Montag, 27. Februar 2017

Blogtour "Der Axolotlkönig" - Tag 5 Selbstverletzendes Verhalten - der eigene Körper als Ventil







Heute sind wir auch schon bei mir angekommen, somit haben wir den letzten Tag unserer Blogtour.

Ich habe mich für euch mal genauer mit dem Thema "Selbstverletzendes Verhalten - der eigene Körper als Ventil" befasst. Auf das Thema bin ich gekommen, da es in dem Buch "Der Axolotlkönig" auch darum geht und ich das Thema als wichtig ansehe.

Im Buch fügt sich Leonie mit einer Spiegelscherbe Verletzungen an den Armen zu. So tiefe Verletzungen, dass diese sogar bluten und auch Narben hinterlassen.

Selbstverletzendes Verhalten ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern tritt in Verbindung mit einer anderen Erkrankung - beispielsweise Depressionen (über die ihr gestern einiges erfahren konntet) - einher.
Gerade Jugendliche mit psychischen Störungen haben ein erhöhtes Risiko Selbstverletzendes Verhalten zu entwickeln. Dabei tritt am häuftigsten das "Schneiden" - auch als "Ritzen" bezeichnet - mit Messern, Rasierklingen, Scherben, Nadeln oder ähnlich scharfen Gegenständen auf.
Bevorzugte Stellen sind hierbei die Arme und Beine. Aber auch am Bauch oder der Brust fügen sich einige Verletzungen zu.

Bereits im Mittelalter trat Selbstverletzendes Verhalten, durch das eigene Auspeitschen bei Fehlverhalten auf.

Auch heute noch werden Selbstverletzungen begangen um sich selbst zu bestrafen, oder Spannungen abzubauen. Für einige ist es die subjektiv einzige Möglichkeit mit Gefühlen umzugehen. Das Schlimme dabei ist, dass der Körper während der Verletzung Glückshormone ausschüttet, die zu einer Schmerzunterdrückung führen - dadurch entsteht möglicherweise das Bedürfnis nach Wiederholung.

Betroffene versuchen diese Wunden nach Möglichkeit immer zu verdecken, das bedeutet, dass sie beispielsweise auch im Sommer nur Oberteile mit langen Armen tragen oder keine kurzen Hosen...

Wichtig ist, dass die Eltern/Angehörige sich auch Hilfe holen, da sie mit der Situation allein häufig nicht allein klar kommen, zumal es wichtig ist, dass sie das Verhalten verstehen.
Für die betroffene Person ist es wichtig, dass man Gesprächsbereitschaft signalisiert und das man die Probleme der Person ernst nimmt. Auch wenn diese Probleme für einen selbst vielleicht keine solchen sind, für die betroffene Person sind sie es sehr wohl.

Die betroffene Person sollte sich Hilfe in Form von Psychologen bzw Psychiatern suchen.


Bei der Blogtour gibt es auch etwas zu gewinnen
1 signierte Printausgabe
2 x 1 Ebook
1 Goodiepaket

 ...dafür müsst ihr zunächst meine Frage beantworten:

´Wie würdet ihr euch verhalten, wenn ihr entsprechende Wunden bei eurer besten Freundin/bestem Freund bemerkt?

Teilnahmebedingungen:
- ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungs- / Sorgeberechtigten
- keine Barauszahlung des Gewinns
- keine Haftung und Ersatz bei Verlust auf dem Postweg
- der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz
- persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet
und an die Autorin / den Verlag weitergeleitet um euch den Gewinn zusenden zu können
- euer Name wird im Gewinnfall auf allen teilnehmenden Blogs
öffentlich bekannt gegeben
- Jede teilnahmeberechtigte Person darf 1x pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
- Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
- Das Gewinnspiel wird von der Autorin Sylvia Rieß organisiert.
- Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt
und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
- Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
- Mit der Teilnahme am Gewinnspiel gelten die Teilnahmebedingungen als im vollen Umfang akzeptiert.

Teilnahmeschluss ist am 27.02.2017 um 23:59 Uhr!

7 Kommentare:

Jenny Siebentaler hat gesagt…

Ich würde mir sorgen machen und das nicht zu wenig und hoffen würde wenn sie mir ihr Leiden selber beichtet und was dagegen tut! Schwierig ist es da wenn jemand es verschweigt und das ganz lange und keine Hilfe annehmen möchte oder sich mir anvertrauen will und das ewig so weiter geht- mehr als reden und hoffen könnte ich da nicht!

Danke für deinen letzten Beitrag zur tollen Tour wo ich auch heute noch einmal mein Glück fürs Print versuche...

LG Jenny

Eisteepfirsich hat gesagt…

Ich würde sie darauf ansprechen und ihr versuchen, zu helfen.

Liebe Grüße,
Daniela

Melli Seifert hat gesagt…

Ich würde mir so dermaßen Sorgen machen und sie natürlich drauf ansprechen. Ihr klar machen, dass ich immer für sie da bin etc.

Liebe Grüße

Reading is like taking a journey hat gesagt…

Hey,
danke für deinen Beitrag!
Ich würde sie oder ihn definitiv darauf ansprechen ... Von sich aus handeln bringt meistens nur noch mehr Ärgern und reden kann manchmal viel bewegen, weswegen ich diesen Schritt zuerst gehen würde.

Liebe Grüße
Ann-Sophie

Unknown hat gesagt…

Hallo,
ich würde sie auf alle Fälle darauf ansprechen, versuchen, dass sie mir ihr Verhalten erklärt und ihr Hilfe anbieten.
Liebe Grüße Bettina Hertz

Anonym hat gesagt…

Hallo und vielen Dank für diesen schönen Abschlussbeitrag der Blogtour! Wenn ich bei einem Freund oder einer Freundin Wunden sehe, die wahrscheinlich von selbstverletzenden Verhalten stammen, würde ich Freund/Freundin unter vier Augen darauf ansprechen und gegebenenfalls auch Familie oder andere nahestehende Person darauf ansprechen.

Lieben Gruß
Katja

kavo0003[at]web.de

Tiffi2000 hat gesagt…

Hallo,

ich würde sie vorsichtig darauf ansprechen und gemeinsam mit ihr eine Lösung suchen...

LG