Mittwoch, 14. April 2021

Rezension: Veit Etzold "Höllenkind"


 


Inhalt: 

Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.
Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.
Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin…

Meine Meinung:

Dieses Buch mit Clara Vidalis konnte mich wieder überzeugen - das möchte ich schon mal ganz zu Beginn klar stellen. Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, einfach weil es so klasse war. Die Protagonisten sind mir ja schon aus anderen Büchern der Reihe bekannt. Dadurch konnte ich mich gleich in sie einfühlen und ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehen.  Ich denke, dass es gut ist, zumindest ein paar der Fälle schon zu kennen. Auf manche der bereits vergangenen Fälle wird hier auch kurz angespielt - zumindest "Blutgott" sollte man auf jeden Fall kennen, denn dann versteht man manches auf jeden Fall bestimmt besser. 

Ich brauchte ein bisschen um in das Buch reinzufinden, was vor Allem auch daran liegt, dass es mir gerade zu Beginn schwer viel, dass viel über Kunst geschrieben wurde. Mein Vorteil daran war vielleicht sogar noch, dass ich schon in Florenz war und da bei der Stadtführung auch schon ein bisschen was darüber gehört habe. Die Stadt konnte ich mir sowohl durch die Beschreibungen, als auch dadurch, dass ich sie noch in Erinnerung hatte gut vorstellen.

Gerade die Beschreibung von der Braut ist auch einfach klasse - da beginnt dann die Spannung so richtig. Ab da wollte ich einfach nur wissen, was da passiert ist, denn für mich war es zunächst unerklärlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so etwas passieren kann - dies wurde dann aber gut aufgeklärt, was ich persönlich sehr spannend und interessant fand.

Gut hat mir auch gefallen, dass ich ein wenig über den Vatikan erfahren habe - so manches wusste ich zwar - aber vieles einfach nicht. Der Vatikan ist für mich schon irgendwie faszinierend. Dem Autor ist es gelungen Geschichte und Spannung zu verbinden.

Stück für Stück passiert in der Geschichte immer mehr, so dass die Spannung noch mehr ansteigt. Dies ist Veit Etzold enorm gut gelungen. Er schafft es immer wieder mich als Leserin in den Bann zu ziehen. 

Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Bücher mit Clara Vidalis.


5 von 5 Punkten


Knur

Taschenbuch

367 Seiten

10,99 Euro

ISBN: 9783426524091

Keine Kommentare: