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Sonntag, 26. Juni 2016
Buchrezension: N.J. Fountain "Painkiller - Nur der Tod kennt die Wahrheit"
Inhalt:
Monica erwacht seit einem Unfall jeden Tag mit Schmerzen, diese sind chronisch und manchmal so schlimm, dass sie sich nicht bewegen kann, geschweige denn dass sie angefasst werden möchte.
Trotzdem hat sie nie an Selbstmord gedacht - so dachte sie, bis sie einen Abschiedsbrief findet, den sie geschrieben haben soll. Sie kann sich daran nicht erinnern, denn sie nimmt starke Schmerzmittel durch die sie sich an vieles nicht mehr erinnert. Monica beginnt nachzuforschen, sie versucht herauszufinden, wie alles wirklich war. War es wirklich ein Unfall oder ist sie immer noch in Gefahr? Kann sie den Menschen, die sie liebt vertrauen?
Meine Meinung:
Zu Beginn fand ich das Buch ganz schlecht. Ein Einstieg war eigentlich gar nicht möglich, vor allem weil einfach alles so verwirrend war. Auch die Aufteilung der Kapitel, die mit der Überschrift beginnen wessen Gedanken und Handlungen man gerade liest fand ich verwirrend, da mehrere Kapitel hinter einander mit Monica anfingen - ich glaube dies hätte ich anders gelöst. Die ersten ca 150 Seiten fand ich echt schlecht und war sogar mehrfach kurz davor dieses Buch abzubrechen, weil es mich so gar nicht packen konnte und ich schon gar keine Lust mehr hatte es weiter zulesen. Dies habe ich dann aber dennoch getan. Und irgendwann wurde es auch ein bisschen besser, so dass ich schon irgendwie wissen wollte, wie es nun wirklich war und wie das Buch endet. Doch trotzdem musste ich mich oftmals zum lesen zwingen.
Monica hat mich oftmals verwirrt, keine Ahnung ob das daran lag, dass ihre Gedanken teilweise vielleicht auch durch die Medikamente vernebelt waren. Aber jedenfalls fand ich sie eher schrecklich und für mich tat sie viele Dinge, die nicht annähernd nachvollziehbar waren. Das alles auf die Medikamente schieben, finde ich jedoch nicht gut durchdacht und war mir auch einfach zu viel, in dieser Hinsicht - schade. Ich denke das hätte man anders gestalten können und auch müssen.
Auch ihr Mann ging mir teilweise richtig auf die Nerven, er war so hmm kalt, unbarmherzig manchmal - zumindest wirkte es auf mich oftmals so. Auch das fand ich eigentlich eher unpassend.
Das Buch endet zwar nicht schlecht und hat irgendwann auch ein bisschen Spannung vorzuweisen - aber dies war mir eindeutig zu wenig Spannung und ich bin auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Daher kann ich dieses Buch überhaupt nicht weiterempfehlen, und werde es auch bestimmt kein zweites Mal lesen.
1 von 5 Punkten
Goldmann Verlag
Taschenbuch
444 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783442484447
Freitag, 24. Juni 2016
Buchrezension: Katarina Bivald "Ein Buchladen zum Verlieben"
Inhalt:
Amy und Sara schreiben sich Briefe- eine eher ungewöhnliche Freundschaft entsteht. Amy lebt in Iowa und ist 65 Jahre alt. Sara lebt in Schweden und ist 28. Die beiden tauschen Bücher aus, die sie sich gegenseitig zu schicken. Außerdem erfährt Sara ganz viel über Broken Wheel - wo Amy lebt - und die Bewohner dort. Sie macht sich auf den Weg um Amy zu besuchen, doch als sie dort ankommt, ist Amy leider verstorben. Die anderen Bewohner quatieren sie in Amys Haus ein. Sara kommt nach und nach auf die Idee, einen Laden einzurichten - genauer gesagt einen Laden mit Amys Büchern - um den Menschen aus Broken Wheel etwas zurück zu geben...
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr schnell fasziniert. Ich habe zuvor schon Rezensionen zu diesem Buch gelesen, die alle sehr unterschiedlich ausgefallen sind, von daher war ich doch etwas skeptisch. Aber ich kann sagen, ich wurde positiv überrascht - ich gehöre zu den Leuten, denen das Buch ausgesprochen gut gefällt.
Ich glaube entweder liebt man dieses Buch, oder man verabscheut es - ich gehöre eindeutig zu der ersten Gruppe.
Die Idee dahinter auch in dem Buch die Briefe unterzubringen und so die Entwicklung der Freundschaft Stück für Stück nachvollziehen zu können und selbst etwas über das kleine Örtchen und dessen Bewohner erfahren zu können - obwohl Sara schon in Iowa angekommen ist - finde ich großartig.
So konnte ich die Bewohner auf 2 verschiedene Arten kennenlernen - durch die Beobachtungen von Sara, aber auch durch die Briefe von Amy.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich konnte gerade auch die Gefühle von Sara sehr schön nachvollziehen und fand sie durchweg glaubhaft.
Das kleine Örtchen und die Menschen dort sind schon sehr speziell, aber irgendwie passt das zu so einem kleinen Ort, auch wenn die Autorin sich meiner Meinung nach so manch einem Vorurteil bedient.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich hatte es innerhalb weniger Tage durch - obwohl es nicht gerade dünn ist. Was aber vermutlich auch mit dran liegt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Sara und den restlichen Bewohnern des Dorfes weitergeht und vor allem auch wie die Geschichte endet.
Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und jeder auf seine Art und ´Weise sehr einzigartig - das gefällt mir sehr gut. Auch dass sie so unterscheidlich sind, passt gut in dieses Buch. Saras Idee die Bücher von Amy zu verkaufen und ganz besondere Kennzeichnungen für die Bücher zu machen fand ich toll, es sind andere Klassifizierungen, wie man sie normalerweise im Buchhandel findet- und das finde ich sehr sympathisch und einfallsreich.
Ich habe mitgelitten, mitgehofft, mitgelacht - ja fast schon mit geweint in manchen Momenten - und das schaffen echt nicht viele Bücher bei mir, obwohl ich ein recht emotionaler Mensch bin.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall bedingungslos weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
btb Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
446 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783442754564
Amy und Sara schreiben sich Briefe- eine eher ungewöhnliche Freundschaft entsteht. Amy lebt in Iowa und ist 65 Jahre alt. Sara lebt in Schweden und ist 28. Die beiden tauschen Bücher aus, die sie sich gegenseitig zu schicken. Außerdem erfährt Sara ganz viel über Broken Wheel - wo Amy lebt - und die Bewohner dort. Sie macht sich auf den Weg um Amy zu besuchen, doch als sie dort ankommt, ist Amy leider verstorben. Die anderen Bewohner quatieren sie in Amys Haus ein. Sara kommt nach und nach auf die Idee, einen Laden einzurichten - genauer gesagt einen Laden mit Amys Büchern - um den Menschen aus Broken Wheel etwas zurück zu geben...
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr schnell fasziniert. Ich habe zuvor schon Rezensionen zu diesem Buch gelesen, die alle sehr unterschiedlich ausgefallen sind, von daher war ich doch etwas skeptisch. Aber ich kann sagen, ich wurde positiv überrascht - ich gehöre zu den Leuten, denen das Buch ausgesprochen gut gefällt.
Ich glaube entweder liebt man dieses Buch, oder man verabscheut es - ich gehöre eindeutig zu der ersten Gruppe.
Die Idee dahinter auch in dem Buch die Briefe unterzubringen und so die Entwicklung der Freundschaft Stück für Stück nachvollziehen zu können und selbst etwas über das kleine Örtchen und dessen Bewohner erfahren zu können - obwohl Sara schon in Iowa angekommen ist - finde ich großartig.
So konnte ich die Bewohner auf 2 verschiedene Arten kennenlernen - durch die Beobachtungen von Sara, aber auch durch die Briefe von Amy.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich konnte gerade auch die Gefühle von Sara sehr schön nachvollziehen und fand sie durchweg glaubhaft.
Das kleine Örtchen und die Menschen dort sind schon sehr speziell, aber irgendwie passt das zu so einem kleinen Ort, auch wenn die Autorin sich meiner Meinung nach so manch einem Vorurteil bedient.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich hatte es innerhalb weniger Tage durch - obwohl es nicht gerade dünn ist. Was aber vermutlich auch mit dran liegt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Sara und den restlichen Bewohnern des Dorfes weitergeht und vor allem auch wie die Geschichte endet.
Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und jeder auf seine Art und ´Weise sehr einzigartig - das gefällt mir sehr gut. Auch dass sie so unterscheidlich sind, passt gut in dieses Buch. Saras Idee die Bücher von Amy zu verkaufen und ganz besondere Kennzeichnungen für die Bücher zu machen fand ich toll, es sind andere Klassifizierungen, wie man sie normalerweise im Buchhandel findet- und das finde ich sehr sympathisch und einfallsreich.
Ich habe mitgelitten, mitgehofft, mitgelacht - ja fast schon mit geweint in manchen Momenten - und das schaffen echt nicht viele Bücher bei mir, obwohl ich ein recht emotionaler Mensch bin.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall bedingungslos weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
btb Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
446 Seiten
19,99 Euro
ISBN 9783442754564
Mittwoch, 22. Juni 2016
Kurzrezi: Annette Langen "Ich schenk dir eine Geschichte 2016 - Im Bann des Tornados"
Inhalt:
Noah und seine Eltern verbringen die Sommerferien in den USA, an einem großen See in Oklahoma. Hier gibt es nichts, doch bald findet Noah neue Freunde - Emma und einen kleinen Hund, der dann mit bei ihm und seinen Eltern in der Hütte wohnt. Noah weiß noch nicht dass Oklahoma in einer Tornado-Zone liegt...eines Tages muss Noah beweisen wie mutig er wirklich ist...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist sehr niedlich geschrieben - die Geschichte ist einfach toll.
Was mir gleich zusagt ist, dass die jungen Leser eine spannende Geschichte haben - denn das ist sie für Kinder eindeutig - und aber zugleich noch etwas lernen, ohne das es lehrhaft wirkt.
Die Geschichte ist toll geschrieben und ich denke, dass Kinder ab Mitte der 2. Klasse sie auch gut lesen können und auch verstehen. Für sie ist die Spannung auch schon angemessen, für jüngere Kinder wäre es denke ich zu viel Spannung und es könnte den Kindern Angst machen - wobei Kinder ja auch mehr abkönnen, was das angeht, als man denkt.
Ich finde die Idee dahinter toll und es steckt viel Gefühl in dieser Geschichte, was mich schon mal von Anfang an begeistern konnte. Natürlich hatte ich als Erwachsene dieses Buch schnell durch, ich denke Kinder werden schon ihre Zeit brauche. Ich denke schon, dass sie es gut verstehen und wenn nicht können sie ja auch die Eltern fragen - aber eigentlich denke ich ist das gar nicht unbedingt notwendig.
Auch dass die Geschichte im hinteren Teil des Buches als Bildergeschichte gestaltet ist, für Kinder die vielleicht noch nicht so gut deutsch können finde ich echt super. Die Bilder sind auch wirklich toll ausgearbeitet. Auch die wenigen - aber dennoch ausreichenden Bildern in der Geschichte finde ich super gestaltet und ansprechend.
5 von 5 Punkten
cbj
Taschenbuch zum Welttag des Buches 2016
Noah und seine Eltern verbringen die Sommerferien in den USA, an einem großen See in Oklahoma. Hier gibt es nichts, doch bald findet Noah neue Freunde - Emma und einen kleinen Hund, der dann mit bei ihm und seinen Eltern in der Hütte wohnt. Noah weiß noch nicht dass Oklahoma in einer Tornado-Zone liegt...eines Tages muss Noah beweisen wie mutig er wirklich ist...
Meine Meinung:
Dieses Buch ist sehr niedlich geschrieben - die Geschichte ist einfach toll.
Was mir gleich zusagt ist, dass die jungen Leser eine spannende Geschichte haben - denn das ist sie für Kinder eindeutig - und aber zugleich noch etwas lernen, ohne das es lehrhaft wirkt.
Die Geschichte ist toll geschrieben und ich denke, dass Kinder ab Mitte der 2. Klasse sie auch gut lesen können und auch verstehen. Für sie ist die Spannung auch schon angemessen, für jüngere Kinder wäre es denke ich zu viel Spannung und es könnte den Kindern Angst machen - wobei Kinder ja auch mehr abkönnen, was das angeht, als man denkt.
Ich finde die Idee dahinter toll und es steckt viel Gefühl in dieser Geschichte, was mich schon mal von Anfang an begeistern konnte. Natürlich hatte ich als Erwachsene dieses Buch schnell durch, ich denke Kinder werden schon ihre Zeit brauche. Ich denke schon, dass sie es gut verstehen und wenn nicht können sie ja auch die Eltern fragen - aber eigentlich denke ich ist das gar nicht unbedingt notwendig.
Auch dass die Geschichte im hinteren Teil des Buches als Bildergeschichte gestaltet ist, für Kinder die vielleicht noch nicht so gut deutsch können finde ich echt super. Die Bilder sind auch wirklich toll ausgearbeitet. Auch die wenigen - aber dennoch ausreichenden Bildern in der Geschichte finde ich super gestaltet und ansprechend.
5 von 5 Punkten
cbj
Taschenbuch zum Welttag des Buches 2016
Sonntag, 19. Juni 2016
ebook-Rezi: Michael Theißen "Leons Erbe"
Inhalt:
Katja hat es nicht leicht, ihr Sohn Leon ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch das ist nicht der einzige Schicksalsschlag mit dem sie umgehen muss. Denn vor 6 Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden.
Kurz nach Leons Trauerfeier erhält Katja einen Anruf von einem Notar, dieser ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. In ihr befindet sich ein Armband, dass ihrer Schwester gehörte. Wie kommt Leon an dies Armband? Für Katja beginnt damit die Suche nach der Wahrheit...
Meine Meinung:
Von diesem Buch bin ich positiv überrascht, der Klappentext und die Leseprobe zu diesem Buch haben mich zwar schon angesprochen, aber ein Buch, welches mich so begeistert hätte ich dennoch nicht erwartet.
Das Buch ist durchweg spannend und ich war schnell in diesem Buch gefangen. Die Idee dahinter ist super, auch auf die Lösung kommt man nicht so leicht - das finde ich wichtig - wobei ich sie kurz vor der Aufklärung schon Stück für Stück erahnt habe. Das fand ich ein bisschen schade, tat der Geschichte aber keinen großen Abbruch.
Die Geschichte ist sehr verworren und daher auch zunächst undurchsichtig, was mögliche Lösungen angeht.
Einige Charaktere konnten mich mehr begeistern, als andere. Katja fand ich zunächst ein wenig komisch, konnte ihre Gedanken doch nachvollziehen, mehr verwirrt hat mich eigentlich ihr Mann - doch warum müsst ihr selbst lesen, ich möchte nicht schon vorweg etwas verraten. Das Ende passte finde ich sehr gut zu der Geschichte und auch zu den Charakteren.
Vom Schreibstil her und aufgrund der guten Spannung lässt dieses Buch sich sehr flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angemessene Länge, so dass ich das Buch auch sehr gut in der Bahn oder so lesen konnte, ohne es immer mitten in einem Kapitel unterbrechen zu müssen.
4 von 5 Punkten
Bastei entertainment
5,99 Euro
ca 232 Seiten
ASIN B01CNZ9N98
Katja hat es nicht leicht, ihr Sohn Leon ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch das ist nicht der einzige Schicksalsschlag mit dem sie umgehen muss. Denn vor 6 Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden.
Kurz nach Leons Trauerfeier erhält Katja einen Anruf von einem Notar, dieser ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. In ihr befindet sich ein Armband, dass ihrer Schwester gehörte. Wie kommt Leon an dies Armband? Für Katja beginnt damit die Suche nach der Wahrheit...
Meine Meinung:
Von diesem Buch bin ich positiv überrascht, der Klappentext und die Leseprobe zu diesem Buch haben mich zwar schon angesprochen, aber ein Buch, welches mich so begeistert hätte ich dennoch nicht erwartet.
Das Buch ist durchweg spannend und ich war schnell in diesem Buch gefangen. Die Idee dahinter ist super, auch auf die Lösung kommt man nicht so leicht - das finde ich wichtig - wobei ich sie kurz vor der Aufklärung schon Stück für Stück erahnt habe. Das fand ich ein bisschen schade, tat der Geschichte aber keinen großen Abbruch.
Die Geschichte ist sehr verworren und daher auch zunächst undurchsichtig, was mögliche Lösungen angeht.
Einige Charaktere konnten mich mehr begeistern, als andere. Katja fand ich zunächst ein wenig komisch, konnte ihre Gedanken doch nachvollziehen, mehr verwirrt hat mich eigentlich ihr Mann - doch warum müsst ihr selbst lesen, ich möchte nicht schon vorweg etwas verraten. Das Ende passte finde ich sehr gut zu der Geschichte und auch zu den Charakteren.
Vom Schreibstil her und aufgrund der guten Spannung lässt dieses Buch sich sehr flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angemessene Länge, so dass ich das Buch auch sehr gut in der Bahn oder so lesen konnte, ohne es immer mitten in einem Kapitel unterbrechen zu müssen.
4 von 5 Punkten
Bastei entertainment
5,99 Euro
ca 232 Seiten
ASIN B01CNZ9N98
Samstag, 18. Juni 2016
Buchrezension: Rhena Weiss "Das Böse in euch"
Inhalt:
Es verschwinden mehrere Mädchen in Wien spurlos. Dann wird die Leiche von der 16-jährigen Tanja entdeckt. Daraufhin übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela den Fall.
Auf dem Körper von Tanja finden sie Spuren zwei weiterer Mädchen. Von denen wird eins kurze Zeit später ebenfalls ermordet aufgefunden. Weilmann der Kriminalpsychologe des LKA glaubt das die Morde auf das Konto eines bereits bekannten Sexualstraftäters gehen. Und dann verschwindet plötzlich auch noch die Nichte von Michaela - Valerie...
Meine Meinung:
Dieses Buch war außerordentlich fesselnd und durchgehend spannend. Ich kann behaupten, dass ich sehr sehr lange gebraucht habe, bis ich auf den Täter gekommen bin. Kurz bevor es im Buch aufgeklärt wurde, hatte ich eine Vermutung, die sich dann auch bestätigte. Und doch war ich über diese sehr überrascht.
Das Buch ist sehr spannungsreich geschrieben und auch die Beschreibungen gefallen mir sehr gut. Ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und alle Gedanken und auch die meisten Handlungen der Protagonisten nachvollziehen.
An sich waren mir alle Protagonisten sehr sympathisch und ich konnte mich recht problemlos in jeden von ihnen hineinversetzen. Über einige erfährt man mehr als über andere - dies ist genau richtig so. Die verschiedenen Charaktere passen zueinander, auch das finde ich wichtig.
Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen - die Idee dahinter ist grandios und ich kenne es so in diese Richtung noch nicht - das finde ich auch sehr gut so, denn dies erhöht die Spannung für mich nochmals. Gut manches war ein wenig vorhersehbar, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn irgendwie kann man bei jedem Thriller/Krimi einiges erahnen. Mir macht halt auch das Mitraten viel Freude. Vor allem wenn ich immer mal wieder aufs Glatteis geführt werde - so wie es auch hier der Fall war.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, für mich ging dieses Buch flüssig von der Hand und ich habe auch in recht kurzer Zeit oftmals sehr viele Seiten gelesen, einfach weil ich unbedingt wissen wollte wie es endet.
5 von 5 Punkten
Goldmann Verlag
Taschenbuch
410 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783442483211
Samstag, 11. Juni 2016
Buchrezension: Tammara Webber "Between the lines - Wie du mich liebst" Band 2
Achtung könnte Spoiler enthalten, da es sich hierbei um den 2 Band handelt .
Inhalt:
Die Liebesgeschichte der Hollywoodstars Emma, Graham, Brooke und Reid geht weiter. Einige schrecken dabei vor gar nichts zurück.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir nicht so sonderlich gut gefallen. Vom Schreibstil an sich ist es gut, keine Frage. Es lässt sich auch super flüssig lesen und alles ist verständlich geschrieben. Ich musste keine Stelle mehrfach lesen. Das ist erstmal das was durchweg positiv an diesem Buch ist.
Ich fand es manchmal echt nervig das Buch zu lesen, da in dieser Geschichte einfach zu viel passiert und meiner Meinung nach auch viel zu viel vorhersehbar ist. Vor allem ist mir das Ganze auch viel zu unwirklich, was vor allem dran liegen mag, dass es einfach alles viel zu übertrieben ist. Es wirkt auch alles ziemlich flach.
Nach dem ersten Band wollte ich schon wissen wie es mit Emma und den anderen weiter geht - doch sollte es noch ein weiteres Buch zu dieser Geschichte geben, so werde ich es definitiv nicht lesen.
Die Charaktere finde ich an sich ganz okay, keine Frage. Auch wenn mir manche von ihnen sehr unsypatisch sind, was vor allem an dem liegt wie sie sich verhalten und geben. Sie sind mir stellenweise auch einfach zu arogant beziehungsweise zu naiv - das nervt mich beides. Auch wenn das zu Hollywoodschauspielern passt, so ist es dennoch nicht meins, ich mag keine abgehobenen Menschen.
An einigen Stellen fand ich es regelrecht anstrengend dieses Buch zu lesen, da ich so genervt war. Kurzzeitig war ich sogar schon kurz davor es abzubrechen - so vergeht dann doch der Lesespaß. Ich habe es weiter gelesen in der Hoffnung, dass es noch besser wird, doch das wurde es leider nicht. Bei mir dauert es recht lange bis ich kurz davor bin ein Buch abzubrechen.
Schade
1 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
9,99 Euro
316 Seiten
ISBN 9783956495694
Vielen Dank an
Und an Mira Taschenbuch
hier könnt ihr das Buch bestellen
Inhalt:
Die Liebesgeschichte der Hollywoodstars Emma, Graham, Brooke und Reid geht weiter. Einige schrecken dabei vor gar nichts zurück.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir nicht so sonderlich gut gefallen. Vom Schreibstil an sich ist es gut, keine Frage. Es lässt sich auch super flüssig lesen und alles ist verständlich geschrieben. Ich musste keine Stelle mehrfach lesen. Das ist erstmal das was durchweg positiv an diesem Buch ist.
Ich fand es manchmal echt nervig das Buch zu lesen, da in dieser Geschichte einfach zu viel passiert und meiner Meinung nach auch viel zu viel vorhersehbar ist. Vor allem ist mir das Ganze auch viel zu unwirklich, was vor allem dran liegen mag, dass es einfach alles viel zu übertrieben ist. Es wirkt auch alles ziemlich flach.
Nach dem ersten Band wollte ich schon wissen wie es mit Emma und den anderen weiter geht - doch sollte es noch ein weiteres Buch zu dieser Geschichte geben, so werde ich es definitiv nicht lesen.
Die Charaktere finde ich an sich ganz okay, keine Frage. Auch wenn mir manche von ihnen sehr unsypatisch sind, was vor allem an dem liegt wie sie sich verhalten und geben. Sie sind mir stellenweise auch einfach zu arogant beziehungsweise zu naiv - das nervt mich beides. Auch wenn das zu Hollywoodschauspielern passt, so ist es dennoch nicht meins, ich mag keine abgehobenen Menschen.
An einigen Stellen fand ich es regelrecht anstrengend dieses Buch zu lesen, da ich so genervt war. Kurzzeitig war ich sogar schon kurz davor es abzubrechen - so vergeht dann doch der Lesespaß. Ich habe es weiter gelesen in der Hoffnung, dass es noch besser wird, doch das wurde es leider nicht. Bei mir dauert es recht lange bis ich kurz davor bin ein Buch abzubrechen.
Schade
1 von 5 Punkten
Mira Taschenbuch
Taschenbuch
9,99 Euro
316 Seiten
ISBN 9783956495694
Vielen Dank an
Und an Mira Taschenbuch
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Sonntag, 5. Juni 2016
Buchrezension: Robert de Wilson "Die Stunde der Entführer"
Inhalt:
Mitten in London werden sechs Kinder von einflussreichen Milliardären entführt. Die Polizei ist überfordert und die Eltern verzweifelt. Es werden viele Szenarien diskutiert doch die Entführer sind immer einen Schritt weiter. Sie lassen ihre wahren Absichten unentdeckt, eine große Verschwörung mit internationalem Ausmaß deutet sich an...
Doch auch Charles Boxer nimmt sich den an und er kennt keine Skrupel...
Meine Meinung:
Ich habe super schwer in dieses Buch hineingefunden. Eigentlich gar nicht, denn irgendwie war auch nachdem ich eigentlich schon mal in der Geschichte drin war, dann wieder diese Momente, in denen ich es nicht war. Das fand ich sehr anstrengend.
Die Geschichte an sich ist auch oftmals sehr lang gezogen, so dass für mich jede Spannung verloren ging. Zumal sie auch sehr trocken ist und halt viel zu wenig spannendes passiert. Es passiert zwar schon einiges, aber dies fand ich in keinster Weise spannend. Für mich plätscherte das Buch nur so vor sich hin.
Die Charaktere konnten mich leider auch nicht wirklich überzeugen. Wobei ich Amy ganz angenehm fand, aber stellenweise dennoch zu naiv und zu hmm beeinflussbar.
Ich war nachdem ersten Drittel dieses Buches sehr zwiegespalten - fand es mal gut, mal nicht - im Laufe des restlichen Buches, kann ich aber sagen, dass ich es eher schlecht fand. Ich hatte teils richtig Schwierigkeiten, mich auf dies Buch zu konzentieren, das passiert mir sonst nie. Vielleicht war das Thema um das es in diesem Buch eigentlich geht auch einfach nicht meins. Wenn ich darauf eingehen würde, würde ich aber zu viel verraten, daher lasse ich das.
Ich kann von diesem Buch nur abraten.
1 von 5 Punkten.
Goldmann
Taschenbuch
16,99 Euro
478 Seiten
ISBN 9783442314287
Donnerstag, 2. Juni 2016
Kurzrezi: Sebastian Fitzek "Der Seelenbrecher"
Inhalt:
Der Seelenbrecher lässt 3 Frauen spurlos verschwinden, als sie dann wieder auftauchen sind sie psychisch gebrochen und wie lebendig in ihrem Körper begraben. In der Adventszeit wird der Seelenbrecher wieder aktiv - in einer psychiatrischen Klinik. Sowohl die Patienten als auch die Ärzte sind dem hilflos ausgesetzt, da der Täter unerkannt eingeliefert wurde, und kurze Zeit später ein Schneesturm ausgebrochen ist...
Meine Meinung:
Das Buch ist okay, aber meiner Meinung nach längst nicht das Beste von S. Fitzek. Ich fand es zwar spannend, aber teilweise sehr langgezogen durch diese Berichtsform die gewählt wurde. Zumal auch viele medizinische Begriffe und Beschreibungen verwendet wurden, die mir einfach irgendwie zu lang waren. Das fand ich auch anstrengend zu lesen, und das obwohl ich mich für Psychologie interessiere - aber irgendwie war mir das für einen Roman zu viel.
Die Idee finde ich allerdings klasse. Ich bin ehrlich gesagt auch überhaupt nicht darauf gekommen, was nun wirklich Sache ist und wer der Seelenbrecher ist - das fand ich sehr gut. Genau das gelingt Herrn Fitzek aber auch immer. Das ist so das positive an seinen Büchern. Auch die Storys sind immer sehr ähm ausgefallen und heftig - so eindeutig auch hier.
Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen.
4 von 5 Punkten
Knaur
Taschenbuch
7,95 Euro
360 Seiten
ISBN 9783426637920
Der Seelenbrecher lässt 3 Frauen spurlos verschwinden, als sie dann wieder auftauchen sind sie psychisch gebrochen und wie lebendig in ihrem Körper begraben. In der Adventszeit wird der Seelenbrecher wieder aktiv - in einer psychiatrischen Klinik. Sowohl die Patienten als auch die Ärzte sind dem hilflos ausgesetzt, da der Täter unerkannt eingeliefert wurde, und kurze Zeit später ein Schneesturm ausgebrochen ist...
Meine Meinung:
Das Buch ist okay, aber meiner Meinung nach längst nicht das Beste von S. Fitzek. Ich fand es zwar spannend, aber teilweise sehr langgezogen durch diese Berichtsform die gewählt wurde. Zumal auch viele medizinische Begriffe und Beschreibungen verwendet wurden, die mir einfach irgendwie zu lang waren. Das fand ich auch anstrengend zu lesen, und das obwohl ich mich für Psychologie interessiere - aber irgendwie war mir das für einen Roman zu viel.
Die Idee finde ich allerdings klasse. Ich bin ehrlich gesagt auch überhaupt nicht darauf gekommen, was nun wirklich Sache ist und wer der Seelenbrecher ist - das fand ich sehr gut. Genau das gelingt Herrn Fitzek aber auch immer. Das ist so das positive an seinen Büchern. Auch die Storys sind immer sehr ähm ausgefallen und heftig - so eindeutig auch hier.
Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen.
4 von 5 Punkten
Knaur
Taschenbuch
7,95 Euro
360 Seiten
ISBN 9783426637920


