Inhalt:
Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich
trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt,
zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan
trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum
medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen.
Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.
In
seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in
einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei
Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine
Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die
beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel
erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit
Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott
endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten,
überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen.
Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses
Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die
zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.
Meine Meinung:
Erst einmal möchte ich vorweg sagen, dass ich definitiv schon bessere Bücher von Stephen King gelesen habe.
Dieses Buch ist okay, aber so richtig packen konnte es mich leider nicht - was ich sehr schade finde. Irgendwie schwächelt meiner Meinung nach der Autor bei dieser Geschichte.
Mir fehlt hierbei eindeutig die Spannung, denn spannend ist es für mich leider überhaupt gar nicht. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Es geht sehr viel auch um die Nachbarschaft...um den Kleinkrieg, den er führt...dieser Punkt nimmt zu viel Raum ein - so empfinde zumindest ich es. Dadurch kommen zwar Ereignise in das Buch, mit denen ich so eigentlich nicht gerechnet hätte, doch das kann die Geschichte auch nicht retten...
Mir fehlt einfach das gewisse Etwas...die Idee ist zwar nicht schlecht, aber sie wurde nicht gut umgesetzt und ich hätte mir ein aufschlussreicheres Ende gewünscht.
Obwohl das Buch recht dünn ist, habe ich recht lange benötigt, um es zu lesen. Mir fehlen einfach auch die Gänsehaut-Momente, die mir Stephen King sonst eigentlich beschert.
Leider kann ich das Buch nicht empfehlen.
2 von 5 Punkten
Heyne
Gebundenes Buch
143 Seiten
12,00 Euro
ISBN: 9783453272026
Sonntag, 25. November 2018
Samstag, 24. November 2018
Buchrezension: Ashley Dyer "Tattoo"
Inhalt:
Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch
Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …
Meine Meinung:
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Ich finde die Idee dazu sehr gut. Oft habe ich mich gefragt, was wirklich passiert ist. Der Autorin ist es gelungen mich gut aufs Glatteis zu führen. Dies hat natürlich die Spannung nochmals erhöht, was mir persönlich sehr zusagt.
Die Geschichte ist gut durchdacht und auch durchweg spannend. Es gibt immer mal wieder kleine Spannungshöhepunkte, was mir sehr gefällt.
Die Beschreibungen sind teilweise sehr detailiert und damit auch echt heftig. Somit ist das Buch nichts für schwache Nerven. Ich kann sagen, dass ich da aber eher unempfindlich bin, und sogar noch heftigere Dinge gelesen habe. Von daher war ich hiervon nicht geschockt.
Die Protagonisten gefallen mir auch sehr gut. Besonders mag ich Ruth, auch wenn ich ihr gegenüber manchmal eher skeptisch bin und mich frage, warum sie manches tut - aber dies widerrum erhöht die Spannung. Ihre Ermittlungsmethoden, die doch eher unkonventionell sind gefallen mir auf jeden Fall. Diese passen auch sehr gut zu ihr - wie ich finde.
Die Idee das der Mörder mit Dornen tätowiert finde ich sehr gelungen - ich mag solche Begebenheiten, die doch eher besonders sind. Auch wie die Tätowierungen beschrieben sind gefällt mir gut, denn so konnte ich mir dieses gut vorstellen.
Auch die Geschichte um Greg Carver finde ich sehr gelungen - diese nimmt allerdings einen sehr großen Raum in dem Buch ein, mich hat dies nicht gestört, aber ich könnte mir vorstellen, dass manche sich wünschen, dass das Hauptaugenmerk mehr auf den Dornenkiller gerichtet wäre.
Mich konnte dieses Buch auf jeden Fall fesseln und ich habe es leider recht schnell durch gehabt. Das lag vor allem auch daran, dass ich - sobald ich Zeit hatte - meist gelesen habe, weil ich doch wissen wollte, wie es weitergeht...und besonders wie es endet.
Ich kann euch das Buch weiterempfehlen, aber bitte lest es wirklich nur, wenn euch blutige Beschreibungen nichts ausmachen. Denn diese kommen wirklich häufig in dem Buch vor.
5 von 5 Punkten
blanvalet
Taschenbuch
12,99 Euro
559 Seiten
ISBN: 9783734106514
Sonntag, 11. November 2018
EBook Rezension: Christian Handel „Von Fuchsgeistern und Wunderlampen
Inhalt:
Von Fuchsgeistern und Wunderlampen aus dem Drachenmond Verlag ist die dritte Märchenanthologie und vereint unter anderem mehrere orientalische und asiatische Kurzgeschichten von nationalen und internationalen Autoren und Autorinnen.
Drei Wünsche erfüllt ein Dschinn. Drei Prüfungen müssen Helden in Märchen bestehen. Zum dritten Mal laden wir euch ein in das magische Reich der Hexen und Lampengeister.
Durch klirrendkalte Winternächte wirbeln Schneefrauen, auf Sommerweiden treiben Windsbräute ihr gefährliches Spiel und tief unter dem Meeresspiegel verbergen sich ganze Königreiche.
Taucht ein in schillernde Welten voller Wunder und magischer Gefahren.
Meine Meinung:
Insgesamt finde ich diese Anthologie sehr gut. Selbstverständlich konnten mich die Märchenadaptionen unterschiedlich begeistern. Auf einige möchte ich ein bisschen genauer eingehen:
Das unglückliche Ende
Schwer rein gekommen. Märchen aus 1001 Nacht bisher nicht gelesen, weil sie mich nicht angesprochen haben. Denke ich werde mir jetzt aber auch diese Märchen zu Gemüte ziehen. Namen sind fremd. Stellenweise kam mir die Assoziation Tintenherz. Auch wenn es anders ist, gewisse Parallelen sind da.
Protagonisten sind toll. Eine Begebenheit überrascht übrigens nicht nur die Protagonisten, sondern mich auch. Das finde ich gut.
Als ich dann richtig rein gekommen bin, gefiel mir die Geschichte dann sehr gut. Sie ist recht lang, was für mich hier ein großer Vorteil war, so dass ich die Chance hatte, mich in die Geschichte zu verlieben.
Pfirsichblüten im Schnee
Dieses Märchen ist wieder mehr so, wie ich Märchen wirklich kenne...düster, bedrohlich, brutal. Aber genau das mag ich auch irgendwie sehr gern. Die Hexe muss wirklich grauenvoll sein, die Beschreibungen über sie und ihre Taten sind mit vielen Details versehen. Details die Ekel aus lösen... das eine Geräusch... es ist so gut beschrieben, dass die Hexe quasi neben mir stand.
Ein Kästchen voller Leben
Hier bin ich zwiegespalten, was vor allem daran liegt, dass SciFi einen Teil des Märchens ausmacht. Das mag ich nicht so sehr. Mich konnte dieses Märchen demnach nicht so packen. Aber das ist ok, denn Geschmäcker sind ja verschieden
Ansell und Greta
Welches Märchen hier als Grundlage diente, war mir sofort klar. Diese Version finde ich sehr toll. Die Idee ist gelungen und gut umgesetzt. Das Märchen ist hier eindeutig auch sehr krass. Heftig wie viel Leid die Kinder erfahren haben, wie sie ausgebeutet wurden... und wie sie selbst ihr Leben in die Hand nehmen. Natürlich ist es nicht die tollste Art, und man merkt auch, dass sie Gewissensbisse haben... was auch gut nachvollziehbar ist. Ich hab das Märchen verschlungen.
5 von 5 Punkten
Drachenmond Verlag
EBook
4,99 Euro
480 Seiten
ISBN: 9783959918008
Donnerstag, 25. Oktober 2018
Buchrezension: S.K. Tremayne "Mädchen aus dem Moor"
Inhalt:
Kath hat versucht sich mit ihrem Auto in einem See zu ertrinken. Sie selbst kann sich weder an diesen Vorfall, noch an die Woche davor erinneren. Auch kann sie sich nicht vorstellen, dass sie Suizid begehen wollte. Denn eigentlich war sie doch glücklich. Aber irgendwie verhält sich ihr Mann Adam sehr abweisend. Und auch ihre Tochter Lyla macht manchmal seltsame Dinge...
Meine Meinung:
Ich bin sehr gut in das Buch rein gekommen. Die ersten Kapitel konnten mich regelrecht fesseln und ich habe es verschlungen. Das zog sich größtenteils auch das gesamte Buch über weiter. Kleine Schwachstellen hat es, aber die nehmen dem Buch in keinster Weise die Spannung.
Man merkt sehr viel Liebe in den Beschreibungen. Sie sind sehr ausführlich und genau. Manchen mag das vielleicht zu langwierig sein, ich finde es jedoch genau richtig. Ich war auch noch nie so richtig im Moor. Mir hat es eindeutig geholfen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es war so, als wenn ich selbst an diesen Orten wäre. Ich war quasi dabei. Dieses Gefühl mag ich sehr.
Manchmal hat es ein ganz wenig die Spannung weg genommen, aber ich persönlich fand das nicht sonderlich schlimm
Die Geschichte an sich ist sehr verworren, das macht sie für mich besonders spannend. Ich wurde das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Da dachte ich dann ich habe die Lösung...doch dann wurde der Gedanke auch gleich wieder zerstört.
Kurz bevor es aufgeklärt wurde, kam ich leider schon selbst auf die Lösung. Das finde ich ein bisschen schade, und ist wirklich der einzige Schwachpunkt für mich an diesem Buch.
Die Geschichte ist auf jeden Fall gut durch dacht, sie ist in sich schlüssig und klar.
Die Protagonisten sind gut beschrieben.
Gerade Lyla mag ich irgendwie sehr, auch wenn sie natürlich Eigenschaften hat, die besonders sind. Sie wirkt alles in allem sehr liebenswert. Um sie habe ich das ein oder andere Mal gebangt, weil sie mir so sympathisch war.
Kath finde ich manchmal ein bisschen komisch und ich habe mich oft gefragt, was nun wirklich Sache ist.
Adam dagegen finde ich zeitweise immer wieder sehr komisch, dann verwerfe ich manche Gedanken wieder...dann wirkt er wieder anders...mit ihm wurde ich irgendwie nicht so richtig warm.
Tessa geht mit offenen Augen an die ganze Sache ran. Sie ist mir alles in allem sehr sympathisch.
Denjenigen, die gute Beschreibungen mögen, sich gern selbst vor Ort fühlen...und noch dazu spannende Unterhaltung haben möchten, denen kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.
4 von 5 Punkten
Taschenbuch
Knaur
14,99 Euro
400 Seiten
ISBN: 9783426522486
Kath hat versucht sich mit ihrem Auto in einem See zu ertrinken. Sie selbst kann sich weder an diesen Vorfall, noch an die Woche davor erinneren. Auch kann sie sich nicht vorstellen, dass sie Suizid begehen wollte. Denn eigentlich war sie doch glücklich. Aber irgendwie verhält sich ihr Mann Adam sehr abweisend. Und auch ihre Tochter Lyla macht manchmal seltsame Dinge...
Meine Meinung:
Ich bin sehr gut in das Buch rein gekommen. Die ersten Kapitel konnten mich regelrecht fesseln und ich habe es verschlungen. Das zog sich größtenteils auch das gesamte Buch über weiter. Kleine Schwachstellen hat es, aber die nehmen dem Buch in keinster Weise die Spannung.
Man merkt sehr viel Liebe in den Beschreibungen. Sie sind sehr ausführlich und genau. Manchen mag das vielleicht zu langwierig sein, ich finde es jedoch genau richtig. Ich war auch noch nie so richtig im Moor. Mir hat es eindeutig geholfen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es war so, als wenn ich selbst an diesen Orten wäre. Ich war quasi dabei. Dieses Gefühl mag ich sehr.
Manchmal hat es ein ganz wenig die Spannung weg genommen, aber ich persönlich fand das nicht sonderlich schlimm
Die Geschichte an sich ist sehr verworren, das macht sie für mich besonders spannend. Ich wurde das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Da dachte ich dann ich habe die Lösung...doch dann wurde der Gedanke auch gleich wieder zerstört.
Kurz bevor es aufgeklärt wurde, kam ich leider schon selbst auf die Lösung. Das finde ich ein bisschen schade, und ist wirklich der einzige Schwachpunkt für mich an diesem Buch.
Die Geschichte ist auf jeden Fall gut durch dacht, sie ist in sich schlüssig und klar.
Die Protagonisten sind gut beschrieben.
Gerade Lyla mag ich irgendwie sehr, auch wenn sie natürlich Eigenschaften hat, die besonders sind. Sie wirkt alles in allem sehr liebenswert. Um sie habe ich das ein oder andere Mal gebangt, weil sie mir so sympathisch war.
Kath finde ich manchmal ein bisschen komisch und ich habe mich oft gefragt, was nun wirklich Sache ist.
Adam dagegen finde ich zeitweise immer wieder sehr komisch, dann verwerfe ich manche Gedanken wieder...dann wirkt er wieder anders...mit ihm wurde ich irgendwie nicht so richtig warm.
Tessa geht mit offenen Augen an die ganze Sache ran. Sie ist mir alles in allem sehr sympathisch.
Denjenigen, die gute Beschreibungen mögen, sich gern selbst vor Ort fühlen...und noch dazu spannende Unterhaltung haben möchten, denen kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.
4 von 5 Punkten
Taschenbuch
Knaur
14,99 Euro
400 Seiten
ISBN: 9783426522486
Montag, 22. Oktober 2018
Buchrezension: Stephen King "Der Outsider"
Inhalt:
Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines
elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten
unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein
allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der
Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective
Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine
sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der
Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der
Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für
das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.
Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.
Meine Meinung:
Ich bin zwiegespalten an dieses Buch ran gegangen, da ich auch schon sehr viel schlechtes über das Buch gehört habe. Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Mir hat die Geschichte gefallen. Wer Stephen King Bücher kennt, weiß, dass er manchmal etwas ausschweifend schreibt. So war es auch in diesem Fall. Das hat mich jedoch in keinsterweise gestört.
Ich habe das Buch schon verschlungen - zumindest wenn ich Zeit hatte es zu lesen. Dazu kommt, dass ich es aufgrund der Dicke und dem Gewicht nicht überall mit hingenommen habe, wie ich es sonst mit Büchern mache.
Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Die gesamte Zeit über war ich gespannt, wie es ausgehen wird. Gerade aufgrund der vielen Fragen, die ich mir selbst beim Lesen gestellt habe, war das Buch für mich spannend. Ich wusste wirklich nie, was wirklich Sache ist, habe gerätselt wie das alles sein kann. Mir war dabei auch immer wieder bewusst, dass Stephen King nicht immer beim natürlichen bleibt. Auch das hatte ich beim Lesen immer im Hinterkopf...und doch ich kam nie selbst auf eine Lösung.
Die Idee, die dahinter steht mag ich sehr, vor allem da alles zum Schluss gut erklärt wird. Auch wie ich als Leserin Stück für Stück immer mehr erfahre, aber die Spannung so dennoch erhalten bleibt finde ich sehr gelungen.
Recht zu Beginn sind Teile in Protokollform geschrieben, also ein Protokoll einer Vernehmung, dies fand ich auch sehr gut, da es auf mich so realistischer wirkt.
Die Leiche des Jungen ist sehr detailiert beschrieben, das fand ich schon ein bisschen ekelig, aber vor allem hat es einen enormen Hass in mir hervorgerufen. Einen Hass auf den Mörder...und so ging es ja vielen in Flint City, auch wenn die Bewohner natürlich keine so genaue Beschreibung bekommen haben. Aber immerhin war klar, dass ein Junge bestialisch ermordert wurde. Ich denke so etwas löst immer Hassgefühle aus.
Auch die Beschreibungen der Umgebung sind sehr detailreich und ausführlich. So konnte ich mir Flint City sehr gut vorstellen, in gewisser Weise ist dies für den Verlauf der Geschichte auch wichtig.
Die Charaktere finde ich gut, sie haben eine gewisse Tiefe.
Vor allem Holly konnte mich begeistern. Ich mag sie sehr gern. Ihre Art passt einfach super zu ihr und zu der Geschichte. Von mir aus darf sie gern noch öfter in Büchern von Stephen King vorkommen - ich würde sie auf jeden Fall lesen.
Alles in allem ist die Geschichte ziemlich abgefahren.
5 von 5 Punkte
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Heyne
26,00 Euro
752 Seiten
ISBN: 9783453271845
EBook Rezension: Felicity Green "Halloween-Storys"
Inhalt:
In diesem Buch sind drei Halloween Geschichten enthalten, die alle samt in Tarbet spielen (wie auch schon die Highland-Hexen-Krimis.) Die Highland-Hexen spielen auch in diesen Geschichten eine Rolle.
In "Teuflisch dunkel" erzählt Ma Winchester Gruselgeschichten aus ihrer Kindheit. Wie die von Caith Sith, der schwarzen Raubkatze, die eigentlich nur in der schottischen Mythologie existieren sollte, dann aber zum realen Albtraum wird.
In "Teuflisch kalt" müssen Paranormal Investigator Abbey Fine und die Highland-Hexen herausfinden, ob ein Mädchen, das im Loch Lomond aufgetaucht ist, Mensch oder böser Wassergeist ist.
In "Samhain - Das Wechselkind" eine Geschichte, die in der mythologischen Welt der Connemara-Saga spielt, ist die hochschwangere Posey auf sich allein gestellt – bis eine mysteriöse Frau auf dem Feenhügel vor ihrem abgelegenen Cottage erscheint.
Meine Meinung:
Erstmal möchte ich euch sagen, dass ihr die Highland-Hexen-Krimis für diese Geschichten nicht unbedingt kennen müsst. Ich denke ihr könnt die Geschichten auch so sehr gut verstehen.
Mich konnten ja die "Highland-Hexen-Krimis" schon begeistern. Daher bin ich auch mit recht hohen Erwartungen an diese Geschichten ran gegangen. Ich kann euch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Sie hätten für meine Verhältnisse gern noch ein bisschen gruseliger sein dürfen, aber ich bin da halt von der harten Sorte.
Gerade "Teuflisch dunkel" konnte mich sehr begeistern. Ich war schnell in der Geschichte drin. Die Caith Sith konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auch die Angst, welche die Kinder auf ihrem Halloween-Ausflug hatten, war für mich gut spürbar und sehr gewaltig. Das mag ich sehr. Da hat es selbst mich ein bisschen gegruselt. Das lag aber auch mit daran, dass Kinder betroffen sind - da bin ich meist ein bisschen empfindlicher.
"Teuflisch kalt" ist für mich Spannung pur. Richtig gegruselt habe ich mich hierbei zwar nicht, aber die Geschichte ist gut durchdacht, spannend und passt eindeutig zu Halloween. Die Beschreibung vom Wassergeist, fand ich dann schon beängstigend...so einem möchte ich auf jeden Fall nicht begegnen.
"Samhain - Das Wechselkind" kannte ich bereits, und trotzdem konnte mich diese Geschichte erneut packen. Das war schon sehr hart, irgendwie traurig... Auch diese Geschichte ist wieder sehr passend zur Halloween Zeit.
Toll finde ich es, dass Felicity Green Sagen in ihre Geschichte eingebaut hat, und auch hier die Anderswelt wieder zu Tage kommt. Ich mag irische Sagen und Legenden einfach sehr. Genau das war auch einer der Gründe, warum ich das Buch unbedingt lesen musste.
Die Geschichten lassen sich alle flüssig lesen...und sind viel zu schnell vorbei.
5 von 5 Punkten
EBook
2,99 Euro
100 Seiten
ASIN: B07JHQJ57B
In diesem Buch sind drei Halloween Geschichten enthalten, die alle samt in Tarbet spielen (wie auch schon die Highland-Hexen-Krimis.) Die Highland-Hexen spielen auch in diesen Geschichten eine Rolle.
In "Teuflisch dunkel" erzählt Ma Winchester Gruselgeschichten aus ihrer Kindheit. Wie die von Caith Sith, der schwarzen Raubkatze, die eigentlich nur in der schottischen Mythologie existieren sollte, dann aber zum realen Albtraum wird.
In "Teuflisch kalt" müssen Paranormal Investigator Abbey Fine und die Highland-Hexen herausfinden, ob ein Mädchen, das im Loch Lomond aufgetaucht ist, Mensch oder böser Wassergeist ist.
In "Samhain - Das Wechselkind" eine Geschichte, die in der mythologischen Welt der Connemara-Saga spielt, ist die hochschwangere Posey auf sich allein gestellt – bis eine mysteriöse Frau auf dem Feenhügel vor ihrem abgelegenen Cottage erscheint.
Meine Meinung:
Erstmal möchte ich euch sagen, dass ihr die Highland-Hexen-Krimis für diese Geschichten nicht unbedingt kennen müsst. Ich denke ihr könnt die Geschichten auch so sehr gut verstehen.
Mich konnten ja die "Highland-Hexen-Krimis" schon begeistern. Daher bin ich auch mit recht hohen Erwartungen an diese Geschichten ran gegangen. Ich kann euch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Sie hätten für meine Verhältnisse gern noch ein bisschen gruseliger sein dürfen, aber ich bin da halt von der harten Sorte.
Gerade "Teuflisch dunkel" konnte mich sehr begeistern. Ich war schnell in der Geschichte drin. Die Caith Sith konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auch die Angst, welche die Kinder auf ihrem Halloween-Ausflug hatten, war für mich gut spürbar und sehr gewaltig. Das mag ich sehr. Da hat es selbst mich ein bisschen gegruselt. Das lag aber auch mit daran, dass Kinder betroffen sind - da bin ich meist ein bisschen empfindlicher.
"Teuflisch kalt" ist für mich Spannung pur. Richtig gegruselt habe ich mich hierbei zwar nicht, aber die Geschichte ist gut durchdacht, spannend und passt eindeutig zu Halloween. Die Beschreibung vom Wassergeist, fand ich dann schon beängstigend...so einem möchte ich auf jeden Fall nicht begegnen.
"Samhain - Das Wechselkind" kannte ich bereits, und trotzdem konnte mich diese Geschichte erneut packen. Das war schon sehr hart, irgendwie traurig... Auch diese Geschichte ist wieder sehr passend zur Halloween Zeit.
Toll finde ich es, dass Felicity Green Sagen in ihre Geschichte eingebaut hat, und auch hier die Anderswelt wieder zu Tage kommt. Ich mag irische Sagen und Legenden einfach sehr. Genau das war auch einer der Gründe, warum ich das Buch unbedingt lesen musste.
Die Geschichten lassen sich alle flüssig lesen...und sind viel zu schnell vorbei.
5 von 5 Punkten
EBook
2,99 Euro
100 Seiten
ASIN: B07JHQJ57B
Mittwoch, 19. September 2018
EBook Rezension: Sophie Fawn "Rhythm and Love 1: Luna und David"
Inhalt:
Seit zwei Jahren jobbt Luna nun schon neben der Schule in einem Hotel und das meist ohne größere Zwischenfälle. Bis sie sich in einen der Hotelgäste verliebt. Davids warme, nussbraune Augen kann sie einfach nicht vergessen. Sogar ihr neues Lieblingslied erinnert sie an ihn. Das hat aber auch einen Grund, denn was Luna nicht weiß: David ist der gefeierte Frontman einer erfolgreichen Rockband. Während David mit der Aufmerksamkeit der Fans nur schwer umgehen kann, genießt er es, bei Luna einfach er selbst sein zu können. Also bleibt er undercover… bis die Wahrheit beide einholt.
Meine Meinung:
Ich bin in das Buch gut eingestiegen. Der Anfang konnte mich schon begeistern - dies ist meist schon ein gutes Zeichen, dass mir das Buch auch weiterhin gefällt. Dies hat sich auch bestätigt, so dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen fertig gelesen hatte.
Ich habe vor dem Lesen damit gerechnet, dass diese Geschichte ein wenig kitschig wird. Das war allerdings weniger der Fall, als ich es vorher gedacht hab. Dies finde ich schon mal sehr gut - ein bisschen kitschig darf es sein, aber nicht zu sehr.
Insgesamt gefällt mir diese Geschichte sehr gut. Manches ist zwar vorhersehbar, aber das tut der Geschichte keine großen Abbruch. Anderes ist ein wenig klischeehaft, aber auch das ist nicht so schlimm. Im Gegenzug hat diese Geschichte auch viele Wendungen, die das Buch dann wieder spannend machen.
Die Idee ist zwar nicht grundsätzlich neu, aber sie ist gut umgesetzt. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Protagonisten passen einfach zu der Geschichte. Auf diese möchte ich jetzt auch ein wenig mehr eingehen.
Luna - die Hauptprotagonistin - ist sehr niedlich, so tollpatschig wie sie ist. Dies macht sie sympathisch. Aber nicht nur dies. Sie ist sehr schüchtern, was manches ein bisschen schwieriger macht.
David - der Hauptprotagonist - mag ich ebenfalls sehr. Auch wenn ich seine Handlungen manchmal in Frage stelle...sind es aber genau diese Handlungen, die viel ausmachen. Er hat eine tolle Art, ist fürsorglich und so ganz anders, als man sich jemanden in einer Band vorstellt.
Mia spielt auch eine recht große Rolle in diesem Buch. Sie gefällt mir sehr gut, sie denkt nach, bevor sie etwas tut...damit beeinflusst sie die Geschichte in gewisser Weise auch sehr. Sie ist offen, locker und ein fröhlicher Mensch - dies gefällt mir sehr. Sie ist so ganz anders, als ihre beste Freundin Luna.
Nick, den besten Freund von Luna mag ich so gar nicht. Er ist mir von Anfang an unsympathisch und nervt mich. Ich kann mit ihm nichts anfangen. Er wirkt so überheblich, besitzergreifend...
Auch wenn das Buch kleine Schwachstellen hat...so musste ich doch gleich im Anschluss an dieses Buch mit Band 2 anfangen...und ich denke das heißt auch schon einiges.
4 von 5 Punkten
Impress
EBook
3,99 Euro
ASIN: B07BZPF4CM


