Donnerstag, 14. August 2014

Erik Axl Sund "Krähenmädchen"

Inhalt:
Ein Junge wird schwer misshandelt tot aufgefunden. Leider bleibt es nicht bei der einen Leiche. Kommisarin Jeanette Kihlberg bittet die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, damit der Täter oder die Täterin schneller gefunden wird - so ihre Hoffnung. Viktoria ist eine andere Patientin von Sofia und ständig glaubt Sofia irgendwas bei ihr übersehen zu haben...

Meine Meinung:
Dies Buch ist spannend.
Stellenweise war ich zwar ein wenig verwirrt, und kam mit den vielen Personen nicht klar, aber dass hat sich zum Glück Stück für Stück geklärt, bzw wurde es mir klarer.
Die Idee zu dem Buch finde ich super. Auch dass es viel um multiple Persönlichkeiten geht, dass ist nämlich ein sehr interessantes Gebiet wie ich finde. Es wird deutlich, dass der Autor sich die Mühe gemacht hat viel über diese Persönlichkeitsstörung zu erfahren. Er hat sie auch gut in das Buch eingearbeitet - meiner Meinung nach.
So verworren es auch manchmal ist, ich finde es gut, dass alles wirklich erst am Ende raus kommt. Und ich kann sagen, dass Ende schockt und es handelt sich dabei um ein offenes Ende. Das finde ich eigentlich wieder zu offen, da ich nicht mehr unbedingt Reihen lesen wollte. Ein bisschen schade ist es schon. Mal sehen ob ich den 2. Band lesen werde - gut ist, dass er bald raus kommt und man nicht so lange warten müsste. Denn eigentlich möchte ich schon wissen wie es weiter geht.
Zu einigen der Charaktere fehlt mir leider die Sympathie. Irgendwie wurden sie für mich nicht unbedingt ansprechend ausgearbeitet - aber das ist auch eine Geschmackssache. Und das man manche eher ablehnt, ist klar, aber hier war es mir doch zu heftig.
Alles in allem sind es zu viele Punkte, als das mich das Buch vollendens hätte überzeugen können. Aber schlecht fand ich es auch nicht. Vielleicht kann mich ja Band 2 mehr überzeugen.

3 von 5 Punkten.

Goldmann Verlag
Taschenbuch
477 Seiten
12,99 Euro
ISBN 9783442481170

5 Kommentare:

iceslez hat gesagt…

Achja, das Problem mit den offenen Enden kenn ich auch. Da denkt man man hat einen Einzelband vor sich und PLOP ist man schon mitten in einer Reihe. Urgh.
LG Anja aka iceslez von Librovision

Ela´s Büchertruhe hat gesagt…

Oh, das Buch hab ich vor kurzem gewonnen und bin gespannt wie es mir gefallen wird :)
wusste abe rzum Glück vorher schon das es eine Reihe wird, also wird mich zumindest ein offenes Ende nicht ärgern können :)
LG Ela

Mel.E hat gesagt…

Das es eine Reihe ist, war mir auch bekannt, aber geärgert hat es mich dennoch, das ich so im Regen stehen gelassen werde. Offene Enden sind immer ärgerlich.
GLG
Mel

Ela´s Büchertruhe hat gesagt…

Stimmt, über so richtig fiese Cliffhanger kann ich mich dann auch schon mal ärgern :)
Hatte es aber so verstanden, dass Du gar nicht erst wusstest, das es eine Reihe wird :)

glitzerfee hat gesagt…

Ich finde offene Enden auch immer ziemlich gemein.
Schade, dass du einige Personen nicht mochtest. Ich hatte das erst bei einem Buch und dann kommt man auch einfach nicht in die Geschichte rein, zumindest war es bei mir der Protagonist.
Aber spannend schien es ja gewesen zu sein :-).

Liebe grüße,
Vanessa