Sonntag, 2. Oktober 2011

Elia Barceló "Töchter des Schweigens"

Inhalt:
Freundschaft verbindet – und kann zur tödlichen Bedrängnis werden. Margarita, Ana, Magdalena, Teresa, Carmen, Candela und Soledad: Sie haben ihre Kindheit zusammen verbracht, gemeinsam die Liebe entdeckt, Pläne geschmiedet und einander vertraut. Und sie teilen ein Geheimnis: ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit. Etwas, das in einer mallorquinischen Nacht geschah, das sie alle zu Schuldigen macht und ihr Leben bestimmt. Als sie sich nach vielen Jahren wiedersehen, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, werden alte Gefühle neu entfacht. Bis eine von ihnen unter rätselhaften Umständen ihr Leben verliert. Und auf einmal wird das, was einst geschah, zur gefährlichen Bedrohung.


Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist mal anders, als bei anderen Büchern. Ich würde ihn als intellektueller bezeichnen, halt eine gehobene Sprache - nicht immer aber doch oft.
Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend. Man kann die Gedankengänge gut nachvollziehen. Auch die Gliederung ist toll. Zwischendurch macht man sich schon so seine Gedanken und grübelt wie es wirklich gewesen sein könnte - aber man kommt eh nicht zu einem guten Ergebnis. Denn sein eigenes Ergebnis verwirft man doch nochmal.
Auch wenn der Schreibstil erstmal anders ist, so lässt sich das Buch doch trotzdem schnell und gut durch lesen.

4 von 5 Punkten.

  • 432 Seiten
  • Gebunden
  • € 19,95 [D], € 20,60 [A], sFr 28,90
  • ISBN: 9783866122666

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