Freitag, 4. November 2011

Walter Moers "Das Labyrinth der träumenden Bücher"

Inhalt:
Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.



Meine Meinung:
Da ich den Vorgänger "Die Stadt der träumenden Bücher" so toll finde, habe ich mir dieses Buch gleich am Veröffentlichungstag gekauft. Das musste einfach sein. Ich war so gespannt auf das Buch.
Ich bin in das Buch echt schwer reingekommen, es war mir vieles zu langweilig, zu langgezogen. Die Spannung in diesem Buch war für mich so gut wie gar nicht vorhanden. Es passierte nichts super spektakuläres oder so. Nein im Gegenteil. Es wurde mir einfach viel zu viel über die Bauweise der neuen Häuser, dem Puppetismus...etc geschrieben. Das war mir zu langweilig und ich habe viele Stellen einfach nur überflogen.
Es ist daher so gar nicht mit dem Vorgänger zu vergleichen. Eine schlechte Fortsetzung ist das Buch hier. Das hätte ich nun wirklich nicht gebraucht und meiner Meinung nach hätte die Fortsetzung in dem Fall auch lieber weg bleiben können.
Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Einzig die Gestaltung des Buches ist wieder sehr gelungen. Die ist wie schon beim Vorgänger sehr liebevoll. Und man findet viele Zeichnungen in dem Buch. Das finde ich super schön, aber es hilft nicht über die schlechte Geschichte hin weg.
Schade. Das Buch werde ich nicht nochmal lesen. Und irgendwie ärger ich mich sogar, dass ich es mir gleich als Hardcover gekauft habe.

1,5 von 5 Punkten.





Verlag: Knaus

ISBN: 978-3-8135-0393-7
Preis: 24,99
Gebundenes Buch
432 Seiten

1 Kommentar:

Alex hat gesagt…

Ich finde es leider auch ganz furchtbar. Sehr enttäuschend, dabei habe ich alle anderen Zamonien-Bücher verschlungen und mich unglaublich auf das Labyrinth gefreut. War wohl nix. :-(
Liebe Grüße
Streifenzebra