis auf den kleinen aufgelisteten Schwachpunkt. Auch die Idee wie der Jäger ermordet wurde finde ich spannend, weil man so oft aufs Glatteis geführt wurde.
Von den Charakteren ist das Buch auch sehr geglückt. Besonders Jane und Maura konnten mich das ein oder andere Mal sehr beeindrucken. Gerade auch weil sie eine Freundschaft führen und doch sehr unterschiedlich sind.
Alles in allem ein Buch, welches Lust auf mehr von der Autorin macht, aber dennoch Schwachpunkte aufweist.
3 von 5 Punkten
Limes Verlag
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
415 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783809026372
Vielen Dank an den Limes Verlag und an Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.
Hier könnt ihr das Buch bestellen
Jane Rizzoli und Maura Isles ermitteln, in Boston, in einem Mordfall. Die Leiche eines Jägers und Tierpräparators wurde gefunden. Dieser wurde ausgeweidet und aufgehängt, als wenn er selbst ein Tier wäre. Dann werden weiter Knochenreste gefunden, die teilweise gleiche Merkmale ausweisen. Und Boston isst nicht das einzige Jagdrevier des Killers, denn es scheint eine Verbindung zu einem Vorfall in Afrika zu geben. Dort verschwanden Teilnehmer einer Safari. Jane reist daher auch nach Botswana in Afrika um dort dem Mörder weiter auf die Spur zu kommen...
Meine Meinung:
Das Buch ist toll aufgebaut. Es konnte mich davon überzeugen, dass ich in Zukunft mehr Bücher in denen Rizzoli und Isles spielen lese - so sehr hat es mir gefallen.
Es beginnt ziemlich zu Beginn schon recht spannend. Das sagte mir sehr zu. Die Spannung wird auch das gesamte Buch über gehalten. Ich habe mit verdächtigt, eigene Verdächtigungen angestellt und diese auch wieder verworfen, neue Personen verdächtigt...kurz ich konnte quasi miträtseln und wurde immer wieder in die Irre geführt. Das war perfekt so.
Etwas schwer fiel es mir zu Beginn mit den verschiedenen Orten klar zu kommen, auch wenn dies immer gut gekennzeichnet ist. Es lag aber nicht daran, dass ich da nicht umschalten konnte, sondern eher das die Spannung in Botswana erst sehr spät zur Geltung kam. Das fand ich ein wenig schade. Aber letztendlich waren beide Handlungsstränge sehr wichtig für das Geschehen im Buch. Und so ist dies für mich nur ein sehr kleiner Nachteil, aber ein Nachteil ist es dennoch. Erst als es auch in Botswana spannend wurde, konnte ich so richtig in das Buch einsteigen. Dies hat mir leider fast ein bisschen zu lange gedauert, und trotzdem war das Buch für mich sehr gut.
Die Idee ist gut und auch gut umgesetzt bis auf den kleinen aufgelisteten Schwachpunkt. Auch die Idee wie der Jäger ermordet wurde finde ich spannend, weil man so oft aufs Glatteis geführt wurde.
Von den Charakteren ist das Buch auch sehr geglückt. Besonders Jane und Maura konnten mich das ein oder andere Mal sehr beeindrucken. Gerade auch weil sie eine Freundschaft führen und doch sehr unterschiedlich sind.
Alles in allem ein Buch, welches Lust auf mehr von der Autorin macht, aber dennoch Schwachpunkte aufweist.
3 von 5 Punkten
Limes Verlag
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
415 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783809026372
Vielen Dank an den Limes Verlag und an Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.
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Buchrezension: Felicity Green "Eichenweisen - Das Geheimnis von Connemara 1"
Inhalt:
Alice spricht plötzlich eine andere Sprache, nachdem sie nach einem Unfall aus dem Koma erwacht ist. Außerdem hat die 18 Jährige Erinnerungen an eine andere Person, aus einer anderen Zeit...und an eine Person die sie liebte.
Alice macht sich, nachdem feststeht, dass sie Irisch spricht auf die Suche nach den Spuren von Ciara, dem Mädchen, dessen Erinnerungen nun auch ihre sind und die sie droht mehr und mehr ein zunehmen. In Irland erlebt sie dann schnell am eigenen Leib, das keltische Mythen mehr als nur Märchen sind. Und sie erfährt wie das Leben des alten irischen Volkes mit ihrem verknüpft is.
Sie will unbedingt auch mehr über Dylan erfahren, die große Liebe von Ciara...
Meine Meinung:
Ich bin super schnell in das Buch hineingekommen und wurde von dem Buch gefangen genommen. Beim Lesen verging die Zeit wie im Flug, ich war gefesselt von der Geschichte und wollte immer unbedingt wissen wie es weitergeht, aufhören zu lesen fiel mir sehr schwer.
Das Buch ist spannend aufgebaut und hat mich positiv überrascht, einfach weil es so gut durch dacht ist und so viel umfasst. Ich finde keltische Mythen so oder so spannend und habe mich schon öfter damit ein wenig auseinander gesetzt. Daher ist mir die Anderswelt auch nicht gänzlich unbekannt. Hier wurden Details verarbeitet, die man aus Sagen und Mythen über die Feen etc kennt. Das hat mir sehr gut gefallen, und war sehr gut eingebracht und passend. Wer bisher noch nichts über die Anderswelt gelesen hat, wird nach dem Lesen von diesem Buch mehr dadrüber erfahren wollen - so würde es zumindest mir gehen.
Die Charaktere gefallen mir alles in allem super. Sie wirken authentisch und lebhaft, das gefällt mir auch sehr gut. Jeder hat seine eigenen Eigenschaften, die in der Geschichte deutlich zum Vorschein kommen.
Der Schreibstil ist ansprechend und das Buch lässt sich somit flüssig lesen. Die Idee der Geschichte finde ich super. Auch das man Kleinigkeiten über Dublin und Irland erfährt finde ich klasse, denn die Orte wo die Geschichte spielt sind sehr gut beschrieben. An einigen davon war ich selbst schon, und hatte diese, da sie auch namentlich genannt werden dann gleich im Kopf. Aber auch die mir unbekannten Orte waren so beschrieben, dass ich mir ein recht gutes Bild davon machen konnte.
Nachdem Ende ist mir klar, dass ich den nächsten Band unbedingt bald auch lesen muss, ich will wissen wie es mit Alice weitergeht, was ihr noch alles passiert, was sie erlebt und wie sie ihr neues Leben mit den Erinnerungen von Ciara weiter meistern wird.
Ein unglaublich tolles Buch von Felicity Green, die sich sehr gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat.
5 von 5 Punkten
Die Autorin hat das Buch in Eigenregie herausgebracht
Taschenbuch
317 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9781505567526
Hier könnt ihr das Buch bestellen
Vielen Dank an Blogg dein Buch für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
Autorenseite von Felicity Green
Alice spricht plötzlich eine andere Sprache, nachdem sie nach einem Unfall aus dem Koma erwacht ist. Außerdem hat die 18 Jährige Erinnerungen an eine andere Person, aus einer anderen Zeit...und an eine Person die sie liebte.
Alice macht sich, nachdem feststeht, dass sie Irisch spricht auf die Suche nach den Spuren von Ciara, dem Mädchen, dessen Erinnerungen nun auch ihre sind und die sie droht mehr und mehr ein zunehmen. In Irland erlebt sie dann schnell am eigenen Leib, das keltische Mythen mehr als nur Märchen sind. Und sie erfährt wie das Leben des alten irischen Volkes mit ihrem verknüpft is.
Sie will unbedingt auch mehr über Dylan erfahren, die große Liebe von Ciara...
Meine Meinung:
Ich bin super schnell in das Buch hineingekommen und wurde von dem Buch gefangen genommen. Beim Lesen verging die Zeit wie im Flug, ich war gefesselt von der Geschichte und wollte immer unbedingt wissen wie es weitergeht, aufhören zu lesen fiel mir sehr schwer.
Das Buch ist spannend aufgebaut und hat mich positiv überrascht, einfach weil es so gut durch dacht ist und so viel umfasst. Ich finde keltische Mythen so oder so spannend und habe mich schon öfter damit ein wenig auseinander gesetzt. Daher ist mir die Anderswelt auch nicht gänzlich unbekannt. Hier wurden Details verarbeitet, die man aus Sagen und Mythen über die Feen etc kennt. Das hat mir sehr gut gefallen, und war sehr gut eingebracht und passend. Wer bisher noch nichts über die Anderswelt gelesen hat, wird nach dem Lesen von diesem Buch mehr dadrüber erfahren wollen - so würde es zumindest mir gehen.
Die Charaktere gefallen mir alles in allem super. Sie wirken authentisch und lebhaft, das gefällt mir auch sehr gut. Jeder hat seine eigenen Eigenschaften, die in der Geschichte deutlich zum Vorschein kommen.
Der Schreibstil ist ansprechend und das Buch lässt sich somit flüssig lesen. Die Idee der Geschichte finde ich super. Auch das man Kleinigkeiten über Dublin und Irland erfährt finde ich klasse, denn die Orte wo die Geschichte spielt sind sehr gut beschrieben. An einigen davon war ich selbst schon, und hatte diese, da sie auch namentlich genannt werden dann gleich im Kopf. Aber auch die mir unbekannten Orte waren so beschrieben, dass ich mir ein recht gutes Bild davon machen konnte.
Nachdem Ende ist mir klar, dass ich den nächsten Band unbedingt bald auch lesen muss, ich will wissen wie es mit Alice weitergeht, was ihr noch alles passiert, was sie erlebt und wie sie ihr neues Leben mit den Erinnerungen von Ciara weiter meistern wird.
Ein unglaublich tolles Buch von Felicity Green, die sich sehr gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat.
5 von 5 Punkten
Die Autorin hat das Buch in Eigenregie herausgebracht
Taschenbuch
317 Seiten
9,95 Euro
ISBN 9781505567526
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Vielen Dank an Blogg dein Buch für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
Autorenseite von Felicity Green
Sonntag, 24. Mai 2015
Buchrezi: Jando "Traumflieger - Lena schreibt Briefe an Gott"
Inhalt:
Lena und Lasse sind beste Freunde, doch Lasse wird immer trauriger. Sein Vater ist vor einiger Zeit gestorben und er hat Angst ihn zu vergessen, möchte ihn gern noch einmal sehen. Auch sein Stottern macht es ihm nicht leicht, da die anderen Kinder ihm aus dem Weg gehen und hänseln.
Auch der Mann im Mond ist traurig und der Mond wird immer dunkler...Lena und Lasse sind gefragt.
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr schön geschrieben, der Schreibstil ist sehr ansprechend und fantasievoll. Auch sind in ihm kleine Weisheiten versteckt, die einen über das Leben nachdenken lassen. Gerade diese Weisheiten finde ich gut, sie sind toll untergebracht und stechen schon ein bisschen aus der Geschichte raus, aber trotz allem wirkt auch die Geschichte noch richtig.
Ich finde es toll, das in dem Buch Kinder die Helden sind und was erreichen können. Auch die Idee von dem Mann im Mond finde ich super umgesetzt.
Das Buch ist mit wunderschönen Bildern versehen, die das Buch noch toller machen. Sie sind liebevoll gestaltet und passen gut zu der Geschichte.
Es wurde eine große Schriftgröße für das Buch gewählt, was ich als sehr angenehm empfinde, auch wenn ich sonst Bücher mit kleinerer Schrift lese. Ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durch gelesen, und das obwohl ich das Lesen zwischendurch unterbrochen habe, um über das Gelesene nachzudenken - zumindest an einigen Stellen musste ich dies kurz.
Alles in allem ist das Buch sehr gelungen, und meiner Meinung nach auch sehr gut für Menschen geeignet, die selbst nicht an Gott glauben - er nimmt doch keine so große Rolle ein, wie ich zunächst gedacht hätte.
5 von 5 Punkten.
KoRos Verlag
Gebundenes Buch
162 Seiten
13,99 Euro
ISBN 9783981486322
Lena und Lasse sind beste Freunde, doch Lasse wird immer trauriger. Sein Vater ist vor einiger Zeit gestorben und er hat Angst ihn zu vergessen, möchte ihn gern noch einmal sehen. Auch sein Stottern macht es ihm nicht leicht, da die anderen Kinder ihm aus dem Weg gehen und hänseln.
Auch der Mann im Mond ist traurig und der Mond wird immer dunkler...Lena und Lasse sind gefragt.
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr schön geschrieben, der Schreibstil ist sehr ansprechend und fantasievoll. Auch sind in ihm kleine Weisheiten versteckt, die einen über das Leben nachdenken lassen. Gerade diese Weisheiten finde ich gut, sie sind toll untergebracht und stechen schon ein bisschen aus der Geschichte raus, aber trotz allem wirkt auch die Geschichte noch richtig.
Ich finde es toll, das in dem Buch Kinder die Helden sind und was erreichen können. Auch die Idee von dem Mann im Mond finde ich super umgesetzt.
Das Buch ist mit wunderschönen Bildern versehen, die das Buch noch toller machen. Sie sind liebevoll gestaltet und passen gut zu der Geschichte.
Es wurde eine große Schriftgröße für das Buch gewählt, was ich als sehr angenehm empfinde, auch wenn ich sonst Bücher mit kleinerer Schrift lese. Ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durch gelesen, und das obwohl ich das Lesen zwischendurch unterbrochen habe, um über das Gelesene nachzudenken - zumindest an einigen Stellen musste ich dies kurz.
Alles in allem ist das Buch sehr gelungen, und meiner Meinung nach auch sehr gut für Menschen geeignet, die selbst nicht an Gott glauben - er nimmt doch keine so große Rolle ein, wie ich zunächst gedacht hätte.
5 von 5 Punkten.
KoRos Verlag
Gebundenes Buch
162 Seiten
13,99 Euro
ISBN 9783981486322
Samstag, 16. Mai 2015
Wiebke Lorenz "Bald ruhest du auch"
Inhalt:
Lena fühlt sich wie in einem Albtraum. Ihr Mann starb bei einem Unfall. Aber sie weiß, dass sie für ihr Kind leben muss. Sie ahnt allerdings nicht, dass das Schlimmste noch kommen wird...vier Wochen nach der Geburt von Emma ist diese plötzlich spurlos verschwunden. Sie wurde aus ihrer Wiege entführt. Lena erhält Zettel, auf denen steht was sie machen soll. Ihr wird klar, dass sie für etwas büßen muss...nur für was. Und wird sie ihr Kind jemals wieder im Arm halten können?!
Meine Meinung:
Das Buch ist heftig. Es ist ganz eindeutig nichts für schwache Nerven. Es ist auch ein wenig blutig, aber viel mehr ist es die Psyche die es betrifft.
Ich habe total mit Lena mitgelitten, ihre Angst gespürt, ihre Trauer und auch wie überfordert sie mit allem ist, war für mich total gut nachvollziehbar. Auch das es ihr schwer fällt sich richtig um ihr Kind zu kümmern, ist für mich total klar. Den Charakter fand ich super gelungen. Andere waren mir weniger sympathisch - ich mochte jetzt aber nicht zu viel verraten, denn ich hatte mit diesen Antipathien teilweise einen guten Riecher.
Auch wenn ich teils einen guten Riecher hatte und somit manches geahnt habe, so war das Buch für mich doch trotzdem nicht richtig vorhersehbar, im Gegenteil, manchmal wurde ich richtig aufs Glatteis geführt. Alles in allem ist das Buch super spannend und ich wollte es auch gar nicht so richtig aus der Hand legen. So kommt es auch, dass ich dieses Buch in nicht mal 2 Tagen fertig gelesen habe, einfach weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Ich hatte keine Ruhe, bevor ich nicht das Ende kannte. So habe ich jeden Moment in dem ich lesen konnte für dieses Buch genutzt.
Einige Stellen haben mich schon sehr getroffen. Und ohne großartig zu spoilern...die Sache mit dem Hund fand ich eindeutig zu heftig. Damit kam ich nicht so richtig klar, ich finde einfach das muss nicht sein. Ich bin auch sehr tierlieb, vielleicht trifft es mich gerade deswegen so hart. Dafür bekommt die Autorin von mir auch einen Punktabzug, einfach weil ich damit nicht richtig umzugehen wusste, es zu heftig fand. Auch wenn es die Spannung im Buch erhöht hat, trotzdem von mir ein ganz klares Nein dafür.
Bis auf diesen einen Punkt, fand ich das Buch gelungen, ein packender Thriller ist der Autorin geglückt, einer bei dem man mitfiebern konnte, ich Angst durchlebt habe, teils auch ein bisschen Ekel, Mitgefühl....
4 von 5 Punkten
Diana Verlag
Broschiert
446 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783453291713
Freitag, 15. Mai 2015
Marian Keyes "Mittelgroßes Superglück"
Inhalt:
Stella lebt mit zwei Kindern und ihrem Ehemann in Dublin. Eines Tages lässt sie einem Range Rover Fahrer den Vortritt. Dadurch kommt es zu einem Unfall.
Doch das ist noch nicht alles, wenige Zeit später erleidet Stella an einer Autoimmunerkrankung und liegt lange gelähmt im Krankenhaus.
Nach ihrer Entlassung ändert sich vieles...
Meine Meinung:
Ich bin recht schnell in das Buch hinein gekommen. Und man kann sagen, dass ich es verschlungen habe. Ich habe eigentlich in jeder freien Minute weitergelesen, einfach weil ich unbedingt wissen wollte, was noch alles passiert.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Ich konnte dem Geschehen gut folgen. Auch die Aufteilung im Buch finde ich super. Es ist immer sehr deutlich, wann über ihre Erkrankung und die Zeit im Krankenhaus berichtet ist und wann in der heutigen Zeit. Dies finde ich gut gestaltet, da es sich bei den Geschehnissen um die Erkrankung um Buchausschnitte handelt. Dies finde ich sehr geglückt. Ich fand auch die Zeit spannend, die über ihre Erkrankung handelt.
Die Charaktere empfinde ich als sehr gelungen. Stella ist eine Frau mit viel Lebensfreude und viel Kraft, auch wenn sie selbst nicht immer an die Kraft glaubt, die sie hat. Außerdem verfügt sie über einen gesunden Stolz. Auch diese finde ich gut. Es ist mal anders als in anderen Büchern. Vorallem die Handlungen die durch ihren Stolz entstehen. Halt gerade weil es dadurch wesentlich anders ist, als Liebesromane sonst sind.
Auch Mannix finde ich gut gestaltet, wie er sich verhält und seine Angst, all das ist durchaus nachvollziehbar.
Ryan mochte ich dagegen nicht so wirklich. Aber das kann auch an seinen unüberlegten Handlungen liegen.
Mich hat es ebenfalls angesprochen, dass dieses Buch zum Teil in Irland und zum Teil in New York spielt. Wobei man so finde ich zu wenig über die Spielorte erfährt. Das ist ein bisschen schade. Aber sonst wäre das Buch auch noch umfassender gewesen und hätte dadurch vielleicht auch langatmig gewirkt. Daher bewerte ich dies nicht ganz so schlimm.
Zuvor hatte ich noch kein Buch von dieser Autorin gelesen, aber ich denke, dass ich vielleicht schon nochmal ein Buch von ihr lesen werde, da mir ihr Schreibstil sehr gut gefällt.
5 von 5 Punkten
Heyne
Softcover
608 Seiten
14,99 Euro
ISBN 9783453267121
Mittwoch, 13. Mai 2015
Hörspielkurzrezi: Enid Blyton "Fünf Freunde zwei geheimnisvolle Abenteuer"
Inhalt:
Es handelt sich hierbei um 2 CDs:
"Das rätselhafte Medaillon"
Die fünf Freunde wollen den Diebstahl von einem Medaillon aufklären. Sie haben sich mit zwei jungen Schauspielern einer Wanderbühne angefreundet, denen dieses Medallion plötzlich geklaut wurde. Dann fängt die Wanderbühne auch noch Feuer...
"Die Druiden von Stonehenge"
Die fünf Freunde besichtigen Stonehenge. Dort lernen sie sogar Druiden kennen, die dort ein Fest feiern wollen. Doch haben die Druiden etwa finstere Absichten? Und warum beobachtet eine Archäologin sie?
Die fünf Freunde lösten viele Rätsel bevor sie dem eigentlichen Geheimnis auf die Spur kommen.
Meine Meinung:
"Das rätselhafte Medaillion" konnte mich leider nicht überzeugen. Dabei bin ich beim Hören irgendwie immer eingeschlafen. Die Spannung fehlte mir einfach und irgendwie war es mir auch nicht realistisch genug.
"Die Druiden von Stonehenge" konnte mich dagegen überzeugen Was vielleicht auch mit daran liegt, dass ich Stonehenge und die Sagen die sich darum drehen so oder so interessant finde. hier war auch mehr Spannung zu spüren und das Ganze hat mich mehr angesprochen.
Wäre nur dies Hörspiel gewesen, hätte es auch mehr Punkte von mir gegeben.
3 von 5 Punkten
Europa
2 Cds
Es handelt sich hierbei um 2 CDs:
"Das rätselhafte Medaillon"
Die fünf Freunde wollen den Diebstahl von einem Medaillon aufklären. Sie haben sich mit zwei jungen Schauspielern einer Wanderbühne angefreundet, denen dieses Medallion plötzlich geklaut wurde. Dann fängt die Wanderbühne auch noch Feuer...
"Die Druiden von Stonehenge"
Die fünf Freunde besichtigen Stonehenge. Dort lernen sie sogar Druiden kennen, die dort ein Fest feiern wollen. Doch haben die Druiden etwa finstere Absichten? Und warum beobachtet eine Archäologin sie?
Die fünf Freunde lösten viele Rätsel bevor sie dem eigentlichen Geheimnis auf die Spur kommen.
Meine Meinung:
"Das rätselhafte Medaillion" konnte mich leider nicht überzeugen. Dabei bin ich beim Hören irgendwie immer eingeschlafen. Die Spannung fehlte mir einfach und irgendwie war es mir auch nicht realistisch genug.
"Die Druiden von Stonehenge" konnte mich dagegen überzeugen Was vielleicht auch mit daran liegt, dass ich Stonehenge und die Sagen die sich darum drehen so oder so interessant finde. hier war auch mehr Spannung zu spüren und das Ganze hat mich mehr angesprochen.
Wäre nur dies Hörspiel gewesen, hätte es auch mehr Punkte von mir gegeben.
3 von 5 Punkten
Europa
2 Cds

