Donnerstag, 1. Januar 2015

Sebastian Fitzek "Passagier 23"

Inhalt:
Jedes Jahr verschwinden auf Kreuzfahrtschiffen im Schnitt 23 Personen....doch noch nie ist wieder einer von diesen auf dem Schiff aufgetaucht, bis jetzt...Anouk war verschwunden und die Reederei hat das ganze als erweiterten Selbstmord abgetan, denn sie selbst war gemeinsam mit ihrer Mutter verschwunden...
Martin kommt auf das Schiff um zu ermittelt, seit dem Tod seiner Frau und seines Sohnes vor 5 Jahren auf der Sultan of Sea - das Schiff welches er jetzt betritt - war er nie auf einem Kreuzfahrtschiff. Mit dem Tod seiner Familie kommt er bis heute nicht klar und stürzt sich daher bei seiner Arbeit immer in die schlimmsten Fälle, bei denen er oft sein Leben riskiert...

Meine Meinung:
An Bücher von Sebastian Fitzek gehe ich grundsätzlich mit einer sehr hohen Erwartung ran, was vorallem daran liebt, dass seine Bücher bisher immer klasse waren. Auch in dem Fall kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Im Gegenteil, von einigen der Schachzüge im Buch war ich sehr überrascht und fand sie klasse.
Das Buch beginnt schon super spannend mit einem durchaus heftigen Prolog der auf einiges schließen lässt. Die hauptsächliche Geschichte beginnt dann in Kapitel 1 und ist ab diesem Zeitpunkt schon sehr fesselend für mich gewesen. Herr Fitzek versteht es sehr gut die Spannung immer weiter zu steigern, bis es schließlich irgendwann zur Auflösung kommt. Diese fand, in diesem Buch, wie auch in seinen anderen zu einem gut gewählten Zeitpunkt statt. Es ist bis dahin viel passiert und ich wurde beim Rätseln oft in die Irre geführt.
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek hat es möglich gemacht, dass ich dieses Buch innerhalb von wenigen Stunden (zumindest kam es mir nur wie wenige Stunden vor) durch gelesen habe. Es ging viel zu schnell vorbei wie ich finde, denn jetzt dauert es wieder so lange bis eine neues Buch von Sebastian Fitzek veröffentlicht wird...das bedauere ich immer sehr.
Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, sie sind toll ausgearbeitet. Klasse finde ich es auch wie Herr Fitzek Ira und noch viel mehr Diesel in das Buch eingebracht hat. Diese beiden hatten in einem seiner anderen Bücher - "Amokspiel" eine große Rolle inne. Ira wird nur kurz erwähnt, aber Diesel hilft in diesem Buch Martin durch Recherchen bei seinen Ermittlungen auf hoher See. Ich finde es immer klasse, wenn Autoren in einem Buch in einer leichten Art und Weise auf ein anderes Buch von sich anspielen, so wie es hier geschehen ist.
Noch relativ zu Beginn des Buches musste ich doch sehr doll schmunzeln. Auf Seite 31 wird Naomis Liebe zu Thrillern beschrieben. Und im Zuge dessen auch folgendes: (Zitat Beginnt) "Manchmal war sie sich nicht sicher, wer die größere Macke hatte: der Autor, der sich diesen kranken Mist ausdachte, oder sie, die sogar Geld dafür bezahlte, um es sich mit Axtmördern und Psychopathen am Poll gemütlich machen zu können...." (Zitat Ende).
So schmunzeln musste ich an dieser Stelle, da ich nun schon bei einigen Lesungen von Sebastian Fitzek war, und dies auch immer ein Punkt war, den er bei seiner Lesung erwähnt hat. Dies fand ich daher sehr gut, da mir auch die Lesung sehr gefallen hat und Herr Fitzek somit auch ein wenig mehr seiner Persönlichkeit in dieses Buch hinein gebracht hat.


5 von 5 Punkten.

Droemer Verlag
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
426 Seiten
19,99
ISBN 9783426199190

1 Kommentar:

joshi_82 hat gesagt…

Schöne Rezension. Jetzt bin ich noch gespannter auf das Buch, als vorher schon ;)