Mittwoch, 20. April 2022

Anette Hinrichs "Nordlicht - Die Toten im Nebel"

Inhalt:

An einem stürmischen Herbsttag wird im Hafen von Esbjerg die Leiche eines Mannes in einer Lagerhalle gefunden. Mit gefesselten Händen und durchtrennter Kehle. Wenige Wochen später taucht in einer norddeutschen Kleinstadt eine zweite Leiche auf. Schrecklich entstellt und auf dieselbe Art gefesselt wie der Tote in Esbjerg liegt das Opfer auf dem Förderband einer Papiersortieranlage.
Vibeke Boisen von der Flensburger Mordkommission und Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei nehmen die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Verbrechen nur der Auftakt einer grausamen Mordserie sind. Der Täter schlägt erneut zu, und der Fall nimmt eine dramatische Wendung. Denn das Opfer ist diesmal keine Unbekannte ...


Meine Meinung:

Die Fälle sind zwar unabhängig voneinander lesbar, dennoch empfehle ich zunächst die ersten 3 Bände zu lesen. Allein schon, da die Protagonisten sich im Laufe der Bücher weiterentwickeln und man schon einige Details über sie erfahren hat, die gewissermaßen für die Ermittlungen / das Verhalten der Protagonisten auch wichtig sind.

Der Fall beginnt recht schnell wieder sehr spannend zu werden. Genau das mag ich an dem Schreibstil von der Autorin, ihr gelingt es schnell die Spannung aufzubauen und diese dann auch zu halten. So bleibt die gesamte Geschichte über für mich als Leserin super. Gerade durch die Spannung war ich auch gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. 

Die Opfer sind gut beschrieben und der Fall ist in sich schlüssig. Die Autorin hat mich mehrfach aufs Glatteis geführt. Ich bin tatsächlich nicht auf die Lösung gekommen, bzw erst ca 3 Seiten bevor es aufgeklärt wurde. Genau das weiß ich zu schätzen.

Weitere Bücher von dieser Autorin werde ich auf jeden Fall lesen.


5 von 5 Punkten


Blanvalet

Taschenbuch

446 Seiten

10,00 Euro

ISBN: 9783734109331

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