Sonntag, 31. Mai 2015
Buchrezension: Ashley Ream "30 Tage und ein ganzes Leben"
Inhalt:
Clementine gibt sich noch 30 Tage um ihr Ableben zu organisieren. 30 Tage in denen sie ausschließlich das macht, was sie wirklich machen möchte und halt alles organisiert, damit ihre Angehörigen nicht mehr so viel organisieren müssen. Diese 30 Tage verändern ihr Leben...
Meine Meinung:
So richtig konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Es war zwar ganz okay, aber nicht umwerfend. Vielleicht habe ich aber auch einfach zu viel erwartet von diesem Buch. Es klang sooo gut, deswegen habe ich auch sehr viel erwartet.
Manche Tage fand ich sehr gut, auch von dem was Clementine unternommen hat. Andere Tage fand ich eher langweilig, sie zogen sich so hin und es kam weder Spannung noch Humor auf, noch sonst irgendwas.
Mit Clementine mitfühlen konnte ich bedingt, aber leider auch nicht immer. Das ist auch sehr schade. Ich konnte mich größtenteils einfach nicht in sie hineinversetzen, und ich glaube das war auch mein Problem. Sie war nicht wirklich greifbar, und warum sie so handelt wie sie handelt war für mich nicht immer nachvollziehbar - Schade.
Andere Charaktere fand ich besser und konnte mich auch eher in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil ist allerdings so, dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Und schon ansprechend, auf eine gewisse Art und Weise.
Ich glaube allerdings, dass man die Idee hätte anders umsetzen können und dann auch mehr Gefühl bzw auch ein wenig Spannung hätte hineinbringen können.
Das Buch konnte mich alles in allem also nicht packen, aber ich war auch nie kurz davor das Buch abzubrechen, es war also auch kein totaler Reinfall.
Die Idee mit dem Kalender am Ende fand ich allerdings ganz toll.
2 von 5 Punkten
btb
Taschenbuch
381 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783442746118

1 Kommentar:
Das Buch klingt so ganz schön. Schade, dass es dich nicht überzeugen konnte.
Liebe Grüße,
Vanessa
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