Samstag, 11. Januar 2014

Alan Bradley "Flavia de Luce Mord ist kein Kinderspiel"

Inhalt:
Flavia erlebt einen Theaterabend besonderer Art. Der Puppenspieler Rubert Porson gibt eine Vorstellung. Und das Filiale ist ganz besonders...denn bei diesem stirbt anstatt der Puppe, der Puppenspieler und fällt auf die Bühne. Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Aber Flaiva ermittelt wieder und greift der Polizei unter die Arme. Und sie entdeckt die Verbindung zu einem anderen Todesfall, der schon lange her ist...

Meine Meinung:
Bis es zu dem Todesfall kommt, ist ca 1/3 des Buches schon durch. Das finde ich ein wenig schade. Es hätte meiner Meinung nach eher passieren können. Für mich wurde es auch erst ab diesem Zeitpunkt wirklich spannend. Vorher zog es sich so in die Länge, es ging viel um Flavia und ihre Schwestern, und den Besuch ihrer Tante. Also eher unspektakuläre Sachen. Wobei das Verhältnis von Flavia und ihren Schwestern ja nicht das beste ist und es daher schon so das ein oder andere Mal echt lustig wird. Aber halt nicht spannend.
Nachdem der Todesfall dann jedoch geschehen ist, wurde es wirklich spannend. Und ich finde es auch bei diesem Band wieder erstaunlich wie Flavia selbst ermittelt, vorallem auf welche Art und Weise. Die ist halt meist nicht so ganz üblich.
Man erfährt genau wie sie Stück für Stück ein bisschen mehr. Das finde ich gut. Auf die Lösung bin ich trotzdem nicht vorher gekommen, sondern erst als sie da auch stand. Das hat mir gefallen, weil die Spannung für mich so die gesamte Zeit über erhalten blieb.
Auch die Art wie Flavia Rubert überhaupt kennenlernt finde ich gut. Und wie genervt sie dann ist, dass ihre Tante zu Besuch kommt. Aber vieles was diesen Besuch betrifft, hätte auch abgekürzt werden können.
Manches ist halt sehr lang gezogen, dadurch fehlte auch die Spannung zunächst.
Ich mag Flavia als Charakter keine Frage. Auch in diesem Band gefällt sie mir wieder gut.


3 von 5 Punkten

Blanvalet Taschenbuch
Taschenbuch
368 Seiten inklusive Leseprobe
8,99 Euro
ISBN 9783442378258

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