Montag, 31. Mai 2021

Rezension: Veit Etzold "Der Totenzeichner"

 Inhalt:

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?


Meine Meinung:

Ich habe die Clara Vidalis nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen muss ich vorweg sagen. Ich hatte erst mit den neueren Büchern angefangen. Manche Entwicklungen von den Protagonisten kannte ich daher schon, wusste nur nicht in welchem Band es passiert. Das wirkt sich zum Glück nicht auf meine Lesefreude aus. 

Der Fall war super spannend und klasse geschrieben. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich hatte das Buch entsprechend schnell durchgelesen. 

Wie gesagt einige Entwicklungen der Protagonisten waren mir durch die Folgebände natürlich schon bekannt. Es ist aber auch interessant zu lesen, wie sich manches entwickelt hat. Ich  musste dabei immer nur im Kopf haben, dass ich zuletzt einen neueren Band gelesen habe.

Die Idee zu dem Fall ist super klasse und sehr gut umgesetzt. Das Erschreckende daran ist, dass es gar nicht so realitätsfern ist, das fand ich schon sehr haarsträubend. 

Die Beschreibungen sind sehr detailreich, somit ist das Buch nichts für schwache Nerven, oder für jemanden, der sich schnell ekelt. Ich mag das ja sehr, von daher ist alles super. Ich erwarte es von den Büchern von Veit Etzold sogar, dass die Beschreibungen so sind. Anders fand ich es mittlerweile glaube ich komisch.

Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


5 von 5 Punkte


Bastei Lübbe

Taschenbuch

431 Seiten

11,00 Euro

ISBN: 9783404172290

Freitag, 28. Mai 2021

Themenwoche: Rätsel mit Gewinnspiel - Anne von Vaszary "Die Schnüfflerin"



 


Gestern konntet ihr bereits meine Rezension zu dem Buch lesen...diese solltet ihr vielleicht auch kennen, um die Fragen beantworten zu können. 


Frage 4 und 5 möchte ich euch natürlich beantworten. Ich möchte nicht so gut riechen können, ich glaube bei vielen Gerüchen würde ich würgen - diese muss ich nicht intensiv riechen. Andere Gerüche rieche ich sehr gern, da würde ich es vermutlich genießen. Allerdings wäre ich mit so viel Geruchsvielfalt wahrscheinlich überfordert.

Ich mag den Duft nach einem Sommerregen, Blumen, Erdbeeren...und ganz ganz viele mehr.


1. Wie heißt die Hauptprotagonistin?


2. In welcher Stadt spielt das Buch?


3. Warum kann die Protagonistin so gut riechen?


4. Jetzt möchte ich noch von euch wissen, wie würde es euch gehen, wenn ihr so gut riechen könntet? Würdet ihr das gern können, oder eher nicht - und warum?


5. Welche Gerüche mögt ihr besonders gern?


Wenn ihr alle 5 Fragen richtig (bei Frage 4 und 5 gibt es natürlich kein richtig oder falsch) gibt es auch was zu gewinnen. 

Bitte beantwortet die Fragen bis zum 3.6.2021 um 0:00 Uhr. Anschließend lose ich aus. Die Teilnahme ist ebenfalls auf meiner Facebook und Instagramseite möglich: Leseengels Buchblog (bei fb), Leseengels_buchblog bei (insta)

Unter allen Teilnehmern verlose ich das Buch von Anne Vaszary "Die Schnüfflern". Schaut gern auch auf den anderen teilnehmenden Blogs vorbei.


Teilnahmebedingungen: 

Du bist mindestens 18 Jahre alt, oder deine Eltern sind mit deiner Teilnahme einverstanden. Deine Adresse sendest du mir im Gewinnfall zu und ich darf diese an die Agentur Literaturtest weitergeben, so dass diese sich um den Versand vom Buch kümmern kann - denn der Versand erfolgt nicht über mich. 


Donnerstag, 27. Mai 2021

Anne von Vaszary "Die Schnüfflerin"




Inhalt:

Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ... 


Meine Meinung:

Dieser Krimi konnte mich durchweg begeistern, dass möchte ich gleich vorweg sagen. Das Buch ist einfach großartig, die Geschichte ist gut durchdacht und sehr spannend. Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, obwohl ich eigentlich recht wenig Zeit zum Lesen hatte.

Die Idee durch den Geruchssinn zu ermitteln ist schon grandios und führt Nina in manch komische Situation. So gut riechen können wie sie möchte ich nicht, denn so manche Gerüche so intensiv zu riechen, wäre einfach schrecklich. Gerade Gerüche, die man nicht mag. Als sie in der Zwiebelsuppe den einen bestimmten Geruch wahrgenommen hat, wusste ich aber schon, was vermutlich dahintersteckt - was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich öfter Krimis lese. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch, da man es wenige Absätze später so oder so schon aufklärt.

Das Buch spielt in Berlin, einige Orte, die man selbst kennt kommen somit auch in dem Buch vor - das finde ich total klasse. 

Nina finde ich super, sie ist toll beschrieben, ich konnte mir sie gut vorstellen, auch wie es ihr in einigen Situationen ergangen sein muss, kam sehr gut rüber. Ich möchte nicht an ihrer Stelle stehen. Vor allem über was sie sich alles Gedanken machen muss, dass ist nicht schön. Ihre Familienverhältnisse sind gut geschildert, auch diese machen einiges an dem Buch aus. 

5 von 5 Punkten



Knaur Verlag
Taschenbuch
383 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783426523827

Dienstag, 25. Mai 2021

Rezension: Uwe Krauser "Phoebe - Eine Straßenhündin checkt ein"

 Inhalt:

Phoebe, eine clevere, sehr liebenswerte Terrier-Mischlingshündin, findet nach einer langen Zeit in einem kroatischen Tierheim ein neues Zuhause in einem niederbayerischen Dorf. Sie wird dort ab sofort mit zwei männlichen Hotelbesitzern leben und hat die beiden schon nach kürzester Zeit ziemlich gut im Griff. Sie erzählt vom ersten Jahr in ihrer neuen Heimat, welches voller Begegnungen und Erlebnisse steckt, mit denen sie den Leser zum Lachen, Nachdenken aber manchmal auch zum Weinen bringt. Phoebe findet sehr schnell zwei Freunde: den übergewichtigen Mops Hector und die sanftmütige Mischlingshündin Flora, mit denen sie einige spannende Abenteuer zu bestehen hat. Die beiden Hunde helfen ihr, die täglichen Herausforderungen in der Welt der manchmal doch recht komplizierten Menschen zu meistern und ihr Verhalten ein wenig nachvollziehen zu können. Die unterschiedlichsten Personen kreuzen den Weg der schwulen Hotelbesitzer samt Hotelhund und sorgen dafür, dass ihr Leben nicht langweilig wird. So lernt Phoebe z.B. Uwes Schwiegermutter kennen, die so gar nicht den Vorstellungen der kleinen Hündin entspricht, während sie von dem recht einfach gestrickten Ehepaar Marilyn und Dieter aus dem tiefsten Ruhrpott hellauf begeistert ist. Auch der Hotelalltag, samt nicht immer ganz einfachen Gästen, sorgt für reichlich Abwechslung und es ergeben sich einige unglaubliche Situationen.


Meine Meinung:

Von dem Autor habe ich bereits "Layla" gelesen. Eigentlich ist Layla der zweite Band, und ich wusste so natürlich schon ein bisschen was, was in "Phoebe" passiert. Das tut der Geschichte und der Lesefreude aber überhaupt keinen Abbruch. Auch wenn ich kleine Details schon wusste / erahnen konnte, hat es mir dennoch super gefallen und ich war an vielen Stellen überrascht. Dieses Buch macht beim Lesen auf jeden Fall sehr viel Freude, es gibt so viele schöne Momente in diesem Buch, die mich zum Lächeln oder Lachen gebracht haben. Aber auch traurige Momente kommen nicht zu kurz. Die Mischung ist sehr gut. 

Ich kann mir Phoebe, ihre Besitzer, die Freunde/ Eltern der Besitzer und natürlich auch die anderen Hunde sehr gut vorstellen. Das Buch macht auch Lust darauf, das Hotel der Besitzer mal zu besuchen und Phoebe dort selbst zu begegnen und mit auf Wanderung zu gehen. Gerade die Wanderung ist wundervoll beschrieben, ich konnte da herzhaft lachen beim Lesen. Wäre ich direkt dabei gewesen hätte ich über einige vermutlich sehr den Kopf geschüttelt. Genau dieser Humor macht das Buch oftmals aber auch aus. 

Phoebe habe ich auf jeden Fall sofort in mein Herz geschlossen und ich kann verstehen, dass es Uwe und Oliver genauso ergangen ist.

Sollte Herr Krauser weitere Bücher schreiben, werde ich diese auf jeden Fall lesen und hoffentlich genauso viel Freude daran haben, wie an diesem Buch.

Auch das am Ende des Buches einige Fotos zu sehen sind finde ich sehr gelungen.


5 von 5 Punkten

Kampenwand Verlag

Taschenbuch

384 Seiten

12,85 Euro

ISBN: 9783947738731

Sonntag, 23. Mai 2021

Rezension: Ursula Poznanski "Vanitas - Grau wie Asche"

 



Inhalt:

Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten, doch wie es aussieht, haben sie ihre Spur in München verloren. Kaum beginnt sie sich wieder ein wenig sicherer zu fühlen, wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche – ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen? 
Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht – doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenreichen Schritt ...


Meine Meinung:

Zunächst einmal müsst ihr Band 1 (Schwarz wie Erde) kennen, damit ihr die Geschichte nachvollziehen könnt. Bei diesem Buch spielt es tatsächlich eine große Rolle, was bisher war. Bei mir war es länger her, dass ich Band 1 gelesen habe, aber ich bin schnell in das Buch wieder rein gekommen. 

Die Autorin hat die Einstieg so gestaltet, dass man der Geschichte gleich wieder folgen konnte. Es geht auch schnell sehr spannend los, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Diese Spannung bleibt das gesamte Buch über bestehen. An einigen Stellen erhöht sie sich sogar nochmal, es gibt viele Spannungshöhepunkte in diesem Buch. Teilweise lösen diese ein "Kribbeln" aus, weil ich so mit Carolin mitgefiebert habe, ihre Angst einfach so deutlich spüren konnte.

Die Idee dazu ist einfach klasse, und super umgesetzt. 

Carolin gefällt mir sehr gut, auch wie sie doch immer wieder in Schwierigkeiten oder in andere Fälle verwickelt wird, finde ich spannend und gut durchdacht. Manchmal nimmt sie auch diverse Fettnäpfchen mit - und genau dies macht das Buch auch so spannend.

Mit der Lösung habe ich so überhaupt nicht gerechnet. Das Thema, welches eine Mitrolle spielt finde ich gut gewählt - was das ist, kann ich euch allerdings nicht sagen, denn das würde zu viel verraten.

Nach diesem Buch möchte ich unbedingt wissen wie es weitergeht und werde mit Sicherheit auch bald den 3. Teil lesen.


5 von 5 Punkten


Knaur

Broschiert

391 Seiten

16,99 Euro

ISBN: 9783426226872

Samstag, 15. Mai 2021

Sylvia Rieß "Der Stern von Erui - Schattenkriege"

 


Inhalt:

Nach langer Zeit ohne Führung sitzt endlich wieder eine Königin auf Eruis Thron. Als Aljana aber plötzlich und unerwartet verschwindet, erfüllen sich die Worte einer längst vergessenen Prophezeiung. Die ewigen Wächter sehen das Schicksal ihrer Welt bedroht durch die Frau, in die sie alle Hoffnung setzten. Um die Schutzzauber aufrecht zu erhalten, wird der heimgekehrte Feenprinz Llewellyn zum neuen Hochkönig gekrönt. Seine Aufgabe ist es, der gefallenen Sternenträgerin die Stirn zu bieten. Llewellyn ist sich dabei jedoch nicht sicher, ob er sein Schwert tatsächlich heben kann gegen die Eine, die sein Herz gefangen hält. - Die Schattenkriege ziehen auf -


Meine Meinung:

Bevor ihr diese Rezension lest, solltet ihr auf jeden Fall Band 1 (Heimkehr) gelesen haben, sonst macht sowohl die Rezension, als auch das Buch vielleicht nicht immer Sinn.

Ich bin sofort wieder in die Geschichte rein gekommen. Das Buch knüpft direkt an Band 1 an, es ist sehr spannend zu lesen, wie es weitergeht. Einiges, was mir in Band 1 noch unklar war, wird hier aufgeklärt. Die Geschichte entwickelt sich sehr gut weiter - als Leserin war ich nach kurzer Zeit wieder gefangen in der Welt von Erui. Schon allein das ist einfach spitze. Die Beschreibungen sind super, durch diese konnte ich mir alles gut vorstellen, und habe mich so gefühlt, als wenn ich direkt dabei wäre. 

Die Protagonisten entwickeln sich auch hier ein bisschen weiter, ich durfte diese besser kennen lernen. Dadurch, dass ich sie schon aus Band 1 kenne, konnte ich mich auch gut in sie einfühlen - dies macht die Geschichte auch so toll, dass ich mit gefiebert habe. 

Einige Szenen in diesem Buch sind schon ein wenig brutaler, aber das passt zu der Geschichte und auch der Titel deutet in gewässerweise bereits darauf hin. Die Schlachten sind großartig beschrieben. 

Auch zu lesen, was Fenia alles erlebt hat, ist einfach krass - es ist so geschrieben, dass man manches vor Augen sieht und anderes so angedeutet ist, dass man sich als Leser selbst Gedanken zu machen kann (diese fallen bei dem ein oder anderen bestimmt sehr heftig aus).

Ich kann euch dieses High-Fantasy Buch auf jeden Fall bedingungslos weiterempfehlen. 


5 von 5 Punkten


Taschenbuch

16,98 Euro

512 Seiten

ISBN 9783000553660

Montag, 10. Mai 2021

Alexander Ruth "Das Bee-Team"




 Inhalt:

Der sechsjährige Oskar und seine vierjährige Schwester Romy aus dem Tumbawunda-Tal machen im Frühjahr eine schreckliche Entdeckung: Nirgends summt es, nirgends brummt es. Sind die Wildbienen im Garten etwa nicht mehr da? Und auch sonst stimmt irgendetwas nicht. Es sind viel weniger Vögel im Garten, weniger Hasen auf dem Feld. Was ist denn da los in der Natur? Nachdenklich gehen sie abends zu Bett. Doch die Wildbienen und die Tiere gehen ihnen nicht mehr aus dem Kopf. Kurz vor dem Einschlafen passiert es: Im Halbschlaf sprechen sie in Angst um Hummeln, Eichhörnchen, Igel und Co. den magischen Code aus … und rufen das »Bee-Team«! Ruckzuck sind Oskar und Romy mittendrin: Gemeinsam mit den Ninjas der »Fantastic Ten« und der pinken Eisprinzessinnen-Gang dreht das »Bee-Team« das gesamte Tumbawunda-Tal einmal um. Doch wird es reichen, um alle zu retten? Am Ende steht nicht nur das Tumbawunda-Tal Kopf, … sondern die gesamte Welt.


Meine Meinung:

Ein tolles Kinderbuch, welches einem bewusst macht, wie wichtig es ist, die Natur zu achten und etwas für die heimischen Tiere zu tun. Das wird nicht so von oben herab vermittelt, sondern spielerisch durch das, was die Kinder Oskar und Romy...so wie alle anderen sehen und darauf hin unternehmen. Es zeigt auf, dass auch Kinder schon etwas unternehmen können / helfen können. Und gerade das ist so wichtig. Denn letztendlich werden die Kinder noch länger leben, als wir und somit weiterhin einen gesunden Planeten benötigen. Es sind Dinge vorgeschlagen, wie z.B. Blumen für die Bienen pflanzen - was auch auf einem Balkon geht...

Die Geschichte ist sehr fantasievoll und kinngerecht geschrieben. Kinder können in dieser Geschichte gut abtauchen und sich in die anderen Kinder einfühlen. Auch spüren Kinder oft eine große Verbundenheit zu Tieren, daher ist es gut möglich, dass sie diese hier beim Lesen / Vorgelesen bekommen auch haben werden. Zumal in die Tiere in dem Buch sprechen können - für Kinder ist dies total toll, weil sie dadurch das Gefühl bekommen, dass aus Sicht der Tiere gesprochen wird, und diese selbst erzählen wie es ihnen geht.

Kinder werden in diesem Buch auch mit dem Tod von Tieren konfrontiert - ich habe aber gelernt, dass Kinder damit sehr gut umgehen können (also zumindest die meisten) und es sie nicht zu doll bedrückt. Bei hochsensiblen Kindern wäre ich hier tatsächlich eher vorsichtig, weil ich Angst hätte, dass sie das Buch dann doch zu sehr mitnehmen könnte.

Ich kann das tolle Kinderbuch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich würde es für Kinder im Grundschulalter empfehlen. Vielen jüngeren Kindern würden vermutlich die Bilder fehlen, die sie nebenbei anschauen können - denn diese gibt es in dem Buch leider gar nicht. Ich denke damit könnte das Buch auf jeden Fall noch aufgewertet werden und sich dann auch für jüngere Kinder eignen. Und da reicht dann pro Kapitel auch schon eine Zeichnung oder ein schönes Bild - es muss dafür gar nicht super viel sein, aber etwas, worauf die Kinderaugen zwischendurch schauen können.


5 von 5 Punkten


Taschenbuch

11,90 Euro

238 Seiten

ISBN: 9783982152004