Sonntag, 5. Juni 2016

Buchrezension: Robert de Wilson "Die Stunde der Entführer"



Inhalt:
Mitten in London werden sechs Kinder von einflussreichen Milliardären entführt. Die Polizei ist überfordert und die Eltern verzweifelt. Es werden viele Szenarien diskutiert doch die Entführer sind immer einen Schritt weiter. Sie lassen ihre wahren Absichten unentdeckt, eine große Verschwörung mit internationalem Ausmaß deutet sich an...
Doch auch Charles Boxer nimmt sich den an und er kennt keine Skrupel...

Meine Meinung:
Ich habe super schwer in dieses Buch hineingefunden. Eigentlich gar nicht, denn irgendwie war auch nachdem ich eigentlich schon mal in der Geschichte drin war, dann wieder diese Momente, in denen ich es nicht war. Das fand ich sehr anstrengend.

Die Geschichte an sich ist auch oftmals sehr lang gezogen, so dass für mich jede Spannung verloren ging. Zumal sie auch sehr trocken ist und halt viel zu wenig spannendes passiert. Es passiert zwar schon einiges, aber dies fand ich in keinster Weise spannend. Für mich plätscherte das Buch nur so vor sich hin.

Die Charaktere konnten mich leider auch nicht wirklich überzeugen. Wobei ich Amy ganz angenehm fand, aber stellenweise dennoch zu naiv und zu hmm beeinflussbar.

Ich war nachdem ersten Drittel dieses Buches sehr zwiegespalten - fand es mal gut, mal nicht - im Laufe des restlichen Buches, kann ich aber sagen, dass ich es eher schlecht fand. Ich hatte teils richtig Schwierigkeiten, mich auf dies Buch zu konzentieren, das passiert mir sonst nie. Vielleicht war das Thema um das es in diesem Buch eigentlich geht auch einfach nicht meins. Wenn ich darauf eingehen würde, würde ich aber zu viel verraten, daher lasse ich das.

Ich kann von diesem Buch nur abraten.

1 von 5 Punkten.

Goldmann
Taschenbuch
16,99 Euro
478 Seiten
ISBN 9783442314287

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