Donnerstag, 4. Oktober 2012

Ines Thorn "Frevlerhand"

Inhalt:
In Frankfurt kehrt ein mysteriöser Prediger ein, er hält dunkle Reden und zieht die Bürger Frankfurts damit in seinen Bann.
Gustelies beobachtet wie er selbst ihre gute Freundin Jutta einwickeln kann. Und plötzlich tauchen in der Stadt Tote auf - in offenen Gräbern, gekleidet in weiße Gewänder. Da wird Gustelies, die Richterwitwe misstrauisch und hilft bei den Ermittlungen. Dabei kommt sie dem Mörder sehr nah...näher als ihr bewusst ist.


Meine Meinung:
Spannung, Spannung, Spannung und ich bin einfach nicht auf den Täter gekommen.
Ich habe mich gefreut mal wieder ein Buch zu lesen, was soweit zurück in der Geschichte spielt. Daher bin ich schon positiv an das Buch ran gegangen. Und das positive Gefühl konnte sich das gesamte Buch gut halten.
Vorher hatte ich so eine leichte schwere Phase beim Lesen, aber dieses Buch hat mich da wieder raus gezogen, dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Lust aufs Lesen habe. Und das will denke ich schon was heißen.

Dieses Buch hat mich in eine andere Welt gezogen, in eine andere Zeit, andere Sitten...und das auf eine schöne Art und Weise. Ich konnte mir die Umgebung, die Menschen recht gut vorstellen. Die Art wie sie damals lebten. Konnte mir die Charaktere toll vorstellen, mich in sie hineinversetzen - hab angefangen diese zu mögen oder zu hassen. Die ganze Palette halt.
Ich musste schmunzeln, habe mitgefiebert, mitgehofft - und ich finde das gehört irgendwie dau.
Die Story wird aus der Beobachterperspektive erzählt, dass bedeutet, das man ganz viele Einblicke bekommt. Es sind nicht zu viele Einblicke, sondern diese sind gerade richtig so. Vorallem wurde ich so gleich in das Buch reingezogen. Das hat mich positiv überrascht.
Das Cover passt meiner Meinung nach auch gut.

Ein wirklich tolles Buch, welches mich gefesselt und begeistert hat.

5 von 5 Punkten.


rororo Verlag
335 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783499259074

Keine Kommentare: