Mittwoch, 31. Mai 2017

Buchrezension: Carmen Weinand & Thomas Williams "Dämonisch"

Inhalt:
Willkommen in der dämonischen Welt von Carmen Weinand und Thomas Williams.
Lerne die zerstörerische Kraft von El Bocaczas und Jenna kennen, klicke "Gefällt mir nicht" auf Freakbook.
Begleite den Avenging Angel auf seinem blutigen Feldzug.
Besuche die abgefahrenste 90er Jahre Party und schieß dir anschließend den Weg nach Woodstock frei. Und falls dir das nicht reicht: der menschliche Körper kann viele Veränderungen durchmachen.
Aber sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt - dieses Buch ist auf jede erdenkliche Weise böse.

Meine Meinung:
In diesem Buch sind 8 kurze Geschichten zu finden, die dem Genre Horror zu zuordnen sind. Und wie der Titel schon verrät, geht unter anderem um Dämonen und Monster.
Alles in allem fand ich diese Geschichten sehr spannend. Manche konnten mich mehr begeistern als andere - doch darauf werde ich gleich noch genauer eingehen.

Vom Schreibstil sind sie alle spannend und sehr geladen und in gewisserweise auch gruselig - was vor allem daran liegt, dass die Geschichten schon ziemlich detailreich sind.

Ich schreibe zunächst etwas über die Geschichten von Carmen Weinand, da mit ihnen dieses Buch auch beginnt:

"In ihr"
Bei dieser Geschichte war ich gleich mitten im Geschehen - was spitze ist, vor allem da es die erste Geschichte des Buches ist und diese schon Lust auf mehr macht. Ich fand die Vorstellung gruselig und beängstigend. Die Geschichte enthält eine gewisse Brutalität, welche gut zu der Idee passt.
Ich möchte weder an Mikes noch an Jens Stelle sein...so viel erstmal dazu. Ich denke das heißt nämlich auch schon was. Trotzdem konnte ich mich gut in die Protagonisten reinversetzen - auch wenn ich es manchmal am liebsten gar nicht gewollt hätte, einfach weil es so krass war.

"Freakbook"
Diese Kurzgeschichte ist einfach nur krass und für mich noch erschreckender als die Geschichte "In ihr". Zumal es halt in gewisser Weise auch unsere heutige Zeit wiederspiegelt, wenn auch mit einer Idee dahinter, die das ganze so krass macht. Aber Hater gibt es im Netz immer wieder, oder Personen die einen nerven - was mit diesen hier gemacht wird, ist allerdings einfach unglaublich. Ich konnte Celias Angst und Verzweiflung sehr gut nachvollziehen.

"Jenna"
Diese Geschichte hätte ich mir direkt nach "In ihr" gewünscht. Es passt zwar auch so, aber ich hätte das Lesen direkt nach "In Ihr" als angenehmer empfunden, da sie an dieser ansetzt. Hier findet die Geschichte ihren Höhepunkt.

"Ohne f*cking Titel"
Diese Geschichte war für mich einfach nur krank und abscheulich - also das was eine Horrorgeschichte ausmacht.

Natürlich möchte ich euch auch die Geschichten von Thomas Williams ein wenig näher bringen:

"90er Jahre Trashparty"
Zunächst kam mir hier die Assoziation an "Herr der Fliegen" was am Barkeeper liegt.
Die Geschichte ist eindeutig brutal und krass. Für mich war gerade auch diese Geschichte eine Horrorvorstellung - etwas, das ich eindeutig nicht erleben möchte. Und das die Menschen so reagieren, wie sie es tun, ist für mich gar nicht so abwegig - leider.
Die Beschreibung der Monster gefällt mir relativ gut. Allerdings mochte ich es nicht, dass sie als Fledermäuse bezeichnet werden - was wohl auch daran liegt, dass Fledermäuse putzige Tiere sind, die durch einige Geschichten in Verruf geraten sind.

"Jagd auf El Bocazas"
Diese Geschichte ist sehr actionreich, und genau das macht sie auch aus. Das Wesen ist sehr eindrucksvoll beschrieben, ich möchte diesem auf jeden Fall nicht begegen.

"Love Sex Destruction"
Mit dieser Geschichte konnte ich leider nicht so richtig was anfangen. Gerade das mit dem Glauben ist einfach nicht meins, passt aber schon zu der Geschichte.

"Superhero"
Hier kam mir der Gedanke "Robin Hood" nur anders und krasser. Hier wird kein Geld entwendet und umverteilt, das nicht. Aber hier tritt jemand gegen Verbrecher ein mit sehr harten Methoden, die ich echt erschreckend fand. Es ist alles ziemlich genau beschrieben, was ich sehr gut fand.

"Der 24-Stunden Parasit"
Diese Vorstellung ist absolut ekelig und sehr erschreckend.


5 von 5 Punkten (auch wenn ich mit einer Geschichte nicht so viel anfangen konnte, aber da mich die anderen so begeistert haben)

Amrûn Verlag
Taschenbuch
10,90 Euro
263 Seiten
ISBN 9783958690424

Dienstag, 30. Mai 2017

Blogtour: "Das Portal der Schatten" Thema Licht und Dunkelheit



In dem Buch "Das Portal der Schatten" geht es ja um die Lichtkrieger. Dies habe ich zum Anlass genommen um auf das Thema Licht und Dunkelheit/Schatten ein bisschen genauer einzugehen.

Licht verbinden die meisten Menschen mit dem Guten, während die Dunkelheit oftmals eher für das Schlechte steht. Ich bin der Sache mal ein bisschen auf den Grund gegangen und habe meine eigenen Überlegungen dazu gemacht...
Es gibt nun einige Menschen, die Angst vor der Dunkelheit haben, daher sehen sie Licht vermutlich als etwas gutes an, da sie sich dann sicher fühlen.
Schon bei kleinen Kindern beginnt es oft, dass sie nachts Angst vor dem Monster unterm Bett/im Kleiderschrankt haben - auch hier spielt die Dunkelheit dann wieder eine Rolle, denn im Hellen, haben sie keine Angst davor.
Viele Horrorgeschichten spielen eher in der Dunkelheit, angefangen bei den Vampiren, die sich ja nur nachts herauswagen...
Andererseits gibt es aber auch Menschen, die auf Licht allergisch reagieren - für diese ist dann wohl eher die Dunkelheit, das was sie beschützt, bzw ihnen halt keine Schmerzen zufügt. Da stelle ich mir dann vor, wie schlimm es sein muss nicht rausgehen zu können, wenn andere die Sonne genießen.

Ihr seht also es ist nicht immer alles so wie es auf den ersten Blick scheint, für manche hat die eine Sache Vorteile, für die anderen dagegen Nachteile.

Ganz klar ist aber auch, dass das eine nicht ohne das andere kann, denn nur wenn es auch mal hell ist, kann es anschließend auch wieder dunkel sein.
Genauso wenig kann gut ohne böse sein - so zumindest meine Meinung.

Ich kann sagen, bei dem Buch bin ich mir nicht immer sicher gewesen, ob die Dunkelheit/Schatten wirklich so schlimm sind, oder ob nicht manchmal auch das Licht eher das Schlimmere sein kann.

Ich selbst fühle mich sowohl zum Licht, also im Speziellen der Sonne hingezogen und liege gern in dieser, genieße dann das tolle Wetter. Andererseits mag ich es aber auch in den Himmel zu schauen und die Sterne und den Mond - die ein bisschen Licht in das Dunkle zaubern - genauer zu betrachten.
Früher habe ich es manchmal auch genossen einfach nur im Dunklen zu sitzen und auch einfach mal nichts zu machen, das kann ich jetzt irgendwie leider aber nicht mehr.

Zu gewinnen gibt es 
3 x 1 E-Book im Wunschformat

Gewinnspielfrage:
Ich möchte gern von euch wissen, fühlt ihr euch im Licht oder in der Dunkelheit wohler - und warum?

 Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 4.6.2017 um 23:59 Uhr.



Montag, 22. Mai 2017

E-Book Rezension: Tad Williams "'Die dunklen Gassen des Himmels - Bobby Dollar 1"

Inhalt:
Bobby Dollar ist ein Engel – und als Engel weiß er so ziemlich alles über die Sünden der Menschen. Er ist nämlich Anwalt für die jüngst Verstorbenen, um die zwischen Hölle und Himmel erbittert gekämpft wird.

Neben seinen Geschäftsreisen zu den Opfern von Autounfällen, zu plötzlich an einer Herzattacke Verstorbenen treibt Bobby Dollar sich viel in himmlischen Bars und Vergnügungslokalen herum. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis eines Tages die Seele eines Toten verschwunden ist. Hat »die andere Seite« sie gestohlen – der Anwalt der Hölle? Waren es Hintermänner im Himmel? Ein neues Kapitel im Krieg zwischen Himmel und Hölle beginnt, und der Engel Bobby steckt mittendrin …

Meine Meinung:
Ich hatte Probleme in diese Geschichte richtig einzutauchen, ich war bei 10% als ich mit diesem Buch gut klar gekommen bin. Dies lag vorallem an den vielen Personen und somit auch vielen Namen die schon gleich zu Beginn ihre Rollen hatten - das war ein bisschen viel auf einmal, ich denke es wäre besser gewesen die Personen nach und nach einzuführen. Dann wäre mir denke ich der Einstieg in die Geschichte wesentlich leichter gefallen.
Dazu kommt, dass es am Anfang sehr viele Erklärungen gab, die zum Teil langwierig und zunächst verwirrend waren, vielleicht hatte ich aber in diesen Momenten auch nicht den richtigen Kopf für das Buch - da bin ich mir nicht ganz sicher. Auf jeden Fall fand ich es zu viel und dadurch ging auch die Spannung flöten, was äußerst schade ist, da das Buch echt schon toll ist und auch die Idee dahinter super ist.

Das Buch spielt an verschiedenen Spielorten, damit bin ich sehr gut klar gekommen, da diese auch gut beschrieben waren. Ich konnte mir die Umgebung von Bobby & Co immer gut vorstellen. Gerade die Beschreibungen vom Himmel klingt so, als wenn dieser eine Einzigartigkeit hat. Auch die Hölle ist super beschrieben, so dass ich mir diese gut vorstellen konnte. Besonders auch wie die Dämonen und höheren Engel beschreiben sind, empfand ich als sehr eindrucksvoll und auch teilweise etwas abstossend.

Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Bobby, der eine der Hauptprotagonisten ist. Mit dieser Sicht kam ich super gut klar. Gerade Bobby wurde mir so näher gebracht.
Bobby ist eher impolsiv, manchmal wirkt er daher auf mich wie ein übermütiger Jugendlicher, da er oft vorgeht ohne zu überlegen - doch gerade dies bringt ihn in spannende, brenzlige Situationen.
Sam sein Kumpel ist für mich nur schwer greifbar - er ist mir sympathisch ja, aber in ihn reinversetzen konnte ich mich beim Lesen nicht so. Durch Bobby erfährt man zwar schon einiges über ihn, aber das hat mir um ihn richtig kennenzulernen nicht ausgereicht.
Fatback fand ich interessant - ich möchte hier nicht mehr über ihn verraten, das musst ihr einfach selbst lesen. Die Idee ist auf jeden Fall klasse und für mich neu.
Foxy fand ich sehr merkwürdig und irgendwie auch unsympathisch.
Die Gräfin nimmt ebenfalls eine wichtige Rolle ein, sie ist ein sehr interessanter Charakter und lässt sich nicht durchschauen. Teilweise wirkt sie arogant und dann doch wieder nicht.

Weitestgehend ist das Buch sehr spannend, es weist einige überraschende Wendungen auf, die ich super fand.
Gerade spannende, actiongeladene Stellen sind sehr lebendig geschrieben, so dass ich selbst mitgefiebert habe und mir alles super vorstellen konnte. Dies ist auch ein Punkt, der das Buch zu dem macht was es ist, eine spannende, actionreiche Geschichte.

Auf das Ende bin ich nicht gekommen, auch wenn ich schon einige Zeit vor dem Ende geahnt habe, dass eine Person etwas mit dem Ganzen zu tun hat, aber ich wusste nicht was - daher war es zwar ein bisschen vorhersehbar, aber immer noch spannend.

Alles in allem hat mir dieses Buch, nachdem ich rein gekommen bin, gut gefallen. Und ich werde bestimmt auch Band 2 über Bobby Dollar lesen.

4 von 5 Punkten

Klett-Cotta Hobbit Press
E-Book
573 Seiten
Preis E-Book 9,99 Euro
Preis Taschenbuch 12,00 Euro
ISBN 9783608949650

Donnerstag, 18. Mai 2017

E-Book Rezension: Robison Wells "Guides - Die erste Stunde"

Inhalt:
Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …

Meine Meinung:
Diese Geschichte ist sehr spannend, das krasse an diesem Buch ist, dass es alles sehr realistisch wirkt, wenn man davon ausgeht, dass es Aliens gibt. Es ist alles sehr durchdacht von dem Autor und gut ausgearbeitet. Von vorn bis hinten ist es in sich stimmig.
Die Spannung beginnt nicht gleich auf den ersten Seiten, aber im ersten Drittel des Buches, was ich vollkommen in Ordnung finde, diese Spannung wird dann das gesamte Buch über gehalten und steigert sich noch, bis sie kurz vor Ende ihren Höhepunkt erreicht. Damit hat der Autor mich schon gekriegt.

Die Namen der Guides finde ich sehr passend, sie klingen einfach toll und harmonieren miteinander, was ich gerade in diesem Fall sehr wichtig finde. Vor allem klingen sie sehr melodisch, auch das spricht mich sehr an.
Alle Charaktere gefallen mir gut und sind toll ausgearbeitet. In Alice konnte ich mich sehr schnell sehr gut hineinversetzen - das ist mir bei Büchern ja auch immer sehr wichtig. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen, obwohl ich nicht weiß, ob ich immer so gehandelt hätte wie sie - vermutlich eher nicht.

Insgesamt lässt sich dieses Buch sehr flüssig lesen und ich wollte es eigentlich auch gar nicht so richtig aus der Hand legen, was vor allem an der oben schon beschriebenen Spannung lag.

Ich hätte mir allerdings gewünscht, die gesamte Versammlung der Ältesten zu lesen (was genau das ist möchte ich jetzt nicht verraten, sonst würde ich spoilern), auch wenn dieses sehr grausam gewesen wäre, ich findet das hätte gut zu dem Buch gepasst, und die Spannung vermutlich noch um einiges erhöht. Ich finde da hätte der Autor gern mutiger sein können. Das gibt für mich einen kleinen Punktabzug, was schade ist, da mir dieses Buch sonst rundum gefallen hat. Ich denke auch jüngere Leser können damit gut umgehen, wenn man so im Hinterkopf hat, was sie sonst größtenteils im Fernsehen schauen.

Die Thematik finde ich gut und wie schon geschrieben auch sehr realistisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas in ähnlicher Form wirklich passieren könnte. Und das macht das ganze sehr erschreckend für mich.

Sprachlich ist dieses Buch auch super, gerade auch die Stellen in wörtlicher Rede, passen finde ich immer sehr gut zu den Personen und sind in sich stimmig.

Ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

4 von 5 Punkten

Harper Collins
E-Book
E-Book 10,99 Euro
Broschiert 14,00 Euro
Seitenzahl der Printausgabe 272
ISBN 9783959670937

Mittwoch, 17. Mai 2017

E-Book Rezension: Sandy A. Farmer "Das Portal der Schatten: Lux Bellatorius"



Inhalt:
Sie ist eine Wächterin
Sie begegnet dem Schatten
Er könnte ihren Tod bedeuten

Schon seit ihrer Kindheit leidet sie unter Visionen, ahnt nicht, welche verborgenen Kräfte in ihr schlummern. Da tritt plötzlich ein Mann in ihr Leben, der unglaubliche Dinge behauptet und genau zu wissen scheint, wer sie ist und was sie kann. Lena wird in eine ihr unbekannte Welt katapultiert.
Trotzdem schöpft sie Hoffnung auf ein normales Leben an seiner Seite. Aber sie wird bitter enttäuscht, denn Lena muss einen hohen Preis für ihre Gabe zahlen.

Meine Meinung:
Ich bin sehr schnell in dieses Buch rein gekommen und fand es gleich zu Beginn schon sehr spannend - und es bleibt spannend. Genau das ist es auch, was mir das Lesen von diesem Buch so einfach gemacht hat - bzw einer der Punkte, die mir gut gefallen haben. Der Autorin ist es gelungen das Buch sehr spannend zu gestalten, auch wenn manche Szenen nicht so actionreich sind - doch das schadet dem Buch überhaupt nicht.

An manchen Stellen ist die Geschichte ein bisschen schnulzig - zum Glück nicht zu sehr, hier wurde ein gutes Mittelmaß getroffen. Ich mag es ja nicht so, wenn es zu schnulzig ist, aber ein bisschen darf gern mal sein.

Ich finde Lena als Hauptprotagonistin echt klasse gewählt und konnte mich gut in sie reinversetzen, auch wenn ich sie teilweise manchmal ein wenig naiv fand. Das widerrum macht jedoch auch einen Teil der Spannung aus, von daher passt es auch wieder. Wie sie mit ihren Visionen umgeht kann ich gut nachvollziehen - wie viel Angst ihr das alles macht verstehe ich noch viel mehr, denn mir hätte es auch sehr viel Angst gemacht und ich wüsste auch nicht wie ich mit umgehen soll.

Mir gefällt die Idee dahinter sehr gut und sie wurde auch gut umgesetzt.
Die Lichtkrieger sind mir manchmal ein wenig suspekt - was bei mir eine gewisse Spannung erzielt, aber mich auch rätseln lässt, was denn nun los ist, wem Lena eigentlich wirklich vertrauen kann.

Der Schreibstil ist super, ich habe das Buch durch weg flüssig gelesen und es leider viel zu schnell beendet, wenn es nach mir gegangen wäre, hätte dieses Buch um einiges länger sein können. Aber ich weiß, dass noch ein weiteres Buch dazu folgen wird - das muss es bei dem Ende aber auch einfach. Denn das Ende ist spannend und lässt auf sehr viel hoffen.

Es ist einfach alles so beschrieben, dass ich mir die Personen und auch die Umgebung gut vorstellen konnte und mich so auch noch einfacher in Lena hineinversetzen konnte.

Ich kann euch dieses Buch weiterempfehlen und warte gespannt auf die Fortsetzung.

5 von 5 Punkten

Ebook
2,99 Euro
200 Seiten
ASIN:  B06XSCCVLZ

Sandy A. Farmer - Autorin- und Buchvorstellung

Huhu,
ich darf euch heute die Autorin Sandy A. Farmer ein bisschen vorstellen.
Und da ich nicht einfach einen reinen Text schreiben möchte, da ich das ein bisschen langweilig finde...hat die liebe Sandy eine Collage für mich gebastelt, in der sie ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringt...


Ich finde es immer spannend wie sich jemand selbst darstellt...was sagt ihr dazu?
Danke Sandy, dass du dir diese Mühe gemacht hast.

Jetzt möchte ich euch natürlich auch zeigen wer Sandy überhaupt ist...






Ich kann euch sagen, Sandy sieht nicht nur sympathisch aus, nein ist ist es auch.

Sandy wurde 1972 in Oberfranken geboren. Mittlerweile lebt sie mir ihrem Mann und 2 Kindern in einem Haus in einem kleinen Ort. Von ihrem Haus aus kann sie Wiesen und den Wald sehen. Meist ist schreiben für sie Entspannung, außer sie will unbedingt etwas schreiben, ihr aber nichts einfällt.
Alles weitere über sie sagt, denke ich ihr Bild.



Sandy hat schon einige Bücher geschrieben. Heute möchte ich euch "Das Portal der Schatten - Lux Bellatoris" ein bisschen vorstellen. Da heute Abend meine Rezension online geht und ihr so noch etwas über das Buch erfahren könnt, möchte ich euch in diesem Fall mit Stichwörtern ein wenig neugierig machen:

- Visionen
- Angst
- Verwirrung
- Licht
- Schatten
- Liebe

mehr möchte ich euch hier noch gar nicht verraten - habe ich euch neugierig gemacht? Dann schaut heute Abend nochmal vorbei.


Und ab dem 29.5 wird es eine Blogtour zu diesem Buch geben, an der auch ich teilnehme...

Montag, 15. Mai 2017

Rezension: Stephan Harbort "Killerfrauen - Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf"



Inhalt:
Eine Krankenschwester, die im Namen Gottes kaltblütig ihre Patienten tötet. Zwei junge Frauen, die auf ihre Opfer mit Baseballschlägern einprügeln und sie zu Tode foltern. Eine Eisverkäuferin, die systematisch ihre Ex-Männer ermordet. Der Kriminalist Stephan Harbort erzählt packend Fälle von Serienmörderinnen, analysiert Motive und Hintergründe der Taten und die Profile der Täterinnen. Er gibt beklemmende Einblicke in die Abgründe der weiblichen Seele.

Meine Meinung:
 Dieses Buch ist sehr informativ, dabei lässt es sich gut lesen, da ich es auch sehr interessant fand.
Ich fand es schon sehr krass, wie krass doch manche Frauen morden - gerade von Frauen erschreckt mich dies schon sehr, damit habe ich irgendwie nicht so gerechnet. Überhaupt nicht, vor allem manche Taten waren echt sehr heftig, die Beschreibungen sind gut, sie sind teilweise echt sehr detailreich, das hat mich besonders angesprochen, da ich mir so alles gut vorstellen konnte, und es mir gleich noch eine Nummer grausamer vorkam.
Spannend fand ich auch, wie unterschiedlich die Frauen morden und sich bei der Tat und danach verhalten. Vor allem ist es teilweise auch echt übel was sie dazu antreibt. "Geboren um zu sterben" fand ich besonders heftig - schon allein was da in den Angehörigen vorgegangen ist - das kommt nämlich auch gut zur Geltung, wie ich finde. Diese Taten haben mich doch sehr erschüttert, weil ich so gar nicht verstehen kann, wie man das nur tun kann. Gerade dieser Fall hat mich auch sprachlos gemacht - und das war nicht der einzige Fall der das geschafft hat.
Vor dem Lesen habe ich auch nicht gedacht, dass es so viele Serienmörderinnen gibt, auch das fand ich doch sehr erschreckend.
Die Reihenfolge der Fälle fand ich passend, auch da sie doch sehr unterschiedlich sind. Ich finde es gut, das Herr Harbort sich solche Mühe mit der Auswahl der Fälle gegeben hat, denn diese waren wirklich auf ihre Art und Weise spannend.
Auch die Länge der Kapitel fand ich gut gewählt.

Die Statistik am Ende des Buches fand ich sehr aussagekräftig. Und auch wenn ich Statistiken nicht so mag, fand ich es gut, dass es sie bei diesem Buch gibt, denn hier passt es unglaublich gut und ist auch für das Buch in gewisser Weise wichtig.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich für Serienmörder interessieren.



5 von 5 Punkten

Knaur
Taschenbuch
240 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783426788660